24.02.2006

Ausgabe 290

Anzeige: Fallorientiertes Lernen für die Prüfungsform der Zukunft
Die neue Schwarze Reihe zur 2. ÄP von Thieme ist erschienen!
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5319Lernstrategien
Kostenlose Probekapitel für gedächtnisgerechtes Lernen, MC-Technik und Prüfungsrhetorik aus der MEDI-LEARN Skriptenreihe sind nun online verfügbar!....

(in Kooperation mit dem Georg Thieme Verlag und der Deutschen Ärzte Finanz)

 
 Inhalt (jetzt auch anklickbar)
1.Editorial
2.Gratis-Probekapitel Lernstrategien der MEDI-LEARN Skriptenreihe!
3.Stellungnahme des Hartmannbundes zum BMG-Papier Arztfakten
  
4.Rippenspreizer stellt sich vor - Historie Teil II
5.Interaktiver Weiterbildungsplaner: Chirurgie
6.Aktuelles aus der Jobbörse
  
7.Dopamin und das Hirnwachstum
8.Auktionen satt!
9.Nicht jede Stotterei ist gleich Grund zur Sorge
  
10.Witze der Woche: Krücken und Hörsaal
11.Abo, Impressum, Mitarbeit
    
MEDI-LEARN RSS

NEU: MEDI-LEARN bietet nun auch RSS-Feeds in Schlagzeilenform.
Zum Lesen benötigt ihr einen kostenlosen RSS-Reader.
Ihr findet die RSS-Feeds unter http://www.medi-learn.de/rss.

PDF

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http://www.medi-learn.de/medizinstudium/onlinezeitung/archiv/290/index.shtml

  

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 1. Editorial
  

Hallo,
es dauert nur noch kurze Zeit, dann ist es so weit: der Einführungsband der MEDI-LEARN Skriptenreihe zum Thema Lernstrategien wird ausgeliefert. Schon jetzt bieten wir euch einen Vorgeschmack in Form kostenloser Probekapitel zu den Themen MC-Technik und gedächtnisgerechtes Lernen.

Wer sich bei der zu erwartenden hohen Nachfrage sein persönliches Exemplar sichern möchte, sei auf die Möglichkeit der Vorbestellung verwiesen, über die wir euch heute ebenfalls im Rahmen dieses Newsletters informieren.

Bild wird nur bei bestehender Internetverbindung geladen! Nachladen? Bitte F5 druecken!


Beim Thema Examen vergeht so manchem Studenten in Tat das Lächeln: um eure Mundwinkel wieder nach oben zu bewegen, führen wir heute die Serie zur Vorstellung des Cartoonportals für Medizin und Rettungsdienst alias Rippenspreizer fort.
Ein ernstes Thema hingegen stellt die Lage der Ärzte dar: Der Hartmannbund nimmt in dieser Onlinezeitung Stellung zu den Daten und Fakten, die das Gesundheitsministerium über die Situation der Ärzteschaft in Deutschland publizierte und liefert einen auch für Studenten lohnenswerten ergänzenden Blick auf die Situation der Mediziner hierzulande.

Wie werde ich eigentlich Chirurg? Welche Abschnitte müssen während der Facharztausbildung durchlaufen werden? - Dies sind Beispielfragen, denen man sich auch schon als Student der höheren Semester während des Studiums stellen sollte. Beginnend ab heute liefert eine Artikelserie zum Interaktiven Weiterbildungsplaner unseres Kooperationspartners Deutsche Ärzte-Versicherung profunde Informationen über den Weg zum Facharzt.

Weiterhin haben wir für euch heute mit zwei lesenswerten Nachrichten aus der Forschungslandschaft zu den Themen Dopamin sowie Stottern bei Kindern den Blick über den Tellerrand des Studiums hinaus geebnet.

Bis zur nächsten Ausgabe,
Jens, Almut und Christian
Redaktion MEDI-LEARN

  

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 2. Lernstragien: MC-Techniken und Prüfungsrhetorik:
Einführungsband zur MEDI-LEARN Skriptenreihe

- zurück zum Inhalt -

  

Kostenlose Probedokumente im PDF-Format geben einen Einblick in den ersten Band der MEDI-LEARN Skriptenreihe.

Der erste Band 'Lernstrategien: MC-Techniken und Prüfungsrhetorik' ist erschienen und die Vorbestellung kann beginnen. Ihr könnt euch mittels der Probekapitel ein Bild verschaffen und direkt ein persönliches Exemplar sichern.

Im Skript 'Lernstrategien' erhaltet ihr zahlreiche wertvolle Hinweise zu den Themen Lerntechnik, Gedächtnis, MC-Fragen und Rhetorik in der Prüfung.

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MEDI-LEARN Skript Lernstrategien - Das ist wichtig
Da ihr euch entschlossen habt, den steinigen Weg zum Medicus zu beschreiten, müsst ihr euch früher oder später sowohl gedanklich als auch praktisch mit den wirklich üblen Begleiterscheinungen dieses ansonsten spannenden Studiums auseinandersetzen, z.B. dem Physikum. Mit einer durchschnittlichen Durchfallquote von ca. 25% ist das Physikum die unangefochtene Nummer eins in der Hitliste der zahlreichen Selektionsmechanismen.

In unserem Band "Lernstrategien" erfahrt ihr alles, was für eine erfolgreiche Prüfungsvorbereitung wesentlich ist
. Neben einer genauen Darstellung der Prüfungsformalien geht es um entscheidende Themen wie Lernstrategien, Zeitplanung, MC-Techniken und Prüfungsrhetorik.Aus unserer langjährigen Arbeit im Bereich professioneller Prüfungsvorbereitung sind uns die Probleme der Studenten im Vorfeld des Physikums bestens bekannt. Angesichts des enormen Lernstoffs ist zwar klar, dass nicht 100% jedes Prüfungsfachs gelernt werden können. Weit weniger klar ist dagegen, wie eine Minimierung der Faktenflut bei gleichzeitiger Maximierung der Prüfungschancen zu bewerkstelligen ist.

Im folgenden bieten wir euch kostenlose Probedokumente zum Download, die euch einen Einblick in den Reader ermöglichen. Weitere Hinweise zur Bestellmöglichkeit als Buch per versandkostenfreier Lieferung in euren Briefkasten zum Preis von 9,95 € findet ihr weiter unten auf dieser Seite.

Probedokumente und Bestellung

Folgende Dokumente stehen als kostenlose Vorschaudokumente zur Verfügung.

Vorwort und Inhaltsverzeichnis
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Gedächtnisgerechtes Lernen und Mnemotechniken
(zum Download: klick hier )

Spezialtraining für die schriftliche Prüfung
(zum Download: klick hier )

Kurz und knapp - Die Zusammenfassung

  • umfangreiches Wissen für die erfolgreiche Prüfung
  • Lernstrategien und Zeitplanung
  • gedächtnisgerechtes Lernen und Mnemotechniken
  • Spezialtraining für mehr Punkte in der schriftlichen Prüfung
  • Prüfungsrhetorik für eine erfolgreiche mündliche Prüfung
  • Extrakt des Expertenwissens von MEDI-LEARN in Sachen Examen
  • Minimierung der Faktenflut bei Maximierung des Prüfungserfolges
  • als Buch per versandkostenfreier Lieferung für nur 9,95 €




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Autor(in): MEDI-LEARN ([email protected])
  
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 3. Stellungnahme des Hartmannbundes zum BMG-Papier

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In der Veröffentlichung vom 17.01.2006 gibt das BMG mit ausgewählten Daten und Fakten aus dem Gesundheitswesen einen Überblick über die Situation der Ärzte in Deutschland. Wenn auch kein Anlass besteht, das zusammengetragene Zahlenmaterial als solches zu hinterfragen - die von dem BMG zusammengetragen Zahlen und Fakten sind korrekt und nachprüfbar - lohnt sich ein ergänzender Blick auf die aktuellen Verhältnisse in der ambulanten vertragsärztlichen Versorgung und die Einflüsse der gesundheitspolitischen Entscheidungen der letzten Jahre.

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Das Gesundheitssystem unterliegt komplexen ineinandergreifenden Wirkungsmechanismen, sodass sektorbezogene Regelungen häufig auch vor- und nachgelagerte Sektoren tangieren und Entscheidungen in anderen Politikbereichen eine nicht zu unterschätzende Auswirkung auf das Gesundheitswesen haben können. Es kann nicht das Ziel sein, die Realitäten durch Schön-färberei zu verdrängen. Der Ernst der Lage erfordert eine Anerkennung der Tatbestände und eine lösungsorientierte Diskussion der Probleme und Handlungsoptionen. Für den ambulanten vertragsärztlichen Versorgungsbereich sollen nachfolgend nur einige Aspekte exemplarisch he-rausgegriffen werden, die die Perspektive des BMG erweitern.

Sinkender Anteil der vertragsärztlichen Vergütung an den GKV-Leistungsausgaben
Der Anteil der Vertragsarzthonorare an den GKV-Ausgaben ist von 17,9 Prozent im Jahr 1977 (vgl. WISO-Institut 2005) auf 15,1 Prozent im Jahr 2005 (Vgl. BMG-Statistik 1.-3. Quartal 2005; Stand 4. Januar 2006) geschrumpft. Das entspricht einem Rückgang von 15,6 Prozent. Inzwischen liegt sogar der Anteil der Arzneimittelausgaben an den GKV-Leistungsausgaben mit 17,6 Prozent über dem Anteil der Ausgaben für ärztliche Leistungen.

Wachsender Leistungsbedarf in der ambulanten Versorgung
Der Anstieg der Arztzahlen in den letzten Jahren ist differenziert zu betrachten. Während die Zahl der niedergelassenen Gebietsärzte pro 1.000 Einwohner stetig gewachsen ist, stagniert der Anteil der Allgemeinärzte mit einer insgesamt leicht rückläufigen Tendenz. (vgl. Abb. 1). Im internationalen Vergleich entspricht der Anteil der niedergelassenen Ärzte in Relation zur Einwohnerzahl in Deutschland den Zahlen in Frankreich und Österreich und liegt weit hinter Italien, Belgien und der Schweiz (vgl. OECD Health Data 2005).


Abbildung 1: Entwicklung der Anzahl der Vertragsärzte pro 1.000 Einwohner
(Vgl. Bundesarztregister der KBV, Statistisches Bundesamt, Statisches Jahrbuch 2005, Tabelle 2.1.1)
[klick hier für vergrößerte Abbildung]

Der Anstieg der Ärztezahl spiegelt im Wesentlichen den gestiegenen Behandlungsbedarf der Patienten wider. Die Anzahl der jährlichen Arztkonsultationen pro 1.000 Einwohner sind allein in der Zeit von 1991 bis 2000 um 38 Prozent angestiegen (vgl. Abb. 2).


Abbildung 2: Entwicklung der Inanspruchnahme niedergelassener Ärzte
(vgl. OECD 2004, Prof. Dr. Dr. h.c. Bert Rürup 2005)
[klick hier für vergrößerte Abbildung]

Die zunehmende Morbidität der Bevölkerung ist nicht zuletzt Ausfluss der demografischen Entwicklung. Der Anteil der älteren Bevölkerung ist bei gleichzeitigem Anstieg der durchschnittlichen Lebenserwartung in den letzten Jahrzehnten stetig gestiegen (vgl. Abb. 3 und 4).


Abbildung 3: Demografische Entwicklung 1960 – 2050
Quelle: Statistisches Bundesamt, Statistisches Jahrbuch 1998, Wiesbaden 1998, S. 58; Statistisches Bundesamt, Bevölkerungsentwicklung Deutschland bis zum Jahr 2050 – 10. koordinierten Bevölkerungsvorausberechnung, Wiesbaden 2003
[hier klicken für vergrößerte Abbildung]


Abbildung 4: Entwicklung der Lebenserwartung von Neugeborenen
Quelle: Statistisches Bundesamt, Bevölkerung Deutschlands bis 2005, Wiesbaden 2003 und Sterbetafel 2002/04. Vgl. Angaben KBV
[hier klicken für vergrößerte Abbildung]

Verlagerungseffekte zulasten des ambulanten Sektors
Die Behandlungskosten im ambulanten Bereich steigen aber nicht nur aufgrund der zunehmenden Morbidität und dank des medizinischen und medizinisch-technischen Fortschritts verbesserter – aber auch teurerer – Behandlungsmöglichkeiten. Gerade in den letzten Jahren machen sich die Verlagerungseffekte der Einführung der DRGs im Krankenhausbereich bemerkbar. Die verkürzten Liegezeiten im Krankenhaus erfordern eine intensivere Nachsorge im ambulanten Bereich. Der Verschiebung großer Leistungsanteile in den ambulanten Bereich ist jedoch die notwendige Mittelzuweisung aus dem stationären Sektor nicht gefolgt. Ganz im Gegenteil - der Anteil der stationären Leistungsausgaben ist seit Einführung der DRGs noch gewachsen.

Auswirkungen von Arbeitsmarktreformen
Sozialpolitische Entscheidungen wie z. B. die Umsetzung von Hartz IV haben zu einer weiteren Verknappung der Mittel für die Finanzierung vertragsärztlicher Leistungen geführt. So wurden zahlreiche ALG II-Empfänger den Familienversicherten zugeordnet. Für diese Versicherten zahlen die Krankenkassen keine Kopfpauschalen. Allein die sich hieraus ergebende zusätzliche Belastung der vertragsärztlichen Gesamtvergütung bzw. das daraus erwachsene Defizit beläuft sich auf ca. 300 Mio. Euro in 2005 (vgl. Angaben KBV)

Gesamtbewertung
Insgesamt kann festgestellt werden, dass die Einkommenssituation der Vertragsärzte nicht dem zuvor dargestellten Leistungszuwachs Rechnung trägt. Vergleicht man die Entwicklung des Verbraucherpreisindex und der beitragspflichtigen Einnahmen der GKV-Versicherten mit der Entwicklung der ärztlichen Honorare wird das Finanzierungsdefizit in der ambulanten vertragsärztlichen Versorgung besonders deutlich (vgl. Abb. 5).


Abbildung 5: Entwicklung ausgewählter volkswirtschaftlicher Indikatoren
Quelle: KBV-Abrechnungsstatistik, Statistisches Bundesamt
[hier klicken für vergrößerte Abbildung]

Anmerkung der Redaktion: dies war ein Auszug aus der Stellungnahme des Hartmannbundes. Online ist die komplette Form samt Bildmaterial verfügbar.
 

[klick hier zum Download der Erklärung als PDF]

   
Autor(in): Hartmannbund ([email protected])
  
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 4. Rippenspreizer stellt sich vor - Teil 2

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Immer wenn es um die nötige Prise Humor in Medizin und Rettungsdienst geht, ist Rippenspreizer gefragt: Das Cartoon-Portal unter www.rippenspreizer.com erfreut sich wachsender Beliebtheit bei Studenten, Ärzte und Rettungsdienstlern.

Doch wer steckt eigentlich hinter den Kulissen und wie ist alles entstanden? In einer mehrteiligen Artikelserie geben wir euch Einblicke in das Team und die Arbeit hinter der Webseite.

Heute führen wir den zweiten Teil der Historie zu Rippenspreizer fort.

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1995-1996, passend zum Beginn meines Zivildienstes beim Rettungsdienst der Stadt Bielefeld unter dem Arbeiter-Samariter-Bund hatte ich mir Stil und Form der König`schen Kartoffelnasen angeeignet und im Laufe der Zeit abgeändert. Natürlich hinterliessen die Aufgaben und Eindrücke des Rettungsdienstes ihre Spuren und so zeichnete ich meine ersten perforierten Bauchhöhlen, grössere Blutungen und andere Schäbigkeiten die in den folgenden Monaten mein Leben diktieren sollten.
In dieser Zeit entstand der Begriff "BlueliGht" als Synonym optischer und akustischer Warnanlagen auf Fahrzeugen mit hoheitlichen Aufgaben.

2001 wurde unter zunehmendem Eindruck der Anästhesie & Intensivmedizin die "BlutHirnSchranke" geboren - die ersten Versuche neben den üblichen Cartoons, also Monopanels) auch einen Comicstrip (Multipanel) zu entwickeln. Der unglaubliche Erfolg verlangte schnell nach weiteren Episoden und so wurde auch www.bluthirnschranke.de eröffnet.

Auch mit Aufnahme des Studiums der Humanmedizin an der Ruhr-Uni Bochum im Wintersemester 1996 blieb ich dem Rettungsdienst treu, allerdings wechselte ich zum Bielefelder Deutschen Roten Kreuz. Dieses ermöglichte mir 1998 auch die Publikation meines ersten Cartoon-Kalenders mit regionalem Verkauf. Es entstand die erste Internetseite mit meinen Cartoons, das Feedback war schon damals recht gross und animierte mich zur Intensivierung meiner Arbeit.

Parallel zum Wechsel in den klinischen Studienabschnitt 1999 an die Uni Essen begann ich als Haus- und Hofzeichner beim Rettungsmagazin mit den ersten regelmässigen Cartoons. 2000 veröffentlichte ich in Zusammenarbeit mit dem Ebner-Verlag meinen zweiten CartoonKalender mit erheblich höherer Auflage und guten Verbreitungsmöglichkeiten.

Kleiner Tipp: Wenn ihr auf die Cover klickt, könnt ihr euch nochmal die Cartoons der Kalender ansehen...
Nun standen ein permanenter Umbau meiner Website und mehr Werbung auf dem Programm; www.blueliGht.de war geboren - es folgten zahlreiche Kleinaufträge von Privatpersonen, verschiedene Projekte von grossflächiger Wandbemalung bis zu T-Shirtproduktion, Logoentwicklung, Layoutarbeiten für Plakate, Aufkleber, Publikationen.

Um auch noch die grausamen Dr.Dolor-Arztromane unter den Hut zu bekommen, reifte schon seit geraumer Zeit die Idee einer "One-fits-it-all-Website". Eine Website, die jedem Interessierten eine üppige Auswahl an Cartoons, Stories und Fotos zu verschiedenen medizinischen Themen, Rettungsdienst oder Feuerwehr bietet - eine Website mit einfacher und übersichtlicher Menüführung die keine Wünsche offen lässt.

Mit www.rippenspreizer.com hoffe ich, euch seit 2003 eine solche Site bieten zu können - die Philosophie des medizinischen Humors wird natürlich weiterhin bestehen; das neue Forum soll euch eine interessante Diskussionsplattform bieten und im Shop habt ihr die Möglichkeit, Produkte rund um Rippenspreizer käuflich zu erwerben.

[klick hier zu Rippenspreizer.com]

P.S.: In der nächsten Onlinezeitung bieten wir euch den ersten Teil eines Interviews, das wir mit Daniel Lüdeling alias Rippenspreizer geführt haben.

   
Autor(in): Daniel Lüdeling ([email protected])
  
Links zum Artikel:

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Erster Teil der Artikelserie

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www.rippenspreizer.com
  
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 5. Interaktiver Weiterbildungsplaner:
Chirurgie

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Wie werde ich eigentlich Chirurg? Welche Abschnitte muss ein Kinderarzt in seiner Weiterbildung belegen? Eine Artikelserie mit dem Schwerpunkt Weiterbildung stellt die wesentlichen Inhalte für die verschiedenen Richtungen auf dem Weg zum Facharzt vor.

Der Weg zum Spezialisten ist lang und die Wahl der Weiterbildungsrichtung eine Entscheidung, die man wohlüberlegt treffen sollte. Schliesslich hängen der Berufsweg und die Karriere davon ab.

Für alle 32 Fächer der Musterweiterbildungsordnung bietet der Weiterbildungsplaner der Deutschen Ärzte-Versicherung die nötigen Informationen.

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Der Weiterbildungsplaner Chirurgie

Ein Service der Deutschen Ärzte-Versicherung

Sie möchten Chirurg werden und sich einen Überblick über den Aufbau der Weiterbildung verschaffen? Wir bieten Ihnen einen kompakten und konkreten Weiterbildungsplan und zeigen Ihnen, wie Sie Ihre Pflichtfächer durch Anrechnungsfächer ersetzen können und wie viel Zeit Sie für diese Fächer aufbringen müssen.

Basisweiterbildung: 24 Monate
Pflichtfächer Mindest-Pflichtzeit
in Monaten
Notfallaufnahme 6
Intensivmedizin 6
- davon in der Chirurgie oder in einem anderen Gebiet (6)
Chirurgie 12
- davon im ambulanten Bereich möglich (6)
Nach der Basisweiterbildung sind
folgende Fächer möglich:
  • Allgemeine Chirurgie
  • Gefäßchirurgie
  • Herzchirurgie
  • Kinderchirurgie
  • Orthopädie und Unfallchirurgie
  • Plastische und Ästhetische Chirurgie
  • Thoraxchirurgie
  • Viszeralchirurgie
Bitte beachten Sie, dass Sie unbedingt noch die Weiterbildungsordnung Ihrer Ärztekammer zu Ihrer Planung hinzuziehen müssen!
Ausführliche weitere Informationen für das Fach Chirurgie (z.B. detaillierte Zeitangaben auch für die hier nur namentlich aufgeführten Fächer im Anschlus an die Basisweiterbildung), aber auch für die weiteren über 30 Fachrichtungen finden sich im interaktiven Weiterbildungsplaner der Deutschen Ärzte-Versicherung.

zum Weiterbildungsplaner für alle 32 Fächer
[klick hier
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Autor(in): Peter Dahlhausen (Deutsche Ärzte-Versicherung) ([email protected])
  
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Interaktiver Weiterbildungsplaner Chirurgie

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Medizinstudenten im Hartmannbund


Studieren in der Hausarztpraxis
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Der Hartmannbund stellt den Anforderungskatalog für die Akademische Lehrpraxis im PJ
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 6. Aktuelles aus der Jobbörse

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Unsere Jobbörse bietet Stellensuchenden wie Stellenanbietern im medizinischen Bereich einfache und unkomplizierte Wege bei der Jobsuche und Stellenbesetzung.

Ob PJ in der Schweiz, Assistenzarzt, Doktorarbeit oder Nebenjob - alle Einträge sind weiterhin kostenlos!

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Suche UA-Stelle Innere Medizin 24.04.-13.08.2006 Anzeige aufrufen
Stellengesuche/PJ-Stellen
Zahni sucht Doktorarbeit Anzeige aufrufen
Stellengesuche/Doktorarbeiten
Geschäftsführer(in) Biotechnologie Anzeige aufrufen
Stellenangebote/Jobs_in_alternativen_Berufsfeldern
Suche Stelle als Assistenzarzt Anzeige aufrufen
Stellengesuche/Assistenzarzt-Stellen
Suche UA-Stelle (PJ, Innere) in der deutschsprachigen Schweiz Anzeige aufrufen
Stellengesuche/PJ-Stellen
Englische und französische Muttersprachler für Pharmabereich gesucht Anzeige aufrufen
Stellenangebote/Studentenjobs
UA Stelle Chirurgie in dt.sprachiger Schweiz dringend gesucht Anzeige aufrufen
Stellengesuche/PJ-Stellen
1 UA Stelle Chirurgie in deutschsprachiger Schweiz gesucht Anzeige aufrufen
Stellengesuche/PJ-Stellen
Unterassistent/in Medizin, Spital Langnau CH Anzeige aufrufen
Stellenangebote/PJ-Stellen
Suche Stelle als Unterasssistentin in der Schweiz ab 01.04.2006 Anzeige aufrufen
Stellengesuche/PJ-Stellen
Medizin-Nachhilfe in Berlin gesucht Anzeige aufrufen
Stellenangebote/Studentenjobs

   
Autor(in): MEDI-LEARN ([email protected])
  
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 7. Dopamin und das Hirnwachstum

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Gehirnzellen können absterben, aber nicht nachwachsen, so lautete lange Zeit das Credo der Hirnforscher - eine "Reparatur des Gehirns" im Falle neurodegenerativer Krankheiten wie Morbus Parkinson sei also unmöglich. Vor einigen Jahren aber zeigte sich, dass auch im Gehirn von Menschen bis ins hohe Alter Stammzellen in der Lage sind, neue Neuronen hervorzubringen. Mit dieser Entdeckung verbindet sich die kühne Hoffnung, ein "Gegenmittel" für den zum Beispiel mit der Parkinson-Krankheit oder einem Schlaganfall verbundenen Zelltod im Gehirn zu entwickeln.

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Versuche an Primaten belegen entscheidende Bedeutung des Botenstoffs Dopamin für Wachstum neuer Gehirnzellen
'Völlig neues Prinzip der Selbstreparatur des Gehirns' entdeckt

Bereits Mitte des Jahres 2004 hatte Dr. Günter Höglinger, Neurologe an der Philipps-Universität Marburg, gemeinsam mit einer Pariser Forschergruppe im Fachjournal Nature Neuroscience eine Arbeit vorgestellt, in der nachgewiesen wurde, dass der Botenstoff Dopamin neurale Stammzellen von Nagetieren so stimulieren kann, dass neue, funktionierende Gehirnzellen entstehen (siehe web.uni-marburg.de/zv/news/presse/2004-06-14.html). Um Höglinger ist im Biomedizinischen Forschungszentrum der Philipps-Universität mittlerweile eine dynamische Nachwuchsgruppe entstanden, die einen wesentlichen Schwerpunkt ihrer Arbeit zur Parkinson-Krankheit auf die Bedeutung körpereigener Stammzellen für Reparaturprozesse im Gehirn legt.

In den renommierten Fachjournalen Journal of Neuroscience und Brain haben Mitglieder der Forschergruppen in Marburg und Paris nun zwei weitere Publikationen veröffentlicht, die zum einen ihre Ergebnisse im Versuch an Primaten bestätigen und zum anderen einen bislang unbekannten Selbsthilfemechanismus des Gehirns aufdecken.

Im Journal of Neuroscience berichten der Medizinstudent Nils Freundlieb und Dr. Günter Höglinger gemeinsam mit Kollegen vom Institut de la Santé et de la Recherche Médicale (INSERM), Paris, erstmals darüber, dass der Prozess der Neurogenese auch bei Primaten durch den Botenstoff Dopamin beeinflusst wird. "Bislang war nur von Nagetieren bekannt", erklärt Freundlieb, "dass Regulationsfaktoren wie Dopamin eng mit der Neubildung von Gehirnzellen zusammenhängen. Wir konnten dieses Ergebnis nun an Primaten bestätigen und damit erstmals einen molekularen Beeinflussungsmechanismus der Neurogenese beim Primaten nachweisen. Näher an den Menschen kann man mit Tierversuchen nicht kommen."

Die Forscher hatten ihren Versuchstieren das Parkinsongift MPTP verabreicht. Es verhindert, dass das Gehirn - wie auch bei der Parkinson-Krankheit - mit ausreichenden Mengen an Dopamin versorgt wird. Auch die Subventrikuläre Zone (SVZ), die bei vielen Tieren das größte Reservoir an neuralen Stammzellen darstellt, leidet dabei unter Dopaminmangel. "Wir haben nachgewiesen", so Freundlieb, "dass das verringerte Dopaminniveau in der SVZ dazu führt, dass die neuralen Stammzellen nur noch in stark verringertem Maße neue Gehirnzellen bilden. Dopamin spielt also auch bei Primaten eine entscheidende Rolle für die Neurogenese im Gehirn." Die Forscher hoffen nun, dass sich aus ihren Erkenntnisse langfristig Therapien entwickeln lassen, die das Gehirn von Parkinson-Kranken so stimulieren, dass zerstörte Nervenzellen durch neue ersetzt werden können.

Fast zeitgleich erschien im Fachjournal Brain eine Arbeit, an der Günter Höglinger und Nils Freundlieb ebenfalls maßgeblich beteiligt waren. Gemeinsam mit Forschern des INSERM konnten die Marburger Neurologen erstmals nachweisen, dass das Gehirn von Primaten über einen bislang unbekannten Selbsthilfemechanismus verfügt, der dem Absterben von Gehirnzellen im Verlauf der Parkinson-Krankheit entgegenwirkt. "Wir haben festgestellt", erklärt Freundlieb, "dass bestimmte Nervenzellen im Gehirn, die sonst den Botenstoff GABA produzieren, im Verlauf der Krankheit plötzlich beginnen, Dopamin zu produzieren." Angesichts des Dopaminmangels, der typischerweise bei der Parkinson-Krankheit auftritt, greife das Gehirn also zur Selbsthilfe.

"Wir haben somit ein völlig neues Prinzip der Selbstreparatur des Gehirns aufgewiesen, eine so genannte 'phänotypische Transdifferenzierung' von reifen Nervenzellen. Weil aber nur sehr wenige dieser 'GABAergen Mikroneurone' spontan auf die Dopaminproduktion umstellen, suchen wir nun nach einem Mechanismus, der diesen Prozess gezielt verstärken könnte." Mit ihrer Arbeit widerlegten die Wissenschaftler andere Publikationen, in denen spekuliert wurde, diese Dopamin produzierenden Nervenzellen würden im Verlauf der Krankheit aus Stammzellen neu entstehen. "Tatsächlich aber", so Höglinger, "existieren sie bereits zuvor, erweitern aber ihren Aufgabenbereich. Das ist, als würden Fabriken zur Herstellung von Ziegeln angesichts einer Hungersnot plötzlich auch Kuchen backen, um den Mangel auszugleichen."

Unterdessen widmet sich die junge Forschergruppe zahlreichen weiteren Fragen. "Wir wollen natürlich noch genauer wissen, was die Kontrolle der Neubildung von Nervenzellen im erwachsenen Gehirn durch Dopamin funktionell bedeutet", so Höglinger. "Es könnte durchaus sein, dass sich bestimmte Symptome der Parkinson-Krankheit wie Depressionen, Riechstörung und nachlassende Gedächtnisleistung tatsächlich auf die verringerte Neubildung von Gehirnzellen zurückführen lassen. Die von uns nachgewiesenen Mechanismen könnten aber auch wichtige Rollen bei anderen Erkrankungen wie Schizophrenie oder Sucht spielen." Viele dieser Zusammenhänge seien zwar höchstwahrscheinlich, vermutet Höglinger, "bislang konnte sie aber niemand beweisen."

Originalpublikationen
Journal of Neuroscience: Freundlieb N, François C, Tandé D, Oertel WH, Hirsch EC, Höglinger GU. "Dopaminergic Substantia Nigra Neurons Project Topographically Organized to the Subventricular Zone and Stimulate Precursor Cell Proliferation in Aged Primates" J. Neurosci. 2006 26: 2321-2325; doi:10.1523/JNEUROSCI.4859-05.2006 (22. Februar 2006)

Brain: Tandé D, Höglinger GU, Debeir T, Freundlieb N, Hirsch EC, François C.: "New striatal dopamine neurons in MPTP-treated macaques result from a phenotypic shift and not neurogenesis" Brain (2006), doi:10.1093/brain/awl041; Brain Advance Access (15. Februar 2006)

Kontakt und weitere Informationen
Dr. Günter U. Höglinger
Philipps-Universität Marburg
Biomedizinisches Forschungszentrum
Experimentelle Neurologie
Hans-Meerwein-Straße
35032 Marburg

http://www.exp-neuro.de

Quelle: Informationsdienst Wissenschaft (idw)

   
Autor(in): Thilo Körkel (Uni Marburg) ([email protected])
  
Links zum Artikel:

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www.exp-neuro.de
  
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 8. Auktionen satt!

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Seit beinahe einem Jahr könnt ihr im Auktionshaus von MEDI-LEARN auf Schnäppchenjagd gehen: Unser virtueller Flohmarkt für Bücher und Klinikbedarf hat an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr geöffnet und wartet auf euren Besuch. Ihr möchtet die nicht mehr benötigten Bücher des letzten Semesters aus den Regalen räumen oder seid auf der Suche nach preiswerter Literatur für das neue Semester? Nicht nur für diesen Fall empfehlen wir euch einen Besuch im Auktionshaus, aus dem wir hier die aktuellen Auktionen präsentieren:

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 9. Nicht jede Stotterei ist gleich Grund zur Sorge

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(idw) Bleibt ein Kind oftmals mitten im Satz stecken und wiederholt einzelne Laute oder Silben, ist es deswegen nicht gleich ein Stotterer. Viele Wiederholungen, Pausen oder Füllwörter sind daher nicht unbedingt Grund zur Panik. Professor Dr. Goetz Schade, der die Abteilung Phoniatrie und Pädaudiologie des Universitätsklinikums Bonn leitet, warnt Eltern vor falschen Reaktionen.

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In Deutschland stottern etwa fünf Prozent aller Kinder. Bei weit über der Hälfte der Betroffenen bildet sich das Stottern bis zur Pubertät spontan zurück. "Eltern sollten nicht überreagieren, wenn ihre Kinder im Alter von drei bis fünf Jahren beim Sprechen ins Stocken geraten", erklärt Professor Schade, Experte für Stimm-, Sprach-, Sprech-, Schluck- und kindliche Hörstörungen. Denn falsche Reaktionen der Umwelt können letztendlich zu einer Verschärfung der Situation führen. Bleibt ein Kind häufig mitten im Satz stecken - "Und dann...dann...dann..." - so spricht der Experte von einer "funktionellen Unflüssigkeit". Diese tritt bei sehr vielen Kindern im Rahmen der normalen sprachlichen Entwicklung auf, dauert bis zu sechs Monaten und bedeutet nicht gleich, dass ein Kind stottert. Der entscheidende Unterschied zum "echten" Stottern besteht unter anderem in der mit dem Sprechen verbundenen Begleitsymptomatik. Denn Stotterer reagieren auf ihre Redeflussstörung häufig mit Ankämpf- und Vermeidungsverhalten. Als Ausdruck der Anstrengung, die sie beim Herausbringen von Wörtern empfinden, wird ihre Sprache beispielsweise durch Grimassen oder Kopf- und Armbewegungen begeleitet. Darüber hinaus vermeiden Stotterer generell Situationen, in denen sie sprechen müssen.

Eltern, deren Sprössling beim Erzählen oft ins Stocken gerät und lange Sprechpausen macht, sollten diesen nicht durch unangebrachte Reaktionen - wie etwa Ermahnungen zum langsamen Sprechen - unter Druck setzten. Die an sich sprechfreudigen Kinder werden dadurch erst auf ihr Problem aufmerksam gemacht. Sie entwickeln dann in Folge des erzeugten Störungsbewusstseins immer mehr Angst vor dem Sprechen. Deshalb warnt Professor Schade vor Panikreaktionen: "Eltern sollten ihre Sprösslinge in Ruhe aussprechen lassen und keinen Druck erzeugen. Es ist wichtig, dass die Kinder nicht das Gefühl bekommen, ein Problem zu haben."

Wenn ein Kind nicht mehr gerne spricht und Redeunflüssigkeiten, die von Vermeide- oder Ankämpfreaktionen begleitet werden, charakteristisch für die Sprache des Kindes sind, sollten die Eltern unbedingt Hilfe suchen. In der Abteilung für Phoniatrie und Pädaudiologie der Bonner Universitäts-Hals-Nasen-Ohren-Klinik entscheidet Professor Schade gemeinsam mit der Logopädin Hanna Engelmann über eine möglicherweise einzuleitende Therapie. "Auch Eltern, die sich unsicher sind, ob es sich bei den Sprachproblemen ihres Kindes um beginnende Stottersymptomatik handelt, können natürlich gerne zu uns kommen", betont Professor Schade.

Mit Hilfe einer entsprechenden Therapie lernen betroffene Kinder auf spielerische Weise mit dem Stottern in einer konkreten Situation besser umzugehen. Wichtig dafür ist ein offener Umgang mit dem Stottern und der dadurch entstandenen negativen Gefühlssituation. Denn gerade Angst und Scham führen Stotterer häufig in einen Teufelskreis. Diesen zu durchbrechen ist das Ziel einer Therapie. "Betroffene Kinder sollen lernen, angstfrei mit den Redeunflüssigkeiten umzugehen. Gute Erfahrungen in der Therapie, entspannte Eltern, immer weniger Angst und mehr Selbstvertrauen führen dann zu flüssigerem Sprechen", so Logopädin Engelmann.

Weitere Informationen:
Professor Dr. Götz Schade
Leiter der Abteilung für Phoniatrie und Pädaudiologie
Hals-Nasen-Ohren-Klinik des Universitätsklinikums Bonn

Hanna Engelmann (Logopädin)
Abteilung für Phoniatrie und Pädaudiologie
Hals-Nasen-Ohren-Klinik des Universitätsklinikums Bonn

Quelle: idw - Informationsdienst Wissenschaft

   
Autor(in): Dr. Inka Väth ([email protected])
  
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 10. Witze der Woche: Krücken und Hörsaal

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In Zusammenarbeit mit der Webseite Witzcharts.de präsentieren wir euch in unregelmässigen Abständen einen kleinen Lacher, der die Bauchmuskulatur mal wieder in Schwung bringen soll.

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Witz Nr. 1
Meier geht an Krücken. "Was ist dir denn passiert?" "Autounfall." "Schrecklich. Kannst du nicht mehr ohne Krücken gehen?" "Weiß nicht. Mein Arzt sagt ja, mein Anwalt nein..."

Witz Nr. 2
"Wo fehlt es denn?" fragt der Arzt die weinende Frau Bauer.
"Ach, Herr Doktor, mein Sohn macht sich immer die Hosen voll und rutscht dann so drauf rum."
"Machen sie sich deswegen keine Sorgen. Das tut jedes Kind."
"Ja, aber in der Uni im Hörsaal will schon keiner mehr neben ihm sitzen!"

   
Autor(in): Redaktion MEDI-LEARN ([email protected])
  
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