16.08.2005

Ausgabe 271/05

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Medi -Learn

Die Onlinezeitung von MEDI-LEARN
Medi-Zeitung

Medi -Learn

(in Kooperation mit dem Georg Thieme Verlag und der Deutschen Ärzte Finanz)


Wenn ein Mann will, dass ihm seine Frau zuhört, braucht er nur mit einer anderen zu reden.
(Liza Minnelli)


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 Inhalt (jetzt auch anklickbar)
1.Editorial
2.Bieten, Feilschen und Co.: Auktionshaus
3.Rezension zur Checkliste Neurologie mit Gewinnspiel
  
4.Der Examensservice: Dein Examensergebnis am Prüfungstag
5.Information ist alles! - Der Weiterbildungsplaner
6.Halbes Tertial Neufundland
  
7.Klartext im Versicherungsdschungel (9): Der Versicherungs-Check-Up für junge Mediziner
8.Cartoon der Woche: Scheibchenweise
9.Auszeichnung für Wittener Medizinstudenten
  
10.Charité liegt bei Studienplatzbewerbern hoch im Kurs
11.Medi-Jobbörse: Der Jobticker
12.Impressum / Abofunktionen / Mitarbeit
    
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 1. Editorial
  

Hallo,

die Examina stehen vor der Tür und mit ihnen der MEDI-LEARN Examensservice, den wir Euch in dieser Ausgabe genauer vorstellen möchten. Mit diesem könnt Ihr unter anderem am Prüfungstag Eure Ergebnisse mit denen der Kommilitonen vergleichen - mehr dazu im heutigen Newsletter.
Dass Weiterbildung ein wichtiges Thema ist und wie man sie sinnvoll gestaltet, dazu liefert uns Peter Dahlhausen heute ebenso Informationen wie zum Thema 'Versicherungs-Check-Up für Mediziner'.

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Desweiteren findet Ihr in dieser Ausgabe einen PJ-Bericht zum Thema Neufundland, in dem uns Katja Blum nicht nur von Eisbergen berichtet. Weiterhin in diesem Newsletter dabei: Eine weitere Checklisten-Rezension, die aktuellen Jobanzeigen und zwei Meldungen aus Deutschlands Unilandschaft, die sich den Unis Witten/Herdecke und der Charité widmen.

Bis zur nächsten Woche,
Jens, Lilian und Christian
Redaktion MEDI-LEARN

PS: MEDI-LEARN Fakten zum Physikum in neuer Auflage erschienen!
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 2. Bieten, Feilschen und Co.: Auktionshaus

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Seit beinahe einem Jahr könnt Ihr im Auktionshaus von MEDI-LEARN auf Schnäppchenjagd gehen: Unser virtueller Flohmarkt für Bücher und Klinikbedarf hat an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr geöffnet und wartet auf Euren Besuch. Ihr möchtet die nicht mehr benötigten Bücher des letzten Semesters aus den Regalen räumen oder seid auf der Suche nach preiswerter Literatur für das neue Semester? Nicht nur für diesen Fall empfehlen wir Euch einen Besuch im Auktionshaus, aus dem wir hier die aktuellen Auktionen präsentieren:

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Last minute Angebote
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GK 3 Termini Pocket1,49 €19.08.2005 09:13:45
Anatomische Tafel - Antiquität35,00 €19.08.2005 14:06:24
100 Fälle aus der praktischen Medizin2,00 €24.08.2005 20:15:30
Sobotta Anatomieatlanten Bände 1+2 komplett67,50 €31.08.2005 21:35:21
Pathologie-Buch Böcker + CD-Rom39,00 €31.08.2005 21:35:21
Neueste Auktionen
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GK 3 Termini Pocket1,49 €19.08.2005 09:13:45
Physiologie Deetjen, Speckmann+ CD-Rom 25,00 €02.09.2005 19:44:37
Biologie für Mediziner7,50 €02.09.2005 17:54:31
Physik für Mediziner13,00 €02.09.2005 17:48:11

   
Autor(in): Redaktion MEDI-LEARN ([email protected])
  
Links zum Artikel:

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Das Auktionshaus bei MEDI-LEARN
  
Diskussionen im Internet:
  

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 3. Zwischen den Zeilen "Checkliste Neurologie"

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Titel: Checkliste Neurologie
Autor(en): Grehl, Reinhardt
Verlag: Georg Thieme Verlag
ISBN:3131262737
Preis: 39,95
Medizinlehrbuch

Checkliste Neurologie
In bewährter Checklistenmanier ist dieses Kitteltaschenbuch Neurologie in einen grauen, grünen, blauen und roten Abschnitt unterteilt. Der erste Teil führt den Leser in die diagnostischen Grundlagen und grundsätzlichen Therapieprinzipien ein. Der darauf folgende grüne Teil widmet sich auf rund achtzig Seiten den neurologischen Leitsyndromen und - symptomen, während sich der blaue Teil ganz auf die neurologischen Krankheitsbilder konzentriert. Last but not least wird im roten Teil auf die "neurologische Intensivmedizin" eingegangen.

Gerade für Medizinstudenten und junge Ärzte, die in Famulatur, PJ oder erster Stationsarbeit Kontakt mit dem Fach Neurologie bekommen, ist die Checkliste ein optimaler Begleiter. Die Einbandinnenseiten präsentieren zum einen die periphere sensible Innervation und zum anderen eine Übersichtstabelle zur Pareseprüfung - beides Inhalte, auf die man in der neurologischen Praxis regelmäßig zugreifen wird.

Wer die knapp 40 EUR für die Checkliste bezahlt, bekommt rund 800 Seiten geballtes Wissen für die Kitteltasche und einen ständigen Begleiter für den Stationsalltag - ganz nach dem Motto: "Man muss nicht alles wissen, man muss nur wissen, wo es steht!".

Das Checkliste-Gewinnspiel

Die Checklisten aus dem Hause Thieme sind seit Jahren ein Garant für Wissen, das auf den Punkt gebracht, jederzeit griffbereit und kompetent zur Verfügung steht. Druckfrisch wurden bewährte Checklisten neu aufgelegt und sind ab sofort im Buchhandel erhältlich. Die Checklisten präsentieren sich ab nun in einem neuen, moderneren Design. Auch inhaltlich wurden sie überarbeitet und aktualisiert. Das Checklisten-Kreuzworträtsel geht weiter. Löst das Rätsel und gewinnt insgesamt 49 druckfrische Checklisten aus dem Thieme-Verlag. Wie? Ganz einfach: Kreuzworträtsel herunterladen und lösen - danach den Lösungssatz Online eintragen und schon bist Du dabei:

Erfrischend neu:
Thiemes Checklisten


Das Checklisten-Kreuzworträtsel

7x7 = 49 Exemplare der Checklisten zu gewinnen!

[klick hier zum Kreuzworträtsel]

   
Autor(in): Christian Weier (MEDI-LEARN) ([email protected])
  
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Das Forum "Bücherplausch" steht für Diskussionen rund um die Lehrbücher zur Verfügung.
  
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 4. Dein Examensergebnis am Prüfungstag

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Auch in diesem Jahr findet wieder der MEDI-LEARN Examensservice statt - welche Serviceleistungen am Prüfungstag auf den Seiten von MEDI-LEARN geboten werden, verrät der folgende Artikel.

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Der Examensservice von MEDI-LEARN
Schon seit fünfeinhalb Wochen lernt Bastian M. für das Physikum. Gerade waren die letzten Klausuren überstanden, schon stürzte er sich Hals über Kopf in den Lernstreß. Um sich am Anfang einen Überblick zu verschaffen, hat Bastian einen Lernplan auf den Seiten von MEDI-LEARN erstellt [Lernplaner aufrufen] [Lernplaner aufrufen]. Dieser vermittelte ihm eine grobe Einteilung für die Wochen bis zum Examen. Nun ist es fast soweit – in der nächsten Woche wird es ernst. Bastian hat sich einigermaßen an den Lernplan halten können – beim Kreuzen erreicht er meist zwischen 65 und 70 Prozent.  Wie Bastian geht es zur Zeit vielen Studenten in Deutschland – nicht nur für Physikumskandidaten wird es bald ernst. Auch Kandidaten des zweiten Staatsexamens stehen kurz vor der schriftlichen Examensprüfung. Um die Teilnehmer am Examenstag nicht alleine zu lassen, bietet MEDI-LEARN wie jedes Semester den so genannten Examensservice an. Dabei lösen die Dozenten der MEDI-LEARN Repetitorien die schriftlichen Examensfragen und stellen die Ergebnisse (kostenlos) ins Internet [Examensservice aufrufen].

Zwischen Marburg und Kiel
Kurz nach Prüfungsende geht es zunächst für die meisten unbemerkt los. Einige Mitarbeiter von MEDI-LEARN warten auf die Prüfungsteilnehmer in Marburg und bitten um ein Examensheft der Gruppe A und eines der Gruppe B. Sobald sich ein Student oder eine Studentin bereit erklärt hat, ihr Heft abzugeben, werden diese auf dem schnellsten Weg in das MEDI-LEARN Büro in Marburg gebracht. Innerhalb von wenigen Minuten werden die Prüfungsfragen digitalisiert und vervielfältigt, so dass die Dozenten mit der Auswertung beginnen können.  Szenenwechsel nach Kiel: Parallel beginnt hier die Arbeit für das Onlineteam von MEDI-LEARN. In den Büros werden die verschiedenen Server auf den Ansturm vorbereitet und die Webseite und das Forum mit eindeutigen Links zu den späteren Ergebnissen versehen. „In der Regel kommen die ersten Besucherströme rund 30 Minuten nach Prüfungsende“, so Christian Weier, Teamleiter der Onlineredaktion.

Statistische Auswertung Deiner Examensergebnisse
Der erste Anlaufpunkt der Prüfungsteilnehmer ist die statistische Auswertung der Examensergebnisse. Bei diesem Service können die Studenten ihre eigenen Ergebnisse in eine Maske eintragen. Direkt nach der Eingabe werden diese mit allen anderen bis dahin gesammelten Lösungen aller Teilnehmer verglichen [zum Statistikservice]. „Die statistische Auswertung ist nicht nur ein guter erster Anhaltspunkt für die Studenten, wir nutzen sie auch, um unsere Literaturauswertung auf Plausibilität zu checken“, erklärt Jens Plasger und fügt an: „Je höher die Anzahl der Teilnehmer an der statistischen Auswertung ist, desto sicherer werden die Lösungen und desto schneller stehen die Ergebnisse der Literaturauswertung zur Verfügung. Daher ist jeder Student, der sich an der statistischen Auswertung beteiligt, auch eine große Hilfe für das Auswerter-Team von MEDI-LEARN.“

Die statistische Auswertung bietet jedoch auch nach dem Eingeben interessante Feature: So kann man sich jederzeit wieder einloggen und schauen, wie sich die eigenen Ergebnisse im Vergleich zu den anderen Teilnehmern entwickeln. Darüber hinaus werden die Lösungen auch automatisch mit der Literaturauswertung der MEDI-LEARN Dozenten verglichen, so dass das lästige Auszählen entfällt. Im Marburger Büro werden zugleich bereits die ersten gelösten Aufgaben in das eigens für die Examensauswertung erstellte Onlinetool eingepflegt. Dr. Bringfried Müller koordiniert die Prüfungsauswertung und überprüft die Ergebnisse vor der Veröffentlichung mehrfach auf Plausibilität.

Der erste Stand der Dinge geht online
Zirka zwei Stunden nach Prüfungsende ist es dann soweit: Der erste „Stand der Dinge“ der Literaturauswertung wird auf die Seiten von MEDI-LEARN gestellt. Direkt nach der Veröffentlichung beginnen die Teilnehmer eventuell strittige Fragen im MEDI-LEARN Forum zu diskutieren [zum Forum]. „Bei der Diskussion der Fragen ist es sehr wichtig, dass eindeutig die Fragennummer und die Gruppe angegeben werden, da die Zuordnung dann einfacher ist“, sagt Peter Wollny, der in der Examensauswertung unter anderem für die Ordnung im Forum zuständig ist, und fügt hinzu: „Besonders hilfreich sind Literaturhinweise oder Zitate aus Standardlehrbüchern, die den eigenen Lösungsvorschlag untermauern. Mit diesen Hinweisen können die Auswerter direkt und effektiv weiterarbeiten.“

Examensergebnisse per E-Mail
Abhängig von der Anzahl der Fragen wird die Lösungstabelle im „Stand der Dinge“ nach und nach vervollständigt. Sobald die Tabelle vollständig vorliegt, wird sie über den Emailverteiler „Examensergebnisse per Email“ an einige tausend Studenten verschickt [[zum Emailverteiler]. „Man sollte sich frühzeitig – am besten einige Tage vor dem Examen – in den Verteiler eintragen, so dass einem am Prüfungstag die Email sicher erreicht“, gibt Peter Artz, Programmierer bei MEDI-LEARN, als Tipp. „Dafür ist nur die Eingabe der Emailadresse notwendig. Nach dem Eintrag bekommt man eine kurze Nachricht, in der man die kostenlose Bestellung bestätigen muss. Erst danach ist man sicher im Verteiler.“
Nachdem der vollständige Stand der Dinge veröffentlicht und per Email verschickt ist, erreicht die Besucherzahl ihr Maximum. „Zu dieser Zeit greifen zwischen 600 und 1.000 Leute gleichzeitig auf die Server zu“, ergänzt Stephanie Landskron aus der Onlineredaktion. „Sollte es in dieser Zeit zu einem Absturz kommen, steht ein Reserve-Server zur Verfügung, auf dem zumindest die Examensergebnisse einsehbar sein werden.“

Im Falle eines Falles: der Ersatzserver
Sofern es tatsächlich zu einem Absturz des Servers kommt, der in der Redaktion den Spitznamen „Phoenix“ trägt, laufen sofort alle Telefonleitungen heiß. „Gerade in dem Moment eines Absturzes ist es immer schwer, sowohl das Problem mit dem „Phoenix“ zu beheben, als auch die Fragen zahlreicher Studenten zu beantworten, die Angst haben, ihre Ergebnisse nicht zu bekommen“, betont Christian Weier. „Wir empfehlen allen Examenskandidaten, den Ersatzserver vor Examensbeginn einmal kurz aufzurufen und die Seite als Favorit (Bookmark) im Internet-Browser hinzuzufügen. So hat man auch bei einem Absturz des Hauptservers Zugriff auf die Ergebnisse.“ [Ersatzserver aufrufen].

4 Gruppen beim Physikum nach neuer und alter AO
Das diesjährige Maximum wird für den zweiten Tag der Physikumsauswertung erwartet. Das liegt zum einen daran, dass im Herbst sehr viel mehr Studenten am Physikum teilnehmen als im Frühjahr und zum anderen daran, dass viele zukünftige Mediziner jetzt die Chance nutzen und das Physikum nach alter AO ablegen wollen (siehe auch Artikel „Chancen, wie noch nie!“). „In diesem Jahr werden wir darüber hinaus nicht nur zwei, sondern insgesamt vier Auswertungsgruppen anbieten: Die Auswertung erfolgt nach Physikum Gruppe A alte Approbationsordnung (AO), Physikum Gruppe B alte AO, Physikum Gruppe A neue AO und Physikum Gruppe B neue AO“, ergänzt Jens Plasger. „Wir möchten alle Studenten darauf hinweisen, genau zu schauen, ob sie in der richtigen Ergebnistabelle sind, um unnötige Schrecksituationen zu verhindern.“ Zusätzlich wird MEDI-LEARN die Ergebnisse mit einem roten bzw. blauen Siegel versehen, das noch einmal genau auf die Zugehörigkeit hinweist [Siegelbeispiele ansehen].

Nachdem die beiden Tage des Physikums am Donnerstag und Freitag geschafft sind, folgen vier Tage der Examensauswertung 2. Staatsexamen. Das MEDI-LEARN Team ist an Examenstagen in der Regel von morgens 9.00 Uhr im Einsatz – vor 22.00 Uhr ist selten Feierabend. „Danach brauchen wir, genauso wie die Studenten, erst einmal Urlaub“, so Dr. Bringfried Müller.

Diskussionen in den Examensforen
Aber auch nach der Examensauswertung lässt MEDI-LEARN die Prüfungskandidaten nicht allein. Im Forum wird auch in den Tagen nach der Prüfung eifrig über die Lösungen diskutiert oder andere Probleme der Studenten werden aufgegriffen. Darüber hinaus steht die umfangreiche Prüfungsprotokoll-Datenbank für die Vorbereitung auf das mündliche Examen zur Verfügung [Protokolle aufrufen]. Abschließend ein Tipp für alle Studenten, die vor der mündlichen Prüfung stehen: Der letzte Artikel der Artikelserie „Lernen, wie die Profis“ gibt wertvolle Hinweise, wie man eine mündliche Prüfung besser bestehen kann. Darüber hinaus findet Ihr dort die „goldenen Regeln“ für die mündliche Prüfung [Artikel aufrufen].

Wir wünschen allen Studenten viel Erfolg im Examen und drücken ganz fest die Daumen.

   
Autor(in): MEDI-LEARN ([email protected])
  
Links zum Artikel:

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Examensservice-Seiten

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Statistische Auswertung Deiner Ergebnisse

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Examensergebnisse per E-Mail
  
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Veranstaltungsreihe
Der Arbeitsplatz Krankenhaus im Wandel

Tarifreform im Öffentlichen Dienst, Privatisierungen, Klinikfusionen: es tut sich etwas in der Krankenhauslandschaft!

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über die Auswirkungen dieser und weiterer wichtiger gesetzlicher Rahmenbedingungen auf Ihre Karriere als Ärztin oder Arzt.

Termine und Veranstaltungsorte finden Sie in unserem Veranstaltungskalender unter der Rubrik "Klinik und Karriere":

[mehr Info zu den Veranstaltungen - klick hier]

  

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 5. Information ist alles! - Der Weiterbildungsplaner

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Mindestens sechs Jahre lang hat man sich durch die universitäre Ausbildung gearbeitet und sich doch eigentlich etwas Ruhe vom Lernen verdient. Aber: Mit Pauken und Prüfungen ist noch lange nicht Schluss. Weiterbildung ist nun angesagt, und zwar mindestens 48 Monate oder mehr, abhängig von der gewählten Fachrichtung. Erst nach erfolgreich abgeschlossener Weiterbildung stehen die Türen zu einer Karriere im Krankenhaus oder in der eigenen Praxis offen.

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Spätestens während des PJ stellt sich die Frage, welche Fachrichtung angestrebt werden soll. Für die nun bevorstehende Stellensuche ist sie von entscheidender Bedeutung: Wer in die Chirurgie möchte und langfristig an eine Krankenhauskarriere denkt, wird seine Bewerbungsstrategie ganz anders ausrichten als derjenige, der die Niederlassung als Kinderarzt anstrebt. Die Erfahrungen mit den einzelnen Fächern während der Ausbildung sind aber eher theoretischer Natur, von den Famulaturen und dem PJ selbst einmal abgesehen. So sind die Vorstellungen über die konkrete Tätigkeit als Arzt im entsprechenden Fachbereich bei vielen Studenten denn auch recht diffus. Infolgedessen ist auch das Wissen über die Möglichkeiten und Bedingungen der Weiterbildung meist unzureichend.

Struktur, Inhalt und Umsetzung der Weiterbildung ist Sache der regionalen Landesärztekammern und wird in der jeweiligen Weiterbildungsordnung festgelegt. Diese orientieren sich an der Musterweiterbildungsordnung (MWBO) der Bundesärztekammer, die als Richtschnur für die Umsetzung in den einzelnen LÄK gilt.

Derzeit wird die Weiterbildung überwiegend nach der MWBO von 1992 praktiziert. Seit 2003 gibt es eine neue Ordnung, die sich derzeit in der Phase der Umsetzung in den einzelnen LÄKs befindet. Bei Stellenantritt ist also unbedingt zu klären, welche Weiterbildungsordnung aktuell gilt! Die MWBO von 2003 definiert: „Ziel der Weiterbildung ist der geregelte Erwerb festgelegter Kenntnisse, Erfahrungen und Fertigkeiten, um nach Abschluss der Berufsausbildung besondere ärztliche Kompetenzen zu erlangen. Die Weiterbildung dient der Sicherung der Qualität ärztlicher Berufsausübung“.

Was sich so plausibel anhört, entpuppt sich als ein 181 Seiten starkes Regelwerk, in dem die einzelnen Gebiete definiert, die genauen Weiterbildungszeiten aufgeführt und die Inhalte der Weiterbildung beschrieben werden. Jeder Schritt der Weiterbildung ist zu dokumentieren und als Nachweis für die Anmeldung zur abschließenden mündlichen Prüfung vorzulegen.

Zeitspektrum von 48 bis 72 Monaten
Die MWBO von 2003 sieht insgesamt 32 Gebiete vor, in denen Facharztkompetenzen erworben werden können. Überwiegend ist jeweils der Erwerb eines Facharzttitels pro Gebiet vorgesehen, zum Beispiel der Facharzt für Neurologie in der entsprechenden Disziplin. In den großen Gebieten Chirurgie, Innere Medizin und Allgemeinmedizin sowie in einigen kleineren Gebieten ist der Erwerb unterschiedlicher Facharztkompetenzen möglich, teilweise durch Bildung von Schwerpunkten. Zu den einzelnen Bereichen regelt die MWBO neben den Zielen und Inhalten vor allem die erforderliche Mindestweiterbildungszeit. Diese beträgt für viele Fächer 60 Monate, deckt aber ein Spektrum von 48 Monaten für Anatomie bis zu 72 Monaten für die chirurgischen Fächer ab. Es wird auch festgelegt, wie viele Monate der Weiterbildung gegebenenfalls bei niedergelassenen Ärzten abgeleistet werden können. Wichtig ist außerdem zu wissen, welche Zeiten sich auch auf andere Gebiete anrechnen lassen. So kann man sich beispielsweise auf die Weiterbildung in der Kinder- und Jugendmedizin bis zu zwölf Monate in einem Gebiet der Kinder- und Jugendpsychiatrie gutschreiben lassen. Diese so genannten „Anrechnungsfächer“ sind für den Einstieg in die Weiterbildung besonders interessant, denn sie erhöhen die Anzahl der möglichen Arbeitsstätten ganz erheblich.

Weiterbildung ist Karriereinstrument
Natürlich sollte die persönliche Neigung bei der Wahl der Weiterbildung höchste Priorität haben. Dennoch müssen stets die kurz-, mittel- und langfristigen Folgen der Fächerwahl berücksichtigt werden. Ausschlaggebend ist dabei sicher nicht nur das Angebot an Weiterbildungsstellen im Wunschfach: Die Festlegung in Hinblick auf eine mögliche Karriere in Krankenhaus oder Praxis ist ebenso zu durchdenken wie die Frage der Niederlassungsperspektiven in diesem Fach heute und in Zukunft. Zu prüfen ist, inwieweit sich demografische Entwicklungen (z.B. der Geburtenrückgang) auf die Berufsausübung auswirken, wie sich die Verdienstmöglichkeiten darstellen und durch welche Spezialisierungen ein zusätzliches Einkommen erzielt werden kann. Nicht zuletzt müssen Änderungen der Rahmenbedingungen (aktuelles Beispiel: Medizinische Versorgungszentren) im Auge behalten werden. Diese unterschiedlichen Aspekte sollten rechtzeitig einer individuellen Bewertung unterzogen werden, bevor es aufgrund der fortgeschrittenen Weiterbildung dafür vielleicht schon zu spät ist und ein Umsteuern zu aufwändig wird. Übrigens: Mit der erfolgreich abgeschlossenen Weiterbildung hört das Lernen immer noch nicht auf. In der Berufsordnung hat die Fortbildung der Ärzte nämlich ihren festen Platz. Die Politik hat diese Anweisung bereitwillig aufgegriffen und im Zuge des GKV-Modernisierungsgesetzes (GMG) sogar eine Fortbildungspflicht daraus gemacht!

Peter Dahlhausen
Deutsche Ärzte Finanz

   
Autor(in): Peter Dahlhausen (Deutsche Ärzte Finanz) ([email protected])
  
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zum Weiterbildungsplaner

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MWBO 2003 als PDF-Datei
  
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NEU! Fernstudium Gesundheitsökonomie für Mediziner

Medizinstudenten im Hartmannbund


Ökonomische Kenntnisse sind für Mediziner aus dem beruflichen Alltag nicht mehr wegzudenken.

Das berufs- bzw. studiumsbegleitende Fernstudium 'Gesundheitsökonomie für Mediziner' der FFH Riedlingen und des Hartmannbundes vermittelt Ihnen das notwenige Rüstzeug.

Vorteile des berufsbegleitenden Angebotes:

  • Für Teilnehmer/innen bestehen am Arbeitsmarkt erhebliche Vorteile

  • Durch weitgehendes Selbststudium zu Hause sind die Teilnehmer/innen örtlich nicht gebunden.

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 6. Halbes Tertial Neufundland

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Da ich schon einmal längere Zeit in Kanada gewesen bin und mir das Land damals schon sehr gut gefallen hat, wollte ich unbedingt noch einmal Zeit dort verbringen. Außerdem hatte ich gehört, dass man als Student in Kanada vor allem praktisch um einiges mehr lernt als in Beutschland, und nicht nur zum Blut abnehmen und Haken halten da ist. Daher entschied ich mich, mich für ein Auslandstertial in Kanada zu bewerben.

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Wie plant man so ein Auslandstertial?
Am besten, man fängt einfach mal an, und arbeitet sich dann langsam voran. So fing ich an, mich im Internet über mögliche Unis zu informieren. Ich fand auch einige Berichte, die mich mehr oder weniger weiterbrachten (DAAD, MEDI-LEARN, dfa ...). Wenn man im Internet auf den Seiten der Universitäten schaut, sollte man immer nach „undergraduate student“, „foreign student“, „clerkship“ oder „elective“ suchen. Die meisten Unis haben ihre erforderlichen Formulare ins Netz gestellt oder man kann sich direkt an den „elective coordinator“ wenden. Das ist im Fall der Uni Neufundland Ruth Alivio ([email protected]). Man muss sich allerdings im Klaren sein, dass man nicht erst ein paar Tage vorher da anfragen kann. Die meisten Unis haben Bewerbungsfristen und die sollte man einhalten. Das hieß in meinem Fall: 10-12 Monate vorher bewerben. Außerdem gilt das Prinzip, wer sich zuerst bewirbt, bekommt den Platz. Bevor man jetzt anfängt, sich zu bewerben, sollte man mit dem LPA und mit dem Dekanat klären, ob das alles so durchführbar ist.

Ich hatte mir also die Formulare runtergeladen und wollte mich fleissig ans Ausfüllen machen. Doch beim Durchgehen der Formulare fiel mir auf, dass da auch Impfnachweise erforderlich waren. Man kann sich das, glaube ich, von jedem Arzt bestätigen lassen, an manchen Unis macht es auch das Institut für Immunologie. Danach ging es zum Dekanat, um bestätigen zu lassen, dass ich Student der Universität war.

An dieser Stelle war ich schon fast am Ziel, wäre da nur nicht diese Sache mit der Botschaft und dem Visum. Man kann zwar mit einem Besuchervisum einreisen, und das machen auch viele, aber eigentlich muss man ein spezielles Visum haben. Für dieses Visum (nähere Infos bei der kanadischen Botschaft) muss man sich einer medizinischen Untersuchung von einem von der kanadischen Regierung anerkannten Arzt unterziehen. Das hört sich jetzt alles ziemlich aufwendig an - es ist aber nicht soooo schlimm - und man weiß ja wofür! Deshalb: Nur Mut!!!
Wegen der Unterkunft in Neufundland sollte man sich keine Sorgen machen. Krankenhäuser außerhalb von St. John´s stellen, soweit ich weiß, Zimmer und in St. John´s gibt es eine Reihe von Angeboten. Unter anderem hat Ruth Alivio ein Haus mit 5 Zimmern, in dem es sich sehr angenehm wohnen lässt. Hier trifft man bestimmt den einen oder anderen deutschen Student. Daher heißt das Haus unter den kanadischen Studenten auch „the german embassy“. Die Liste mit den Unterkunftsmöglichkeiten werden übrigens gleich zusammen mit der Zusage zugeschickt. Und dann gehts los.
P.S. Wenn man früh genug dran ist, kann man sich beim DFA und der Allianz für ein Stipendium bewerben - ist allerdings nicht ganz leicht, da heran zu kommen.

Checkliste


  • Heimatuni und Landesprüfungsamt

  • Memorial University

  • Botschaft

  • Flug

  • Unterkunft

  • Evtl. Stipendium



PJ-Tertial an sich
Das ganze Tertial ist von der Uni ziemlich gut geplant. Am ersten Tag bekommt man eine Einführung und einen Rundgang durch das Krankenhaus. Außerdem werden die zahlreiche Türcodes verraten, die man sich unbedingt alle notieren sollte. Nach der Einführung wird man dann auf einer Station abgegeben. Je nachdem wie viel zu tun ist, darf man dann gleich ein wenig mithelfen oder man darf nach Hause gehen. Man ist immer einem Team zugeordnet, in dem meist 1- 3 „staffs“ (Chefärzte) und unterschiedlich viele „residents“ (Assistenzärzte) sind. Je nachdem, in welchem Zeitraum man da ist, sind vielleicht auch noch andere „clerks“ (Studenten) in einem Team. Der Tagesablauf sieht dann ungefähr so aus:


  • 7 Uhr Rounds (Visite)

  • ab 8 Uhr startet das OP-Programm

  • wenn das OP-Programm fertig ist, roundet das Team noch mal mit den staffs zusammen

  • meist geht man so gegen 17 Uhr nach Hause


Wenn man mal früher gehen will, ist das auch kein Problem, dann spricht man das mit seinem resident ab und es geht in Ordnung. Je nach Einsatz, Eifer und Motivation kann man auch „calls“ mitmachen. Ausländische Studenten müssen das nicht, aber ich kann es nur empfehlen. Man muss ja nicht, so wie die kanadischen Studenten es müssen, jeden vierten Tag einen call machen - aber man sollte es wenigstens mal versuchen. Während eines calls ist man mit einem resident für den emergency room (Ambulanz), den OP und die Stationen zuständig. Meistens läuft es dann so ab, dass man zuerst zum Patienten geht, ihn untersucht und eine Diagnose stellt. Dann wird der resident angepeipt, der den Patienten noch einmal nach untersucht und dann das weitere Procedere bespriecht. Man kann also schon mal ausprobieren, wie es ist, eigenständig zu arbeiten und Entscheidungen zu fällen.

St. John´s und das Studentenleben
Wenn man einem Kandadier erzählt, das man nach Neufundland fliegt, dann erntet man doch ein wenig Spott. Es ist eben einfach nicht die mondänste Gegend Kanadas, aber doch einzigartig. Die Neufundländer sind alle sehr, sehr nett und hilfsbereit, jeder grüsst jeden auf der Straße und obwohl die Stadt nicht sehr groß ist, kann man doch ziemlich gut ausgehen. Außerdem ist es landschaftlich extrem vielseitig, sodass man sich am Wochenende ruhig mal ein Auto leihen und die Umgebung ein wenig erkunden sollte. Wenn man in der Zeit Mai - Juli in Neufundland ist, kann man mit verschiedenen Anbietern zum whale watching fahren oder man kann die Eisberge an der Bucht von Neufundland vorbeischwimmen sehen. Ein weiteres Highlight ist das Screetching...was das ist, könnt Ihr selber herausfinden.

Fazit:
Ich kann nur jedem empfehlen, ein Teil seines PJ- Tertials in Kanada zu verbringen. Es sind zwar ein bisschen mehr Aufwand und Kosten, als wenn man in Deutschland PJ macht, aber es lohnt sich auf jeden Fall. Allen viel Erfolg und viel Spaß in NFLD!

   
Autor(in): Katrin Blum ([email protected])
  
Links zum Artikel:

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www.med.mun.ca/.../visiting.htm

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www.daad.de

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www.dfa.de
  
Diskussionen im Internet:
  

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Prometheus LernAtlas der Anatomie: Band 2 Hals und Innere Organe

Prometheus LernAtlas der Anatomie
Band 2: Hals und Innere Organe erscheint bald!

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 7. Klartext im Versicherungsdschungel (9):
Der Versicherungs-Check-Up für junge Mediziner

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Versicherungen gehören zum studentischen Alltag. Zumeist wird jedoch bei diesem Thema nur die Preisfrage diskutiert, was bei den üblicherweise schmalen Budgets nicht verwunderlich ist. MEDI-LEARN geht jedoch mit der Artikelserie "Klartext im Versicherungsdschungel" einer ganz anderen Fragestellung nach: Was sind denn die wichtigsten Versicherungen für Medizinstudenten und angehende Ärzte? Und worauf muss ich bei Abschluss einer Versicherung achten? Wo steckt der Teufel im Detail der Versicherungsbedingungen? Auf welche Leistungen kann man getrost verzichten, welche sind unabdingbar?

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Artikelserie "Klartext im Versicherungsdschungel"
Zur Beantwortung dieser Fragen haben wir mit Peter Dahlhausen von unserem Kooperationspartner Deutsche Ärzte-Versicherung einen sachkundigen Autor gewinnen können, der in 9 Kapiteln für Klartext im Versicherungsdschungel sorgt.

Die Themen im Überblick:
1. Ein absolutes Muss: Die Haftpflichtversicherung [zum Artikel - klick hier]
2. Recht haben und Recht bekommen: Die Rechtsschutzversicherung [zum Artikel - klick hier]
3. Per Gesetz verordnet: Die KFZ-Versicherung [zum Artikel - klick hier]
4. Versicherungen für "Hab und Gut": Hausrat, Laptop und Fahrrad [zum Artikel - klick hier]
5. Versicherungsschutz auf Auslandsreisen [zum Artikel - klick hier]
6. Berufsunfähigkeitsversicherung: Auf die Bedingungen kommt es an! [zum Artikel - klick hier]
7. Krankenversicherung: Pflicht und Kür [zum Artikel - klick hier]
8. Unfallversicherung: Gefahren lauern nicht nur in der Uni [zum Artikel - klick hier]
9. "MussSollKann" - Der Versicherungs-Check-Up für junge Mediziner

Folge 9:
Muss - Soll - Kann: Der Versicherungs-Check-Up für junge Mediziner
von Peter Dahlhausen (Deutsche Ärzte-Versicherung)

Eine Antwort auf die Frage, welche Versicherungen unabdingbar sind, gibt die heutige letzte Folge unserer Artikelserie mit dem Titel: "Muss - Soll - Kann" - Der Versicherungs-Check-Up für junge Mediziner. Die Empfehlungen sollen Euch eine erste Orientierung geben und Euch bei der Entscheidungsfindung helfen.

Zur Erläuterung
Die Wertung "Muss" kann sich z.B. aus einer gesetzlichen Vorgabe oder aus einer berufsrechtlichen Bestimmung heraus ergeben. Sie kann auch durch die Uni oder den späteren Arbeitgeber vorgegeben sein.

Mit der Wertung "Soll" ist eine Empfehlung verbunden, ein bestimmtes Produkt abzuschließen.

Und mit "Kann" ist die "Kür" beschrieben - da zählt neben der persönlichen Risikoeinschätzung natürlich auch das Budget, das für Versicherungen zur Verfügung steht. Vielleicht läßt sich Letzteres ja auch durch die Eltern oder andere liebe Mitbürger (z.B. der Erbonkel ;-)) aufbessern.

Tabellarische Darstellung exemplarischer Typen von Versicherungen:
 


Versicherung
 


Vorklinik


Klinik


PJ


Weiterbildung


Check it


Privathaftpflicht


Kann


Kann


Kann


Muss

Versicherungsschutz über Eltern klären
 


Berufshaftpflicht

 - Ausland


Kann

 


Soll

Muss


Soll

Muss


Muss

Muss
 


Ggf. Versicherung durch Uni vorgeschrieben


Rechtsschutz

 - Beruf

 - Verkehr

 - Freizeit

 - Wohnen

 
 

Kann

Soll

Kann

Kann

 
 

Kann

Soll

Kann

Kann

 
 

Soll

Soll

Kann

Kann

 
 

Soll

Soll

Soll

Soll
 


Versicherungsschutz über Eltern klären


Verkehrs-Rechtsschutz ggf. über Automobilclub vorhanden?


Kfz-Versicherung

 - Haftpflicht

 - Teilkasko

 - Vollkasko

 
 

Muss

Soll

Kann

 
 

Muss

Soll

Kann

 
 

Muss

Soll

Kann

 
 

Muss

Soll

Kann

 
 

Gesetzliche Vorgabe

Selbstbehalt wählen

Nur bei Neuwagen oder bei Finanzierung
 


Hausrat

 - Fahrrad

 - Laptop


Kann

Kann

Kann


Kann

Kann

Kann


Kann

Kann

Kann


Soll

Kann

Kann
 


Versicherungsschutz über Eltern oder Vermieter klären


Krankenversicherung

 - Ausland

 - Option auf Voll-versicherung
 


Muss

Muss

Kann


Muss

Muss

Soll


Muss

Muss

Soll


Muss

Muss

Soll


Befreiung von GKV bei Studienbeginn prüfen

Famulatur und PJ sind keine Auslandsreise


Berufsunfähigkeit


Kann


Soll


Muss


Muss
 


Nur bei der Deutschen Ärzte-Versicherung abschließen ;-)


Unfallversicherung


Kann


Soll


Soll


Soll


Spezialtarife für Mediziner abfragen
 


Viel Glück mit Euren Versicherungen wünscht
Peter Dahlhausen
Deutsche Ärzte-Versicherung

Anmerkung der Redaktion:
Wir danken Herrn Dahlhausen an dieser Stelle herzlich für die übersichtliche, konkrete und hilfreiche Darstellung der Versicherungsfragen in den vergangenen neun Ausgaben der Onlinezeitung.

   
Autor(in): Peter Dahlhausen (Deutsche Ärzte-Versicherung) ([email protected])
  
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 8. Cartoon der Woche: Scheibchenweise

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Das folgende Cartoon wurde uns von unserer Partnerseite www.rippenspreizer.com aus der Galerie "Frisch freigegeben" zur Verfügung gestellt.

Auf der Webseite www.rippenspreizer.com findet Ihr 600 weitere Cartoons inklusive E-Cardfunktion und vielen anderen Gimmicks.

   
Autor(in): Redaktion Medi-Learn.net ([email protected])
  
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www.rippenspreizer.com
  
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 9. Auszeichnung für Wittener Medizinstudenten

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Medizinstudenten der Universität Witten/Herdecke gehören zu den Preisträgern des bundesweiten Wettbewerbs "start social", an dem rund 600 soziale Initiativen teilgenommen haben. Den Wittenern wurde für ihr Projekt "Students Health Dialogue", das sich gegen die HIV/AIDS-Ausbreitung in der Ukraine engagiert, ein Beratungsstipendium zugesprochen.

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Projekt gegen Aids erhält Beratungsstipendium beim Wettbewerb "start social"
Unter dem Motto "Hilfe für Helfer" erhalten sie in den nächsten Monaten professionelle Betreuung und Beratung durch Experten aus der Wirtschaft. "Start Social" ist eine Initiative der Wirtschaft unter Schirmherrschaft des Bundeskanzlers.

In einer Grußschrift an die Stipendiaten bezeichnete Bundeskanzler Gerhard Schröder den Wissenstransfer aus der Wirtschaft und sozialen Organisationen in die gemeinnützige Projektarbeit als Leitmotiv des Wettbewerbs. Neben einem Team der Unternehmensberater McKinsey&Company stehen den Studierenden aus Witten/Herdecke Experten von Siemens Buisness Service, der ProSiebenSat1 Media AG und dem Unternehmen O2 zur Seite. "Wir können mit Hilfe der Experten unser Engagement gegen HIV und AIDS jetzt weiter professionalisieren und ausbauen", freut sich Janosch Dahmen, Wittener Medizinstudent und Projektvorsitzender des "Students Health Dialogue".

Das studentische Projekt, das sich besonderes um einen Wissenstransfer zwischen Medizinstudierenden in Kiew und Witten bemüht, ist mehrfach für seine Arbeit geehrt und ausgezeichnet worden. So bekam der Medizinstudent Christian Schulz den "Leuchtturm 2005" der Friedrich-Naumann-Stiftung für sein intensives Engagement in der studentischen Initiative. Darüber hinaus zollten prominente Experten aus Wissenschaft und Forschung den Studierenden auf der Konferenz für Infektiologie und Tropenmedizin (KIT) in Hamburg große Anerkennung für Ihre Arbeit. Momentan bereiten sich die Wittener intensiv auf den nächsten Ukraine-Aufenthalt in wenigen Wochen vor.

Weitere Informationen:
http://www.students-health-dialogue.de
Quelle: idw - Informationsdienst Wissenschaft

   
Autor(in): Dr. Olaf Kaltenborn (Uni Witten/Herdecke) ([email protected])
  
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 10. Charité liegt bei Studienplatzbewerbern hoch im Kurs

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Das neue Zulassungsverfahren für Medizinstudenten läuft an der Charité - Universitätsmedizin Berlin auf Hochtouren: Über 8400 Bewerbungen, darunter 3440 mit der Ortspräferenz Nummer Eins für Berlin, liegen der Fakultät für insgesamt 300 Studienplätze vor, die in diesem Halbjahr vergeben werden. Hinzu kommen 750 Anträge auf Studienplatzwechsel. Damit kann die Charité den bundesweit höchsten Anteil an gezielten Bewerbungen vorweisen.

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Charité liegt bei Studienplatzbewerbern hoch im Kurs - Neues Zulassungsverfahren stärkt wissenschaftliche Kompetenzen

"Die Nachfrage zeigt, dass sich die Charité weiterhin ungebrochener Beliebtheit beim akademischen Nachwuchs erfreut", sagt Burkhard Danz, Referatsleiter für Studienangelegenheiten an der Charité. "Berlin ist als Studienort nach wie vor hoch attraktiv."

In diesem Jahr vergibt die Charité erstmals 118 Plätze nach einem neu entwickelten Zulassungsverfahren, das den Abiturnotendurchschnitt mit einem Bonuspunkte-System für spezielle Fächer kombiniert. So gibt es Extrapunkte für die Belegung der naturwissenschaftlichen Fächer Mathematik, Physik, Biologie und Chemie (wobei ein Grundkurs einfach zählt, ein Leistungskurs doppelt), aber auch gute Leistungen in Englisch und Deutsch bringen zusätzliche Pluspunkte. "Es ist beispielsweise möglich, mit einem zweiten naturwissenschaftlichen Leistungs- und Grundkurs vier Zehntel beim Abidurchschnitt wettzumachen", erklärt Burkhard Danz. Weitere 39 Studienplätze werden durch Auswahlgespräche vergeben, die am 7. September Kommissionen mit jeweils zwei Professoren und einem Studierenden führen.

Damit kann die Charité 60 Prozent der "frei" verfügbaren Studienplätze - aus dem allgemeinen Vergabeverfahren sind vorab Plätze zu vergeben für Härtefälle, Zweitstudium und Ausländer - nach selbstgewählten Kriterien verteilen. Grundlage für die neue Vorgehensweise ist eine Änderung des Hochschulrahmengesetzes, die im Juli 2004 von Bundestag und Bundesrat beschlossen wurde und die Eigenverantwortung der Hochschulen bei der Bewerberauswahl stärkt. Die verbleibenden 40 Prozent der Studienplätze an der Charité werden von der Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen (ZVS) zu gleichen Teilen an die Abiturbesten sowie nach Wartezeit vergeben.

"Wir legen bei unserem Verfahren einen klaren Akzent auf naturwissen-schaftliches Grundlagenwissen und Sprachkenntnisse, besonders in Hinblick auf die internationale Wissenschaftssprache Englisch", so Professor Dr. Manfred Gross, Prodekan für Studium und Lehre an der Charité.

Auch die anderen Studienfächer der Charité stehen hoch in der Gunst des akademischen Nachwuchses: Für das Fach Zahnmedizin sind an der Charité 1095 Bewerbungen auf 45 Studienplätze eingegangen (darunter 435 Bewerbungen mit der Ortspräferenz Berlin), in der Medizin- und Pflegepädagogik konkurrieren 461 Anwärter um 70 Plätze.

Quelle: idw - Informationsdienst Wissenschaft

   
Autor(in): Kerstin Ullrich (CUB) ([email protected])
  
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Charité-Universitätsmedizin Berlin
  
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 11. Medi-Jobbörse: Der Jobticker

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Medi-Jobbörse bietet Stellensuchenden wie Stellenanbietern im medizinischen Bereich einfache und unkomplizierte Wege bei der Jobsuche und Stellenbesetzung.

Ob Assistenzarzt, Doktorarbeit, Nebenjob oder Assistenzarztstelle - alle Einträge sind weiterhin kostenlos!

Nutzt auch die Gelegenheit, ein Stellengesuch zu platzieren.
Wie immer an dieser Stelle hier nun die neuesten Stellenanzeigen aus unserer Jobbörse, in der sich insgesamt über 300 Angebote wie Gesuche befinden!

   Bild wird nur bei bestehender Internetverbindung geladen!


 Praxisnachfolger/ -in gesucht Anzeige aufrufen
Archiv/Stellenangebote/Assistenzarzt-Stellen
 UHU-Stelle in der Anästhesie ab 10/05 für 2 Monate gesucht Anzeige aufrufen
Stellengesuche/PJ-Stellen
 UA-Stelle in der Schweiz frei Anzeige aufrufen
Stellenangebote/PJ-Stellen
 Reisevermittlung Anzeige aufrufen
Stellenangebote/Jobs_in_alternativen_Berufsfeldern
 Suche Assistenzarzt-Stelle in Pädiatrie Anzeige aufrufen
Stellengesuche/Assistenzarzt-Stellen
 Unterassistenz in der Chirurgie oder Gynäkologie/Geburtshilfe Anzeige aufrufen
Stellengesuche/PJ-Stellen
 Assistenzarzt/ärztin Orthopädie Anzeige aufrufen
Stellenangebote/Assistenzarzt-Stellen
 experimentelle Doktorarbeit Neurochirurgie Anzeige aufrufen
Stellenangebote/Doktorarbeiten
 Luzern Chirurgie 03.08.2005 bis 20.10.2005 Anzeige aufrufen
Stellenangebote/PJ-Stellen
 UA-Stelle Innere Medizin ab 10/05-02/06 gesucht Anzeige aufrufen
Stellengesuche/PJ-Stellen
 Sporteventbetreuung am 21. August 2005 Anzeige aufrufen
Stellenangebote/Studentenjobs

   
Autor(in): Redaktion Medi-Jobbörse ([email protected])
  
Links zum Artikel:

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 12. Impressum / Abofunktionen / Mitarbeit

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Folgende Personen arbeiten regelmäßig oder zeitweise an der Onlinezeitung:
Ilka Markmann, Redakteurin, Marlies Lehmkuhl, Redakteurin, Daniel Luedeling, Redakteur, Peter Artz, Redakteur, Peter Wollny, Redakteur, Franziska Böhm, Redakteurin, Susanne Kirscht, Redakteurin, Andreas Bussmeyer, Redakteur, Jascha Hellberg, Redakteur, Christian Weier, Redakteur, Jens Plasger, Redakteur, Stan, Reporter für Extremeinsätze, Arne Beckendorf, Buchrezensionen und Lokal Hannover, Andrea Clemens, Lokalbereich Uni Köln, Astrid Stumpf, Lokalbereich Uni Münster, Benedikt Bader, Lokalbereich Uni München, Bettina Kiep, Lokalbereich Uni Mainz, Cordula Sachse, Lokalbereich Uni Greifswald, Daniela Prause, Lokalbereich Uni Göttingen, Eike Beyer, Lokalbereich Uni Essen, Eva Skalsky ,Lokalbereich Uni Zürich, Franziska Thieme, Lokalbereich Uni Innsbruck, Katharina Ruether, Lokalbereich Uni Regensburg, Kristina Krüger, Lokalbereich Uni Hannover, Pia Paul, Lokalbereich Uni Witten, Stefanie Schmölke, Lokalbereich Uni Frankfurt, Tobias Schmeinck, Lokalbereich Uni Münster

  
Anzahl der Abonnenten: 29.345
  

Mitarbeit:
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