Singing Dentist

20. Juli 2017 geschrieben von Redaktion MEDI-LEARN

Wer kennt ihn nicht, Dr. Milan Shadrooh?

Okay, zugegebener Weise ist er wohl eher als “The Siniging Dentist” bekannt und begeistert im Netz tausende Menschen weltweit mit seinen Parodien auf aktuelle Hits aus den Charts. Mit seinen Texten versucht er seine Patienten zur täglichen Mundhygiene zu bewegen und ihnen die Angst vor dem Zahnarzt zu nehmen. Nach dem Motto “Dentistry made fun” betreibt er einen eigenen YouTube Channel, eine Website mit Onlineshop und eine Facebookseite mit immerhin 400.000 Followern. Durch seine Songs, die weniger durch das Gesangstalent bestechen, als durch die lustigen Texte, hat es “The Singing Dentist” zum Internetstar gebracht und so auch einige Auftritte in diversen Radio- und Fernsehshows ergattert.

Aktuell erklärt seinen Patienten in seiner Parodie zu Ed Sheerans “Shape of You”, dass zwei Mal täglich Zähneputzen wichtig für gesunde Zähne ist und er, sollte es doch zu Karies kommen, jederzeit für seine Patienten da ist.

Auch der aktuelle Sommerhit “Despacito” wurde bereits von ihm neu interpretiert.

Bildergebnis für the singing dentist (Bildquelle)

 

Wenn ihr Lust habt, schaut doch mal auf seinem YouTube Channel vorbei.

 

Medicopter Mainz17

18. Juli 2017 geschrieben von Redaktion MEDI-LEARN

Ach ja, was waren sie wieder schön – die diesährigen Medi-Meisterschaften.
Eigentlich steht hier ja das alljährliche Fußballturnier im Mittelpunkt, bei welchem die Fakultäten der verschiedenen Hochschulstandorte gegeneinander antreten. Mittlerweile hat sich das Event jedoch zu einer Art 3-tägigem Festival entwickelt. Die Studenten der verschiedenen Unis schneidern Kostüme zu ihren jährlich wechselnden Mottos und produzieren sogar Videos, um die eigene Uni vorzustellen.

Die Human- und Zahnmedizinstudenten der Universität Mainz, haben extra für das diesjährige Event einen Song aufgenommen und ein Musikvideo dazu gedreht. Ballermann-Experten hätten es vermutlich gleich geahnt – der Text  “Mach den Hub Hub Hub, mach den Schrauber Schrauber Schrauber“ – ist hitverdächtig! Ob das 20-köpfige Organisationsteam auch an den Erfolg glaubte, ist im Nachhinein schwer zu sagen, jedoch schlug das Video ein wie eine Bombe. „Unser Hauptgedanke war eigentlich nur, auf den Medimeisterschaften gespielt zu werden und den Studenten eine Freude zu machen”, sagte Medizinstudent Ali Abriani der Lokalzeitung Merkurist Mainz.
Vor sechs Wochen veröffentlichten die Studenten das Video auf YouTube. Inzwischen wurde “Medicopter Mainz17″ über 700.000 Mal geklickt und ist sogar an der Spitze der deutschen Viral-Charts von Spotify zu finden.
Bei den Medis anfang Juni wurde das Lied rauf- und runtergspielt, was den Mainzer Medis nicht nur den Preis für die kreativste Bühnengestaltung, sondern auch den “Pokal für die besten Fans 2017″ einbrachte.

Wer es noch nicht gesehen hat, wird hier fündig:

21-jähriger putzt sich 20 Jahre nicht die Zähne

14. Juli 2017 geschrieben von Redaktion MEDI-LEARN

Er putzte sich 20 Jahre nicht die Zähne, doch nun ging der heute 21-jährige Jay* endlich zum Zahnarzt.
Dieses Frischegefühl, welches nach dem Zähneputzen eintritt, ist diesem Briten wahrscheinlich völlig fremd. Denn Jays* Mund hat noch nie eine Zahnbürste gesehen, geschweige denn eine frühkindliche Prophylaxe erfahren. Stattdessen standen süße Softdrinks und eine ungesunde Ernährung an der Tagesordnung. Eine zuätzliche Zahnarztphobie führte zum Verrotten von elf Zähnen. Im Laufe der Zeit entstand, durch einen Keimherd gefördert, gebirgsähnlicher Zahnstein, der erst nach einer kompletten Entfernung im Rahmen einer PZR  das ganze Ausmaß des Schadens offenbarte. Obwohl die Zähne stark verfallen waren, war der Kieferknochen wie durch ein Wunder unversehrt, sodass elf Zahnstümpfe durch Implantate ersetzt werden konnten.

Die erstaunliche Therapie könnt ihr euch hier näher ansehen:

Karies und Parodontitis entstehen durch Bakterien und Zahnbeläge, weshalb eine intakte Zahnpflege und gute Mundhygiene sowie regelmäßige Kontrolluntersuchungen beim Zahnarzt unerlässlich sind, um Zahnverlust frühzeitig vorzubeugen.

Wenn Minzgeschmack nicht mehr genug ist

28. Juni 2017 geschrieben von Redaktion MEDI-LEARN

Wer sagt eigentlich, dass Zahnpasta immer nach Minze schmecken muss?
Ende März stellte die Fast Food-Kette Burger King auf ihrer Facebookseite eine eigens kreierte Zahnpasta vor.
Zahnpasta mit Whopper-Geschmack! “Mit ktiven Whopper-Extrakten aus Tomaten, Salat, Gurken, Mayonnaise, Zwiebeln und 100% flame-grilled Beef entfaltet sie ihren einzigartigen Geschmack beim Zähneputzen”, verspricht das Unternehmen.
Auf Nachfragen hieß es jedoch nur, dass diese Pasta gerade in Frankreich getestet werde und erst danach in allen “teilnehmenden Restaurants” in Deutschland eingeführt werde.
Dies gibt den deutschen Medien Anlass, von einem Aprilscherz auszugehen.
Schade eigentlich, oder was meint ihr? :-)
Allerdings bietet das WorldWideWeb die eine oder andere Alternative. So z.B. diese Zahnpasta mit Cupcake-Geschmack.
Weitere interessante Geschmackrichtungen, wie Lavendel, Zimt uvm. gibt es hier.

 Bildergebnis für whopper zahnpasta (Quelle)

Der Duft der Angst

27. Juni 2017 geschrieben von Redaktion MEDI-LEARN

Die nächste Innovation ist eigentlich etwas fürs feine Näschen, richtet sich jedoch an Praxisinhaber.

Vorgstellt wurde diese auf der IDS diesen Jahres, ist also brandneu. Dass Düfte maßgeblich unsere Stimmung und unser allgemeines Wohlbefinden beeinflussen, ist wohl hinreichend bekannt. Diese Erkenntnis hat sich auch die Duftfirma REIMA AirConcept zu Nutze gemacht und einen Duft gegen die Zahnarztangst entwickelt.

Das Raumspray basiert auf Studien der Universität in Wien und des King’s College Dental Institus in London. Bei beiden wurden die Wirkungen von ätherischen Ölen auf wartende Patienten in zahnärztlichen Wartezimmern üntersucht. Gegenstand der Untersuchungen waren Lavendel- und Orangenöl. Beide Studien kamen zum gleichen Ergebnis: bestimmte ätherische Öle mindern das Angstgefühl und bauen psychischen Stress ab.
Auf dieser Grundlage entwickelte REIMA nun ihren beruhigenden Raumduft.

 

Bildergebnis für ferox raumduft (Quelle)

Kuriose Erfindungen aus der dentalen Welt

26. Juni 2017 geschrieben von Redaktion MEDI-LEARN

Dinge, die die Welt nicht braucht – oder doch?!
Aus der Reihe dieser Dinge, gibt es wohl auch das ein oder andere für den dentalen Gebrauch zu erwerben.
Wir wollen euch die Top 10 einmal vorstellen.

Zunächst widmen wir uns einer Art “Bastelkit”. Es handelt sich hierbei um das Produkt “Temptooth“. Es richtet sich an Patienten, die für einen Lückenschluss ein Implantat benötigen, dieses aber im Moment aufgrund fehlender finanzieller Möglichkeiten nicht finanzieren können. Aus einer Knetmasse kann man sich einen Zahn formen und so die Dauer bis zur definitiven Versorgung überbrücken. Der Hersteller verspricht, dass die Masse so ergiebig ist, sodass ca. 10 Zähne geformt werden können. Der Clou: Pinzette, Spiegel und Instrumente gibt es als Gratisbeilage dazu. Erhältlich ist das Set bereits für rund 30 Dollar.

(Bildquelle)

 

Um Ästhetik geht es auch bei der nächsten dentalen Innovation, die sich allerdings noch in der Testphase befindet. Die University of Alabama at Birmingham testet gerade in einer klinischen Studie das Modell einer aufblasbaren Zahnspange, welche ohne Metall auskommt. Bei dieser sogenannten Aerodentis-Behandlung erhalten die Teilnehmer der Studie ein maßgeschneidertes Mundstück aus Plastik, in welches ein aufblasbarer Silikonball integriert ist. Über einen Schlauch ist das Mundstück mit einem Luftpumpensystem verbunden. So soll dieaufblasbare Zahnspange die Zähne in die gewünschte Position bewegen – eine ambitionierte Idee!

(Bildquelle)

 

Weitere Innovationen stellen wir euch in den kommenden Tagen vor, also bleibt dran! :-)

Die Frage des Namens

24. Juni 2017 geschrieben von Redaktion MEDI-LEARN

“Zahnarzt” passte nicht in sein Logo, “Arzt für Zähne” auch nicht. Daher nannte sich ein Kollege aus dem Donautal kurzerhand “Arzt für Zahnmedizin”. Doch eben diese Art der Bezeichnung sei Titelmissbrauch und wurde nun vom zuständigen Amtsgericht verboten.

In diesem Fall warb der Zahnarzt bereits seit 2006 mit der Bezeichnung “Arzt für Zahnmedizin” im Logo seiner Praxis. Als Reaktion auf ein vorangegangenes anonymes Schreiben forderten Bezirkszahnärztekammer und Landeszahnärztekammer ihn MItte 2016 auf, dies zu unterlassen. “Arzt für Zahnmedizin” sei eben keine gültige Berufsbezeichnung. Trotzdem beharrte der Zahnarzt auf der weiteren Verwendung seines Praxis-Logos. Daraufhin wurde Strafanzeige erstattet.
Ein Urteil des zuständigen Amtsgerichts in Tuttlingen bestätigte nun die Einschätzung der Kammern: “Die Bezeichnung Arzt ist in § 2a der Bundesärzteordnung in Abgrenzung zu der in § 1 des Gesetzes über die Ausübung der Zahnheilkunde und in § 20 der Berufsordnug für Zahnärzte vom Begriff des Zahnarztes klar abgegrenzt.” Zudem stelle die Bezeichnung eine mögliche Irritation für die Patienten dar: “Es besteht die Wahrscheinlichkeit, dass Patienten bei Verwendung des Begriffs ‘Arzt für Zahnmedizin’ von einer Doppelqualifikation als Arzt für Humanmedizin und als Zahnarzt ausgehen.”
Dieser Effekt werde durch die Verwendung des Begriffes “Arzt” innerhalb eines Logos nur noch zusätzlich verstärkt, urteilte der zuständige Richter. “Ein Logo hat nach den Gesetzen der Werbung und der Grafik die Funktion, besonders einprägsam zu sein und den Verwender von anderen Anbietern unterscheidbar zu machen.”
Im Urteil wird von Titelmissbrauch gesprochen. Der Zahnarzt aus Baden-Württemberg wurde zu einer Geldstrafe von 40 Tagessätzen zu je 90€ verurteilt. Die Schwäbische Zeitung berichtet jedoch, dass der Kollege gegen dadds Urteil in Berufung gehen will. Sein Anwalt sehe keinen Unrechtstatbestand und will, falls nötig,  “bis ganz nach oben” gehen. Sie wollen die Frage der Bezeichnung rechtlich abklären.

Doch nicht nur der Titel am Praxisschild kann für Verwirrung sorgen. Auch der Nachname des ein oder anderen praktizierenden Kollegen kann unter Umständen für Verwunderung sorgen. Hier könnt ihr die lustigsten Namen nachlesen.
Viel Spaß beim Lesen und Lachen!

Bildergebnis für Richterurteil

(Bildquelle)

Plaquereduktion durch zuckersüßen Honig

21. Juni 2017 geschrieben von Redaktion MEDI-LEARN

Honig, der die Plaque reduziert? Dieser zuckersüße Brotaufstrich? Wie kann das sein?

Kaum zu glauben, oder? Und trotzdem zeigen etliche Studien die antibakterielle Wirkung von diesem. Bereits 2004 zeigte eine neuseeländische Studie, dass Plaque effektiv reduziert wird und so entzündlichen Erkrankungen im Mund vorgebeugt wird. Dies liegt am Inhaltsstoff Methylglyoxal. 2010 verglichen indische Wissenschaftler Chlorhexidin, Xylitol und Manuka-Honig hinsichtlich ihrer Anti-Plaque-Wirkung. Hierbei schnitt der “Super-Honig” deutlich besser ab, als Xylitol.

Weiterhin wurde die Wirkung in einer französischen Studie von 2011 bestätigt. Manuka-Honig konnte Streptococcus Mutans und weitere Bakterienstämme in einem Biofilm auf ein Minimun reduzieren. Jedoch fand eine Studentin aus Jena im Rahmen der Forschungen zu ihrer Doktorarbeit heraus, dass nur echter Manuka-Honig den Wirkstoff Methylglyoxal in hoher Konzentration enthält. Dieser hemmt das Bakterium porphyromonas gingivalis.
Noch kraftvoller scheint jedoch Tualang – ein malaysischer multifloraler Dschungelhonig – zu sein. In einer Studie von 2013 wurde bereits festgestellt, dass seine Bestandteile effektiver gegen einige gramnegative Bakterienstämme bei Verbrennungswunden vorgehen.

Auch einige Blogger schwören auf diesen Wunderhonig. So z.B. auch Yavi, von www.mama-moves.de. Ihre Tipps zum Thema Gesundheit durch den Nutzen von Manuka-Honig hat sie in diesem Artikel zusammengefasst.

Kaufen könnt ihr den Honig übrigens z.B. hier.

Bildergebnis für manuka honig(Bildquelle)

Die erwähnten Studien könnt ihr hier einsehen:

– Prathibha Anand Nayak, R. Mythili R.: Effect of Manuka honey, chlorhexidine gluconate and xylitol on the clinical levels of dental plaque (Contemporary Clinical Dentistry. 2010 Oct;1(4):214-7.)
Helen K. English, Peter C. Molan: The effects of manuka honey on plaque and gingivitis: a pilot study ( Journal of the International Academy of Periodontology. 2004 Apr;6(2):63-7)
– C. Badet: The in vitro effect of manuka honeys on growth and adherence of oral bacteria (Anaerobe. 2011 Feb;17(1):19-22)
– Gesine Schäfer: Antibakterielle Wirkung von Honig auf Porphyromonas gingivalis, Universität Jena 2011
– Sarfarz Ahmed, Nor Hayati Othman: Review of the Medicinal Effects       of Tualang Honey and a Comparison with Manuka Honey Malays J Med Sci. 2013 May; 20(3): 6–13.

Marburger Zahnmedizinstudenten gewinnen bei “Jugend forscht”

18. Juni 2017 geschrieben von Redaktion MEDI-LEARN

Beim Bundesausscheid des bekannten Wettbewerbs “Jugend forscht”,  bei dem besondere Leistungen und Begabungen in den Bereichen Mathematik, Informatik und Technik gefördert werden, gelang es drei Zahnmedizinstudenten aus Marburg den Titel zu gewinnen. Teilnahmeberechtigt sind Schülerinnen, Schüler, Auszubildende und Studierende bis 21 Jahre.

Albrecht von Bülow, Flavio Krug und Saeed Mohamad fiel ein Problem auf, welches wohl auch den ein oder anderen erfahrenen Zahnarzt immer noch stören mag. Klassischer Weise werden lichthärtende Komposite zur Füllung von Kavitäten genutzt. Dabei muss das Material in einzelnen Schichten eingebracht und mit blauem Licht ausgehärtet werden. Damit dies gelingt, muss der Patientenmund gut ausgeleuchtet werden. Dies geschieht mit Hilfe von z.B. weißen Leuchtdioden.
Doch hierbei ergibt sich das Problem, denn das Material wird unter dem weißen Licht bereits nach ein bis zwei Minuten zäh und spröde. Unter dem Titel “Stressfreies Legen von Kompositfüllungen – alles eine Frage der Beleuchtung!” haben die drei Studenten des 2. Semesters ihre Untersuchung beim Bundeswettbewerb eingereicht. Im März diesen Jahres waren sie bereits beim hessischen Landeswettbewerb von Jugend forscht siegreich.

Die drei Kommilitonen entwickelten eine Lampe für weißes Licht, welche auf gelben und türkisen LEDs beruht, welche die Verarbeitungszeit des Komposits vervielfacht. Für diese innovative Entwicklung erhielten sie am 28. Mai, den ersten Preis im Bereich Arbeitswelt, welcher von Arbeitsministerin Andrea Nahles gestiftet wurde und mit 2500€ dotiert ist.
“Nach etwa sieben unterschiedlichen Aufbauten haben wir eine zunächst zufriedenstellende Lösisung gefunden, die wir jedoch noch entscheidend zum Bundeswettbewerb verbessert haben”, Saeed Mohamad

“Besonders beeindruckt haben die Jury das strukturierte Vorgehen, umfangreiche Vorversuche sowie erfolgreich durchgeführte erste Paxistests”, hieß es lobend in der Laudatio.

Betreuer der Studenten war der leitende Oberarzt der Marburger Zahnklinik, Prof. Dr. Michael Gente. Seit 2009 unterstützt er regelmäßig Studierende im Lehrbereich Pröpädeutik innerhalb der Abteilung für Orofaziale Prothetik und Funktionslehre, die am Wettbewerb “Jugend forscht” teilnehmen wollen. Dadurch sei es auch Studierenden der ersten Semester möglich, Forschungsarbeit kennenzulernen und vor einer Jury zu vertreten. Der aktuelle Erfolg sei das Ergebnis perfekter Zusammenarbeit zwischen den Betreuern und den fleißgen Studenten, so Gente.

Alle Preisträger des diesjährigen Bundeswettbewerbs könnt ihr hier einsehen.

(Bildquelle)

Ältester praktizierender Zahnarzt der Welt?

11. Juni 2017 geschrieben von Redaktion MEDI-LEARN

93 Jahre ist er alt, der vermutlich älteste praktizierende Zahnarzt der Welt. Sein Name ist Wilbur K. Manchette aus Evansville, Indiana in den USA (woher auch sonst, wenn es um Rekorde geht). Die Zahl seiner Arbeitsjahre ist bereits höher, als die des Alters, des einen oder anderen Rentners. Und doch denkt er, auch nach 65 Jahren keinesfalls daran, den Beruf an den Nagel zu hängen.
Noch drei Tage pro Woche arbeitet er in der von ihm gegründeten Praxis “All In The Family Dental”.
Aufgrund seiner Berufserfahrung behandelt er viele seiner Patienten bereits seit Jahrzehnten. Eine dieser Patienten ist die 81-jährige Phyllis Seals. Diese sagt der Courier&Press, dass sie bereits seit 50 Jahren bei ihm in Behandlung sei. Einige Familien behandelt Manchette bereits in vierter Generation.

Der Wunsch Zahnarzt zu werden, entstand bereits als kleiner Junge, zur Zeit der Weltwirtschaftskrise im Jahre 1929. Sechs Meilen musste er einmal fahren, um seine Hühner zu verkaufen, um genug Geld für eine Zahnextraktion zu erhalten. Auf dem Rückweg sei in ihm der Wunsch entstanden, den Beruf des Zahnarztes zu ergreifen.

Nachdem er als Soldat im Zweiten Weltkrieg gedient hatte, bezahlte man ihm, nach seiner Entlassung aus Kriegsdiensten 1946, das Studium der Zahnmedizin. Nach einem erneuten Einsatz für das Militär, im Korea-Krieg, ließ er sich 1952 in Indianas drittgrößter Stadt, Evansville, nieder und arbeitet seitdem als Zahnarzt.
Für mehr Informationen über diesen außergewöhnlichen Kollegen besucht doch einfach seine Website.

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