Abenteuer Auslandsfamulatur

28. Januar 2016 geschrieben von Redaktion MEDI-LEARN

Eine Famulatur (lat. famulus = Gehilfe) steht bei den Zahnmedizinstudenten im Gegensatz zu den “Humanis” nicht auf dem Lehrplan. Trotzdem hat jeder Student die Möglichkeit, eine freiwillige Famulatur zu organisieren. Die meisten zieht es dafür für ein paar Wochen ins Ausland. Dabei lernen sie nicht nur Zahnmedizin unter meist sehr einfachen Bedingungen kennen, sondern auch interessante Menschen und fremde Kulturen.

Was du brauchst, wenn du eine Auslandsfamulatur planst, ist Organisationstalent. Denn du musst deinen Aufenthalt größtenteils selbst planen und dich um alles Nötige kümmern. Gleichzeitig bedeutet das auch, dass du unheimlich viele Möglichkeiten hast, dein Praktikum im Ausland zu verwirklichen — Die Welt steht dir offen.

Arbeiten in Strandnähe – gar nicht mal so unwahrscheinlich, wenn du deine Famulatur clever planst (Bild: wikipedia)

Als erstes solltest du checken, ob deine Uni bereits Partnerschaftsverträge mit anderen Hochschulen im Ausland besitzt. Oftmals ist der direkte Kontakt mit Ansprechpartnern anderer Fakultäten der effektivste Weg, um eine Auslandsfamulatur zu planen.

Auf der Internetseite des ZAD (Zahnmedizinischer Austauschdienst) findest du nicht nur eine Menge Erfahrungsberichte anderer Famulanten, sondern auch nützliche Tipps, die bei der Suche nach dem Wunsch-Famulaturplatz helfen.

Ganze Semester im Ausland abzuleisten, ist oft schwierig. Meist müssen die Kurse dann an der Heimat-Hochschule nachgeholt werden. Aus diesem Grund organisieren die meisten Zahnis ihre Famulatur für die freie Zeit in den Semesterferien und studieren dann nicht an einer Zahnmedizin-Uni, sondern arbeiten in Zahnstationen oder Kliniken.

Die Bundeszahnärztekammer engagiert sich ebenfalls für zahnärztliche Entwicklungsarbeit im Ausland. In dieser Liste sind zahlreiche aktuelle Hilfsprojekte aufgeführt. Bei vielen solcher Hilfsprojekte können auch Studenten teilnehmen – am besten einfach den Leiter des Hilfsprojektes anschreiben.

Und schließlich gibt es auch noch kommerzielle Anbieter von Famulaturen. Hier wird dir ein Großteil des Organisationsaufwandes abgenommen. Neben einem Famulatur-Platz wird für dich auch Unterkunft und Verpflegung organisiert — natürlich alles gegen ein entsprechendes Entgelt. Ein solcher Anbieter ist z.B. Projects abroad.

Wo auch immer dich deine Famulatur hinführt — viel Spaß!

Weltrekord im Zähneputzen

12. Januar 2016 geschrieben von Redaktion MEDI-LEARN

Noch auf der Suche nach einer witzigen Aktion für die nächste Fachschaftsparty oder die Examensfeier? Wie wäre es denn mit einem Weltrekordversuch — und zwar im Zähneputzen?!

Schüler aus dem indischen Bangalore haben vor Kurzem die neue Bestmarke aufgestellt und die Latte ganz schön hochgehängt. Eine Fachschaftsparty wird für den Angriff auf den Weltrekord damit leider nicht reichen. Selbst wenn sich alle Zahnmedizinstudenten Deutschlands zusammentun würden (ca. 15.000) – wir könnten bisherigen Rekordhaltern nicht gefährlich werden. In Bangalore schrubbten sich nämlich 17.505 Schüler gleichzeitig die Beißer und holten sich damit den Eintrag ins Guiness-Buch.

Schafft es ins nächste Guiness-Buch: Der Weltrekord im Zähneputzen

 

Die Aktion hat natürlich auch einen ernsthaften Hintergrund. Die Organisation My Dental Plan hat sich zur Aufgabe gemacht, über die Wichtigkeit von Mundhygiene für die Gesundheit aufzuklären. Der Rekordversuch wurde deshalb mit konstenlosen Zahnbürsten und Zahnpasta für die Kinder unterstützt. Infos zu My Dental Plan findest du hier.

Dass Zahnmedizin in Indien manchmal auch ganz anders aussieht, darüber haben wir schon einmal berichtet: Der Straßenzahnarzt von Jaipur.

“All I want for Christmas…

24. Dezember 2015 geschrieben von Redaktion MEDI-LEARN

… is you.”, schallt es zur Zeit wieder aus dem Radio. Maria Carey wünscht sich in dem Weihnachts-Klassiker mehr Zwischenmenschlichkeit. Das mag dem ein oder anderen Zahnmediziner fremd sein, aber zum Glück gibt es auch noch Menschen, die Weihnachtswünsche nach dem Zahnarzt-Geschmack haben:

Der Eishockey-Profi Jaromir Jagr verlor einen Tag vor Heiligabend – Achtung, Wortwitz: – “auf einen Schlag” seine komplette Oberkieferfront. Während eines Spiels seines Teams bekam er den Schläger eines Gegenspielers ins Gesicht und einige seiner Zähne landeten auf der Eisfläche.

Vom Weihnachtsmann wünscht sich der Sportler deshalb einen neuen Satz Zähne. Dass der Zahnersatz aber rechtzeitig zum Fest fertig wird, bezweifelt Jagr. Er nimmt es aber mit Humor; schließlich werde er ohne vernünftiges Kauwerkzeug über die Feiertage wenigstens nicht fett.

 

In diesem Sinne, ein frohes – und leckeres – Weihnachtsfest!

Zahni für zwei Tage

11. Dezember 2015 geschrieben von Redaktion MEDI-LEARN

Die interessierst dich für ein Zahnmedizin-Studium, weißt aber nicht, ob es das Richtige für dich ist?

Die Uni Witten-Herdecke bietet für solche Fälle jedes Jahr ein Schnupper-Studium Zahnmedizin an. Potenzielle Studienbewerber können dort in zwei Tagen das Leben eines “echten” Zahnmedizinstudenten genießen erleben.

Neben der Teilnahme an Lehrveranstaltungen steht auch das Bohren am Phantomkopf auf dem Programm. Zudem hat man die Möglichkeit, mit Studenten und Ärzten ins Gespräch zu kommen.

Am Schnupperstudium können 50 Interessierte teilnehmen. Schüler, aber auch Quereinsteiger können sich auf die Plätze bewerben. Sogenannte “Bildungspioniere” (also diejenigen, die als erste in ihrer Familie ein Studium aufnehmen) können ein Stipendium für das Schnupperstudium erhalten. Denn für das All-inclusive Paket (Schnupperstudium + Unterkunft + Verpflegung) werden 475 Euro fällig.

Der Termin für das nächste Schnupper-Studium ist der 21.-22. April 2016.

Egal, wo du am Ende studierst, ungefähr zu wissen, worauf du dich einlässt, kann viel Wert sein.

Wenn dein Interesse geweckt ist, schau’ dir die Seite der Uni Witten-Herdecke an und bewirb’ dich auf einen Platz für das Schnupperstudium.

Dieses Video gibt dir ein paar zusätzliche Eindrücke:

Faszination Zähne

24. November 2015 geschrieben von Redaktion MEDI-LEARN

Der Bayerische Rundfunk hat in dieser Woche eine komplette Sendung der Zahnmedizin gewidmet.
Bei Faszination Wissen ging es besonders um die zahnmedizinische Forschung, z.B. den Versuch britischer Wissenschaftler, Zähne “nachzuzüchten”.
Außerdem wurden auch Tipps gegeben, wie man seine Zähne richtig pflegen sollte.

Vorbild Hai: Verliert der Fisch einen Zahn, wächst ihm einfach ein neuer nach (Bildquelle: wikipedia)

Auch für Leute “vom Fach” bietet diese Sendung sicher ein paar interessante neue Fakten.
Zu sehen gibt’s Faszination Wissen in der Mediathek des BR.

 

 

Kein Job ist gesundheitsgefährdender als der des Zahnarztes

10. November 2015 geschrieben von Redaktion MEDI-LEARN

Ein Leben am Limit – na klar! Und jetzt haben wir es sogar schwarz auf weiß.

Das Magazin Business Insider hat eine Rangliste der gefährlichsten Berufe erstellt, in Hinblick auf die Gesundheitsgefährdung.

Und welcher Beruf steht auf der Rangliste der Gefahr auf Platz 1? Natürlich der Zahnarzt (und Zahnmedizinische Assistenten).
In die Wertung ging der Umgang mit potenziell gesundheitsgefährdenden Stoffen ein, sowie der Fakt, dass zahnmedizinisches Personal ständig Gefahr läuft, sich mit ansteckenden Krankheiten zu infizieren.
Auch die Tatsache, dass die meiste Zeit sitzend gearbeitet wird, hat Einfluss auf die Gesamtbewertung.

Sie sehen der Gefahr ins Auge: Zahnmedizinisches Personal ist während der Arbeit besonderen Gefahren ausgesetzt

Auf Platz 2 finden sich übrigens die Flugbegleiter; den dritten Platz nehmen Anästhesisten und Anästhesiepfleger ein.

NC-Werte: Alles beim Alten

25. Oktober 2015 geschrieben von Redaktion MEDI-LEARN

Das neue Semester hat begonnen und wieder einmal liegen Glück und Leid eng beieinander. Glücklich sind diejenigen, die einen Studienplatz erhalten haben, während sich bei den meisten “Abgelehnten” Frustration breit machen dürfte.

Der Numerus Clausus (d.h. die Durchschnittsnote der Bewerber und immer noch Hauptkriterium bei den meisten Auswahlverfahren) ist seit Jahren sehr hoch und auch zum Wintersemester 15/16 hat sich die Situation nicht entspannt.
Viele Unis führen mittlerweile individuelle Auswahlverfahren durch und berücksichtigen neben den Schulnoten auch andere Qualifikationen und das Ergebnis spezieller Medizinertests. Doch eine sehr gute Abi-Note braucht es meist trotzdem. Das fällt vor allem auf, wenn man sich die Grenzwerte der Unis anschaut, die weiterhin nur nach der Abi-Note auswählen. An diesen Hochschulen wurden nämlich nur Bewerber ausgewählt, die eine Abi-Note von 1,6 oder besser hatten.

Noch extremer ist die Situation im Fach Humanmedizin, wo noch bessere Leistungen nötig waren, um einen Studienplatz zu erhalten. Außerdem kletterte der Grenzwert in der Wartesemester-Quote in diesem Semester auf unglaubliche 14 Semester. Mittlerweile wartet man also länger auf einen Humanmedizin-Studienplatz, als das eigentliche Studium dauert.
In der Zahnmedizin reichten in diesem Wintersemester 12 Wartesemester, um einen Platz über die Wartezeit-Quote zu bekommen. Diese 6 Jahre würden ebenfalls reichen, um das Studium zweimal abzuschließen.

Wer sich einmal genau mit den NC-Werten befasst (was jedem potenziellen Bewerber sehr zu empfehlen ist), wird erkennen, dass es im Vergleich zum letzten Wintersemester kaum Veränderungen gab. In Köln, Marburg und München “lockerte” sich der NC um 0,1 , während er in Leipzig, Jena und Ulm leicht “anzog”.
Die genauen Werte kannst du hier nachlesen. 

Lass mal kreuzen

7. Oktober 2015 geschrieben von Redaktion MEDI-LEARN

 

Auch als Zahnmediziner kommst du um das “Kreuzen” nicht herum. Ob Anatomie, Physiologie oder Biochemie – in allen Fächern musst du deine Kenntnisse in einer Klausur unter Beweis stellen. Und zur Vorbereitung auf die Multiple-Choice-Aufgaben heißt es kreuzen, kreuzen, kreuzen.
Denn nicht nur das nötige Wissen kannst du so in deinen Gehirnwindungen verankern — du lernst auch, mit Fragestellungen umzugehen und dich von fiesen Formulierungen nicht “auf die falsche Fährte” locken zu lassen.

In Zusammenarbeit mit der Deutschen Apotheker- und Ärztebank hat MEDI LEARN mit “Lass mal Kreuzen” eine frische App herausgebracht, die dir bei der Vorbereitung auf deine Vorklinik-Klausuren hilft.

Die Fragen kannst du bequem auf dem Smartphone kreuzen und auswerten. Und du kannst sogar in einen Wettbewerb mit deinen Kommilitonen treten, wer die meisten Fragen richtig kreuzt.

Dieser Clip erklärt es am besten:

Die App kannst du hier kostenlos herunterladen.

Bohrer wird zum Musikinstrument

26. September 2015 geschrieben von Redaktion MEDI-LEARN

Für die meisten Menschen ist Geräuschkulisse beim Zahnarzt nicht gerade “Musik in den Ohren”. Das gemeine Flirren des Bohrers, das Kratzen einer Sonde auf der Zahnoberfläche oder der gurgelnde Speichelsauger lässt vielen einen kalten Schauer über den Rücken laufen.

Nicht so dem talentierten “Musiker” aus dem folgenden Video. Er spielt den Song “Can’t feel my face” von The Weekend nach — und zwar ausschließlich mit Zahnarzt-Ausrüstung. Selbst der Latex-Handschuh wird zum Instrument und natürlich auch der Bohrer. So klingt die Zahnarzt-Version von “Can’t feel my face”:

 

Vergleich zum Original gefällig? So klingt der ursprüngliche Song:

 

Deutscher Zahnärztetag 2015

12. September 2015 geschrieben von Redaktion MEDI-LEARN

Wissenschaftliche Vorträge, Geschenke auf der Dentalausstellung und leckere Häppchen vom Büffet — bald ist wieder Deutscher Zahnärztetag! Abseits von den bereits genannten Annehmlichkeiten ist der größte deutsche Zahnmediziner-Kongress eine gute Möglichkeit, Zahnmedizinstudenten aus anderen deutschen Uni-Städten kennenzulernen.

Heutzutage heißt es “Save the date”, also: am 06. und 07. November ein rotes Kreuz in den Kalender machen und eine Fahrt nach Frankfurt am Main organisieren, wenn du den Zahnärztetag nicht verpassen willst!

Bereits zum zehnten Mal findet im Rahmen des Zahnärztetages auch der Studententag statt. Ein speziell auf Studenten und frisch Approbierte zugeschnittenes Vortragsprogramm wurde vom bdzm, bdzA und der DGZMK zusammengestellt:

Programm des Studententags 2015

 

Die Teilnahme am Kongress kostet für Studenten 15 Euro; anmelden kannst du dich hier: Deutscher Zahnärztetag 2015. Damit die Anreise aus weiter entfernten Städten kein zu großes Loch in die studentische Haushaltskasse reißt, unterstützt die DGZMK eine begrenzte Anzahl von Teilnehmern wieder mit einem Fahrtkostenzuschuss.


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