DIY’s rund um Zähne

23. Mai 2016 geschrieben von Redaktion MEDI-LEARN

Klickt man sich durch die zahlreichen Blogs, die das Internet so zu bieten hat, kommt man um ein Thema nicht herum – DIYs.

Ein DIY – übersetzt: Do it yourself!- bietet dir eine Anleitung, in der du Schritt-für-Schritt bestimmt Produkte nachbasteln, -nähen, -stricken oder -bauen kannst.
Dies kann dazu dienen, den Kauf teurer Markenartikel zu verhindern oder aber einfach nur seine eigenen kreativen Schöpfungen mit anderen Menschen zu teilen.

Nun haben wir einmal das WorldWideWeb durchsucht, um zu sehen, ob auch DIYs zum Thema Zahnmedizin/Zähne zu finden sind. Und wer hätte das gedacht? – Natürlich sind wir hierbei schnell fündig geworden.

Besonders süß ist die Anleitung zum Basteln von Zahnputzbechern aus PET-Flaschen, die bei Pinterest zu finden war.

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Dazu benötigt ihr: 

– 1 leere PET-Flasche (am besten 0,75-1,5L)
– weiße Sprüh- oder Acrylfarbe
– Schere (z.B. Zick-Zack)
– Permanentmarker (individuell)
– individuelle Dekoartikel

So wird’s gemacht:

1. Etikett entfernen

2. oberes Flaschendrittel grob abtrennen, späteren Zahnputzbecher auf gewünschte Höhe schneiden und oberen Rand eventuell mit Zick-Zack-Schere gestalten

3. Besprühen der Flasche (kann von außen und innen, oder nur von außen erfolgen – ganz nach eurer Vorliebe)

4. Flaschen (über Nacht) trocknen lassen

5. Verzierung der Flaschen (niedliches Gesicht mit rosa Wangen aufmalen, Wackelaugen benutzen, einen Piratenzahn gestalten, … – eurer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt!!)

Das war’s auch schon- und fertig sind eure individuellen Zahnputzbecher bzw. Aufbewahrungsboxen, die bestimmt nicht nur Kinderherzen erfreuen, sondern sich auch gut im ein oder anderen Badezimmer eines Zahnmedizin-Studenten machen würden. 😉

Eine andere Deko-Idee für euer Badezimmer wäre eine Schiefertafel mit einem lustigen Spruch oder einer coolen Zeichnung.

Dazu benötigt ihr:

– 1 Schieferplatte (beliebige Größe)
– weißen Permanentmarker
– robustes Aufhängeband (nur, wenn ihr die Platte aufhängen wollt)

So wird’s gemacht:

Nehmt einfach eure Schieferplatte und gestaltet sie nach euren Vorstellungen. Seid kreativ!!
Keine Idee? Dann hat Depot ein Beispiel im Sortiment.

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Für Häkel-Talente sind im Internet auch zahlreiche Anleitungen für einen Häkel-Zahn zu finden, der sicherlich jeden Schlüsselbund verziert.

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Natürlich gibt es neben dieses ausgefalleneren Sachen auch einfachere Möglichkeiten, wie einen selbst gebackenen Zahnkuchen oder auch -kekse.

 

Auch DIYs, die für die Zähne schädlich sind, haben leider einen Aufwärtstrend und sollten auf keinen Fall nachgemacht werden. Dazu beim nächsten Mal mehr!!

Wir l(i)eben Zähne!

21. Mai 2016 geschrieben von Redaktion MEDI-LEARN

In unserem Forum gab es eine Diskussion darüber, ob sich unter den Studenten solche finden, die ihre Wohnung durch zahnmedizinische Dinge oder Zahni-Dekoartikel verschönert haben, oder ob bei ihnen außer den Fachbüchern im Regal nichts auf das Zahni-Dasein schließen lässt.
Die Antworten waren wenig überraschend. Nur wenige sträuben sich komplett gegen Artikel, die ihre Identität als Student der Zahnmedizin auffliegen lassen könnten. Beim Großteil, der sich beteiligenden Foren-User, dienen Gips-Modelle oder auch selbst angefertigte Prothesen oder Zahnspangen als Dekoartikel bzw. in viele Fällen auch einfach als Erinnerung an ein Praktikum beim Zahntechniker oder das abgeschlossene Physikum.
Einige wenige zeigen ihre Liebe zu Zähnen aber auch ganz öffentlich.

Für diejenigen, die ihrem Umfeld voller Stolz ihre Leidenschaft zeigen wollen, haben wir hier unsere Ideen/Internetfunde bzgl. Wohnungsdekorationen, Partyzubehör und Lifestyle zu einer Top10 zusammengefasst.

Platz 10: Gipsmodelle & zahntechnische Arbeiten

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Der Klassiker! – Nicht zu auffällig, wenn gelungen, aber trotzdem ein Augenschmaus für jede Studentenbude. Meistens wird damit noch eine erste Erfahrung oder eine Erinnerung verknüpft. Es werden sozusagen “zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen”.

Platz 9: Poster oder Bilder

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Wer einen Platz an einer Wand freimacht, um z.B. dieses MEDI-LEARN Poster des “Human-Mouth-Projects” aufzuhängen (immerhin in Größe DIN A2), muss schon stolz auf seinen Beruf bzw. seinen Studiengang sein.

Platz 8: Ausstecher

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Weihnachtsplätzchen in Form von Rudolph, Santa, Glocken oder Sternen? – Sowas von langweilig!!
Wie wäre es in diesem Jahr mit ein paar ausgefalleneren Zeitgenossen? Diese Plätzchen werden garantiert der Hingucker auf jedem Keksteller – egal zu welcher Jahreszeit.
Auch als Geschenk geeignet. 😉

Platz 7: Cupcake-Förmchen

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Für alle, denen Plätzchen noch nicht genug sind und die zu wahren Künstlern in der Küche werden wollen. Zudem liegen Cupcakes gerade ganz groß im Trend. Logisch, dass deswegen auch diese Backformen nicht fehlen dürfen.

Platz 6: Eiswürfelform

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Eisgekühltes Wasser im Sommer? – Vielleicht sollte man besser “Gebissgekühlt” sagen. Dieser lustig geformte Eiswürfel ist bestimmt der Renner auf jeder Zahni-Grillparty in diesem Sommer.

Platz 5: Uhr in Zahnform

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Für jeden deutlich wird die Leidenschaft, wenn in der Wohnung eine solche Uhr in Zahnform für jeden sichtbar hängt.

Platz 4: Blumenvase in Zahnform

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Den Blumenstrauß in eine einfache Vase stellen? Das geht doch viel schöner, z.B. mit einer solchen Blumenvase.

Platz 3: Armbanduhr “Zahnarzt”

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Zwar nochmal eine Uhr im Ranking, aber mit dieser Armbanduhr, deren Zeiger als Winkelstück, Spiegel und Sonde daherkommen, outet man sich auch in der Öffentlichkeit als Liebhaber der Zahnheilkunde.

Platz 2: Kleidung

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Auf die richtige Kleidung kommt es an, wenn man allen Menschen seine größte Leidenschaft zeigen will. Egal ob als Polo-Shirt, Unterhose, Jutebeutel oder  Rucksack – Bekenne Farbe!

Platz 1: Tattoo

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Liebe ist… wenn es unter die Haut geht. Einen größeren “Treueschwur” gegenüber der Zahnmedizin als ein Tattoo gibt es wohl nicht.
Unter dem Hashtag #zahntattoo findet ihr bei Instagram ganz besonderen Körperschmuck.

„Teddy hat ein gebrochenes Herz“

9. Mai 2016 geschrieben von Redaktion MEDI-LEARN

– „Oh, hat er Liebeskummer?“

– „Nein, er ist durch eine Fensterscheibe geflogen.“
(TBK Kiel 2015)

So oder zumindest ähnlich klingen die Unfallberichte der meist jungen und besorgten  „Eltern“, die in den kommenden Wochen wieder den ein oder anderen Teddy-Doc dazu zwingen werden, sich das Lachen zu verkneifen, wenn  Kinder  mit ihren Kuscheltieren die zahlreichen Teddybär-Krankenhäuser in ganz Deutschland aufsuchen werden.

Das Projekt „Teddybärkrankenhaus“, welches von der Bundesvertretung der Medizinstudenten in Deutschland e.V. ins Leben gerufen wurde, ist ein ehrenamtliches Projekt, das von Medizin-, Zahnmedizin-, Pharmazie- und Ökotrophologiestudenten an vielen Hochschul-Standorten in Deutschland regelmäßig durchgeführt wird.
Ziel soll es sein, den Kindern die Angst vor dem Arztbesuch zu nehmen.

Die bestehenden Krankheiten sind mindestens genauso vielfältig wie die vertretenen Arten.
Vom Papagei, der nicht mehr Nachplappern kann, über ein Pferd mit schlimmen Bauchschmerzen, bis zum Wolf mit gebrochenem Bein ist alles dabei.

23-60638612-23-60637656-1399399298 (Quelle: http://img.svz.de/img/politik/crop6470141/4396137898-cv16_9-h335/23-60638612-23-60637656-1399399298.jpg)

Um nun den Beschwerden auf den Grund zu gehen, wird ein Anamnesebogen ausgefüllt, der Patient grundlegend untersucht (bei akuten Fällen müssen auch manchmal eine Blutentnahme oder ein Röntgenbild sein) und anschließend auch ein Rezept ausgestellt, was in der Apotheke eingelöst werden kann.
Bei allen Schritten weichen die Kinder ihren Lieblingen nicht von der Seite und halten die ganze Zeit deren Hände. Selbst in den OP werden die Kuscheltiere begleitet, aber natürlich erst, wenn die Kinder sich OP-Kittel und –Haube angezogen haben.

Während die „Humanis“ die allgemeine Untersuchung, die Ökotrophologen den Vortrag über gesunde Ernährung und die Pharmazeuten die Versorgung mit wichtigen Medikamenten (Obst, Weintrauben, Pflastern etc.) übernehmen, bekommen es die Zahnis mit heftigen Zahnschmerzen und vergesslichen Patienten zu tun, die sich einfach nicht merken können, wie lange man Abends die Zähne putzen muss und auch eigentlich gar nicht wissen, wieso das überhaupt so wichtig ist.

Also werden Geschichten über Zahnteufelchen wie Hacky & Dicky und Karius & Baktus erzählt und das große Gebiss herausgeholt, an welchem noch einmal das Zähneputzen gezeigt und geübt wird.

Und schon versprechen sogar die Kinder, dass sie das Zähneputzen ab jetzt  lieber  jeden Abend machen wollen.
Wenn Sponsoren mit an Bord sind, bekommt jedes Kind auch noch eine tolle Zahnbürste.

Falls ihr Lust habt, das Teddybärkrankenhaus an eurer Universität zu unterstützen, informiert euch doch am besten auf der Fachschafts-Homepage der Humanmediziner.

Folgende Unis veranstalten in den kommenden Wochen ihre TBKs:

Aachen: 21.-24. Juni 2016
Berlin: 11.-13. Mai sowie 13.-15. Juni 2016
Bonn: 18.-20. Mai 2061
Kiel 23.-26. Mai 2016
u.v.m.

Alle Standorte findet ihr hier.

Falls ihr einen kleinen Einblick in eure mögliche Arbeit haben wollt, bietet euch dieses Video der Universität Halle/Saale eine Möglichkeit dazu.

Auch wir wissen, dass gerade in der Vorklinik die Zeit relativ knapp ist, hoffen aber, dass ihr trotzdem Lust habt und euch vielleicht gerade deswegen die Zeit nehmt,  dieses tolle Projekt zu unterstützen –
denn „Kindermund tut Wahrheit kund“, was definitiv für den einen oder anderen Lacher sorgen wird und außerdem freut sich kein Mensch so schön, wie ein Kind.

Abenteuer Auslandsfamulatur

28. Januar 2016 geschrieben von Redaktion MEDI-LEARN

Eine Famulatur (lat. famulus = Gehilfe) steht bei den Zahnmedizinstudenten im Gegensatz zu den “Humanis” nicht auf dem Lehrplan. Trotzdem hat jeder Student die Möglichkeit, eine freiwillige Famulatur zu organisieren. Die meisten zieht es dafür für ein paar Wochen ins Ausland. Dabei lernen sie nicht nur Zahnmedizin unter meist sehr einfachen Bedingungen kennen, sondern auch interessante Menschen und fremde Kulturen.

Was du brauchst, wenn du eine Auslandsfamulatur planst, ist Organisationstalent. Denn du musst deinen Aufenthalt größtenteils selbst planen und dich um alles Nötige kümmern. Gleichzeitig bedeutet das auch, dass du unheimlich viele Möglichkeiten hast, dein Praktikum im Ausland zu verwirklichen — Die Welt steht dir offen.

Arbeiten in Strandnähe – gar nicht mal so unwahrscheinlich, wenn du deine Famulatur clever planst (Bild: wikipedia)

Als erstes solltest du checken, ob deine Uni bereits Partnerschaftsverträge mit anderen Hochschulen im Ausland besitzt. Oftmals ist der direkte Kontakt mit Ansprechpartnern anderer Fakultäten der effektivste Weg, um eine Auslandsfamulatur zu planen.

Auf der Internetseite des ZAD (Zahnmedizinischer Austauschdienst) findest du nicht nur eine Menge Erfahrungsberichte anderer Famulanten, sondern auch nützliche Tipps, die bei der Suche nach dem Wunsch-Famulaturplatz helfen.

Ganze Semester im Ausland abzuleisten, ist oft schwierig. Meist müssen die Kurse dann an der Heimat-Hochschule nachgeholt werden. Aus diesem Grund organisieren die meisten Zahnis ihre Famulatur für die freie Zeit in den Semesterferien und studieren dann nicht an einer Zahnmedizin-Uni, sondern arbeiten in Zahnstationen oder Kliniken.

Die Bundeszahnärztekammer engagiert sich ebenfalls für zahnärztliche Entwicklungsarbeit im Ausland. In dieser Liste sind zahlreiche aktuelle Hilfsprojekte aufgeführt. Bei vielen solcher Hilfsprojekte können auch Studenten teilnehmen – am besten einfach den Leiter des Hilfsprojektes anschreiben.

Und schließlich gibt es auch noch kommerzielle Anbieter von Famulaturen. Hier wird dir ein Großteil des Organisationsaufwandes abgenommen. Neben einem Famulatur-Platz wird für dich auch Unterkunft und Verpflegung organisiert — natürlich alles gegen ein entsprechendes Entgelt. Ein solcher Anbieter ist z.B. Projects abroad.

Wo auch immer dich deine Famulatur hinführt — viel Spaß!

Weltrekord im Zähneputzen

12. Januar 2016 geschrieben von Redaktion MEDI-LEARN

Noch auf der Suche nach einer witzigen Aktion für die nächste Fachschaftsparty oder die Examensfeier? Wie wäre es denn mit einem Weltrekordversuch — und zwar im Zähneputzen?!

Schüler aus dem indischen Bangalore haben vor Kurzem die neue Bestmarke aufgestellt und die Latte ganz schön hochgehängt. Eine Fachschaftsparty wird für den Angriff auf den Weltrekord damit leider nicht reichen. Selbst wenn sich alle Zahnmedizinstudenten Deutschlands zusammentun würden (ca. 15.000) – wir könnten bisherigen Rekordhaltern nicht gefährlich werden. In Bangalore schrubbten sich nämlich 17.505 Schüler gleichzeitig die Beißer und holten sich damit den Eintrag ins Guiness-Buch.

Schafft es ins nächste Guiness-Buch: Der Weltrekord im Zähneputzen

 

Die Aktion hat natürlich auch einen ernsthaften Hintergrund. Die Organisation My Dental Plan hat sich zur Aufgabe gemacht, über die Wichtigkeit von Mundhygiene für die Gesundheit aufzuklären. Der Rekordversuch wurde deshalb mit konstenlosen Zahnbürsten und Zahnpasta für die Kinder unterstützt. Infos zu My Dental Plan findest du hier.

Dass Zahnmedizin in Indien manchmal auch ganz anders aussieht, darüber haben wir schon einmal berichtet: Der Straßenzahnarzt von Jaipur.

“All I want for Christmas…

24. Dezember 2015 geschrieben von Redaktion MEDI-LEARN

… is you.”, schallt es zur Zeit wieder aus dem Radio. Maria Carey wünscht sich in dem Weihnachts-Klassiker mehr Zwischenmenschlichkeit. Das mag dem ein oder anderen Zahnmediziner fremd sein, aber zum Glück gibt es auch noch Menschen, die Weihnachtswünsche nach dem Zahnarzt-Geschmack haben:

Der Eishockey-Profi Jaromir Jagr verlor einen Tag vor Heiligabend – Achtung, Wortwitz: – “auf einen Schlag” seine komplette Oberkieferfront. Während eines Spiels seines Teams bekam er den Schläger eines Gegenspielers ins Gesicht und einige seiner Zähne landeten auf der Eisfläche.

Vom Weihnachtsmann wünscht sich der Sportler deshalb einen neuen Satz Zähne. Dass der Zahnersatz aber rechtzeitig zum Fest fertig wird, bezweifelt Jagr. Er nimmt es aber mit Humor; schließlich werde er ohne vernünftiges Kauwerkzeug über die Feiertage wenigstens nicht fett.

 

In diesem Sinne, ein frohes – und leckeres – Weihnachtsfest!

Zahni für zwei Tage

11. Dezember 2015 geschrieben von Redaktion MEDI-LEARN

Die interessierst dich für ein Zahnmedizin-Studium, weißt aber nicht, ob es das Richtige für dich ist?

Die Uni Witten-Herdecke bietet für solche Fälle jedes Jahr ein Schnupper-Studium Zahnmedizin an. Potenzielle Studienbewerber können dort in zwei Tagen das Leben eines “echten” Zahnmedizinstudenten genießen erleben.

Neben der Teilnahme an Lehrveranstaltungen steht auch das Bohren am Phantomkopf auf dem Programm. Zudem hat man die Möglichkeit, mit Studenten und Ärzten ins Gespräch zu kommen.

Am Schnupperstudium können 50 Interessierte teilnehmen. Schüler, aber auch Quereinsteiger können sich auf die Plätze bewerben. Sogenannte “Bildungspioniere” (also diejenigen, die als erste in ihrer Familie ein Studium aufnehmen) können ein Stipendium für das Schnupperstudium erhalten. Denn für das All-inclusive Paket (Schnupperstudium + Unterkunft + Verpflegung) werden 475 Euro fällig.

Der Termin für das nächste Schnupper-Studium ist der 21.-22. April 2016.

Egal, wo du am Ende studierst, ungefähr zu wissen, worauf du dich einlässt, kann viel Wert sein.

Wenn dein Interesse geweckt ist, schau’ dir die Seite der Uni Witten-Herdecke an und bewirb’ dich auf einen Platz für das Schnupperstudium.

Dieses Video gibt dir ein paar zusätzliche Eindrücke:

Faszination Zähne

24. November 2015 geschrieben von Redaktion MEDI-LEARN

Der Bayerische Rundfunk hat in dieser Woche eine komplette Sendung der Zahnmedizin gewidmet.
Bei Faszination Wissen ging es besonders um die zahnmedizinische Forschung, z.B. den Versuch britischer Wissenschaftler, Zähne “nachzuzüchten”.
Außerdem wurden auch Tipps gegeben, wie man seine Zähne richtig pflegen sollte.

Vorbild Hai: Verliert der Fisch einen Zahn, wächst ihm einfach ein neuer nach (Bildquelle: wikipedia)

Auch für Leute “vom Fach” bietet diese Sendung sicher ein paar interessante neue Fakten.
Zu sehen gibt’s Faszination Wissen in der Mediathek des BR.

 

 

Kein Job ist gesundheitsgefährdender als der des Zahnarztes

10. November 2015 geschrieben von Redaktion MEDI-LEARN

Ein Leben am Limit – na klar! Und jetzt haben wir es sogar schwarz auf weiß.

Das Magazin Business Insider hat eine Rangliste der gefährlichsten Berufe erstellt, in Hinblick auf die Gesundheitsgefährdung.

Und welcher Beruf steht auf der Rangliste der Gefahr auf Platz 1? Natürlich der Zahnarzt (und Zahnmedizinische Assistenten).
In die Wertung ging der Umgang mit potenziell gesundheitsgefährdenden Stoffen ein, sowie der Fakt, dass zahnmedizinisches Personal ständig Gefahr läuft, sich mit ansteckenden Krankheiten zu infizieren.
Auch die Tatsache, dass die meiste Zeit sitzend gearbeitet wird, hat Einfluss auf die Gesamtbewertung.

Sie sehen der Gefahr ins Auge: Zahnmedizinisches Personal ist während der Arbeit besonderen Gefahren ausgesetzt

Auf Platz 2 finden sich übrigens die Flugbegleiter; den dritten Platz nehmen Anästhesisten und Anästhesiepfleger ein.

NC-Werte: Alles beim Alten

25. Oktober 2015 geschrieben von Redaktion MEDI-LEARN

Das neue Semester hat begonnen und wieder einmal liegen Glück und Leid eng beieinander. Glücklich sind diejenigen, die einen Studienplatz erhalten haben, während sich bei den meisten “Abgelehnten” Frustration breit machen dürfte.

Der Numerus Clausus (d.h. die Durchschnittsnote der Bewerber und immer noch Hauptkriterium bei den meisten Auswahlverfahren) ist seit Jahren sehr hoch und auch zum Wintersemester 15/16 hat sich die Situation nicht entspannt.
Viele Unis führen mittlerweile individuelle Auswahlverfahren durch und berücksichtigen neben den Schulnoten auch andere Qualifikationen und das Ergebnis spezieller Medizinertests. Doch eine sehr gute Abi-Note braucht es meist trotzdem. Das fällt vor allem auf, wenn man sich die Grenzwerte der Unis anschaut, die weiterhin nur nach der Abi-Note auswählen. An diesen Hochschulen wurden nämlich nur Bewerber ausgewählt, die eine Abi-Note von 1,6 oder besser hatten.

Noch extremer ist die Situation im Fach Humanmedizin, wo noch bessere Leistungen nötig waren, um einen Studienplatz zu erhalten. Außerdem kletterte der Grenzwert in der Wartesemester-Quote in diesem Semester auf unglaubliche 14 Semester. Mittlerweile wartet man also länger auf einen Humanmedizin-Studienplatz, als das eigentliche Studium dauert.
In der Zahnmedizin reichten in diesem Wintersemester 12 Wartesemester, um einen Platz über die Wartezeit-Quote zu bekommen. Diese 6 Jahre würden ebenfalls reichen, um das Studium zweimal abzuschließen.

Wer sich einmal genau mit den NC-Werten befasst (was jedem potenziellen Bewerber sehr zu empfehlen ist), wird erkennen, dass es im Vergleich zum letzten Wintersemester kaum Veränderungen gab. In Köln, Marburg und München “lockerte” sich der NC um 0,1 , während er in Leipzig, Jena und Ulm leicht “anzog”.
Die genauen Werte kannst du hier nachlesen. 


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