Relaxometrie
09.06.2009, 10:26
So, ich habe die Rechnung vorliegen. Es sieht wirklich so aus, als ob ein PKV-Patient ausgeschlachtet worden wäre. Die Fakten:
Der Arbeitsauftrag an den Gyn lautete:
1. Krebsvorsorge
2. Begutachtung von Myomen. Diese waren einem Internisten im Rahmen eines Abdomenultraschalls nebenbefundlich aufgefallen und wurden als abklärungswürdig erwähnt. Der betreffenden Person war dies aber bereits bekannt, und es bestanden keine Probleme.
Der Ablauf:
1. gynäkologische Untersuchung incl. den für die Krebsvorsorge üblichen Abstrichen
2. vaginaler Ultraschall
3. Bei der vaginalen Untersuchung kam es offensichtlich zu einer leichten Kontaktblutung. Daraufhin wurde irgendetwas von "Das könnte eine Entzündung sein. Da muß ein bestimmter Blutwert bestimmt werden." erzählt.
4.Untersuchung auf Chlamydien und Pilze (keinerlei vorliegende Beschwerden )
5.Laboruntersuchung (Blutentnahme):
1) Röteltiter (da Patientin erstmalig in dieser Praxis)
2) CRP (warum das CRP bestimmt wurde, verstehe ich nicht, hat aber wohl mit der Kontaktblutung zu tun.)
3) Eisendiagnostik incl. Ferritin, Transferrin und löslichem Transferrinrezeptor. Warum eine Eisendiagnostik veranlasst wurde, ist unklar. Die Patientin hatte nur erwähnt, daß sie eine Blutentnahme nicht für nötig hält, da sie sich derzeit noch in internistischer Nachbehandlung befindet, und sämtliche Blutwerte in letzter Zeit andauernd kontrolliert worden seien. Ob der Gyn eine iatrogene Eisenmangelanämie vermutete? Eine verstärkte Monatsblutung aufgrund der Myome liegt ebenfalls nicht vor.
Die Steigerungssätze der Rechnung bewegen sich zwischen 1,150 und 2,300.
Die massenhaften Ziffern kann ich bei Interesse auflisten, das sieht echt gruselig aus.
Rechnung des Arztes: €304,10
zusätzlich die Laborrechnung für: Eisendiagnostik, CRP, Rötelntiter und Chlamydiendiagnostik: €222,29
Der Arbeitsauftrag an den Gyn lautete:
1. Krebsvorsorge
2. Begutachtung von Myomen. Diese waren einem Internisten im Rahmen eines Abdomenultraschalls nebenbefundlich aufgefallen und wurden als abklärungswürdig erwähnt. Der betreffenden Person war dies aber bereits bekannt, und es bestanden keine Probleme.
Der Ablauf:
1. gynäkologische Untersuchung incl. den für die Krebsvorsorge üblichen Abstrichen
2. vaginaler Ultraschall
3. Bei der vaginalen Untersuchung kam es offensichtlich zu einer leichten Kontaktblutung. Daraufhin wurde irgendetwas von "Das könnte eine Entzündung sein. Da muß ein bestimmter Blutwert bestimmt werden." erzählt.
4.Untersuchung auf Chlamydien und Pilze (keinerlei vorliegende Beschwerden )
5.Laboruntersuchung (Blutentnahme):
1) Röteltiter (da Patientin erstmalig in dieser Praxis)
2) CRP (warum das CRP bestimmt wurde, verstehe ich nicht, hat aber wohl mit der Kontaktblutung zu tun.)
3) Eisendiagnostik incl. Ferritin, Transferrin und löslichem Transferrinrezeptor. Warum eine Eisendiagnostik veranlasst wurde, ist unklar. Die Patientin hatte nur erwähnt, daß sie eine Blutentnahme nicht für nötig hält, da sie sich derzeit noch in internistischer Nachbehandlung befindet, und sämtliche Blutwerte in letzter Zeit andauernd kontrolliert worden seien. Ob der Gyn eine iatrogene Eisenmangelanämie vermutete? Eine verstärkte Monatsblutung aufgrund der Myome liegt ebenfalls nicht vor.
Die Steigerungssätze der Rechnung bewegen sich zwischen 1,150 und 2,300.
Die massenhaften Ziffern kann ich bei Interesse auflisten, das sieht echt gruselig aus.
Rechnung des Arztes: €304,10
zusätzlich die Laborrechnung für: Eisendiagnostik, CRP, Rötelntiter und Chlamydiendiagnostik: €222,29