19.05.03

Ausgabe 163/03

Anzeige: Medi-Learn vor Ort: Berlin, Hamburg, Tübingen, Heidelberg und Jena
'Effektive Examensvorbereitung' präsentiert von der Ärzte-Versicherung [mehr Infos]


Medi -Learn

Die Onlinezeitung von Medi-Learn.net
Medi-Zeitung

Medi -Learn

(in Kooperation mit dem Springer Verlag und der Deutschen Ärzte-Versicherung)


Abschied sei für die Seele dasselbe wie Fieber für den Körper: Es ist zwar vorübergehend unangenehm, doch es reinigt und befreit.
(S. Hopfensperger - deutsche Aphoristikerin)


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 Editorial
  

Hallo,

eine vollgepackte Ausgabe der Onlinezeitung wartet auf Eure Lektüre: Sich in einem Workshop vor Ort effektiver auf die Examina vorbereiten, bei unserer neuen grossen Umfrage mit Gewinnspiel „Berufsstart als Arzt“ teilnehmen, im 5-er Rätselband der Medi-Kreuzworträtsel quizzen – alles das könnt Ihr in der heutigen Ausgabe erleben.

Bild wird nur bei bestehender Internetverbindung gelanden! Nachladen? Bitte F5 druecken!


Natürlich wollen wir Euch auch den offiziellen Gewinner der Medi-Meisterschaften ebenso wenig vorenthalten wie die Fortsetzung des Erfahrungsberichtes aus dem Präparierkurs und die neue Folge des Famulaturtagebuches.

Bis zur nächsten Woche,
Jens, Marlies und Christian
Redaktion Medi-Learn

  

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 Inhalt (jetzt auch anklickbar)
1.Umfrage Berufsstart als Arzt inkl. Gewinnspiel
2.Medi-Learn vor Ort - Effektive Examensvorbereitung
3.Medi-Rätsel im 5er-Pack: Quizspass
  
4.Medi-Jobbörse: Der Jobticker
5.Essen ist neuer MediMeister
6.Und? Hast du schon Leichen gesehen?
  
7.Skizzen aus der Reha-Klinik: Ein Famulaturtagebuch (8)
8.Gelauscht: Was ist los im Forum?
9.Gestöbert: Anästhesie in Norwegen
  
10.Impressum / Abofunktionen / Mitarbeit
  

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 2. Medi-Learn vor Ort - Effektive Examensvorbereitung

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präsentiert von der Deutschen Ärzte-Versicherung

Die beiden Initiatoren von MEDI-LEARN Repetitorien touren im Juni unterstützt von der Deutschen Ärzte-Versicherung durch fünf Städte in Deutschland. Vor Ort haben die Studenten die Möglichkeit, an einem ca. dreistündigen Workshop mit dem Titel "Effektive Examensvorbereitung" teilzunehmen, der für alle Examenskandidaten empfehlenswert ist sowohl für das Physikum, als auch für das 1. und 2. Staatsexamen. Inhalt der drei Stunden sind die Zeitplanung in der Lernphase, Lernstrategien und MC-Techniken.

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"Nie wieder feuchte Hände" - wer möchte das nicht gerne auch für sich selbst umsetzen. "Die Einführung in Zeitplanung und Lernstratgien eröffnet den Teilnehmern die Möglichkeit, ihre Lernerfolge mit einem 'machbaren Aufwand' zu maximieren", so Dr. med. Dipl. Psych. Bringfried Müller, einer der beiden Vortragenden. Ausgehend von der Funktionsweise unseres Gedächtnisses werden Techniken vorgestellt, die die Aufnahme und Speicherung von Informationen erleichtern und mehr Sicherheit und Struktur beim Lernen mit sich bringen.

Darüber hinaus erhalten die Teilnehmer der Veranstaltung eine Einführung in Multiple-Choice-Techniken als Vorbereitung auf den schriftlichen Prüfungsteil. Die vorgestellten Strategien ermöglichen es, häufige Fehlerquellen auszuschalten und vorhandene Wissenslücken gegebenenfalls durch alternative Lösungsstrategien zu kompensieren.

Die Veranstaltung wird jeweils in den Abendstunden in den folgenden Städten angeboten: Berlin, Hamburg, Tübingen, Heidelberg und Jena. Gastgeber der Veranstaltungen sind die Repräsentanzen der Deutschen Ärzte-Versicherung, die auch als Ansprechpartner für die Anmeldung dienen. Als Unkostenbeitrag werden abhängig vom Veranstaltungsort 5-10 Euro erhoben. "Eine vergleichbare Veranstaltung, die schon seit Jahren an der Uni Marburg durchgeführt wird, findet großen Anklang in der Studentenschaft", so Thomas Brockfeld, Geschäftsführer von MEDI-LEARN. Nach der Veranstaltung stehen die Dozenten für weitere Fragen und Diskussionen zur Verfügung. Bei Interesse könnt Ihr Euch über das folgende Kontaktformular weitere Informationen zur Veranstaltung und zur Anmeldung bestellen.

weitere Infos - zum Formular

Termine: Berlin - 10.06.03 | Hamburg - 12.06.03 | Tübingen - 16.06.03 | Heidelberg - 17.06.03 | Jena - 24.06.03

   
Autor(in): Christian Weier (christian.weier@medi-learn.net)
  
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 3. Medi-Rätsel im 5er-Pack: Quizspass

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Im Zeitraum vom Sommer letzten Jahres bis einschliesslich Januar 2003 haben wir insgesamt 5 Kreuzworträtsel auf Medi-Learn.net verbunden mit einem Gewinnspiel durchgeführt. Die glücklichen Gewinner sind inzwischen ermittelt, die Gewinnspiele abgeschlossen. Die zahlreichen Einsendungen haben uns damals gezeigt, dass Euch das medizinische Kreuzworträtseln Spass bereitet.

   Bild wird nur bei bestehender Internetverbindung gelanden!

Rätselheft für Medis - Sammelband mit 5 Kreuzworträtseln
Deshalb möchten wir nochmals für alle diejenigen, die nicht jedes Rätsel gelöst haben, und für diejenigen, die neu zu uns gestossen sind und Spass am Kreuzworträtseln haben, diesen kleinen Sammelband an Kreuzworträtseln für den Quiz-Spaß zwischendurch bereitstellen. Allerdings ist mit dem Rätseln kein Gewinnspiel mehr verbunden, es dient also einzig Eurem Zeitvertreib und Spass.

Zu den einzelnen Rätseln gab es jeweils einen Lösungssatz herauszubekommen. Die gesuchten Buchstaben finden sich in den mit Zahlen markierten und im Rätsel gelb (im Ausdruck hellgrau erscheinend) hinterlegten Kästchen. Ein Auflösungsteil am Schluss dieses Rätselheftes zeigt nochmals die kompletten Lösungen und gesuchten Lösungssätze.

Gibt es weitere Kreuzworträtsel auf Medi-Learn.net?
Natürlich werden wir auch in Zukunft von Zeit zu Zeit Gewinn-Kreuzworträtsel auf Medi-Learn.net bereithalten und darauf in der Onlinezeitung (http://www.medi-zeitung.de) hinweisen. Vorgesehen ist z.B. jeweils ein monatliches Gewinnspiel beginnend ab Juni 2003 – Online-Zeitung lesen und Rätseln kann sich also ab dann zusätzlich wieder lohnen.

Medi-Rätsel – wie könnt Ihr in Zukunft bei der Erstellung der Rätsel mitmachen?
In der Regel suchen wir uns aus Lehrbüchern, Wörterbüchern und Lexika die entsprechenden Begriffe, die es zu erraten gilt, heraus und versehen sie mit einer Umschreibung. Ihr könnt uns natürlich auch gerne Eure zu ratenden Begriffe samt (mehr oder minder pfiffiger) Umschreibungen zusenden. 

Dazu haben wir unter http://www.medi-learn.info/files/raetselbegriff.htm ein kleines Formular bereitgestellt, das kurz und formlos den gesuchten Begriff, die Umschreibung sowie Eure persönlichen Angaben (Name, Anschrift, Emailadresse) enthält. 


Doch nun viel Spass beim Rätseln !

Die Links zum Rätsel Adobe-PDF-Dokument findet Ihr direkt unter diesem Artikel. Ebenfalls einen Link zum Download des Adobe Readers, der zum Lesen und Anzeigen von PDF-Dokumenten erforderlich ist.

   
Autor(in): Jens Plasger (plasger@medi-learn.net)
  
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Medi-Rätsel-Sammelband (PDF)

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 4. Medi-Jobbörse: Der Jobticker

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Medi-Jobbörse bietet Stellensuchenden wie Stellenanbietern im medizinischen Bereich einfache und unkomplizierte Wege bei der Jobsuche und Stellenbesetzung.

Ob AiP, Doktorarbeit, Nebenjob oder Assistenzarztstelle - alle Einträge sind weiterhin kostenlos!

Nutzt auch die Gelegenheit, ein Stellengesuch zu platzieren.
Wie immer an dieser Stelle hier nun die neuesten Stellenanzeigen aus unserer Jobbörse, in der sich insgesamt über 170 Angebote wie Gesuche befinden!

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Die neuesten Einträge

  

   

Medical Practitioner gesucht

Stellenangebote/Jobs_in_alternativen_Berufsfeldern

Stelle in Innerer Medizin(Gastroenterologie) gesucht

Stellengesuche/Assistenzarzt-Stellen

AiP-Stelle Innere Raum Köln/Düsseldorf gesucht

Stellengesuche/AiP-Stellen

ÄiP-Stelle Innere/Chirurgie für 6 Mon. gesucht

Stellengesuche/AiP-Stellen

AIP im Raum NRW/Chirurgie,Pädiatrie

Stellengesuche/AiP-Stellen

AIP-Stelle gesucht: Chirurgie, Paediatrie oder Orthopaedie

Stellengesuche/AiP-Stellen

ÄIP-Stelle in der Anaesthesie gesucht

Stellengesuche/AiP-Stellen

AiP-Stelle Urologie in Köln zu vergeben

Stellenangebote/AiP-Stellen

Ausb. zum Facharzt für Transfusionsmedizin

Stellenangebote/Assistenzarzt-Stellen

Theoretische oder statistische Doktorarbeit im Rhein-Main-Gebiet gesucht

Stellengesuche/Doktorarbeiten

AiP-Stelle in der Ophthalmologie gesucht ab 01.09.2003

Stellengesuche/AiP-Stellen

   
Autor(in): Redaktion Medi-Jobbörse (redaktion@medi-jobboerse.de)
  
Links zum Artikel:

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zur Medi-Jobbörse
  
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 5. Essen ist neuer MediMeister

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Pokal wieder im Ruhrpott

Nach dem großen Erfolg der MediMeisterschaften im vergangenen Jahr, hat die fachschaftMEDIZIN der Ruhr-Universität Bochum in diesem Jahr noch einen „drauf“ gesetzt. Zum zweiten Mal fand in Bochum die Pokalveranstaltung der Medizinstudierenden statt.
Dem Aufruf zu der exellent organisierten Veranstaltung folgten auch in diesem Jahr wieder Mannschaften aus fast allen medizinischen Fakultäten Deutschlands.

   Bild wird nur bei bestehender Internetverbindung gelanden!

Am Ende ging eine der Mannschaften mit dem "kürzesten" Anfahrtsweg als neuer MediMeister aus dem Turnier hervor. Die Mannschaft des Lokalrivalen aus Essen gewann vor Greifswald und Kiel und sorgte so zumindest dafür, dass der Pokal vom letztjährigen Sieger Gießen wieder "in den Pott" kommt.

Bochumer Mannschaften mit Pech

Nicht ganz so gut meinte es der Fußballgott mit den beiden Gastgeber- Teams von der Ruhr-Universität Bochum. Nachdem sie souverän ihre jeweilige Vorrunde überstanden hatten, scheiterten beide mit nur einem Treffer in der Tordifferenz ganz knapp in ihrer jeweiligen Zwischenrunde.
Trotz allem herrschte auf dem Platz eine einmalige Stimmung, die nicht zuletzt auf die Anwesenheit der zahlreich angereisten Fans zurückzuführen war. Zusätzlich motivierte selbstverständlich auch die Aussicht auf die gemeinsame Medi-Learn-MediMeisterschafts-Party am Abend, auf der es unter anderem auch galt, Preise in Form von Bierfässern zu vernichten.

Regensburg mit Fanpreis und den MediMeisterschaften 2004

Aber nicht nur das Sportliche stand am Samstag im Blickpunkt. Um mit den MediMeisterschaften eine Gelegenheit zu haben, generell den Kontakt der Medizinstudierenden verschiedener Orte zu verbessern, waren in diesem Jahr ausdrücklich die Fans dazu gebeten und eingeladen worden und es wurde zum ersten Mal der „Fan-Preis“ vergeben. Hier setzten sich die Fans aus Regensburg, die mit eigenem Reisebus, Kostümen, Trommeln, Transparenten und Maskottchen angereist waren, knapp vor Münster, Jena und Bonn durch. Als Belohnung gab es abends auf der Abschlussparty aber nicht nur das "Preisgeld" in Höhe eines 50-Liter Bierfasses. Das Organisationsteam aus Bochum entschied sich bei zwei Bewerbungen um den nächsten Austragungsort am Ende zu Gunsten von Regensburg.

MediMeisterschaften gehen auf Tournee

Nachdem die ersten beiden MediMeisterschaften in Bochum ausgetragen wurden, ist jetzt also Regensburg der nächste Gastgeber. Die Veranstalter äußerten sich in einer Pressemitteilung folgendermaßen: "Wir hoffen, einen Grundstein gelegt zu haben, auf dem das Turnier eine lange Zeit stehen kann. Wir möchten uns bei unseren Partnern, Freunden und Sponsoren und bei allen, die sonst noch zum Gelingen beigetragen haben, bedanken."

Benefizturnier unter der Schirmherrschaft zweier Dekane

Unter der Schirmherrschaft von Prof. A. Neumaier, Dekan der Fakultät für Sportwissenschaft und Prof. G. Muhr, Dekan der Medizinischen Fakultät, diente das Turnier auch dazu, Spendengelder für Ärzte ohne Grenzen und verschiedene lokale Projekte einzuspielen. Auch wenn bislang noch keine genaue Summe feststeht zeigten sich die Veranstalter hoch zufrieden und gehen davon aus, wieder einige tausend Euro verteilen zu können.

Das digitale Erlebnis danach

Um die Stimmung und die Erlebnisse des Wochenendes in die gesamte Republik zu tragen, gibt es zum einen die Möglichkeit, alle Ergebnisse und Informationen vom Wochenende auf der offiziellen Webseite der Veranstaltung nachzulesen, die unter www.medimeisterschaften.de zu finden ist und auf der anderen Seite den Bilderservice in Kooperation mit Medi-Learn. Unter www.Medi-Pics.de sind über 200 Bilder der Veranstaltung zu finden, die sich allesamt per Ecard verschicken lassen.

(Auszüge aus einer Pressemitteilung von Hendrik Rüddel fachschaftMEDIZIN, Ruhr-Universität Bochum)

   
Autor(in): Redaktion Medi-Learn.net (redaktion@medi-learn.net)
  
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Bilder unter www.Medi-Pics.de

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Offizielle Webseite der MediMeisterschaften
  
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 6. Und? Hast du schon Leichen gesehen?

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Ein Erfahrungsbericht aus dem Präparierkurs

Wenn man einen Nicht-Mediziner fragt, was ihm zum Thema „Medizinstudium“ einfällt, dann wird man recht häufig hören: „Die schnibbeln doch an Leichen rum!“ Gemeint ist damit der sogenannte Präparierkurs, kurz Präpkurs genannt.
Dieser elementare Kurs findet je nach Universität und Jahreszeit (nur im WS) im zweiten, dritten, manchmal sogar im ersten Semester statt und nimmt sicherlich den Höhepunkt des vorklinischen Studienabschnitts ein. Doch wie läuft dieser Kurs eigentlich wirklich ab? Für all diejenigen, die gerade mit dem Medizinstudium begonnen haben oder bald beginnen werden, möchte ich hier einen Einblick in den Ablauf dieses Kurses geben. Alle meine Erfahrungen sind natürlich subjektiv eingefärbt, dennoch bemühe ich mich um eine gewisse Objektivität.

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Die Vorbereitungen.
Nun, was benötigt man eigentlich, um am Präpkurs teilzunehmen? Neben dem obligatorischen weißen Kittel muss man sich einen Präpkasten kaufen, den es im medizinischen Buchhandel, etwas günstiger aber auch in Geschäften für medizinische Artikel gibt. Der Preis dürfte bei 20 bis 25 Euro liegen. Wichtig ist, dass Ihr Euch vor dem Kauf erkundigt, worauf Ihr achten müsst. Wollen die Professoren Wechselklingen oder feststehende Skalpelle? Wollen sie bestimmte Arten von Pinzetten? All dies solltet Ihr bei den Professoren erfragen. Auch ein Schleifstein ist von Vorteil.
Da man ja später beim Schneiden wissen muss, welche Strukturen man erwartet und welche man besser nicht durchschneidet, müsst Ihr Euch auch ein Lehrbuch leisten. Hier gibt es ein paar Standardbücher, die sich in der Vergangenheit durchgesetzt haben. Viele Professoren empfehlen in ihren Vorlesungen den sog. Benninghoff (Urban&Fischer). Dies ist ein zweibändiges Lehrbuch, dass nicht nur durch seine Fülle und Qualität beeindruckt, sondern auch durch seinen Preis. Es ist zwar ein geniales Buch, aber angesichts der gewaltigen Stoffmenge ist es nur etwas für Leute, die mehr wissen wollen, als man benötigt. Wesentlich praktischer und passender sind der Lippert (Urban&Fischer) und der Schiebler (Springer). In ihnen findet man eigentlich alles sehr gut erklärt und die Entscheidung bedingt sich durch die persönliche Vorliebe. Während der Schiebler eher nüchtern, aber gut durch den Stoff fährt, findet man im Lippert viele klinische Beispiele, mehr Bilder und vor allem sehr gute Schaubilder von Leitungsbahnen und Nerven. Letztere sind allerdings auch separat erhältlich.
Für Freunde der Kurzlehrbücher ist hier auch der Moll (Urban&Fischer) zu empfehlen, der allerdings wirklich nur das Notwendigste recht knapp zusammenfasst. Der Thieme Verlag bietet ein weiteres Lehrbuch in mehreren Bänden an. Die Autoren heißen Leonhart & Fricks.
Als notwendige und sehr hilfreiche Unterstützung sollte man sich auch einen Anatomieatlas leisten, denn nicht immer wird man alles an der Leiche sehen können, was wichtig ist. Für diese Fälle sind die „anatomischen Bilderbücher“ wirklich nützlich. Nennenswert sind hier im Grunde nur zwei Werke: Der Sobotta Atlas in zwei Bänden (Urban&Fischer) und der Netter (Thieme). Beide Atlanten erfüllen ihren Dienst recht gut. Sie unterscheiden sich etwas in der Qualität und im Preis. Der Sobotta ist sehr detailliert gemalt, kostet dafür mehr. Auch hier entscheidet die persönliche Vorliebe über den Kauf.
Anatomiebücher kann man sehr gut gebraucht kaufen, da sich in der Anatomie so gut wie nichts mehr ändert (im Gegensatz zur Biochemie o.ä.). Dennoch sollte man hier darauf achten, eine nicht allzu alte Auflage zu erwerben.

(...) die Fortsetzung des Artikels findet Ihr in der kommenden Ausgabe der Onlinezeitung oder Online auf der Webseite von Medi-Learn (Link s.u.).

Geschrieben von Jan Hirche, Medizinstudent an der Universität Gießen
(janhirche@gmx.de)

   
Autor(in): Jan Hirche (janhirche@gmx.de)
  
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 7. Skizzen aus der Reha-Klinik: Ein Famulaturtagebuch (8)

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Montag, 23. September:
Wegen Frühstück fast zu spät. Da Melanie heute morgen straff Programm hatte, bin ich im Haus herumgelaufen, war unter anderem erst mal Steffi und Frau Haller besuchen und wollte eigentlich zum Endoprothesenseminar, was allerdings erst morgen früh stattfindet. Dann habe ich bei Rabers Visite zugesehen und dann war ich so müde, dass ich fast eingeschlafen bin. Frau Müller hat mir dann mein Einspruchsschreiben gegen das Protokoll ausgedruckt und ich konnte es endlich abgeben. 

   Bild wird nur bei bestehender Internetverbindung gelanden!

Dann habe ich bei Frau Müller noch was getrunken. ( Der Chef: “Aha, die Säufer!“ „Na, wir trinken wenigstens überhaupt was außer Kaffee, im Gegensatz zu ihnen!“) Ich habe heute morgen noch bei einem Oberbauchsono mit Lohmeier zugesehen und bei einem Venendoppler von Raber. Das war interessant. Um 12.15 h war wie montags üblich die interne Fortbildung, heute über MRSA. Anschließend Mittagessen mit supergenialer Gulaschsuppe. Fast besser wie selbstgemacht, echt lecker. Danach dann 2 Aufnahmen mit Melanie, wovon eine völlig überdreht war und keine klaren Angaben machen konnte, so dass man Anamnese und Untersuchung in 2 Teile splitten musste, dann ein Mediziner, ein Radiologe, und den wollte ich dann auch nicht unbedingt untersuchen. Als die erste dann wieder zur Untersuchung kam, hatte sie für jeden ein Wilkinson-Maniküre-Set dabei: “Nicht, dass Sie meinen, ich will Sie bestechen!“ (Nein, gaaaaar nicht!). Das hat sich dann alles gezogen bis nach fünf und dann habe ich Schluß gemacht und bin schnell noch in den Aldi und habe Waschpulver gekauft.

Dienstag, 24. September:
Heute morgen hatte ich ungefähr eine Viertelstunde Zeit für Frühstück! Und das, obwohl ich vorher noch laufen war. Wahnsinn! Von der Morgenbesprechung habe ich mich gegen halb neun verabschiedet, um ins Endoprothesenseminar zu gehen, was wirklich interessant war. Das ist ja doch nicht zu vernachlässigen, das zu wissen, was die Patienten dürfen und was nicht. Danach habe ich eine gute Weile in der Ergotherapie zugesehen und dann bin ich zu Agnes, der Psychologin, zum Ausprobieren des autogenen Trainings. Nach dem autogenen Training war ich dann doch noch so entspannt, dass ich „relativ passiv“ (wie Melanie hinterher sagte) bei Rabers Visite dabeigestanden habe. Melanie ist jetzt doch ein bisschen aufgetaut und überlässt mir auch Arbeit. Nach dem Mittagessen habe ich eine Abschlussuntersuchung gemacht und danach 2 Aufnahmen, wobei eine fast alle Krankheiten hatte. Im Behandlungsbuch standen am Ende 10 Diagnosen. Aber es wird doch besser mittlerweile mit dem Untersuchen. Manchmal stehe ich aber doch noch da und weiß nicht, was ich als nächstes machen soll, und dann gibt mir Melanie einen Hinweis und es geht weiter. Ich habe dann um 10 vor 5 Schluss gemacht und mir gedacht, ich muss unbedingt noch die letzten Sonnenstrahlen nutzen, um was zu unternehmen, bevor es ab morgen wieder regnen soll. Es war trotz Sonne ziemlich kalt. Ich bin zu den Externsteinen gefahren und dann zum Hermannsdenkmal. Also 2 Sehenswürdigkeiten in nur 1,5 Stunden! Und das, ohne zu hetzen. Ich habe gefilmt und Fotos gemacht. In der Klinik bin ich dann beim Abendessen auf Lohmeier gestoßen. Dann ist noch der Hausmeister Olaf und sein Kollege hinzugestoßen. Jetzt sitze ich im Zimmer und werde mich genau um 20.17 ins Bett legen und fernsehen.


Mittwoch, 25. September 2002
Heute bin ich um sechs Uhr mit der Arbeit fertig gewesen. Es war ziemlich viel, ich habe zwei Aufnahmen fast alleine gemacht und bin bei einer dritten, schwierigen dabeigewesen. So viele Informationen, mir qualmt echt der Kopf. Bis darauf, dass ich manchmal doch noch recht planlos bin, wenn es um andere zu untersuchende Regionen außer Hüfte und Knie geht, klappt es mittlerweile ganz gut. Das muss ich mehr üben, v.a. Rücken und Schulter. Melanie lässt mich viel machen, zeitweise war ich komplett alleine. Scheint mir echt zu vertrauen. Ich habe ja noch eineinhalb Wochen Zeit. Nur noch. Wie schnell die Zeit vorbei gegangen ist! Einerseits bin ich traurig, aber ich freue mich auch, wieder nach Hause zu kommen und mir Gedanken über meine neue Wohnung zu machen. Heute habe ich Abschlussuntersuchungen gemacht. Der Tag ging sehr schnell vorbei. Ich habe eben mit Martin zu Abend gegessen und jetzt werde ich nicht mehr viel machen.


Donnerstag, 26. September
Heute war ein sehr anstrengender Tag, es ist jetzt 20 Uhr und ich bin schon im Schlafanzug und fix und fertig.
Gefrühstückt habe ich innerhalb von 7 Minuten, währenddessen bereitete Ida Lehmann mich schon mal darauf vor, dass Melanie krank sei und ich die Sprechstunde übernehmen solle. Bei der Besprechung hieß es dann, ich solle Melanies Abschlußuntersuchung machen. Anschließend bin ich mit Raber zur Visite. Zwei Patienten. Problemlos. Dann die Abschlußuntersuchung, bei der ich mich gut verkaufte und die Patientin sehr nett war. Und dann der Rüffel von Raber, das könnte ja eigentlich nicht sein, dass ich alleine Abschlussuntersuchungen mache. Toll. Das hat mich dann doch ziemlich mitgenommen, den ganzen Vormittag lang, obwohl er ja natürlich recht hat. Eine Studentin kann ja nicht die Verantwortung für eine Abschlussuntersuchung tragen. Aber Lydia wird sich die Patientin am Wochenende wieder ansehen. (Melanie meinte später, ich wäre zur Nachbesprechung bei dem Falschen gewesen. Der Chef hätte mich sicherlich gelobt.) Dann war ständig was bei Melanie im Fach und alle hatten viel zu tun und keiner war richtig verfügbar, und man will ja nicht für allen Mist vor der Tür stehen, und so habe ich mich durch den ganzen Papierkram durchgewurschtelt, so gut, wie ich es wusste und dann bin ich erst mal Mittagessen gegangen, wo ich mich dann wieder ein bisschen abregte und entspannte. Nach dem Mittagessen war dann Sprechstunde von Melanie (2 Patienten) und anschließend bin ich wieder meinen Papierberg durchgegangen und Anordnungen und Laborwerte und alles mögliche, und dann bin ich zu Lydia, habe ein bisschen gejammert (sie versteht das...) und habe einfach mal nur zugeguckt. Schön, mal keine Verantwortung zu tragen! Danach habe ich mit ihr die Fragen der Sprechstunde und den restlichen Papierkram durchgearbeitet. Dann bin ich wieder zu Raber mit den Fragen, die abgeklärt werden mussten. Dabei bemerkte er dann, es wäre ja „Wahnsinn, wie sie das heute alles geschafft haben.“ Und grinste sich einen.
Das hat mich dann wieder stolz gemacht. Alles in allem war es ein für mich wirklich anstrengender Tag, an dem ich wirklich gefordert war. Mist war nur, dass ich keinen direkten Ansprechpartner hatte und keiner richtig Zeit hatte, außer Lydia, die sich die Zeit dann genommen hat. Na ja, was soll's. Jetzt ist es halb neun und ich gehe ins Bett.

Fortsetzung in der nächsten Onlinezeitung

   
Autor(in): verum (mac-klein@web.de)
  
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 8. Gelauscht: Was ist los im Forum?

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Mit mehr als 500 Beiträgen in der Woche findet man in den Medi-Foren zu fast allen Themen den richtigen Gesprächspartner. In der neuen Rubrik "Gelauscht" wollen wir Euch in der Onlinezeitung über einige der Diskussionsthemen auf dem Laufenden halten. Vielleicht findet Ihr das ein oder andere Thema, das Euch auch interessiert - ein Klick und Ihr seid mit dabei:

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Autor(in): Redaktion Medi-Learn.net (redaktion@medi-learn.net)
  
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 9. Gestöbert

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Seit mehr als 2 Jahren wird die Onlinezeitung an eine wachsende Zahl von Abonennten verschickt, die über diese lange Zeit auch viele interessante Artikel beigesteuert haben. Wir haben uns in das Archiv begeben und stellen Euch in der neuen Rubrik 'Gestöbert' pro Woche jeweils einen interessanten Artikel vor. Diese Woche: Anästhesie in Norwegen' von Florian Schröck.

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Autor(in): Redaktion Medi-Learn.net (redaktion@medi-learn.net)
  
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 10. Impressum / Abofunktionen / Mitarbeit

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Folgende Personen arbeiten regelmäßig oder zeitweise an der Onlinezeitung:
Ilka Markmann, Redakteurin, Marlies Lehmkuhl, Redakteurin, Daniel Luedeling, Redakteur, Peter Artz, Redakteur, Franziska Böhm, Redakteurin, Susanne Kirscht, Redakteurin, Andreas Bussmeyer, Redakteur, Jascha Hellberg, Redakteur, Christian Weier, Redakteur, Jens Plasger, Redakteur, Stan, Reporter für Extremeinsätze, Arne Beckendorf, Buchrezensionen und Lokal Hannover, Andrea Clemens, Lokalbereich Uni Köln, Astrid Stumpf, Lokalbereich Uni Münster, Benedikt Bader, Lokalbereich Uni München, Bettina Kiep, Lokalbereich Uni Mainz, Cordula Sachse, Lokalbereich Uni Greifswald, Daniela Prause, Lokalbereich Uni Göttingen, Eike Beyer, Lokalbereich Uni Essen, Eva Skalsky ,Lokalbereich Uni Zürich, Franziska Thieme, Lokalbereich Uni Innsbruck, Katharina Ruether, Lokalbereich Uni Regensburg, Kristina Krüger, Lokalbereich Uni Hannover, Pia Paul, Lokalbereich Uni Witten, Stefanie Schmölke, Lokalbereich Uni Frankfurt, Tobias Schmeinck, Lokalbereich Uni Münster

  
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Wenn Du Interesse an der Mitarbeit im Medi-Learn.net Team hast, schreib einfach eine Email an Ilka - von ihr erfährst Du alles weitere: ilka.markmann@medi-learn.net 

  

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Wenn ihr euch abmelden wollt, sucht bitte die folgende Webseite auf: http://www.medi-learn.info/tec/newsletter
Bei Problemen stehen wir euch gerne auch unter redaktion@medi-learn.net zur Verfügung!

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 1. MF Physikum

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Autor(in): MEDI-LEARN (redaktion@medi-learn.net)
  
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