07.04.2005

Ausgabe 262/04

Anzeige: Grosse Lernumfrage bei MEDI-LEARN!
Wie hast Du Dich auf Dein Examen vorbereitet?
Fragebogenaktion mit Gewinnspiel
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Medi -Learn

Die Onlinezeitung von MEDI-LEARN
Medi-Zeitung

Medi -Learn

(in Kooperation mit dem Georg Thieme Verlag und der Deutschen Ärzte-Versicherung)


Es nützt nichts zu rennen, man muss pünktlich losgehen.
(Jean de la Fontaine - französischer Schriftsteller)


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 Inhalt (jetzt auch anklickbar)
1.Editorial
2.Up-to-date: iPod und Quereinstieg
3.Prüfung? Aber sicher! Effektive Examensvorbereitung
  
4.Interview-Partner zum Arztberuf gesucht!
5.Lachen ist gesund: Professoren
6.Einreichen und Gewinnen: das Protokollgewinnspiel
  
7.Faszination Skandinavien: Famulatur in Oslo
8.Modellstudiengang Medizin in Bochum
9.April, April: Famulatur im Weißen Haus
  
10.Herzinfarkt bei Frauen
11.Impressum, Abofunktion, Mitarbeit
    
PDF

Die Onlinezeitung gibt es nun auch als Druckversion im PDF Format. Zum Öffnen der Datei benötigt ihr die kostenlose Software Acrobat Reader.

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Für den Fall, dass die Onlinezeitung in eurer Email nicht richtig angezeigt wird, findet ihr noch einmal komplett Online unter
http://www.medi-learn.de/seiten/onlinezeitung/1/262/index.shtml

  

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 1. Editorial
  

Hallo,
bitte nicht wundern: Wir haben unsere Onlinezeitung etwas umgestellt, sodass Ihr nun auf den ersten Blick das Inhaltsverzeichnis zum bequemen Durchblättern findet. Ausserdem ebenfalls kein Grund zur Verwunderung: Es war der 1. April und wir haben uns einen Scherz erlaubt, den Ihr in dieser neuen Onlinezeitung nachlesen könnt.

Bild wird nur bei bestehender Internetverbindung geladen! Nachladen? Bitte F5 druecken!

Dir steht eine Prüfung ins Haus und Du möchtest Dich frühzeitig durch professionelle Unterstützung vorbereiten? Dann empfehlen wir den Artikel 'Prüfung? Aber sicher!", in dem die Ende April beginnenden Frühkurse der MEDI-LEARN Repetitorien beschrieben werden.

Skandinavien - die nordischen Gefilde bieten nicht nur wunderschönde Natur in Form von einmaligen Seen- und Fjordlandschaften, sondern auch die Möglichkeit, eine Auslandsfamulatur zu absolvieren: Kirsten Krämer erzählt uns u.a. über die im Vergleich zu Deutschland entspanntere Arbeitsatmosphäre während ihrer Famulatur in Norwegen.

Weiterhin suchen wir Interviewpartner in Form junger Ärztinnen/Ärzte, die den Berufseinstieg noch in frischer Erinnerung haben, sodass sie der Redaktion in einem kurzen schriftlichen Interview Rede und Antwort stehen und ihre Erfahrungen an nachfolgende Generationen weiterreichen können. Apropos Weiterreichen: Wer gerade ein Examen hinter sich hat, dem ist es sicher ein leichtes, ein Prüfungsprotokoll der mündlichen Prüfung in unsere Datenbank einzutragen und am Protokollgewinnspiel teilzunehmen. Schließlich stellen wir Euch in dieser Ausgabe den Modellstudiengang Medizin der Ruhr-Universität Bochum vor und berichten über neue Erkenntnisse zum Thema Herzinfarkt bei Frauen.

Last, but not least: Seit dem 1. April ist der renommierte Georg Thieme Verlag aus Stuttgart neuer Kooperationspartner von MEDI-LEARN. Wir freuen uns auf die beginnende Zusammenarbeit und werden Euch im Laufe der nächsten Onlinezeitungen durch Hintergrundartikel und Interviews über unseren neuen Partner informieren.

Bis zur nächsten Woche,
Jens, Lilian und Christian
Redaktion MEDI-LEARN

PS: Neu: In Dresden und 12 weiteren Unistädten - MEDI-LEARN Vor-Ort Veranstaltung
'Effektive Examensvorbereitung' - zur kostenlosen Anmeldung klick hier

  

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 2. Up-to-date

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Die Umfrage: iPod - hast Du einen?
http://www.medi-learn.de/medizinstudium/foren/showthread.php?t=19291
  
Das Thema: Quereinstieg-ich bin verzweifelt!!
Direktlink zum Thema im Forum
  

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Examen? Abgehakt!

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 3. Prüfung? - Aber sicher! Effektive Examensvorbereitung

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Trotz hartnäckiger anderslautender Gerüchte gibt MEDI-LEARN Entwarnung: Man muss kein Überflieger sein, um eine realistische Bestehenschance im Physikum oder 2. Staatsexamen zu haben. Eine sinnvolle Stoffauswahl, eine clevere Lern- und Zeitplanung und die Einhaltung grundlegender lernpsychologischer Regeln sind eine sichere Basis für den angepeilten Erfolg.

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Effektive Examensvorbereitung mit MEDI-LEARN

MEDI-LEARN Repetitorien starten mit Frühkursen zur Vorbereitung auf das Physikum und das 2. Staatsexamen in die Saison zum Examen Herbst 2005.

Mit einem Abstand von 12 Wochen zwischen Kursende und Examen sind die 6-wöchigen Frühkurse ideal für alle, die den üblichen Zeitdruck in der Prüfungsvorbereitung möglichst gering halten möchten. Die streng auf dem Gegenstandskatalog und den jüngsten Examina basierende Stoffauswahl reduziert die enorme Faktenflut auf ein handhabbares Maß und unterstützt gleichzeitig die korrekte Schwerpunktsetzung in der individuellen Lernarbeit der Teilnehmer.

Durch die Systematik der Präsentation wird das Vorwissen der Teilnehmer sinnvoll strukturiert und für eine gewinnbringende Anwendung in der Prüfung aufgearbeitet. Abgerundet wird die fachliche Unterweisung durch ein umfangreiches Rahmenprogramm mit psychologischer Betreuung, Rhetoriktraining, Prüfungsangsttraining und Lernberatung.

Der zeitliche Abstand zum Examen ermöglicht es, das Gelernte unter Anwendung der im Kurs erworbenen und geübten Strategien in der eigenständigen Lernarbeit nach dem Kurs zu erweitern und zu vertiefen und so den "Puffer" für ein sicheres Bestehen zu maximieren.

Unsere Frühkursangebote zu den Examina Herbst 05:

Intensiv-Frühkurs
Physikum

25.04. - 30.05.
Intensiv-Frühkurs
2. Staatsexamen

20.04. - 31.05.
mehr Info - klick hier mehr Info - klick hier


Weitere Informationen zu den Kursangeboten und Kurskonzepten findet Ihr im Kursbereich:
[zum Kursbereich MEDI-LEARN - klick hier]

   
Autor(in): MEDI-LEARN ([email protected])
  
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Intensiv-Frühkurs Physikum

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Intensiv-Frühkurs 2. Staatsexamen
  
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 4. Interview-Partner zum Arztberuf gesucht!

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Vor dem Studium, im Studium und - nach dem Studium: Wir bieten bei MEDI-LEARN Informationen zu Bewerbung und Studienbeginn, zum eigentlichen Studium und in Kürze mit dem Bereich 'Nach dem Studium' auch Wissenswertes zur Tätigkeit als Arzt. Um möglichst authentische Berichte bieten zu können, such wir Interviewpartner, die als Ärztin/Arzt tätig sind, und sich bereit erklären, einen kurzen Fragebogen zum ärztlichen Berufsalltag auszufüllen.

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Endlich am Anfang: Arzt
Sechs Jahre (oder mehr) liegen hinter Euch und nun heißt es, den Kopfsprung in das Berufsleben als Arzt zu wagen. Doch bevor es mit dem Ausüben ärztlicher Heilkunst losgehen kann, sind beginnend von den Formalitäten rund um die Approbation, weiter zu den kritischen Punkten Stellensuche und Bewerbung und schließlich mit dem Einstieg in die Praxis viele Klippen zu umschiffen. Hier ist guter Rat teuer

Guter Rat ist wertvoll - wir suchen ihn
Wer könnte besser über seine Erfahrungen beim Einstieg in das Berufsleben berichten als junge Ärztinnen/Ärzte, die aus frischer Erinnerung schöpfen. Wir suchen zu diesem Zweck Interviewpartner, die auf einen kurzen schriftlichen Fragenkatalog rund um den Einstieg in das Berufsleben als Arzt ihre Tipps, Ansichten, Erfahrungen und Meinungen an die Leserschaft weitergeben möchten.

Wie kann ich am Ärzte-Interview zum Thema 'Berufsstart als Arzt' teilnehmen?
All diejenigen, die gerne einen schriftlichen Fragenkatalog beantworten möchten, senden bitte eine E-Mail mit dem Betreff: Arzt-Interview an die E-Mail-Adresse [email protected] . Wir werden kurz darauf Kontakt mit Euch aufnehmen und das weitere Vorgehen absprechen.

   
Autor(in): Redaktion MEDI-LEARN ([email protected])
  
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Grundlagen der Medizin elegant lernen!

Taschenatlas Pathophysiologie von Thieme

Taschenatlas Pathophysiologie aus dem Georg Thieme Verlag

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- Komplexe Zusammenhänge kurz und anschaulich dargestellt: ein Repetitorium in Bildern

- Das Grundwissen über die Krankheitsentstehung auf einen Blick

- Ideale Vernetzung von vorklinischem und klinischem Wissen wie von der neuen AO gefordert

- Aufbau und Farbgebung der Bildtafeln folgen einem strengen didaktischen Konzept, so dass auch komplexe Zusammenhänge leicht verständlich werden.

Über 180 überschaubare und in sich geschlossene Text-Bild-Einheiten

[Quiz: Thieme verlost 5 Exemplare - klick hier]

  

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 5. Lachen ist gesund - Witz der Woche

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Ein Professor sitzt in der Mensa und isst. Sein Student setzt sich ungefragt ihm gegenüber. Etwas verärgert bemerkt der Professor: "Seit wann essen denn Adler und Schwein an einem Tisch?" Darauf der Student: "Entschuldigung, dann flieg ich halt weiter..."

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Autor(in): Redaktion Medi-Learn.net ([email protected])
  
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Medi-Lachparade in den Foren
  
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 6. Einreichen und Gewinnen: Das Protokollgewinnspiel

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Bereits seit 1998 sammelt MEDI-LEARN mündliche Prüfungsprotokolle, arbeitet diese auf und stellt sie kostenlos im Internet zur Verfügung. Mittlerweile haben sich einige tausend Protokolle angesammelt, die wir Euch in diesem Bereich zur Verfügung stellen. Die Unterlagen können ausgedruckt oder auch per E-Mail verschickt werden.

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Einreichen und (vielleicht) gewinnen:
Das Protokollgewinnspiel


Die Prüfungszeit ist gerade überstanden und wir möchten all diejenigen belohnen, die sich die Mühe gemacht haben, ihre Prüfungsprotokolle für die Kommilitonen nachfolgender Generationen in unsere Datenbank einzutragen. In unserem neuen Gewinnspiel gibt es mit jedem Protokoll, das Ihr einreicht, die Chance auf einen Gewinn in Form eines wertvollen medizinischen Lehrbuches!

Fragen zu den Prüfungsinhalten, der Laune der Prüfer und dem Verlauf der Prüfung sind sicher für jeden Examenskandidaten, dem die Prüfung bevorsteht, sehr wertvolle Informationen. Wir möchten diese Datenbank weiter mit Euren Prüfungsergebnissen anreichern: Wenn Ihr den Kommilitonen der nachfolgenden Semester bei der Vorbereitung auf die mündliche Prüfung unter die Arme greifen möchtet, tragt bitte ein Prüfungsprotokoll zu Eurem letzten Examen ein.

Stichpunkte für ein Protokoll
Damit spätere Semester möglichst viel mit Deinem Protokoll anfangen können, möchten wir Dir einige mögliche Fragen nennen, auf die Du in Deinem Protokoll eingehen kannst: Habt Ihr ein Vorgespräch geführt? Wie war die Atmosphäre? Wie war der Ablauf der Prüfung? Fanden mehrere Fragenrunden statt oder wurdet Ihr nacheinander geprüft?
Im weiteren Verlauf könnt Ihr auf folgende Punkte eingehen: Welche Einstiegsfragen wurden gestellt? Wie viel konntet Ihr selbst erzählen? Wurdet Ihr in Euren Antworten unterbrochen oder konntet Ihr frei formulieren? Welche speziellen Fragen wurden gestellt? Wie ist die Prüfung ausgegangen? Welche Note hast Du bekommen? Wie hast Du die Prüfung und die Atmosphäre im Ganzen empfunden? Welche Tipps willst Du zukünftigen Prüflingen mit auf den Weg geben?

Lehrbücher im Wert von 199 € zu gewinnen!
Damit sich die Mühe für Euch lohnt, verlosen wir unter allen Teilnehmern, die bis zum 30.06.2005 ein Prüfungsprotokoll in unsere Datenbank eintragen, medizinische Lehrbücher im Wert von 199 €. Eure Losnummer ist die E-Mail-Adresse, unter der Ihr das Prüfungsprotokoll in unsere Datenbank eintragt.


[Zum Eintragen der Prüfungsprotokolle - klick hier]

   
Autor(in): Redaktion MEDI-LEARN ([email protected])
  
Links zum Artikel:

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zu den Prüfungsprotokollen mit Gewinnspiel
  
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Medizinstudenten im Hartmannbund

Junge Ärzte sind gefragt!

Hartmannbund startet bundesweite Umfrage zur Arbeitssituation in den Kliniken und zur Weiterbildung

Mit den bundesweit anonym erhobenen Daten kann der mit stichhaltigen Argumenten unterfütterte Druck auf die Politik erhöht werden.

Machen Sie an der bundesweiten Befragung mit und schildern Sie uns Ihre Arbeitsbedingungen im Krankenhaus.

[ zum Fragebogen- klick hier! ]

  

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 7. Faszination Skandinavien: Famulatur in Oslo

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Nach meiner Bewerbung für Norwegen bekam ich Ende April die Nachricht, dass ich nach Oslo gehen durfte. So konnte ich mich schon mal um meine Reise kümmern, noch bevor ich die Card of Acceptance mit den weiteren Informationen hatte. Im Mai stand dann auch fest, dass ich meine Famulatur in der Radiologie im Ullevål Universitätskrankenhaus machen würde. Zwar war Radiologie keine meiner Wünsche, aber ich beschloss, mich einfach mal überraschen zu lassen.

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Vor die Faszination Skandinavien haben die Götter die Formalitäten gesetzt
Die Idee nach Norwegen zu gehen resultierte aus meiner Faszination für Skandinavien mit dem Hintergedanken, dass es sich um eine Sprache handelt, von der ich zumindest ein wenig verstehe. Weiterhin war mir bekannt, dass es in Norwegen viele englische Lehrbücher gibt, sodass alle Ärzte dort englisch sprechen. So hatte ich keine Angst, dass ich auf große sprachliche Barrieren treffen würde.In Oslo angekommen wurde ich am Bahnhof abgeholt, zu meinem Zimmer gebracht und gleich noch zum Essen eingeladen. Wir waren in einem Wohnheim für Mitarbeiter des Krankenhauses untergebracht, das sich auf dem Gelände befand, sodass unser Weg zur Arbeit sehr kurz war. Am nächsten Morgen traf ich dann eine Studentin von IFMSA Oslo und zwei andere Austauschstudenten, um mit ihnen zusammen in unsere Abteilungen des Krankenhauses zu gehen. Diese Studentin sammelte auch den MRSA-Test von uns ein, um ihn der Verwaltung zu zeigen. Der Test ist unbedingt nötig, da die Norweger in dieser Angelegenheit sehr strikt sind. Sogar Patienten, die Kontakt zu Ärzten oder Krankenhäusern im Ausland hatten, waren aufgefordert, sich zu melden und bekamen Antibiotika.

Erste Station war die Radiologie
Nach der ersten Demonstration traf ich dann den Radiologen, dem ich die nächste Zeit folgen sollte. Da zu dieser Zeit in Norwegen Ferien waren, waren nicht viele Ärzte da und dieser Arzt musste auch noch die Arbeit von Kollegen erledigen. So folgte ich ihm einfach, was am Anfang für mich sehr verwirrend war, da wir von Raum zu Raum gingen und auf verschiedenen PCs die Bilder anschauten. Zwar sagte ich ihm, dass ich zwar norwegisch verstehe, aber es nicht sprechen kann, dennoch wechselte er immer wieder zwischen den Sprachen hin und her. Glücklicherweise konnte ich ihm trotzdem einigermaßen folgen, sonst hatte ich ja die Gelegenheit zu fragen. Er erklärte mir die verschiedenen Röntgenbilder, fragte mich ab und zu etwas ab und nahm mich zu verschiedenen radiologischen Untersuchungen mit. So sah ich Arteriographien und Biopsien der Lunge unter CT-Kontrolle. Manchmal ging ich auch mit andere Ärzten mit, sodass ich sonographische Untersuchungen und Punktionen sehen konnte.

Weiter ging es mit Orthopädie
Nach zwei Wochen wollte ich gerne noch etwas anderes sehen. So fragte ich die Orthopäden, für die der Radiologe jeden Tag die Demonstration nachte, ob ich die restliche Zeit in ihrer Abteilung bleiben könnte. Ich war froh, als ich eine positive Antwort erhielt, denn so hatte ich die Möglichkeit die Patienten zu den Röntgenbildern zu sehen. Gleich an meinem ersten Tag in der Orthopädie, was an diesem Krankenhaus eher der Unfallchirurgie entsprach, durfte ich mit in den OP und auch bei einer OP assistieren. Vor der OP ging der Chirurg mit mir die Röntgenbilder und erklärte mir, was er tun würde, und auch während der OP wurde ich über jeden Schritt informiert. Ich ging immer mit verschiedenen Ärzten mit, abhängig davon, wer da war und wer welche Operation durchführen sollte. Alle sprachen englisch mit mir und übersetzen mehr als nötig. Es war mir freigestellt, was ich machte: Ich konnte entweder in den OP gehen, mit zur Visite oder in die Notaufnahme. Am ersten Tag in der Orthopädie erhielt ich eine Karte, mit der ich die Türen zu den verschiedenen Bereichen öffnen konnte, sodass ich unabhängig war. Wo ich auch hinkam, waren alle immer sehr bemüht, mir alles zu zeigen und viel zu erklären. Einmal blieb ich bis halb zwei in der Nacht dort, wodurch ich die verschiedenen Untersuchungen eines Traumapatienten sehen konnte und zuletzt auch noch bei einer OP assistierte.

Ungezwungenes Arbeitsklima in Norwegen
Das Ullevål Universitätskrankenhaus ist das größte Krankenhaus in Südnorwegen, mit einem Schwerpunkt in der Traumaversorgung. Verkehrunfälle, Bootsunfälle oder Stürze aus großen Höhen waren dort an der Tagesordnung. Im Gegensatz zu Deutschland gibt es keine strikte Hierarchie zwischen den Ärzten, sondern man arbeitet im Team, egal ob Assistenzarzt oder Chef. Ebenso locker sind die Arbeitszeiten: Wenn die letzte OP um 14 Uhr fertig war, dann gingen die Chirurgen nach Hause. So konnte es gut sein, daaa man nach 14 Uhr nur noch die diensthabenden Ärzte antraf. Mir persönlich gefiel diese Art der Arbeit sehr gut, alles war viel ungezwungener als in Deutschland.

Sprache und Co.
Sprachliche Probleme hatte ich keine: Ich hatte zwar vorher keinen Norwegischkurs besucht, nur ein paar Jahre zuvor 6 Monate Schwedisch gelernt, aber ich stellt fest, dass gerade die medizinischen Begriffe denen im Deutschen doch sehr ähnlich sind. Außerdem sprechen alle sehr gutes Englisch, nicht nur die Ärzte, sondern alle Mitarbeiter im Krankenhaus und zum Teil sogar die älteren Patienten. Wenn man nicht sogar Leute trifft, die Deutsch sprechen. Konnten die Patienten kein Englisch sprechen, erklärten die Ärzte ihnen, wer wir waren und die meisten hatten dann gegen eine Untersuchung durch mich nichts einzuwenden. In der Chirurgie war es sowieso kein Problem, da die Ärzte alles auf Englisch erklärten während der OP.

Kontakt zu den Mitstudenten
Insgesamt waren wir 12 Austauschstudenten in Oslo, die meisten wohnten im gleichen Wohnheim und arbeiteten auch im gleichen Krankenhaus. So organisierten wir meistens ein Abendprogramm in der Gruppe oder trafen uns zum Essen in der Gemeinschaftsküche auf einem Stockwerk. Besonders klasse war auch das Social Programme der Norweger: Sie organisierten eine Welcome-Party, Wanderungen und Ausflüge, Grillabende und vieles mehr, sogar mehrmals pro Woche. In der übrigen Zeit waren wir in Kleingruppen in der Stadt und haben uns die verschiedenen Sehenswürdigkeiten angeschaut. Da die Arbeitszeiten dort nicht sehr strikt waren, konnten wir auch gehen, wann wir wollten. So kam es, dass ich manchmal schon um 12 Uhr ging, dafür aber an anderen Tagen, an denen es mehr zu sehen gab, bis abends blieb. Die Stadt Oslo bietet sehr viel, man langweilt sich in vier Wochen nicht. Berücksichtigen sollte man allerdings, dass alles dort um einiges teurer ist im Vergleich zu Deutschland. Nicht nur die alkoholischen Getränke (Bier für 6 Euro ist billig) sind davon betroffen, sondern alle Lebensmittel und andere Preise. So war es für uns natürlich sehr gut, dass wir neben dem Mittagessen in der Kantine und auch die Lebensmittel für Frühstück und Abendessen umsonst aus der Zentralküche des Krankenhauses holen konnten. So konnten wir uns zumindest die hohen Preise für die Lebensmittel sparen.

Impressionen von der Famulatur in Norwegen
Fotos: Kirsten Krämer

Mein Fazit
Alles in allem kann ich eine Famulatur am Ullevål Universitätskrankenhaus in Oslo nur empfehlen. Man sieht sehr viel, trifft durchweg auf freundliche Menschen, die hilfsbereit sind und alle englisch sprechen. Ob man eine Famulatur in Radiologie macht, liegt im eigenen Ermessen, für mich war die Kombination zwischen Radiologie und Orthopädie/Unfallchirurgie sehr gut. Man braucht sich keine Bücher dorthin mitnehmen, da das Krankenhaus über eine sehr moderne Bibliothek verfügt, aus der auch Austauschstudenten ausleihen dürfen. Des weiteren findet man in der verschiedenen Abteilungen Fachliteratur auf englisch. Es ist auch nicht nötig, Kleidung für das Krankenhaus mitzubringen, da alles vom Krankenhaus gestellt wird. Es gibt dort spezielle Räume für Kleidung, in denen man weiße Hosen, Hemden und Kittel findet, die man sich jeden Morgen mitnehmen kann. Da unser Wohnheim direkt neben dem Krankenhaus war, kam ich schon fertig umgezogen zur Arbeit. Alles, was man mitbringen muss, sind weiße Schuhe und das eigene Stethoskop.

Für weitere Fragen stehe ich gerne zur Verfügung:
Kirsten Krämer
6.Semester
MH Hannover
[email protected]

Krankenhaus
Ullevål Universitetssykehus
Kirkeveien 166
0450 Oslo
Norway

   
Autor(in): Kirsten Krämer ([email protected])
  
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Topaktuelle Jobanzeigen
(04/2005)

1. Assistenzärztin/Assistenzarzt
Psychosomatische Klinik der Rhön-Klinikum AG Bad Neustadt/Saale

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2. Assistenzärztin/-arzt Kardiologie
Herz- und Gefäß-Klinik GmbH, Bad Neustadt/Saale

[mehr Informationen]

3. Assistenzärztin/Assistenzarzt
Frankenklinik Bad Neustadt/Saale

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Weitere Informationen erhalten Sie unter dem angegebenen Link oder auf der Webseite der Rhön-Klinikum AG oder per Email unter [email protected].

  

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 8. Modellstudiengang Medizin in Bochum

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Seit Jahren ist das Medizinstudium immer wieder Gegenstand von Diskussionen. Im Kritikmittelpunkt stehen meist die strikte Fächertrennung und der fehlende Praxisbezug.

In Bochum war dies Impuls, den Modellstudiengang für Medizin ins Leben zu rufen.

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Neue Wege zum Arztberuf: Modellstudiengang Medizin in Bochum
Seit dem Wintersemester 2003/2004 kann an der Ruhr-Universität-Bochum auf Grundlage der neuen Approbationsordnung für Ärzte ein wesentlicher Schritt in Richtung praxisbezogenere Ausbildung für den Arztberuf getan werden.

Das Studium ist neben hinzugenommenen Bereichen, wie etwa der ärztlichen Interaktion oder der Gesundheitsökonomie, strukturell völlig neu konzipiert und ausgerichtet. Aufgrund der überschaubaren Anzahl von 42 Studierenden pro Jahrgang ist es möglich, den gewohnten Frontalunterricht durch interaktive Seminare zu ersetzen. Problemorientiertes Lernen anhand von Patientengeschichten in Kleingruppen zu je sieben Studierenden bildet den Kern des Modellstudiengangs. So wird von Anfang an fächerübergreifendes Denken gefördert und das teamorientierte Arbeiten in den Vordergrund gestellt. Auf Grundlage eines sorgfältig durchdachten und in mehreren Lernspiralen angeordneten Curriculums haben die Studierenden die Möglichkeit, in Themenblöcken (z.B. Herz/Kreislauf oder Atmung) auf die vorklinische Propädeutik einzugehen, diese jedoch gleich im Kontext zur Klinik einzuordnen und sich anwendungsbezogen anzueignen.

Bei dieser Form des Lernens steht im Mittelpunkt, das Interesse und die Begeisterung des Einzelnen zu wecken, um somit langfristige Motivation und den Drang zum eigenständigen Lernen zu entfachen. Die zahlreichen praktischen Elemente (z.B. wöchentliche Untersuchungskurse oder Praktische Übungen) garantieren einen hohen Wiedererkennungswert des Gelernten und lassen die Theorie schlüssig und lebendig werden.

Entsprechend sind auch die Prüfungen neu aufgebaut: In Klausuren werden sowohl Fallgeschichten bearbeitet, als auch praktische Fähigkeiten im Umgang mit Patienten geprüft. Der direkte Kontakt zu Dozenten und viele studentische Engagements im Rahmen des Studiums führen zu einer intensiven Identifikation mit der Medizin.

Ein bestmöglich auf den Arztberuf vorbereitendes Studium bedeutet für Medizinstudierende, konsequent an die ärztlichen Aufgaben herangeführt zu werden und zu lernen, was das "Arzt sein" ausmacht! Unter diesem Gesichtspunkt wurde der Modellstudiengang konzipiert und so wird er in Bochum auch er- und gelebt!

Autor: Johannes Wagenhäuser (AG Öffentlichkeitsarbeit des Modellstudiengangs Bochum)

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[Infos zum Modellstudiengang in Bochum - klick hier]
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Autor(in): ([email protected])
  
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Modellstudiengang in Bochum

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 9. April, April: Famulatur im Weissen Haus

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Es gibt einen besonderen Tag im Jahr, da sollte man als Leser oder Fernsehzuschauer gut aufpassen, was einem als Meldung "aufgetischt" wird. Der 1. April ist gemeint und natürlich haben wir als Redaktion von MEDI-LEARN es uns nicht nehmen lassen, hier mitzupielen und den ein oder anderen in den April zu schicken.

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Vorsicht Aprilscherz 2005 auf MEDI-LEARN
April, April: Famulatur im Weißen Haus
Folgenden Artikel hatten wir als Aprilscherz bereitgelegt:
"We like to inform you that the clinical experience will be conducted as planed. It will be offered in cooperation with Medi-Learn." - Die Arbeit einiger Wochen Email- und Telefonkontakte haben sich gelohnt. Im Rahmen einer neuen Serie zu Famulaturen an ungewöhnlichen Orten haben wir Kontakt zum Arbeitsmedizinischen Dienst des Weißen Hauses aufgenommen. Jetzt endlich erreichte uns die Zusage per Email. Im Herbst 2005 können zwei Studenten beim Arbeitsmedizinischen Dienst des Weißen Hauses, der auch den Stabsarzt für den Präsidenten stellt, vier Wochen famulieren. Sofern der Präsident der Vereinten Staaten in der Zeit des ärztlichen Praktikums eine Dienstreise unternehmen wird, könnte es auch möglich sein, dass die jeweiligen Studenten in der Airforce One mitfliegen dürfen.
[klick hier zum kompletten Artikel]

Gab es Aprilscherz-Bewerbungen?
Ja, in der Tat haben einige mitgespielt und sich von uns in den April schicken lassen. Es wäre natürlich nicht die feine Art, hier namentlich Personen vorzuführen, aber gegen eine kurze Kostprobe - natürlich anonym - können eigentlich keine Einwände bestehen. Daher hier drei kurze Auszüge aus den doch recht zahlreichen Aprilscherz-Bewerbungen:

Kostprobe 1
Hiermit möchte ich mich für eine Famulatur im Weißen Haus bewerben. Ich studiere Medizin an der Universität Musterhausen und bin wahrlich prädestiniert für diese Famulatur. Nach Beendigung meines Studiums möchte ich meine Facharztausbildung in den USA absolvieren. Hierfür werde ich die nötigen Step 1-3 ablegen. Die erforderlichen Englischkenntnisse habe ich mir bereits in Medical English-Courses angeeignet. Doch nicht nur meine medizinische Ausbildung qualifiziert mich. Schon seit der Schule interessiere ich mich für Politik , weshalb ich damals auch u.a. Geschichte und Sozialkunde als Leistungskurse belegt habe.

Kostprobe 2
Die geforderten Englischkenntnisse und eine große Menge an Motivation besitze ich auf jeden Fall. Ich habe ein Jahr als Gastschüler in den USA gelebt und auch den amerikanischen Schulabschluss bestanden. Generell strebe ich ebenfalls ein Auslandsemester in den USA an.

Kostprobe 3
Ich würde mich sehr freuen, wenn ich die Möglichkeit erhalte, auf diese ungewöhnliche und umso interessantere Art und Weise meine letzte Famulatur abzuleisten. Auch wenn ich keine ausgefallenere medizinische Erfahrung aufweisen kann, so sprechen meiner Meinung nach sowohl meine sehr guten Englischkenntnisse als auch meine anderen Auslandserfahrungen für mich.

Soweit zum Aprilscherz 2005 auf MEDI-LEARN - wir hoffen, Ihr hattet Spaß an dieser kleinen Aktion und nehmt uns den Scherz nicht übel.

   
Autor(in): Redaktion Medi-Learn.net ([email protected])
  
Links zum Artikel:

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zum kompletten Aprilscherz-Artikel
  
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 10. Herzinfarkt bei Frauen

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(idw) - Risikofaktor Geschlecht: Die Chance, einen akuten Herzinfarkt zu überleben, ist für Männer deutlich besser als für Frauen, berichten Experten beim Deutschen Kardiologenkongress in Mannheim. Das dürfte allerdings weniger medizinische Gründe haben als gesellschaftliche. Weil das Herzinfarktrisiko von Frauen noch immer unterschätzt wird, werden sie später und weniger intensiv behandelt als Männer.

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Das Risiko, einen akuten Herzinfarkt und die Reanimation vor Einlieferung in ein Krankenhaus zu nicht überleben, ist für Frauen um ein Drittel höher als für Männer. Das ist das Ergebnis einer Studie, die Dr. Birgit Frilling aus Ludwigshafen bei der Jahrestagung der Deutschen Kardiologengesellschaft präsentierte. 5.000 Herzspezialisten diskutieren derzeit in Mannheim aktuelle Entwicklungen der Vorbeugung und Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

"Kardiovaskuläre Erkrankungen sind die Haupttodesursache von Frauen, ihr Risiko für solche Erkrankungen wird jedoch noch immer sowohl von den Frauen selbst als auch von den behandelnden Ärzten unterschätzt", sagt Dr. Frilling. Diese Tatsache hat auch massive Auswirkungen auf ihre Therapie und ihre Überlebenschancen bei einem akuten Herzinfarkt. Dr. Frilling und ihr Team hatten in ihrer Untersuchung den Krankheitsverlauf von knapp 1.000 Herzinfarktpatienten genau untersucht, ein Viertel davon Frauen.

Der Vergleich ergab zahlreiche Geschlechterunterschiede, wie Dr. Frilling berichtet: Die so genannte Prähospitalzeit - also die Zeitspanne zwischen Auftreten des Herzinfarkts und Einlieferung in ein Krankenhaus, die für die Überlebenschancen bei einem Infarkt entscheidend ist - war bei Frauen deutlich länger als bei Männern, nämlich 90 Minuten versus 76 Minuten. Ein anderer entscheidender Unterschied: Frauen bekamen seltener eine akute Reperfusionstherapie als Männer (71,3 Prozent versus 77,4 Prozent). Durch eine solche Therapie soll in der vom Infarkt betroffenen Arterie der Blutfluss wieder hergestellt werden, eingesetzt werden dabei Medikamente und Stents.

Unterschiede mit dramatischen Folgen für die Frauen: "Sie haben eine um ein Drittel höhere Mortalität als Männer", fasst Dr. Frilling die Studienergebnisse zusammen.
"Effektive und wiederholte Aufklärungsmaßnahmen sind notwendig, um das Bewusstsein von Frauen für ihre Gefährdung zu schärfen sowie ihre medizinische Versorgung im Rahmen des akuten Myokardinfarktes zu verbessern", fordert die Ludwigshafener Herzspezialistin.

Kontakt:
Prof. Dr. Eckart Fleck, Pressesprecher der DGK (Berlin)
Christiane Limberg, Pressereferentin der DGK (Düsseldorf); Pressezentrum: 0621-41065002
Roland Bettschart, B& K Medien- und Kommunikationsberatung; Pressezentrum 0621-41065352 oder mobil 0043 676 6356775

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Quelle: idw - Informationsdienst Wissenschaft

   
Autor(in): Prof. Dr. Eckart, Christiane Limberg (DGK) ([email protected])
  
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