Sichere deine Zukunft
Berufsunfähigkeit und Altersvorsorge auch bereits in jungen Jahren wichtig
Redaktion MEDI-LEARN
Ein Wort ist seit geraumer Zeit in aller Munde: Berufsunfähigkeit. Was hat es auf sich mit dieser Thematik, die in vielen Werbekampagnen in Zeitung, Radio und Fernsehen thematisiert wird? Wir waren neugierig und sind der Sache ein wenig auf den Grund gegangen. Warum du auch und gerade als Student oder junger Arzt über Möglichkeiten nachdenken solltest, dein für die Zeit deines gesamten Erwerbleben grundlegende „Kapital der Arbeitskraft“ schon beginnend in der Studentenzeit sorgfältig abzusichern und wie du - noch dazu auf intelligente Weise - Vermögen aufbauen kannst, möchten wir dir auf Grund der hohen Relevanz des Themenbereiches in Form einer dreiteiligen Artikelserie darstellen.
Im ersten Teil geht es zunächst um das Risiko der Berufsunfähigkeit und entsprechende Möglichkeiten, sich auch schon als Student abzusichern, bevor dann im zweiten Artikel Wege aufgezeigt werden, auch schon in jungen, studentischen Jahren etwas für die Altersvorsorge zu tun. Im dritten und letzten Artikel widmen wir uns pfiffigen Kombinationsprodukten, die Vorsorge und Sicherheit auf intelligente Weise kombinieren.
Häufiges ist häufig
Jeder Fünfte ist betroffen
Häufiges ist häufig – so lautet ein bekannter Lehrspruch in der Medizin, demzufolge der Arzt bei den Symptomen seiner Patienten zunächst an die geläufigen Volkskrankheiten denken und der Statistik die führende Hand bei der Wahl der zur Diagnose führenden Untersuchungen lässt. Die erste Aufmerksamkeit gilt also zunächst den häufigen Kandidaten für eine Diagnose. Dieser Erfolg versprechende Grundsatz kann auch für den Themenbereich der Berufsunfähigkeit zu Grunde gelegt werden: denn statistisch gesehen werden 20 % aller Erwerbstätigen berufsunfähig - das ist eine sehr hohe Zahl und somit ein häufiges Vorkommen. Grund genug, sich ein mal ein paar Minuten zu nehmen, um sich mit dieser Problematik zu beschäftigen.
Berlin erzeugt so viele Berufsunfähige, wie Frankfurt Einwohner hat
Oder: Einmal durch den Hörsaal und zurück
Um diese Zahl (20 % der Bevölkerung werden berufsunfähig) noch einmal zu verdeutlichen, führen wir nun ein kleines Rechenbeispiel durch. Nimmt man in diesem fiktiven Rechenbeispiel Berlin mit seinen knapp 3,4 Mio. Einwohnern als Grundlage und setzt sie als Grundmenge der Erwerbsfähigen zu einem Zeitpunkt X, so werden davon der Statistik zu Folge ein Fünftel, das sind rund 680.000 Menschen, im Laufe Ihres Berufslebens berufsunfähig. Diese Zahl entspricht grob der Einwohnerzahl von Frankfurt mit seinen 650.000 Einwohnern. Anderes Beispiel: Wir nehmen einmal an, dass dein Semester aus rund 500 Leuten besteht, der obigen Rechnung zu Folge kannst du davon ausgehen, dass 100 dieser Studenten später in irgendeiner Form berufsunfähig werden. Sie werden bereits vor Erreichen der gesetzlichen Altersgrenze nicht mehr im Erwerbsleben stehen. Ihren Lebensunterhalt finanzieren müssen sie allerdings nach wie vor. Letztes Beispiel: stell dir vor, dass dein Hörsaal im Rahmen der offiziellen Abschiedsveranstaltung nach dem letzten Staatsexamen bis auf den letzten Platz gefüllt ist und male dir nun aus, dass sich jede fünfte Reihe plötzlich leert, denn die Betroffenen würden fiktiv berufsunfähig und können nicht mehr auf das Erwerbseinkommen zur Sicherung des Lebensunterhaltes zurück greifen. Wir hoffen, dir das mit dem Faktor 1:5 häufige Risiko treffend veranschaulicht zu haben.