Die Briten in aller Munde…

24. Juni 2016 geschrieben von Redaktion MEDI-LEARN

… und das nicht erst seit der Abstimmung über den Austritt aus der EU, sondern auch beim Thema Fußball, zur Zeit vor allem durch ihre Erfolge bei der diesjährigen Europameisterschaft.

Doch was steckt eigentlich im Mund der Briten? 

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Laut einer im November veröffentlichten Studie des “British Journal of Sports” jedenfalls bei den Profis der englischen Premier League keine guten Zähne.

Denn knapp 37% der Fußballprofis in Großbritannien haben demnach Karies. 7% von ihnen leiden sogar unter so schlimmen Zahnschmerzen, dass die sportliche Leistungsfähigkeit dadurch beeinträchtigt wird.

Im Durchschnitt seien die Zähne der Profis sogar schlechter als die anderer junger Briten. Bei 5% sei der Zustand im Mund bereits so schlecht, dass sie unter einer irreversiblen Erkrankung der Zahnfleisches litten. Insgesamt seien 80% der Spieler von Zahnfleischentzündungen betroffen.

Untersucht wurden für die Studie 187 Profifußballer von acht Clubs aus der Premier-League (u.a. Manchester United, Westham Unites, Swansea CIty), zweiter und dritter Liga. Die Spieler wurden vom Londoner Professor Ian Needleman und sechs weiteren Zahnärzten zum Zustand ihrer Zähne und deren Auswirkungen auf ihre Leistungsfähigkeit und ihr Privatleben befragt.
Dabei berichtete jeder sechste Befragte von Zahnschmerzen und jeder vierte über Heiß-Kalt-Empfindlichkeit.

Als Ursache haben die Forscher den häufigen Verzehr zucker- und kohlensäurehaltiger Sportdrinks ausgemacht, welche die Profis mind. 3x pro Woche zu sich nehmen.
In einer früheren Studie hat Prof. Nedleman bereits herausgefunden, dass die körperliche Verausgabung der Sportler zu einem trockenen Mund führe und ihnen durch Dehydrierung und die Umstellung auf die Mundatmung der Speichel fehle, der zur Selbstreinigung der Mundhöhle beiträgt.

 

Die Autoren mahnten die Fußballclubs an, umgehend Maßnahmen einzuleiten, um die Zahngesundheit der Sportler zu verbessern.

Es scheint Wirkung gezeigt zu haben, denn immerhin haben alle Teams von “der Insel” das Achtelfinale der diesjährigen UEFA EURO 2016 in Frankreich erreicht. Vielleicht haben sie aber auch einfach nur Spieler nominiert, die eine tadellose Mundhygiene aufwiesen. 😉

Superfood für die Zähne

23. Juni 2016 geschrieben von Redaktion MEDI-LEARN

Chiasamen, Goji-Beeren, Matcha – die neuen Superfoods sind in aller Munde.
Doch gibt es auch Superfood für die Zähne? Und was müssten diese Superfoods können?

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Damit hat sich Focus-Online beschäftigt und ist zu folgendem Ergebnis gekommen:

Kariogene Mikroorganismen bilden organische Säuren, die so die Zahnhartsubstanzen demineralisieren, weswegen säurehaltige Lebensmittel definitiv nicht zu den Superfoods gezählt werden können, sondern Karies sogar noch fördern.
Im Gegenteil dazu schützen u.a. Körnerbrot oder auch Käse unsere Zähne.

Milchprodukte, wie Quark, Kefir oder Joghurt enthalten viel Kalzium, welches den Zahnschmelz festigt.
Milchprodukt Nr. 1 für die Zahngesundheit ist jedoch Käse. Dieser klebt zwar, ähnlich wie Honig, an den Zähnen, überzieht diese jedoch beim Kauen mit einem fettigen Schutzfilm, der die Säuren neutralisiert.
Wir dazu noch ein Vollkornbrot gegessen, unterstützt dies zusätzlich die Zahngesundheit. Die raue Oberfläche grob geschroteter Körner wirkt ähnlich einer Zahnbürste und entfernt weiche Beläge von den Zähnen. Zusätzlich neutralisiert, der durch das Kauen angeregte, Speichelfluss die Säuren.
Hülsenfrüchte wie Linsen, Erbsen und Bohnen enthalten die Mineralien Kalzium und Fluorid, die die Remineralisation des Zahnschmelzes fördern. Zudem stört Fluorid den Stoffwechsel zuschädigender Bakterien im Mund.

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Da Obst besonders viel Fruchtzucker und -säuren enthält, sollte man zum Wohle seiner Zähne am besten auf Gemüse zurückgreifen.
Karotten und Paprika greifen den Zahnschmelz kaum an. Zusätzlich fördert der Verzehr ungekochten Gemüses den Speichelfluss, massiert außerdem das Zahnfleisch und fördert dessen Durchblutung.
Vorsicht jedoch bei Spinat oder Rhabarber! Diese enthalten Oxalsäure, welche dem Zahnschmelz Kalzium entzieht.
Umgangen werden kann dieses Problem durch Zugabe eines kleinen Klekses kalziumreicher Sahne oder Crème fraîche.

Als Getränke sollten Mineralwasser oder grüner Tee (enthält Polyphenole; diese hemmen die Säureproduktion und reduzieren Zahnfleischentzündungen) gewählt werden.

Das Kauen von Kaugummis regt auch im Alltag die Speichelproduktion an und unterstützt so die Selbstreinigungskräfte der Mundhöhle.

 

Also denkt beim Schlemmen auch ein bisschen an eure Zähne.
In diesem Sinne: “Guten Appetit!”

Ja, griaß`eich!

13. Juni 2016 geschrieben von Redaktion MEDI-LEARN

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Dirndl, rustikale Holzmöbel und eine Prise Bergluft…

Wer denkt da nicht an einen Wanderurlaub im Sommer mit deftiger Brotzeit auf einer Wanderhütt’n in den Alpen? – das Team der relax & smile Kieferothopädie-Praxis München.

Aber wie passen denn Zahnmedizin und Dirndl zusammen?
In einem Interview erklärt Chefin Dr. med. dent. Marie-Catherine Klarkowski ihr Konzept.

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Die Praxis wurde im bayerischen Hüttenstil gestaltet, um den Patienten so eine gemütliche Atmosphäre zu bieten und ihnen vielleicht sogar ein bisschen die Angst zu nehmen. Um stilgetreu zu arbeiten, mussten Dirndl als Arbeitskleidung her.
Außerdem habe ihre persönliche Abneigung gegen “Bioschuhe, ausgewaschene Poloshirts und vergraute, weiße Hosen” zur Wahl der Arbeitskleidung beigetragen.
“Im Dirndl ist jede Frau adrett und immer gut angezogen.”
Begonnen wurde mit Dirndln von der Stange, jedoch muss hierbei auf Alltagstauglichkeit und eine einfache Reinigung geachtet werden, weshalb Strass und Glitzer kaum zu finden sind. Auch knitternde Seiden- oder nicht-atmungsaktive Samtdirndl sind nicht anzutreffen.
In der Alpenstyle-Praxis wird auf Dirndl aus einem Polyester-Baumwoll-Gemisch gesetzt, wobei jeden Tag ein anderes Dirndl zu tragen ist.
Intern wird diese Absprache auch als “Dirndl-Kodex” bezeichnet.
Jedoch sind die Trachtenkleider vorwiegend in den Farben Lila und Gold gehalten, wie auch der Rest der Praxis gestaltet ist.

Probleme mit “Ausschnitt-Gaffern” gibt es nicht, so Klarkowski, da alle Mitarbeiterinnen hochgeschlossene Blusen tragen.
Da in der Kieferorthopädie keine Zähne gezogen und keine offenen Wunden behandelt werden, wird auch kein Kittel über dem Dirndl getragen.
Die korrekte Einhaltung der, von der Zahnärztekammer ausgeschriebenen, Hygieneanforderungen sei ebenfalls attestiert, betonte die Münchnerin.
Der einzige männliche Mitarbeiter der Praxis, ein Zahntechniker, muss seine Lederhose allerdings nur zu offiziellen Anlässen oder zum Besuch des Münchner Oktoberfestes aus dem Schrank holen.

Mittlerweile ist die Kieferorthopädin selbst, anlässlich des 10-jährigen Praxisjubiläums, unter die Dirndl-Designer gegangen und hat in Kooperation mit dem Label “AlpenHerz” eine eigene Kollektion unter dem Namen “Dr. Dirndl” veröffentlicht.

Zu den prominenteren Kunden der Praxis, die auch bei der Vorstellung der Dirndl-Kollektion anwesend waren, zählen u.a. Giulia Siegel, Verena Kerth und Claudia Effenberg.

 

Das komplette Interview könnt ihr hier nachlesen. Außerdem hat das Regionalfernsehen von Sat1 einmal in der Praxis vorbeigeschaut:

 

Pack’ die Badehosen ein

6. Juni 2016 geschrieben von Redaktion MEDI-LEARN

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Wenn am 23. Juni Niedersachsen als erstes Bundesland in die Sommerferien startet und sich bald auch die Semesterferien der zahlreichen Studenten anschließen, geht es wieder los – das große Kofferpacken für den verdienten Sommerurlaub.
Doch was muss eigentlich alles hinein? Von Klamotten, Sonnencreme und Badesachen mal abgesehen, hat die Bayerische Landeszahnärztekammer eine Checkliste und einen Notfallplan für das Wohlergehen der Zähne herausgegeben.

Empfohlen werden zwei Kontrolltermine pro Jahr, sollte einer vor dem geplanten Urlaub liegen, kann der Zahnarzt den Mundraum in Bezug auf geplante Aktivitäten genauer untersuchen (z.B. Füllungen oder Kronen, sofern ein Tauchkurs o.Ä. geplant ist). Ist eine Behandlung nötig, kann diese meist innerhalb eines Zeitraumes von vier Wochen abgeschlossen werden.

Dass bei allen Reisenden Zahnbürste und Zahnpasta im Gepäck landen, sofern diese nicht vergessen werden, dürfte nicht überraschen.

Die BLZK empfiehlt jedoch auch Zahnseide und eine Mundspülung. Bei Bedarf auch ein leichtesSchmerzmittell, Zahnpflegekaugummis, Interdentalbürsten, sowie je nach persönlichem Bedarf Sportmundschutz und entsprechendes Equipment zur Reinigung der Zahnspange.

CAVE! – Handelt es sich um eine elektrische Zahnbürste darf natürlich auch die Ladestation mit in den Urlaub. Wer die USA, GB, Australien, China oder die Schweiz als Ziel erkoren hat, muss auch an einen passenden Adapter für die Steckdose denken!

Sollten trotz aller Vorsichtsmaßnahmen doch Zahnschmerzen auftreten, oder gar ein Unfall passieren, muss im Urlaubsort ein Zahnarzt aufgesucht werden.

Hierfür hilfreich ist die, von der Initiative ProDente herausgegebene Broschüre “Au Backe”, welche zahnmedizinische Beschwerden in sieben Sprachen übersetzt (u.a. Englisch, Französisch, Spanisch, Griechisch usw.). Jedoch sollten vorläufige Lösungen großen Eingriffen vorgezogen werden und nach dem Urlaub unbedingt der eigene Zahnarzt zur Kontrolle aufgesucht werden.

Die Krankenkasse übernimmt jedoch nicht automatisch die Kosten. Dies ist u.a. abhängig von der Art der Behandlung, dem Urlaubsland und vom Patienten selbst.
Bei Barzahlungen empfiehlt es sich daher, immer die Quittung aufzubewahren. Außerdem habt ihr die Möglichkeit eine Auslandskrankenversicherung für den entsprechenden Zeitraum abzuschließen.

Also schaut noch einmal bei eurem Zahnarzt vorbei und druckt euch die Checkliste und den Notfallpass aus!

Als letzter Tipp: Zahnbürste und Mini-Zahnpasta ins Handgepäck! Dann seid ihr auch bei Verlust eures Koffers auf der richtigen Seite.

Ansonsten wünschen wir euch einen fantastischen Sommerurlaub 2016!

 

Fragwürdiger Trend…

30. Mai 2016 geschrieben von Redaktion MEDI-LEARN

In der letzten Woche haben wir euch eine DIY-Anleitungen rund um das Thema der Zähne vorgestellt, in dieser Woche nun, wollen wir euch von einem Trend dringend abraten!

Besonders beliebt sind in den USA derzeit Anleitungen oder Videos zur Do-it-yourself-Zahnspange.

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Obwohl bei Vanessa Paradis oder Topmodel Ashley Smith die Zahnlücke bereits zum Markenzeichen avancierte, wünschen sich noch immer die meisten Teenager ein perfektes Gebiss.
Doch nicht jeder kann oder will für eine kieferorthopädische Behandlung teilweise mehrere tausend Euro ausgeben.

Daher wird einfach das ein oder andere Video bei Youtube geöffnet und der gefährliche Trend ausprobiert.
In den Videos erklären die jungen Mädchen, wie man die Haushaltsgummis um die Zähne wickelt und weist die Zuschauer an, diese über mehrere Wochen im Mund zu belassen. Mit dem Gedanken an das Endergebnis sollen die jungen Zuschauer die Schmerzen ertragen.

Doch Experten warnen! – Durch falschen Druck, der auf die Zähne ausgeübt wird, können Zahnhälse freigelegt und der Zahn im Kiefer gelockert werden. Bei einigen Patienten kam es auch zum Zahnausfall oder zu starken Entzündungen, die durch die ins Zahnfleisch schneidenden Gummis hervorgerufen wurden! Der gefährliche Trend hat bereits die American Association of Orthodontists auf den Plan gerufen, die eine öffentliche Warnung ausgesprochen hat.

 

Also bitte den Kieferorthopäden aufsuchen, oder zur Zahnlücke stehen, aber auf KEINEN FALL selbst zum Bastler werden!!

 

DIY’s rund um Zähne

23. Mai 2016 geschrieben von Redaktion MEDI-LEARN

Klickt man sich durch die zahlreichen Blogs, die das Internet so zu bieten hat, kommt man um ein Thema nicht herum – DIYs.

Ein DIY – übersetzt: Do it yourself!- bietet dir eine Anleitung, in der du Schritt-für-Schritt bestimmt Produkte nachbasteln, -nähen, -stricken oder -bauen kannst.
Dies kann dazu dienen, den Kauf teurer Markenartikel zu verhindern oder aber einfach nur seine eigenen kreativen Schöpfungen mit anderen Menschen zu teilen.

Nun haben wir einmal das WorldWideWeb durchsucht, um zu sehen, ob auch DIYs zum Thema Zahnmedizin/Zähne zu finden sind. Und wer hätte das gedacht? – Natürlich sind wir hierbei schnell fündig geworden.

Besonders süß ist die Anleitung zum Basteln von Zahnputzbechern aus PET-Flaschen, die bei Pinterest zu finden war.

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Dazu benötigt ihr: 

– 1 leere PET-Flasche (am besten 0,75-1,5L)
– weiße Sprüh- oder Acrylfarbe
– Schere (z.B. Zick-Zack)
– Permanentmarker (individuell)
– individuelle Dekoartikel

So wird’s gemacht:

1. Etikett entfernen

2. oberes Flaschendrittel grob abtrennen, späteren Zahnputzbecher auf gewünschte Höhe schneiden und oberen Rand eventuell mit Zick-Zack-Schere gestalten

3. Besprühen der Flasche (kann von außen und innen, oder nur von außen erfolgen – ganz nach eurer Vorliebe)

4. Flaschen (über Nacht) trocknen lassen

5. Verzierung der Flaschen (niedliches Gesicht mit rosa Wangen aufmalen, Wackelaugen benutzen, einen Piratenzahn gestalten, … – eurer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt!!)

Das war’s auch schon- und fertig sind eure individuellen Zahnputzbecher bzw. Aufbewahrungsboxen, die bestimmt nicht nur Kinderherzen erfreuen, sondern sich auch gut im ein oder anderen Badezimmer eines Zahnmedizin-Studenten machen würden. 😉

Eine andere Deko-Idee für euer Badezimmer wäre eine Schiefertafel mit einem lustigen Spruch oder einer coolen Zeichnung.

Dazu benötigt ihr:

– 1 Schieferplatte (beliebige Größe)
– weißen Permanentmarker
– robustes Aufhängeband (nur, wenn ihr die Platte aufhängen wollt)

So wird’s gemacht:

Nehmt einfach eure Schieferplatte und gestaltet sie nach euren Vorstellungen. Seid kreativ!!
Keine Idee? Dann hat Depot ein Beispiel im Sortiment.

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Für Häkel-Talente sind im Internet auch zahlreiche Anleitungen für einen Häkel-Zahn zu finden, der sicherlich jeden Schlüsselbund verziert.

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Natürlich gibt es neben dieses ausgefalleneren Sachen auch einfachere Möglichkeiten, wie einen selbst gebackenen Zahnkuchen oder auch -kekse.

 

Auch DIYs, die für die Zähne schädlich sind, haben leider einen Aufwärtstrend und sollten auf keinen Fall nachgemacht werden. Dazu beim nächsten Mal mehr!!

Wir l(i)eben Zähne!

21. Mai 2016 geschrieben von Redaktion MEDI-LEARN

In unserem Forum gab es eine Diskussion darüber, ob sich unter den Studenten solche finden, die ihre Wohnung durch zahnmedizinische Dinge oder Zahni-Dekoartikel verschönert haben, oder ob bei ihnen außer den Fachbüchern im Regal nichts auf das Zahni-Dasein schließen lässt.
Die Antworten waren wenig überraschend. Nur wenige sträuben sich komplett gegen Artikel, die ihre Identität als Student der Zahnmedizin auffliegen lassen könnten. Beim Großteil, der sich beteiligenden Foren-User, dienen Gips-Modelle oder auch selbst angefertigte Prothesen oder Zahnspangen als Dekoartikel bzw. in viele Fällen auch einfach als Erinnerung an ein Praktikum beim Zahntechniker oder das abgeschlossene Physikum.
Einige wenige zeigen ihre Liebe zu Zähnen aber auch ganz öffentlich.

Für diejenigen, die ihrem Umfeld voller Stolz ihre Leidenschaft zeigen wollen, haben wir hier unsere Ideen/Internetfunde bzgl. Wohnungsdekorationen, Partyzubehör und Lifestyle zu einer Top10 zusammengefasst.

Platz 10: Gipsmodelle & zahntechnische Arbeiten

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Der Klassiker! – Nicht zu auffällig, wenn gelungen, aber trotzdem ein Augenschmaus für jede Studentenbude. Meistens wird damit noch eine erste Erfahrung oder eine Erinnerung verknüpft. Es werden sozusagen “zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen”.

Platz 9: Poster oder Bilder

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Wer einen Platz an einer Wand freimacht, um z.B. dieses MEDI-LEARN Poster des “Human-Mouth-Projects” aufzuhängen (immerhin in Größe DIN A2), muss schon stolz auf seinen Beruf bzw. seinen Studiengang sein.

Platz 8: Ausstecher

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Weihnachtsplätzchen in Form von Rudolph, Santa, Glocken oder Sternen? – Sowas von langweilig!!
Wie wäre es in diesem Jahr mit ein paar ausgefalleneren Zeitgenossen? Diese Plätzchen werden garantiert der Hingucker auf jedem Keksteller – egal zu welcher Jahreszeit.
Auch als Geschenk geeignet. 😉

Platz 7: Cupcake-Förmchen

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Für alle, denen Plätzchen noch nicht genug sind und die zu wahren Künstlern in der Küche werden wollen. Zudem liegen Cupcakes gerade ganz groß im Trend. Logisch, dass deswegen auch diese Backformen nicht fehlen dürfen.

Platz 6: Eiswürfelform

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Eisgekühltes Wasser im Sommer? – Vielleicht sollte man besser “Gebissgekühlt” sagen. Dieser lustig geformte Eiswürfel ist bestimmt der Renner auf jeder Zahni-Grillparty in diesem Sommer.

Platz 5: Uhr in Zahnform

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Für jeden deutlich wird die Leidenschaft, wenn in der Wohnung eine solche Uhr in Zahnform für jeden sichtbar hängt.

Platz 4: Blumenvase in Zahnform

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Den Blumenstrauß in eine einfache Vase stellen? Das geht doch viel schöner, z.B. mit einer solchen Blumenvase.

Platz 3: Armbanduhr “Zahnarzt”

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Zwar nochmal eine Uhr im Ranking, aber mit dieser Armbanduhr, deren Zeiger als Winkelstück, Spiegel und Sonde daherkommen, outet man sich auch in der Öffentlichkeit als Liebhaber der Zahnheilkunde.

Platz 2: Kleidung

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Auf die richtige Kleidung kommt es an, wenn man allen Menschen seine größte Leidenschaft zeigen will. Egal ob als Polo-Shirt, Unterhose, Jutebeutel oder  Rucksack – Bekenne Farbe!

Platz 1: Tattoo

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Liebe ist… wenn es unter die Haut geht. Einen größeren “Treueschwur” gegenüber der Zahnmedizin als ein Tattoo gibt es wohl nicht.
Unter dem Hashtag #zahntattoo findet ihr bei Instagram ganz besonderen Körperschmuck.

„Teddy hat ein gebrochenes Herz“

9. Mai 2016 geschrieben von Redaktion MEDI-LEARN

– „Oh, hat er Liebeskummer?“

– „Nein, er ist durch eine Fensterscheibe geflogen.“
(TBK Kiel 2015)

So oder zumindest ähnlich klingen die Unfallberichte der meist jungen und besorgten  „Eltern“, die in den kommenden Wochen wieder den ein oder anderen Teddy-Doc dazu zwingen werden, sich das Lachen zu verkneifen, wenn  Kinder  mit ihren Kuscheltieren die zahlreichen Teddybär-Krankenhäuser in ganz Deutschland aufsuchen werden.

Das Projekt „Teddybärkrankenhaus“, welches von der Bundesvertretung der Medizinstudenten in Deutschland e.V. ins Leben gerufen wurde, ist ein ehrenamtliches Projekt, das von Medizin-, Zahnmedizin-, Pharmazie- und Ökotrophologiestudenten an vielen Hochschul-Standorten in Deutschland regelmäßig durchgeführt wird.
Ziel soll es sein, den Kindern die Angst vor dem Arztbesuch zu nehmen.

Die bestehenden Krankheiten sind mindestens genauso vielfältig wie die vertretenen Arten.
Vom Papagei, der nicht mehr Nachplappern kann, über ein Pferd mit schlimmen Bauchschmerzen, bis zum Wolf mit gebrochenem Bein ist alles dabei.

23-60638612-23-60637656-1399399298 (Quelle: http://img.svz.de/img/politik/crop6470141/4396137898-cv16_9-h335/23-60638612-23-60637656-1399399298.jpg)

Um nun den Beschwerden auf den Grund zu gehen, wird ein Anamnesebogen ausgefüllt, der Patient grundlegend untersucht (bei akuten Fällen müssen auch manchmal eine Blutentnahme oder ein Röntgenbild sein) und anschließend auch ein Rezept ausgestellt, was in der Apotheke eingelöst werden kann.
Bei allen Schritten weichen die Kinder ihren Lieblingen nicht von der Seite und halten die ganze Zeit deren Hände. Selbst in den OP werden die Kuscheltiere begleitet, aber natürlich erst, wenn die Kinder sich OP-Kittel und –Haube angezogen haben.

Während die „Humanis“ die allgemeine Untersuchung, die Ökotrophologen den Vortrag über gesunde Ernährung und die Pharmazeuten die Versorgung mit wichtigen Medikamenten (Obst, Weintrauben, Pflastern etc.) übernehmen, bekommen es die Zahnis mit heftigen Zahnschmerzen und vergesslichen Patienten zu tun, die sich einfach nicht merken können, wie lange man Abends die Zähne putzen muss und auch eigentlich gar nicht wissen, wieso das überhaupt so wichtig ist.

Also werden Geschichten über Zahnteufelchen wie Hacky & Dicky und Karius & Baktus erzählt und das große Gebiss herausgeholt, an welchem noch einmal das Zähneputzen gezeigt und geübt wird.

Und schon versprechen sogar die Kinder, dass sie das Zähneputzen ab jetzt  lieber  jeden Abend machen wollen.
Wenn Sponsoren mit an Bord sind, bekommt jedes Kind auch noch eine tolle Zahnbürste.

Falls ihr Lust habt, das Teddybärkrankenhaus an eurer Universität zu unterstützen, informiert euch doch am besten auf der Fachschafts-Homepage der Humanmediziner.

Folgende Unis veranstalten in den kommenden Wochen ihre TBKs:

Aachen: 21.-24. Juni 2016
Berlin: 11.-13. Mai sowie 13.-15. Juni 2016
Bonn: 18.-20. Mai 2061
Kiel 23.-26. Mai 2016
u.v.m.

Alle Standorte findet ihr hier.

Falls ihr einen kleinen Einblick in eure mögliche Arbeit haben wollt, bietet euch dieses Video der Universität Halle/Saale eine Möglichkeit dazu.

Auch wir wissen, dass gerade in der Vorklinik die Zeit relativ knapp ist, hoffen aber, dass ihr trotzdem Lust habt und euch vielleicht gerade deswegen die Zeit nehmt,  dieses tolle Projekt zu unterstützen –
denn „Kindermund tut Wahrheit kund“, was definitiv für den einen oder anderen Lacher sorgen wird und außerdem freut sich kein Mensch so schön, wie ein Kind.

Abenteuer Auslandsfamulatur

28. Januar 2016 geschrieben von Redaktion MEDI-LEARN

Eine Famulatur (lat. famulus = Gehilfe) steht bei den Zahnmedizinstudenten im Gegensatz zu den “Humanis” nicht auf dem Lehrplan. Trotzdem hat jeder Student die Möglichkeit, eine freiwillige Famulatur zu organisieren. Die meisten zieht es dafür für ein paar Wochen ins Ausland. Dabei lernen sie nicht nur Zahnmedizin unter meist sehr einfachen Bedingungen kennen, sondern auch interessante Menschen und fremde Kulturen.

Was du brauchst, wenn du eine Auslandsfamulatur planst, ist Organisationstalent. Denn du musst deinen Aufenthalt größtenteils selbst planen und dich um alles Nötige kümmern. Gleichzeitig bedeutet das auch, dass du unheimlich viele Möglichkeiten hast, dein Praktikum im Ausland zu verwirklichen — Die Welt steht dir offen.

Arbeiten in Strandnähe – gar nicht mal so unwahrscheinlich, wenn du deine Famulatur clever planst (Bild: wikipedia)

Als erstes solltest du checken, ob deine Uni bereits Partnerschaftsverträge mit anderen Hochschulen im Ausland besitzt. Oftmals ist der direkte Kontakt mit Ansprechpartnern anderer Fakultäten der effektivste Weg, um eine Auslandsfamulatur zu planen.

Auf der Internetseite des ZAD (Zahnmedizinischer Austauschdienst) findest du nicht nur eine Menge Erfahrungsberichte anderer Famulanten, sondern auch nützliche Tipps, die bei der Suche nach dem Wunsch-Famulaturplatz helfen.

Ganze Semester im Ausland abzuleisten, ist oft schwierig. Meist müssen die Kurse dann an der Heimat-Hochschule nachgeholt werden. Aus diesem Grund organisieren die meisten Zahnis ihre Famulatur für die freie Zeit in den Semesterferien und studieren dann nicht an einer Zahnmedizin-Uni, sondern arbeiten in Zahnstationen oder Kliniken.

Die Bundeszahnärztekammer engagiert sich ebenfalls für zahnärztliche Entwicklungsarbeit im Ausland. In dieser Liste sind zahlreiche aktuelle Hilfsprojekte aufgeführt. Bei vielen solcher Hilfsprojekte können auch Studenten teilnehmen – am besten einfach den Leiter des Hilfsprojektes anschreiben.

Und schließlich gibt es auch noch kommerzielle Anbieter von Famulaturen. Hier wird dir ein Großteil des Organisationsaufwandes abgenommen. Neben einem Famulatur-Platz wird für dich auch Unterkunft und Verpflegung organisiert — natürlich alles gegen ein entsprechendes Entgelt. Ein solcher Anbieter ist z.B. Projects abroad.

Wo auch immer dich deine Famulatur hinführt — viel Spaß!

Weltrekord im Zähneputzen

12. Januar 2016 geschrieben von Redaktion MEDI-LEARN

Noch auf der Suche nach einer witzigen Aktion für die nächste Fachschaftsparty oder die Examensfeier? Wie wäre es denn mit einem Weltrekordversuch — und zwar im Zähneputzen?!

Schüler aus dem indischen Bangalore haben vor Kurzem die neue Bestmarke aufgestellt und die Latte ganz schön hochgehängt. Eine Fachschaftsparty wird für den Angriff auf den Weltrekord damit leider nicht reichen. Selbst wenn sich alle Zahnmedizinstudenten Deutschlands zusammentun würden (ca. 15.000) – wir könnten bisherigen Rekordhaltern nicht gefährlich werden. In Bangalore schrubbten sich nämlich 17.505 Schüler gleichzeitig die Beißer und holten sich damit den Eintrag ins Guiness-Buch.

Schafft es ins nächste Guiness-Buch: Der Weltrekord im Zähneputzen

 

Die Aktion hat natürlich auch einen ernsthaften Hintergrund. Die Organisation My Dental Plan hat sich zur Aufgabe gemacht, über die Wichtigkeit von Mundhygiene für die Gesundheit aufzuklären. Der Rekordversuch wurde deshalb mit konstenlosen Zahnbürsten und Zahnpasta für die Kinder unterstützt. Infos zu My Dental Plan findest du hier.

Dass Zahnmedizin in Indien manchmal auch ganz anders aussieht, darüber haben wir schon einmal berichtet: Der Straßenzahnarzt von Jaipur.


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