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Die Onlinezeitung von MEDI-LEARN
Medi-Zeitung
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(in Kooperation mit dem Georg Thieme Verlag und der Deutschen Ärzte Finanz) |
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In den meisten Fällen ist Glück kein Geschenk, sondern ein Darlehen. (Albrecht Goes, ev. Pfarrer u. Schriftsteller) |
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Inhalt (jetzt auch
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1. Editorial |
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Hallo, was haben das tapfere Schneiderlein und die heutige Ausgabe der Onlinezeitung gemeinsam? Nun - in beiden spielt der Satz "Sieben auf einen Streich" eine Rolle: während es im Märchen um 7 Fliegen ging, dreht es sich in der heutigen Onlinezeitung um die 7 neuen Checklisten aus dem Hause Thieme. Es gibt im Rahmen einer Rezensionserie, die wir mit der Checkliste Gynäkologie beginnen, zu den neu aufgelegten und überarbeiteten Titeln im Checklisten-Kreuzworträtsel von jedem der sieben neuen Titel jeweils sieben Exemplare zu gewinnen: insgesamt warten also 49 Checklisten auf glückliche Gewinner.
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Noch immer stellt die Chirurgie eine der Hauptdisziplinen der Medizin dar und somit sind wertvolle Infos zum Thema Weiterbildung auf dem Weg zum Facharzt immer gern gesehen: Dr. Felicitas Witte aus der Redaktion Via medici beleuchtet im Top-Thema den Werdegang der Spezialisten in Grün.
Doch bevor der junge Arzt mit der Weiterbildung anfängt, gilt es eine Stelle zu finden. Trojan Urban liefert euch in der Artikelserie zum Bereich 'nach dem Studium' heute Hinweise für Eure Stellensuche.
Zeitlich noch weiter zurück in der Biographie des Durchschnittsstudenten steht das Thema Krankenversicherung auf der Liste derjenigen Themen, über die man als Student informiert sein sollte: Peter Dahlhausen (Deutsche Ärzte-Versicherung) klärt im Rahmen der Artikelserie 'Klartext im Versicherungsdschungel' heute wichtige Fragen zum Thema Krankenversicherung.
Und schliesslich waren uns das Aufbaustudium Molekulare Medizin an der MH Hannover wie auch das Austauschprogramm zwischen der Uni Bonn und Harvard jeweils einen Beitrag in unserem heutigen Newsletter wert.
Bis zur nächsten Ausgabe,
Jens, Lilian und Christian
Redaktion MEDI-LEARN
PS: Der IMPP Pretest: Artikel, Forum und Gewinnspiel
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Ob Assistenzarzt, Doktorarbeit, Nebenjob oder Assistenzarztstelle - alle Einträge sind weiterhin kostenlos!
Nutzt auch die Gelegenheit, ein Stellengesuch zu platzieren. Wie immer an dieser Stelle hier nun die neuesten Stellenanzeigen aus unserer Jobbörse, in der sich insgesamt über 300 Angebote wie Gesuche befinden!
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| Autor(in): Redaktion Medi-Jobbörse ([email protected]) |
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Wer heute den Facharzt für Chirurgie anstrebt, muss sich früh entscheiden, welcher Schwerpunkt für ihn in Frage kommt.
Die neue Weiterbildungsordnung sieht eine zweijährige Basisausbildung vor mit anschließender vierjähriger Spezialisierung.
Damit die Wahl für Sie nicht zur Qual wird, geben wir Ihnen Einblicke in den Berufsalltag verschiedener Chirurgen.
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Weiterbildung Chirurgie -
Spezialisten in Grün
von Dr. med. Felicitas Witte (Via medici)
Wer heute den Facharzt für Chirurgie anstrebt, muss sich früh entscheiden,
welcher Schwerpunkt für ihn in Frage kommt. Die neue Weiterbildungsordnung sieht
eine zweijährige Basisausbildung vor mit anschließender vierjähriger
Spezialisierung. Damit die Wahl für Sie nicht zur Qual wird, geben wir Ihnen
Einblicke in den Berufsalltag verschiedener Chirurgen.
Ruhig und konzentriert sticht der Chirurg die gebogene Nadel durch die Haut. Die
Wunde schließt sich perfekt. Später wird nur eine feine Narbe an den Eingriff
erinnern. Dr. Hanns-Peter Knaebel klebt ein Pflaster auf die Wunde am Unterbauch
und entfernt die OP-Tücher. "Seit Beginn des Studiums hat mich an der Chirurgie
fasziniert, wie schnell man meist einen Therapieerfolg sieht", erzählt der
36-jährige Viszeralchirurg. "Diese junge Patientin kam heute Morgen mit
fürchterlich starken Bauchschmerzen. Wir diagnostizierten eine akute
Appendizitis. Gerade habe ich sie von dem hoch entzündeten Wurmfortsatz befreit.
Spätestens morgen wird sie aufstehen und normal essen können." Auch
Cholezystektomien, Narbenbrüche und unkomplizierte Knochenbrüche können schnell
und erfolgreich behandelt werden.
Unfallchirurgen: an vorderster Front
"Wenn eine Patientin wegen eines Sportunfalls mit einem luxierten, völlig
verdrehten, schmerzenden Finger kommt, setze ich eine Lokalanästhesie, renke den
Finger ein und alles ist wieder in Ordnung", erzählt Dr. Guido Volk, der im
Herbst seine Facharztprüfung in der Unfallchirurgie machen möchte. Eingriffe wie
Kreuzbandplastiken, Knie- oder Hüftprothesen, Schulter- oder Kniearthroskopien
prägen seinen Alltag. "Häufig bringen Notfälle das OP-Programm durcheinander",
erzählt der 41-Jährige. "Patienten mit Sprunggelenks-, Schenkelhals-, Femur-,
Radiusfrakturen oder mit Bänderrissen müssen natürlich sofort versorgt werden."
Besonders reizvoll findet er rekonstruierende Eingriffe, etwa eine gerissene Achillessehne anatomisch
korrekt zu vernähen. Vier- bis fünfmal im Monat hat Dr. Volk Dienst. "In der
Nacht ändert sich häufig die Klientel", berichtet er. "Dann beschäftigen einen
Patienten nach Schlägereien mit Kopfplatzwunden, Gehirnerschütterungen,
Schädelfrakturen, intrakraniellen Blutungen oder Mittelhandfrakturen. Mitunter
gehen die Kampfhähne noch in der Ambulanz aufeinander los!"
Nach einer anstrengenden Nacht hilft eine kalte Dusche, um wach zu werden, dann
geht es weiter mit Frühbesprechung, Visite und Entlassbriefen. Oft kann Dr. Volk
erst am Nachmittag nach Hause. "Der Gesetzgeber bezeichnet unsere Dienste als
Bereitschaftszeit", beschwert er sich. "Von Bereitschaft kann aber keine Rede
sein - wir sind fast die ganze Nacht auf den Beinen!" Oft nimmt sich Dr. Volk
nach dem Dienst noch Zeit für seine Patienten. Aber damit noch nicht genug: Er
ist leidenschaftlicher Sportler und betreut in seiner Freizeit ein Eishockeyteam
als Mannschaftsarzt.
Viszeralchirurgen: Experten mit Weitblick
"Die Viszeralchirurgie ist für mich der vielseitigste Schwerpunkt in der
Chirurgie", schwärmt Oberarzt Dr. Hans-Peter Knaebel. Das Spektrum reicht von
Leistenhernien, Cholezystektomien und Appendektomien bis zu großen
Darmeingriffen, Abdominaltraumata oder Transplantationen. Auch er genießt jedes
Mal das Gefühl, das eine erfolgreiche OP mit sich bringt. Leider gibt es auch
frustrierende Momente, beispielsweise wenn er einen Patienten mit einem
Pankreaskarzinom operiert und der Patient nach einigen Wochen verstirbt. Damit
muss man als Chirurg umgehen können - auch im stressigen und körperlich
anstrengenden Stationsalltag.
Neben seiner chirurgischen Tätigkeit leitet Dr. Knaebel das Studienzentrum der
Deutschen Gesellschaft für Chirurgie. Dort plant er klinische Studien, wertet
die Daten aus und präsentiert die Ergebnisse. Insgesamt verbringt der
Viszeralchirurg 60-80 Stunden pro Woche in der Klinik. Vier- bis fünfmal im
Monat hat er Oberarztdienst und zudem Rufdienste für die Transplantationen.
Nicht mehr zeitgemäß: die strenge Hierarchie
Chirurgie ist alles andere als ein "Nine-to-five"-Job. Wer Chirurg werden
möchte, muss sich darauf einstellen, viele Nächte und Wochenenden in der Klinik
zu verbringen. Hinzu kommt die oft sehr strenge Hierarchie in chirurgischen
Abteilungen. Das Arbeitsklima hat sich zwar in einigen Abteilungen gebessert,
oft herrscht aber nach wie vor ein extrem rauer Ton. Ob es daran liegt, dass
immer weniger junge Mediziner in die Chirurgie gehen wollen? "Deutschland gehen
die Chirurgen aus", erklärte Professor Matthias Rothmund, Präsident der
Deutschen Gesellschaft für Chirurgie vor kurzem auf einer Pressekonferenz.
"Jedes dritte Krankenhaus, vor allem in Ostdeutschland, kann Stellen in der
Chirurgie nicht mehr besetzen." Als Ursache hierfür sieht Professor Rothmund die
langen Arbeitszeiten, die hohe physische und psychische Belastung, die
unzureichende finanzielle Vergütung und den hohen Anteil arztfremder
Tätigkeiten. Auch die Aussichten auf eine gute Position seien nicht mehr so
rosig wie noch vor einigen Jahren. Seit einigen Jahren geht der Anteil junger
Ärzte in der Chirurgie kontinuierlich zurück. Viele Studierende sind bereits als
PJler von dem Fach so abgeschreckt, dass sie keinesfalls später Chirurg oder
Chirurgin werden möchten (siehe auch Via medici PJ-Umfrage 2004 und Via medici
2/05).
Mehr in der aktuellen Via medici 3/05.
- Zum Inhaltsverzeichnis des aktuellen Heftes: [klick
hier]
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| Autor(in): Dr. med. Felicitas Witte (Via medici) ([email protected]) |
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Sie sind Mediziner/in
und interessieren sich für eine Alternative zum klinischen
Alltag? |
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Der Georg Thieme Verlag,
der führende deutschsprachige Medizinverlag, sucht zum 01.09.2005 eine/n
Volontär/in
im Zeitschriftenteam.
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| Was sollten Sie mitbringen:
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ein Studium der Medizin abgeschlossen haben |
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Team- und Kommunikationsfähigkeit, im
Auftreten, Organisationstalent, Spaß kreativer Arbeit, |
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Interesse an Zeitschriften und
Wissensvermittlung und absolute Sicherheit in der deutschen Sprache, |
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gute PC-Kenntnisse (MS-Office) und gute
Englischkenntnisse besitzen und |
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Kontaktstärke, Neugier und Reisebereitschaft
mitbringen, |
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| Im Volontariat
werden Sie:
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in das Projektmanagement von Zeitschriften
eingeführt, um später eine Reihe von Abläufen selbstständig zu
übernehmen, |
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über Inhalte und Termine im Kontakt mit
Herausgebern und Autoren stehen, |
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die Abläufe in einem großen Medienhaus
kennen lernen, in dem neben anspruchsvollen Fachzeitschriften auch
Bücher, elektronische Medienprodukte sowie vielfältige Dienstleistungen
angeboten werden. |
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Georg Thieme Verlag KG -
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70469 Stuttgart
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4. Von freezes, sunspots und ringworms: Dermatologie-Famulatur in Brisbane, Australien (3)
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„Can´t show myself in front of the Ladies!“
Schon gleich beim Eintritt in Raum sieben erahne ich sein Problem: Das Gesicht
ist feuerrot, insbesondere Stirn und Nase scheinen zu glühen. Beim Herantreten
erkennt man die verkrusteten Sprenkel. „Ah, it has done a good job!“ höre ich
Greg humorvoll sagen. „Oh my goodness, I didn´t know it would be this bad. I
can´t show myself in front of the Ladies!” scherzt Mr. Elvers.
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Next ist Mr. Elvers
Es ist nicht seine erste Behandlung. Er gehört zu der Patientengruppe, deren
sonnengeschädigte Haut, insbesondere aktinische oder solare Keratosen, mit der „Effudix“-Creme
behandelt werden. Ihr Wirkstoff 5-Fluorouracil ist fantastisch: Er greift
nämlich nur die geschädigten Areale an und löst eine lokale Entzündungsreaktion
aus. Diese verursacht die extreme Rötung und das unangenehme Brennen. Nach der
Therapie, die oftmals über einige Wochen geht, glättet sich jedoch die Haut
wieder, die rauen Keratosen und die Rötungen verschwinden. Besonders gut für die
Effudix-Therapie eignen sich die Gesichtspartien. In den Wintermonaten mit nicht
so unangenehm hohen Temperaturen und weniger intensiver Sonneneinstrahlung ist
dies eine häufiger eingesetzte Methode. Mr. Elvers hat es bald geschafft: Einmal
noch für drei Wochen werden die unteren beiden Wangenpartien eingecremt. Dann
verspricht der Arzt: „You will meet more Ladies than ever!“
Bevor es nach zwei weiteren Patienten in die Mittagspause geht, steht heute, wie
jeden Montag, die kinderdermatologische Sprechstunde im „Royal Brisbane´s
Children´s Hospital“ an. Wir nehmen die Abkürzung über das Klinikgelände. Das
RBH ist ein beeindruckend großer Gebäudekomplex mit vielen neuen Anbauten und
Übergängen. Weitere sollen folgen, wie man an den Bauarbeiten sieht. Ich folge
den Ärzten den steilen Anstieg zum Mental Health-Building hinauf. Besonders in
seinen Vororten ist Brisbane zum Teil sehr hügelig. Die Sonne scheint. Große
Palmen erinnern mich wieder daran, dass ich ja „down under“ bin. Angela deutet
auf einen großen Baum, der in wunderschönem Lila blüht. Es ist ein Jacaranda,
ursprünglich aus Südafrika eingeführt. Der Frühling naht sichtlich, und immer
dann auch, wie Angela sagt, die Endexamens-Prüfungen der „Year Four Students“,
die damit ihre Ausbildung in der Medical School beenden und ihr „internship“ als
Resident anfangen.
Dreieinhalb Kilo Creme auf Rezept
In der mit Drachen, Schafen und Gänsen bunt bemalten Eingangshalle des Royal
Brisbane’s Children’s Hospital warten die kleinen Patienten mit ihren Eltern.
Roland, dem ich mich nun anschließe, schaut die Akten des Tages durch: schwere
Neurodermitis bei einem sechs Monate alten Säugling, Neurodermitis-Nachkontrolle
bei einem sechsjährigen Mädchen, eine Warze am linken kleinen Finger eines
Neunjährigen und schwerer Neurodermitisschub bei einem 14jährigen Jungen. Viele,
die zur Sprechstunde kommen, wohnen mehrere hundert Kilometer weit entfernt, in
„Oz“ ist das völlig normal. Deswegen ist die Therapie so ausgerichtet, dass
jährliche Kontrollen ausreichen.
Die Erkrankung des Neugeborenen kann man schon von weitem erahnen. Die Mutter
hat aus Schlauchverbänden behelfsmäßig Arm- und Beinschutz gebastelt, um die
Haut vor dem durch den Juckreiz ausgelösten häufigen Kratzen zu schützen. Roland
untersucht das Baby und empfiehlt ein „Cotton Seed Oil“-Bad, rät von Pflege mit
Parfümstoffen und Zusätzen ab und verschreibt zum Abklingen des akuten Ekzems
eine kortisonhaltige Salbe. Zur Basispflege schreibt er Sobeline auf, eine
vaselinehaltige Creme. Um den langen Anfahrtsweg für weitere Rezepte zu
ersparen, gleich in siebenfacher Dosis, was dreieinhalb Kilo (!) Creme
entspricht. Nicht nur Kortison, auch ausreichender Austrocknungsschutz der Haut
sind essentiell in der Neurodermitis-Therapie, erklärt mir Roland und überreicht
der Mutter eine Therapieempfehlung für den lokal betreuenden Kinderarzt.
Nachdem auch der letzte Patient gegangen ist, gehen wir zurück in Dr. Caseys
Behandlungszimmer. Er winkt mich freundlich zu sich. Auch zwei australische
Studenten sind anwesend. Ihm gegenüber sitzt Jenny, ein elfjähriges, mediterran
aussehendes Mädchen mit ihrem Vater. Dr. Casey weist auf ihren Kopf, auf dem
eine sichtbare große kahle Stelle zu sehen ist. Die Fläche ist stark gerötet,
geschwollen und wirkt auch eitrig entzündet. Sie habe seit zwei Monaten Probleme
damit und sei erfolglos auf eine Follikulitis von dem GP der Familie – das
entspricht dem Allgemeinarzt – behandelt worden.
Ein Hase namens „Mucki“
„Did you ever hear about ringworms?”, richtet Dr. Casey die Diagnose-Frage an
mich. Meinen verdutzten Gesichtsausdruck versteht er richtig als Verneinung, so
dass er bereitwillig näher ausführt. „Ringworm“ ist die umgangssprachliche
Bezeichnung von Tinea, einem Hautpilz aus der Familie der Dermatophyten. Das
wiederum sagt mir etwas: Ich erinnere mich an ein Mädchen in einer
Mykologie-Vorlesung in Deutschland, das auch eine derartige Erscheinung auf dem
Kopf hatte. Es hatte auch ihre Mutter und ihre Schwester mitgebracht, die
ähnliche Entzündungen im Gesicht und im Haar hatten, sowie den Auslöser, wie wir
später in jener Vorlesung erfahren sollten: Ein Hase namens „Mucki“. Tiere sind
nämlich die Hauptüberträger des Pilzes. Als ich von meiner deutschen Vorlesung
berichte, hellt sich Dr. Caseys Blick auf. Er fragt Jenny für uns Studenten noch
einmal, ob sie denn auch Haustiere habe. Hat sie: Zwei „guinea pigs“,
Meerschweinchen, die sie von ihrer Tante zum Geburtstag geschenkt bekommen hat.
Der Fall ist gelöst. Zur Absicherung soll Helen noch einmal eine Kultur
abnehmen. Eine antimykotische Therapie soll Abhilfe schaffen. Nur die armen
Meerschweinchen müssen sich nun wohl oder übel ein neues Zuhause suchen.
Da sich mein Magen nun meldet, schnappe ich mir meine Tasche und mache mich auf
zum gegenüberliegenden Park, um meine Pause zu genießen. Ich suche mir eine
schöne Bank im Halbschatten aus und freue mich auf mein Wochenende. Das nämlich
werde ich auf Fraser Island verbringen, der größten Sandinsel der Welt! Und
Sonnenmilch mit Lichtschutzfaktor 30, eine Sonnenbrille und einen Sonnenhut
einzupacken, werde ich ganz bestimmt nicht vergessen!
Dies war der dritte und letzte Teil des
Famulaturberichtes 'Dermatologie in Australien' von Yvonne Bernsdorf. Wer den
ersten Teil noch einmal nachlesen möchte, findet [hier
den Beginn der Artikelserie].
Sponsorhinweis: Unser Partner Thieme bietet zum Thema
Dermatologie z.B. "Levenes Farbatlas der Dermatologie" von G. White an.
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| Autor(in): Yvonne Bernsdorf ([email protected]) |
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| 5. Zwischen den Zeilen
"Checkliste Gynäkologie und Geburtshilfe"
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| Titel: |
Checkliste Gynäkologie und Geburtshilfe |
| Autor(en): |
Kirschbaum, Münstedt (Hrsg.) |
| Verlag: |
Georg Thieme Verlag |
| ISBN: | 3131262923 |
| Preis: |
39,95 |
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Die Checklisten aus dem Hause Thieme sind seit Jahren ein Garant für Wissen, das auf den Punkt gebracht jederzeit griffbereit und kompetent zur Verfügung steht. Druckfrisch wurden bewährte Checklisten neu aufgelegt und sind ab sofort im Buchhandel erhältlich. Die Checklisten präsentieren sich ab nun in einem neuen, modernen Design. Auch inhaltlich wurden sie überarbeitet und aktualisiert. Heute starten wir einen Rezensionszyklus mit Gewinnspiel: wir rezensieren alle neuen Checklisten in der Onlinezeitung und starten ab heute das Checklisten-Kreuzworträtsel - ein Gewinnspiel, bei dem
von jedem der sieben neuen Titel jeweils 7 Exemplare, insgesamt also 49 druckfrische Checklisten aus dem Thieme-Verlag verlost werden.
Checkliste Gynäkologie und
Geburtshilfe
Die zweite Auflage der Checkliste Gynäkologie wurde strukturell komplett
überarbeitet, neue medizinische Entwicklungen und Anpassungen an den klinischen
Alltag wurden zusätzlich integriert. Damit ist es den Autoren gelungen, die
erfolgreiche erste Auflage noch einmal zu übertreffen. Auf rund 700 Seiten
werden die wichtigsten Fakten der Gynäkologie und Geburtshilfe dargestellt und
mit zahlreichen Bildern untermalt.
Ähnlich wie in anderen Checklisten behandelt der erste so genannte graue Teil
die Grundlagen, der grüne und zweite Teil die Leitsymptome, bevor der blaue Teil
auf die Systematik der Gynäkologie und Geburtshilfe eingeht. Im roten und
letzten Teil vor dem Anhang werden Operationen und Notfälle in diesem
Fachbereich beschrieben.
Der umfassende Index erlaubt schnellen Zugriff auf die wichtigen Themen. Darüber
hinaus rundet eine Laborparametertabelle auf den Innenseiten des Einbandes die
Checkliste ab.
Die Checkliste kostet 39,95 EUR und eignet sich nicht zuletzt durch ihre
konkreten Handlungsanweisungen und Praxistipps optimal für den Klinikalltag in
der Gynäkologie und Geburtshilfe.
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| Autor(in):
Christian Weier (MEDI-LEARN) ([email protected]) |
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Deine Meinung ist gefragt!
Das Forum "Bücherplausch" steht für Diskussionen rund um die Lehrbücher zur
Verfügung. |
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[Hier
geht es ins Forum] |
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Embryologie
verstehen |
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Ulfig: Kurzlehrbuch Embryologie |
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*
Das gesamte
prüfungsrelevante Wissen für das Fach Embryologie – sowohl für den Kurs
als auch das Examen
* Orientiert
am aktuellen Gegenstandskatalog
* Einzigartige
farbige Zeichnungen illustrieren den
Stoff und erleichtern das Verständnis
* Mit
vielen klinischen Bezügen – wie auch
von der neuen AO verlangt |
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Ideal für die neue AO! |
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[ 5 Exemplare Kurzlehrbuch Embryologie zu gewinnen! ]
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Das Examen ist geschafft, man ist mit sich überein gekommen, welches Fachgebiet eingeschlagen werden soll- nun steht die Stellensuche an. Es gibt vielfältige Möglichkeiten, in Lohn und Brot zu kommen; eine Hilfestellung soll dieser Artikel aus unserem neuen redaktionellen Bereich 'nach dem Studium' geben.
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Die Stellensuche für einen Assistenzarzt-Job
von Trojan Urban (MEDI-LEARN)
Die Jobbörse von MEDI-LEARN
Die MEDI-LEARN-Jobbörse hat die Aufgabe, als Vermittlungsstelle zwischen arbeitsuchenden Ärzten auf der einen Seite und Jobanbietern/Kliniken auf der anderen Seite zu fungieren. Die Möglichkeiten sind vielfältig: Der Bewerber kann hier online ein Stellengesuch aufgeben oder sich über die neuesten Angebote informieren. Die MEDI-LEARN-Jobbörse wird täglich aktualisiert und ist somit immer auf dem neuesten Stand. Selbstverständlich sind die Stellenangebote kostenlos zugänglich, auch das Aufgeben eines Stellengesuches ist gratis. Kosten für eine erfolgreiche Vermittlung fallen ebenfalls nicht an. Die zehn aktuellsten Anzeigen werden in der wöchentlich erscheinenden Onlinezeitung von MEDI-LEARN veröffentlicht und somit einem noch größeren Kreis möglicher Interessenten zugängig gemacht. Im Archiv der Jobbörse kann sich der Bewerber die Stellenanzeigen und –gesuche der letzten Wochen und Monate anschauen und so ein aktuelles Bild vom Arbeitsmarkt gewinnen. So wird über die Stellensuche hinaus eine Abschätzung möglich, welches Fachgebiet in welcher Region besonders gesucht wird und wo eine Bewerbung die besten Chancen hätte.
Tägliches Reinschauen loht sich in jedem Fall:
http://www.medi-learn.de/jobboerse
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Weitere Jobbörsen im Netz
Auch die Online-Ausgabe des Deutschen Ärzteblattes hält eine elektronische Jobbörse bereit: Unter http://www.aerzteblatt.de/v4/stellen/maske.asp gelangt man direkt auf eine Suchoberfläche, die dem Bewerber das individuelle Auffinden einer Tätigkeit an einem bestimmten Ort (nach PLZ) ermöglicht. Die Anzeigen können nach Datum oder Zeitabschnitt herausgefiltert werden. Der Vorteil besteht hier darin, dass man ständig die neuesten Angebote einsehen kann, die oftmals noch nicht in der Print-Ausgabe der Ärztezeitung (s.U.) veröffentlicht worden sind. Auch hier lohnt es sich, öfter einmal auf den oben genannten Link zu klicken. Ebenfalls ein breit gefächertes Angebot an offenen Stellen im gesamten Bundesgebiet „www.kliniken.de“. Hier kann man je nach Zeit- und Ortspräferenz interessante Angebote finden. Ein genereller Tipp zu den Online-Jobbörsen: Es empfiehlt sich, diese im „Favoriten“ -Fenster des Internetprogramms zu plazieren, da man so schnellen Zugriff direkt auf die Suchmaske oder Startseite hat.
Ärzte- Blatt Jeder approbierte Arzt ist Pflichtmitglied der Ärztekammer. Diese bietet nicht nur Beratung an oder stellt den begehrten Arztausweis aus, sondern bringt auch eine Printzeitung heraus, die jeder Arzt alle zwei Wochen erhält: Das „Deutsche Ärzteblatt“. In dieser Zeitung finden sich im letzten Drittel Unmengen an Stellenanzeigen von den verschiedensten deutschen und ausländischen Kliniken und Institutionen. Die Menge und Vielfalt der angebotenen Stellen ist unübertroffen, sodaaa in beinahe jeder Ausgabe für jeden etwas dabei ist. Es lohnt sich wirklich, den Stellenmarkt des Deutschen Ärzteblattes in jeder Ausgabe genau zu studieren, da er sicherlich das „Standart-Suchorgan“ der Kliniken unter den Printmedien ist.
Arbeitsamt Die Bundesagentur für Arbeit ist sicherlich eine weitere Standard-Anlaufstelle für arbeitsuchende Ärzte. In persönlicher Beratung werden die auf die eigenen Bedürfnisse passenden Angebote von geschulten Mitarbeitern herausgesucht. Wenn man arbeitslos gemeldet ist, erhält man oftmals die Bewerbungskosten erstattet. Auch die Bundesagentur für Arbeit unterhält eine Online-Jobbörse: unter www.arbeitsagentur.de gelangt man genau wie in der Online-Ausgabe des Deutschen Ärzteblattes zu einer Suchmaske, die dem Bewerber die für ihn passenden Stellen kostenlos heraussucht. Die Trefferquote scheint jedoch selbst bei der exakten Angabe der Parameter nicht ganz so gut zu sein wie bei anderen Online-
Jobbörsen. Einen Versuch ist es jedoch in jedem Fall wert.
Personalagenturen Personalagenturen arbeiten im Prinzip wie die Bundesagentur für Arbeit, befinden sich jedoch in privater Trägerschaft. Die Erfahrungen mit Vermittlungserfolgen für ärztliche Berufe sind hier noch relativ gering, da das Metier dieser Agenturen eher in anderen Bereichen liegt. Ausnahme: Die Vermittlung deutscher Ärzte ins Ausland, besonders in die Schweiz und Großbritannien. Hier haben Personalagenturen einen nicht unerheblichen Einfluss.
Initiativbewerbung: Gern gesehen oder nicht?
Im Grunde gibt es zwei Möglichkeiten, eine Bewerbung zu betreiben: Die eine ist die direkte Bewerbung auf eine Anzeige in einer Zeitung oder Online-Jobbörse, die andere die sogenannte „ Initiativ- Bewerbung“. Bei diesem Verfahren schickt der Arbeitssuchende eine Bewerbung an eine Klinik, die keine Stelle ausgeschrieben hat. Ob man vorher telefonisch nach einer Stelle fragt oder die Bewerbung „ auf blauen Dunst“ abschickt, bleibt jedem selbst überlassen- viele Chefärzte und Personalchefs bewerten Eigeninitiative hoch. Bevor man jedoch eine Initiativbewerbung abschickt, sollte man sich genaue Gedanken darüber machen, warum man genau an dieser Klinik arbeiten möchte, und diese im Anschreiben ausformulieren. Nach Auskunft einer Personalchefin sind Initiativbewerbungen immer gerne gesehen, wenn sie die allgemeinen Grundsätze einer richtigen und vollständigen Bewerbung erfüllen (siehe „Die Bewerbung“). Sollte jedoch gerade eine Stellenknappheit in dem ausgewählten Fachgebiet herrschen, ist es sinnvoller, vor dem Abschicken einer Initiativbewerbung in der Klinik telefonisch nachzufragen, ob die eigene Bewerbung nicht schon die 200ste in diesem Monat ist... Wenn das der Fall ist, sollte von einer Initiativbewerbung zu diesem Zeitpunkt an dieser Klinik Abstand genommen werden.
In der nächsten Onlinezeitung geben wir Euch Hinweise zu den Formalitäten,
die es beim Berufsstart zu erledigen gilt.
[klick hier zum redaktionellen Bereich 'nach dem Studium']
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| Autor(in): Trojan Urban (MEDI-LEARN) ([email protected]) |
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Veranstaltungsreihe
Der Arbeitsplatz Krankenhaus im Wandel
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Tarifreform im Öffentlichen Dienst, Privatisierungen,
Klinikfusionen: es tut sich etwas in der Krankenhauslandschaft!
Informieren Sie sich in den Veranstaltungen
"Der Arbeitsplatz Krankenhaus im Wandel"
über die
Auswirkungen dieser und weiterer wichtiger gesetzlicher
Rahmenbedingungen auf Ihre Karriere als Ärztin oder Arzt.
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Termine und
Veranstaltungsorte finden Sie in unserem Veranstaltungskalender unter der
Rubrik "Klinik und Karriere": |
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[mehr Info zu den Veranstaltungen - klick hier] |
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7. Klartext im Versicherungsdschungel (7): Die Krankenversicherung
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Versicherungen gehören zum studentischen Alltag. Zumeist wird jedoch bei diesem Thema nur die Preisfrage diskutiert, was bei den üblicherweise schmalen Budgets nicht verwunderlich ist. MEDI-LEARN geht jedoch mit der Artikelserie "Klartext im Versicherungsdschungel" einer ganz anderen Fragestellung nach: Was sind denn die wichtigsten Versicherungen für Medizinstudenten und angehende Ärzte? Und worauf muss ich bei Abschluss einer Versicherung achten? Wo steckt der Teufel im Detail der Versicherungsbedingungen? Auf welche Leistungen kann man getrost verzichten, welche sind unabdingbar?
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Artikelserie "Klartext im Versicherungsdschungel"
Zur Beantwortung dieser Fragen haben wir mit Peter Dahlhausen von unserem
Kooperationspartner Deutsche Ärzte-Versicherung einen sachkundigen Autor
gewinnen können, der in 9 Kapiteln für
Klartext im Versicherungsdschungel sorgt.
Die Themen im Überblick:
1. Ein absolutes Muss: Die Haftpflichtversicherung [zum
Artikel - klick hier]
2. Recht haben und Recht bekommen: Die Rechtsschutzversicherung [zum
Artikel - klick hier]
3. Per Gesetz verordnet: Die KFZ-Versicherung [zum
Artikel - klick hier]
4. Versicherungen für "Hab und Gut": Hausrat, Laptop und Fahrrad [zum
Artikel - klick hier]
5. Versicherungsschutz auf Auslandsreisen [zum
Artikel - klick hier]
6. Berufsunfähigkeitsversicherung: Auf die Bedingungen kommt es an! [zum
Artikel - klick hier]
7. Krankenversicherung: Pflicht und Kür
8. Unfallversicherung: Gefahren lauern nicht nur in der Uni
9. "Muss - Soll - Kann" - Der Versicherungs-Check-Up für junge Mediziner
Folge 7 -
Krankenversicherung: Pflicht und Kür
von Peter Dahlhausen (Deutsche Ärzte-Versicherung)
Im Regelfall sind Studenten
Pflichtmitglied bei der gesetzlichen Krankenversicherung. Eine Befreiung ist nur
bei Aufnahme des Studiums oder bei Wegfall der Familienversicherung möglich. Der
Befreiungsantrag ist innerhalb von 3 Monaten nach Eintritt der
Versicherungspflicht zu stellen. Sie gilt nur für die Dauer des Studiums. Die
Befreiung wird rückwirkend zu dem Zeitpunkt ausgesprochen, zu dem die
Versicherungspflicht eingetreten ist, sofern noch keine Leistungen der
gesetzlichen Krankenversicherung in Anspruch genommen wurden. Der
Befreiungsantrag ist bei der gesetzlichen Krankenkasse zu stellen, bei der
zuletzt eine Mitgliedschaft bestanden hat.
Was zahlt der Student?
Der Beitrag in der gesetzlichen Krankenversicherung beläuft sich für
versicherungspflichtige Studenten z.Z. auf 44,20 Euro + 7,91 Euro für die
Pflegeversicherung. Die studentische Krankenversicherung endet einen Monat nach
dem letzten Studiensemester, spätestens nach Ablauf des 14. Semesters oder 30.
Lebensjahres. Danach haben die Studenten die Wahl, ob sie sich privat oder
freiwillig gesetzlich versichern. Nicht versicherungspflichtige Studenten zahlen
einen freiwilligen Beitrag. Dieser beträgt je nach Kasse rund 100 Euro sowie 13
Euro für die Pflegeversicherung.
Studentenjob
Immer versicherungsfrei sind Studenten, die eine Beschäftigung ausschließlich
während der Semesterferien ausüben. Dabei kommt es weder auf die Höhe des
Arbeitsentgelts noch auf die Dauer der Beschäftigung oder die Zahl der
wöchentlichen Arbeitsstunden an. In der Regel sind Beschäftigungen des Studenten
während des Semesters unabhängig von der Höhe des Arbeitsentgelts ebenfalls
nicht versicherungspflichtig, wenn die wöchentliche Arbeitszeit dabei nicht mehr
als 20 Stunden beträgt. Arbeitet der Student mehr als 20 Stunden pro Woche, so
ist er dann versicherungsfrei, wenn die Beschäftigung vorwiegend in den Abend-
oder Nachtstunden oder am Wochenende ausgeübt wird und die Arbeitskraft des
Studenten überwiegend durch das Studium in Anspruch genommen wird.
Lohnt sich eine private Zusatzversicherung?
Die meisten Studenten sind wie geschildert gesetzlich krankenversichert. Wer
bessere Leistungen und / oder mehr Komfort wünscht, der kann seinen
Versicherungsschutz durch private Zusatzversicherungen ergänzen. Da gibt es
zunächst die unterschiedlichsten Angebote für die stationäre Behandlung, z.B.
die Unterbringung im Ein-/Zwei-/Mehrbettzimmer mit oder ohne privat-ärztliche
Behandlung, oder die Ergänzungstarife zur ambulanten Heilbehandlung.
Wesensmerkmal dieser Angebote ist jeweils, dass die Kosten übernommen werden,
für die die Gesetzliche nicht oder nur anteilig aufkommt. Art und Umfang des
gewünschten Versicherungsschutzes kann man individuell nach Bedarf und
Geldbeutel zusammenstellen.
Immer jedoch sind bei Antragstellung Gesundheitsfragen zu beantworten, von deren
Prüfung der Versicherer letztendlich den zu zahlenden Beitrag abhängig macht.
Denn anders als die gesetzlichen Kassen, die Jeden ohne Unterschied von Alter,
Geschlecht oder Gesundheitszustand versichern (Solidarprinzip), ermitteln die
privaten Krankenversicherungen für ihre Kunden einen individuellen Beitrag. Der
ist von drei Faktoren abhängig:
- Eintrittsalter: Je jünger, desto günstiger der Beitrag
- Geschlecht: Frauen zahlen etwas höhere Beiträge
- Gesundheitszustand: Vorerkrankungen können zu einem Angebot mit
Beitragszuschlägen, vielleicht sogar Leistungseinschränkungen oder zu einer
Ablehnung des Antrages führen.
Erschwernisangebote genau prüfen
Kommt es tatsächlich - was bei jungen Versicherten selten der Fall ist - zu
einer Annahme mit erhöhtem Beitrag oder Leistungseinschränkung, sollte man gut
überlegen, ein solches "Erschwernisangebot" auf Grund der Risikoprüfung
abzulehnen. Denn lehnt man ab, kommt der Versicherungsvertrag nicht zustande.
Möglicher Nachteil neben dem fehlenden Versicherungsschutz: Bei einer
Antragstellung zu einem späteren Zeitpunkt, z.B. als Assistenzarzt, ist
anzugeben, dass bereits einmal ein Antrag abgelehnt oder nicht zustande gekommen
ist. Außerdem kann sich die Erkrankung bis dahin verschlimmert haben.
Da jedoch Mediziner zu einer Berufsgruppe gehören, die auf Grund ihres
Einkommens die Möglichkeit haben, sich von der gesetzlichen zu Gunsten der
privaten Krankenversicherung befreien zu lassen, ist grundsätzlich anzuraten,
möglichst frühzeitig (solange man fit und gesund ist) in die private
Krankenversicherung einzusteigen. Gibt es ein Erschwernisangebot, sollte man mit
dem Versicherer in Verhandlungen treten, ob z.B. zusätzliche Untersuchungen
möglich sind, die die Schwere der Erkrankung abklären könnten, und/oder ob eine
erneute Überprüfung des Beitragszuschlags nach zwei oder drei Jahren möglich
ist.
Sinnvoll: Option auf spätere Versicherung
Wer sich eine private Zusatzversicherung während des Studiums nicht leisten kann
oder will, der kann für einen überschaubaren Monatsbeitrag eine Option auf eine
spätere private Krankenversicherung abschließen. Diese Option kann dann z.B.
beim Berufsstart ohne erneute Gesundheitsprüfung ausgeübt werden.
Zwischenzeitlich aufgetretene Erkrankungen oder eine generelle Verschlechterung
des Gesundheitszustands bleiben dann unberücksichtigt!
[Mehr
Infos zum Thema Krankenversicherung - klick hier] |
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| Autor(in): Peter Dahlhausen (Deutsche Ärzte-Versicherung) ([email protected]) |
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(idw) - Deutscher Akademischer Austausch Dienst und Mummert Consulting AG bewerten MHH-Aufbaustudium als überdurchschnittlich gut: Das MD/PhD-Programm "Molekulare Medizin" der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) ist vorbildlich und nachahmenswert - und wurde deshalb als "Best practice" ausgezeichnet. Diese positive Nachricht vermeldet Professor Dr. Reinhold E. Schmidt, Sprecher des MHH-Aufbaustudiengangs. Die Unternehmensberatung Mummert Consulting AG, Hamburg, hatte Anfang des Jahres im Auftrag des Deutschen Akademischen Austausch Dienstes (DAAD) die vom DAAD geförderten Promotionsprogramme evaluiert.
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Aufbaustudium Molekulare Medizin in Hannover In einem ersten Schritt wurden die Programmdirektoren und -koordinatoren sowie Studierende aller Jahrgänge mit einem Fragebogen um ihr Urteil gebeten. Zusätzlich fand Mitte April eine Vorort-Begutachtung in Hannover statt. "Unser Programm hat in einer Reihe von Themenfeldern überdurchschnittliche Ergebnisse erzielt. Es gilt somit als beispielhaft für andere Promotionsprogramme in Deutschland", freut sich Professor Schmidt. Insbesondere der Lehrplan, die interne Evaluation und Qualitätssicherung wurden gelobt - der Aufbaustudiengang ist seit April 2004 akkreditiert. "Weil das Programm in die Hannover Biomedical Research School eingebettet ist, sahen die Gutachter es als besonders nachhaltig an", sagt Professor Schmidt.
Der Aufbaustudiengang "Molekulare Medizin" wendet sich an promovierte Mediziner und diplomierte Naturwissenschaftler und bereitet projektorientiert den Schritt zum Wissenschaftler in der klinischen Forschung vor. Das englischsprachige interdisziplinäre Programm läuft über drei Jahre. Neben der Forschungsarbeit stehen auch "soft skills" auf dem Lehrplan wie Forschungs- und Medizinethik, wissenschaftliches Schreiben und Präsentation. Ein zusätzlicher Pluspunkt: ein intensives Kulturprogramm und Exkursionen zu Biotechnologie- und Pharmaunternehmen. Die Studierenden schließen ihre Ausbildung mit dem Grad eines PhD (Doctor of Philosophy) oder Dr. rer. nat. ab.
Weitere Informationen geben Ihnen gerne Professor Dr. Reinhold E. Schmidt, Direktor der MHH-Abteilung Klinische Immunologie und Sprecher des Studiengangs, Telefon: (0511) 532-6656, E-Mail: [email protected], und Dr. Susanne Kruse, Präsidialamt der MHH, Telefon: (0511) 532-9844, E-Mail: [email protected].
Weitere Informationen:
http://www.mh-hannover.de/studium/phd
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)
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| Autor(in): Dr. Arnd Schweitzer (MH Hannover) ([email protected]) |
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(idw) - Amerikanische Elitestudenten der Harvard-Universität sammeln künftig an der Universität Bonn internationale Erfahrung. Bis zu 15 besonders qualifizierte Studierende aus Cambridge werden ab 2006 nach Bonn kommen, um hier in einem zweimonatigen Studienprogramm mit dem Titel "Life Sciences & Culture Bonn" den deutschen Kulturraum und die moderne Forschung in den Lebenswissenschaften am Zentrum LIMES ("Life and Medical Science") der Bonner Universität kennen zu lernen. Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) hat seine finanzielle Unterstützung für das neue Programm zugesagt. Es ist das erste Programm dieser Art an einer deutschen Universität.
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Uni Bonn und Harvard kooperieren "Dass wir zu den wenigen Universitäten in der Welt gehören, denen die Harvard-Universität ihre Studierenden anvertraut, ist eine erfreuliche Bestätigung für das Renommee, das Bonn weltweit als Forschungsuniversität genießt", sagt Rektor Professor Dr. Matthias Winiger. Internationale Kooperationen sind ein wesentlicher Bestandteil der Strategie der Bonner Hochschule, die in ihrem Leitbild auf Internationalität und Kooperation in Forschung und Lehre setzt.
Kern des Bonner Angebots für Studenten aus Harvard ist die Kombination des international renommierten Bonner Wissenschaftsbereichs LIMES ("Life and Medical Sciences") unter der Federführung von Professor Dr. Michael Hoch mit dem klassischen "Junior Year". Die amerikanischen Gäste werden in den Bonner Forschungslabors aktuelle Forschungsprojekte in den LIMES-Schwerpunktbereichen Membran-Biochemie, RNA-Technologien, Immunregulation und Zellarchitektur kennen lernen und daran mitarbeiten.
"Unsere Partner in Harvard sind offenbar sehr überzeugt von der Qualität der LIMES-Arbeitsgruppen. Sie beabsichtigen, der Bonner Uni eine angemessene Gebühr für dieses Angebot zu zahlen. Wir sind die erste deutsche Universität, die in den Lebenswissenschaften eine solche Kooperation mit einer amerikanischen Elite-Universität eingeht!" erläutert Professor Hoch. Er ist auch der Initiator des gefragten Exzellenz-Studiengangs Molekulare Biomedizin, um dessen 30 Studienplätze sich jedes Jahr Hunderte von Bewerbern bemühen.
Im Rahmen des Junior Year lädt die Universität Bonn schon seit vielen Jahren junge Studierende von führenden Hochschulen aus Übersee zu Intensivkursen ein, in denen Fachvorlesungen und Seminare mit speziellen Angeboten in deutscher Sprache und Landeskunde kombiniert werden. Das Programm genießt in den USA hohes Ansehen. "Vor einiger Zeit hat die Harvard University ihre eher zurückhaltende Politik zum Studierendenaustausch aufgegeben, da die Vermittlung von internationaler Erfahrung schon im Grundstudium auch in den USA immer wichtiger wird", erklärt die Uni-Dezernentin für Internationale Angelegenheiten, Liselotte Krickau-Richter. "In Bonn hat Harvard einen guten Partner gesehen."
Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) hat der Partnerschaft Bonn-Harvard mit seiner Förderzusage im Rahmen des neuen Programms "Study Abroad in Germany" den offiziellen Segen erteilt. Als weiteren Partner für das Programm hat die Bonner Universität die University of Wisconsin gewonnen, mit der sie bereits seit Jahrzehnten in der Forschung, im gegenseitigen Studierendenaustausch und im Junior Year kooperiert.
Quellen: idw, Uni Bonn
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| Autor(in): Dr. Andreas Archut (Uni Bonn) ([email protected]) |
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