Besser lernen? Mehr schlafen!

2. April 2014 geschrieben von Redaktion MEDI-LEARN

Ein altbekanntes Problem: In stressigen Prüfungsphasen wird bis tief in die Nacht gepaukt, dem Körper unter Gewissensbissen ein paar Stunden Ruhe gegönnt, bevor der Wecker nach einer viel zu kurzen Nacht den neuen Arbeitstag einläutet.

Dieser Schlaf ist nur wenig erholsam und auch dem Lernerfolg ist zu wenig Pennen abträglich. Nur wer mindestens sieben Stunden lang schläft, bringt daraufhin die volle Gedächtnisleistung. Grund dafür sind die Tiefschlaf- und REM-Phasen, die für das Festigen von gelernten Fakten besonders wichtig sind. Die zm-online beschreibt das Problem in diesem Artikel.

 

 

Was kostet die Studenten-WG?

20. März 2014 geschrieben von Redaktion MEDI-LEARN

Die Süddeutsche Zeitung hat herausgefunden, in welchen Städten das Wohnen für Studenten am teuersten bzw. am günstigsten ist.

Wenig überraschender Spitzenreiter ist München, wo Studis im Durchschnitt 404,49 Euro für’s Wohnen berappen müssen. Aber auch im Norden lebt es sich nur wenig günstiger: Für eine Bleibe in Hamburg zahlt der Durchschnitts-Student 377,55 Euro. Zwar ist der Quadratmeter-Preis in Stuttgart mit 16,28 Euro gut einen Euro höher als in Hamburg, aber im Ländle wohnt der Student in kleineren Behausungen und lässt dafür 336,93 Euro ins Portmonee des Vermieters wandern.

München: Teures Pflaster für Studenten [Bildquelle: Wikipedia]

Dresdner Studenten zahlen im Vergleich am wenigsten für die eigenen vier Wände: 270,30 Euro. Auf den Quadratmeter gerechnet wohnt es sich aber nirgendwo so günstig wie in Leipzig: Mit durchschnittlich 9,54 Euro pro Quadratmeter ist Wohnraum hier nur halb so teuer wie in München (18,20 €/m²).

In Leipzig finden Studenten die günstigste Wohnung [Bildquelle: Wikipedia]

Alle Zahlen findest du in diesem Artikel.

Da war doch was…

6. März 2014 geschrieben von Redaktion MEDI-LEARN

Erschrecke nicht, wenn du heute häufiger umarmt wirst und viele Blumensträuße überreicht bekommst!

Denn heute ist Tag des Zahnarztes!

Falls deine Freunde und Patienten diesen Tag und dessen Würdigung vergessen haben sollten, gibt es hier einen virtuellen Blumenstrauß von uns ;-) :

Alles in sano? Wie viel Latein braucht der Zahni?

5. März 2014 geschrieben von Redaktion MEDI-LEARN

Gleich vorneweg: Auch wer noch nie ein Wort Latein gelesen, gesprochen oder gehört hat, kann ein Zahnmedizinstudium beginnen. Ein Latinum (= Nachweis über lateinische Sprachkenntnisse) ist keine Voraussetzung für die Zulassung zum Studium.

–> Fragen und Antworten zu diesem Thema findest du auch im MEDI-LEARN Forum

Diejenigen, die auf dem Gymnasium schon Cäsars Ergüsse über die Gallischen Kriege übersetzen durften oder sich mit der Unterscheidung von Akkusativ und Ablativ quälten, mögen einen gewissen Vorsprung gegenüber den Nicht-Lateinern haben — ein Grund zur Sorge ist das aber auf keinen Fall.

Die lateinische Sprache mag zwar de facto tot sein, aber nicht nur in diesem Satz wird sie am leben gehalten, auch die moderne Medizin kommt ohne lateinische Termini nicht aus. Ein gewisses Grundverständnis und -Vokabular ist daher unabdingbar.

Die wichtigsten Begriffe wirst du in einer Terminologie-Vorlesung im ersten Semester lernen (Wer bereits ein Latinum vorweisen kann, ist an manchen Unis von dieser Vorlesung befreit).
In Zeiten von Smartphones lassen sich unbekannte Begriffe aber glücklicherweise auch schnell im Netz finden.


Das Angebot an Nachschlagewerken für medizinische Fachbegriffe ist sehr groß.
Der Klassiker “Pschyrembel” ist leider nichts für die Kitteltasche – dafür eignet sich z.B. eher ein pocket-Wörterbuch (von Marc Deschka). Speziell für Zahnmediziner gibt es auch ein Wörterbuch der Zahnmedizin (Thieme), oder, für die Spaßvögel “Deutsch-Arzt, Arzt-Deutsch” von Eckart von Hirschhausen .

So finden Sie einen guten Zahnarzt…

28. Februar 2014 geschrieben von Redaktion MEDI-LEARN

… verspricht SPIEGEL Online heute in einem Artikel.

Um es vorwegzunehmen: Diese Frage beantwortet der Beitrag nicht. Dafür geht es um das Problem der nicht einheitlich geregelten Weiterbildungen und Zusatzbezeichnungen für Zahnärzte.

Nicht ganz unerheblich bei der ganzen Sache: Die Verfasserin des Artikels ist auch gleichzeitig Autorin des Buchs “Murks im Mund – Missstände in der Zahnmedizin”, das sie in den zum Artikel gehörenden Tipps auch bewerben darf.

Bildet euch euer eigenes Urteil: hier geht’s zum SPON-Artikel

 

Studienplatzbewerbung – Wie sind meine Chancen?

25. Februar 2014 geschrieben von Redaktion MEDI-LEARN

Die Zeit der Bewerbungen für einen Zahnmedizin-Studienplatz rückt näher. Sich um einen der begehrten Studienplätze zu bewerben ist nicht so simpel, wie man vielleicht denken mag. Zwar werden die Studienplätze zentral von der Stiftung für Hochschulzulassung (der ehemaligen “ZVS”) vergeben, dennoch gibt es zum Teil erhebliche Unterschiede im “Auswahlverfahren der Hochschulen (AdH)”. Wer sich hier nicht gründlich informiert und seine Bewerbung (d.h. die Auswahl seiner Uni-Rangliste) strategisch plant, kann im Konkurrieren um die Studienplätze das Nachsehen haben. Du blickst jetzt schon nicht mehr durch? Dann solltest du vielleicht einmal einen Blick in den MEDI-LEARN Studienführer Abenteuer Zahnmedizin werfen. Hier wird das komplizierte Bewerbungsverfahren (und vieles mehr rund um das Zahnmedizinstudium) detailliert beschrieben.

Natürlich wird dieses Thema auch regelmäßig in unserem Forum diskutiert. Schau’ doch mal rein!

Für diejenigen, die bereits den ganzen Durchblick haben: Hier sind ein paar Zahlen, die das Abschätzen der eigenen Chancen erleichtern sollen. Der NC für die 20 % Abiturbesten im letzten Wintersemester waren (die Zahl in Klammern bedeutet, die notwendige Zahl von Wartesemestern bei Notengleichheit): Baden-Württemberg 1,2 , Bayern 1,3 (2), Berlin 1,3 , Brandenburg 1,2 , Bremen 1,1 , Hamburg 1,3 , Hessen 1,1 , Mecklenburg-Vorpommern 1,1 , Niedersachsen 1,2 , Nordrhein-Westfalen 1,2 , Rheinland-Pfalz 1,2 (1) , Saarland 1,2 (1), Sachsen 1,3 (2) , Sachsen-Anhalt 1,2 (2) , Schleswig-Holstein 1,3 , Thüringen 1,0 Jetzt wird es zum ersten Mal kompliziert: Einige besonders beliebte Studienorte hatten zusätzlich einen eigenen Hochschul-NC. Zum Beispiel Berlin-Charité mit 1,1/760 Punkten und Ortspräferenz 1. Für München und Münster musste es sogar eine 1,0/796(781) Punkte sein.

Qual der Wahl - Die richtige Uni finden

Qual der Wahl – Die richtige Uni finden

Die Werte für die 20 % Bewerber, die über die Wartezeitquote einen Studienplatz in Zahnmedizin erhalten hatten, sahen so aus:  Maßgeblich waren zunächst 12 Semester, die der Bewerber auf seinem Wartezeitkonto zu stehen haben musste. Aber auch bei den Geduldigen ist am Ende die Abiturnote entscheidend (sowie auch die Ortspräferenz). Die Auswahlgrenzen reichten dabei von 2,0 (Dresden) bis 3,6 in Berlin und Aachen*.  

60 % der Zahnmedizinstudenten werden von den Hochschulen selbst in individuellen Auswahlverfahren ausgesucht. Viele Unis führen auch hier eine Vorauswahl durch. Wer beispielsweise nach Greifswald wollte, musste diese Uni auch an erster Stelle der Orts-Präferenzliste gesetzt haben und der Abi-Schnitt durfte nicht schlechter als 2,5 sein. Es gab aber auch Unis, die primär kein Vorauswahlverfahren durchgeführt hatten. Da die Auswahlverfahren der Hochschulen sich zum Teil deutlich unterscheiden und z.B. auch Bewerbungsgespräche beinhalten, lassen sich nur bedingt definitive Auswahlgrenzen festlegen, an denen sich ein Bewerber orientieren kann.
Folgende Unis berücksichtigten im AdH ausschließlich die Abi-Note: Aachen, Bonn, Düsseldorf, Köln, Leipzig, Marburg und Saarland. Bei allen diesen Unis hatte der letzte zugelassene Bewerber eine 1,5 auf dem Abi-Zeugnis zu stehen; außer in Köln, dort lag die Grenze bei 1,4. Alle anderen Unis berücksichtigten neben der Abi-Note noch weitere Kriterien.

* Das Sternchen. Bitte beachte: Die oben genannten Zahlen sind für zukünftige Bewerber Orientierungswerte. Bevor du dich um einen Zahnmedizin-Studienplatz bewirbst, solltest du dich intensiv mit dem Bewerbungsverfahren auseinandersetzen. Nur so kannst du realistisch einschätzen, an welchen Unis du die besten Chancen hast, deine Zahnarzt-Karriere zu beginnen. Die notwendigen Infos findest du auf der Homepage der Stiftung für Hochschulzulassung.

Zahnarzt ist drittattraktivster Beruf in USA

22. Februar 2014 geschrieben von Redaktion MEDI-LEARN

Haben wir es doch gewusst! Der Beruf des Zahnarztes ist der drittattraktivste Beruf überhaupt. Jedenfalls ist das in den USA so. In diesem Ranking liegen die Zahnis auch vor den Humani-Kollegen. Letztere würden zwar mehr verdienen, dafür hätten Dentists in den USA eine positivere Life-Work-Balance.

Wer den ganzen Artikel dazu lesen möchte, wird auf den Seiten der zm-online hier fündig.

Frühkindliche Karies vermeiden

10. Februar 2014 geschrieben von Redaktion MEDI-LEARN

Zwar hat sich die Mundgesundheit deutscher Kinder in den vergangenen Jahren verbessert, doch immer noch gibt es einige Schwachstellen in der Karies-Prophylaxe.

Ein Problem hat die Bundeszahnärztekammer bei den sogenannten U-Untersuchungen von Kleinkindern ausgemacht: Zahnmedizinische Früherkennungsmaßnahmen seien erst ab dem 30. Lebensmonat vorgesehen — viel zu spät, findet Dr. Wolfgang Eßer, Vorstandsvorsitzender der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung.

Quelle: BZÄK

Quelle: BZÄK

Künftig soll mehr Wert auf eine frühere Aufklärung der Eltern gelegt werden, um das Voranschreiten der Nuckelflaschenkaries – auch Early Childhood Caries genannt – einzudämmen.

Die Bundeszahnärztekammer hat zu diesem Zweck ein Konzept vorgelegt, wie die zahnmedizinischen Vorsorgeuntersuchungen von Kleinkindern gestaltet werden kann. Neben allerhand praktischen Tipps findet sich auch der bereits an dieser Stelle erwähnte Comic für Zahngesundheit in dem Papier.

Am besten einmal reinschauen:  Frühkindliche Karies vermeiden - Ein Konzept zur zahnmedizinischen Prävention bei Kleinkindern

Selbstzweifel vor dem Studium

7. Februar 2014 geschrieben von Redaktion MEDI-LEARN

Aller Anfang ist bekanntlich schwer – das gilt auch für das Zahnmedizinstudium. Nicht wenige potenzielle “Zahnis” plagen enorme Selbstzweifel beim Gedanken an die Ausbildung. Anatomie-Testate und Aufwachs-Prüfungen werfen ihre bedrohlichen Schatten voraus. Hinterher wird alles halb so schlimm gewesen sein – aber erzähl’ das mal einem Studienanfänger!

Also, Selbstzweifel ruhig mal auspacken, der Community vorstellen und dann ganz weit links liegen lassen!

Einige Mitglieder im MEDI-LEARN Forum haben ihre Befürchtungen bereits in Worte verpackt. Willst du deine Sorgen auch teilen oder hast vielleicht schon ein paar gute Tipps, die all die Bedenken zerstreuen können? Hier kannst du dich an der Diskussion beteiligen: MEDI-LEARN Forum Zahnmedizin 

Regelstudienzeiten sind da, um sie zu brechen

4. Februar 2014 geschrieben von Redaktion MEDI-LEARN

Oder so ähnlich heißt es…

Laut einer aktuellen Erhebung des Statistischen Bundesamtes schaffen 40 % der deutschen Studenten ihre Ausbildung in der dafür vorgesehen Zeit (“Regelstudienzeit”). Mit zwei Zusatzsemestern mehr Zeit haben dann schon 77 % den Abschluss in der Tasche.

Spitzenreiter sind die Verwaltungswissenschaftler, von denen 97 % ihr Studium in Regelstudienzeit schaffen. Laut der Studie kommen 88 % der Humanmediziner ohne Ehrenrunde aus. Wer ganz genaue Zahlen für die Zahnmediziner wissen will, möge folgende Publikation durchblättern: Hochschulstatistische Kennzahlen 

Wer vor Ungeduld auf die Zahlen kurz vorm Platzen ist, sei hier erlöst: Im Jahr 2012 haben 1776 erfolgreiche Abschlussprüfungen im Studienfach Zahnmedizin eine Studiendauer von (im Median) 10.8 Semestern benötigt. (Nachzulesen auf Seite 366 im o.g. Dokument; so spannend ist die Lektüre aber nicht ;-) ).

Im MEDI-LEARN Forum gab es dazu schon einmal eine eigene Erhebung, die andere Werte hervorbrachte: Nach den Eingaben einiger User (zugegeben, so viele Umfrageteilnehmer wie der ADAC haben wir nicht… hust…) schafften es nicht so viele Zahnis, in Regelstudienzeit zu bleiben. Verfeinere die Statistik doch mit deinen eigenen Werten hier!


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