Risiko für Speiseröhrenkrebs durch Parodontitiskeime beeinflusst

11. Dezember 2017 geschrieben von Redaktion MEDI-LEARN

In einer aktuellen Studie berichten US-Forscher des New Yorker Langone Health‘s Perlmutter Cancer Center, dass ein Zusammenhang zwischen Parodontitiskeimen und dem Risiko für Speiseröhrenkrebs zu beobachten sei. So sollen mindestens drei Bakterienarten, die im Falle einer Parodontitis vermehrt in der Mundhöhle zu finden sind, dafür sorgen, dass das Risiko für Speiseröhrenkrebs steigt oder sinkt.

Dass sich die orale Mundflora durch gewisse Verhaltensweisen, wie Rauchen, starkes Trinken, Zahnfleischprobleme oder auch Magen-Reflux verändern kann, ist bekannt. Auch das Risiko von Adeno- oder Plattenepithelkarzinomen des Ösophagus wird hierdurch beeinflusst, wie die US-Forscher um Jiyoung Ahn herausfanden.

In der durchgeführten Fall-Kontrolle-Studie dienten Mundspülproben als Ausgangsmaterial. Diese wurden zuvor im Rahmen zweier großer Studien entnommen und archiviert. Insgesamt 122.000 Erwachsene hatten am Prostate, Lung, Colorectal and Ovarian Cancer Screenings Trial und an der American Cancer Society Cancer Prevention STudy II teilgenommen. Im Verlauf der Studie, welche einen 10-jährigem Untersuchungszeitraum beinhaltete, erkrankten 106 Personen an Speiseröhrenkrebs.

Die Proben dieser Patienten (81 Patienten mit Adenokarzinom des Ösophagus und 25 mit Plattenepithelkarzinom) analysierten die Forscher und verglichen sie jeweils mit der doppelten Anzahl von Kontrollen, die nicht an Krebs erkrankt waren.

Die Forscher fanden signifikante Assoziationen, denn durch Tannerella forsythia erhöht sich das Krebsrisiko für ein Adenokarzinom um 21%. Bei Patienten mit Plattenepithelkarzinom wurde häufiger Porphyromonas gingivalis gefunden. Beide Bakterien lassen sich bei Patienten mit chronischer Parodontitis in den Zahnfleischtaschen finden. Die Art und Weise, wie sie das Risiko für ein Ösophaguskarzinom erhöhen ist bisher jedoch nicht bekannt.
Im Gegensatz dazu verringern Streptococcusarten und Neisseria-Bakterien das Risiko zu erkranken um bis zu 24%. Bekannt ist, dass Neisseria die Toxine im Tabakraucher abbaut und dass Raucher weniger dieser Bakterien in ihrer Mundflora aufweisen, als Nichtraucher.

Die neu gewonnenen Erkenntnisse können helfen, Richtlinien zu entwickeln, die Ärzten bei der Risikobewertung und Früherkennung von Speiseröhrenkrebs helfen könnten, so die Autoren der Studie. Jetzt wollen die Forscher die biologischen Hauptfunktionen einiger Bakterien des Mundes analysieren, um zu sehen, wie deren Stoffwechselwege das Krebsrisiko beeinflussen können.

Die Studie ist somit die erste, die unter fast 300 Bakterienarten des Mundes solche identifiziert, die laut Statistik mit dem Risiko verbunden sind, Speiseröhrenkrebs zu verursachen. Denn Speiseröhrenkrebs ist in den USA tatsächlich eine der Top-10-Ursachen für Krebstod und fordert etwa 13.000 Tote jährlich, dies vor allem Männer.

Brandilyn A. Peters, Jing Wu, Zhiheng Pei, Liying Yang, Mark P. Purdue, Neal D. Freedman, Eric J. Jacobs, Susan M. Gapstur, Richard B. Hayes and Jiyoung Ahn: Oral Microbiome Composition Reflects Prospective Risk for Esophageal Cancers DOI: 10.1158/0008-5472.CAN-17-1296 Published December 2017 in Cancer Research

Erneute Warnung vor Triclosan

6. Dezember 2017 geschrieben von Redaktion MEDI-LEARN

Auch das Rostocker Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei empfiehlt nun, auf Triclosan im Privaten komplett zu verzichten.
Der Direktor, Frerk Feldhusen, verwies bei seiner Empfehlung auf die Einschätzung des Bundesinstituts für Risikobewertung: Die Verwendung von Triclosan soll unbedingt auf das notwendige Maß des ärztlichen Bereiches beschränkt werden, da der Stoff seit geraumer Zeit im Verdacht stehe, Krebserkrankungen zu begünstigen.

Erschwerend kommt hinzu, dass das Triclosan in Kosmetika, Waschmitteln, Textilien und Lebensmittelverpackungen z.B. für eine antimikrobielle Wirkung in geringen Dosen verwendet wird. Diese Wirkungsmengen reichen häufig nicht aus, um Krankheitserreger abzutöten, fördert jedoch die Resistenzbildung gegen Triclosan, sodass sich diese stärker vermehren als nicht resistente Erreger und so gegen Antibiotika unempfindlich werden.

Man müsse Verbraucher über Triclosan informieren, sodass vor dem Verkaufsregal ein bewusster Verzicht auf Triclosan stattfinde, so Feldhusen. Bei 15 getesteten Zahnpastaproben seien zwar keine Überschreitungen der Höchstdosen gefunden worden, jedoch wurde die Maximaldosis zumeist ausgeschöpft.

Triclosan ist demzufolge also allgegenwärtig. Bei Krankenhauspersonal konnte es im Blut, im Urin und in der Muttermilch von Probanden nachgewiesen werden. Die Konzentration für viele Kosmetika ist in der EU seit 2014 auf 0,3% beschränkt, was von Experten jedoch als zu unsicher für den Verbraucher eingestuft wird.

Das Bundesinstitut für Risikobewertung schätzt Triclosan als Zahnpastabestandteil als gesundheitlich nicht gefährlich sein, solange die erlaubten Höchstdosen nicht überschritten werden. Allgemein rät BfR-Präsident Prof. Dr. Dr. Andreas Hensel aber, Triclosan „nur in Kliniken und Arztpraxen“ einzusetzen und dies auch nur „sehr restriktiv und mit der notwendigen Sorgfaltspflicht“.

Ein Einfluss auf die Industrie ist bisher jedoch nicht zu sehen, da Triclosan überall dort verwendet wird, wo seine antimikrobielle Wirkung geschätzt wird. So auch in Matratzen, Textilien, Müllbeuteln und Spielzeug.

Nach der Norm EU-KVO 1223/2009 muss Triclosan auf der Inhaltsstoffliste z.B. von Zahnpasta ausgewiesen sein. Mögliche Alternativbezeichnungen lauten 5-Chloro-2-(2,4-dichlorophenoxy)phenol (chemischer Name) und CASRN: 3380-34-5.

Anreicherung von Triclosan in Filamenten der Zahnbürste

29. November 2017 geschrieben von Redaktion MEDI-LEARN

Das in diversen Zahnpasten enthaltene Triclosan kann sich, so einer US-Studie zur Folge, in den Bürstenfilamenten der Zahnbürsten absetzen. Besonders hohe Konzentrationen konnten in Bürsten mit Nylonfilamenten und weichen Bestandteilen festgestellt werden.

Für die Untersuchungen des Teams um den Umweltchemiker Prof. Baoshan Xing von der University of Massachusetts, ob sich das Triclosan in den Borsten anreichere, wurden mit einem Testaufbau 22 handelsübliche Zahnbürsten und sechs triclosanhaltige Zahnpasten verwendet.

Das Ergebnis ist schockierend. Bei einer dreimonatigen Nutzung mit zwei Putzvorgängen pro Tag, reicherte sich bei jeder dritten Zahnbürste die 7- bis 12,5-fache Dosis, der beim einfachen Zähneputzen aufgenommenen an. Besonders stark betrifft dies Bürsten mit Nylonfilamenten oder weichen Bestandteilen.
Die Forscher warnen nun vor einer unkontrollierbaren Triclosanexposition.
Danach wechselten die Forscher auf die Verwendung einer triclosanfreien Zahnpasta, bei der die Borsten der Zahnbürsten den angereicherten Stoff für bis zu zwei Wochen wieder abgaben.
Ein direktes Gesundheitsrisiko für Verbraucher könne zwar nicht abgeleitet werden, jedoch zeigt der beobactete Effekt deutlich, dass es zu einer nicht steuerbaren Triclosanexposition kommen könnte.

Die Forscher sind der Meinung, dass das Design von Körperpflegeprodukten, welche absorbierende Polymerkomponenten enthalten, kritisch überprüft werden sollten, wenn diese während ihrer Benutzung regelmäßig mit Chemikalien in Berührung kommen. Dies gelte auch für andere Zahnpasta-Inhaltsstoffe wie Butylhydroxytoluol, Salicylsäuremethylester und Anethole, deren Anreicherung in den Weichteilen der Zahnbürste nachgewiesen werden konnte.
Zahnbürsten mit einer solchen chemischen Belastung seien als Bestandteil des Hausmülls eine bisher nicht beachtete Gefahrenquelle für die Umwelt.

Jie Han, Wei Qiu, Elizabeth C. Campbell, Jason C. White, Baoshan Xing: Nylon Bristles and Elastomers Retain Centigram Levels of Triclosan and Other Chemicals from Toothpastes: Accumulation and Uncontrolled Release, in: Environ. Sci. Technol., 2017, 51 (21), pp 12264-12273 DOI: 10.1021/acs.est.7b02839 Publication Date (Web): October 25, 2017

Gute Zähne nicht vererbbar

27. November 2017 geschrieben von Redaktion MEDI-LEARN

“Ich habe da aber auch echt schlechte Anlagen. Ich kann machen, was ich will. Ich habe immer ein neues Loch im Zahn.” – Sätze, die wohl jeder schon einmal gehört hat. Doch das stimmt überhaupt nicht, wie Forscher jetzt herausfanden.
Ein Team vom J. Craig Venter Institue in La Jolla, Kalifornien, um Mikrobiologin Karen E. Nelson verglich Mundflora und Zahngesundheit von 280 zweieiigen und 205 eineiigen Zwillingspaaren im Alter von 5-11 Jahren.
Zwar wiesen eineiige Zwillinge viel häufiger eine ähnliche Bakterienflora in der Mundhöhle auf, jedoch waren unter den gemeinsamen Bakterien vor allem solche, welche überhaupt nicht mit Karies assoziiert sind.

Die Übereinstimmung sank jedoch bereits in den ersten Lebensjahren. Je älter die Kinder wurden, desto stärker beeinflussten Ernährung und Zahnpflege das Auftreten einer Karies.

Festzuhalten ist also, dass die bakterielle Zusammensetzung der Mundflora zwar genetisch festgelegt ist, ihre Wirkung jedoch auf das frühe Kindesalter begrenzt ist. Zudem bezieht sich dieser Fakt vor allem auf Bakterien, die mit der Zahngesundheit nicts zu tun haben. Potentiell kariogene Taxa werden wahrscheinlich nicht durch genetische Faktoren kontrolliert.
Je älter also ein Mensch wird, desto mehr steigt der Einfluss von Zahnpflege und Ernährung auf die Zahn- und Mundgesundheit.

Karen E. Nelson et al., Host Genetic Control of the Oral Microbiome in Health and Disease, in: Cell Host & Microbe, Volume 22, Issue 3, p269-278.e3, 13 September 201


(Bildquelle)

Hoffnung für abgebrochene Knochen oder Zähne

22. November 2017 geschrieben von Redaktion MEDI-LEARN

Forschern der Technischen Universität Berlin ist es gelungen, eine Art Superkleber herzustellen, der die Möglichkeit des Anklebens abgebrochener Knochen und Zähne verbessern soll. Hierbei handelt es sich um Muschelproteine, die von umprogrammierten Darmbakterien hergestellt werden. Laut Prof. Nediljko Budisa stellen sie die „Chemiefabrik“ dar, die den Superleim produziert. Er entwickelte zusammen mit ein biotechnisches Verfahren, welches die Herstellung des biologischen Unterwasserklebstoffes von Miesmuscheln ermöglicht.

Den Lebensraum der Miesmuscheln stellen die Gezeiten- und Schelfbereiche der Meere dar. Sie müssen dort dem Salzwasser und den dort herrschenden starken Strömungen standhalten. Hierfür nutzen sie einen Superkleber, um sich am Meeresboden festhalten zu können. Dieser Verbund muss auch dann noch halten, wenn die Muschelbänke nicht mehr von Wasser bedeckt sind.

Der Superkleber ermöglicht es der lebenden Muschel, sich beinahe an allen Oberflächen festzuhalten. Fäden, die aus einem Proteinkleber bestehen, scheidet sie an ihrem Fuß aus. 3,4-Dihydroxyphenylalanin, kurz DOPA, eine Aminsäure, stellt den wichtigsten Bestandteil des Proteinklebers dar.

Um den Kleber herzustellen wurde in zunächstein spezielles Enzym in Escherichia coli eingeführt, sodass aus dem Bakterium Methanocaldococcus jannaschii gewonnen werden und von den Forschern verändert werden konnte. Im Anschluss wurde das veränderte Darmbakterium mit der Aminosäure ONB (ortho-Nitrobenzyl)-DOPA gefüttert. In diesem sind die Dihydroxyphenyl-Gruppen geschützt, welche für die starke Klebewirkung verantwortlich sind – ähnlich der Schutzfolie, die die Selbstklebefläche von Aufklebern schützen.
Das so umprogrammierte Bakterium baut die Aminosäure, welche nun mit einer “Art Schutzfolie” versehen ist, in Proteine ein, sodass die Forscher ein Haftprotein erhalten, dessen Klebestellen noch geschützt sind.

Erst, wenn das geeschützte Haftprotein aus den Bakterien herausgelöst und gereinigt wurde, können die Schutzgruppen mittels Licht einer bestimmten Wellenlänge von 365nm entfernt werden, sodass die Klebestellen des  Haftproteins aktiviert werden und das Protein zielgerichtet als Klebstoff verwendet werden kann.

Bisher ist die Isolierung dieser Bio-Leime aus den Muscheln jedoch ineffizient und teuer, da sich den Wissenschaftlern zufolge aus 10.000 Miesmuscheln nur 1-2 Gramm des Superklebers gewonnen werden können. Zudem kann das Klebstoffprotein aus den Muscheln nicht homogen gewonnen werden. Jede der Chargen ist unterschiedlich. Ein weiteres Problem ist, dass das Haft-Protein der Miesmuschel wegen seiner Klebeeigenschaften quasi sofort verwendet werden müsste.

 

Veröffentlicht wurde der Bericht von: Matthias Hauf, Florian Richter, Tobias Schneider, Thomas Faidt, Berta M. Martins, Tobias Baumann, Patrick Durkin, Holger Dobbek, Karin Jacobs, Andreas Möglich, and Nediljko Budisa: “Photoactivatable Mussel-Based Underwater Adhesive Proteins by an Expanded Genetic Code”. ChemBioChem 2017, 18, 1819 – 1823, doi: 10.1002/cbic.201700327

Zahnarzt wagt den Selbstversuch

11. November 2017 geschrieben von Redaktion MEDI-LEARN

Sein Instagramprofil hat fast 34.000 Follower, die er regelmäßig mit spannenden Fällen aus seiner Praxis versorgt, doch was er nun geteilt hat, verschlug wohl dem ein oder anderen den Atem.

„Er“ ist Rustam Yakhyaev, sein Instagramprofil doctor_yakhyaev. Nun hat er sich selbst einen Weisheitszahn gezogen – vor dem Spiegel. Selbst die Leitungsanästhesie legte er sich selbst.

Nach der erfolgreichen Eigen-OP performte er mit einer Helferin den Danceofwisdomtooth („Tanz des Weisheitszahns“).

Wer das Video sehen will, kann gerne auf seinem Instagram-Account vorbeischauen oder sich das Video auf YouTube ansehen.
Viel Spaß!

 

Möglichkeit der Zukunft in China getestet

31. Oktober 2017 geschrieben von Redaktion MEDI-LEARN

Was klingt wie eine nahezu unglaubliche Zukunftsvision soll, so zumindest laut verschiedenen, sich auf die China Morning Post beziehenden, Berichten, in China bereits vergangenen Monat durchgeführt worden sein. Dort hat ein Roboter einer Patientin zwei Implantate gesetzt – allerdings zur Sicherheit noch unter der Aufsicht erfahrener Operateure.

Laut diverser Medienberichten fand die OP bereits am 16. September in Xi’an, einer Stadt im Nordwesten der Provinz Shaanxi, statt. Der verwendete Roboter sei einzig zu diesem Zweck entwickelt worden, da in China ein Zahnärztemangel herrsche und gleichzeitig aber ein hoher Implantationsbedarf bestehe. Die Entwicklung des Roboters dauerte vier Jahre und entstandt in Zusammenarbeit zwischen der Beihang University und dem Fourth Military Medical University’s Stomatological Hospital. Der Bedarf ist da, denn aktuell hätten 400 Millionen Chinesen Bedarf an einem Implantat. Im Gegensatz dazu können jedoch nur eine Million von ihnen pro Jahr durch die aktuell tätigen Operateure versorgt werden. Die entwickelten Roboter sollen diesen Missstand beheben.

Die Insertion der Implantate, die aus einem 3D-Drucker stammen, dauerte letztendlich etwa eine Stunde. Zudem sei der Roboter in der Lage gewesen, sich in Abhängigkeit der Bewegungen neu zu justieren.

Einen genaueren Einblick gewährt euch dieses YouTube-Video.

Wir sind gespannt, ob und wann der Roboter Deutschland erreicht.

 

Wieder ein Deal in „Die Höhle der Löwen“

28. Oktober 2017 geschrieben von Redaktion MEDI-LEARN

Nachdem wir euch bereits vor einigen Wochen den Berliner Zahnarzt Dr. Ismail Özkanli vorgestellt haben, der mit einer, von ihm entwickelten, Parodontitis-Creme einen Deal ergattern konnte, gelang dies in der letzten Woche Stefan Walter und Florian Kiener, die ebenfalls ein neues Produkt zur Zahngesundheit vorstellten.

Ihr Ziel ist es, mit einer von ihnen entwickelten Schallzahnbürste, den Markt zu erobern und sich zwischen den großen Marken wie Marktführer Oral-B oder Philipps und Panasonic zu etablieren. Erfahrung bringen beide mit, da sie bereits für den Marktführer gearbeitet haben. Zielgruppe seien vor allem junge Menschen, die neben der Reinigungskraft auch Wert auf das Design ihrer Zahnbürste legen.

Die „Happybrush“ gibt es in zwei Ausführungen. Als rotierende Zahnbürste und als Schallzahnbürste. Die Sets liegen bei einem Verkaufspreis von 49,95€ und umfassen für die rotierende Variante die Bürste, einen Bürstenkopf, ein Ladekabel und einen Bürstenständer mit integriertem Timer und für die Schallzahnbürste eine Ladestation und zwei Bürstenköpfe. Zu erwerben gibt es beide Varianten in schwarz oder weiß.

Mit ihrem Konzept konnten Sie am vergangenen Dienstag auch die Investoren Carsten Maschmeyer und Ralf Dümmel überzeugen, die für ein Investment von 500.000€ mit 20% der Firmenanteile bedacht wurden.

Doch der Jubel verflog schnell, als am Tag nach der Ausstrahlung die Stiftung Warentest die Bürste auseinandernimmt. In einem ihrer aktuellen Tests prüft die Stiftung zehn gängige elektrische Zahnbürsten für Erwachsene unter den Gesichtspunkten Effektivität, Handhabung und Haltbarkeit. Das Ergebnis der Happybrush ist mit der Gesamtnote von 4,1 eher schlecht und bedeutet wegen ihrer nur ausreichenden Reinigungsleistung den letzten Platz.

Die Erfinder stellen jedoch klar, dass es sich bei der getesteten Ausgabe um das Model happybrush V1 handle, welches seit Juli 2017 nicht ,ehe produziert werden. „Die aktuell im Markt erhältlichen und verbesserten Produkte, bekannt aus der VOX Gründer-Show „Die Höhle der Löwen“, sind nicht Bestandteil des Tests“, so die Gründer in einer Stellungnahme. Bereits im Juli 2017 sei Stiftung Warentest mitgeteilt worden, dass das in der November-Ausgabe getestete happybrush Modell V1 nicht mehr produziert würde.

Für mehr Infos zu den Produkten und den Gründern geht es hier zur happybrush Website. Das Ergebnis der Stiftung Warentest ist umfassend in der neuesten Ausgabe und eingeschränkt auf ihrer Website zugänglich.

Bildergebnis für happybrush (Bildquelle)

Auswahlgrenzen WS 17/18

22. Oktober 2017 geschrieben von Redaktion MEDI-LEARN

Das neue Semester hat bereits begonnen. Und auch in diesem Jahr haben wieder viele von euch gehofft, gewartet und sich schlussendlich gefreut oder waren bitter enttäuscht.
Grund auch in diesem Jahr wieder einmal die Zulassungsbeschränkungen für die zulassungsbeschränkten Studiengänge, wie z.B. Zahnmedizin.
Die in diesem Jahr benötigten Durchschnitte könnt ihr jetzt auf hochschulstart.de komplett einsehen. Hier geht’s zu den Tabellen.

Herzlichen Glückwunsch an alle, die einen Platz ergattern konnten und weiterhin viel Erfolg für die kommenden Bewerbungsverfahren an alle, die leider keinen Studienplatz bekommen haben.

Bildergebnis für zulassungsbescheid zahnmedizin (Bildquelle)

Umsatz „durch die Decke gegangen“

18. Oktober 2017 geschrieben von Redaktion MEDI-LEARN

Vor einigen Wochen stellten wir euch den Berliner Zahnarzt Dr. Ismail Özkanli vor, der in der „Höhle der Löwen“, der Gründershow auf VOX, einen Deal ergattern konnte. Sein ambitioniertes Ziel ist es, eine von ihm und seinem Vater entwickelte Creme gegen Parodontitis an den Mann bzw. an die Frau zu bringen, um der Volkskrankheit Einhalt zu gebieten. Seitdem klingelt es in der Kasse. In einem Interview, welches er jetzt dem „Stern“ gab, erzählt er, dass man schon mit einem großen Ansturm auf das Zahnfleischgel gerechnet hat.

Genau deswegen habe man rund 570.000 Tuben vorproduzieren lassen. Diese Menge war für einen Monat kalkuliert und reichte am Ende lediglich 48 Stunden. Bei einem Verkaufspreis von 4,99€ im Handel konnte er so 2,8 Millionen Euro Umsatz erwirtschaften. Trotzdem möchte er das Behandeln nicht aufgeben, allerdings etwas kürzer treten.

Das vollständige Interview könnt ihr beim Stern lesen.


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