08.12.03

Ausgabe 195/03

Anzeige: Effektive Physikumsvorbereitung - 4 Wochen nach Semesterende
Nur noch wenige Plätze im Kompaktkurs 2. Stex verfügbar [mehr Infos - klick hier]


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(in Kooperation mit dem Springer Verlag und der Deutschen Ärzte-Versicherung)


Der Diplomat ist ein Mann, der zweimal nachdenkt, bevor er nichts sagt.
(Winston Churchill)


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 Editorial
  

Hallo,
24,23,22,21....der Countdown bis zum Fest läuft unaufhaltsam, aber ginge es nach Rippenspreizer, so hätte man die Zahlenreihe in der Form 16,15,14.... durchzählen müssen. Warum? Rippenspreizer ist anders und hat das Weihnachtsfest... STOP - mehr erfahrt Ihr in einem der Artikel 'Weihnachten am 16.Dezember'.
'PJ in Mexiko - wer kommt mit?' lautet der Aufruf von Nicola, die für einen Auslandsaufenthalt einen PJ-Platz im Land der Atzteken anzubieten hat. Weiter geht es heute ebenfalls mit dem Famulaturbericht aus Äthopien, wiederum als kleine Fotostory samt lesenswertem Artikel mit den Erfahrungen in einem der ärmsten Länder der Welt. Und Ingrid Cosic verrät uns im zweiten Teil ihres Artikels die Antwort auf die Frage 'Das Physikum - wie kann man sich zum dritten Mal aufraffen?'.

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Was es in der Welt der Medizin sonst noch Neues zu berichten gibt, lest Ihr in den MedNEws der StudMed-Redaktion, zusammengestellt vom Springer-Verlag. Dass ER auf PRO7 fussballbedingt eine kurze Pause macht und es diesen Montag keine Vorschau auf die Mittwochsfolge gibt, möchten wir Euch ebensowenig vorenthalten wie die aktuellen Stellenanzeigen der Medi-Jobbörse sowie interessante Diskussionsbeiträge aus den Medi-Foren.

Bis Freitag,
Jens, Lilian und Christian
Redaktion Medi-Learn.net

P.S.: Ein Hinweis der Repetitorien-Kollegen: Im Kompaktkurs Physikum sind noch drei Plätze frei - Interessierte finden weitere Infos Online oder unter der Kurshotline 06421-681668 - Online-Infos.

  

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 Inhalt (jetzt auch anklickbar)
1.PJ in Mexiko - wer kommt mit?
2.Medi-Jobticker
3.Famulatur in Äthiopien (2)
  
4.Das Physikum - oder wie man sich dreimal aufrafft (2)
5.MedNews
6.Weihnachten schon am 16.12.2003
  
7.Cartoon der Woche: Lachgas
8.Gelauscht in den Medi-Foren
9.Impressum, Abofunktion, Mitarbeit
    
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 1. PJ in Mexiko - wer kommt mit?

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Ich gehe vom 16.02.2003 - 04.06.2003 für mein zweites PJ-Tertial nach Mexico. Eigentlich wollte mich ein Freund begleiten, der jedoch abspringen musste. Da der Platz schon organisiert ist und ich es schade fände, wenn er verfällt, wende ich mich an diejenigen unter Euch, die vielleicht Lust haben, ein Tertial im Ausland zu verbringen.

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Die Stadt Monterrey liegt im Norden Mexicos, fast an der Grenze zu den USA und hat neben einem etwas amerikanisierten Flair auch noch typisch mexikanische Kultur zu bieten. Das Krankenhaus und die angeschlossene Universität (Universidad de Nuevo Leon) sind relativ modern (zumindest im Vergleich zu anderen, die ich gesehen habe), hat einen hervorragenden Ruf in Mexico und die Ausbildung dort ist spitzenmäßig. Als Student darf man wirklich alles selber machen, hat dabei immer die Unterstützung der Ärzte und lernt dadurch wirklich eine Menge. Ich habe schon eine Famulatur dort abgeleistet und konnte auf der Gyn selber Kinder zur Welt bringen und Untersuchungen und Abstriche durchführen und wurde perfekt in den Klinikalltag eingebunden. Die Mexikaner sind ein frohes Volk, die sehr hilfsbereit und aufgeschlossen gegenüber anderen Studenten sind. Die Universität und die Ableistung des PJ´s wird mittlerweile vom Landesprüfungsamt in Berlin auch anerkannt (bei anderen Unis bitte vorher abklären).

Unterkunft und Verpflegung (Vollpension) können für 350 Dollar im Monat gestellt werden. Man kann sich allerdings auch vor Ort selber umsehen, ob man nicht was billigeres findet. Ansonsten entstehen für den Austausch keine Kosten (im Sinne von Immatrikulationsgebühren oder ähnlichem). Der PJ- Platz würde in der Chirurgie (Allgemeinchirurgie und Unfallchirurgie) in oben genanntem Zeitraum zur Verfügung stehen Spanischkenntnisse sind wünschenswert, jedoch keine Voraussetzung. Wenn es also jemanden unter Euch gibt, der unbedingt schon einmal nach Mexico wollte und die letzte Möglichkeit im PJ nutzen möchte, dann meldet Euch bitte schnellstmöglich unter nicov@zedat.fu-berlin.de.

   
Autor(in): Nicola (nicovivischmidt@web.de)
  
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 2. Medi-Jobbörse: Der Jobticker

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Medi-Jobbörse bietet Stellensuchenden wie Stellenanbietern im medizinischen Bereich einfache und unkomplizierte Wege bei der Jobsuche und Stellenbesetzung.

Ob AiP, Doktorarbeit, Nebenjob oder Assistenzarztstelle - alle Einträge sind weiterhin kostenlos!

Nutzt auch die Gelegenheit, ein Stellengesuch zu platzieren.
Wie immer an dieser Stelle hier nun die neuesten Stellenanzeigen aus unserer Jobbörse, in der sich insgesamt über 300 Angebote wie Gesuche befinden!

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Die neuesten Einträge

  

   

Unterassistentenstelle in der Schweiz gesucht

Stellengesuche/PJ-Stellen

Orthopädie od. Unfallchirurgie

Stellengesuche/AiP-Stellen

PJ in der Schweiz von 16.8.-3.12.04 gesucht

Stellengesuche/PJ-Stellen

Unterassistent/PJ Chirurgie (Schweiz) kurzfristig zu vergeben

Stellenangebote/PJ-Stellen

PJ in der Schweiz ab April 04 gesucht

Stellengesuche/PJ-Stellen

Bezahlte Famulaturstelle in der Schweiz zu vergeben

Stellenangebote/Studentenjobs

PJ-Stelle in Island gesucht

Stellengesuche/PJ-Stellen

PJ-Stelle Chirurgie und Anästhesie gesucht

Stellengesuche/PJ-Stellen

PJ-Stelle in England oder Irland gesucht

Stellengesuche/PJ-Stellen

UA- Schweiz Chirurgie o Orthopädie 08-11/04 gesucht

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Autor(in): Redaktion Medi-Jobbörse (redaktion@medi-jobboerse.de)
  
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 3. Famulatur in Äthiopien (Teil 2)

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Die Sprache
Die Landessprache Äthiopiens ist amharisch, aber es gibt über 70 verschieden Sprachen, die in den einzelnen Gegenden gesprochen werden, in denen amharisch nicht verstanden wird. Aufgrund dieses Umstandes finden der Unterricht und die Visiten auf Englisch statt. Die Kommunikation zwischen Arzt und Patient ist dort nicht die erste Priorität. So unterhält sich der „Senior“ bei der Visite mit seinen Studenten auf Englisch und wendet sich ohne ein Wort an die Eltern des Patienten zum nächsten.

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Anfangs hatte ich Probleme dem äthiopisch-englischen Akzent zu folgen und war bei Fragen oftmals ratlos. Aber das legte sich und ich lernte viel über die häufigsten pädiatrischen Krankheiten in dieser Gegend.
Viele Kinder kamen stark unterernährt und dehydriert ins Krankenhaus. Nach tagelangen, zum Teil wochenlangen Durchfall war das Kind sehr schläfrig, die Augen eingesunken und matt und häufig fand sich eine stehende Hautfalte. Infektionskrankheiten waren das größte Problem. Neben Lungenentzündung und Malaria, war besonders Tuberkulose der Grund für eine stationäre Aufnahme. Welche Krankheiten die Folgen einer HIV-Infektion waren, blieb der eigenen Einschätzung überlassen. In Äthiopien ist schätzungsweise jeder 6. mit dem Virus infiziert. Die betriebene Aufklärung erreicht nur schwer die ländliche Bevölkerung und die wenigsten kennen sich mit Verhütung aus, geschweige denn nutzen sie.
Die Behandlung im Krankenhaus müssen die Patienten selber zahlen. Wenn sie dafür jedoch zu arm sind besteht die Möglichkeit, dass sie zur Verwaltung ihrer Gemeinde gehen und sich dort ihre Mittellosigkeit schriftlich geben lassen. Die Kosten der Behandlung werden dann vom Staat übernommen.

Highlights

Ich habe viele verschiedenen Krankheitsbilder der Pädiatrie gesehen, die man in Deutschland nicht zu Gesicht bekommt, die praktischen Tätigkeiten allerdings übernehmen vor allem die so genannten „Health Officer“ - etwas höher gestellt als Pfleger. Einem solchen bin ich deshalb auch gerne gefolgt und durfte so in der Notaufnahme nähen (ohne Narkose, weil zu teuer, und mit einer Nadel, dick wie eine Stopfnadel, doch ohne ein Schmerzlaut von Seiten des Patienten).
Die Leitung schlug uns vor, während unseres Aufenthaltes auch die anderen Fachrichtungen kennen zu lernen und deshalb machte ich zwei Nachtschichten im Kreisssaal. Dies war eines der Highlights der Famulatur. Ein gesundes Baby unter guter Anleitung mit den eigenen Händen ans Licht der Welt zu heben, die Nabelschnur abzutrennen, das Kind zu wiegen und in die großen Augen dieser wunderhübschen Babys zu blicken… es war großartig - meine ersten miterlebten Geburten.
Ich hatte Angst meine Fähigkeiten zu überschätzen und etwas falsch zu machen und ließ deshalb die Hebamme nicht von meiner Seite, um mir genaue Anweisungen geben lassen zu können und im Notfall einzugreifen. Leider gab es auch äthiopische „Interns“ (zwischen PJ und AiP), die völlig ungeübt eine Geburt alleine zu bewerkstelligen hatten und damit überfordert waren. Die dortigen Studenten werden oft derart ins kalte Wasser geworfen, meist zum Nachteil der Patienten.

Arzt-Patienten-Beziehung

Ich würde noch gerne einige Anmerkungen zur Arzt-Patienten-Beziehung machen. Ich hatte hier leider das Gefühl, Menschenleben seien in Äthiopien nicht soviel wert wie in unseren Gegenden. Es sterben natürlich viel mehr Menschen an ihren Leiden als bei uns und daher gehört der Tod in einem Krankenhaus zur alltäglichen Arbeit hinzu. Aber es sind mehr die Umstände, welche erschreckten, unter denen diese Leiden ertragen werden müssen. Besonders in der Gynäkologie machte es uns schwer zu schaffen, wie sie mit den teilweise noch sehr jungen Frauen umgegangen sind.
An einem Abend kam eine schwangere Frau mit Unterleibsbeschwerden, da sie nach ihren Angaben von ihrem Mann in den Bauch getreten worden war. Sie kam in gebückter Haltung und ihr Kleid, unter dem sie nichts trug, war blutverschmiert. Der Intern vermutete sofort eine versuchte Abtreibung und sie wurde im schmutzigsten und ungemütlichsten Raum gebracht und dort untersucht. Der Arzt und auch das weibliche Pflegepersonal traten mit vorwurfsvoller Sprache an die Frau heran, die anfangs vor dem männlichen Arzt ihr Kleid nicht hochschieben wollte. Wer weiß, warum diese Frau wirklich schwanger war und warum sie dieses Kind nicht haben wollte, aber Abort war nur bei bestimmten Indikationen erlaubt und sonst verboten. Sie wurde am morgen operiert und durch einen Kaiserschnitt wurde das schon tote Kind aus der Gebärmutter entfernt.
Eine weitere bedrückende Erfahrung folgte in der Tagesklinik der Gynäkologie. Eine Patientin weigerte sich, vor 8 zum großen Teil männlichen Studenten ihr Vaginalkarzinom untersuchen zu lassen. Der „Senior“ wurde sauer und schimpfte mir. Entweder solle sie sich nun vor den Studenten, die ja etwas lernen wollten, untersuchen lassen oder gehen und selber damit klar kommen. Die Frau war angeblich eine Prostituierte gewesen. Sie ließ sich nicht untersuchen und ging.
Als Außenstehender urteilte ich vielleicht zu schnell und wollte es vermutlich auch nicht verstehen. Aber es ist ein anderes Land mit eigenen Hintergründen und Vergangenheit.

Famulatur in einem der ärmsten Länder der Welt

Fortsetzung mit dem dritten und letzten Teil in der nächsten Ausgabe der Onlinezeitung

   
Autor(in): Maya Fehling (MayaF@gmx.de)
  
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 4. Das Physikum - oder wie man sich dreimal aufrafft (2)

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Das Gefühl, vom Blitz getroffen zu sein
Am Montag, den 09. September, sollte die Prüfung stattfinden, am Freitag davor standen die offiziellen IMPP-Ergebnisse im Netz. Ich sah im Netz nach und hatte das Gefühl, vom Blitz getroffen zu sein: Laut offiziellem Lösungsschlüssel hatte ich 166 Punkte und die Bestehensgrenze lag bei 170! Ich schäme mich nicht zu sagen, dass ich einen Heulkrampf bekam. In diesen ersten Minuten dachte ich, dass alles vorbei sei, das vergangene Jahr, all die Stunden, die ich am Schreibtisch verbracht hatte, das Geld für Bücher, Scripte, Seminare, die Freunde die zum Schluss nur noch genervt waren, meine Eltern, die immer wieder fragten „ob es denn jetzt endlich weiterginge?“ und dann dieses furchtbare Gefühl schlicht und einfach versagt zu haben.

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Dieser Tag war furchtbar
In dieser Situation gehen einem viele unterschiedliche Dinge durch den Kopf und ein immer wiederkehrender Gedanke war: „Vielleicht bin ich einfach zu blöd dazu?“ An dieser Stelle möchte ich all jenen, die in der gleichen oder ähnlichen Situation sind, sagen: IHR SEID NICHT ZU BLÖD FÜR DIESES STUDIUM!!! Euch hat in diesem Fall nur ein kleines bisschen Glück gefehlt, und dass Ihr bei dieser Art der Prüfung durchgefallen seid oder kein glänzendes Ergebnis erreicht habt, heißt nicht das Ihr nicht gute, vertauenswürdige und fachlich kompetente Ärzte und Ärztinnen werden könnt!
Nachdem ich diesen Gedanken immer wieder in meinem Kopf gewälzt hatte, raffte ich mich auf und ging am Montag zur Prüfung, doch ich hatte Pech: Eine Misskommunikation mit dem Prüfer in Physiologie, ein Patzer in Anatomie; die so dringend gebrauchte zwei rückte in unerreichbare Ferne.

Wie soll es nun weitergehen?
Der zweite Versuch war also ebenfalls ein Fehlschlag geworden. Und nun? Wie motiviert man sich ein drittes Mal die inzwischen bekannten und manchmal auch verhassten Fächer und Themen noch einmal durchzugehen? Wie findet man den Fehler in seinem System, der beim letzten Mal dazu geführt hat, dass es so knapp wurde? Wie schafft man es noch einmal ein komplettes Semester nur zu Hause zu verbringen?

Auszeit nehmen, sich besinnen und Kraft tanken
Ich nahm mir eine Auszeit und beschäftigte mich mit allem, nur nicht mit Medizin. Ich ging Arbeiten, frischte meine Hobbys wieder auf, las wieder Bücher nur zum Vergnügen und tankte so wieder Energie. So gut diese Auszeit auch tut, mit einer Frage sollte man sich doch intensiv beschäftigen: „Will ich mich noch einmal anmelden?“ oder anders formuliert: „Bin ich mir sicher, dass ich das Medizinstudium unbedingt fortführen möchte?“ 
Weihnachten rückte immer näher und ich hatte diese Frage noch nicht einwandfrei beantwortet. Schließlich zog ich mich für einen Tag zurück und zwang mich, mich mit dieser Sache auseinander zusetzen. Ich konnte es drehen und wenden wie ich wollte: Der Arztberuf war schon immer mein Wunsch gewesen und durch die Vorklinik hindurch und das Arbeiten im Krankenhaus war ich in diesem Wunsch noch bestärkt worden. Wenn ich also diesen meiner Meinung nach perfekten Beruf für mich ausüben wollte, musste ich diese dämliche Prüfung erfolgreich hinter mich bringen!

Neue Motivation: Nicht durch das IMPP vom Studienwunsch abbringen lassen
Meine Motivation hieß also: „Ich lasse mir durch dieses idiotische IMPP nicht die Zukunft verbauen!“ und jedes Mal, wenn ich schwächelte, führte ich mir diesen Satz wieder vor Augen. Am Neujahrstag setzte ich mich an meinen Computer und erstellte einen genauen, nach Themen sortierten Lernplan, in den ich alle Tage, an denen ich voraussichtlich nicht lernen konnte, bereits einkalkulierte und genauso die Tage zur Wiederholung bereits einplante. Ich feilte den ganzen Tag an diesem Plan herum und, als er dann zu meiner Zufriedenheit fertig gestellt war, hielt ich mich sklavisch daran. In diesen zweieinhalb Monaten war kein Platz für spontane Ideen, es galt die Zähne zusammen zu beißen und durchzuhalten. 
„Auf Lücke lernen“ ist bei den großen Fächern gefährlich, denn man verschenkt Punkte, auf die man angewiesen ist, und diesen Fehler sollte man nicht tun, denn unter Umständen sind es dann diese vier Punkte, die fehlen. Es lohnte sich, denn dieses Mal kreuzte ich das schriftliche knapp an einer drei vorbei und bei der mündlichen Prüfung zog ich meinen Lehrplan noch einmal voll durch und ereichte eine Zwei.

Das Gefühl, wie auf Wolken zu schweben
Die Erleichterung danach war unbeschreiblich, ich schwebte mehrere Wochen lang mindestens zehn Zentimeter über dem Boden und nichts, aber auch gar nichts konnte meine Laune trüben. 

Mein Fazit und der Rat an Gleichgesinnte
Abschließend möchte ich allen Zweit- oder Drittprüflingen mit auf den Weg geben: Mit Euch ist alles in Ordnung, es ist das System das hinkt! Das Physikum ist eine Fleißarbeit und die Vorbereitung darauf erfordert eine gehörige Portion Selbstdisziplin und einen exakten Lernplan OHNE LÜCKEN, an den man sich dann auch hält. 

Haltet durch, Ihr packt es!

   
Autor(in): Ingrid Cosic (ingridcosic@yahoo.de)
  
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Medi-Foren zum Physikum
  
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 5. MedNews (StudMed) aus dem Springer Verlag

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In unserer Rubrik "MedNews" stellt Euch die Redaktion der StudMed aus dem Springer Verlag wöchentlich drei Nachrichten aus der Medizin zur Verfügung. Zum kompletten Artikel gelangt Ihr, wenn Ihr am Ende der Einleitungen auf "Mehr..." klickt. Die ausführlichen Artikel sind dann im Sponsored Room "StudMed" bei Medi-Learn zu finden.

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>> Studie beweist: Akupunktur wirkt (4-Dec-2003)

Seit mehreren tausend Jahren vertrauen Menschen in aller Welt auf die fernöstliche Akupunktur-Behandlung. Die Wirkung dieser Methode wurde nun in einer wissenschaftlichen Studie der Techniker Krankenkasse (TK) untersucht. Das Ergebnis: Auch drei Monate nach der Behandlung zeigte die Gruppe der akupunktierten Patienten eine deutliche Besserung der Beschwerden im Vergleich zu routineversorgten Patienten. Mehr...

>> Hämoglobinsensor zur Qualitätskontrolle von Blutkonserven (4-Dec-2003)

Ein neuer Hämoglobinsensor ermöglicht erstmalig eine Messung der Hämoglobinkonzentration in ungeöffneten Blutkonserven. Damit ist eine objektive Qualitätskontrolle jeder Blutkonserve zur Entscheidung über die Verwendbarkeit zur Transfusion möglich. Für dieses Messverfahren wurde der Innovationspreis Berlin/Brandenburg 2003 vergeben. Mehr...

>> Impfung gegen Darmkrebs soll körpereigene Abwehr verstärken (4-Dec-2003)

Für die Heilung von Krebspatienten reichen Operation, Bestrahlung und Chemotherapie oftmals nicht aus. Die gezielte Stimulation der körpereigenen Abwehr durch eine Impfung stellt ein ergänzendes Therapie-Konzept dar, auf das die Forscher große Hoffnung setzen. Hamburger Forscher untersuchen derzeit, ob Darmkrebszellen vom Körper als fremd erkannt werden. Mehr...

   
Autor(in): Redaktion StudMed (redaktion@studmed.de)
  
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 6. Weihnachten dieses Jahr am 16. Dezember

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Leise rieselt der Schnee - dieses Jahr scheinbar so leise, dass wir es nicht mitbekommen. Ganz Deutschland wartet auf die weiße Pracht, in den Skigebieten wird die Saison verschoben, da kann man nur hoffen, dass Weihnachten nicht nach hinten verschoben wird. Da Rippenspreizer immer etwas anders als die anderen ist, verschieben wir das Weihnachtsfest schon auf den 16. Dezember:

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Rippenspreizer ist anders - aus diesem Grunde haben wir beschlossen, dass Weihnachten dieses Jahr schon am 16. Dezember stattfindet, zumindestens im Bezug auf den Einkauf der Weihnachtsgeschenke, denn wer Freunde oder Verwandte mit Produkten aus dem Rippenspreizer-Shop beglücken möchte, hat nur bis 16. Dezember die Chance dazu. Bestellungen, die später bei uns eingehen, können nicht mehr garantiert bis zum 24.12.2003 bei Euch sein. Dass sich die Bestellung bis zum 16. Dezember lohnt, zeigen Euch die folgenden Sätze. Rippenspreizer hat speziell zu Weihnachten einige (notfall)medizinische Weihnachtsprodukte kreiert und zu besonderen Konditionen in den Shop gestellt:

  1. Weihnachtskarten im 10er-Pack
    - der Medizin-Weihnachtsbaum inkl. Bescherung
    - auch kostenlos als E-Card
    >>>
    http://www.rippenspreizer.com/1/jump.cgi?ID=51
  2. Weihnachtstasse "Als Geschenk verpacken?"
    - makaber, aber gut
    - der Weihnachtsmann mal ganz anders
    >>>
    http://www.rippenspreizer.com/1/jump.cgi?ID=52
  3. Weihnachtstasse "Schöne Bescherung"
    - Weihnachten im Dienst
    - was soll's, Spaß gehört dazu
    >>>
    http://www.rippenspreizer.com/1/jump.cgi?ID=53
  4. Cartoontasse "Kleines Blutbild" - TOPSELLER
    - Mal Dir Dein eigenes Blutbild
    - die Cartoontasse noch bis 15.12. zum Sonderpreis
    >>>
    http://www.rippenspreizer.com/1/jump.cgi?ID=54
  5. Base Excess - Die CD - TOPSELLER Platz 1
    - die CD zum "Tot"-Lachen
    - inkl. kostenlosen Hörproben im MP3-Format
    >>>
    http://www.rippenspreizer.com/1/jump.cgi?ID=55
  6. Cartoontasse "Einsatz-Leiter" JETZT NEU
    - ein Muss für jede Führungskraft
    - das ideale Geschenk zu Weihnachten
    >>>
    http://www.rippenspreizer.com/1/jump.cgi?ID=56
  7. Sind Sie noch zu Retten?! - DAS BUCH
    - geballte Ladung Cartoons
    - mit 50 Top-Cartoons aus der Feder von Daniel
    >>>
    http://www.rippenspreizer.com/1/jump.cgi?ID=57
  8. Cartoontasse "SEG" + 5 Aufkleber SEG
    - In der Katastrophe zu Hause
    - jetzt auch als Aufkleber (10ner/50ner-Pack)
    >>>
    http://www.rippenspreizer.com/1/jump.cgi?ID=58
  9. Cartoontasse "Bleiben Sie ruhig - Ich werde Arzt"
    - die Studenten-Cartoontasse
    - Sonderpreis powered bei Medi-Learn
    >>>
    http://www.rippenspreizer.com/1/jump.cgi?ID=59

  10. und viele, viele Produkte mehr .... [zum Shop]
Das Beste zum Schluss: Zum einen bekommt Ihr während der Weihnachtszeit eine Rippenspreizer Weihnachtspostkarte KOSTENLOS zu jeder Bestellung und zum anderen lohnt sich nun auch die Großbestellung im Rippenspreizer.Shop. Ab sofort gibt es für alle Bestellungen über 50 EUR 5% Rabatt und bei allen Bestellungen über 100 EUR sogar 10% Rabatt (immerhin mindestens 10 EUR ;-). Also nicht vergessen: Letzte Chance für die Bestellung der Weihnachtsgeschenke ist der 16. Dezember - früher ist natürlich immer besser ;-).


hier klicken zum Shop und zu den Geschenken ...

   
Autor(in): Finn (Redaktion Rippenspreizer.com) (finn@rippenspreizer.com)
  
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Inspiration für Weihnachtsgeschenke der besonderen Art
  
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 7. Cartoon der Woche: Lachgas

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Das folgende Cartoon wurde uns von unserer Partnerseite www.rippenspreizer.com zur Verfügung gestellt.

Auf der Webseite www.rippenspreizer.com findet Ihr 400 weitere Cartoons inklusive E-Cardfunktion und vielen anderen Gimmicks.

   
Autor(in): Redaktion Medi-Learn.net (redaktion@medi-learn.net)
  
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 8. Gelauscht: Was ist los im Forum?

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Mit mehr als 1.000 Beiträgen in der Woche findet man in den Medi-Foren zu fast allen Themen den richtigen Gesprächspartner. In der neuen Rubrik "Gelauscht" wollen wir Euch in der Onlinezeitung über einige der Diskussionsthemen auf dem Laufenden halten. Vielleicht findet Ihr das ein oder andere Thema, das Euch auch interessiert - ein Klick und Ihr seid mit dabei:

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Autor(in): Redaktion Medi-Learn.net (redaktion@medi-learn.net)
  
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 9. Impressum / Abofunktionen / Mitarbeit

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Folgende Personen arbeiten regelmäßig oder zeitweise an der Onlinezeitung:
Ilka Markmann, Redakteurin, Marlies Lehmkuhl, Redakteurin, Daniel Luedeling, Redakteur, Peter Artz, Redakteur, Franziska Böhm, Redakteurin, Susanne Kirscht, Redakteurin, Andreas Bussmeyer, Redakteur, Jascha Hellberg, Redakteur, Christian Weier, Redakteur, Jens Plasger, Redakteur, Stan, Reporter für Extremeinsätze, Arne Beckendorf, Buchrezensionen und Lokal Hannover, Andrea Clemens, Lokalbereich Uni Köln, Astrid Stumpf, Lokalbereich Uni Münster, Benedikt Bader, Lokalbereich Uni München, Bettina Kiep, Lokalbereich Uni Mainz, Cordula Sachse, Lokalbereich Uni Greifswald, Daniela Prause, Lokalbereich Uni Göttingen, Eike Beyer, Lokalbereich Uni Essen, Eva Skalsky ,Lokalbereich Uni Zürich, Franziska Thieme, Lokalbereich Uni Innsbruck, Katharina Ruether, Lokalbereich Uni Regensburg, Kristina Krüger, Lokalbereich Uni Hannover, Pia Paul, Lokalbereich Uni Witten, Stefanie Schmölke, Lokalbereich Uni Frankfurt, Tobias Schmeinck, Lokalbereich Uni Münster

  
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