DIY Zahnmedizin

20. Juni 2015 geschrieben von Redaktion MEDI-LEARN

Do-It-Yourself ist in Mode. Ob selbstgehäkelte Mützen oder mit den eigenen Händen erschaffene Möbel – im Internet finden sich Unmengen solcher Selbstgemacht-Anleitungen. Warum also nicht auch die Zahnbehandlung einfach selbst erledigen?

Verrückt, denkst du? Dann schau dir mal dieses Video an:

Das Video zeigt einen dänischen Zahnmedizin-Studenten von der Uni Aarhus. Nachahmung nicht empfohlen.

Was du schon immer über deine Zahnbürste wissen wolltest…

6. Juni 2015 geschrieben von Redaktion MEDI-LEARN

Mit wie vielen Personen teilst du dir eigentlich das Badezimmer? Nur mit Freund oder Freundin? Oder gleich mit mehreren WG-Mitbewohnern? Und du putzt dir natürlich auch vorbildlich regelmäßig die Zähne… Okay, wenn du Hygienefanatiker bist, solltest du diesen Text vielleicht nicht weiter lesen 😉

Forscher der Universität Quinnipac (USA) haben eine Untersuchung veröffentlicht, deren Ergebnis recht unappetitlich ist.
Es wurde untersucht, wie keimbelastet die Zahnbürsten von Personen sind, die sich mit anderen das Badezimmer teilen. Speziell ging es um Fäkalkeime und wie häufig sich diese auf einer Zahnbürste finden lassen. Die Chance, dass auf deiner Zahnbürste Bakterien siedeln, die sonst eher den Weg durch die Kanalisation antreten, liegen demnach bei knapp 55 %.
Dieser Fakt war für die Forscher dabei gar nicht so interessant. Bemerkenswerter war die Tatsache, dass es sich in 80 % der Fälle nicht um die Darmbakterien derjenigen Person handelte, die diese Zahnbürste besaß. Die New York Post drückte es deshalb einfach so aus: Your toothbrush probably has your roomate’s poop on it.

Das ist Napoleons Zahnbürste. (Bildquelle: wikipedia)

Wo studiert man am besten Zahnmedizin?

22. Mai 2015 geschrieben von Redaktion MEDI-LEARN

Welche Uni ist die beste für mich? Besonders diejenigen, die mit einem Top-Abi aufwarten könne und somit “freie Wahl” beim Studienort haben, stehen vor dieser Frage.

Falls du noch Orientierung bei der Wahl des Studienortes brauchst, schau’ doch mal auf unsere Karte (klicke auf die Karte, um sie zu vergrößern) :

karte_deutschland zm

Soll es die Uni nahe der Heimat sein? Dort, wo die Freundin/der Freund auch studiert? Dort, wo man Surfen kann oder Bergsteigen? Oder diejenige Hochschule, die in Rankings top bewertet wird?
Wem besonders der letztgenannte Punkt, also ein Spitzenplatz im Vergleich der Hochschulen wichtig ist, kommt um das CHE-Ranking nicht herum. Die Abkürzung steht für Centrum für Hochschulentwicklung und die Ergebnisse werden jährlich im Zeit-Studienführer herausgegeben.
Für die diesjährige Ausgabe wurde unter anderem das Fach Zahnmedizin neu bewertet und eine entsprechende Rangliste erstellt. Neben der Beurteilung der Situation für Studierende erhältst du auch ein paar Informationen über den Hochschulstandort (z.B. Höhe der Miete im Studentenwohnheim).
Nach Registrierung kannst du dir das Hochschulranking für Zahnmedizin hier anschauen.

Leider gibt es auch einige “weiße Flecken”, d.h. einige Unis konnten in bestimmten Kriterien nicht in den Rankings berücksichtigt werden.
Besonders positiv schnitten im aktuellen Ranking die Unis Greifswald und Halle-Wittenberg sowie die (private) Hochschule Witten-Herdecke ab. Alle drei Hochschulen konnten sich in den Rankings in der Spitzengruppe positionieren.
Die zm-online hat die Chefs aus Greifswald und Witten befragt, worin sie ihr starkes Abschneiden begründet sehen. Das Interview kannst du hier nachlesen.

 

Zahnarzt werden

9. Mai 2015 geschrieben von Redaktion MEDI-LEARN

Von der Schulbank in die Zahnarztpraxis! 
Wie der Weg zum Beruf des Zahnarztes aussieht, haben wir mit einer kleinen Grafik aufbereitet:

(klicke auf die Grafik, um sie zu vergrößern)

weg zum zahnarzt - New Page* das Sternchen: in einigen Bundesländern ist es möglich, sich auch mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung (z.B. als Zahntechniker) für ein Zahnmedizinstudium zu bewerben; auch wenn man kein Abitur hat

 

Der Meth-Mund

26. April 2015 geschrieben von Redaktion MEDI-LEARN

Erstmals seit Langem ist die Zahl der Drogentoten in Deutschland im vergangenen Jahr wieder angestiegen. Hauptursache ist die zunehmende Verbreitung so genannter “Legal Highs” und der berüchtigten “Modedroge” Crystal Meth. Die Folgen von Crystal Meth-Konsum zeigen sich in besonderer Weise auch an den Zähnen; der Begriff des “Meth Mouth” hat sich bereits etabliert.

Crystal Meth (oder einfach “Crystal”) ist der Szenename für Methylamphetamin. Die berauschende Wirkung des Stoffs ist bereits seit über 100 Jahren bekannt. Besondere Aufmerksamkeit erlangte die Droge auch, weil sie eine wichtige Rolle der hochgelobten TV-Serie Breaking Bad spielt. Hier stellt der Protagonist, ein Chemielehrer, Meth in reiner Form her. In der Realität ist Crystal, das vor allem in osteuropäischen Drogenküchen hergestellt wird, oft hochgradig verunreinigt. Die Droge hat ein hohes Abhängigkeitspotenzial, was in Kombination mit der zerstörerischen Wirkung rasch zum massiven körperlichen Verfall der Abhängigen führt.

Ein typische Folge des Konsums ist der “Meth-Mund“. Dieser Begriff bezeichnet die fortgeschrittene kariöse Zerstörung der Zähne von Meth-Konsumenten. Eine Nebenwirkung der Droge ist die Verminderung des Speichelflusses, was die Zähne für Kariessäuren angreifbar macht. Außerdem fördert die Droge das Zähneknirschen (Bruxismus). Die Mundhygiene wird von den Abhängigen zusätzlich vernachlässigt.

 

“Meth-Mund”, Bildquelle: wikipedia

 

Crystal-Meth-Abhängige sind in jeder Gesellschaftsschicht zu finden. Eine Reportage des Vice-Magazins beschreibt, wie ein Arzt zum Junkie wurde.

 

Der Zahnarzt von Jaipur

12. April 2015 geschrieben von Redaktion MEDI-LEARN

Es ist nicht konform mit den RKI-Hygienrichtlinien, aber das kümmert Pushkar Sing,”Doc Junior”, wenig. Zusammen mit seinem Vater Pyara Singh betreibt er eine Zahnarzt-“Praxis” im indischen Jaipur. Das Besondere an der Praxis: Die Ausstattung besteht aus nicht viel mehr als auf einer Decke ausgebreiteten Zangen, Feilen und Prothesenzähnen. Dazu kommt noch die Expertise der beiden Männer, den “Zahnärzten von Jaipur”. Ach ja, und die Behandlung findet im Freien, auf dem Gehweg, statt. 

Laut Aussage von Doc Junior würde der Unterschied zwischen ihm und den “reichen” Doktoren nur darin bestehen, dass diese “fancy” Behandlungsstühle, “Diener” und andere “Gadgets” hätten.
Die Straßenzahnärzte von Jaipur haben nichts davon. Ihre Patienten sitzen auf den Pflastersteinen, während die Docs ihnen “chairside” Prothesenzähne anpassen oder einen schmerzenden Zahn extrahieren.

Eine Behandlung bei den Straßenzahnärzten kostet 80 Rupien; das sind ungefähr 1,80 Euro. Bedenkt man, dass der durchschnittliche Tagesverdienst eines indischen Industriearbeiters 4 Euro beträgt, so ist selbst die Behandlung beim Straßenzahnarzt nicht gerade günstig.

Die Arbeit sei überhaupt nicht schwierig, erklärt Singh. Schließlich habe er eine Menge Erfahrungen in technischen Dingen. Ja, sogar Fahrräder habe er schon repariert! Seems legit…

Bevor ein ganz falscher Eindruck entsteht: Natürlich gibt es auch in Indien “richtige” Zahnärzte, die das Fach studiert haben und in einer vernünftig ausgestatteten Praxis lege artis behandeln. Wer sich darüber informieren will, bekommt auf der Seite der Indian Dental Association Informationen.

 

Vorbereitet ins Vorphysikum

27. März 2015 geschrieben von Redaktion MEDI-LEARN

Die MEDI-LEARN Skriptenreihe ist längst eine feste Größe in den Bücherregalen von Medizinstudenten. Auch viele Zahnis nutzen die Skripte zur Vorbereitung auf die Prüfungen in der Vorklinik.

Für das Vorphysikum (oder offiziell “Naturwissenschaftliche Vorprüfung”) haben wir ein spezielles Zahnmediziner-Paket geschnürt: Die Skripte Biologie, Chemie und Physik gibt es jetzt im Paket “Vorphysikum”.

MEDI-LEARN Skriptenreihe Vorphysikum

Interessiert? Dann schau’ dir mal hier!

Bei der Heiligen Apollonia!

13. März 2015 geschrieben von Redaktion MEDI-LEARN

Wenn du beim nächsten Mal mit klopfendem Herzen deine selbst gegossene Krone aus der Gussmuffel ausbettest oder das Kontroll-Röntgenbild nach einer Stiftbohrung betrachtest, solltest du vielleicht einmal die Heilige Apollonia anbeten, statt herkömmlichen Gottheiten/Heiligen/Götzen.

Denn eben jene Apollonia von Alexandria gilt als Schutzpatronin der Zahnmediziner.

Laut Überlieferungen wurde die Jungfrau Apollonia im 3. Jahrhundert im Zuge der Christenverfolgungen verschleppt. Dabei schlug man ihr sämtliche Zähne aus – was wohl den Bezug zur Zahnmedizin herstellt.
Weil Apollonia nicht bereit war, ihren Glauben zu verleugnen, warf sie sich selbst auf den Scheiterhaufen. Vielleicht lag es aber auch daran, dass Totalprothetik und Implantologie im 3. Jahrhundert noch nicht so weit entwickelt waren und kein fähiger “Smile Designer” zugegen war, was die junge Frau in den Märtyertod trieb.

Den verschlagenen Blick hatte sie drauf: Die Heilige Apollonia, Schutzpatronin der Zahnärzte

Wer mehr über unsere Schutzpatronin erfahren möchte, kann sich in diesem Beitrag aus dem Bayerischen Zahnärzteblatt informieren.

Kleine Patienten – große Probleme?

24. Februar 2015 geschrieben von Redaktion MEDI-LEARN

Kinder sind ganz besondere Patienten. Und weil die Kinderzahnheilkunde nur einen geringen Anteil an der universitären Ausbildung hat, stellt die Behandlung von Kindern junge Zahnärzte oft vor ganz besondere Probleme.

In der online-Ausgabe der Zahnärztlichen Mitteilungen gibt die Kinderzahnärztin Dr. Surion Weber ein paar nützliche Tipps, wie man das Vertrauen der kleinen Patienten gewinnt und worauf bei der Behandlung von Kindern geachtet werden sollte. Hier kannst du die Tipps ansehen.

Ergänzt wird das Interview durch eine Bilderreihe, die erklärt, wie der erste Zahnarztbesuch eines Kleinkindes aussehen kann. Den Leitfaden findest du hier.

Seltenes Bild im Studium: Das kindliche Gebiss (Bildquelle: wikipedia)

IDS 2015

31. Januar 2015 geschrieben von Redaktion MEDI-LEARN

Was die Cebit für Computerfreaks, ist die IDS für alle Zahnmedizin-Interessierten.

IDS? Das ist die “Internationale Dental Schau“. Auch wenn es der etwas altbackene Name es nicht vermuten lässt, diese Ausstellung ist die weltweit größte ihrer Art.

Alle zwei Jahre kann man in “Cologne” (Köln, d. Red.) die neuesten Errungenschaften und Entwicklungen im Dentalsektor bestaunen. Der Veranstalter beschreibt es auf seiner Webseite www.ids-cologne.de so:

” Alle zwei Jahre ist die IDS in Köln das Spitzenereignis für den internationalen Dentalmarkt. Der gesamte globale Dentalmarkt spiegelt sich in der Angebotsbreite und -tiefe der IDS wieder: Zahnärztlicher und zahntechnischer Bereich, Infektionsschutz und Wartung, als auch Dienstleistungen, Informations-, Kommunikations- und Organisationssysteme sowie –mittel. Alle relevanten Zielgruppen der Dental-Welt werden zusammengeführt.”

Wenn du auch Lust hast, mit anderen Zielgruppen zusammengeführt zu werden, dann begib dich vom 11. – 14. März auf das Gelände der Koelnmesse zur IDS. Die Tageskarte kostet 13 Euro. Alle wichtigen Infos findest du hier.


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