04.03.2005

Ausgabe 259/05

Anzeige: IMPP-Wissen examensorientiert lernen:
Physikumsfakten von MEDI-LEARN
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Medi -Learn

Die Onlinezeitung von MEDI-LEARN
Medi-Zeitung

Medi -Learn

(in Kooperation mit dem Springer Verlag und der Deutschen Ärzte-Versicherung)


In Dir muss brennen, was Du in anderen entzünden möchtest.
(Augustinus)


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 Editorial
  

Hallo,
die Examina stehen vor der Tür und wir lassen Euch in einem Vor-Ort-Bericht an den Vorbereitungen zum Examensservice von MEDI-LEARN teilhaben. Eine Neuerung wird es dieses Jahr geben: Eine statistische Examensauswertung, auf die wir Euch schon an dieser Stelle hinweisen möchten.
Die Rettung eines Retters, ist Thema des Films 'Kammerflimmern', den wir uns angesehen haben und Euch in dieser Ausgabe mit einer Rezension vorstellen möchten.
Außerdem gibt es in der heutigen Ausgabe den zweite Teil des PJ-Berichtes New York, aktuelle Stellenanzeigen, Kurznachrichten in Form der MedNews und lesenswerte Forenbeiträge, u.a. zum Thema Langzeitgedächtnis und Facharztrichtung.

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Dass in einem Krankenhaus die Mitarbeiterfreundlichkeit hohe Priorität haben kann, zeigt die aktuelle Auszeichnung des Hartmannbundes: die Landkreis Passau Krankenhaus gGmbH ist als 'Mitarbeiterfreundliches Krankenhaus' ausgezeichnet.
Schließlich stellen wir die umfangreichen Möglichkeiten der Aus- und Weiterbildung auf dem Gebiet der chinesischen Medizin an der Uni Witten/Herdecke und die Nachwuchsförderung der Deutschen Krebshilfe vor.

Wir wünschen allen Examenskandidaten eine erfolgreiche Prüfung!
Bis zur nächsten Woche,
Jens, Lilian und Christian
Redaktion MEDI-LEARN

PS: Der Examensservice von MEDI-LEARN: mehr Info - klick hier

PPS: Noch 4 Restplätze in der Ski-Freizeit Medifun: alle Ski-Interessierten hier entlang

  

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 Inhalt (jetzt auch anklickbar)
1.Der Examensservice von MEDI-LEARN
2.Der Jobticker mit aktuellen Stellenanzeigen
3.Filmrezension: Die Rettung eines Retters - Kammerflimmern
  
4.Emergency Room - Die Notaufnahme: Drama
5.'Gedanken steuern Computer' in den MedNews
6.dfa-Bericht: PJ-Tertial in New York (2)
  
7.'Kompaktleitfaden GK3' u.a. aus dem Auktionshaus
8.Mitarbeiterfreundliches Krankenhaus vom Hartmannbund ausgezeichnet
9.Langzeitgedächtnis und Facharztdiskussionen in den Foren
  
10.Das ganze Spektrum der wichtigsten chinesischen Therapieformen
11.Nachwuchsförderung der Deutschen Krebshilfe
12.Impressum, Abofunktion, Mitarbeit
    
PDF

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http://www.medi-learn.de/seiten/onlinezeitung/1/259/index.shtml

  

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 1. Der Examensservice von MEDI-LEARN

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Alle Jahre wieder bzw. besser gesagt jedes Jahr zweimal veröffentlicht MEDI-LEARN die Examensergebnisse der schriftlichen Prüfungen im Medizinstudium am Examenstag im Internet. Was läuft bei diesem Service eigentlich im Hintergrund ab? Um dies zu erfahren, habe ich das Marburger Büro von MEDI-LEARN zu Beginn des Examensservices besucht.

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Die Vorbereitungen

Schon am Vortag des Physikums, das immer als erste Prüfung auf dem Programm steht, laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Die Räume der Auswerter werden mit Laptops, Schreibutensilien und haufenweise Fachliteratur versehen, die zum einen aus eigenen MEDI-LEARN Beständen bezogen wird und zum anderen durch Bücher aus der Universitätsbibliothek aufgestockt wird. Thomas Brockfeld, einer der Geschäftsführer von MEDI-LEARN und Kopf des Auswerterteams, berichtet während der Vorbereitung: "Wir sind gerade bei den kniffeligen Fragen auf die neuesten Ausgaben der Fachbücher angewiesen. Alle Fragen werden von uns durch verschiedenste Quellen gegengecheckt."

Während die Auswertungsräume weiter vorbereitet werden, checkt Dr. Bringfried Müller, der zweite Geschäftsführer von Medi-Learn, das technische Equipment. "Seit zwei Auswertungen setzen wir eine neue, von Peter Artz programmierte Software ein, mit der wir die Auswertungsergebnisse automatisch miteinander vergleichen können und so schneller Übertragungsfehler finden können", so Dr. Bringfried Müller, der während der Auswertung die Zusammenführung der Ergebnisse übernimmt und diese nach einer Endkontrolle an das Onlineteam weiterleitet.

Das Online-Team besteht aus 11 Mitarbeitern, die die komplette Webseite und das Forum während der Examensauswertung betreuen. "Seitdem wir den Support und die Betreuung der Webseite komplett vom eigentlichen Auswerter-Team trennen, können die Auswerter wesentlich konzentrierter arbeiten", so Thomas Brockfeld. Beide Teams, das Marburger Auswertungsteam und das Online-Team, das dezentral auf verschiedene große Städte in Deutschland verteilt ist, stehen dabei im engen Kontakt. Neben der Beobachtung des Forums, dem Onlinestellen der eigentlichen Ergebnisse und dem Beantworten der zahlreichen Supportfragen, die per Email oder per Telefon gestellt werden, beobachtet das Online-Team die verschiedenen Server, die für die Examensauswertung eingesetzt werden.

"Die Anzahl der Besucher und die Anzahl der Seitenaufrufe hat sich in den letzten Jahren vervielfacht", so Christian Weier, Teamleiter im Onlinebereich, "in den nächsten 10 Tagen rechnen wir wieder mit mehr als 1,5 Millionen Seitenaufrufen." Die große Anzahl an Aufrufen, die sich auf die Nachmittagsstunden konzentriert, bedeutet eine erhebliche Last für die Server. Schon im Vorfeld werden verschiedene Maßnahmen ergriffen, um die Last technisch zu mindern und auf verschiedene Server zu verteilen. Die Vorbereitungen für den Examensservice ziehen sich an diesem Tag bis in die späten Abendstunden, bevor die Teammitglieder den Weg nach Hause antreten.

Die Stunde der Wahrheit

Am nächsten Morgen finden sich die Mitglieder des MEDI-LEARN Teams in gewohnter Frische (;-) im Büro ein. Zunächst werden noch zügig die Reste des Döners, den man gestern noch vor dem Nachhauseweg verspeiste, beseitigt. Danach beginnt der Kampf gegen die hohen Temperaturen im Büro, während sich ein anderer Mitarbeiter um die Bunkerung der Getränke für die nächsten Tage kümmert.

Gegen 12.30 Uhr machen sich zwei Mitarbeiter von MEDI-LEARN auf den Weg, um die Prüfungshefte zu besorgen. Diese werden in Marburg direkt vor dem Prüfungsgebäude von Studenten erbeten. Zunächst muss man noch gegen die Zweifel der Studenten anarbeiten, doch dann sind zwei Studenten bereit, ihr Heft 'herauszurücken'. Diese werden auf dem schnellsten Weg zu den bereits wartenden Auswertern gebracht. Sofort, fast automatisiert, werden die Hefte mehrfach kopiert und dann kehrt Ruhe in die Räume von MEDI-LEARN ein. Grosser Absprachen bedarf es nicht mehr; jeder weiß, welche Aufgabe er hat: Die einen beginnen die Auswertung, die anderen ordnen die Fragen der Gruppe A den Fragen der Gruppe B zu. Parallel werden die Fragen per Fax an MEDI-LEARN Dozenten verschickt, die sich an den verschiedenen Orten in Deutschland an die Auswertung machen. Nicht zuletzt werden die Hefte eingescannt und dem Online-Team digital zur Verfügung gestellt.

Dies hat bereits im Forum alle Hände voll zu tun. Die ersten Studenten haben sich eingefunden und man diskutiert munter über den ersten Tag. Nach ca. eineinhalb Stunden ist es dann soweit: Der erste "Stand der Dinge" - sprich die ersten Ergebnisse sind erstellt und werden auf den Webseiten veröffentlicht. Bereits um 15.30 Uhr kann das nächste Update hochgespielt werden. So langsam wird die Spannung im Gesicht von Dr. Bringfried Müller durch ein Lächeln abgelöst: "Das klappt echt super dieses Jahr, jetzt müssen wir noch auf die Ergebnisse der auswärtigen Dozenten warten".

Im Forum geht es inzwischen "heiß" her und das Online-Team hat alle Hände voll zu tun, die Anfragen zu beantworten. Mittlerweile werden auch die ein oder anderen Lösungen inhaltlich diskutiert. "Sobald eine Frage im Forum diskutiert wird, geben wir diesen Hinweis digital an die Auswerter weiter - diese überprüfen den Einwand und kommentieren ihn ggf. im Forum", so Jens Plasger, Projektleiter im Onlinebereich.

Nach und nach füllen sich die Lücken in den Ergebnistabellen. Gegen 20.00 Uhr ist es dann soweit: MEDI-LEARN veröffentlicht die "endgültige" Version für den heutigen Tag. Auch nach der Veröffentlichung gehen die Diskussionen im Forum weiter und beide Teams von MEDI-LEARN bearbeiten die hereinkommenden Fragen. Am zweiten Tag läuft das oben Geschriebene in genau gleicher Weise noch einmal ab - nur mit anderen Fächern. "So geht das die nächsten zwei Wochen bei uns. Danach brauchen wir erst einmal Urlaub" so Dr. Bringfried Müller.

zum Examensservice

zur statistischen Examensauswertung

zu den mündlichen Prüfungsprotokollen

zu den Diskussionsforen

   
Autor(in): Redaktion MEDI-LEARN ([email protected])
  
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 2. Jobbörse: Der Jobticker mit aktuellen Stellenanzeigen

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Unsere Jobbörse bietet Stellensuchenden wie Stellenanbietern im medizinischen Bereich einfache und unkomplizierte Wege bei der Jobsuche und Stellenbesetzung.

Ob Doktorarbeit, Nebenjob, PJ in der Schweiz oder Assistenzarztstelle - alle Einträge sind weiterhin kostenlos!

Nutzt auch die Gelegenheit, ein Stellengesuch zu platzieren.
Wie immer an dieser Stelle hier nun die neuesten Stellenanzeigen aus unserer Jobbörse, in der sich insgesamt über 300 Angebote wie Gesuche befinden!

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 Unterassistentenstelle Gynäkologie in Wattwil/Schweiz Anzeige aufrufen
Stellenangebote/PJ-Stellen
 suche UA/PJ Chirurgie in der Schweiz ab Juni 2005 Anzeige aufrufen
Stellengesuche/PJ-Stellen
 Assistenzarztstelle in der Inneren oder Chirurgie Anzeige aufrufen
Stellengesuche/Assistenzarzt-Stellen
 Pädiatrie Anzeige aufrufen
Stellengesuche/Assistenzarzt-Stellen
 1 UA-Stelle Chirurgie Schweiz 28.11.05-19.03.06 Anzeige aufrufen
Stellengesuche/PJ-Stellen
 PJ / Unterassistenz Innere in der Schweiz (Chur) ab Ende Mai 2005 Anzeige aufrufen
Stellenangebote/PJ-Stellen
 PJ-Chirurgie SCHWEIZ ab SOFORT !!! (Februar 2005) Anzeige aufrufen
Stellenangebote/PJ-Stellen
 Unterassistentenstelle/PJ Chirurgie in der Schweiz ab 05/2005 Anzeige aufrufen
Stellengesuche/PJ-Stellen
 1 Unterassistentenstelle Innere Medizin/Chrirurgie in der dt.sprachigen Schweiz vom 13.02.06-04.06.2006 gesucht Anzeige aufrufen
Stellengesuche/PJ-Stellen
 Liebevolle Altenpflegerin aus Polen Anzeige aufrufen
Stellengesuche/Jobs_in_alternativen_Berufsfeldern
 Unterassistentenstelle Chirurgie, Horgen/Zürich (CH) Anzeige aufrufen
Stellenangebote/PJ-Stellen

   
Autor(in): Redaktion Medi-Jobbörse ([email protected])
  
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Topaktuelle Jobanzeigen
(03/2005)

1. Assistenzärztin/Assistenzarzt
Psychosomatische Klinik der Rhön-Klinikum AG Bad Neustadt/Saale

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2. Assistenzärztin/-arzt Kardiologie
Herz- und Gefäß-Klinik GmbH, Bad Neustadt/Saale

[mehr Informationen]

3. Assistenzärztin/Assistenzarzt
Frankenklinik Bad Neustadt/Saale

[mehr Informationen]

Weitere Informationen erhalten Sie unter dem angegebenen Link oder auf der Webseite der Rhön-Klinikum AG oder per Email unter [email protected].

  

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 3. Die Rettung eines Retters: Kammerflimmern

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Notfallserien bietet das Fernsehen zu Genüge, nicht alle erreichen einen Kultstatus wie beispielsweise ER. Dass der Rettungsdienst auch im Kino eine gute Figur machen kann, zeigt der Film 'Kammerflimmern'. Wir stellen Euch in einer Rezension diesen Film vor, der die Geschichte einer wundersamen Rettung eines Retters erzählt. Der Film erzählt von der Macht der Träume – und davon, dass es immer einen Weg gibt, wenn man nur nicht aufhört zu atmen.

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Jetzt im Kino: Kammerflimmern
Die Rettung eines Retters

Filmrezension von Daniel Lüdeling

Crash (Matthias Schweighöfer), ein 26-jähriger Rettungsassistent, der als Kind bei einem Autounfall seine Eltern verloren hat, ist Tag für Tag auf Kölns Straßen unterwegs: Er rettet Leben, leistet Hilfe, spendet Trost – und möchte doch selbst nur getröstet werden. Aus der harten Realität flüchtet er sich in Träume, an dessen Ende stets das lächelnde Gesicht einer jungen Frau steht. Eines Nachts trifft der hilflose Helfer bei einem Einsatz auf November (Jessica Schwarz): Es ist die Frau aus seinen Träumen, und Crash fühlt sich, als sei er endlich erwacht. Eine zarte Liebesbeziehung beginnt – zum ersten Mal spürt er so etwas wie Glück. Doch dann kommt der Tag, an dem sich das Schicksal zu wiederholen scheint…

Nur eine Narbe an der Wange
Anfang der 80er Jahre ist die Welt noch in Ordnung für den siebenjährigen Paul – bis zu dem Tag, an dem der Wagen seiner Eltern während eines fröhlichen Familienausflugs von der Straße abkommt. Seine Eltern kommen bei dem Unfall ums Leben, dem Jungen passiert nichts – zumindest äußerlich. Nur eine Narbe auf der Wange bleibt zurück.

Sanitäter träufeln Tropfen auf heiße Steine
Knapp zwanzig Jahre später wird Paul (Matthias Schweighöfer) von allen nur Crash genannt: Er ist wie ein Unfall, finden seine Kollegen Fido (Jan Gregor Kremp) und Richie (Florian Lukas). Als Rettungsassistenten in Köln sind die drei täglich konfrontiert mit Kummer und Schmerz, Krankheit und Tod. Die hilflosen Helfer wissen genau, dass die verletzte Albanerin, die sie in die Klinik bringen, schon bald wieder Prügel von ihrem Mann beziehen wird, und dass die 16-jährige Säuferin, die sie in die Ausnüchterungszelle stecken, schon bald wieder im Vollrausch über die Straße torkeln wird. Trotzdem träufeln die Sanitäter Nacht für Nacht Tropfen auf heiße Steine, retten fremden Menschen das Leben – und haben dabei ihr eigenes Leben kaum im Griff.

Der Regisseur war Zivi im Rettungsdienst
Der Film nutzt die Umgebung des Rettungsdienstes lediglich als Rahmenbedingung für eine aufregende Geschichte der Selbstfindung und der Liebe. Dabei ist positiv zu bemerken, dass der Regisseur Hendrik Hölzemann seinen Zivildienst im Rettungsdienst genutzt hat um den Alltag der Retter authentisch und nur selten - dramaturgisch dann aber völlig vertretbar – die Handlung etwas überspitzt darstellt.

Das Herz ist mehr als nur ein Muskel
Die oftmals nahezu schmerzhaften fachlichen Fehler von Medicopter & Co. sucht man hier glücklicherweise vergeblich und so ist "Kammerflimmern“ ein aufregend schöner Film im Wechselbad zwischen Witz und Tragik bei gleichzeitig erfrischend ungewöhnlichen Kameraeinstellungen und tollen Bildern. In seinem Regiedebüt kombiniert Hölzemann eine schicksalhafte, beinahe mystische Liebesgeschichte mit der knallhart-realistischen Schilderung des Alltags im Kölner Rettungsdienst. Kammerflimmern ist ein Film über die Rettung eines Retters. Er erzählt von der Macht der Träume und davon, dass es immer einen Weg gibt, wenn man nur nicht aufhört zu atmen. Nach dem Film ist klar: Das Herz ist mehr als nur ein Muskel.

"KAMMERFLIMMERN ist endlich mal wieder junges, lebendiges, pulsierendes deutsches Kino. Authentisch, ehrlich, offen, rau und hart, aber zugleich sanft und zerbrechlich - wie das Leben eben."

Die Filmmusik von Lee Buddha und Blackmail ist eine ideale Untermalung der Ereignisse und von Hölzemann für diesen Film mehr als sorgfältig ausgewählt.. Unser Prädikat: Sehr sehenswert.

[Diskussion in den Rippenspreizerforen - klick hier]

   
Autor(in): Rippenspreizer ([email protected])
  
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 4. Emergency Room - Die Notaufnahme

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Drama
Dienstag, 8. März - 20:15 auf PRO7

Sandy Lopez hat sich bei einem Einsatz schwerste Verletzungen zugezogen und stirbt auf dem OP-Tisch. Als Weaver Klein-Henry bei Sandys Bruder Eduardo abholen will, wird sie von ihm abgewiesen. Er sagt, es sei Sandys Kind und sie seien seine Blutsverwandten ... Indessen erfahren die Kollegen in der Notaufnahme, dass Gallant eingezogen wurde und in den Irak muss. Besonders Neela ist wütend darüber, dass er keinem etwas davon erzählt hat ...

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Die gesamte Story gibt es am kommenden Dienstag um 20.15 Uhr auf Pro7 oder Online unter http://www.prosieben.de/spielfilm_serie/er/.

   
Autor(in): Redaktion Medi-Learn.net ([email protected])
  
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Webseite zur Serie
  
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Mit den bundesweit anonym erhobenen Daten kann der mit stichhaltigen Argumenten unterfütterte Druck auf die Politik erhöht werden.

Machen Sie an der bundesweiten Befragung mit und schildern Sie uns Ihre Arbeitsbedingungen im Krankenhaus.

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 5. MedNews (StudMed) aus dem Springer Verlag

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In unserer Rubrik "MedNews" stellt Euch die Redaktion der StudMed aus dem Springer Verlag wöchentlich drei Nachrichten aus der Medizin zur Verfügung. Zum kompletten Artikel gelangt Ihr, wenn Ihr am Ende der Einleitungen auf "Mehr..." klickt. Die ausführlichen Artikel sind dann im Sponsored Room "StudMed" bei MEDI-LEARN zu finden.

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 >> Wie molekulare Postboten in der Zelle den Weg finden (24-Feb-2005)
 

Wie in einem modernen Briefzentrum muss der Golgi-Apparat in der Zelle eine große Masse von Paketen – die Moleküle – an die richtigen Empfänger weiterleiten. Dresdner Max-Planck-Forschern ist es nun gelungen, die molekularen Adressaten im Postversand ausfindig zu machen und zu zeigen, wie Golgin-Proteine die Transporter im Golgi-Apparat lenken. Mehr...

 
 >> Gedanken steuern Computer (24-Feb-2005)
 

"Eingeschlossene" Patienten verfügen über ein waches Gehirn und ein funktionierendes Gehör bei vollkommener Lähmung aller willentlichen Muskeln. Mit Brain-Computer-Interfaces (BCI) können sie kommunizieren, ohne zu sprechen oder irgendeinen Muskel benutzen zu müssen. Dabei werden Signale im Gehirn an einen Rechner weitergeleitet. Mehr...

 
 >> Zusammenhang zwischen Allergien und Luftverschmutzung aufgeklärt (24-Feb-2005)
 

Allergische Erkrankungen wie Heuschnupfen, Asthma oder Neurodermitis haben in den vergangenen Jahren auffallend zugenommen. Die Ursachen dafür sind bislang nicht eindeutig belegt. Ein Wissenschaftler-Team vom Lehrstuhl für Hydrogeologie, Hydrochemie und Umweltanalytik der TU München kommt dem Zusammenhang zwischen Allergien und Umweltverschmutzung nun erstmals auf die Schliche. Mehr...

 

   
Autor(in): Redaktion StudMed ([email protected])
  
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 6. PJ-Tertial in New York (2)

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In der letzten Ausgabe unserer Onlinezeitung konntet Ihr im ersten Teil von den umfangreichen Vorbereitungen lesen, die Michael für sein PJ in New York hinter sich bringen musste. Im heutigen zweiten Teil widmet er sich ganz den klinischen Erfahrungen in den electives und subinternships.

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Klinik in Übersee: Mein Innere-PJ (Teil 2)
Mount Sinai Hospital in New York und im Duke University Hospital, Durham USA
von Michael O.(LMU-München, 12.Semester)

Die Krankenhäuser Mount Sinai und Duke University Hospital

Mount Sinai ist ein großer Krankenhauskomplex (1200 Betten) direkt am Central Park zwischen 98th and 100th Street East und 5th und Madison Avenue, also direkt an der Grenze zu Spanish Harlem. Neben der klinischen Versorgung liegt ein großer Schwerpunkt in der Forschung. Schließlich ist das Mount Sinai auch eine der großen Medical Schools in New York, zugehörig zur New York University (NYU) Medical School, mit einer großen Anzahl von Studenten, darunter auch unwahrscheinlich viele auswärtige und ausländische Gaststudenten – vor allem aus Deutschland. Der Mount Sinai School of Medicine sind mehrere Lehrkrankenhäuser angeschlossen, z.B. in Queens (Queens Hospital und das Elmhurst Hospital), in der Bronx (Bronx VA Hospital), in New Jersey, ..., in denen man auch seine electives absolvieren kann.
Das Duke University Hospital ist ein relativ neuer Krankenhauskomplex mit ausschließlich Einzelzimmern, das über eine kleine Magnetbahn mit der Duke Clinic (einer großen ambulanten Klinik) verbunden ist. Es liegt inmitten von Durham, einer kleinen Stadt mit etwa 120.000 Einwohnern in North Carolina. Was die Forschung angeht liegt die Duke University immer unter den ersten 4-5 in den USA. Auch die klinische Versorgung ist so gut, dass Patienten teilweise über 6 Stunden fahren, um dort behandelt zu werden, obwohl nicht weit weg zwei andere Universitätskliniken liegen.

Patientenversorgung im Consult- und Line-Team
Prinzipiell sind die Ärzte und Studenten in amerikanischen Krankenhäusern in “Teams” zusammengefaßt – entweder als Stationsteam auf den Fluren oder als Consult Team, das von den Stationen bei speziellen Fachfragen gerufen wird und dann dem Stationsteam Vorschläge/Empfehlungen zum Patienten aussprechen kann. Diese Consult Teams gibt es in den US Krankenhäusern, vor allem natürlich in den großen, für jedes erdenkliche spezielle Problem. So war ich ziemlich überrascht, daß es z.B. ein extra Diabetes-Team und extra Hochdruck-Team gibt, die sich wirklich nur mit diesen Themen auseinandersetzen. Um zentrale Zugänge zu legen, kann das “Line-Team” gerufen werden, außerdem gibt es vom Labor aus ein extra Team für alle Blutentnahmen, das den ganzen Tag für alle Stationen zuständig ist. Die Patienten werden neben den Ärzten häufig auch von sogenannten “Nurse Practitioners” versorgt, die eine ärzteänliche Ausbildung besitzen und ihre Patienten während des Krankenhausaufenthaltes und auch gegebenenfalls ambulant weiter versorgen. Was mir an diesem System vorteilhaft erscheint, ist, dass die einzelnen Teams auf ihrem Gebiet natürlich sehr gute Kenntnisse haben, was dem Patienten natürlich zugute kommt. Andererseits sieht sich der Patient somit sehr vielen verschiedenen Ärzten gegenüber und wird quasi in seine einzelnen Probleme “zerlegt”, wobei ich denke, dass der Patient als Ganzes oft vergessen wird. Ein Team besteht zumeist aus ein oder zwei “first year residents” (oder “intern”), einem “senior resident” (d.h. zweites Jahr oder darüber) oder “fellow” (nach durchgemachter residency) und einem “attending” (entspricht einem Oberarzt in Deutschland). Zusätzlich dann natürlich aus Studenten aus dem dritten oder viertem Jahr, die zusammen mit den “interns” die Patienten betreuen. Die Teams wechseln jeden Monat, d.h. sowohl die Patienten als auch die Ärzte müssen sich jeden Monat auf ein neues Team und Einsatzbereich in ihrem jeweiligen Fachbereich einstellen.

Meine Electives in Nephro und Gastro
Ich hatte mir jeweils einen Monat Nephrologie und Gastroenterologie Consult Service in New York und dann zwei Subinternships in Hämatologie und Cardiologie ausgesucht. Zum Starten sind Consult Service sehr gut, da man sich an die Abkürzungen, die Sprache und den Ablauf gewöhnen kann; am meisten lernt und arbeitet man aber bei den Subinternships, die oft schwieriger zu bekommen sind, sich dann aber auch sehr lohnen, wenn man gewillt ist evtl. 6 Tage die Woche mit vielen Nachtdiensten zu arbeiten. Der Tagesablauf der einzelnen electives in den Consult Teams war im Prinzip ähnlich: Im Laufe des frühen Vormittags - im Schnitt zwischen 8:00 und 9:30 - trafen sich alle aus dem Team zu einer Art “Morgenbesprechung”. Davor hatte man schon seine eigenen Konsil-Patienten gesehen, Veränderungen im Vergleich zum Vortag aufgenommen und sich die neuen Laborwerte besorgt und Ergebnisse anderer eventuell durchgeführter Diagnostik, damit man gegebenenfalls Probleme direkt besprechen konnte. Danach haben wir entweder direkt mit dem Attending mit den “Rounds” angefangen und danach eventuelle neue Patienten gesehen, (evtl. gab es vorher noch einige Koloskopien !!).

Die Visiten haben mir unwahrscheinlich viel gebracht
Das “Rounding” besteht darin, dass man zumeist alle Patienten des Consult Teams auf den einzelnen Stationen mit dem Attending durchgeht, ihm die eigenen Patienten vorstellt, dann Probleme und eventuelle Therapievorschläge durchspricht und den Patienten zusammen anschaut. Gerade, weil man das aus Deutschland nicht so kennt, ist es um so überraschender wie wichtig für die amerikanischen Ärzte das Teaching in den Runden ist – sie sind offen für jede Frage, haben Spaß am Erklären, hören sich zunächst Deine eigenen Therapievorschläge und Gedanken zu Deinen Patienten an, um dann weiter nachzufragen und Dich so auf den richtigen Weg zu bringen oder zu bestätigen, dass sie es gar nicht so dumm finden, was Du selber überlegt hast. Je nach Team kann man schon vorher seine eigenen Notes schreiben und diese dann vom Attending gegenzeichnen lassen oder der Attending schreibt seine eigenen Notes zum Patienten in die Akte. Dieses “System” hat mir unwahrscheinlich viel gebracht – gerade weil man immer wieder kritisch hinterfragt wurde, warum man etwas gerade so und nicht anders machen würde, warum sich irgendwelche Parameter nun so und nicht so verändern. Der Rest des Tages war dann mit Fortbilungen / lectures (meist mit freiem Essen), Journal Clubs, Grand Rounds, Pathology Conferences, Research Conferences, sodass man auch meist bis abends sechs oder sieben Uhr eingespannt war. Falls zwischendurch noch Zeit war, konnte man in die Bibliothek gehen, wo man jederzeit umsonst im Internet surfen konnte. 2-3x die Woche war „outpatients clinic“, bei der man meistens eigene ambulante Patienten betreuen durfte. Hier ging es z.B. um die Notwendigkeit einer Screening-Koloskopie oder einer Dialyse, aber auch um die Betreuung von Patienten mit M. Crohn oder Colitis ulcerosa.

Arbeitsbeginn um 7.30 Uhr in den Subinternships
Die Subinternships liefen etwas anders ab: Man war dort auf einer Station bzw. Intensivstation fest eingeteilt. Ab 7.30 Uhr begaben sich die einzelnen Teams auch hier auf die Rounds zu den Patienten, was ähnlich ablief und etwas 2-3 Stunden dauerte. Danach wurden die Notes bzw. Anordnungen fertig geschrieben. Mittags gab es meist eine Fortbildung (mit freiem Essen), bevor dann ab dem frühen Nachmittag bis spät in den Abend die neuen Patienten kamen. Man arbeitete auch als Student 6 Tage die Woche, da auch am Wochenende ausführliche Visite gemacht wurde und Patienten aufgenommen wurden. Auf der cardiologischen Intensivstation (CCU) hatte man auch als Student jeden 3. Tag Nachtdienst, was aber unheimlich spannend war, weil man hier zusammen mit seinem Resident und Fellow die gesamte CCU betreute und außerdem für den Herzalarm im gesamten Krankenhaus (außer Pädiatrie) zuständig war ! Hier habe ich wohl am meisten gelernt, sowohl in der Theorie als auch in der Praxis (man durfte zentrale Zugänge legen, intubieren....), da wir jeden Tag zusätzlich Studentenunterricht in Kleingruppen (2-4 Leute) und an sehr guten Computersimulationen hatten. Hier war man dem medizinischem Fortschritt am nächsten, seien es mit Sirolimus gecoatete Stents oder die neuesten Faktor-X-Präparate. Zum ersten Mal in meinem Studium bin ich auch einmal in der Praxis mit evidence based medicine in Kontakt gekommen – hier musste jeder Arzt begründen, warum er diese Behandlungsmethode gewählt hatte, welche Studie sie untermauert und welche Fragen evtl. noch nicht geklärt sind. Hier kommen dann die Studien zur Sprache, die verantwortlich sind für die Therapierichtlinien, die man im Studium lernt. Mittags kann in der hauseigenen Cafeteria (auf Plastiktellern mit Plastikbesteck) gegessen, wobei das Essen natürlich sehr fett und relativ teuer ist.

Dies war der zweite Teil des Berichtes 'PJ in New York' von Michael, den wir in der nächsten Onlinezeitung mit dem letzten Teil abschließen werden. Den Beginn des Artikels findet Ihr [hier].


Diesen PJ-Bericht präsentieren wir Euch in Kooperation mit dem dfa (Deutscher Famulantenaustausch).
Auf den Webseiten des dfa findet Ihr nicht nur diesen und weitere Erfahrungsberichte rund um den Globus, sondern auch vielfältige Hilfen bei der Vorbereitung eines Auslandsaufenthaltes.

zur Webseite des dfa
(Deutscher Famulantenaustausch)
hier klicken

   
Autor(in): Michael O. (Email der Redaktion bekannt ([email protected]))
  
Links zum Artikel:

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DFA (Deutscher Famulantenaustausch)

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Auslandsforen bei MEDI-LEARN

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Famulaturforum bei MEDI-LEARN
  
Diskussionen im Internet:
  

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Auf den richtigen Weg kommt es an!


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http://www.aerzteversicherung.de/html/65aktion/65_2antrag.htm

Des weiteren gibt es im Sponsored Room bei Medi-Learn den kostenlosen Länderinformationsservice der Deutschen Ärzte-Versicherung.
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 7. Das Auktionshaus

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Seit etwa einem Jahr könnt Ihr zu studentenfreundlichen Preisen im Auktionshaus von MEDI-LEARN auf Schnäppchenjagd gehen: Unser virtueller Flohmarkt für Bücher und Klinikbedarf hat an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr geöffnet und wartet auf Euren Besuch. Ihr möchtet die nicht mehr benötigten Bücher des letzten Semesters aus den Regalen räumen oder seid auf der Suche nach preiswerter Literatur für das neue Semester? - Nicht nur für diese Fälle empfehlen wir Euch einen Besuch im Auktionshaus, aus dem wir hier aktuelle Auktionen präsentieren:

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 8. Hartmannbund zeichnet 'Mitarbeiterfreundliches Krankenhaus' aus

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Der Hartmannbund vertritt mit rund 55.000 Mitgliedern alle Ärztinnen und Ärzte vom Medizinstudium über die Weiterbildung bis hin zur Tätigkeit in der Klinik oder Praxis.

Der Hartmannbund schreibt jedes Jahr den Preis „Mitarbeiterfreundliches Krankenhaus“ aus.

Es sollen die Krankenhäuser in Deutschland ausgezeichnet werden, die auch in der heutigen schwierigen finanziellen Situation versuchen, die Interessen ihrer Mitarbeiter zu wahren.

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Hartmannbund verleiht Auszeichnung
Die "Landkreis Passau Kliniken gGmbH" als "Mitarbeiterfreundliches Krankenhaus" gewürdigt

Rotthalmünster (04.03) – Die Umsetzung des Arbeitszeitgesetzes in vielen Klinikbereichen, die Übernahme aller Ärzte im Praktikum (AiP) nach dem Wegfall der AiP-Regelung, die geregelte Weiterbildung im ärztlichen Bereich, die Vereinbarung, dass vom Bundesangestelltentarif nur abgewichen werden kann, wenn dies zum Nutzen der Mitarbeiter geschieht sowie die geplante betriebliche Gesundheitsförderung sind nur einige Gründe, die den Hartmannbund bewogen haben, die „Landkreis Passau Kliniken gGmbH“ als „Mitarbeiterfreundliches Krankenhaus“ auszuzeichnen.

Dr. med. Hans-Jürgen Thomas, Vorsitzender des Hartmannbundes, betonte bei der Überreichung der Auszeichnung, dass die Jury besonders beeindruckt habe, dass die Mitarbeiter aus allen Bereichen des Klinikverbundes, mit denen Gespräche geführt wurden, mehrfach betont hatten, dass sie „ihre Klinik“ der Auszeichnung für Wert hielten. Die Auszeichnung „Mitarbeiterfreundliches Krankenhaus“ war im Oktober 2002 von der Hauptversammlung des Hartmannbundes auf Anregung des Arbeitskreises „Junge Ärzte im Hartmannbund“ initiiert worden.

Dr. Thomas hob hervor, dass es dem Hartmannbund, der als einziger freier Ärzteverband alle Arztgruppen vertritt, ein ganz besonderes Anliegen ist, Krankenhäuser zu finden und auszuzeichnen, die in der heutigen schwierigen finanziellen, aber auch gesundheitspolitisch angespannten Situation bestrebt sind, die Interessen ihrer Mitarbeiter zu wahren: „Dadurch wird bei den Mitarbeitern Zufriedenheit geschaffen, was wiederum zu Engagement und Einsatzfreude zum Wohle der Patienten führt.“

Bei der Überreichung der Plakette und Urkunde im Krankenhaus in Rotthalmünster gab der Hartmannbund-Vorsitzende seiner Überzeugung Ausdruck, dass zufriedene, engagierte und ausgefüllte Mitarbeiter in einem Krankenhaus eine Atmosphäre schaffen, die sich in äußerst positiver Weise dem Patienten mitteile und damit nicht unerheblich zur Vertrauensbildung und Mitarbeit der Patienten beitrage: „Dies scheint in Zeiten, in denen bei den zuständigen Politikern auf Bundes- wie auf Landesebene über eine deutliche Reduzierung von Krankenhausbetten nachgedacht wird, besonders wichtig, denn zufriedene Patienten, deren Versorgung im stationären wie im niedergelassenen Bereich sichergestellt ist, sind ein gewichtiges Argument gegen drohenden Kahlschlag in der deutschen Krankenhauslandschaft sowie auch gegen politische gewollte uniforme und institutionalisierte Behandlungsformen in der ambulanten Versorgung.“

An der Ausschreibung des ideellen Preises hatten sich rund 60 Kliniken aus ganz Deutschland beteiligt. Nach Auswertung der Fragebögen und der Visitationen einiger in die engere Wahl gekommener Häuser war die Entscheidung für die „Landkreis Passau Kliniken gGmbH“ dann einstimmig gefallen.

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 9. Gelauscht: Was ist los im Forum?

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Mit mehr als 1.000 Beiträgen in der Woche findet man in den Medi-Foren zu fast allen Themen den richtigen Gesprächspartner. In der neuen Rubrik "Gelauscht" wollen wir Euch in der Onlinezeitung über einige der Diskussionsthemen auf dem Laufenden halten. Vielleicht findet Ihr das ein oder andere Thema, das Euch auch interessiert - ein Klick und Ihr seid mit dabei:

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 10. Das ganze Spektrum der chinesischen Therapieformen

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In ihrer über 2000-jährigen Entwicklung hat die Chinesische Medizin ein einfaches und doch sehr differenziertes diagnostisches Instrumentarium geschaffen. Von den therapeutischen Maßnahmen umfasst sie nicht nur die Akupunktur, sondern auch Arzneimittelverordnungen, Diätetik, Qi Gong und Manualtherapie (Tuina). Der Fachbereich Chinesische Medizin der Universität Witten/Herdecke vergrößert sein Angebot erheblich und verfügt jetzt über Ausbildungsgänge in allen relevanten Therapieformen

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Das ganze Spektrum der wichtigsten chinesischen Therapieformen
Fachbereich Chinesische Medizin der Universität Witten/Herdecke vergrößert sein Angebot erheblich
von Dr. med. Stefan Kirchhoff (Fachbereich Chinesische Medizin der Universität Witten/Herdecke)


Der in Deutschland einzigartige Fachbereich Chinesische Medizin der Universität Witten/Herdecke hat sein Angebot jetzt noch einmal erweitert: "Wir haben einen zusätzlichen Ausbildungsstrang zum Thema chinesische Ernährungstherapie aufgebaut", erklärt Fachbereichsleiter Dr. med. Stefan Kirchhoff. Zusätzlich verfügt der Studiengang jetzt noch über einen Ausbildungsstrang in chinesischer manueller Therapie (Tuina) sowie über chinesische Bewegungsformen (Qi Gong).

"Damit hat sich das Volumen an Angeboten innerhalb eines Jahres verdoppelt", freut sich Kirchhoff. "Nun haben wir endlich das komplette Spektrum der wichtigsten chinesischen Therapieformen in unser Ausbildungsprogramm integriert." Der Vorteil für die Teilnehmer: Ausgehend von der gleichen Grundausbildung stehen ihnen nun noch mehr Wege einer Vertiefung und Spezialisierung offen als bisher. Für die neuen Ausbildungsstränge konnten eine Reihe neuer, renommierter Lehrbeauftragter gewonnen werden.

Die Fortbildung "Chinesische Diätetik" ermöglicht erstmalig auf universitärer Ebene eine umfassende Ausbildung in der Chinesischen Ernährungstherapie. Sowohl dem Akupunkteur als auch dem Arzneimitteltherapeuten verhilft sie zu einer essentiellen, leicht integrierbaren Erweiterung seiner therapeutischen Möglichkeiten in der Praxis. Aber auch bisher in der Chinesischen Medizin unerfahrene Therapeuten können in Zusammenhang mit den Basismodulen "Chinesische Medizin" eine neue therapeutische Dimension bei der Empfehlung von Nahrungsmitteln betreten.

"Tuina" ist als eine Art chinesische Manuelle Therapie ein wichtiger therapeutischer Bestandteil der Chinesischen Medizin. Tuina ist so alt wie die Chinesische Medizin selbst: Archäologische Funde aus der Zeit 2700 v.u.Z. aus dem Tal des Huang He deuten auf eine Nutzung von Massagetechniken hin. In den Jahrhunderten bis heute hat sich eine fein ausdifferenzierte Behandlungsmethodik entwickelt. Tuina wird heute vor allem bei Erkrankungen des Bewegungsapparates, abdominellen und gynäkologischen Beschwerden bei Erwachsenen und weit gefächerten Indikationen bei Kindern mit großem Erfolg angewendet. Die erste Tuina Fortbildung an einer deutschen Universität beinhaltet gleichermaßen eine umfassende Ausbildung in Tuina als auch für Neueinsteiger in die Chinesische Medizin eine umfassende Vermittlung der Grundlagen Chinesischer Medizin.

"Qi Gong" ist nicht nur Teil der alten chinesischen Kultur und Lebensführung, sondern auch ein integraler Bestandteil der Chinesischen Medizin. Qi Gong ist ein Überbegriff für vielfältige Übungen, die entweder in Bewegung oder in Ruhe ausgeführt werden. Atmung, Vorstellungskraft und Körperhaltung spielen hierbei eine wichtige Rolle. Qi Gong ist eine innere Schulung. Den Übungen des Geistes und der Vorstellungskraft folgen das Qi, der Atem und die Körperbewegungen. Qi wird allgemein als Lebenskraftkonzept verstanden, Gong bedeutet soviel wie beharrliches Üben, Disziplin, Arbeit. Die Fortbildung "Qi Gong" vermittelt die Fähigkeit, gezielt mit der Lebenskraft Qi zu arbeiten, sie zu bewegen und zu bewahren. Die Erfahrung des eigenen Qi verbessert die Körperstruktur und vertieft die geistige Entspannung.

Allen Teilnehmern bietet diese Ausbildung die Möglichkeit, ihre diagnostischen und therapeutischen Fähigkeiten zu verbessern. Darüber hinaus erhalten sie ein hervorragendes "Handwerkszeug" zur Erhaltung der eigenen Energien und zur Prophylaxe von Erkrankungen bei sich selbst und ihren Patienten. Die Ausbildung richtet sich an Ärzte und Medizinstudenten, aber auch an nichtärztliche Therapeuten wie Physiotherapeuten, Psychologen und Pflegewissenschaftler, die allein, oder gemeinsam in einem Netzwerk mit anderen Therapeuten der Chinesischen Medizin integrativ arbeiten wollen.

Kontakt:
Dr. med. Stefan Kirchhoff, Tel.: 02302/926-705
E-Mail: [email protected]

Weitere Informationen am Fachbereich Chinesische Medizin der Universität Witten/Herdecke :
http://www.tcm-studium.de

Quelle: idw - Informationsdienst Wissenschaft

   
Autor(in): Dr. med. Stefan Kirchhoff (Fachbereich Chinesische Medizin Witten/Herdecke) ([email protected])
  
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 11. Nachwuchsförderung der Deutschen Krebshilfe

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Bonn (ek) – 20 junge Krebsforscher aus der ganzen Bundesrepublik trafen sich vom 28. Februar bis zum 1. März 2005 in Bonn, um im Rahmen eines Nachwuchswissenschaftlertreffens der Deutschen Krebshilfe über ihre Zukunftsperspektiven zu diskutieren. „Die jungen Köpfe sind unser Kapital“, so Professor Dr. Otmar Wiestler, Vorsitzender des Fachausschusses ‚Nachwuchsförderung’ und des Beirats ‚Krebshilfe-Organisationen’. Die Organisation ist der wichtigste private Geldgeber in der deutschen Krebsforschung und steuert ihre Nachwuchsförderung über einen im vergangenen Jahr neu eingerichteten Fachausschuss.

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Nachwuchsförderung der Deutschen Krebshilfe
Unterstützung für junge Krebsforscher in Deutschland

„Ohne die Unterstützung durch die Deutsche Krebshilfe wäre ich nach meiner Postdoktorandenzeit sicherlich in den USA geblieben“, so Dr. Ines Gütgemann, 36, von der Universität Bonn. Sie leitet eine Arbeitsgruppe, die im Bereich Leberkrebs forscht und im Rahmen des Max-Eder-Nachwuchsgruppenprogramms von der Deutschen Krebshilfe gefördert wird. Ziel des Max-Eder-Programms ist es, engagierten jungen Ärzten nach einem Auslandsaufenthalt den Aufbau einer wissenschaftlichen Arbeitsgruppe an einer deutschen Universitätsklinik zu ermöglichen. Mit diesem Programm steuert die Organisation auch dem so genannten „Brain Drain“ entgegen, also dem Abwandern der besten Forscher aus Deutschland. Denn seit einigen Jahren zeichnet sich ab, dass durch die knappen öffentlichen Gelder immer mehr hoch qualifizierte Wissenschaftler in Deutschland keine adäquaten Entwicklungsmöglichkeiten mehr finden.

Aber auch für besonders ambitionierte Ärzte und Wissenschaftler, die sich nach ihrer Promotion in der Krebsforschung und -medizin spezialisieren möchten, hält die Deutsche Krebshilfe ein Förderprogramm bereit: das Mildred-Scheel-Stipendienprogramm. „Ich war für zwei Jahre in Bethesda/USA auf dem Gebiet der Tumorimmunologie tätig und habe Methoden erlernt, die in Deutschland noch nicht so verbreitet sind“, berichtet Dr. Matthias Grube, 34, der an die Universität Regensburg zurückgekehrt ist. Das Stipendienprogramm wurde bereits 1977 ins Leben gerufen und unterstützte bislang mehr als 440 junge Mediziner und Biologen.

„In unserem Fachausschuss ‚Nachwuchsförderung’ denken wir intensiv darüber nach, in welchen Bereichen weiterer Handlungsbedarf besteht“, erläutert Professor Wiestler. „Gerade für junge Frauen müssen wir mehr tun: Viele von ihnen haben eine sehr gute Ausbildung, können aber ärztliche/wissenschaftliche Fortentwicklung und Familiengründung nur schlecht vereinbaren.“ Die Deutsche Krebshilfe ist die erste Förderorganisation, die hier über konkrete Hilfsmöglichkeiten nachdenkt und derzeit ein entsprechendes Konzept erarbeitet.

Beim Nachwuchswissenschaftlertreffen in Bonn stand der Erfahrungsaustausch im Vordergrund: Auf den Feldern Immuntherapie, Gentherapie, Hämatologie und Signalübertragung diskutierten die jungen Experten angeregt mit führenden Meinungsbildnern der deutschen Forschungslandschaft. „Die Nachwuchsförderprogramme sind für uns eine einmalige Chance“, resümierte Dr. N. Malek, 36, aus Hannover. „Die Deutsche Krebshilfe ist für uns alle unverzichtbar.“ Die Organisation sieht die medizinisch/wissenschaftliche Nachwuchsförderung als eine ihrer wichtigsten Aufgaben an, um weitere Verbesserungen in der Versorgung krebskranker Menschen zu erreichen. Sie finanziert all ihre Aktivitäten ausschließlich aus Spendengeldern engagierter Bürger.

Infokasten „Max-Eder-Nachwuchsgruppenprogramm“:
Max Eder: ein Pionier der Deutschen Krebshilfe

Professor Dr. Max Eder war der Deutschen Krebshilfe von der ersten Stunde an ein Mitstreiter und loyaler Partner. Trotz seines starken beruflichen Engagements als Direktor des Pathologischen Instituts der Ludwig-Maximilians-Universität in München war er lange Jahre Vorsitzender des ehemaligen Medizinischen und des Wissenschaftlichen Beirates der Deutschen Krebshilfe. Seine menschliche Wärme, seine persönliche Integrität und seine überragende fachliche Kompetenz prägten das Gesicht der Organisation entscheidend. 1998 verstarb Professor Eder im Alter von 73 Jahren.

Quelle: Pressemeldung der Deutschen Krebshilfe - http://www.krebshilfe.de

   
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 12. Impressum / Abofunktionen / Mitarbeit

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Folgende Personen arbeiten regelmäßig oder zeitweise an der Onlinezeitung:
Ilka Markmann, Redakteurin, Marlies Lehmkuhl, Redakteurin, Daniel Luedeling, Redakteur, Peter Artz, Redakteur, Franziska Böhm, Redakteurin, Susanne Kirscht, Redakteurin, Andreas Bussmeyer, Redakteur, Jascha Hellberg, Redakteur, Christian Weier, Redakteur, Jens Plasger, Redakteur, Stan, Reporter für Extremeinsätze, Arne Beckendorf, Buchrezensionen und Lokal Hannover, Andrea Clemens, Lokalbereich Uni Köln, Astrid Stumpf, Lokalbereich Uni Münster, Benedikt Bader, Lokalbereich Uni München, Bettina Kiep, Lokalbereich Uni Mainz, Cordula Sachse, Lokalbereich Uni Greifswald, Daniela Prause, Lokalbereich Uni Göttingen, Eike Beyer, Lokalbereich Uni Essen, Eva Skalsky ,Lokalbereich Uni Zürich, Franziska Thieme, Lokalbereich Uni Innsbruck, Katharina Ruether, Lokalbereich Uni Regensburg, Kristina Krüger, Lokalbereich Uni Hannover, Pia Paul, Lokalbereich Uni Witten, Stefanie Schmölke, Lokalbereich Uni Frankfurt, Tobias Schmeinck, Lokalbereich Uni Münster

  
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