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Die Onlinezeitung von MEDI-LEARN
Medi-Zeitung
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(in Kooperation mit dem Springer Verlag und der Deutschen Ärzte-Versicherung) |
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Das Gegenteil der Heiligen sind nicht die Sünder, sondern die Scheinheiligen. (Glenn Close - amerik. Filmschauspielerin) |
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Editorial |
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Hallo,
Advent, Advent: Die Innenstädte werden weihnachtlich geschmückt, in den Wohnungen duften schon die ersten Adventsplätzchen. Da darf ein Adventskalender samt Gewinnspiel auf unseren Seiten natürlich nicht fehlen. Erlebnisreich wird auch das kommende Wochenende der Bundesvertretung der Medizinstudierenden: Sie treffen sich in Ulm zu einem Workshop-Wochenende mit einer breiten Themenpalette von Public Health bis zu Rechtsfragen in Medizinerprüfungen. Mehr Infos in der heutigen Ausgabe.
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Sarah Müller aus Jena absolvierte ihr Krankenpflegepraktikum in St. Trudbert bei den Ordensschwestern und berichtet uns in der Onlinezeitung von ihren Erfahrungen. "Immer wurde alles genau besprochen und erklärt", dies ist ein Fazit von Juliane Ebschner, die über den dfa in einem litauischen Krankenhaus famulierte. Von ihr könnt Ihr heute einen Erfahrungsbericht lesen.
Zwischen den Zeilen haben wir im Lehrbuch der Physiologie von Klinke/Silbernagl gelesen und bieten Euch heute die Rezension zu diesem Klassiker unter den vorklinischen Lehrbüchern. Wie die Filmregisseure unter den Katzen so ihren täglichen Kick erzeugen, ist Thema der Pointe des heutigen Witzes. Schließlich gibt es noch die Linktips, u.a. mit einem Makro-Anatomie Tutor, sowie einen Hinweis in Artikelform auf die neu erschienene Broschüre "Organspende - eine persönliche und berufliche Herausforderung", mit der die Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung das Klinikpersonal informieren möchte.
Bis zur nächsten Woche,
Jens, Marlies und Christian
Redaktion MEDI-LEARN
PS: Der Adventskalender von MEDI-LEARN mehr Info - klick hier
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Inhalt (jetzt auch anklickbar) |
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MEDI-LEARN
Repetitorien
Kompaktkurs zum Physikum Frühjahr 2005 |
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4-wöchige Schulung: Ideal für alle, die ihrer
Prüfungsvorbereitung unter fachkundiger Anleitung den letzten
Schliff geben möchten.
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Die Kompaktkurse wenden sich
an Interessenten, die ihre Schwächen in einzelnen Fachgebieten der
punkteträchtigen Hauptfächer (Anatomie, Biochemie,
Physiologie & Med. Psychologie/ Soziologie) sehen.
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Durch die zeitliche Platzierung der Kurse am
Semesterende können auch Studenten mit Testat- oder
Anwesenheitsverpflichtungen im laufenden Semester die Kompaktkurse
besuchen.
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weitere Informationen zum
Kompaktkurs Physikum Frühjahr 2005 - hier klicken |
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MEDI-LEARN: Seit 1989 Garant für den Erfolg in medizinischen
Prüfungen
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Advent, Advent - auch auf den Seiten von MEDI-LEARN hat die Vorweihnachtszeit
Einzug gehalten. Klarer Fall, daß ein Adventskalender auch dieses Jahr nicht
fehlen darf. Jeden Tag eine neue Tür, ein Artikeltip des Tages, jeden Tag eine
neue Quizfrage (natürlich MC) - wer die Antwort weiß, kann am großen
Weihnachtsgewinnspiel teilnehmen. Jede richtige Antwort wandert mit einem Los in
die große Verlosung am 24. Dezember.
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Die Gewinne im Adventskalender
Zu gewinnen gibt es jeden Tag ein kleines Präsent in Form eines
interessanten Artikels, den wir Euch als Linktip präsentieren. Doch auch die
Glücksfee soll bei uns ins Schwitzen kommen, und so verbinden wir den
Adventskalender auch mit einer Verlosung (Rechtsweg ausgeschlossen). Zu gewinnen
gibt es dieses Jahr:
10x den Physiologie-Klassiker aus dem Springer
Verlag
Schmidt, Lang, Thews: Physiologie des Menschen
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Physiologie des Menschen, mit Pathophysiologie
Reihe :
Springer-Lehrbuch
Schmidt, Robert F.; Lang, Florian; Thews, Gerhard (Hrsg.)
29., vollst. neu bearb. u. aktualisierte Aufl., 2005, XXI, 994 S.
598 Abb. in
Farbe in 1127 Einzeldarstellungen., Geb.
ISBN: 3-540-21882-3 |
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weitere Infos - klick hier |
Wo erfahre ich die Lösung?
Damit Ihr nicht zu lange auf die Folter gespannt werdet, könnt Ihr die richtige
Lösung der Frage hinter der Tür des Folgetages nachlesen. Die Gewinner der
Sachpreise werden wir am Ende des Gewinnspiels in der Onlinezeitung
veröffentlichen.
Wo finde ich den Adventskalender zum Mitmachen?

Ganz einfach: Nur ein Klick und Ihr könnt die virtuellen Türchen öffnen und am
Gewinnspiel teilnehmen:
[zum
Adventskalender - klick hier]
Viel Spaß beim Türchenöffnen und eine schöne Vorweihnachtszeit wünschen Euch
Euer MEDI-LEARN Redaktionsteam
Euer Rippenspreizer.de Team
Euer Team von zwai.net
Weiterhin danken wir unserem Partner
Rhön-Klinikum AG
für die freundliche Unterstützung bei der Durchführung und Realisation des
Adventskalenders.

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| Autor(in): Redaktion MEDI-LEARN ([email protected]) |
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Sobald ich von meinen Abi-Ferien zurückgekehrt war (Sommer 2002), begann ich mit meinem 2-monatigen Krankenpflegepraktikum (Urologie/Innere),also noch vor Beginn des Studiums. Das war sehr gut so. Denn beim Lernen auf Testate, Schwitzen bei Physik-Praktikum-Kolloquien und Büffeln für Klausuren konnte ich mich so immer wieder auf die praxisnahe Zeit meines Pflegepraktikums im Krankenhaus St. Trudpert im heimatlichen Pforzheim erinnern, was mir über so manches Lerntief half.
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Prägende Einblicke in Urologie & Innere
Medizin
Krankenpflegepraktikum im Krankenhaus St. Trudpert in Pforzheim
von Sarah Müller
Auf in die Klinik des Schwesternordens
Beim St. Trudpert handelt es sich um eine kleinere Klinik, welche von einem
Schwesternorden geführt wird, und somit eine übersichtliche, fast schon
familiäre Atmosphäre aufweist: Fast jeder kennt sich – zumindest vom Sehen. Es
arbeitet jedoch auch „weltliches“ Personal in der Klinik. Auch spielt die
Konfession (kath. oder ev.) keine Rolle, wenn man sich bewerben möchte. An
meinem ersten Tag bekam ich zunächst drei Sätze Pflegepersonal-Kleidung für meine
Praktikumszeit zur Verfügung gestellt, so daß ich nur eigene Schuhe mitbringen
und mir um das Waschen keine Sorgen machen mußte. Außerdem bekam ich zwei
Mahlzeiten pro Schicht gestellt.
Urologie: Trotz Krankheit eine angenehme Atmosphäre auf Station
Die ersten drei Wochen absolvierte ich auf der im Kreis bekannten Urologischen
Station. Die überaus engagierte Oberschwester brachte mir sehr viele Aspekte der
medizinischen Versorgung bei, die man so "in keinem Lehrbuch findet". Außerdem
sorgte sie dafür, daß ich mit den Ärzten mitlaufen durfte, um „auch etwas für
meine berufliche Laufbahn zu lernen“, wie sie immer sagte. Von ihr lernte ich
auch sehr viel über das Arbeitsverhältnis Arzt:Pflege:Patient, die Integration
neuen Personals in den Klinikalltag, die Psychologie der „richtigen
Zimmerbelegung“ und der Begleitung von Patienten, die zum Teil mit einem neuen,
veränderten Leben (u.a. künstlicher Darmausgang, Dialysefälle) zu Recht kommen
mußten.
Da ich in Frühschichten und in Spätschichten arbeiten mußte, durfte ich mich
sowohl in der Pflege beteiligen, als auch in der medizinischen Versorgung
„assistieren“, was mir die Urologie Schritt für Schritt näher brachte.
Katheterlegen bei Frauen und Männern, waschen, verbinden, Betten machen, Betten
schieben, Essen verteilen, OP- und Laborgänge erledigen, im Aufwachzimmer bei
der Patientenversorgung mithelfen, Blutdruck messen, Fieberkurven aufnehmen und
vieles mehr waren Bestandteil meiner Praktikumszeit auf der Urologie, welche mir
sehr viel Spaß machte. Nicht zuletzt wegen der trotz aller „Krankheit“
angenehmen und humorvollen Atmosphäre auf Station.
Da es im Sommer 2002 auf der Inneren Station akut mehr zu tun gab, als auf der
Urologie und sich wohl auch herumgesprochen hatte, daß ich eine interessierte
und willige Praktikantin sei, wurde ich gefragt, ob es mir etwas ausmachen
würde, auf die Innere Station zu wechseln. Zuerst war ich sehr traurig bei dem
Gedanken, die mir nun vertraute Arbeit aufgeben zu müssen, doch konnte ich aus
meiner Position als „angehende Medizinstudentin“ heraus schlecht „Nein!“ sagen;
und so wechselte ich für den Rest meiner Praktikumszeit auf „Station A 1“.
Innere Medizin: Ich war erst einmal platt
Ich will nicht lügen - die ersten zwei Tage waren der reine Horror für mich! Das
Vertrauen der mir „vorgesetzten Schwestern“, welches ich mir in drei Wochen
Urologie-Arbeit erarbeitet hatte, war plötzlich wieder auf der Null-Linie
angelangt. Alles, was ich auf der Urologie gelernt hatte, z.B. wie man
Katheterbeutel leert, schien falsch zu sein. „Das machen die von der Urologie
vielleicht so! Wir sind aber die Innere!!“ mußte ich mir von den an diesen
ersten beiden Tagen Dienst habenden Schwestern anhören. Zudem waren die „Fälle“
eindeutig psychisch belastender! Zum ersten Mal hörte ich Sätze wie: „Die
Patientin von Zimmer X kommt zum Sterben!“, „Patient X hat gestern Abend noch
das Zeitliche gesegnet.“, „Die Patientin X von Zimmer X hat gestern Nacht unter
Entzug die Nachtschwester vermöbelt!“, etc.
Ich war erst mal platt.
Sowohl von dem, was ich an Krankheitserscheinungen zu sehen als auch an
Diagnosen zu hören bekam. Darüber hinaus hatte ich nicht mit solch körperlicher
Anstrengung gerechnet, welche die Pflege auf der Inneren Station erfordert. Aber
auch diese ersten Tage gingen irgendwann vorüber und mit der Zeit hat selbst
auch das harte Schuften in der Patientenpflege angefangen, Spaß zu machen.
Einige Schwestern akzeptierten zu meiner Freude auch meine Arbeitsleistung als
der ihrigen gleichwertig und Patienten schenkten mir das nötige Vertrauen, um
mich in meiner Arbeit wohl zu fühlen. Die sehr freundliche Ärzte-Belegschaft der
Inneren Station erlaubte mir dann auch, den Enteroskopien als
Betrachter beizuwohnen. Einen kleinen Vorgeschmack auf den „Horch- und
Klopfkurs“ der klinischen Semester bekam ich ebenfalls vermittelt. Einer der
Ärzte stellte sich mir zu meiner überaus großen Überraschung sogar als „Patient“
zur Verfügung.
Résumée und ein kleiner Rat
Alles in allem war ich letzten Endes froh, auch die Arbeit auf der Inneren
Station in mein Erfahrungsspektrum mit aufnehmen zu können und will aus
heutiger Sicht auch keine Minute dieser Zeit mehr missen wollen! Angehende
Pflegepraktikanten: "Lasst Euch nicht von scheinbar unangenehmen Arbeiten
zurückschrecken! Nehmt an Erfahrung mit, was Ihr mitnehmen könnt.
Integriert Euch in das Stationsteam durch Fleiß, Wille und Bereitschaft, Neues
zu erfahren. Blockt nicht gleich ab, wenn Ihr das Gefühl habt, jeder erzählt
Euch alles doppelt und dreifach und dann auch noch in verschiedenen Varianten.
Hört zu und „sammelt“. Denn nur dieses „Sammeln“ gibt Euch die Möglichkeit,
verschiedene Aspekte aufzunehmen. Haltet außerdem Eure Ohren und Augen offen.
Und sei es nur, daß Ihr meldet, die vorletzte Packung einer Salbe aus dem
Schank genommen zu haben! Das Lächeln, das Euch von einem hilflosen Patienten
geschenkt wird, dem Ihr das Gefühl gebt, nicht ein „krankes Objekt ohne Würde“
zu sein, werdet Ihr nie mehr vergessen und es wird Euch Mut geben, das Studium
trotz gewisser „tiefer Schieflagen“ zu meistern!"
Kontaktadresse:
KRANKENHAUS ST. TRUDPERT
Wolfbergallee 50
75177 Pforzheim
Tel.: 07231-301-0 (Zentrale)
Fax : 07231-301-598
Stationen: Urologie, Anästhesie/Intensivmedizin, Psychosomatik/
Psychotherapeutische Medizin, Chirurgie/ Unfallchirurgie, Innere Medizin
Jena, 02.Oktober 2004, Sarah Müller (Universität Jena/5.RS) |
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| Autor(in): Sarah Müller ([email protected]) |
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Endlich können Sie Histo-Präparate am PC erforschen! |
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Histologie-Atlas auf CD-ROM
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Die CD-ROM ist ein
bildorientierter Atlas mit kurzen Texten.
Die wichtigsten Begriffe sind einfach anklickbar.
Die entsprechenden Strukturen werden dann im Bild hervorgehoben.
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Ca. 600 Präparate in
versch. Vergrößerungsstufen
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Videos zur
Erläuterung von histologischen Techniken
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Quizfunktion mit über
10.000 Multiple-Choice-Fragen
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Infos -klick hier]
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Die Katze eines Architekten, die eines Chemikers und die eines Filmregisseurs sitzen vor ihren Brekkies. Die Architektenkatze baut daraus ein Gebäude mit Haupthaus, Seitenflügeln und Garage. Dann frißt sie alles auf. Die Chemikerkatze zerstößt die Brekkies mit einem Mörser, vermischt sie miteinander, löst sie in diversen Flüssigkeiten, erhitzt, filtriert und destilliert sie und frißt sie dann auf. Die Filmregisseurskatze pulverisiert die Brekkies mit einer Rasierklinge, zieht sie sich durch einen zusammengerollten Hunderter in die Nase, knallt die beiden anderen Katzen und brüllt genervt: "Ich kann so nicht arbeiten..."
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| Autor(in): Redaktion Medi-Learn.net ([email protected]) |
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Vom 3.-5. Dezember 2004 werden sich in Ulm über 150 engagierte Medizinstudierende aus ganz Deutschland zu einem Workshop-Wochenende treffen. Veranstaltet wird das Wochenende von der Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland, dem bundesweiten Zusammenschluß der Medizinstudierenden-Lokalvertretungen. Die Teilnehmer sowie ihre Gäste aus mehreren Ländern Europas, können sich in über 25 Workshops fortbilden.
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Medizinstudenten aus ganz Deutschland treffen sich in Ulm
Workshop-Wochenende und Podiumsdiskussion
Workshop-Themen sind z.B.:
- Medizinische Ausbildung
- Folteropfer
- Ärzte ohne Grenzen
- Palliativmedizin
- Public Health Projekte in Südamerika
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- Intercultural Learning
- Die Kunst des Feedbacks
- Mit Sicherheit verliebt
- Prüfungsrecht im Studium
- Human Rights
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Einen Höhepunkt der Veranstaltung wird eine Podiumsdiskussion mit Gästen aus
vielen Bereichen des Gesundheitssystems bilden. Die Podiumsdiskussion wird am
Samstag, den 04. Dezember von 20:00 bis 22:00 stattfinden.
Teilnehmer der Diskussion:
- Frau Dr. Wahl, Präsidentin der Landesärztekammer Baden-Württemberg
- Herr Thomas Isenberg, Verbraucherzentrale Berlin, Patientenrecht
- Herr Albert Schira, kaufmännischer Direktor Uniklinikum Ulm
- Herr Thomas Ruprecht, Verein demokratischer Ärzte und Ärztinnen
Für weitere Fragen stehen Euch zur Verfügung:
Michael Froneberg, Ulm; Organisationskomitee und Beauftragter für
Öffentlichkeitsarbeit
Email: [email protected]
Christian Brenk, Bonn; AG Gesundheitsreform der Fachtagung Medizin e.V.
Email: [email protected]
Bundesvertretung der Medizinstudierenden in
Deutschland (BVMD)
Die Bundesvertretung der Medizinstudierenden ist der Zusammenschluß der
Fachtagung Medizin e.V. (FTM) und des Deutschen Famulantenaustausches e.V. (dfa).
Als solcher vertritt sie die Interessen der über 80.000 Medizinstudierenden in
Deutschland, ist an allen 36 Fakultäten der Bundesrepublik aktiv und
repräsentiert Deutschland im Welt-Medizinstudierenden-Verband IFMSA.
Ständige nationale und internationale Arbeitsbereiche sind:
- AG Studienreform
- AG Public Health
- AG Aufklärung und Prävention
- AG Internationales und Flüchtlingshilfe
- Internationaler Famulantenaustausch
- Internationaler Forschungsaustausch
Zusätzliche ständige nationale Arbeitsbereiche sind:
- AG Palliativmedizin
- AG Evaluation
- Interne Fortbildung und Trainings
[zur Homepage Fachtagung Medizin e.V. (FTM) - klick hier]
[zur Homepage Deutscher Famulantenaustausch (dfa) - klick hier]
[zur Homepage GeMSA - klick hier]
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| Autor(in): Christian Brenk (AG Gesundheitsreform der Fachtagung Medizin e.V.) ([email protected]) |
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Seit mehr als 2 Jahren wird die Onlinezeitung an eine wachsende Zahl von Abonennten verschickt, die über diese lange Zeit auch viele interessante Artikel beigesteuert haben. Wir haben uns in das Archiv begeben und stellen Euch in der neuen Rubrik 'Gestöbert' pro Woche jeweils einen interessanten Artikel vor. Diese Woche: 'Unsere Uni, die Ruhruniversität in Bochum' von Kamilla Lauter
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[zu den Medi-Foren]
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| Autor(in): Redaktion Medi-Learn.net ([email protected]) |
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Topaktuelle Jobanzeigen
(12/2004) |
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1. Assistenzärztin/Assistenzarzt
Psychosomatische Klinik der Rhön-Klinikum AG Bad Neustadt/Saale |
[mehr
Informationen] |
2. Assistenzärztin/-arzt
Kardiologie
Herz- und Gefäß-Klinik GmbH, Bad Neustadt/Saale |
[mehr
Informationen] |
3. Assistenzärztin/Assistenzarzt
Frankenklinik Bad Neustadt/Saale |
[mehr
Informationen] |
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Weitere Informationen
erhalten Sie unter dem angegebenen Link oder auf der Webseite der
Rhön-Klinikum AG oder per Email unter
[email protected]. |
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| Titel: |
Lehrbuch der Physiologie |
| Autor(en): |
Rainer Klinke und Stefan Silbernagl (Hg.) |
| Verlag: |
Georg Thieme Verlag |
| ISBN: | 3137960045 |
| Preis: |
79,95 Euro |
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Es gibt Institutionen, an denen kommt man nicht vorbei: Der Autofahrer an der Ampel, der Steuerzahler am Finanzamt und der Student der Vorklinik an einem Blick in das Lehrbuch der Physiologie von Klinke/Silbernagl.
Bereits beim ersten Durchblättern gefällt das hervorragende Layout von Text und Abbildungen: Dieses Buch motiviert einfach zum Lesen, Lernen und Betrachten. Die zahlreichen Abbildungen veranschaulichen die Lebensvorgänge des Körpers auf einen Blick und sind zusätzlich durch einen kompakten, erläuternden Text hinterlegt. Der Text weist ein lesefreundliches, nicht durch zu zahlreiche Hervorhebungen gestörtes Layout auf, so daß man im Lesefluß nicht unterbrochen wird. Zusätzliche Informationen werden im Kleingedruckten, das im sinnvollen Verhältnis zum sonstigen Lehrbuchtext steht, vermittelt: Man kann, muß sie aber nicht lesen.
Der eigentliche Text behandelt den Lernstoff nicht in allzu trockener Weise, denn die Autoren bemühen sich in ihrem Sprachstil um eine studentenfreundliche, zum Weiterlesen ermunternde Darstellung und führen den Leser innerhalb der Kapitel stufenweise zu immer umfangreicherem Wissen. Es gibt wenige Sätze, die man mehrfach lesen muß.
Auch klinische Bezüge und die Rubrik „Aus der Forschung“ sorgen für Abwechslung in der Darstellung und ermöglichen den Blick auf das physiologische Wissen auch einmal unter neuen, erweiternden Perspektiven.
Das Auge ißt mit: Wer beim Lernen der Physiologie alleine schon an der Gestaltung des Buches seinen Spaß haben und zum Lesen und Lernen motiviert sein möchte, liegt hier sicher goldrichtig. Daß man bei diesen renommierten Autoren zudem erwarten darf, sicher durch das Stoffgebiet geleitet zu werden, steht außer Frage und wird bei ausführlicher Betrachtung des Buches, das inzwischen zu den festen Institutionen der Lehrwerke zur Physiologie zählt, nur bestätigt.
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| Autor(in): Jens Plasger ([email protected]) |
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Deine Meinung ist gefragt!
Das Forum "Bücherplausch" steht für Diskussionen rund um die Lehrbücher zur
Verfügung. |
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[Hier
geht es ins Forum] |
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In dieser Rubrik stellen wir Euch einen Ausschnitt aus dem Linkverzeichnis von
Medi-Learn vor, das Ihr komplett
hier findet. Falls Ihr auch eine oder mehrere interessante Webseiten für Medizinstudenten kennt, tragt sie doch bitte in die
Linktip-Sammlung ein. Wir wünschen Euch viel Spaß beim Surfen.
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Diese Woche stellen wir Euch vor:
| | | Surftipp 1 | Staatsexamen | Klicks: | 423 | | Diese WebSite ist eine Informations-Plattform von Studierenden für Studierende an der Uni Zürich. Unter dem Unterpunkt Skripte sind von den Professoren die wichtigsten Prüfungsinhalte für die klinischen Staatsexamina zusammengefaßt. Man kann sich diese Infos als PDF-File auch downloaden. Schaut einfach mal vorbei. | | |
| | | | | | Surftipp
2 | Histologie | Klicks: | 409 | | Der Online-Histologie-Kurs bietet dem Studenten theoretische Grundlagen anhand der Vorlesungsmitschrift. Schließlich kann man eine wirkliche Fülle von histologischen Präparaten nach verschiedenen Kriterien (System (z.B. Bronchialsystem), alphabetisch oder Präparatenummer) anklicken, auf Mausklick erhält man dann nähere Informationen zu den verschiedenen Strukturen, die studentenentsprechend angepaßt sind, d.h. es wird nicht jede Zelle bezeichnet, aber jede für den Studenten wichtige Struktur. | | |
| | | | Surftipp
3 | HemoSurf | Klicks: | 404 | | Dieses Programm ist auf Wunsch in deutscher, englischer oder französischer Sprache benutzbar. Der User erhält dabei Einblicke in die Morphologie des roten und weißen Blutbildes, der Blutplättchen und des Knochenmarks, jeweils in Physiologie und Pathologie. | | |
| | | | Surftipp
4 | Anatomie MakroTutor der Universität Tübingen | Klicks: | 403 | | Der MakroTutor ist ein interaktives Lernprogramm, das zur Vorbereitung auf den makroskopisch anatomischen Kurs dient, als Hilfe während des Präparierens eingesetzt und zur Rekapitulation der makroskopischen Anatomie benutzt werden kann. Online gibt es einige ausgewählte Seiten. | | | |
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| Autor(in): Redaktion Medi-Learn.net ([email protected]) |
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Diesen Sommer fand für mich die letzte Famulatur in meiner „Studentenkarriere“ statt. Bevor dann wirklich der Examensstress losgehen sollte, wollten wir ganz gern noch mal raus und etwas Neues entdecken. So beschlossen eine Freundin und ich noch einmal mit dem dfa wegzugehen, nicht zuletzt wegen der guten Erfahrungen, die wir schon einmal machen konnten.
Die Wahl "baltische Länder" erwuchs eigentlich aus purem Interesse an diesem Landstrich. Der Erstwunsch Riga konnte leider nicht berücksichtigt werden, so landete dann einige Wochen nach unserer Bewerbung die Bestätigung für Litauen bei uns, genauer gesagt für Vilnius.
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Einstimmung
Große Vorbereitungen mußten wir im Vorfeld nicht machen. Für das Krankenhaus braucht man unter Umständen ein Gesundheitszeugnis auf Englisch, sowie einen MRSA-Nasenabstrich. Genaueres teilt Euch aber im Vorfeld die Partnerorganisation mit. Der Austausch war rege und wir hatten auch genügend Namen, Adressen und Telefonnummern der LIMSA-Leute (litauische Partnerorganisation) für den Fall der Fälle bei uns. Wir haben uns zusätzlich gegen FSME impfen lassen, da die baltischen Länder zum Hochrisikogebiet gehören - bei vielen und längeren Aufenthalten in der Natur sicher empfehlenswert. Als Lektüre sei der Reiseführer „Litauen mit Kaliningrad“ von Reise Know-How empfohlen. Er bietet viele sehr nützliche Hintergrundinformationen.
Anreise
Den Bus sollten nur die wirklich Hartgesottenen wählen. Es war voll, heiß und hat ewig gedauert. Der Vorteil besteht eindeutig in finanzieller Hinsicht, es ist einfach wesentlich billiger, als mit dem Zug oder Flugzeug. Wenn es gar nicht anders geht, sollte man sich mit Reisemedikamenten ordentlich betäuben, vielleicht hält man es dann etwas besser aus.
Klima
Es soll im Sommer in Litauen viel regnen. Davon haben wir zum Glück nicht viel mitbekommen; abgesehen von den drei Regentagen und den immer wiederkehrenden sehr kurzen blitzartigen Wolkenbrüchen hatten wir ansonsten schönstes und mitunter sehr heißes Wetter.
Also, die vielen Pullover waren nicht wirklich notwendig. Einfach eine gute Mischung an Klamotten mitnehmen, ganz wichtig sind gute Laufschuhe und natürlich die Regenjacke!
Die Stadt/Unterkunft
Man sollte beim ersten Kontakt mit Vilnius nicht enttäuscht sein. Bei unserem Eintreffen präsentierte sich die Stadt im Regen und mit einer Unzahl von diesen Plattenbauten im sozialistischen Einheitslook. In einem dieser Gegenden lag auch unsere Unterkunft (ein Studentenwohnheim) und wir waren erst einmal sichtlich schockiert. Die Vorteile erkannten wir aber ziemlich schnell. Erst einmal waren alle Austauschstudenten in demselben Haus untergebracht, was die gesamte Organisation auch im Hinblick auf Spontanparties, wesentlich erleichtert hat. Wir beiden Deutschen waren zusammen untergebracht und hatten ein richtiges kleines Apartment mit Bad und Küche nur für uns. Alles ist sehr einfach und ein wenig schmuddelig, aber richtig schätzen gelernt haben wir unsere Unterkunft nach einem Besuch bei den anderen Austauschstudenten in Kaunas - dagegen war unsere Herberge der blanke Luxus!
Vilnius ist beim genaueren Hinsehen eine wunderschöne Stadt (besonders bei Sonnenschein) mit einer tollen Altstadt. Außerdem hat die Stadt kulturell sehr, sehr viel zu bieten. Es gibt viele tolle Museen und Geschichtsinteressierte werden so richtig auf ihre Kosten kommen. Während unseres Aufenthaltes fand auch der Musiksommer mit vielen klassischen Konzerten statt, die mitunter auch umsonst waren. Weiterhin kann man auch sehr gut in Vilnius shoppen (nur sollte man auf Westniveau-Preise gefaßt sein; so richtig billig sind eigentlich nur noch öffentliche Verkehrsmittel (hier sollte man auch auf die vielen Vergünstigungen für Studenten achten!) und einige Lebensmittel). Oft wird auch nach der ISIC-Karte gefragt. Es bietet sich an, eine dabei zu haben oder sie dann spätestens dort machen zu lassen.
Im Städtevergleich schneidet in meinen Augen Vilnius im Gegensatz zu Kaunas viel besser ab - Vilnius ist einfach sehr viel schöner und wesentlich interessanter.
Betreuung
Die war sehr, sehr gut. Wie schon weiter oben erwähnt hatten wir schon im Vorfeld regen E-mail-Kontakt. Vor Ort hat auch alles sehr gut funktioniert bezüglich Abholen vom Busbahnhof, zum Krankenhaus bringen etc. Auch war man sehr bemüht uns ein ordentliches "Socialprogramme" zu bieten, mit vielen Parties und Ausflügen. Meist haben wir auch selbst unsere Ausflüge organisiert. Wir waren etwa zehn Austauschstudenten und so war eigentlich immer etwas los. Getroffen haben wir uns immer mindestens einmal am Tag beim gemeinsamen Mittagessen, was erst um 15.30 Uhr war und leider auch nicht besonders gut. Aber es war immer ein guter Treffpunkt für uns alle und meist war auch immer jemand von LIMSA da.
Der Grund unseres Aufenthaltes- das Krankenhaus
Wir haben beide in der Anästhesie famuliert, und zwar am Vilniaus Greitosios Pagalbos Universitetine‘ Ligonine‘, eine Art Notfallkrankenhaus. Ich glaube, unter allen Studenten, die da waren, hatten wir es am besten getroffen. Viele haben über schlechte Betreuung und Kommunikationsprobleme geklagt. Der einzige Nachteil in unserem Fall war die relativ lange Anreise jeden Morgen, immer ca. 1h. Im Gegensatz zu den anderen hatten wir einen äußerst ambitionierten jungen Anästhesisten an unserer Seite, der sich wirklich die ganze Zeit um uns gekümmert hat. Mit ihm konnten wir sogar neben Englisch auch Deutsch sprechen. Aber mit Englisch kann man sich eigentlich immer gut verständigen, die Freude ist natürlich groß, wenn man ab und zu ein paar Brocken Litauisch einstreut. Das Krankenhaus ist relativ neu, ca. 10 Jahre alt. Der Standard liegt unter unserem, aber es ist alles vorhanden, wenn auch einfach und es funktioniert alles sehr gut.
Unser Arzt war extrem hilfsbereit und sehr umsichtig, ist immer auf unsere Wünsche eingegangen, v.a. auf unseren Wunsch nach viel Praxis. So durften wir nähen, Blut abnehmen (auch für BGA`s), Braunülen schieben und sogar eine Lumbalpunktion selbständig durchführen. Immer wurde alles genau besprochen und erklärt. Das war wirklich super!!! Zwei Wochen haben wir im OP zugeschaut, wie ordentliche Anästhesien durchgeführt werden. Nebenbei gab es auch ziemlich interessante OP`s mitanzusehen. Die dritte Woche haben wir dann noch auf der Intensivstation verbracht, was auch sehr interessant war. Außerdem wurde uns an einem Tag auch die toxikologische Intensivstation gezeigt. Überarbeitet haben wir uns trotzdem nicht, zwischen 12 und 13 Uhr war unser Arbeitstag beendet, trotzdem haben wir in der kurzen Zeit weit mehr gelernt, als nach einem 9stündigen Arbeitstag an einem deutschen Krankenhaus. Rückblickend kann ich nur empfehlen, wenn man der Landessprache nicht mächtig ist, ein Fach zu wählen, bei dem man nicht viel mit Patienten sprechen muß (Anästhesie oder ein operatives Fach).
Mein Fazit
Zusammenfassend kann ich Litauen sehr empfehlen - als Famulaturort und als interessantes Reiseziel. In der Umgebung von Vilnius gibt es wunderschöne Natur, ganz viele Seen und große Nationalparks. Am beeindruckensten fand ich die Kurische Nehrung. Viele von uns haben auch Trips in die beiden anderen baltischen Staaten unternommen. Man sollte sich in Deutschland auch ein Visum für Russland besorgen, Kaliningrad ist wirklich ganz nah und sicher eine Reise wert und vielleicht schafft man auch einen Abstecher nach St. Petersburg. Ich habe mich jedenfalls ein kleinwenig geärgert, daß ich mir keins besorgt hatte. Ärgern sollte man sich nicht über die zuweilen unaufgeschlossene und zum Teil auch abweisend wirkende Art mancher Litauer. Uns ist es leider öfter passiert, daß auf die simple Frage, ob man sich auf Englisch verständigen könne, einfach „dicht gemacht wurde“ und uns nicht weitergeholfen wurde. Ich denke, diese Menschen sind einfach noch alten kommunistischen Strukturen verhaftet und nicht besonders aufgeschlossen gegenüber Neuem. Zum Glück gab es aber auch genügend äußerst positive Begegnungen mit Litauern. Für den Fall der Fälle kann es auf jeden Fall auch recht nützlich sein, wenn schon nicht Litauisch, dann wenigstens ein paar Brocken Russisch zu sprechen.
Diesen Bericht präsentieren wir Euch im Rahmen der Artikelserie
"Famulaturen rund um den Globus" in Kooperation mit dem dfa (Deutscher
Famulantenaustausch). Auf den Webseiten des dfa findet Ihr nicht nur diesen und weitere Erfahrungsberichte, sondern auch vielfältige Hilfen bei der Vorbereitung eines Auslandsaufenthaltes.
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(Deutscher Famulantenaustausch)
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| Autor(in): Juliane Ebschner (E-Mail der Redaktion bekannt ([email protected])) |
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| 10. Organspende - eine persönliche und berufliche Herausforderung
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Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung entwickelt neue Broschüre für Klinikpersonal
Das Krankenhaus spielt im Organspendeprozess eine wichtige Rolle. Nur wenn dort seitens der Ärzte und des Pflegepersonals potentielle Spender auch wirklich erkannt und gemeldet werden, ist eine Organspende realisierbar. Außerdem sind die Begleitumstände im Krankenhaus maßgeblich für die Entscheidung der Angehörigen, in eine Organspende einzuwilligen. Dies gilt ganz besonders dann, wenn der Wille des Verstorbenen nicht bekannt ist.
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Vor diesem Hintergrund hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung die neue Broschüre „Organspende - eine persönliche und berufliche Herausforderung“ entwickelt, um gerade das Klinikpersonal über Fragen zur Organspende zu informieren. So werden vor allem die Aspekte aufgegriffen, die im Klinikalltag von Bedeutung sind, wie beispielsweise die Fragen: „Wann muß ich einen Hirntod in Betracht ziehen?“, „Wie wird der Hirntod festgestellt und an wen muß ich mich wenden, wenn sich der Verdacht bestätigt?“, „Wie kann ich mit den Angehörigen darüber sprechen?“, „Wer ist für die Koordination der Organspende und die Verteilung zuständig?“
Täglich werden in Deutschland durchschnittlich elf rettende Transplantationen durchgeführt. Trotz der positiven Entwicklung dieser Behandlungsmethode wird der Bedarf aber bei weitem nicht gedeckt. Ca. 12.000 Menschen warten auf ein Spenderorgan. Davon stehen allein etwa 9.000 auf der Warteliste für eine Spenderniere - fast viermal so viel Menschen, wie im letzten Jahr Nieren verpflanzt werden konnten. Die durchschnittliche Wartezeit liegt in Deutschland bei fünf bis sechs Jahren.
Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung will mit dem neuen Medium das Klinikpersonal zur persönlichen Auseinandersetzung mit diesem Thema motivieren. Ein breites Spektrum an Informationen sowie Erfahrungsberichte von Ärzten und Pflegepersonal bieten hierzu einen guten Hintergrund.
Die Broschüre „Organspende - eine persönliche und berufliche Herausforderung“, der Organspendeausweis und weitere Informationsmaterialien können kostenlos unter folgender Adresse bestellt werden:
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
51101 Köln
Fax: 0221-8992257
E-mail: [email protected]
http://www.organspende-kampagne.de
Das Infotelefon zur Organspende und Organtransplantation ist unter der gebührenfreien Rufnummer 0800 90 40 400 Montag bis Donnerstag von 9.00 bis 18.00 Uhr und Freitag von 9.00 bis 16.00 Uhr erreichbar.
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| Autor(in): Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) ([email protected]) |
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