Alles auf einmal tun wollen,
zerstört alles auf einmal. (G. Ch. Lichtenberg, Dt. Physiker und
Schriftsteller)
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Editorial
Hallo,
man merkt an den frischeren Temperaturen: Der Herbst naht mit Riesenschritten.
Wie gut, dass wir Euch mit dieser Onlinezeitung ein wenig Lesestoff für die
warme Stube vorbereitet haben. Wie man im Waschsalon für ein Examen lernen kann,
davon berichtet Yvonne Bernsdorf in gelungener Erzählform, und worauf man im
Rahmen der Doktorarbeit bei der Auswahl seines Betreuers achten könnte, erfahrt
Ihr heute ebenfalls.
Wenn Ihr aus der Nähe von München
stammt und Zeit und Lust habt, an einem beliebten Seminar zur Inneren Medizin
für Studenten teilzunehmen, solltet Ihr Euch den Ipokrates-Artikel einmal
genauer anschauen. Außerdem stellen wir Euch heute den Webcode als eine der
technischen Neuerungen vor, die wir mit der Neugestaltung unserer Webseiten zur
Verfügung stellen. Last, but not least findet Ihr wieder den Witz der Woche,
aktuelle Stellenanzeigen und einen Archivbeitrag zum Schmökern.
Bis zur nächsten Woche,
Jens, Lilian und Christian
Redaktion Medi-Learn.net
Die ideale Ergänzung dazu: Valerius: Lehmanns PowerPockets Fotoatlas Anatomie
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Der Wecker klingelt. 7.00 Uhr-
ein ganz normaler Uni-Tag, die erste Vorlesung um 8.15 Uhr. Verschlafen startet
der Tag. Irgendwann der Gang zum Schrank, ein blinder Griff ins
Wäschefach...tastend und suchend weicht schlagartig die Müdigkeit! Der Blick auf
die gegriffene Eroberung lässt alle Alarmlichter aufleuchten! In der Hand halte
ich einer der gut gehüteten „Schätzchen“, Erinnerungen an präpubertäre Zeiten.
Eine rosa Unterhose mit Rüschensaum und verwaschenem Blumendruck, womöglich auch
noch mit Loch. Sämtliche Szenarien erscheinen vor meinem geistigen Auge- etwa
ein möglicher Unfall, daraufhin eine Krankenhauseinweisung und mittendrin „ich“
selbst , stehend in einem Röntgenraum mit eben dieser bezaubernden Unterhose....
Was für ein Alptraum! Und spätestens bei dieser Vorstellung überzeugen alle
Argumente, das was lange verdrängt wurde, wird nun unumgehbar- es ist Zeit für
den von mir so „geliebten“ Waschtag. Ein paar Stunden später...geht alles geübt
von der Hand. Mit meiner schweren Reisetasche betrete ich den Salon, die Wäsche
natürlich schon zu 40° und 60° vorsortiert, zwei Maschinen wie meistens. Nachdem
die Gebühr eingeworfen, das Wäscheprogramm eingestellt und schlussendlich der
Startkopf gedrückt worden ist, geht es schwerfällig zur dortigen Sitzbank. Ein
paar vergriffene Zeitschriften fordern zum Lesen auf, aber ich enthalte mich der
Verlockung, herausgepackt wird stattdessen das gesunde „geistige“ Pausenbrot-
der HEROLD- tief im Unterbewusstsein ruft die schon recht bald anstehende
Innere-Medizin-Klausur.
Vor dem Studium war mir die Einrichtung
„Waschsalon“ nur aus dem Fernsehen bekannt. Ich entsinne mich an eine Werbung
für eine sogenannte „Hosentaschenpizza“, in der völlig idyllisch ein attraktiver
im Waschsalon auf seine Wäsche wartender Italiener eine nicht minder attraktive
Italienerin kennen lernt. Das übrige ergibt sich- waschende, rumpelnde
Maschinen, wenig Worte, wenig Wäsche...soweit die Werbung. Die Realität lernte
ich im Studium kennen, als ich den Vertrag für ein Zimmer unterschrieb, welches
über keine Waschmöglichkeit verfügte.
Heutzutage wird der Waschsalon
auch „Waschcenter“ genannt. Mein nächster Salon befindet sich in der Nähe des
Bahnhofes, gegenüber davon eine Eisdiele, ein Kiosk, eine Apotheke und das Haus
eines berühmten historischen Theologieprofessor, so berühmt, dass mir der Name
wieder entfallen ist. Nicht gerade sehr einladend befinden sich in der Mitte des
Raumes zwei Reihen à acht Maschinen auf jeder Seite. Auf der linken Seite sind
die Trockner-Trommeln, auf der rechten zwei Schleudern.
Beim Eintritt in das „Center“ schaut man direkt auf den Automaten, ein
Waschgang kostet seit Anfang des Jahres 3,50 Euro- wegen der steigenden
Unkosten, wie freundlich ein Zettel daneben erklärt. Die Bank, auf der ich mich
niedergelassen habe, befindet sich auf der Seite zur Straße hin. Mit dem Rücken
zu ihr gewandt, fange ich an, mich der „Rheumatoiden Arthritis“ zu widmen. Der
Marker ist bereits gezückt und griffbereit in der Hand. Die Maschinen rumpeln.
Die Farben im Center sind „dezent“ gehalten, klar und unmissverständlich. Der
Boden weiß gekachelt, die Maschinen in einem kräftigen Orange, die
Informationstafeln in einem unübersehbaren Wiesengiftgrün- dazwischen
verschönern einige Kunstblumen und eine mit Mahagoniholz geränderte Wanduhr das
Ambiente im Neonlicht, aus den Lautsprechern tönt leise das Radio. „Summer moved
on“ von a-ha, aber das nehme ich schon gar nicht mehr wahr, völlig versunken
widme ich mich meinem Rendezvous, dem HEROLD. Die neue Umgebung aktiviert mein
Gehirn- das habe ich zumindest aus einem Lernseminar mal mitgenommen- ich fühle
mich voll aufnahmebereit.
Ich beginne zu lesen. Die „Rheumatoide
Arthritis“ ist laut definitionem eine chronisch- entzündliche
Systemerkrankung... Ein Bus vor der Haltestelle des Salons hält an, die Tür
öffnet sich, es ist früher Abend, der Salon beginnt sich allmählich zu füllen.
Ein junger Mann- scheinbar auch Student- mit einem schweren Reiserucksack auf
dem Rücken pirscht vorsichtig durch den Raum. Ein wenig skeptisch oder vielmehr
orientierungslos begutachtet er die Maschinen, den Blick krampfhaft nach oben zu
den lustig bebilderten Tafeln gerichtet- ein Neuling! Irgendwann hat er es
geschafft- die erste Maschine ist mit Wäsche gefüllt, der nächste Gang führt zum
Automaten- das Fragezeichen über seinem Kopf unübersehbar.
Doch die
Bewährungsprobe ist bestanden, spätestens hier bietet man als Routinier seine
Hilfe an, wenn nicht von selbst ein „Entschuldigung, wie geht das denn?“ kommt.
Aber die Charaktere sind verschieden. Dem Studenten wird geholfen- eine Mutter
eines Kleinkindes nimmt sich seiner an. Und im Nu ist auch er mit dem Geheimnis
des Waschens vertraut. Die Maschine startet. Der Student geht raus und zündet
sich eine Zigarette an. Gar nicht so leicht alles.
Wie geht es weiter mit der Lernepisode aus der ungewohnten Umgebung? Die
Fortsetzung dieser Erzählung von Yvonne Bernsdorf folgt in der nächsten Ausgabe
der Onlinezeitung!
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Alterseinkünftegesetzes am 11.06.04 wird die Besteuerung von
Lebensversicherungen (LV) ab 2005 neu geregelt.
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4. Lachen ist gesund - Witz der Woche: Papageien und Co.
Ein Einbrecher steigt nachts in
ein Haus ein und beginnt, durch die Räume zu schleichen. Plötzlich eine Stimme:
"Jesus und ich beobachten dich!" Der Einbrecher zuckt zusammen und geht einen
Raum weiter, um nach dem Ursprung der Stimme zu suchen. Da ist sie wieder :
"Jesus und ich beobachten dich!" Wieder geht der Einbrecher einen Raum weiter.
Dort sieht er einen Papagei auf
einer Stange sitzen, der ihn ankrächzt: "Jesus und ich beobachten dich!" "Na!",
meint der Einbrecher, "Du bist ja ein ganz lustiger. Wie heißt Du denn?" -
"Aaalfons!" - "Alfons ist aber ein ziemlich bescheuerter Name für einen
Papagei!" - "Jesus ist ja auch ein bescheuerter Name für einen Rottweiler...."
Herbst 2004: IPOKRaTES - Seminar „INTERNAL MEDICINE“ in München!
„Symptoms, Signs and Interpretation in Internal Medicine“ ist auch diesmal
wieder der Leitsatz des Seminars der Studenteninitiative IPOKRaTES, das Mitte
Oktober 2004 in München stattfinden wird. In einer Woche mit intensivem
bedside-teaching und POL-Training in Kleinstgruppen gibt es jedoch neben jeder
Menge praktischem „Know-How“ auch viel Spaß. Gastdozent ist diesmal Prof. Ian
Fellows von der University of Nottingham, Großbritannien. Wer schnell ist, kann
sich jetzt noch anmelden und sich einen der 16 begehrten Teilnehmerplätze
sichern!
IPOKRaTES Students – WER IST DAS?
IPOKRaTES Students stellt einen Teil der Organisation IPOKRaTES International
(International Post Graduated Organization for Knowledgetransfer and Teaching
Excellent Students) dar, die im Jahre 1984 von Prof. Dr. Georg Simbruner
gegründet wurde. 1994 wurden die ersten Seminare für Studenten abgehalten.
Seitdem wächst die Zahl der durchgeführten Seminare beständig, und das nicht nur
in Deutschland und Österreich, auch in Slowenien wurden bereits einige Seminare
veranstaltet! IPOKRaTES arbeitet nicht-regierungsabhängig als eine nicht
profitorientierte Studenteninitiative, die das Ziel hat, medizinisches Wissen
allen interessierten Studenten Teil werden zu lassen, und das auf mittlerweile
fast allen Kontinenten.
DAS ZIEL DER SEMINARE
ist es, hoch motivierten Studenten zu ermöglichen, klinische Fingerfertigkeit zu
erlernen und weiter zu verbessern. So wird man in einer Woche intensiven
bedside-teachings beispielsweise erlernen, wie man die Anamnese eines Patienten
systematisch abhandelt, wie man themenbezogene Untersuchungstechniken anwendet
und schließlich anhand ausgewählter Patienten Fälle präsentiert.
Ein wichtiger Aspekt der IPOKRaTES Seminare ist auch der Kontakt der Teilnehmer
untereinander: Studenten aus verschiedenen Städten und Universitäten
Deutschlands und seiner Nachbarländer können in einer Woche gemeinsamen Lernens
ihre Erfahrungen austauschen, neue Kontakte knüpfen, und vielleicht Lust
bekommen, selber bei IPOKRaTES mitzuarbeiten und später einmal Seminare zu
organisieren!
EXZELLENTE GASTPROFESSOREN AUS ALLER WELT
Seit 1992 konnten mehr als 18 verschiedene Professoren aus Deutschland, Kanada,
Österreich, Südafrika, Großbritannien und den Vereinigten Staaten für IPOKRaTES
Students Seminare gewonnen werden. Der enge Kontakt zu den Professoren in
Verbindung mit einer konsequenten Evaluierung verspricht eine hervorragende
Ausbildung in einer den Studenten verständlichen Sprache.
VORLESUNGEN UND LERNSESSIONS IN KLEINEN GRUPPEN
Die Seminargröße ist festgelegt mit dem Ziel, die persönliche Interaktion
zwischen Professor und den Teilnehmern zu gewähren. Teil der Seminare ist auch
die Diskussion über das weitere diagnostische und therapeutische Vorgehen bei
den wichtigsten Krankheitsbildern, passend zum Seminarthema, auch anhand von
case studies.
DAS AKTUELLE SEMINAR IN ROSENHEIM
Das Seminar „Internal Medicine“ findet in der Woche von 11.10. bis zum
15.10.2003 in München im Krankenhaus Harlaching statt. Es wird von Prof. Ian
Fellows von der Nottingham University, New Heaven, USA abgehalten, einem
ausgezeichneten Dozenten, der bereits in früheren Seminaren (z.B. 2001 Innere
Medizin, Rosenheim) die Studenten mit seinen großartigen didaktischen
Fähigkeiten begeistern und somit stets beste Evaluierungsnoten erzielen konnte.
Der Teilnahmebeitrag von 100 Euro ergibt sich aus der Differenz aus den Unkosten
für Organisation und der finanziellen Zuwendungen unserer Sponsoren, an dieser
Stelle sei der Firma Angelika von Stammer Consulting sehr herzlich für ihr
großzügiges Sponsoring der Seminare gedankt.
WER KANN TEILNEHMEN?
In den Seminaren sind alle Studenten ab dem ersten klinischen Semester herzlich
willkommen, die Freude am Untersuchen und Präsentieren haben, und ihre
Fertigkeiten in Anamnese und Untersuchungstechniken verbessern wollen.
Zahlreiche Studenten nutzen die IPOKRaTES Seminare aber auch als Wiederholung
und zur Prüfungsvorbereitung für das Examen.
WIE MELDE ICH MICH AN?
Die Anmeldung zum Seminar erfolgt schriftlich an unten aufgeführte Adresse, die
Anmeldeformulare kann man sich von der Website im Internet herunterladen: [
Anmeldemöglichkeit - klick hier ]
Die Adresse für Info und Anmeldung ist folgende:
IPOKRaTES International Head Office
Head Office - m:con Mannheim
Rosengartenplatz 2
D-68161 Mannheim
Tel.: 0621 4106 134
Fax.: 0621 4106 202
http://www.ipokrates.info/students/seminars/seminars_stud.htm
Die IPOKRaTES Students - Gruppe
München freut sich über Euer Interesse und Eure zahlreichen Anmeldungen, in
weiteren Ausgaben der MediZeitung werden wir Euch über nachfolgende Seminare auf
dem Laufenden halten!
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Kopf frei fürs Examen - Studienendfinanzierung
Große Sprünge können sich Studierende meistens nicht leisten. BAföG,
Praktikums-Vergütung, Stipendien oder der Eltern-Zuschuss decken gerade
einmal die nötigsten Ausgaben für Wohnung, Mensa und Freizeit. Besonders
wichtig wird finanzielle Rückendeckung dann während der Examensvorbereitung.
Gerade Examenskandidatinnen und –kandidaten sollten Kopf und Rücken frei
haben und nicht auf Zeit raubende Jobs angewiesen sein.
Deshalb bietet ihnen die APO-Bank die Studienendfinanzierung, d.h. während
des „Endspurts“ einen monatlichen Beitrag zu ihrem Lebensunterhalt, an.
Die Vorzüge
keine Bearbeitungsgebühren
100-prozentige Auszahlung des Kredits
freie Verfügbarkeit
niedriger Zinsaufwand
außerplanmäßige Tilgungen, z.B. bei unerwartetem Geldzufluss
Und noch ein Plus: Die von der Bank geleisteten Darlehensbeträge haben
keinen Einfluss auf die BAföG-Berechnungen!
Seit mehr als 2 Jahren wird die
Onlinezeitung an eine wachsende Zahl von Abonennten verschickt, die über diese
lange Zeit auch viele interessante Artikel beigesteuert haben. Wir haben uns in
das Archiv begeben und stellen Euch in der neuen Rubrik 'Gestöbert' pro Woche
jeweils einen interessanten Artikel vor. Diese Woche: 'Auf der Suche nach einer
Doktorarbeit' von Tobias Wolters.
Was ist der Betreuer für ein
Typ?
Nach den allgemeinen Fragen sind auch Details zur Person des Betreuers sehr
wichtig. Ist er habilitiert oder nicht? Wenn nicht, „wer boxt die Arbeit durch",
d. h. wer ist als Habilitierter für die Arbeit verantwortlich? Je nach
Klinikstruktur ist das bei einem nichthabilitierten Betreuer dann meist der
Sektions- oder Abteilungsleiter.
Ein bereits habilitierter Betreuer ist für eine Doktorarbeit nicht unbedingt die
beste Voraussetzung, da Habilitierte oft noch weniger Zeit haben und je nach
ihrer Situation nicht immer motiviert sind, noch weitere Doktoranden zu
betreuen.
Ein bereits habilitierter Betreuer ist für eine Doktorarbeit nicht unbedingt die
beste Voraussetzung, da Habilitierte oft noch weniger Zeit haben und je nach
ihrer Situation nicht immer motiviert sind, noch weitere Doktoranden zu
betreuen. Andererseits benötigen Habilitierte im Gegensatz zu Habilitanden die
Ergebnisse nicht mehr für ihre eigene Arbeit, sodass im Allgemeinen die Gefahr
geringer ist, dass dem Doktoranden immer mehr Aufgaben aufgebürdet werden. Durch
den größeren Einfluss eines habilitierten Doktorvaters kann die Note evtl.
besser ausfallen, vor allem, wenn er selbst Mitglied des Promotionsauschusses
ist.
Welche Zukunftspläne hat in etwa der Betreuer ? Plant er die Klinik zu
verlassen? Wie ist seine Stellung bzw. Funktion im Institut bzw. in der Klinik?
Dies zu wissen ist natürlich für die allgemeinen Arbeitsbedingungen sehr
wichtig, jedoch meist nicht direkt zu erfahren. Ein wissenschaftlicher
Angestellter auf dem Abstellgleis wird dies einem zukünftigen Doktoranden sicher
nicht bei der ersten Begegnung mitteilen. Hier hilft wiederum der „Buschfunk".
Falls der Doktorvater einen Arbeitsplatzwechsel anstrebt, ist es nicht
empfehlenswert, eine Doktorarbeit bei ihm anzunehmen. Zeitliche Angaben, auch in
diesem Zusammenhang, sind wie immer mit Vorsicht zu genießen.
Wie überall, gibt es auch unter den Betreuern unterschiedliche Typen:
Das eine Extrem sind die Chaoten. Sie residieren zwischen riesigen
Papierhäufen, die bisweilen Jahre alt werden und oft auch von einer Ecke in
die andere wandern. Termine sind oft schwer zu bekommen und werden manchmal
auch vergessen. Ansonsten sind diese Kollegen meist sehr gutmütig und
vergeben bisweilen sehr originelle Arbeiten.
Das andere Extrem sind die Karrieristen. Sie sind bestens organisiert
und feilschen um jede Minute. Ihr Umgangston ist eher arrogant und die
Zusammenarbeit nicht immer einfach. Die betreuten Arbeiten kommen oft
schnell zum Abschluss, da diese Doktorväter an den Ergebnissen sehr
interessiert sind. Sie haben außerdem im Institut oder der Klinik meist
großen Einfluss und entwickeln eine auch für den Doktoranden nützliche
Dynamik.
Dann gibt es noch die Einzelkämpfer. Sie betreuen in der Regel nur sehr
wenige Doktoranden, was natürlich auch von Vorteil sein kann. Teamarbeit
kann man hier allerdings nicht erlernen und bleibt eher isoliert.
Da Universitätskliniken primär Ausbildungsstätten und sozusagen
Kaderschmieden für nichtuniversitäre Kliniken sind, wechseln Oberärzte und Chefs
relativ häufig. Kommt ein neuer Chef, bringt er in der Regel engagierte und ihm
direkt zuarbeitende Kollegen mit. Bei einem solchen Kollegen eine Doktorarbeit
zu beginnen, hat viele Vorteile, da man „Mann der ersten Stunde" sein kann. Die
aufzubauende Arbeitsgruppe hat noch genugend Elan und Dynamik – „neue Besen
kehren gut". Nachteil ist natürlich, dass die Infrastruktur einer Arbeitsgruppe
zunächst aufgebaut werden muss.
Das dauert in der Regel einige Monate. Ist man unter Zeitdruck, sollte man hier
eher vorsichtig sein. Die Position des Betreuers ist oft noch nicht eindeutig
definiert und hängt in entscheidendem Maße vom weiteren Wohlwollen des
jeweiligen Chefs ab. Allgemeine Regeln können hier nicht angegeben werden, da in
jeder Klinik eine spezielle Struktur besteht.
Die Inhalte dieser Artikelserie stammen aus dem folgenden Buch:
Titel:
Praktische Tipps für die Medizinische Doktorarbeit
Autor:
Eva-Maria Baur, Martin Greschner, Ludwig Schaaf
ISBN:
3540650261
Verlag:
Springer Verlag
Preis:
14,95 Euro
Neben den hier veröffentlichten Kapiteln 1,2,8,9 und 14 stehen in dem
Buch sehr viele weitere Informationen zur Verfügung. Um Euch einen
Überblick über die weiteren Inhalten zu verschaffen, schaut Euch doch
einfach einmal das Inhaltsverzeichnis an.
In dieser Rubrik stellen wir Euch
einen Ausschnitt aus dem Linkverzeichnis von Medi-Learn vor, das Ihr komplett
[klick hier] findet. Falls Ihr auch eine oder mehrere interessante Webseiten
für Medizinstudenten kennt, tragt sie doch bitte in unsere
Linktipps ein. Wir wünschen Euch viel Spaß beim Surfen.
Diese Woche stellen wir Euch aus
unseren Linktipps vor:
Surftipp 1
Lernprogramm Neuroanatomie
Klicks:
820
Nettes programm zum Nachschlagen und zum Vertiefen von
Neuroanatomiekenntnissen
Famulatur und PJ: Wann bringt's am meisten? - Famulatur und PJ: Aufgaben
als UnterassistenIn - Famulatur und PJ: Organisation des Aufenthaltes -
AiP und Assistenz: Vom PJler zum Stationsarzt - AiP und Assistenz:
Schweizer Ärzte kämpfen - AiP und Assistenz: Facharzt werden in der
Schweiz - Tipps zur Bewerbung: Kontakte knüpfen - Tipps zur Bewerbung:
Adressen - Tipps zur Bewerbung: Adressen Tipps zur Bewerbung:
Bescheinigungen - Tipps zur Bewerbung: Mit dem dfa in die Schweiz -
Tipps zur Bewerbung: Studieren in der Schweiz - Erfahrungsbericht:
Unterassistenz im Dreiländereck - Erfahrungsbericht: Als Unterassistent
in der französischen Schweiz
Medi-Jobboerse.de - die Jobbörse für Medizinstudenten und junge Ärzte:
Ein kostenloses Service-Angebot von Medi-Learn.net. Neben AiP, PJ und
Assistenzarztstellen finden sich Doktorarbeiten und Studentenjobs. Die
Jobbörse ist als Kommmunikationsplattform
Wir möchten Euch gerne in
lockerer Reihenfolge in einer Artikelserie einige technische Neuerungen der
Webseite ausführlicher vorstellen. Heute ist unser sog. Webcode an der Reihe. Im
nachfolgenden Artikel erfahrt Ihr, wie Ihr ihn nutzen könnt, um Euch einfacher
auf den Webseiten von Medi-Learn zu bewegen.
Ab sofort ist jede Webseite bei Medi-Learn mit einen sogenannten Webcode
gekennzeichnet. Mit diesem Code ist die Webseite direkt aufrufbar, ohne dass man
sich die lange Internetadresse oder den Weg, wie man auf die jeweilige Seite
gelangt ist, merken muss. Einfach unten im Fuß der Webseite den Webcode
merken, aufschreiben oder an Freunde weiterreichen.
Wiederaufruf der Seite
Mit dem Webcode selbst hat man dann zwei Möglichkeiten schnell auf die jeweilige
Seite zu gelangen. Zu einen kann man das Webcode-Feld, das auf jeder Webseite
von Medi-Learn oben rechts zu finden ist, nutzen. In diesen trägt man einfach
den jeweiligen Webcode ein und drückt Enter. Schon wird man direkt auf die
„gemerkte“ Seite weitergeleitet.
Zweite Möglichkeit ist den Webcode einfach hinter die URL www.medi-learn.de zu
setzen. Die URL würde dann z.B.
www.medi-learn.de/PPX001 lauten.
Folgende Buchstabenkürzel könnt Ihr Euch für die wichtige Dienste unserer Seiten
schon einmal merken:
CA steht für den Campus-Bereich (also CA0001, CA0002 usw. und
CA01121 ist einen Blick wert)
FB steht für den Fachbuch-Bereich (also FB0001, FB0002 usw.)
JOB enthält die Jobbörse (beginnend ab JOB0040, JOB0041 usw.)
LT steht für unsere Linktipps (LT0001, LT0002 usw.)
OZ steht für die Onlinezeitung (OZ0001 bis OZ0231)
PPP steht für die Prüfungsprotokolle Physikum (PPP0001, PPP0002
usw.)
PPA steht für die Prüfungsprotokolle Staatsexamen (PPA0001,
PPA0002 usw.)
Probiert einfach mal die Buchstaben mit 4 Zahlen dahinter aus, tippt es in das
Webcode-Feld oben rechts auf dieser Seite ein und lasst Euch überraschen, wohin
Ihr gelangt.
Ach ja, die Eingabe von SUCH ins Webcode-Feld führt Euch zu unserer
Seitensuche, mit der Ihr unsere Webseiten auch gezielt durchsuchen könnt.
Und noch was:
http://www.medi-learn.de/CA01121 sollte man nicht verpassen.
Folgende
Personen arbeiten regelmäßig oder zeitweise an der Onlinezeitung:
Ilka Markmann, Redakteurin, Marlies Lehmkuhl,
Redakteurin, Daniel Luedeling, Redakteur, Peter Artz, Redakteur, Franziska Böhm,
Redakteurin, Susanne Kirscht, Redakteurin, Andreas Bussmeyer, Redakteur, Jascha
Hellberg, Redakteur, Christian Weier, Redakteur, Jens Plasger, Redakteur, Stan,
Reporter für Extremeinsätze, Arne Beckendorf, Buchrezensionen und Lokal
Hannover, Andrea Clemens, Lokalbereich Uni Köln, Astrid Stumpf, Lokalbereich Uni
Münster, Benedikt Bader, Lokalbereich Uni München, Bettina Kiep, Lokalbereich
Uni Mainz, Cordula Sachse, Lokalbereich Uni Greifswald, Daniela Prause,
Lokalbereich Uni Göttingen, Eike Beyer, Lokalbereich Uni Essen, Eva Skalsky
,Lokalbereich Uni Zürich, Franziska Thieme, Lokalbereich Uni Innsbruck,
Katharina Ruether, Lokalbereich Uni Regensburg, Kristina Krüger, Lokalbereich
Uni Hannover, Pia Paul, Lokalbereich Uni Witten, Stefanie Schmölke, Lokalbereich
Uni Frankfurt, Tobias Schmeinck, Lokalbereich Uni Münster
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