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1. Editorial |
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Hallo, in der letzten Onlinezeitung hatten wir euch die interessanten Artikel der MEDI-LEARN Zeitung vorgestellt, doch das war noch nicht alles in Sachen MLZ: heute bieten wir euch einen Überblick zum Inhalt des Digitalen Nachschlag (DNS), in dem ihr weitere News, Infos und Erfahrungsberichte findet.
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Über die Welt im Gehirn, die Risikofaktoren des Herzinfarktes oder auch Forschungserfolge in Sachen Diabetes sowie neue Entwicklungen in Sachen 'Künstliches Herz' berichtet dieser Newsletter ebenso wie zu den Themen Erkältung, Kopfschmerz und Multipler Sklerose.
Weiterhin für euch dabei: aktuelle Auktionen mit Büchern zum Sparpreis aus dem nun prall gefüllten Auktionshaus, das immer einen Besuch wert ist.
Ganz wichtig: in Sachen Herz-Lungen-Wiederbelebung haben sich entscheidende Dinge geändert - mehr dazu in diesem Newsletter.
Bis zur nächsten Ausgabe,
Peter, Almut, Jens und Christian
Redaktion MEDI-LEARN
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Der Herzinfarkt: Jährlich erleiden ihn etwa 300.000 Menschen. Rund 170.000 sterben daran, davon ein Drittel noch vor Erreichen des Krankenhauses. Damit bleibt er die Todesursache Nummer Eins. Im Folgenden listen wir auf, welche Risikofaktoren für einen Infarkt bestehen. Vieles mag bekannt sein, doch die Dringlichkeit, sich ihrer zur vergewissern, reißt nicht ab, wie die Zahlen verdeutlichen.
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Jede Zigarette verkürzt das Leben
Gefährlichster Risikofaktor für einen Herzinfarkt ist das Rauchen. „Jede Zigarette verkürzt das Leben durchschnittlich um acht Minuten“, betont Prof. Gohlke. Das Rauchen schädigt vor allem die Innenauskleidung der Blutgefäße und treibt so die Verkalkung der Gefäße voran.
Außerdem wird die Neigung zur Bildung von Blutgerinnseln gesteigert. Das Risiko für einen Herzinfarkt ist bei Rauchern auf ein Mehrfaches im Vergleich zu Nichtrauchern
erhöht.
Übergewicht gefährlich
Nicht unterschätzt werden darf der Risikofaktor Übergewicht. Es führt zu Diabetes (Zuckerkrankheit), zu Bluthochdruck und Entzündungsreaktionen im Körper, die das Auftreten
von Herzinfarkt und Schlaganfall fördern. Das heißt: Der Bauch muss weg!
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| Autor(in): Deutsche Herzstiftung ([email protected]) |
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"Heartmate II" rettet Leben
Die Herztransplantation ist nach wie vor die effektivste Therapie eines Herzversagens. Doch seit der Jahrtausendwende hat sich die Zahl der Patienten in Deutschland verdoppelt, die auf ein neues Herz warten müssen, während die Zahl der Herztransplantationen stagnierte,
weil Spender fehlen.
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Nur noch Patienten, die bereits auf der Intensivstation behandelt werden, haben eine Chance auf ein neues Herz. Und selbst für sie kommt die Transplantation häufig nicht mehr rechtzeitig. Daher müssen
Mediziner auf den Einsatz von Kunstherzen zurückgreifen.
Jetzt wurde das neue Kunstherzsystem Heartmate II in Europa zugelassen, „Herzkumpel“ in der Übersetzung.
„Heartmate II sichert Menschen mit einer Herzschwäche das langfristige Überleben bei normalen Alltagsbelastungen“,
sagt Privatdozent Dr. Martin Strüber, Leiter des Bereichs Transplantation der MHH-Abteilung Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie.
Heartmate II wird bei den Patienten eingesetzt, die an einer akuten Herzschwäche leiden, aber keine Chance auf eine Transplantation haben. Im vergangenen Jahr konnten bei 26 Herztransplantationen in Hannover nur zwei Patienten von der Warteliste berücksichtigt werden, für 24 weitere Hochrisikopatienten war die sofortige Transplantation die letzte Rettungsmöglichkeit.
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| Autor(in): Stefan Zorn (MH Hannover) (Adresse der Redaktion bekannt ([email protected])) |
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Manche Formen der Zuckerkrankheit könnten möglicherweise vorbeugend
behandelt werden. Bei Mäusen jedenfalls ist dieses vor kurzem Wissenschaftlern der Gesellschaft für Biotechnologische Forschung (GBF) in Braunschweig gelungen: Tiere mit einer angeborenen
Neigung zu Typ I-Diabetes blieben gesund, wenn die Forscher sie bald nach der Geburt mit einem immunregulierenden Präparat behandelten.
Typ I-Diabetes zählt zu den Autoimmunerkrankungen,
die durch eine Fehlsteuerung der körpereigenen Abwehrkräfte ausgelöst werden: Irrtümlich identifiziert das Immunsystem bestimmte Strukturen im eigenen Körper als fremd und geht gegen sie vor, als handle es sich um von außen eingedrungene Erreger. Im Fall der Typ I-Diabetes sind es die insulinproduzierenden Langerhans-Zellen der Bauchspeicheldrüse, die dem außer Kontrolle geratenen Immunsystem zum Opfer fallen.
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Bei einem Mäuse-Stamm, der von Geburt an zu dieser Krankheit neigt, steuerten die Braunschweiger Forscher diesem Effekt schon im Vorfeld
entgegen: „Unter bestimmten Umständen kann das Immunsystem umlernen“, erklärt GBF-Wissenschaftlerin Dr. Dunja Bruder. „Es kann sich an Stoffe gewöhnen, die es normalerweise bekämpfen würde.“
Maßgeblich beteiligt an diesem Prozess sind dendritische Zellen, kurz DC genannt. Dieser Zelltyp, der besonders in den Lymphknoten vorkommt, ist darauf spezialisiert, den aggressiveren Zellen des Immunsystems Molekülstrukturen zu präsentieren – und ihnen dadurch sozusagen „beizubringen“, was sie bekämpfen und was sie tolerieren
sollen. Manche DC wirken dämpfend auf das Immunsystem ein, andere hingegen stimulierend.
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| Autor(in): Manfred Braun (GBF) (Adresse der Redaktion bekannt ([email protected])) |
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Oft mehrere Erreger gleichzeitig
Dr. Claudius Meyer vom Universitätsklinikum Mainz interessiert,
warum Erkältungen in der kalten Jahreszeit derart grassieren. Wer steckt sich bei wem an? Welche Erreger sind es, die ganze Familien
lahm legen? Welche Keime kursieren zu welcher Jahreszeit?
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Meist viele Viren zugleich
Meyer hat knapp 50 Familien untersucht. Die Ergebnisse überraschten ihn. So kursieren in den Familien mehrere verschiedene Viren gleichzeitig. Meyer: „Wenn ein Kind drei Wochen lang Husten und
Schnupfen hat, könnte das Kind in dieser Zeit mehrere verschiedene
Infekte hintereinander durchmachen.“ Unangenehme Konsequenz
ist: Auch die anderen Familienmitglieder können sich mit weiteren
Erregern anstecken. Zudem hinterlassen einige der häufi geren Atem-
wegsinfektionen keine bleibende Immunität. Das Immungedächtnis
gegen den jeweiligen Erreger sinkt oft schon nach ein paar Monaten
drastisch ab.
Warum immer im Winter?
Die Mainzer Studie erfolgte im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Pediatric Infectious Disease Network on Acute Respiratory Tract Infections. Dieses
Forschungsnetzwerk befasst sich intensiv mit Atemwegsinfektionen
bei Kindern. Es analysiert, wann und wo welche Keime auftreten,
wie schwer die Infektionen verlaufen und wie sich Medikamente
am sinnvollsten einsetzen lassen.
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| Autor(in): Petra Giegerich (Uni Mainz) (Adresse der Redaktion bekannt ([email protected])) |
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Jede dritte Frau und fast jeder fünfte Mann in Deutschland hat mehr als einmal im Monat Kopfschmerzen. Doch es gibt nicht nur geschlechtsspezifische Unterschiede bei der Häufigkeit von Kopfweh und den verschiedenen Kopfschmerzformen. Auffallend sind regionale Unterschiede. Die Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft
präsentierte am 25. November 2005 erste Ergebnisseder bislang größten deutschen Studie zum Thema Kopfschmerz.
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Erstmals liefert in Deutschland eine epidemiologische Studie
mit über 7000 Erwachsenen und mehr als 3000 Jugendlichen genaue Informationen, wie viele Menschen an Kopfschmerzen leiden
- Migräne, Spannungskopfschmerz oder Kopfschmerz bei Medikamentenübergebrauch. Experten haben die Daten in drei Regionen erhoben: Stadt und Umland von Augsburg, der Großstadt
Dortmund und der Region Vorpommern mit Stralsund und Greifswald als größten Städten. Kopfschmerzen zählen zu den häufigsten Schmerzsyndromen. Im Laufe eines Jahres erlebt der größte Teil aller Deutschen eine oder mehrere Kopfschmerzattacken. Zahlen zur Häufigkeit der Kopfschmerzerkrankungen Migräne und Spannungskopfschmerz fehlen aber weitgehend in Deutschland.
Umfrage an 20 Schulen
Die Forscher der Universität Greifswald befragten an 20 Schulen in Vorpommern im Zeitraum von 2003 bis 2004 insgesamt 3.324 Schülerinnen
und Schüler der siebten bis neunten Jahrgangsstufe nach Kopfschmerzen
und den damit verbundenen Einschränkungen. Das Ergebnis: rund 70 % der Jugendlichen erinnerten sich, in den letzten drei Monaten Kopfschmerzen gehabt zu haben. 50 % der Mädchen und 25 % der Jungen gaben an, in diesem Zeitraum unter wiederholten Kopfschmerzen
gelitten zu haben. Da die Experten davon ausgehen, dass die Situation der Schüler in Vorpommern sich nicht wesentlich von der in anderen Bundesländern unterscheidet, bedeutet dies für die Bundesrepublik: 1,75 Millionen Jugendliche haben
Kopfschmerz-Erfahrung und bei 950.000 treten die Schmerzen immer wieder auf.
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| Autor(in): Deutsche Migräne und Kopfschmerzgesellschaft e. V. ([email protected]) |
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Neuer Therapieansatz bei MS?
Patienten mit Multipler Sklerose (MS) weisen in ihrem Blut Immunzellen auf, die weniger aktiv sind und zum Teil ihre Funktionen eingebüßt haben. Damit ist möglicherweise ein neuer viel versprechender Ansatzpunkt für innovative Therapien gefunden worden. Die Ergebnisse einer klinischen Studie haben Professor Dr. Brigitte Wildemann, Neurologische Universitätsklinik Heidelberg, und ihr Team gemeinsam mit Wissenschaftlern des Deutschen Krebsforschungszentrums Heidelberg und des Instituts für Immunologie der Universität München (LMU) veröffentlicht.
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Gestörte Immunabwehr greift Nervenzellen an
An einer Multiplen Sklerose leiden in Deutschland ca. 80.000 Patienten. Die Erkrankung beginnt oft im frühen Erwachsenenalter;
Frauen sind häufiger betroffen als Männer.
Die MS ist eine entzündliche Erkrankung des Nervensystems und gehört zu den Autoimmunerkrankungen: Die gestörte Immunabwehr des Körpers greift gesundes Nervengewebe an und zerstört die schützenden Zellhüllen um die Nervenfasern.
Häufig haben MS-Patienten zunächst nur diskrete Empfindungsstörungen
wie Kribbeln oder Taubheitsgefühle. Später kommt es zu schwerwiegenden Ausfällen in Gehirn und Nervensystem. Der Mechanismus der Erkrankung ist nicht bekannt. Medikamente können
bislang nur die Entzündung und die Schübe dämpfen. “In den letzen Jahren sind die regulatorischen T-Zellen vermehrt in das Interesse der Erforschung von Autoimmunerkrankungen gerückt“, erläutert Professor Wildemann. Sie besitzen die Fähigkeit, Abwehrzellen,
die irrtümlich gesunde körpereigene Strukturen angreifen, zu hemmen.
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| Autor(in): Redaktion MEDI-LEARN ([email protected]) |
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Neue Richtlinien in der Herz-Lungen-Wiederbelebung
Mehr Menschenleben durch effektivere Erste Hilfe zu retten: Das ist das Ziel der neuen, überarbeiteten Richtlinien zur Notfallversorgung und Wiederbelebung, die heute von einer internationalen Expertenkommission in den Fachzeitschriften „Resuscitation“ und „Circulation“ veröffentlicht werden. Die Richtlinien beinhalten wichtige Änderungsvorschläge für die Wiederbelebung durch medizinische Laien und professionelle Helfer.
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So soll bei Atem- und Kreislaufstillstand das Verhältnis von Herzdruckmassage zu Beatmung generell von bisher 15:2 auf jetzt 30:2 (30 Kompressionen des Brustkorbs pro 2 Atemstöße durch Mund-zu-Mund- oder Mund-zu-Nase-Beatmung)erhöht werden. Diese neue Regel sollte auch angewendet werden, wenn zwei Helfer zur Stelle sind. Einzige Ausnahme ist die Wiederbelebung von Kindern (außer Neugeborenen) durch zwei professionelle Helfer, wo weiterhin ein Verhältnis von 15:2 angezeigt ist.
Außerdem sollen die Laien-Ersthelfer nicht mehr nach komplizierten Zeichen für einen Herz-Kreislauf-Stillstand suchen, bevor sie eine Herzmassage beginnen, da diese für Ungeübte nur schwer mit Sicherheit
zu bestimmen sind. Wenn ein Mensch nicht reagiert und nicht normal atmet, sollte mit Wiederbelebungsmaßnahmen begonnen werden. Im Zweifelsfall sollte zudem immer der Herzmassage der Vorzug vor der Beatmung gegeben werden.
Letzte Überarbeitung der Richtlinien im Jahr 2000
Internationale Fachverbände wie der „European Resuscitation Counsil“
(ERC) und die „American Heart Association“ geben die neuen Richtlinien heraus. Die letzte Überarbeitung der Richtlinien stammt aus dem Jahr 2000.
„Die neuen Richtlinien beruhen auf der Auswertung sämtlicher aktueller Studien zur Wiederbelebung durch Ärzte, Sanitätskräfte und Laien durch rund 380 internationale Experten“, berichtet Professor Böttiger. Die Zusammenstellung aller verfügbaren wissenschaftlichen Erkenntnisse bildet die Grundlage für die Behandlungsrichtlinien, die schließlich in den Erste-Hilfe-Kursen für Laien und in der Ausbildung der Notfallmediziner umgesetzt werden.
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| Autor(in): Dr. Annette Tuffs (Uni Heidelberg) (Adresse der Redaktion bekannt ([email protected])) |
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Wenn Nervenzellen untergehen
In der Antike postulierte Aristoteles
den Dualismus von Körper und Seele. Seine Anschauung hat weit über das Mittelalter hinaus die Vorstellung geprägt, dass die Seele oder – wie wir heute sagen würden der Geist – nicht an den Körper oder an ein Körperorgan gebunden ist.[...]
Der Durchbruch zur modernen Hirnforschung gelang erst Ende des 18. Jahrhunderts, als der Wiener Arzt Franz Gall (1758–1828) seine Vorstellungen zur Schädellehre veröffentlichte.
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Franz Gall ging davon aus, dass die seelischen Anlagen auf der Hirnoberfläche lokalisiert sind. Diese schon sehr treffende Hypothese
wurde jedoch zur Karikatur. Denn auf Galls Lehre baute die Phrenologie auf, die suggerierte, dass schon die Schädelform Rückschlüsse auf seelische Grundeigenschaften des Menschen erlaubt. Selbst in Laienkreisen setzte sich diese Vorstellung durch, und das Betasten von Schädelformen wurde zu einem weit verbreiteten Gesellschaftsspiel.
Bahnbrechende Entwicklungen
Langfristig konnte sich die Phrenologie nicht behaupten. Sie leitete
aber die naturwissenschaftlich begründete Hirnforschung ein, die durch zwei wesentliche methodische Entwicklungen ermöglicht wurde: Zum einen die Einführung der mikroskopischen Anatomie, die es erlaubte, den Aufbau der Hirnrinde zu analysieren.
Als wichtigster Vertreter dieser Richtung ist der spanische Neuroanatom Ramón y Cajal (1852–1934) zu nennen. Er konnte als Erster zeigen, dass die Hirnrinde aus Millionen von Nervenzellen (Neuronen) zusammengesetzt ist, die vielfältige Verbindungen untereinander eingehen.
Die zweite wichtige Entdeckung betraf den Nachweis, dass Nervenzellen
des Gehirns elektrisch erregbar sind, und dass durch einen elektrischen Reiz der Hirnrinde Bewegungen ausgelöst werden können
(Fritsch und Hitzig, 1870).
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| Autor(in): Prof. Dr. Johannes Noth, Aachen (Adresse der Redaktion bekannt ([email protected])) |
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Neue Tauschbörse online
Die Studienplatztauschbörse von MEDI-LEARN ist mittlerweile sieben
Jahre alt und enthält einige hundert Einträge mit Tauschwünschen von
Medizinern. Nun haben wir die Software komplett neu programmiert und
zahlreiche Funktionen hinzugefügt und damit die Studienplatztauschbörse fit für die Zukunft gemacht. Jetzt ist es noch einfacher einen Tauschpartner zu finden - doch schaut selbst bzw. probiert es aus.
Neues Layout, neue Funktionen, neue Möglichkeiten: Stan begrüßt dich
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Für all diejenigen, die mich noch nicht kennen, darf ich mich vielleicht kurz vorstellen: Mein Name ist STAN und ich bin seit langer Zeit das Maskottchen von MEDI-LEARN. Im folgenden möchte ich dir an einigen Beispielen die Möglichkeiten der überarbeiteten Tauschbörse kurz vorstellen. Dies erleichtert dir hoffentlich den Einstieg in die Benutzung der Studienplatztauschbörse.
Vor das Tauschen haben die Götter die Registrierung gesetzt
Widmen wir uns zunächst dem ersten Punkt: dem Registrieren (für den ersten Besuch) bzw. dem Einloggen (nach erfolgreicher Anmeldung): Um einen Eintrag in die Tauschbörse zu stellen oder auf Tauscheinträge zu antworten, registriere dich bitte - falls noch nicht geschehen - zunächst in den Foren von MEDI-LEARN. Dort kannst du dir einen Benutzernamen aussuchen und bekommst nach der Bestätigung deiner Anmeldung per E-Mail einen Usernamen samt Passwort zugeschickt. Mit diesen Daten kannst du auch am Studienplatztausch bei MEDI-LEARN
teilnehmen und dich einloggen.
Benutzer, die bereits in den Foren von MEDI-LEARN registriert sind,
können ihren Benutzernamen und das Passwort auch in der Studien-
platztausch-Börse zum Einloggen verwenden.
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| Autor(in): Redaktion MEDI-LEARN ([email protected]) |
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| Autor(in): Redaktion MEDI-LEARN ([email protected]) |
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| Autor(in): Rippenspreizer ([email protected]) |
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