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Medi-Zeitung
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Wer immer alles will, erreicht meistens wenig. Wer nichts will, erreicht auch nichts. (unbekannt) |
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Editorial |
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Hallo,
es ist nur kurz her und schon lest Ihr auf MEDI-LEARN die jüngst vom IMPP veröffentlichten, ersten Geheimnisse, wie die Examina der Zukunft aussehen könnten. Und lang lang ist´s her, dass uns sommerliche Temperaturen erfreuten. Damit wenigstens gedanklich die Sonne scheinen kann, empfehlen wir Euch den Artikel zur Dubrovnik Summer School von Fiona Horneff, in dem Notfallmedizin und Nonnen eine Rolle spielen. Ebenfalls lang her: Die Gewinnspiele zu unseren Lokalforen wie auch Prüfungsprotokollen, die wir heute auflösen und dabei rund 50 Buchgewinner bekanntgeben möchten.
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Diesen Herbst hatten wir zum Herbst der Anatomie-Atlanten erklärt, und so könnt ihr in dieser Onlinezeitung die Rezension zum neuen Prometheus LernAtlas Anatomie aus dem Hause Thieme lesen.
Eine Institution ist vielen nur dem Namen nach ein Begriff: Die Max-Planck-Gesellschaft. Doch was forscht man dort? Heute stellen wir Euch drei interessante Forschungsprojekte vor, bei denen es sich um Epidemien, Genom und Hirnforschung dreht.
Weiterhin in dieser Ausgabe enthalten: Ein Resumée des Hartmannbundes zur Umfrage zum Thema AiP, der Cartoon der Woche - dieses Mal ganz im Zeichen der Liebe - sowie die MedNews mit einem interessanten Beitrag aus der Hirnforschung.
Bis zur nächsten Woche,
Jens, Marlies und Christian
Redaktion Medi-Learn.net
PS: Lernen, Lesen, Lachen: Kostenlose Cartoon-Postkarten nun bei Lehmanns - zu den Grusskarten hier klicken
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Inhalt (jetzt auch anklickbar) |
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MEDI-LEARN
Repetitorien
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Prüfungsvorbereitung unter fachkundiger Anleitung den letzten
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Die Kompaktkurse wenden sich
an Interessenten, die ihre Schwächen in einzelnen Fachgebieten der
punkteträchtigen Hauptfächer (Anatomie, Biochemie,
Physiologie & Med. Psychologie/ Soziologie) sehen.
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Durch die zeitliche Platzierung der Kurse am
Semesterende können auch Studenten mit Testat- oder
Anwesenheitsverpflichtungen im laufenden Semester die Kompaktkurse
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Wie werden die Staatsexamina für Medizinstudierende in Zukunft aussehen? Das IMPP lud am 25.10.04 zu einem Info-Tag ein und MEDI-LEARN war dabei. Hier bieten wir euch den ersten Teil mit hochspannenden News für alle Medizinstudenten: wie gestaltet sich der mündlich-praktische Teil der Prüfungen? Welche Fächerkombis gibt es? Wieviele Fragen werden erwartet, und wie werden sie gestaltet? Wie werden die fallorientierten Fragen im Examen aussehen?
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IMPP lüftet Geheimnisse um die neuen Staatsexamina
So werden die Examina der Zukunft - Teil 1
Wer, wann, was?
Seit dem Beginn des Wintersemesters 2003/04 gilt für alle neu eingeschriebenen Medizinstudierenden die neue Approbationsordnung (ÄAppO) – und nicht nur für die, sondern auch für ganze Jahrgänge von Studierenden, die sich zu diesem Zeitpunkt bereits im Studium befanden. Auch wenn es unter den Studenten noch oft zu Verwirrungen kommt, wer denn jetzt wann unter welchen Bedingungen studiert, ist den meisten klar, ob sie noch nach den alten Bedingungen zu Ende studieren oder ob sie ihre Examina schon nach den neuen Bedingungen schreiben müssen.
Die Zahl der staatlichen Prüfungen reduziert sich nach der neuen ÄAppO von vier (Ärztliche Vorprüfung, erstes, zweites und drittes Staatsexamen) auf nur noch zwei (1. und 2. Staatsexamen).
Das neue 1. Staatsexamen (M1) löst die alte ärztliche Vorprüfung (sprich: das Physikum) ab; das neue 2. Staatsexamen (M2) wird – anders als bisher - nach dem PJ geschrieben.
Die Gesamtnote errechnet sich (wenn beide Prüfungen nach der neuen ÄAppO absolviert werden) zu einem Drittel aus dem ersten, zu zwei Dritteln aus dem zweiten Staatsexamen. Dabei bleiben die Methoden zur Berechnung von Bestehens- und Notengrenzen unverändert.
Tschüß, Physikum. Hallo, erstes Staatsexamen. Beim zukünftigen ersten Staatsexamen, welches erstmals im August 2005 durchgeführt wird, bleiben die Änderungen (im Vergleich zum alten Physikum) insgesamt sehr überschaubar. „Der erste Abschnitt der ärztlichen Prüfung ist weitgehend der bisherigen ärztlichen Prüfung angepasst“ – so das IMPP. Die Anzahl der Fragen insgesamt und pro Fach hat sich in der neuen ÄAppO nicht geändert, und so gilt auch der bisherige Gegenstandskatalog GK1 in der Fassung vom Januar 2001 weiterhin für die neue Prüfung. Das zu prüfende Wissen ändert sich damit also nicht; Änderungen gibt es allerdings bei der Art der Fragestellung des neuen 1. Staatsexamens.
Die neue Fassung der ÄAppO sieht hier vor, dass die Prüfungsfragen „problemorientiert, fächerintegrierend und mit einem Bezug zur klinischen Ausbildung“ zu versehen seien. Daher wird man in Zukunft wohl weniger Fragen des Typs „Welche Aussage zu xyz trifft nicht zu?“ in den Examina finden – ersetzt werden diese dann durch Fragen, die an einem Problem orientiert sind und dessen Lösung fächerübergreifendes Wissen erfordert. Beispielsweise kann dies so aussehen, dass eine kurze Patientenanamnese der Frage vorangestellt wird („Eine Patientin stellt sich mit x, y und z vor; die Beschwerden bestehen so und so lange. Was ist am ehesten Ursache?“).
Die Beantwortung der Frage kann dann dabei zum Beispiel Wissen in Anatomie, Physiologie und Biochemie gleichzeitig voraussetzen. Aber auch diese Art der Fragestellung ist nicht neu, und die Tendenz zur Bevorzugung solcher Fragen zeichnete sich bereits im Laufe der letzten ärztlichen Vorprüfungen ab. Die neue ÄAppO fordert in Anlage zehn einen stärkeren Bezug der Fragen zu klinischen Inhalten mit Formulierungen wie „ […]insbesondere sind die naturwissenschaftlichen Fächer auf die medizinisch relevanten Inhalte auszurichten […]“. Wie auch das Physikum wird das neue 1. Staatsexamen schriftlich an zwei Tagen mit je 160 Fragen und vier Stunden Prüfungsdauer pro Tag stattfinden.
Der mündliche Teil der Prüfung heißt in der neuen ÄAppO „mündlich-praktischer Teil“. Es wird gefordert, dass vor der Prüfung praktische Aufgaben zu stellen sind, deren Lösung während der Prüfung mündlich oder schriftlich darzulegen sind. Neu ist auch die von vornherein feststehende Fächerkombination: Alle Prüflinge werden in Anatomie, Physiologie und Biochemie geprüft; Psychologie/Soziologie als mündliches Prüfungsfach ist nicht mehr vorgesehen.
Auch sind die Prüfungsteile (schriftlich und mündlich-praktisch) nun voneinander getrennt.
Wird ein Prüfungsteil nicht bestanden, so muss nur dieser wiederholt werden (wer also mündlich durchfällt, braucht die schriftliche Prüfung nicht zu wiederholen). Eine fünf im schriftlichen Teil kann nun allerdings auch nicht mehr durch eine mündliche eins oder zwei ausgeglichen werden – wird ein Teil der Prüfung nicht bestanden, so ist er in jedem Fall zu wiederholen.
Fortsetzung folgt in der nächsten Ausgabe der Onlinezeitung mit dem zweiten Staatsexamen, auch genannt: Hammerexamen.
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| Autor(in): MEDI-LEARN ([email protected]) |
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| Autor(in): Redaktion Medi-Jobbörse ([email protected]) |
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Topaktuelle Jobanzeigen
(11/2004) |
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1. Assistenzärztin/Assistenzarzt
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2. Assistenzärztin/-arzt
Kardiologie
Herz- und Gefäß-Klinik GmbH, Bad Neustadt/Saale |
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3. Assistenzärztin/Assistenzarzt
Frankenklinik Bad Neustadt/Saale |
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Weitere Informationen
erhalten Sie unter dem angegebenen Link oder auf der Webseite der
Rhön-Klinikum AG oder per Email unter
[email protected]. |
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„Was? Du gehst in die Schule? Im Sommer? Bist du verrückt!?“ - So oder ähnlich waren die Kommentare meiner Freunde und Kommilitonen, als ich ihnen von meinem Plan erzählte, im Juli nicht an den Baggersee oder nach Ibiza zu fahren, sondern an der EMSA Summer School on Emergency Medicine in Dubrovnik teilzunehmen.
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Dubrovnik Summer School: Sommer, Sonne, Strand und Studium
Aber Summer School ist ja nicht einfach nur Schule, die Hauptbetonung sollte
wohl eher auf Summer liegen. Ehrlich gesagt, es war einer der schönsten Sommer
meines Studiums. European Medical Students’ Association (EMSA) Zagreb
organisierte dieses einmalige Event in Dubrovnik, einer der schönsten Städte
Europas. Eine Perle der Adria.
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Dubrovnik: Perle an der
Adria
Fotos von: Hrvoje Vrazic |
Moderne Nonnen als Gasteltern
Vierzig Teilnehmer aus ganz Europa wohnten eine Woche unter den Dächern eines
ehemaligen Klosters, das noch immer von Nonnen geleitet wird. Recht moderne
Nonnen allerdings. Grillparties im mit wildem Wein überdachten Innenhof,
Kaffeekochen zu jeder Zeit und heimkommen, wann man möchte. Und das Beste: Das
Kloster war zwei Minuten Fußweg vom alten Stadtkern entfernt. Dubrovnik selbst,
also die Altstadt, ist einmalig. Die ganze Stadt ist von einer Stadtmauer
umgeben, auf der man die Altstadt umrunden und eine grandiose Aussicht genießen
kann.
Maritime Notfälle und mehr
Das Thema der Summer School war „Emergency Medicine“. Die Kurse waren auf
englisch, damit alle Teilnehmer gemeinsam lernen und gleichzeitig ihr
Fachenglisch aufpolieren konnten. Jeder Tag stand unter einem Motto: Notfälle in
der Kinderheilkunde, Gifte und Antidots, Notfälle in der Gynäkologie und, „best
things last“: Maritime Notfälle.
Unterricht auf hohem Niveau
Zu jedem Thema waren Spezialisten aus ganz Kroatien eingeflogen, um den
Studenten immer Unterricht auf höchstem Niveau zu bieten. Um die Schule auf
keinen Fall langweilig werden zu lassen, wurde großer Wert auf praktische
Übungen gelegt. Intubieren, Maskenbeatmung, Puppen reanimieren und
kardiovertieren... jeder hatte mehr als genug Gelegenheiten, alles so oft zu
üben, wie er wollte.
Die Theorie wurde in kleinen Seminargruppen vermittelt, in denen die Teilnehmer
jeweils so verteilt wurden, daß Studenten aus verschiedenen Ländern
zusammenkamen und jeder mal mit jedem in der Gruppe war. Auf diese Weise konnte
man sich wunderbar austauschen, wie einzelne Situationen in verschiedenen
Ländern gehandhabt werden. Auch PBL (Problem Based Learning) war in den
Unterricht integriert – es geht nirgends mehr ohne...
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Emergency Medicine an der
Summer School
Foto von: Hrvoje Vrazic |
Studentenfreundlicher Unterrichtsbeginn um 11 Uhr
Da die EMSA Summer School von Studenten für Studenten organisiert wurde,
waren die Organisatoren weitsichtig genug, den Unterricht nicht vor 11 Uhr
beginnen zu lassen. Und tatsächlich; die Schwänzerquote war gleich null. Egal
wie lange die Party am Tag zuvor gewesen war, bis 11 Uhr schafft man es dann
doch aus dem Bett. Und um 15 Uhr war der Unterricht dann auch wieder vorbei,
damit der Sommer in der Summer School nicht zu kurz kommt! Strand, Sonne, Meer,
Eiscreme, was das Herz im Sommer so begehrt...
Die European Village Party: Einmal durch Europa schlemmen
Das Organizing Committee organisierte eine Stadtführung mit einheimischen
Studenten, einen Bootsausflug zur verwunschenen Insel Lokrum vor den Toren
Dubrovniks, einen Badeausflug zur Insel Lopud, Beachvolleyball -Turniere,
Parties und, und, und...
Highlight des Freizeitprogramms war die „European Village Party“: Jedes Land
bringt kulinarische Spezialitäten (also sowohl Essen als auch Trinken) mit und
jeder kann sich durch Europa futtern! Ob Lakritz-Likör aus Holland,
Gummibärchen aus Deutschland, polnische Suppe und „Charlotka“ (Wodka mit
Apfelsaft), kroatischer Karamelpudding oder serbische Salami mit Ziegenkäse: Mit
Sicherheit für jeden Geschmack etwas. Europa war sich nie so nah!
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Impressionen von der
Adria
Fotos von: Hrvoje Vrazic |
Mein Fazit: Das beste Souvenir sind die schönen Erinnerungen
Leider geht auch die schönste Woche viel zu schnell vorbei! Ehe man sich’s
versieht, rückt der letzte Schultag näher, und um das Schulfeeling doch noch
einmal aufleben zu lassen, gab es einen Test. Dieser war wirklich nicht einfach,
aber am Schluß bestanden dann doch alle.
Die drei Besten wurden am Abend während des GALA Diners in einem Restaurant mit
Riesenterrasse und Blick auf Dubrovnik bei Nacht geehrt. Alle anderen mußten
auch nicht leer ausgehen: Eine Tombola ohne Nieten garantierte, daß jeder
zumindest ein Souvenir aus Dubrovnik mit nach Hause nehmen konnte. Aber ehrlich
gesagt: Die besten Souvenirs sind sowieso die Erinnerungen, Photos und all die
neuen Freunde.
Für alle, die auf den Geschmack gekommen sind und auch einmal an einer solchen
Summer School teilnehmen möchten: EMSA organisiert jeden Sommer mehrere Summer
Schools in europäischen Ländern zu verschiedenen Themen. Wer mehr darüber
erfahren möchte oder weitere Fragen hat, kann sich gerne bei mir melden!
Fiona Horneff ( [email protected] ) -
Heidelberg, freundlicherweise mit wunderschönen Fotos von Hrvoje Vrazic. |
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| Autor(in): Fiona Horneff ([email protected]) |
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vermittelt dieser LernAtlas nicht nur anatomische Fakten, sondern
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| Titel: |
Anatomie zum Sattlesen und -lernen |
| Autor(en): |
Schünke, Schulte, Schumacher, Voll, Wesker |
| Verlag: |
Georg Thieme Verlag |
| ISBN: | 3131395214 |
| Preis: |
64,95 |
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Kann man sich eigentlich an einem Anatomie-Atlas festlesen? Ein Großteil der Medizinstudenten wird diese Frage ganz sicher mit Nein beantworten, zumindest wenn sie noch nicht das neue Werk namens „Prometheus“ aus dem Thieme Verlag kennen gelernt haben.
Der gerade erschienene erste Band des dreiteiligen Werkes stellt die Allgemeine Anatomie und den Bewegungsapparat dar.
Beim ersten Durchblättern fallen einem bereits die für Anatomie-Atlanten ungewohnt vielen klinischen Verweise (z.B. MRT und CT-Bilder) und vor allem die zahlreichen, erläuternden, klinischen Texte auf. Der Prometheus vereint Anatomie-Atlas und Lehrbuch in einem und stellt die einzelnen Lernabschnitte jeweils auf einer Doppelseite dar.
Neben der Erläuterung der eigentlichen anatomischen Zeichnungen finden zahlreiche klinische Bezüge Platz und werden sogar ausführlich erklärt. Sobald man beim Durchblättern einmal in den Text reinliest, wird einem auf einmal klar, wofür die anatomischen Kenntnisse in der zukünftigen Tätigkeit als Arzt wichtig sind, und fast spielend erfährt man schon beim Lesen wichtige klinische Fakten und kann diese last but not least viel einfacher erfassen, wenn man sie in einen Gesamtzusammenhang stellen kann. Der Prometheus erfüllt in dieser Hinsicht alle Anforderungen der neuen Approbationsordnung zur Integration klinischer Inhalte in die vorklinische Ausbildung.
Neben diesem didaktischen Konzept fallen die klaren Zeichnungen auf, die allesamt komplett am Computer entstanden sind und im Atlas selbst schichtweise um die entsprechenden Strukturen ergänzt werden. Genau anders herum wie im Präpariersaal, wo die Leichen von außen nach innen dargestellt werden, baut der Atlas die Strukturen auf. Zunächst werden die Knochen dargestellt, dann folgen Muskeln, Bindegewebe, Organe und alle weiteren wichtigen Strukturen. Durch die Aufarbeitung am Computer arbeitet man quasi dauerhaft an einem „Modellmenschen“ und das Wiedererkennen bereits erlernten Wissens fällt weitaus einfacher.
Der jetzt erschienene Band 1 wird im Jahr 2005 um zwei weitere zu den Themen „Kopf und Neuroanatomie“ und „Hals und Innere Organe“ ergänzt werden.
Einziger Wehmutstropfen ist aus Studentensicht der Preis (Band 1: 64,95 EUR, Band 1: 39,95 EUR und Band 3: 49,95 EUR), doch man darf ganz sicher sein, dass das Geld sehr gut investiert ist und dass der Prometheus zum Begleiter über das Medizinstudium hinaus werden wird.
Bleibt nur noch offen, ob man sich nun wirklich an einem Anatomie-Atlas festlesen kann oder nicht - mir ist dies auf jeden Fall passiert, auch wenn ich die Frage vorher genauso wie der Großteil der anderen Medizinstudenten mit Nein beantwortet hätte.
Der Prometheus wird neben dem Sobotta und Netteratlas einen festen Platz in meinem Bücherregal bekommen. Zukünftige Medizinstudenten-Generationen werden um den Namen „Prometheus“ ganz sicher nicht mehr herumkommen, und das ist auch im Sinne der neuen Approbationsordnung und im Sinne der Verflechtung von klinisch relevanten Ansätzen in die vorklinische Ausbildung gut so. Ich bin sehr gespannt auf die weiteren Bände.
Für mich steht fest: Der Prometheus ist der erste Anatomieatlas, der mich schon beim ersten Durchblättern fesseln konnte.
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| Autor(in): Christian Weier ([email protected]) |
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Deine Meinung ist gefragt!
Das Forum "Bücherplausch" steht für Diskussionen rund um die Lehrbücher zur
Verfügung. |
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In unserer Rubrik "MedNews" stellt Euch die Redaktion der StudMed aus dem Springer Verlag wöchentlich drei Nachrichten aus der Medizin zur Verfügung. Zum kompletten Artikel gelangt Ihr, wenn Ihr am Ende der Einleitungen auf "Mehr..." klickt. Die ausführlichen Artikel sind dann im Sponsored Room "StudMed" bei Medi-Learn zu finden.
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| >> Gefährliche Knotenpunkte – Ausbreitung von Epidemien im Modell (21-Oct-2004) |
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Einmal Handschütteln in New York, ein Niesen in Amsterdam und schon hat ein neues Virus theoretisch gute Chancen, sich in Windeseile in viele Teile der Erde zu verbreiten. Göttinger Physiker entwickeln auf der Basis von Flugpassagierströmen ein Computermodell zur Ausbreitung von Epidemien in der modernen Welt. In ersten Tests zeigten die Vorhersagen überraschend hohe Übereinstimmungen mit tatsächlichen Epidemieausbreitungen. Mehr...
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| >> Schizophrenie – das weiße Rauschen (21-Oct-2004) |
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Ein Mainzer Psychiater leistete mit seiner in der aktuellen November-Ausgabe des Wissenschaftsjournals Trends in Neurosciences veröffentlichten Arbeit einen wesentlichen Beitrag zur Klärung der schizophrenen Hirnfunktionsstörung. Gemeinsam mit seinen US-Kollegen schlägt der Forscher eine komplett revidierte Theorie zur schizophrenen Pathophysiologie vor. Ziel ist die Entwicklung völlig neuartiger Medikamente zur Behandlung der Krankheit. Mehr...
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| >> Beschichtete Gefäßprothese gegen Verstopfung (21-Oct-2004) |
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Wenn verkalkte Arterien zu stark verstopft sind, können sie durch künstliche Blutgefäße ersetzt werden. Ein Mediziner aus Würzburg hat nun eine stark verbesserte Gefäßprothese entwickelt. Das Besondere: Sie enthält eine spezielle Beschichtung, aus der Arzneimittel freigesetzt werden. Dadurch soll verhindert werden, dass auch die künstliche Arterie verstopft.
Mehr...
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| Autor(in): Redaktion StudMed ([email protected]) |
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Am 30. September hat der Hartmannbund den „letzen AiP“ in einem Münsteraner Krankenhaus verabschiedet. Damit ist der jahrelange Kampf des Hartmannbundes gegen die „Arzt im Praktikum-Phase“ endlich mit Erfolg gekrönt worden! Wir vom Hartmannbund freuen uns, dass jetzt den jungen Ärztinnen und Ärzten gleich nach dem Studium eine der übernommenen Verantwortung gerecht werdende rechtliche und finanzielle Stellung zukommt.
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AiP-Abschaffung mit einem lachenden und einem weinenden Auge vollzogen
Sicher war es auch dieser ungerechtfertigte
„Niedriglohnsektor“, der so viele Ärztinnen und Ärzte dazu bewegte, die
Patientenversorgung in Deutschland zu verlassen. Dr. Klaus-Peter Schaps,
Vorsitzender des Arbeitskreises „Ausbildung und Weiterbildung“ im Hartmannbund,
dazu: „In der Zusammenfassung der Ereignisse muss allerdings auch erwähnt
werden, dass nicht alle AiP´s nach der Abschaffung desselben nun besser dastehen
– teilweise haben den Hartmannbund auch viele sorgenvolle und frustrierte Anrufe
erreicht!“ Der Hartmannbund hat daraufhin ein Umfrage unter den bundesdeutschen
AiP´s gestartet und folgendes Ergebnis zur AiP-Abschaffung erhalten:
Wie wurde die AiP-Abschaffung in den meisten Krankenhäusern umgesetzt?
Da die Krankenhausverwaltungen auf das „Problem“ der AiP-Abschaffung sehr
unterschiedlich reagierten, herrscht in den Krankenhäusern ein bunter
Flickenteppich von Vorgehensweisen. Größtenteils erfolgte die Umwandlung der
AiP- in Assistenzarztverträge, allerdings in der Regel nur für die Restlaufzeit
des ursprünglichen AiP-Vertrages. Dies wurde bedauerlicherweise in den meisten
Fällen als Erfolg gefeiert. In circa einem Viertel aller Fälle wurden noch bis
Ende August, also vier Wochen vor Ablauf der AiP-Phase, Kündigungen
ausgesprochen. Aus einigen Kliniken meldeten AiP´s dem Hartmannbund, dass ihnen
Teilzeitverträge angeboten wurden. Das ist nicht unproblematisch, denn
Weiterbildungszeiten in Teilzeit können nur anteilig auf die Weiterbildung
angerechnet werden. (Beispiel: Auf einer halben Weiterbildungsstelle erbrachte
Weiterbildungszeiten können auch nur halb auf die Weiterbildung angerechnet
werden.)
Wie haben die Praxen reagiert?
Wie es für die AiP´s aussieht, die bei niedergelassenen Ärzten unter Vertrag
standen, war bis zuletzt leider unklar. Viele niedergelassene Fachärzte haben im
Gespräch mit dem Hartmannbund berichtet, sie könnten allenfalls einen AiP, nicht
aber einen Assistenzarzt bezahlen und wissen noch nicht, wie sie in Zukunft
verfahren werden. Des weiteren ist die Beschäftigung eines Assistenzarztes, so
er dann übernommen werden sollte, in der Arztpraxis nicht so einfach möglich.
Für Ärzte im Praktikum in der Vertragsarztpraxis ist die rechtliche Situation
dadurch bestimmt, dass die AiP-Beschäftigung für den Praxisinhaber eine
Genehmigung durch die Kassenärztliche Vereinigung (KV) voraussetzt, welche zu
widerrufen ist, wenn die Voraussetzungen dafür entfallen sind. Eine Fortsetzung
des Beschäftigungsverhältnisses ist daher nicht ohne weiteres möglich. Der Kreis,
der in der Arztpraxis des Vertragsarztes zu beschäftigenden Assistenten, ist nach
der Zulassungsverordnung für Vertragsärzte aus Wettbewerbsgründen eingeschränkt.
Es kommen - neben den künftig nicht mehr möglichen Ausbildungsassistenten -
Weiterbildungs- und Sicherstellungsassistenten in Betracht. Ferner kann der
Vertragsarzt einen anderen Facharzt beschäftigen; ein solcher Fall liegt in der
Person des frisch approbierten Arztes aber nicht vor. Die Beschäftigung eines
angestellten Assistenten durch einen Niedergelassenen ist also nur nach
ausdrücklicher Genehmigung des Zulassungsausschusses der Kassenärztlichen
Vereinigung (KV) und der Krankenkassen möglich. Die Bearbeitung eines solchen
Beschäftigungsantrages dauert bis zu 6 Wochen in dem, in den meisten Fällen nur
einmal im Quartal tagenden, Gremium.
Relativ einfach sieht es zumindest in der Finanzierung eines Assistenten für
Hausärzte aus. Denn niedergelassene Allgemeinmediziner können für ihre
Weiterbildungsassistenten eine finanzielle Förderung bei der zuständigen
Kassenärztlichen Vereinigung (KV) beantragen. Eine ähnliche Förderung für andere
Fachgebiete gibt es allerdings nicht.
Zusammenfassend kann man sagen, dass die meisten AiP´s nicht von ihren
niedergelassenen Chefs aus Kostengründen übernommen werden konnten oder aus
rechtlichen Gründen übernommen werden durften. Der Hartmannbund hatte Mitte des
Jahres eine Initiative gegenüber den Spitzenverbänden der Gesetzlichen
Krankenversicherungen (GKV) ergriffen, um die finanzielle Angleichung an das
Assistenzarztgehalt für die 480 AiP´s in Vertragsarztpraxen zu erreichen. Bis
heute steht eine Antwort der Krankenkassen dazu aus. Auch mehrere schriftliche
Interventionen und zahlreiche Gespräche des Hartmannbundes mit der
Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) haben in dieser Problematik zu unserer
größten Enttäuschung leider zu keiner Lösung geführt.
Was tat sich bei den Drittmittel-AiP´s?
Gerade an den Universitäten und in der Industrie haben viele AiP´s
Drittmittelverträge im Rahmen wissenschaftlicher Projekte, für die kraft
Gesetzesvorlage durch die Bundesregierung keine Änderung der Bezahlung und auch
kein Ausgleich für die Arbeitgeber vorgesehen ist. Diese Kollegen sollen durch
ihre Kreativität und ihren Forschergeist die Wissenschaft voranbringen und für
die fördernden Firmen den Weg zu neuen marktfähigen Produkten ebnen. Es ist ein
schlechtes Zeichen für den Forschungsstandort Deutschland, dass gerade diese
AiP´s nicht von der Abschaffung des AiP profitieren. Dem Hartmannbund wurde
berichtet, dass gerade in diesem Bereich die laufenden AiP-Verträge kaum
geändert oder angepasst wurden. Begründet wurde dies nach unseren Recherchen in
der Mehrzahl der Fälle mit der allgemein schlechten Wirtschaftslage in
Deutschland. Teilweise wurde den in der Industrie beschäftigten AiP´s die
Anfrage nach Aufstockung des Gehaltes auf Assistenzarztniveau mit Drohung der
sofortigen Kündigung des Vertrages beantwortet. Alle Appelle des Hartmannbundes
an diese Arbeitgeber, beispielhaft voranzugehen und die initiierten
Drittmittelverträge wenigstens zum 1.1.2005 so aufzustocken, dass unsere
zukünftigen Wissenschaftler voll bezahlt werden können, stießen ins Leere.
„Die Bundesministerin für Gesundheit Frau Ulla Schmidt hatte sich in den
schweren Zeiten des Ärztemangels und der schlechten Arbeitsbedingungen in den
Klinken auf die Fahnen geschrieben, etwas für die jungen Mediziner in
Deutschland zu tun – dies ist ihr kräftig misslungen.“, so Dr. Klaus-Peter
Schaps. Der Hartmannbund wird sich auch zukünftig mit aller Kraft für die
Verbesserung der Weiterbildungs- und Arbeitsbedingungen für junge Mediziner
einsetzen.
www.jungemediziner.de - Klick hier
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| Autor(in): Hartmannbund ([email protected]) |
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| Autor(in): Redaktion Medi-Learn.net ([email protected]) |
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Fast hätten wir es vergessen, doch heute ist es endlich soweit und wir können die Gewinner für das Lokalforen-Gewinnspiel
bekannt geben! Wir hatten unter allen Foren-Usern, die in unseren Lokalforen von
Aachen bis Witten-Herdecke Beiträge eingereicht haben, Gewinne in Form von
medizinischen Lehrbüchern ausgeschrieben. Aus jedem Lokalforum wanderte derjenige
mit einem Los in die Glückstrommel, der die meisten Beiträge für seinen Uni-Ort
geschrieben hatte.
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Trommelwirbel und Tusch - denn hier sind die Gewinner:
1 x Klußmann - Psychosomatische Medizin (Springer Verlag) geht an:
- Vystup
- Hoppla-Daisy
1 x Hülse, Bachmann - HNO-Untersuchungskurs (Springer Verlag) geht an:
- Leijona
- lore
1 x Miksits, Hahn - Basiswissen Mikrobiologie und Infektiologie (Springer
Verlag) geht an:
- daredevil
- SunnyAnny
1 x Bornhöft - Pathologie kompakt (Springer Verlag) geht an:
- Gaja
- ntilsar
1 x Kretz, Schäffer Anästhesie - Intensivmedizin, Notfallmedizin,
Schmerztherapie (Springer Verlag) geht an:
- Faust601
- Schweden
1 x Löffler, Petrides - Optimax Biochemie und Pathobiochemie (Springer
Verlag) geht an:
- HonorisCausa
- flopipop
- el_corazón
- Leijona
- Mausekind
1 x Ruß - Arzneimittelpocket 2003 (Börm Bruckmeier Verlag) geht an:
- hmg
- AndreasK
- sunrise10086
- NoUse4@Name
- test
- Nobby
1 x Junqueira, Carneiro, Kelley - Histologie (Springer Verlag) geht an:
- keldor`
- Komaster
1 x Wellhöner - Pharmakologie und Toxikologie (Springer Verlag) geht an:
- frerehugi
- synosoph
- LoXia
1 x Grehn, Augenheilkunde (Springer Verlag) geht an:
- Rübe
- kikchen
- Susi2710
1 x Buselmaier, Tariverdian - Humangenetik (Springer Verlag) geht an:
- Herschi
- T4KTL0$$
- Dr. Sziget
1 x Rohkamm - Taschenatlas Neurologie (Georg Thieme Verlag) geht an:
- steffen27
1 x Berlit - Basiswissen Neurologie (Springer Verlag) geht an:
- Doktor_No
1 x Hautmann/Huland - Urologie (Springer Verlag) geht an:
- Solara
Wie immer auch an dieser Stelle: :-)) Herzlichen Glückwunsch an die Gewinner
:-)) , mit
denen wir in den nächsten Tagen zwecks Versand der Preise Kontakt aufnehmen
werden. Unser Dank gilt weiterhin allen, die durch ihren regelmässigen Besuch
und ihre Beiträge zum Informationsgehalt und Leben in den Lokalforen beitragen.
Klick hier zum Lokalbereich
mit Forenzugang von Aachen bis Witten-Herdecke
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| Autor(in): Peter Artz ([email protected]) |
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Mit mehr als 1.000 Beiträgen in der Woche findet man in den Medi-Foren zu fast allen Themen den richtigen Gesprächspartner. In der Rubrik "Gelauscht" wollen wir Euch in der Onlinezeitung über einige der Diskussionsthemen auf dem Laufenden halten. Vielleicht findet Ihr das ein oder andere Thema, das Euch auch interessiert - ein Klick und Ihr seid mit dabei:
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[zu den Foren]
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| Autor(in): Redaktion Medi-Learn.net ([email protected]) |
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Was ist eigentlich die Max-Planck-Gesellschaft? Die Max-Planck-Institute betreiben Grundlagenforschung in den Natur-, Bio-, Geistes- und Sozialwissenschaften im Dienste der Allgemeinheit. Die Max-Planck-Gesellschaft greift insbesondere neue, besonders innovative Forschungsrichtungen auf und ergänzt mit ihrer Vielfalt an natur- und geisteswissenschaftlichen Themen die Arbeit der Universitäten auf wichtigen Forschungsfeldern. Wir bieten Euch hier eine Zusammenstellung interessanter aktueller Meldungen zu den Themen Epidemien, Hirnforschung und menschliches Genom.
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In 80 Tagen um die Welt - wie sich Epidemien ausbreiten
Göttinger Max-Planck-Wissenschaftler haben Computermodell zur Vorhersage
weltweiter Epidemien entwickelt
Die weltweite Ausbreitung der Lungenerkrankung SARS (Severe Acute Respiratory
Syndrome) hat gezeigt, über welch tödliches Potenzial moderne
Infektionskrankheiten in einer global vernetzten, interdependenten Welt
verfügen. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Strömungsforschung in
Göttingen und der Universität Göttingen haben jetzt ein mathematisches Modell
vorgestellt, mit dem man die weltweite Verbreitung von Infektionskrankheiten
nicht nur beschreiben, sondern auch mithilfe von Computersimulationen
voraussagen kann. Das Modell kombiniert die lokale Dynamik der Infektion von
Individuen mit dem Transport in einem Netzwerk, das den weltweiten zivilen
Luftverkehr nachbildet.
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Abb.: Das weltweite Flugnetz. Die Linien
symbolisieren den Flugverkehr zwischen den 500 größten Flughäfen
weltweit. Die Farbe der Linien codiert die "Stärke" der Verbindungen,
d.h. die Anzahl der Reisenden zwischen zwei Flughäfen pro Tag. So
bewegen sich beispielsweise zwischen Chicago und New York etwa 25.000
Reisende pro Tag.
Bildquelle: Max-Planck-Institut für Strömungsforschung |
Damit gelang bei der Simulation von SARS eine überraschend gute
Übereinstimmung mit dem tatsächlichen Verlauf der Epidemie. Künftig sollte das
neue Modell es ermöglichen, sowohl die Ausbreitung neu ausgebrochener
Infektionskrankheiten, als auch die davon besonders bedrohten Regionen vorherzusagen. Die Simulationen zeigen, dass nur eine schnelle und konzentrierte
Reaktion die Chance bietet, die globale Ausbreitung moderner Epidemien
einzudämmen.
zum Volltext dieser Meldung - hier klicken
Max-Planck-Forscher machen "Drähte" im Gehirn sichtbar
Neue Methode zur Entschlüsselung neuronaler Schaltkreise aus dem
Max-Planck-Institut für medizinische Forschung
Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für medizinische Forschung haben eine
neue Methode entwickelt, um die "Verdrahtung" des Gehirns zu entschlüsseln und
damit den Informationsfluss beim Denken zu verfolgen. Das von Winfried Denk und
Heinz Horstmann entwickelte Gerät erlaubt es, automatisch dreidimensionale
Bilder von biologischen Geweben zu erstellen, und das mit einer Auflösung, bei
der man auch die dünnsten Ausläufer von Nervenzellen verfolgen kann.
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Fig.: Rekonstruktion von "Nervendrähten"
unter Verwendung eines dreidimensionalen Bilderstapels, der mit der SBFSEM-Technik gewonnen wurde. Gezeigt sind auch
Original-Bildausschnitte, auf denen die zwischen den Drähten gefundenen
synaptischen Verbindungen zu sehen sind. Blau gezeichnet ist ein
Hauptdendrit, ein baumartig verzweigtes System von Nervenzellfortsätzen,
das Eingangssignale von den Synapsen einsammelt, grün ein dendritischer
Seitenast. Bei den anderen Fortsätzen handelt es sich um Axone,
Nervenzellfortsätze, die eine elektrische Erregung, oft über erhebliche
Distanzen, weiterleiten und dann via Synapsen auf die Dendriten anderer
Zellen übertragen.
Bildquelle: Max-Planck-Institut für medizinische Forschung |
Diese Ausläufer sind die "Drähte" des Gehirns, mit Hilfe derer auch weit
voneinander entfernte Nervenzellen miteinander Signale austauchen können. Da
diese Nervenfortsätze oft weniger als einen zehntausendstel Millimeter (100
Nanometer) im Durchmesser sind, was deutlich unter der optischen
Auflösungsgrenze liegt, können sie im Lichtmikroskop nicht verfolgt werden,
besonders wenn sie - wie fast überall im Gehirn - dicht gepackt vorliegen.
zum Volltext dieser Meldung - hier klicken
Das menschliche Genom in bisher höchster Präzision
Genaue Entschlüsselung der Sequenzen des Humangenoms legt solides Fundament
für künftige Forschung
Nach einer ersten Rohfassung des menschlichen Genoms im Februar 2001 haben
die 20 am Humangenom-Projekt beteiligten Forschungszentren aus sechs Ländern
jetzt eine hochgenaue Version des menschlichen Erbguts in der Fachzeitschrift
"Nature" veröffentlicht (Nature, 21. Oktober 2004). Diese zeigt beispielsweise,
dass der Mensch nur über etwa 20.000 bis 25.000 und nicht 30.000 bis 40.000
Protein-kodierende Gene verfügt.
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Abb.: Automatisierung im
Humangenomprojekt. Roboter dieser Art bereiten die Proben für die
eigentliche Sequenzierung vor. Jede der Platten enthält 384
Reaktionskammern, bei einem Durchlauf können in zweieinhalb bis drei
Stunden zwölf Platten mit insgesamt 4.608 Proben bearbeitet werden.
Bild: Max-Planck-Institut für molekulare Genetik |
An der Analyse beteiligt waren auch die Mitglieder des Deutschen Genomischen
Sequenzanalyse-Konsortiums, die seit 1996 im Deutschen Humangenomprojekt (DHGP)
und seit 2001 im Nationalen Genomforschungsnetz (NGFN) vom Bundesministerium für
Bildung und Forschung (BMBF) gefördert werden. Anhand der nun vorliegenden
nahezu vollständigen Sequenz können in Zukunft genetische Veränderungen, die
komplexen Erkrankungen wie Krebs, Bluthochdruck, chronischen Entzündungen und
Fettsucht zugrunde liegen, mit hoher Sicherheit identifiziert werden.
zum Volltext dieser Meldung - hier klicken
Klick hier zur Max-Planck-Gesellschaft
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| Autor(in): Max-Planck-Gesellschaft (Pressestelle) ([email protected]) |
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| Kopf frei fürs Examen - Studienendfinanzierung
 Große Sprünge können sich Studierende meistens nicht leisten. BAföG, Praktikums-Vergütung, Stipendien oder der Eltern-Zuschuss decken gerade einmal die nötigsten Ausgaben für Wohnung, Mensa und Freizeit. Besonders wichtig wird finanzielle Rückendeckung dann während der Examensvorbereitung. Gerade Examenskandidatinnen und –kandidaten sollten Kopf und Rücken frei haben und nicht auf Zeit raubende Jobs angewiesen sein. Deshalb bietet ihnen die APO-Bank die Studienendfinanzierung, d.h. während des „Endspurts“ einen monatlichen Beitrag zu Ihrem Lebensunterhalt, an. Die Vorzüge -
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Der Semesteralltag hat viele von Euch wieder und die Prüfungen liegen schon ein wenig zurück. Vor einigen Wochen hatten wir Euch gebeten, die Erlebnisse in Euren mündlichen Prüfungen als Prüfungsprotokoll in unsere Datenbank einzutragen. Als zusätzliche Motivation gab es medizinische Lehrbücher in einem Gewinnspiel zu ergattern. Wir waren überrascht, denn mehrere hundert Studenten sind dieser Bitte gefolgt.
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Die Gewinner aus dem Prüfungsprotokoll-Gewinnspiel
Unsere Glücksfee hatte hier mal wieder alle Hände voll zu tun, denn
schliesslich galt es insgesamt 15 Gewinner zu ermitteln. Hier die Gewinner
aus dem Protokoll-Gewinnspiel:
1 * Psychosomatische Medizin (Klußmann, Springer Verlag)
geht an: Wanda
1 * Anästhesie (Kretz, Springer Verlag)
geht an: Janina Bertz
1 * Pharmakologie/Toxikologie (Wellhöner, Springer Verlag)
geht an: Manuela Doernte
1 * Pathologie (Bornhöft, Springer Verlag)
geht an: Hagen Kahlbau
1 * Taschenatlas Neurologie (Rohkamm, Georg Thieme Verlag)
geht an: Kenny
Jeweils 1 TNM Pocketcard (Börm Bruckmeier Verlag) gewinnen:
- Sabine Thomanek
- Mareike Z.
- Angelika Fäth
- Marc Wittrock
- Susanne Büttner
- Cindy Fritzsche
- Martina Steigerwald
- Clementine
- Laura L.
- Annelie Dittmer
Wir gratulieren den Gewinnern recht herzlich und werden in den nächsten Tagen
mit Euch zwecks Versand des Buches Kontakt aufnehmen. Auch allen anderen, denen
das nötige Quentchen Glück fehlte, die aber durch Eintrag eines
Prüfungsprotokolls den Studenten der nachfolgenden Semester geholfen haben, gilt
natürlich unser Dank!
zu den Prüfungsprotokollen - klick hier
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| Autor(in): Redaktion Medi-Learn.net ([email protected]) |
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Folgende Personen arbeiten regelmäßig oder zeitweise an der
Onlinezeitung:
Ilka Markmann, Redakteurin, Marlies Lehmkuhl, Redakteurin, Daniel Luedeling, Redakteur, Peter Artz, Redakteur, Franziska Böhm, Redakteurin, Susanne Kirscht, Redakteurin, Andreas Bussmeyer, Redakteur, Jascha Hellberg, Redakteur, Christian Weier, Redakteur, Jens Plasger, Redakteur, Stan, Reporter für Extremeinsätze, Arne Beckendorf, Buchrezensionen und Lokal Hannover, Andrea Clemens, Lokalbereich Uni Köln, Astrid Stumpf, Lokalbereich Uni Münster, Benedikt Bader, Lokalbereich Uni München, Bettina Kiep, Lokalbereich Uni Mainz, Cordula Sachse, Lokalbereich Uni Greifswald, Daniela Prause, Lokalbereich Uni Göttingen, Eike Beyer, Lokalbereich Uni Essen, Eva Skalsky ,Lokalbereich Uni Zürich, Franziska Thieme, Lokalbereich Uni Innsbruck, Katharina Ruether, Lokalbereich Uni Regensburg, Kristina Krüger, Lokalbereich Uni Hannover, Pia Paul, Lokalbereich Uni Witten, Stefanie Schmölke, Lokalbereich Uni Frankfurt, Tobias Schmeinck, Lokalbereich Uni Münster |
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