Studentin beeindruckt internationale Konkurrenz

28. November 2016 geschrieben von Redaktion MEDI-LEARN
Ihr studiert im 8. Semester Zahnmedizin und neben dem Studium macht ihr was? – Wahrscheinlich Sport und ansonsten erholt ihr euch vom stressigen Klinikleben.
Ganz anders macht es da Ann-Kathrin Flad Studentin der Universität Witten/Herdecke. Ihr gelang es, im Rahmen der Forschungen für ihre Doktorarbeit, einen synthetisch hergestellten Zahnbelag aus organischen Stoffen zu erzeugen.
Dies ist besonders bedeutsam, da es bisher in der Forschung gängige Praxis war, Probanden zu finden, die bereit waren, sich drei bis vier Tage nicht die Zähne zu putzen oder eine künstliche Plaque zu nutzen, die aus anorganischen Stoffen synthetisiert wurde.Nachdem die heute 23-jährige ihr Zahnmedizinstudium 2012 begann, arbeitet sie seit 2013 am ORMED Institute for Oral Medicine an der Universität Witten-Herdecke. Im Rahmen ihrer Doktorarbeit forscht sie hier seit 3 Jahren an der Wirksamkeit verschiedener Mundhygieneartikel, mit besonderem Augenmerk auf die Putzeffektivität des jeweiligen Produkts wie z.B. Interdental- oder Zahnbürsten. Hierfür wird natürlich eine Plaque benötigt, die mithilfe der getesteten Produkte zu entfernen ist. Die bis dato gängigen Möglichkeiten diese zu erzeugen, wurden weiter oben bereits genannt. Beide Möglichkeiten waren für Probanden, Forscher und Studienergebnisse nicht nur vorteilhaft, da es vor allem für Probanden, welche sich mehrere Tage nicht die Zähne putzen durften, ein äußerst unangenehmes Gefühl war.
Weiterhin ist es natürlich einfacher und vor allem effektiver in vitro Forschungen, also an genormten Zähnen und komplett standartisiert, durchzuführen. Dies liegt vor allem daran, dass der Reinigungsgrad mittels einer Automatisierten Plaque-Panimetrie ausgewertet wird.  Hierbei werden die einzelnen Zähne begutachtet und die Zahnoberfläche in insgesamt 30 planimetrische Felderaufgeteilt, um den Säuberungsgrad optimal zu beurteilen. Diese Messungen seien in vitro deutlich einfacher durchzuführen, so Flad.Um die Forschung an Patienten zu umgehen, sei künstliche Plaque vorteilhafter. Flad beurteilt die Ergebnisse bei Verwendung anorganischer Plaque als nicht so aussagekräftig. So kam sie auf die Idee eine künstliche Plaque zu erzeugen, die wie ihr natürliches Vorbild aus organischen Stoffen besteht. Die richtige Rezeptur fand die angehende Zahnärztin nach neun Monaten intensiver Forschung. Als besondere Herausforderung empfand sie die Viskosität der Plaque, die auch beim Menschen stark von der Speichelzusammensetzung abhängig ist. Die genaue Rezeptur ihrer organischen Plaque ist bisher noch geheim.

Ihre innovative Forschung beeindruckte ihre Professoren so sehr, dass sie eine Einladung zur 94. Jahrestagung der International Association for Dental Research erhielt, um ihre Ergebniss in einer Posterpräsentation vorzustellen. Diese Tagung fand im Juni vor über 2000 Teilnehmer in Seoul statt.
Trotz des großen Interesses an ihrer Forschung will die junge Frau weiterhin an ihrem Plan festhalten, sich nach dem Studium in einer Praxis niederzulassen. Die Tür zur Forschung will sie allerdings nich gänzlich schließen.

Einen Artikel über ihr ehrgeizige Studentin hat die Uni hier veröffentlicht.

Mangelernährung auch an den Zähnen zu erkennen

23. November 2016 geschrieben von Redaktion MEDI-LEARN

Dass Zähne die Fähigkeit besitzen, Chemikalien und Umwelteinflüsse zu speichern ist bereits bekannt. Nun haben irische Forscher herausgefunden, dass auch Mangelernährung und Stress am Zustand des Gebisses abzulesen sind. Ihr Ergebnisse haben sie im Maganzin PLOS ONE veröffentlicht.

Diese Ergebnisse möglich machten Ausgrabungen möglich. Es handelte sich dabei um ein Massengrab eines Armen- und Waisenhauses aus dem 19. Jahrhundert, welches 2005 in Irland entdeckt wurde. Da durch Aufzeichnungen die Sterbedaten und -umstände bekannt waren, konnten die menschlichen Überreste der Kinder und Erwachsenen als Untersuchungsobjekte herangezogen werden. Anhand dieser Daten legte die Forschungsgruppe um Julia Beaumont (University of Bradford) großen Wert auf die Suche nach Hinweisen für eine Hungersnot.

Fündig wurden sie bei den Zähnen, genauer gesagt im Kollagen der Zähne. Es ermöglicht eine zeitlich sehr präzise Einschätzung der Ernährungsweise. Dies ist jedoch nur während der Entstehung möglich. Ist das Dentin einmal vollständig aufgebaut, erfolgen keinerlei Umbaumaßnahmen mehr. Dieser Fakt ist beim Knochenkollagen genau andersherum. Dieses wird täglich neu gebildet und lässt so Rückschlüsse auf die Ernährung der letzten Lebensjahre zu. Ziel der Studie war es Marker ausfindig zu machen, die den Übergang von einer kartoffelhaltigen Ernährung zu einer maishaltigen Diät anzeigen und somit als Zeichen für Mangelernährung oder sogar Hunger gesehen werden können.

Das Ziel der Studie konnte somit erfüllt werden. Kommt es während des Zahnwachstums zu einer Unterernährung sinkt der Kohlenstoffanteil stark ab, wohingegen der Anteil an Stickstoff enorm ansteigt. Fälschlicher Weise wurde dies früher als Anzeichen einer reichhaltigen Ernährung des Adels interpretiert, was bei den, in der Studie untersuchten Skeletten, jedoch nachweislich nicht der Fall war.

Die Ergebnisse der Studie verdeutlichen noch einmal, dass dieses Phänomen im Rahmen einer Unter- oder Mangelnernährung auftritt, weil der Körper quasi damit beginnt sich selbst zu verzehren, bestehendes Protein zu recyceln und die letzten Fettreserven aufzubrauchen, welche einen geringen Kohlenstoffwert besitzen.

Gleichzeitig konnten die Wissenschaftler zeigen, dass nach einer Ernährungsumstellung auf Mais sich die Verhältnisse von Kohlenstoff zu Stickstoff wieder normalisiert haben. Dadurch lässt sich der Schluss ziehen, dass sich der Körper der neuen Ernährungsweise anpasst.
Insbesondere in der Forensik könnten die neu gewonnenen Ergebnisse der Studie in Zukunft von Nutzen sein.
Wer es etwas genauer wissen möchte, kann die vollständige Studie hier einsehen.

(Bildquelle)

 

Au Backe!

21. November 2016 geschrieben von Redaktion MEDI-LEARN

Ihr interessiert euch für Zahnmedizin und Zahntechnik? – Sicherlich, sonst würdet ihr wohl kaum auf dieser Seite sein. 😉
Aber auch Geschichte ist etwas, was für euch eher spannend als öde klingt? – Dann wäre ein historisches Dentalmuseum wahrscheinlich genau das richtige für euch!

Bloß gut, dass es ein solches Museum eurer Träume in Colditz (bei Leipzig) gibt!

Gezeigt werden u.a. historische Instrumente wie Handbohrer, Zahnhebel oder Goldplobierhämmer. Das wohl furchteinflößenste ist der sogenannte “Pelikan”. Hierbei handelt es sich um ein zahnmedizinisches Instrument, was ab dem Jahre 1320 zum Herausbrechen der Backenzähne genutzt wurde.
Zu den neuesten Ausstellungsstücken gehört die wohl älteste Zahnarztpraxis der Welt (aus dem Jahre 1750). Es handelt sich hierbei um das Behandlungszimmer des Hofzahnarztes Fiedrich des II., Philipp Pfaff. Neben originalen Gegenständen, wurden auch Teile der Einrichtung nachgebaut, was unzählige Stunden Recherche und drei Jahre Arbeit benötigte, um eine möglichst detailgetreue Nachstellung zu ermöglichen.
Zusammengetragen wurden all diese Schätze, die mittlerweile aus ungefähr 170 Bibliotheken des In- und Auslands stammen, Zahntechniker Andreas Haesler. Zuletzt gelang es ihm Bestände des Dentalhistorischen Instituts in Wien nach Colditz zu holen.

Zahnmedizinische Sammlungen dieser Art gibt es in Deutschland eigentlich eher an den Universitäten. Laut der Koordinierungsstelle für wissenschaftliche Universitätssammlungen in Berlin existieren nur acht rein zahnmedizinische Kollektionen, von denen keine eine Ausstellungsfläche von mehr als 250 Quadratmetern beansprucht.
Haesler präsentiert seine Exponate dagegen auf 300 Qudratmetern. Dazu existiert eine wissenschaftliche Bibliothek, die z.T. alte Schriften zur Zahnheilkunde enthält, die mehrere Jahrhunderte alt sind. Diese befindet sich auf einer Fläche von 3000 Quadratmetern.

Mit dem Sammeln begonnen hat Haesler 1990, als er die Praxis eines Kollegen kaufte. Wie es meist so ist, sprach sich schnell herum, dass der Zahntechniker eine Vorliebe für historische Geräte hat, woraufhin ihm von mehreren Leuten Sachen angeboten wurden.
Einige Exponate sind über 2500 Jahre alt, so z.B. Zahn- und Zungenreiniger aus dem Orient. Neben Zahnbürsten aus dem spanischen Königshaus oder einer Dokumentation über Zahnanomalien gehören auch einige merkwürdige Dinge zur Sammlung. So z.B. eine Art Gebiss aus Kuhknochen, die als “Kaumaschine” bezeichnet wird.

 Auch in der Filmbranche hat sich dieser Schatz mittlerweile herumgesprochen. Sprechzimmer für 46 Film- und Fernsehbeiträge hat Haesler schon eingerichtet. Dazu zählen z.B. die Neuverfilmung der “Buddenbrooks” oder “Mein Leben-Marcel Reich-Ranicki”.
Diese Einnahmen dienen zum Teil der Finanzierung des Museum, reichen allerdings nicht aus, sodass er auch privat investieren muss, denn Fördermittel gibt es für die Sammlung nicht.
Im Schnitt kommen jährlich 2000 Besucher (einige auch aus dem Ausland). Haeslers Ziel sind allerdings knapp 20 000 pro Jahr.Wer gerne etwas über Öffnungszeiten oder Exponate nachlesen möchte, kann sich gerne einmal auf der Homepage des Dentalhistorischen Museums umsehen.
Einen Besuch ist es allemal wert, obwohl einige Exponate es einem erleichtern zu verstehen, weshalb die Angst vor dem Zahnarzt schon seit hunderten von Jahren besteht und auch heutige noch den ein oder anderen quält.

Piercings vs. Mundgesundheit – ein erbitterter Kampf?!

16. November 2016 geschrieben von Redaktion MEDI-LEARN

Dass Piercings aus der Mode sind, ist eine wohl weit gefehlte Annahme, denn immerhin 5 Millionen Bundesbürger tragen einen solchen Körperschmuck, wobei der prozentuale Anteil bei jüngeren Menschen deutlich höher ist.

Was das jetzt mit der Zahnmedizin zu tun haben soll, erschließt sich dann doch eher auf den zweiten Blick. Wirklich bedeutsam für unsere Zähne und die damit verbundenen Mundgesundheit sind Lippen-, Zungen- und Labret-Piercings.
Das leichte Verheilen einer solchen Wunde umfasst meist vier bis sechs Wochen. Bis zur vollständigen Abheilung des Gewebekanals können schon einmal drei Monate vergehen.

Laut einer 2005 durchgeführten Studie der University of Otago stellten Forscher fest, dass Lippen- und Zungenpiercings oft das Zahnfleisch in Mitleidenschaft ziehen. Beim Lippenpiercing kamen sie dabei auf eine Quote von vier aus fünf Frauen mit Zahnfleischproblemen, die sich meist dort manifestierte, wo Piercing und Zahnfleisch in Kontakt kamen. Bei Zungenpiercings konnte ein geringeres Risiko festgestellt werden. Nur bei jeder dritten Patienten konnten Zahnfleischprobleme festgestellt werden.
Das Risiko für Entzündungen stieg mit dem Alter der Probandinnen.

Besonders schlimm sind die Folgen für die Zähne. Denn, wenn der Stahl immer wieder gegen das Gebiss kracht, können Teile absplittern und auch Zahnschmelzabsprengungen sind möglich.

Weitere Risiken durch Piercings:

  • Lückenbildung im Gebiss (Piercings zwischen Lippe und Kinn können untere Schneidezähne auseinander drücken)
  • Verletzungen der Mundschleimhaut
  • Gefahr der Nervenschädigung beim Stechen (möglicherweise für immer Taubheitsgefühl)
  • mögliche Allergien gegen Nickel/nickelhaltigen Silberschmuck, dann Piercings aus guter Goldlegierung oder Chirurgenstahl wählen

Auch unsauberes Arbeiten seitens des Piercers oder Entzündungen können eure Gesundheit gefährden. Eine seltene, aber umso gefährlichere Komplikation nach einem Piercing ist die Ludwig-Angina. Hierbei kommt es zu einer starken Entzündung des Mundbodens und zu einer Schwellung. Diese kann unter Umständen so stark sein, dass Schlucken und Atmen nicht mehr eingeschränkt möglich sind. In einem solchen Fall muss umgehend eine Notfallklinik aufgesucht werden!
Aus diesen Gründen ist die Auswahl des Piercingstudios eine Entscheidung, die nicht unüberlegt getroffen werden sollte.

Folgende Checkliste kann euch dabei helfen:

  • Beratung zur Schmuckauswahl sowie zu Risiken und Spätfolgen (auch Erfassen von Krankheiten und Allergien!)
  • saubere Piercing-Kabine des StudiosDie Piercing-Kabine des Studios sollte sauber sein.
  • Vorlage einer detaillierten Einverständniserklärung vor dem Eingriff
  • sterile Verpackung der Materialien
  • Wechsel der Handschuhe nach jedem Patienten

Natürlich wollen wir euch die Art eures Körperschmucks nicht vorschreiben. Mit diesem Artikel wollen wir euch lediglich darauf aufmerksam machen, dass ihr vor einem solchen Eingriff auch daran denkt, dass ein Piercing auch Folgen für eure Gesundheit haben kann.

(Quelle)

 

 

Wer ist eigentlich diese Zahnfee?

9. November 2016 geschrieben von Redaktion MEDI-LEARN

Hierbei handelt es sich um ein Fabelwesen aus der britischen und amerikanischen Folklore, welches den Geschichten zufolge eine Goldmünze im Austausch für einen ausgefallenen Milchzahn dagelassen hat. Hierfür wurde der Zahn vom Kind unter das Kopfkissen gelegt oder in einem Glas auf dem Nachttisch positioniert.
Man vermutet, dass der Brauch aus einem magischen Ritual hervorgegangen ist, der den Übergang vom Kind zum Jugendlichen begleiten sollte.
Zu der Zeit, in der noch an Hexen geglaubt wurde, war der Umgang mit Haaren, Zähnen oder Fingernägeln besonders bedeutsam, da die Hexen durch diese Dinge Macht über die eigene Person erlangen konnten.

Auch Erzählungen über Feen gibt es schon sehr lange, wie beide Mythen allerdings in einer Zahnfee verschmelzen konnten, ist nicht überliefert. Die ersten Berichte, in denen es sich bei der Zahnfee um eine allgemeine gute Fee handelt, die Zähne gegen Goldmünzen tauscht, gibt es seit Beginn des 19. Jahrhunderts.
Das kurze Schauspiel The Tooth Fairy von Esther Watkins Arnold wurde 1927 zum ersten Mal aufgeführt. Als erste geschriebene Geschichte gilt The Tooth Fairy von Lee Rogow, die 1949 erschien.
Danach erlebte die Zahnfee im angloamerikanischen Raum einen regelrechten Hype. Mittlerweile kann man Bücher, Comics, Filme und Geschenkartikel aller Art mit dem Zahnfee-Motiv erwerben.

Seitdem spielte die Zahnfee auch in Hollywood eine Rolle, so z.B. im Jahre 2010, gespielt von Dwayne Johnson im Film Zahnfee auf Bewährung.

Zur Erinnerung an diesen Brauch ist der 22. August als Tag der Zahnfee seit den 1980er-Jahren etabliert.

Einen süßen Basteltipp zum Thema Zahnfee findet ihr hier.

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(Quelle)

Schwaches Geschlecht – Schwache Zähne?

31. Oktober 2016 geschrieben von Redaktion MEDI-LEARN

Sie verdienen weniger Geld, haben häufiger Blasenentzündungen, die Fußball-Weltmeisterschaft hat weniger Zuschauer … nun hat man herausgefunden, dass Frauen gegenüber Männern auch bei der Zahngesundheit benachteiligt sind. 

Und auch in diesem Punkt ohne eigenes Verschulden.
Denn in puncto Mundhygiene legen sie sich deutlich mehr ins Zeug als die männliche Spezies, die meist erst bei Schmerzen den Gang zum Zahnarzt wagen. Ein interessanter Fakt ist, dass das Zähneputzen bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts reine Frauensache war und Mundhygiene bei Männern als dekadent galt. Zahnschmerzen wurden als gottgewollte Prüfung gesehen. Dennoch liegen Frauen beim DMFT-Index (decayed/missing/filled Teeth) und bei der Anzahl verloren gegangener Zähne vor ihren männlichen Altersgenossen. Beispielsweise fehlen Frauen im Alter von 65-74 Jahren im Durchschnitt 15,0 Zähne. Gleichaltrigen Männern dagegen nur 13,3.

Für diesen Umstand gibt es mehrere Gründe:

  • Mädchen sind den Jungs entwicklungstechnisch voraus, was bedeutet, sie bekommen früher die permanenten Zähne, die dementsprechend auch länger einem potenziell kariogenen Milieu ausgesetzt sind
  • Frauen mit geringerem Speichelfluss als Männer
  • hormonelle Schwankungen während der Schwangerschaft haben negative Auswirkungen auf das Parodont
  • häufiges Erbrechen zu Beginn der Schwangerschaft gefährdet Zahnschmelz
  • hormonelle Umstellungen im Zuge der Menopause ebenfalls mit negativen Auswirkungen auf die Zahngesundheit

Dass eine Frau für jedes Kind einen Zahn opfert, muss heutzutage jedoch nicht mehr sein, wie die Zahnärztekammer Schleswig-Holstein hier mitteilt.

Wer noch mehr zu diesem Thema erfahren will, kann sich z.B. hier und hier informieren

Passend zu Halloween…

28. Oktober 2016 geschrieben von Redaktion MEDI-LEARN

..präsentieren wir euch als letzten Teil unserer Serie den (Horror-)Film “The Dentist”.
Bei diesem US-amerikanischen Spielfilm von 1996 von Brian Yuzna, der zur Kategorie der Horrorfilme gezählt wird, geht es um den erfolgreichen Zahnaarzt Dr. Alan Feinstone, der erfährt, dass ihn seine Frau Brooke schon seit längerer Zeit mit dem Poolboy betrügt. Wahnsinnig durch dieses Wissen beginnt er zu glauben, dass hinter jeder noch so strahlenden Fassade etwas Faules lauern könnte, was durch seinen sowieso vorhandenen Sauberkeitsfimmel nur noch verschlimmert wird.
Er bestraft seine Frau Brooke, indem er ihr alle Zähne zieht, was seine Gelüste jedoch nicht befrieidigen kann. Voller Wut und Enttäuschung beginnt die Verwandlung seiner Praxis in eine Folterkammer. Mithilfe seiner medizinischen Instrumente beginnt er, seine Patienten zu quälen.

Wer sich einen Eindruck verschaffen möchte, kann sich hier den ansehen.

Wir hoffen, dass keine von euch einem Zahnarzt dieser Art begegnet und, vor allem zum Wohle eurer zukünftigen Patienten, nicht zu einem solchen wird.

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/c/c8/TheDentist.jpg
(Quelle)

Marathon Man

26. Oktober 2016 geschrieben von Redaktion MEDI-LEARN

So lautet der Titel des vorletzten Filmes aus unserer kleinen Serie. Der Film, welcher 1976 unter Regisseur John Schlesinger erschien basiert auf dem Roman von William Goldman. Die Hauptfigur wird von Dustin Hoffman gespielt.

Im Film wird der New Yorker Geschichtsstudent Thomas ‘Babe’ Levy, nachdem er Zeuge eines  tödlichen Autounfalls wurde, in ein gefährliches Netz krimineller Machenschaften gezogen, wobei der sadistische Ex-KZ-Arzt Christian Szell fü ihn zum finsteren Alptraum wird.  Unschuldig gerät er in das tödliche Intrigen-Netz, welches sich um einen abtrünnigen amerikanischen Agenten und einen millionenschweren Diamantendiebstahl gesponnen hat.
Während dieses Abenteuers erlebt er eine schlimme Zahnfolter, bei der man auf gar keinen Fall mit ihm tauschen möcht, oder? 😉
Seht selbst:

5/7

24. Oktober 2016 geschrieben von Redaktion MEDI-LEARN

Widmen wir uns heute einem Film, der wohl den meisten von euch, zumindest vom Titel her, bekannt sein dürfte. Gemeint ist der Film Django Unchained, welcher im Jahre 2013 bei uns in die Kinos kam.
Der “Zahnarzt” dieses Films, gespielt von Christoph Waltz, arbeitet jedoch nicht mehr als solcher. Der Düsseldorfer Ex-Zahnarzt Dr. King Schultz nutzt den Holzwagen mit überdimensionalem Zahn auf dem Dach nur als Tarnung und ist mittlerweile Kopfgeldjäger.
Er befreit den Sklaven Django, der ihm dabei helfen soll die Verbrecherbande Brittle Brothers zu töten. Für seine Hilfe will Dr. King Schultz Django seine Freiheit schenken.
Sie töten die Bande, die als Sklavenaufseher auf einer Plantage arbeiten, was dem Besitzer jedoch gar nicht gefällt, sodass er weitere Plantagenbesitzer mobilisiert und mit diesen Dr. Schultz’ Nachtlager stürmt, um Django und diesem eine Lektion zu erteilen. Dies kam für die beiden Kopfgeldjäger jedoch wenig überraschend, sodass sie den, mit Sprengstoff bestückten, Wagen aus einiger Entfernung mit dem Schuss eines Gewehres in die Luft jagen. Django erschießt daraufhin den flüchtenden Plantagenbesitzer.
Um Django über den Winter an sich zu binden, ändert Schultz die Vereinbarung so, dass er Django bei der Suche nach seiner Frau Broomhilda unterstützen wird, wenn dieser zusagt.
Die beiden Kopfgeldjäger töten zahlreiche gesucht Verbrecher und verdienen so viel Geld.
Über ein Register verkaufter Sklaven bringt Dr. Schultz in Erfahrung, dass Broomhilda an Calvin Candie verkauft wurde und auf dessen Plantage arbeitet.
Da der Verkauf von Broomhilda für den reichen Plantagenbesitzer wenig reizvoll wäre, täuschen die beiden Interesse an einem teureren Sklaven vor und zeigen erst im Zuge der Verhandlungen Interesse an Broomhilda. Der Hausdiener Candies, STephen, durschaut diese Strategie und teilt Candie seinen Verdacht mit. Daraufhin verlangt dieser für Broomhilda ebenfalls 12 000 US-Dollar.
Schultz zahlt diese Summe und erschießt Candie beim Handschlag mit einem Deringer, welchen er im Ärmel verborgen hatte.
Im sich anschließenden Schusswechsel sterben sowohl Schultz als auch viele von Candies Helfern. Um den Tod seiner Frau zu verhindern ergibt sich Django, kann die Aufpasser auf dem Weg zur Mine, in der er bis zu seinem Tode arbeiten soll, davon überzeugen, dass mit seiner Hilfe auf der Plantage ein hohes Kopfgeld einzutreiben sei.
Daraufhin lassen diese ihn frei und bewaffnen ihn. Django erschießt sie und nimmt ihnen für seinen Rachefeldzug auch noch Dynamit und Pferde ab.
Auf der Plantage angekommen erschießt er weitere weiße Helfer von Candie und nach dessen Beerdigung alle übrigen Weißen. Die schwarzen Haussklavinnen lässt er fliehen und schießt Stephen ins Knie, um ihn dann verwundet zurückzulassen.
Bevor er mit seiner Frau in die Nacht davonreitet, sprengt Django mit einer großen Ladung Dynamit das gesamte Herrenhaus in die Luft.

Wie man anhand diesen Beispiels erkennen kann, sind dem ein oder anderen Zahnarzt wohl durchaus noch weitere interessante Talente in die Wiege gelegt worden.
Es liegt also an euch, ob ihr diesen folgen wollt oder doch lieber bei der (scheinbar) ungefährlichen Praxisarbeit bleiben wollt. 😉

 

Hier könnt ihr euch die Szene, in der Dr. King Schultz den Sklaven Django befreit ansehen:

Teil 4: Charlie und die Schokoladenfabrik

11. Oktober 2016 geschrieben von Redaktion MEDI-LEARN

Als nächstes wollen wir uns dem Film “Charlie und die Schokoladenfabrik” widmen. Diese Literaturverfilmung von Tim Burton, welche auf dem Kinderbuch von Roland Dahl basiert, kam 2005 in die Kinos und ist mittlerweile ein Klassiker der Weihnachtszeit.
Die Story ist vermutlich den meisten bekannt. Der exzentrische Schokoladenfabrikant Willy Wonka, gespielt von Johnny Depp, beschließt seine Schokoladenfabrik abzugeben und versteckt fünf goldene Tickets in seinen Schokoladentafeln. Die glücklichen fünf Gewinner, zu denen auch der aus ärmlichen Verhältnissen stammende, Charlie (Freddie Highmore) gehört, werden zu einer Führung durch die Fabrik eingeladen. Im Laufe der Führung lassen sich einige der Kinder von diversen Versuchungen wie z.B. einem Schokofluss verführen, sodass sich die Teilnehmerzahl immer weiter reduziert.
Am Ende verbleiben nur noch Charlie und sein Opa, der früher in dieser Fabrik gearbeitet hat. Als Nachfolger für Willy Wonka auserkoren, erfährt Charlie mehr über die traurige Kindheit Wonka, der als Junge nie Süßigkeiten essen durfte, da er der Sohn des örtlichen Zahnarztes war.
Am Ende des Filmes sieht man das ärmliche Haus von Charlie Familie in der Schokoladenfabrik stehen, in der nun auch Willy Wonka eine neue Familie gefunden hat.

Den Trailer zum Film könnt ihr euch hier ansehen:


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