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Prüfung
Facharztprüfung
Fach
andere Fachrichtungen
Ort
Düsseldorf
Prüfer
Geschrieben am
09.06.2026
Palliativmedizin, nette Atmosphäre
1.Prüfer
Einstieg: wie zur Palliativmedizin gekommen, was der Plan
Organisation von Palliativversorgung, ambulant/stationär, Hospiz (wie sollte Prognose eingestuft sein), ehrenamtliche Mitarbeiter
Demenzerkrankte Patienten in der Palliativversorgung, Schmerzen erkennen BESD-Skala
Fall: Frau metastasiertes Mamma-Ca, rechtsseitige Oberbauchschmerzen, „normale“ Schmerzmittel helfen nicht-> Lebermetastase -> Kapselspannungsschmerz -> Dexamethason (hoch dosiert beginnen)
Äquivaltendosierung Tillidin Morphin
2.Prüfer
Fall: Mann Kolon-Ca, Obstipation und Übelkeit -> MIO (vollständige ja/nein)-> digital rektale Untersuchung -> Therapie Octreotid (mit Dosierung) -> was wenn kein Octreotid -> Buscopan, was gegen Übelkeit -> z.B. Setrone, was außerdem wenn nur noch minimalinvasiver Eingriff gewünscht -> Ablauf-PEG
Schnell wirksame Schmerzmittel ...
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Dr. Gottschall:
64-jährige Patientin mit Gelenkschmerzen in den Händen seit etwa 3 Monaten. Anamnese (typisch mit Morgensteife, etc…), V.a. Rheumatoide Arthritis. Weiter mit Untersuchung (Gaenslen-Zeichen, welche Gelenke betroffen, welche anderen Symptome noch mgl.), Diagnosekriterien konkret nennen, Labor, was würde ich abnehmen? (BB, CRP, BSG, RF, anti-CCP, ggf. Im Verlauf noch Nieren-/Leberwerte ergänzen), Dann wie würde ich behandeln? Zunächst sympt. mit NSAR, Vorstellung Rheumatologie planen. Dann noch weiter, was gibts als Therapie, MTX, UAW. Was können Sie sonst noch machen als Vorarbeit für den Rheumatologen? Da wusste ich nicht, was sie meint…
Dr. ...
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Eigene Vorbereitung
Leitlinien (rauf und runter!!!), gemeinsam mit Kollegen Fälle aus Innere-Fachbuch, Amboss, YouTube (Elias Hanna!!), KLUG Innere Medizin Fälle (online)
Prüfungssituation
Bei Anmeldung angemeldet, dann in Warteraum, dort noch eine Flasche Wasser (standen da für die Prüflinge rum) getrunken. Der Vorsitzende (Name vergessen; hat aber auch keinerlei Fragen gestellt) hat mich 3 Minuten vorher reingeholt und gefragt, ob es in Ordnung wäre, bereits zu starten (war für mich okay).
Fälle & Fragen
Erster Prüfer (Prof Leber, München)
Insgesamt sehr wohlwollende und freundlich zugewandte Atmosphäre mit Prof Leber. Ging direkt mit einem Fall los: 38-jähriger ...
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Ich habe am 19.05. endlich meine Pruefung bestanden! Die Atmosphaere war sehr neutral und sachlich, also absolut fair und keineswegs unangenehm. Beim ersten Pruefer (Hr. Henrich) ging es direkt mit einem Fall aus der Praemedikation los: Eine Patientin mit Tumorrezidiv nach Hemikolektomie zur explorativen Laparotomie (V.a. Ovarial-Ca). Ich musste das Aufklaerungsgespraech fuehren. Am naechsten Tag durfte ich sie dann im OP betreuen. Zuerst ging es um das ganze Verkabeln (PDK, ZVK, Arterie). Als es dann intraoperativ massiv geblutet hat, wollte er alles zu Katecholaminen und zum Blutungsmanagement wissen. Anhand dieses ...
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Fälle & Fragen
Fall: Einsatzmeldung Schwindel, Pat. zuhause ansprechbar und berichtet über Schwindel beim Aufstehen. sysRR 70mmHg, im EKG Ventrikuläre Tachykardie. Strom oder Medikamentöse Kardioversion? -> habe mich für Strom entschieden aufgrund der Hypotonie, war in Ordnung. Vorbereitung (Analgosedierung, Aufklärung) erläutern, wie DefiPads kleben, welche Stromstärke, was wenn Schock nicht hilft? -> 2. Schock. Wenn der auch nicht hilft? Wollten letztlich auf medikamentöse Kardioversion mit Amiodaron hinaus.
Fall: Kind mit Verbrennung, ist agitiert, Vitalparameter lassen sich aufgrund Agitation nicht messen, was ...
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Eigene Vorbereitung
Harold, Protokolle des letzten Jahres, Springer Fälle
Fälle & Fragen
Fall #1: Notaufnahme Setting. Einlieferung mit RTW nach synkopalen Ereigniss. Blaß, tachykard, normoton, hypochrome mikrozytäre Anämie
Fall #2: Praxis. Herr um die 50 kommt da zu Hause erhöhte Blutdruckwerte gemessen hätte
#1: Einteilung Anämien nach MCV/MCH mit Beispielen, Eisenmangeldiagnostik, Substitution, therapeutische Maßnahmen (PPI, Transfusion), ÖGD ja/nein/wann/Erythromycin, KU inkl. DRU, allgemeine Richtlinien Transfusion (wer darf, Bed-Side Test notwendig u.s.w.). Bild aus einer ÖGD mit Ulcus ventriculi Forrest III (Verlaufskontrolle wann und wie lange? > letztendlich bis ausgeheilt)
#2: Nach ein Paar Fragen meinerseits richtete ...
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Meine Prüfung war am 16.05.26 und ich darf mich jetzt Fachärztin für Innere Medizin nennen :-)
Eigene Vorbereitung
Am hilfreichsten fand ich die Springer Fälle (habe ich über die DGIM-Mitgliedschaft genutzt), diese sind sehr prüfungsnah aufgebaut und man verliert sich nicht in kleinen Randthemen. Altprotokolle habe ich gelesen, allerdings habe ich in meiner Prüfung davon nichts wiedergefunden. Um die wichtigen Themen einzugrenzen, hilft es trotzdem. Einzelne Themen habe ich dann bei Amboss nachgelesen und auch in den kardiologischen Leitlinien.
Prüfungssituation
Zum Drum herum: ihr meldet euch beim Eingang der Ärztekammer an und könnt dann ...
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Eigene Vorbereitung
State of the Art Diagnostik und Therapie neurologischer Erkrankungen - Zettl / Sieb
Amboss
DGN Fälle
EMG / NLG - Bischoff
Facharztprüfung Neurologie - Limmroth / Diener
Facharztprüfung Neurologie - Sieb / Block
Praxisbuch EEG
Neuroanatomie - Trepl
Interne SOP
Prüfungsprotokolle
Die Fälle (DGN, Facharztprüfung Neurologie) haben wir gemeinsam in unserer Zweier-Lerngruppe besprochen. Meiner Meinung nach war das für die Vorbereitung auf die Prüfung extrem hilfreich.
Fälle & Fragen
Dafotakis:
Fall1: 75 jähriger Patient, vor ca. 8 Monaten ED Depression bei einem Neurologen und Beginn mit Citalopram, wird durch die Ehefrau in ihre Praxis gebracht aufgrund von Antriebslosigkeit und da ...
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Prüfer 1:
Der erste Prüfer stellte einen etwa 50-jährigen Mann mit linksseitigen Schulter Schmerzen vor. Zunächst fragte er ausschließlich nach den Differenzialdiagnosen, ohne weitere Angaben zur Anamnese oder körperlichen Untersuchung zu machen.
Ich nannte zunächst die wichtigsten Akutes Koronarsyndrom bzw. KHK Herzinfarkt
HWS Syndrom,
Pneumothorax
Muskuloskelettale Ursachen, insbesondere Schultererkrankungen
Zoster
Anschließend fragte der Prüfer, wie ich bei Verdacht auf einen Herzinfarkt weiter vorgehen würde. Ich erklärte, dass zunächst eine kurze Anamnese sowie eine körperliche Untersuchung erfolgen sollten. Zusätzlich würde ich ein EKG ableiten.
Daraufhin zeigte mir der Prüfer ein EKG. Zu sehen war eine Sinustachykardie ...
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Themen (ich weiß nicht mehr, wer von beiden welche Fragen gestellt hat, deshalb einfach hintereinander):
35Jahre alter Mann, Impfpass verloren, was würde ich impfen.
Spezielle Impfindikationen, also beruflich bedingt (Krankenhaus, Kindergarten), Schwangerschaft (hierbei habe ich erwähnt, dass in der Leitlinie steht, dass sich direkte Familienangehörige gegen Pertussis impfen lassen sollen. Da haben sie gesagt, dass sei falsch. Steht aber drin, das hat mich verwirrt), welche Lebendimpfstoffe gibt es. Impfung bei Asplenie
Was ist Teil der GU, welche Vorsorgeuntersuchungen gibt es (bei der Frage habe ich so geanwtortet, wie ich es aus meiner ...
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Fälle & Fragen
Fall (Stolzenburg)
10 jähriger Junge mit lt Erkältungssymptomen, Mutter berichtet der Sitznachbar in der Schule sei Pertussis-positiv getestet. Kommende Woche Klassenfahrt geplant -> Vorgehen Testung , wie Abstrich, wann Serologie sinnvoll, fokussierte klinische Untersuchung, nach Impfausweis gefragt nur Td drinn.
Aber zunächst am Fall geblieben welche PEP- Makrolidempfohlen, da jetzt noch klinischen Verlauf beeinflussend, Abstrich nicht abwarten. Dosierung Azithromycin/Clarithromycin gefragt. Konnte ich nur für Erwachsenen sagen, würde ich nachschauen, war ok. Wann wieder Freigabe für ...
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Prüfung: Notfallmedizin
Atmosphäre: angenehm und locker
Berufsposition: Assistenzarzt für Innere Medizin im 4. Jahr
Lernmaterialien: 1000 Fragen Notfallmedizin
Kurse:
80h Notfallmedizin (Berlin),
25 NaSim Kurs (Düsseldorf)
DIVI ANNA SiNA (Krefeld)
TraumaManagement Management SiNA (Krefeld)
Intensivtransportkurs (Dortmund)
Fragen:
Prüfer:
Frage nach Arbeitsplatz und Grund für Interesse an Notfallmedizin
Was war der interessantester Einsatz (von da aus haben sich die Prüfungsfragen entwickelt)
MANV
Aufgabe von Notarzt bzw. LNA
cABCDE (ins Detail)
Beatmung bei Polytrauma
verschiede Einstellungen
SHT
GCS
Intubation
Beachtung der Beatmugnseinstellung/Wirkung von CO2 auf Gefäße
Prüfer:
Vergleich der Gesundheitssysteme bzw. Versorgung von geriatrischen Patienten am Lebensende in Deutschland
Fragen bezogen sich auf Einsätze im Altenheim bei fraglichen Behandlungswunsch am Lebensende
Patientenverfügung
Vorsorgevollmacht
Rückfragen mit Hausarzt ...
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Eigene Vorbereitung
4 Monate abends gelernt wenn die Kinder im Bett waren und ab und zu am Wochenende, dann knapp 2 Wochen vor der Prüfung Urlaub und auch tagsüber. Gelernt habe ich mit dem Elsevier Lehrbuch und den 88 Fällen von Thieme (allerdings nur die Unfallchirurgischen ;)
Prüfungssituation
Freundlich vom Vorsitzenden fast 30 vor Termin abgeholt worden, Termin war 15.30, hatte das Gefühl auch die Prüfer möchten Feierabend machen. Habe die Gutachten überreicht, dazu kamen aber keine Fragen.
Fälle & Fragen
Es kamen erst ein paar orientierende Fragen dazu wo ich arbeite ...
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Eigene Vorbereitung
Vorbereitet habe ich mich mit dem Buch von Wilhelm, Fälle der Anästhesie von Anneke, Tabellen und Übersichten von Amboss, 50 Fälle von Springer, Altprotokolle und Google Gemini.
ich habe erst 5 Wochen vorher angefangen zu lernen (Mutterschutz) und konnte nur vormittags und an den Wochenenden lernen. Hat aber gereicht.
Prüfungssituation
recht locker, aber dennoch eine Prüfungssituation
Fälle & Fragen
TCH: erklären Sie das Vorgehen der prämed und Anästhesie bei lobektomie, welchen DLT nehmen Sie, wie wird dieser bestimmt.
Vorgehen bei Sättigungsabfall
Vorgehen zur Lagekorrektur
welche Alternativen zum DLT gibt es
ACH: Vorgehen Patient ...
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Dr. Oktabec:
Hausärztlich tätiger Internist aus Rheinfelden. Vorab hatte er mitgeteilt, dass er Basismedizin aus seinem hausärztlichen Alltag als Fälle bringen werden. So war es dann auch.
Stellen Sie sich vor, ein junger Patient kommt in ihre Praxis mit unstillbarem Nasenbluten. Sie kennen den Patienten nicht, er hat jedoch keine Vorerkrankungen, keine Dauermedikation, keine Allergien. Ich wollte wissen, ob das Nasenbluten noch bestehe. Nein, tut es nicht, es kam jetzt jedoch schon drei Mal immer wieder vor. Ich habe dann Basismaßnahmen empfohlen: Wenn es blutet Nasenflügel zusammendrücken, kaltes in den Nacken, Kopf ...
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Prüfungsprotokoll (Kurzfassung): STEMI & Kardiogener Schock
1. Erstmanagement & Logistik
Vorgehen: Initiales Management nach dem A-B-C-D-E-Schema.
Logistik: Keine Verzögerung durch die Intensivstation; der kreislaufinstabile Patient kommt sofort direkt ins Herzkatheterlabor (HKL).
2. Koronarintervention (PCI) bei Mehrgefäßerkrankung
Befund: LAD-Stenose (90 %), weitere Gefäße < 60 %, Patient katecholaminpflichtig.
Strategie: Intervention nur der Culprit Lesion (infarktrelevante Läsion, hier die LAD). Keine sofortige komplette Revaskularisation der anderen Gefäße im Akutstadium.
Definition Culprit Lesion: Das akut für den Infarkt verantwortliche Gefäß segment (Verschluss/Plaqueruptur).
3. Mechanische Kreislaufunterstützung (Impella®)
Impella (linksventrikulär): Mikroaxiale Pumpe über die Aortenklappe im linken Ventrikel. Saugt Blut aus dem LV und ...
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Eigene Vorbereitung
Habe eine Prüfungsvorbereitungsgruppe über das Kwbw gefunden, um deutschlandweit video-telefonierend Fälle aus der Fachzeitschrift der Degam mit unserer Praxiserfahrung zu diskutieren und habe in verschiedenen Nachschlagewerken wie Amboss, Herold etc. nachgelesen. Deximed hatte ich in unserer Praxis leider nicht und habe mir für ein paar Monate ein abo geholt, was ich dann doch kaum genutzt habe. Habe mir auch die Podcast von Denkfabrik, Amboss und zur Abwechslung auch Zukunft gestalten (ein Podcast über planetary health) angehört.
Prüfungssituation
Zur allgemeinen Stimmung, die Kollegen schienen mir engagiert, eher jung und unterstützend kollegial. ...
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Eigene Vorbereitung
Herr Prof. Knöfler ließ per Mail ausrichten, dass er wie immer keine Vorgespräche macht und Allgemeinpäd prüft - tut er auch. Er fragt nicht so viel zu seiner Vertiefung ist aber sehr konkret / speziell worauf er hinaus will und lenkt einen nicht so gut.
Tag 1
etwas spezieller Prüfer, hat das Erbrechen der Patientin aufgegriffen , Thema Dehydratation bei Kindern: klinische Zeichen (am Patient vormachen - richtige Hautfalte bilden), sowie Meningismuszeichen vormachen: Kernig, Laseque, Brudzinski - wichtig: Kind mit einer Hand am Thorax festhalten, mit der anderen den Kopf beugen. ...
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Frau PD Tsourdi als Vorsitz teilte uns noch am Tag der Prüferkombi einen Termin zum Vorgespräch mit und beruhigte uns, ist super lieb, grenzt wenig ein aber hält sich an ihre Themen (Diabetes + Osteoporose!), lässt einen in Ruhe Epikrisen schreiben am eigenen Laptop mit genug Material (vorbefundetes EKG, Rö und Mediplan) und hat uns deutlich mehr Zeit gegeben. Da sie von der MK3S3 Pat. auswählt sind diese sehr komplex und super verschieden und reichen von special Panarteriitis nodosa bis internistische Polytraumata, aber ist sehr motivierend und aufmunternd. ...
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Eigene Vorbereitung
Frau Schmidt antwortete auch super schnell und hatte auch großes Interesse daran, dass wir sie alle bereits am nächsten Tag kennenlernen und grenzt nur insofern ein, dass sie keine KCH prüft, aber sonst breit. Sie hat wie angekündigt “Dinge aus dem OP” mitgebracht und meinte wie in den Altprotokollen Pinzette und Klemme. Sie meinte auch, wir dürfen ein Gelenk unserer Wahl untersuchen - dazu kam es bei keinem Glaube niemand durfte sich tatsächlich eins aussuchen). Sie legte Wert darauf, dass wir 4 es als “Gruppenleistung” im Team machen und ...
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Die Atmosphäre war eher locker und kollegial. Die Prüfung dauerte 20 Minuten.
Herr Blum:
Fall: 50-jähriger Pat. kommt mit Leistungsminderung seit 1 Woche, keine anderen Beschwerden, keine Vorerkrankungen, keine Vormedikation. Wie gehen Sie vor? Diagnose Vorhofflimmern. Was machen Sie mit ihm? --> Einweisen zur Kardioversion. Antikoagulation? --> CHADSVAScore, HAS-BLED-Score.
Fall: Das Heim ruft Sie an, einer Ihrer Patienten (multimorbid und palliativ) ist gestorben, Was machen Sie? --> Sofort hinfahren, Fremdanamnese, Leichenschau. Welche Todeszeichen? Was kreuzen Sie im Totenschein an? --> natürlich. Und wenn der Pat. vor einem Monat gestürzt ist, im KH ...
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Protokoll, 22.05.2026:
Die Namen von zwei Prüfern weiß ich leider nicht mehr. Die Atmosphäre war insgesamt sehr angenehm und kollegial. Dauer etwa 20–25 Minuten. Ich war am Anfang nervös, hatte aber das Gefühl, dass die Prüfer eher helfen als jemanden scheitern lassen wollten. Wenn man etwas nicht wusste oder ins Stocken geraten ist, haben sie oft mit Folgefragen weitergeholfen.
Es wurde direkt mit Suchterkrankungen begonnen. Unterschied zwischen Alkoholmissbrauch und Alkoholabhängigkeit sowie die Diagnosekriterien der Abhängigkeitserkrankung. Hören wollten sie die klassischen ICD-Kriterien wie Kontrollverlust, Craving, Entzug, Toleranzentwicklung usw. (Missbrauch wenn der Konsum zur ...
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Die erste Frage von Dr. Beverungen war, wie ich mich vorbereitet habe (mit den 100 Fällen ZFA, KWWL-Seminaren, Lerngruppe, Deximed), was sie sehr zufrieden abgenickt hat (sie ist selber Dozentin bei dem KWWL).
Dann ging es direkt los mit dem 1. Fall von Dr. Beverungen. Eine junge Frau (25 J.) stellt sich in der Sprechstunde vor mit Müdigkeit. Ein Eisenmangel sei lange bekannt, mit Eisentbl. behandelt und auf eine vegetarische Ernährung zurückgeführt. Der aktuelle Hb sei 12 g/dl. Jetzt sei sie aber weiterhin müde - was würde ich also als ...
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Fall 1 Dr. Naumann: Mutter mit 2 6/12 Monate Kind kommt in Sprechstunde. Habe Fieber seit 2d mit 39°C. Wie gehen Sie vor? -> Gesamteindruck, Anamnese, klin. U. Redefluss wurde relativ schnell durch die entsprechenden Daten unterbrochen. Es wurde eine Bild von einem makulopapuläsem Stammexanthem gereicht -> DD. Weiter ein Bild einer GAS-Tonsillitis + Scharlach. Weiter mit Red Flags, Therapie, Ansteckung, Wiederzulassung Gemeinschaftseinrichtung mit/ohne AB, Meldepflicht? Ihm war wichtig, dass Scharlach immer zu AB-Gabe führen sollte (GAS-ST verzichtbar) Unstimmigkeiten gab es bei der Wiederzulassung: Er wollte hören das unter AB ...
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Am 3.6.2026
Nach Überprüfung der Personalien direkt mit dem ersten Fall begonnen.
Dr. Siebert (Hannover, Langenhagen)
14 jähriger beim Fußballspielen valgusrotationstrauma des Kniegelenkes.
Röntgen in einer Akutklinik mit initial Versorgung, kein Nachweis einer frischen knöchernen Verletzung. Nun bei mir in der Sprechstunde nach 3 Tagen. Was mach ich:
Ich bin noch mal auf die Anamnese gegangen und habe gefragt wie der Unfallmechanismus genau gewesen, Fremdeinwirkung, Vorerkrankungen, Voroperationen, Allergien, ob Besserung mittlererweile eingetreten ist, Analgesie und Ruhigstellung, dann habe ich nach den Röntgenbildern gefragt, um die selber zu beurteilen, aber er sagte, da ...
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Eigene Vorbereitung: Allgemeinmedizin Chenot & Scherer - teilweise zu ausführlich, teilweise zu knapp, würde ich im Nachhinein nicht mehr nutzen / ZfA 100 Prüfungsfälle und CME-Artikel der letzten 2 Jahre / DEGAM- Leitlinien und NVL / Allgemeinmedizin Kompakt Seminar der Münchener Akademie für Fortbildung - online mitgemacht, sehr empfehlenswert, Prüfungsinhalte gut auf den Punkt gebracht / KWWL- Seminare - sehr empfehlenswert
Prüfungssituation: Nach der Anmeldung kurzes Warten im Wartebereich (Mensa der Ärtztekammer), dann Abholung und Hinbringen zum Prüfungsraum durch Mitarbeiterin der Ärztekammer. Sehr freundlicher Prüfungsvorsitzender, Ausweiskontrolle, Handy musste ausgeschaltet auf den ...
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Dr. Särchen, der den Vorsitz hatte, holte mich aus dem Wartebereich ab und stellte mir im Prüfungsraum die anderen Prüfer vor. Die Atmosphäre war von Beginn an sehr angenehm. Mir wurde etwas zu trinken angeboten, und nach der Frage, ob ich mich gesundheitlich zur Prüfung in der Lage fühle, begann die Prüfung direkt mit Frau Möllig.
Frau Möhlig
Es wurde ein Fallbeispiel vorgestellt:
Eine jüngere Patientin stellte sich gemeinsam mit ihrer Mutter in der Ambulanz vor. Anamnestisch ergaben sich Hinweise auf eine Essstörung, insbesondere eine Anorexia nervosa.
Zunächst wurde ich nach den Differenzialdiagnosen gefragt. ...
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Dr. Särchen, der den Vorsitz hatte, holte mich aus dem Wartebereich ab und stellte mir im Prüfungsraum die anderen Prüfer vor. Die Atmosphäre war von Beginn an sehr angenehm. Mir wurde etwas zu trinken angeboten, und nach der Frage, ob ich mich gesundheitlich zur Prüfung in der Lage fühle, begann die Prüfung direkt mit Frau Möllig.
Frau Möhlig
Es wurde ein Fallbeispiel vorgestellt:
Eine jüngere Patientin stellte sich gemeinsam mit ihrer Mutter in der Ambulanz vor. Anamnestisch ergaben sich Hinweise auf eine Essstörung, insbesondere eine Anorexia nervosa.
Zunächst wurde ich nach den Differenzialdiagnosen gefragt. ...
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Mein Antrag wurde erst nach fünf Monaten bearbeitet (eingereicht im August, Freischaltung im Dezember). Nach der Freischaltung wartete ich weitere fünf Monate bis zum Prüfungstermin im Mai. Dabei war ich überrascht, dass Kollegen, die sich für die Facharztprüfung und nicht für die Zusatzbezeichnung (ebenfalls Verhaltenstherapie) angemeldet hatten, deutlich schneller Termine erhielten und mich zeitlich überholten.
Ich habe mehrfach telefonisch nach einem Termin nachgefragt, da zwischen der Prüfung für die Zusatzbezeichnung und meiner Facharztprüfung letztlich nur ein Monat liegt. Genau diese zeitliche Nähe wollte ich ...
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Prüfung für die Zusatzbezeichnung Geriatrie, Ärztekammer Nordbaden
Sehr freundliche Prüfer, keine fachfremden Fragen, nette Prüfungsatmosphäre (man wurde zuerst gefragt, ob man sich etwas zu trinken nehmen möchte).
Herr Dr. O. Bachmann:
1.) Was ist ein geriatrischer Patient? Was zählt zur geriatrietypischen Multimorbidität?
A: Definition nach der DGG genannt und ein paar Punkte zur geriatrietypischen Multimorbidität (s. unten aufgeführt, nicht alle genannt!)
Konsensus der DGG, der DGGG, der BAG-Geriatrie. des BDI Sektion Geriatrie und zugleich Diskussionsgrundlage der Europäischen Fachärztevereinigung, Sektion Geriatrie ist:
- Ein geriatrischer Patient ist definiert durch die „Geriatrietypische Multimorbidität“ und höheres Lebensalter (überwiegend 70 ...
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