20.02.2006

Ausgabe 289

Anzeige: Professionelle Vorbereitung auf das Hammerexamen
Noch Plätze frei im zusätzlichen Intensivkurs MEDI-LEARN Repetitorien
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5319Vogelgrippe
Die Vogelgrippe macht auch vor Deutschland leider nicht halt und breitet sich aus. Das Robert Koch-Institut informiert ausführlich.....

(in Kooperation mit dem Georg Thieme Verlag und der Deutschen Ärzte Finanz)

 
 Inhalt (jetzt auch anklickbar)
1.Editorial
2.Statement der Bundesärztekammer zur Situation der Ärzteschaft
3.Rippenspreizer stellt sich vor - Teil 1
  
4.IMPP veröffentlicht Fallbeispiele Hammerexamen
5.Prüfungshefte Hammerexamen dürfen mitgenommen werden
6.Vogelgrippe in Deutschland
  
7.Wie bitte?
8.Gezielte Stromschläge gegen das Herzflimmern
9.Auktionen satt!
  
10.Abo, Impressum, Mitarbeit
    
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 1. Editorial
  

Hallo,
die Vogelgrippe macht auch vor Deutschland nicht halt und so enthält auch diese Onlinezeitung brandaktuelle Informationen zum Thema: das Robert Koch-Institut hat eine ausführliche Informationsseite eingerichtet. Immer noch aktuell sind auch die Ärzteproteste: Vor einiger Zeit hatten wir euch das Faktenpapier des Bundesministeriums mit Zahlen zum Arztberuf vorgestellt, auf das die Bundesärztekammer prompt reagierte - mehr dazu im heutigen Newsletter.

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Die Examenskandidaten, die im Herbst das Hammerexamen (= Zweiter Abschnitt der Ärztlichen Prüfung nach neuem Recht oder auch kurz: 2. ÄP) absolvieren, stehen bereits in den Startlöchern: wir bieten euch die vom IMPP veröffentlichten Fallbeispiele samt Lösungen von MEDI-LEARN wie auch die erfreuliche Nachricht, dass die Aufgabenhefte am Prüfungstag aller Voraussicht nach mit nach Hause genommen werden dürfen. Zum Thema Hammerexamen / 2. ÄP halten wir euch mit weiteren Aktionen und Informationen in der Folgezeit selbstverständlich auf dem Laufenden.

Bei soviel ernsthaften Themen darf auch der Humor nicht zu kurz kommen: ab heute stellen wir euch das Team und die Webseite Rippenspreizer.com vor, die sich rund um den Cartoonisten Daniel Lüdeling formiert hat und für die nötige Prise in Humor und Rettungsdienst garantiert.
Desweiteren bieten wir euch aus der Forschungswelt Neuigkeiten zu den Themen Defibrillation und Hörstörungen und präsentieren euch die neuesten Auktionen aus dem Auktionshaus : hier habt ihr die Chance, Bücher zu wahren Schnäppchenpreisen zu ergattern.

Bis zur nächsten Ausgabe,
Jens und Christian
Redaktion MEDI-LEARN

P.S: Der Einführungsband zur MEDI-LEARN Skriptenreihe für das Physikum ist vorbestellbar:
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 2. Statement der Bundesärztekammer zur Pressemitteilung des BMG: Ministerienpapier eine Farce?

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Die Reaktion der Bundesärztekammer auf die Pressemitteilung des Bundesministeriums mit den Zahlen zum Arztberuf liess nicht lange auf sich warten. Es kommt mit dem Ausspruch: 'Das vom Ministerium vorgelegte Faktenpapier ist wohl eher ein Farcepapier.' zu einem kontroversen Fazit.

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Prof. Dr. Jörg-Dietrich Hoppe
Zum BMG-Papier "Zahlen und Fakten zur Situation der Ärzteschaft"

Berlin, 18. Januar 2006

Ansehen des Arztes
Das Ansehen des Arztes in der Bevölkerung hat in den letzten Jahren erheblich gelitten. Permanente Skandalisierungen und die bewusst in Kauf genommene Kriminalisierung durch eine völlig überaltete Gebührenordnung (GOÄ) haben zu diesen Einbrüchen geführt. Und auch wenn der Arzt bei der Allensbacher Berufsprestige-Skala immer noch an erster Stelle liegt - allerdings nicht mehr mit den Spitzenwerten vergangener Jahre -, so zeigt doch die jüngste Umfrage des NAV-Virchowbundes, wie groß der Vertrauensverlust in die Ärzteschaft tatsächlich ist. Denn die Menschen bringen den Krankenkassen das größte Vertrauen entgegen und nicht mehr den Ärzten. Die Beutelschneider-Kampagne hat offensichtlich doch Erfolg gehabt.

Arbeitszeiten der Ärzte
Die durchschnittliche wöchentliche Arbeitszeit der Ärztinnen und Ärzte beträgt weit mehr als die vom BMG behaupteten 46 Stunden. Die Politik ist nicht wirklich im wahren Leben angekommen, wenn Sie nach wie vor völlig ignoriert, dass die meisten unbezahlten Überstunden gar nicht registriert werden. Selbst diejenigen Ärzte, die in einer Zeiterfassung arbeiten, müssen in der Regel nach dem Ausstempeln eben kostenlos und nicht registriert Überstunden leisten - sonst sind sie ihren Job los. Diese Wirklichkeit der Arbeitswelt sollten gerade die Vertreter der SPD nicht weiter ignorieren.

Arztzahlentwicklung
Altersbedingte Abgänge machen schon heute einen Ersatzbedarf von über 40.000 Ärzten in den nächsten 5 Jahren notwendig. Hinzu tritt der bereits bestehende Nachwuchsmangel im Krankenhausbereich und in der hausärztlichen Versorgung.

Die Abgänge an Ärzten aus dem deutschen Gesundheitswesen lassen sich in drei Gruppen einteilen:

Arztgruppe Abgänge bis 2010
Krankenhausärzte 8.544
Hausärzte 12.807
Fachärzte 18.983
Summe 40.340

Die Motivation junger Medizinstudentinnen und -studenten, nach dem Medizinstudium in die kurative Medizin in Deutschland zu gehen, lässt merklich nach. Eine jüngste Umfrage der Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland (BVMD) hat ergeben, dass immer mehr Medizinstudierende wegen der schlechten Arbeitsbedingungen an deutschen Krankenhäusern eine Tätigkeit im Ausland oder in medizinnahen Berufsfeldern erwägen. Rund 90 Prozent der vom BVMD befragten Medizinstudenten sehen eine Entlastung der Ärzte von Verwaltungsaufgaben als vordringlich an. Unbezahlte Überstunden wollen 40 Prozent der Jungmediziner auf keinen Fall leisten.
Der Trend im Ausland zu arbeiten, hält unvermindert an, wie auch eine Untersuchung der Bayerischen Landesärztekammer gezeigt hat. Danach wanderten im Jahr 2001 184 bayerische Ärzte ins Ausland ab; im Jahre 2004 waren es schon 544 Ärzte. Die jungen Ärztinnen und Ärzte stimmen mit den Füßen ab.
Hinzu kommt noch die Altersentwicklung der Ärzte: Das Durchschnittsalter der Hausärzte beträgt inzwischen 54 Jahre und Nachwuchs ist nicht in Sicht.

Leistungsinanspruchnahme
Bedingt durch die Altersentwicklung unserer Gesellschaft sowie durch den medizinischen Fortschritt ist die Inanspruchnahme im ambulanten wie stationären Sektor signifikant gestiegen. Waren es im Jahre 1993 noch 404.963.284 ambulant-kurativ erbrachte ärztliche Leistungen, so ist diese Zahl bereits im Jahre 2000 auf 491.746.184 gestiegen. Im stationären Bereich haben wir im gleichen Zeitraum trotz einer Reduktion der Verweildauer von 12,5 Tagen auf 9,7 Tagen eine Erhöhung der Fallzahlen von 15.191.000 im Jahre 1993 auf 17.263.000 im Jahre 2000 - also eine enorme Arbeitssteigerung und Leistungsverdichtung.

Einkommensentwicklung
Wird für die Honorierung vertragsärztlicher Leistungen ein Punktwert von 5,11 Cent zugrunde gelegt, ein Wert, der sich aus der Umrechnung des früheren Punktwertes von 10 Pfennigen und den betriebswirtschaftlichen Analysen für den EBM 2000plus ergibt, hat die vertragsärztliche Versorgung im Jahr 2004 ein Defizit von 7,9 Milliarden Euro, die Differenz zwischen der Soll-Vergütung mit einem Punktwert von 5,11 Cent und der Ist-Vergütung in der Gesamtheit der Kassenärztlichen Vereinigungen. Diese Situation ist ein wesentlicher Grund für nachlassende Investitionen in moderne Medizintechnik, für Entlassungen von Praxispersonal, für Berufsunzufriedenheit und den Nachwuchsmangel.
Im Übrigen nimmt das BMG billigend in Kauf, dass Praxisumsatz mit Arzteinkommen verwechselt wird. Auch sind die dargestellten Steigerungssätze nicht von so durchschlagender Überzeugungskraft vor dem Hintergrund der Inflationsrate und der Steigerung der Personal- und Praxiskosten.
Zudem leisten Krankenhausärzte pro Jahr rund 50 Millionen Überstunden im Wert von einer Milliarde Euro, die überwiegend nicht vergütet werden. Auch das findet in dem Papier des BMG keine Berücksichtigung.

Das vom Ministerium vorgelegte Faktenpapier ist wohl eher ein Farcepapier.

[klick hier zur Mitteilung 'Fakten zum Arztberuf' des BMG]

   
Autor(in): Bundesärztekammer ([email protected])
  
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BMG-Papier Zahlen und Fakten Arztberuf

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Umfrage Arbeitsbedingungen BVMD
  
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 3. Rippenspreizer stellt sich vor - Teil 1

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Immer wenn es um die nötige Prise Humor in Medizin und Rettungsdienst geht, ist Rippenspreizer gefragt: Das Cartoon-Portal unter www.rippenspreizer.com erfreut sich wachsender Beliebtheit bei Studenten, Ärzte und Rettungsdienstlern.

Doch wer steckt eigentlich hinter den Kulissen und wie ist alles entstanden? In einer mehrteiligen Artikelserie geben wir euch Einblicke in das Team und die Arbeit hinter der Webseite.

Beginnen möchten wir mit der Historie, von der ihr heute den ersten Teil lest.

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Es war einmal...

Es war einmal eine Schülerzeitung namens "West-Side-Story" - später Virus. Man schrieb das Jahr 1987 und ich war neben einem kleinen Haufen verwegener Jungjournalisten Gründungsmitglied einer Schülerzeitung an der Anne-Frank-Gesamtschule. Soweit ich mich entsinne war meine erste Zeichnung stilistisch abgepaust und von meinem Vater geringfügig überarbeitet worden - um nicht zu sagen: Er hat den Comic gezeichnet! Leider habe ich das Urexemplar der ersten Ausgabe nicht mehr vorliegen, sonst hätte ich euch natürlich gerne einen Eindruck gegeben.

Seit Mitte der 80er Jahre war ich ebenfalls begeisterter Sammler von Comics des Carlsen-Verlages - jeden Pfennig (ja, so hiess das damals noch) meines hart erarbeiteten Taschengeldes trug ich zum Fachhändler und ergötzte mich an den stilistischen Meisterwerken der ganz Grossen: Hergè, Franquin, Leloup, Peyo, Chartier. Allesamt belgische oder französische Genies des Comics. Inmitten meiner Kaufkraft landete eines Tages das Album "Prall aus dem Leben" von Ralf König in meinen Händen und obgleich ich der Thematik nicht viel abgewinnen konnte, so faszinierte mich der lockere Strich, die überzogene Kartoffelnase und die Leichtigkeit seiner Form.

Bis zum Abitur 1995 habe ich also an fast jedem Thema meine zeichnerische Duftmarke hinterlassen, während der Oberstufe keimte ein weiteres Projekt - die schulübergreifende Zeitung "Giftzwerg" - auf; auch hier war ich neben gelegentlichen Artikeln hauptsächlich für Illustrationen und Cartoons zuständig. Der Cartoon "Kettenraucher" ist einer der älteren - ich glaube von 1991 oder so... Ältere Sachen müssen bei diversen Umzügen oder Ausstellungen verloren gegangen sein.

[klick hier zu Rippenspreizer.com]

P.S.: In der nächsten Onlinezeitung geht es weiter mit dem 2. Teil der Geschichte zur Webseite von Rippenspreizer.

   
Autor(in): Daniel Lüdeling ([email protected])
  
Links zum Artikel:

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www.rippenspreizer.com
  
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 4. IMPP veröffentlicht Fallbeispiele Hammerexamen:
MEDI-LEARN bietet Lösungen

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Nur noch wenige Monate, dann ist es im Oktober diesen Jahres soweit: die ersten Prüflinge werden dann den Zweiten Abschnitt der Ärztlichen Prüfung nach neuem Recht, in Studentenkreisen kurz Hammerexamen genannt, absolvieren. Bereits im vergangenen Jahr unterzogen sich freiwillige Probanden bundesweit dem sogenannten Pretest. Nun hat das IMPP auf seinen Seiten 3 Beispiele für Fallstudien veröffentlicht, die wir euch an dieser Stelle die präsentieren. Die Examensexperten der MEDI-LEARN Repetitorien in Marburg haben die Lösungen der Fälle erarbeitet.

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Fallbeispiele des IMPP samt Lösungen von MEDI-LEARN

Im folgenden präsentieren wir euch jeweils den Link zum PDF-Dokument mit dem offiziellen Fallbeispiel des IMPP. Im Anschluss daran findet ihr eine Beantwortung der in den Fallbeispielen enthaltenen Fragen durch das Team der Dozenten der MEDi-LEARN Repetitorien in Marburg.

Fall 1: Patientin mit Ganzkörperschmerz
[klick hier zum Download PDF Fall 1]

Die Lösungen der MEDI-LEARN Examensexperten zu den insgesamt 12 Fragen von Fall 1:

Fallbeispiel 1:
Patientin mit Ganzkörperschmerz

Frage Nr. Lösung *)
1 A
2 C
3 B
4 B
5 D
6 A
7 A
8 C
9 A
10 B
11 D
12 E



Fall 2: Säugling mit Krampfanfall
[klick hier zum Dowload PDF Fall 2]

Die Lösungen der MEDI-LEARN Examensexperten zu den insgesamt 15 Fragen von Fall 2:

Fallbeispiel 2:
Säugling mit Krampfanfall

Frage Nr. Lösung *)
1 C
2 D
3 D
4 E
5 C
6 D
7 C
8 B
9 B
10 C
11 D
12 E
13 E
14 C
15 A



Fall 3: Geschäftsfrau mit Durchfall
[klick hier zum Download PDF Fall 3]

Die Lösungen der MEDI-LEARN Examensexperten zu den insgesamt 12 Fragen von Fall 3:

Fallbeispiel 3:
Geschäftsfrau mit Durchfall

Frage Nr. Lösung *)
1 B
2 C
3 D
4 C
5 E
6 A
7 E
8 C
9 B
10 C
11 B
12 D

*) Hinweis: Die Lösungen entstammen einer Auswertung und Beantwortung der Fragen durch Dozenten aus dem Team der MEDI-LEARN Repetitorien und werden hier ohne Gewähr veröffentlicht. In der Vergangenheit lag die Trefferquote der MEDI-LEARN Dozenten bei über 98 % in Form richtig beantworteter, offizieller Fragen des IMPP.

   
Autor(in): MEDI-LEARN ([email protected])
  
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Fallbeispiel 1

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Fallbeispiel 2

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Fallbeispiel 3
  
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 5. Prüfungshefte Hammerexamen:
Aufgabenhefte dürfen mitgenommen werden

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Im Rahmen der Durchführung der bundesweit gleichen schriftlichen Staatsexamina im Fach Humanmedizin hat sich die Praxis eingebürgert, dass die Teilnehmer am Ende der Prüfung nur ihren Lösungsbogen abgeben. Das Aufgabenheft kann von dem jeweiligen Teilnehmer mit nach Hause genommen werden. Auf Basis dieser Vorgehensweise ist die persönliche Vorabauswertung des eigenen Abschneidens nach Ende der Prüfung möglich.

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MEDI-LEARN unterstützt dies seit nun mehr 10 Jahren mit dem sogenannten Examensservice. Bei diesem werden am Prüfungstag die Examensfragen von den MEDI-LEARN Examensexperten ausgewertet und die Lösungen freizugänglich ins Internet gestellt. Umfragen unter Studenten haben ergeben, dass rund 90% der Studenten diesen Service nutzen.

Im Rahmen der im Herbst erstmals stattfindenden 2. Ärztlichen Prüfung (unter Studenten besser als Hammerexamen bekannt) stand bis dato noch nicht 100% fest, ob die Prüfungshefte einbehalten werden. MEDI-LEARN erfuhr nun aus einer zuverlässigen Quelle, dass alle Planungen darauf ausgerichtet sind, die bewährte Vorgehensweise beizubehalten.

Somit werden die Studenten auch beim ersten Hammerexamen ihre Aufgabenhefte mitnehmen dürfen. MEDI-LEARN wird ebenfalls auf bewährte Art und Weise den Examensservice am Prüfungstag durchführen und die Ergebnisse auf der Webseite von MEDI-LEARN veröffentlichen. Somit haben die Studenten, die als erste an der neuen, großen Prüfung teilnehmen, ebenfalls die Chance ihr Ergebnis und ihr Abschneiden zeitnah zu erfahren. Das gesamte MEDI-LEARN Team wünscht allen Teilnehmer schon an dieser Stelle viel Erfolg.

   
Autor(in): MEDI-LEARN ([email protected])
  
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IMPP
  
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 6. Vogelgrippe in Deutschland

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RKI, 20.02.2006 - Das Friedrich-Loeffler-Institut/Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit hat am 19.02.2006 mitgeteilt, dass die Vogelgrippe („hochpathogenes Influenza A/H5N1) auch bei zwei Wildvögeln auf dem Festland (Ostvorpommern und Nordvorpommern) nachgewiesen worden ist. Die Zahl der positiv getesteten Wildvögel beläuft sich damit auf 81, 79 davon auf der Insel Rügen. Menschen können sich sehr selten und normalerweise nur nach engem Kontakt zu infiziertem Geflügel anstecken. Bürger sollten kranke oder verendete Wildvögel aber schon aus hygienischen Gründen nicht anfassen. Wenn Bürger verendete Vögel finden, sollte der Fundort der Polizei, der Gemeinde, dem Landkreis oder den zuständigen Veterinärbehörden mitgeteilt werden, rät das Sozialministerium von Mecklenburg-Vorpommern.

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Vogelgrippeseiten des Robert Koch-Instituts
Weitere Informationen sind auf den Vogelgrippeseiten des Robert Koch-Instituts abrufbar, unter anderem eine aktuelle Situationseinschätzung, eine Übersicht über Hotlines (bei den Antworten des Robert Koch-Instituts auf häufig gestellte Fragen) und, seit längerem, Informationen für Ärzte zum Vorgehen bei Verdacht auf Vogelgrippe. Informationen zu Maßnahmen gegen die Verbreitung des Virus in Deutschland und zur Tierkrankheit sind beim Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz zu finden, ebenso beim Friedrich-Loeffler-Institut / Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit.

FAQs zur Vogelgrippe

   
Autor(in): Robert Koch-Institut ([email protected])
  
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Vogelgrippeseiten des Robert Koch-Instituts

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Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

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 7. Wie bitte?

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Laute Musik, Rasenmäher, Heimwerken, Spielzeuge, Feuerwerkskörper, Sport- und Gaststätten – die Ursachen von Lärmbelastung in der Freizeit sind vielfältig. Gehör schädigend wird Schall bei anhaltend hohen Schallpegeln (Dauerlärm) oder in Form von Knallereignissen. Hörstörungen und Tinnitus sind Thema des soeben erschienenen 29. Heftes der Gesundheitsberichterstattung (GBE). Auf gut dreißig Seiten gewinnt der Leser rasch eine fundierte Übersicht über die verschiedenen Aspekte: frühkindliche Schwerhörigkeit, Hörschäden durch Lärm, Schwerhörigkeit im Alter, Hörsturz, Tinnitus (Ohrgeräusche), die Gesundheitsversorgung durch Hals-Nasen-Ohrenärzte sowie die Hörgeräteversorgung.

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Über rein kommunikative Probleme hinaus kann Schwerhörigkeit zu kognitiven Verarbeitungs- und Funktionsstörungen führen, zu sozialer Isolierung, reduziertem Selbstvertrauen, Verlust an individueller Unabhängigkeit und Depressionen. Die Folge sind Einschränkungen im privaten und beruflichen Bereich mit erheblichen Einbußen an Lebensqualität. Ähnliche Folgen können auch beim Tinnitus auftreten. Im Vergleich zur Schwerhörigkeit treten beim Tinnitus jedoch häufiger zusätzlich therapiebedürftige psychosomatische Störungen auf.

Neben der Schwerhörigkeit im Alter sind Hörstörungen durch Lärmbelastungen in der Freizeit und am Arbeitsplatz am häufigsten. Noch immer ist die berufliche Lärmschwerhörigkeit die häufigste anerkannte Berufskrankheit. Die Gründe liegen unter anderem an der mangelnden Kennzeichnung der entsprechenden Arbeitsbereiche, aber auch am inkonsequenten Gebrauch von Gehörschutz. Die Belastung durch Umwelt- und Freizeitlärm hat in den vergangenen Jahrzehnten stark zugenommen, neben den Auswirkungen auf das Gehör können Schlafstörungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie Störungen des Magen- und Darmtraktes die Folge sein. Im Freizeitbereich stellt neben zu lauter Musik in Diskotheken der Gebrauch von Kopf- und Einsteckhörern - beim langen Hören von lauter Musik - eine besonders starke Gefährdung dar, die bei vielen Jugendlichen zu Hörschäden führt. Unterschätzt wird auch die Gefahr durch Knallereignisse. Spielzeugwaffen mit Knallplättchen können bei ohrnaher Zündung ebenso wie Feuerwerkskörper so hohe Spitzenpegel erreichen, dass bereits ein einziger Knall zu einem dauerhaften Hörschaden führen kann.

Im Kindesalter hat ein intaktes Gehör eine große Bedeutung für die Hör- und Sprachentwicklung. Frühkindliche Schwerhörigkeit hat vielfältige Ursachen, sie kann zum Beispiel durch eine Röteln- oder Zytomegalievirus-Infektion der Mutter während der Schwangerschaft entstehen. Bei fast der Hälfte der schwerhörigen Kinder lagen jedoch keine der bekannten Ursachen bzw. Risiken vor. Unterschiedliche Datenquellen zeigen, dass kindliche Hörstörungen in Deutschland oft sehr spät erkannt werden.
Das Robert Koch-Institut, das die Gesundheitsberichterstattung des Bundes in Kooperation mit dem Statistischen Bundesamt durchführt, veröffentlicht regelmäßig Themenhefte.

Das GBE-Heft „Hörstörungen und Tinnitus“ ist auch im Internet abrufbar (www.rki.de) und kann kostenlos schriftlich angefordert werden: Robert Koch-Institut, GBE, Seestraße 10, 13353 Berlin, E-Mail: [email protected]

[GBE-Heft zu Hörstörungen und Tinnitus]

   
Autor(in): Robert Koch-Institut ([email protected])
  
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Robert Koch-Institut

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GBE-Heft zu Hörstörungen und Tinnitus
  
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 8. Gezielte Stromschläge gegen das Herzflimmern

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Erstmals in Europa ist in der Abteilung für Herzchirurgie des Universitätsklinikums Heidelberg der neue Typ eines Defibrillators implantiert worden, der äußerst vielfältig bei Herzrhythmusstörungen einsetzbar ist und drahtlos programmiert werden kann. Die Heidelberger Klinik ist gemeinsam mit der Abteilung Kardiologie der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg eines der weltweit 50 Zentren, die Sicherheit und Effektivität des Defibrillator-Modells Concerto der Firma Medtronic in einer klinischen Studie mit 430 Patienten testen. Experten erwarten, dass vor allem Patienten, die an einer schweren Herzmuskelschwäche mit verschiedenen Typen von Rhythmusstörungen leiden, von dem neuen Gerät profitieren.

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Universitätsklinik Heidelberg setzt neuen Defibrillatortyp ein
Defibrillatoren unterbrechen durch einen Elektroschock kreisende elektrische Erregungen im Herzen. Ein derartiger Schock kann von Ärzte oder Rettungspersonal mit Hilfe eines Notfall-Defibrillatorgerätes durch Auflegen breitflächiger Elektroden auf die Brustwand des Patienten ausgelöst werden. Gefährdeten Patienten mit schwer behandelbaren Rhythmusstörungen wird die Miniaturausgabe eines Defibrillators implantiert, der die schweren Rhythmusstörungen erkennt und bei Bedarf den rettenden Stromstoß bereits kurz nach Beginn der Rhythmusstörung auslöst. Ohne ein derartiges Gerät droht der plötzliche Herztod.

Das knapp handtellergroße Gerät wird unter dem Schlüsselbein eingesetzt. Seine drei Elektroden reichen zum rechten Vorhof und an beide Herzkammern. Je nach Bedarf können unterschiedliche Funktionen des Geräts drahtlos von außen eingestellt werden: Der neue Defibrillator-Typ kann gleichzeitig die Funktion eines Schrittmachers übernehmen. Er gibt dabei regelmäßige elektrische Impulse an den Herzmuskel ab, die die Pumpaktionen der Herzkammern wieder in Einklang bringen und dadurch deren Pumpleistung verbessern.

Größere Sicherheit bei der Implantation / Keine Störung durch Handys

Falls erforderlich reagiert der Defibrillator auf gefährliche Rhythmusstörungen mit einem Stromschlag und stellt den normalen Herzrhythmus wieder her. In manchen Fällen betrifft das unkontrollierte Herzflimmern nur die Vorhöfe. Dieser Zustand ist zunächst nicht lebensbedrohlich, da die Herzkammern weiterhin kontrahieren und Blut durch den Körper pumpen - allerdings reduziert. Diese eingeschränkte Herzfunktion wird von vielen Patienten als deutliche Leistungsminderung wahrgenommen, zudem besteht bei Vorhofflimmern das Risiko der Bildung von Blutgerinnseln, die zu Herz- und Hirninfarkten führen können. Eine Therapieform des Vorhofflimmerns wird als Kardioversion bezeichnet und ist auch mit dem neuen Gerät möglich.

"Ein wesentlicher Vorteil des neuen Gerätes ist die sehr hohe Sicherheit des Patienten bei der Implantation, da kein zusätzliches Gerät zur Abfrage während der Operation in unmittelbarer Wundnähe benötigt wird ", erklärt Privatdozentin Dr. Brigitte Osswald, Oberärztin in der Herzchirurgischen Universitätsklinik Heidelberg. "Dadurch kann die Implantationszeit vermindert werden." Sie geht zudem davon aus, dass die Funktionsvielfalt des Gerätes für eine bessere Versorgung der wachsenden Zahl von Patienten führt, die an komplexen Herzerkrankungen leiden.

Einmal täglich misst das Gerät den Wassergehalt in der Lunge und stellt fest, ob sich bei einer Herzschwäche Wasser in der Lunge gesammelt hat. Dadurch kann eine Therapie frühzeitig begonnen werden. Weiterer Vorteil ist die zuverlässige kabellose Funkverbindung (Telemetrie): Über eine Reichweite von zwei bis fünf Metern kann der "Home Monitor" des Patienten oder das Programmiergerät in der Klinik Daten abrufen und Einstellungen vornehmen. Gegen Störungen durch Mobiltelefone ist der Defibrillator geschützt.

   
Autor(in): Annette Tuffs (Uni Heidelberg) ([email protected])
  
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Uni Heidelberg
  
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 9. Auktionen satt!

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Große Sprünge können sich Studierende meistens nicht leisten. BAföG, Praktikums-Vergütung, Stipendien oder der Eltern-Zuschuss decken gerade einmal die nötigsten Ausgaben für Wohnung, Mensa und Freizeit. Besonders wichtig wird finanzielle Rückendeckung dann während der Examensvorbereitung. Gerade Examenskandidatinnen und –kandidaten sollten Kopf und Rücken frei haben und nicht auf Zeit raubende Jobs angewiesen sein.

Deshalb bietet ihnen die APO-Bank die Studienendfinanzierung, d.h. während des „Endspurts“ einen monatlichen Beitrag zu Ihrem Lebensunterhalt, an.

Die Vorzüge

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  • 100-prozentige Auszahlung des Kredits

  • freie Verfügbarkeit

  • niedriger Zinsaufwand

  • außerplanmäßige Tilgungen, z.B. bei unerwartetem Geldzufluss

Und noch ein Plus: Die von der Bank geleisteten Darlehensbeträge haben keinen Einfluss auf die BAföG-Berechnungen!

Weitere Informationen gibt’s unter:
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Ilka Markmann, Redakteurin, Marlies Lehmkuhl, Redakteurin, Daniel Luedeling, Redakteur, Peter Wollny, Redakteur, Franziska Böhm, Redakteurin, Susanne Kirscht, Redakteurin, Andreas Bussmeyer, Redakteur, Jascha Hellberg, Redakteur, Christian Weier, Redakteur, Jens Plasger, Redakteur, Stan, Reporter für Extremeinsätze, Arne Beckendorf, Buchrezensionen und Lokal Hannover, Andrea Clemens, Lokalbereich Uni Köln, Astrid Stumpf, Lokalbereich Uni Münster, Benedikt Bader, Lokalbereich Uni München, Bettina Kiep, Lokalbereich Uni Mainz, Cordula Sachse, Lokalbereich Uni Greifswald, Daniela Prause, Lokalbereich Uni Göttingen, Eike Beyer, Lokalbereich Uni Essen, Eva Skalsky ,Lokalbereich Uni Zürich, Franziska Thieme, Lokalbereich Uni Innsbruck, Katharina Ruether, Lokalbereich Uni Regensburg, Kristina Krüger, Lokalbereich Uni Hannover, Pia Paul, Lokalbereich Uni Witten, Stefanie Schmölke, Lokalbereich Uni Frankfurt, Tobias Schmeinck, Lokalbereich Uni Münster

  
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