06.03.2006

Ausgabe 292

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5319Kinderarzt
Früher nannte er sich Kinderarzt, heute Arzt für Kinder- und Jugendmedizin. Im Weiterbildungsplaner stellen wir euch heute die Wege zum Facharzt für die Wehwehchen der jungen Erdenbürger vor.....

(in Kooperation mit dem Georg Thieme Verlag und der Deutschen Ärzte Finanz)

 
 Inhalt (jetzt auch anklickbar)
1.Editorial
2.Interview mit Daniel Lüdeling - Teil 2
3.Interaktiver Weiterbildungsplaner: Kinder- und Jugendmedizin
  
4.Aktuelles aus der Jobbörse
5.PJ in der Hausarztpraxis - Teil 1
6.Auktionen satt!
  
7.Bericht über die unterschiedliche Gesundheit von Männern und Frauen
8.Ärzte beurteilen Gesundheitswesen
9.Abo, Impressum, Mitarbeit
    
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 1. Editorial
  

Hallo,
Wie werde ich Kinderarzt? Wie entsteht ein Cartoon bei Rippenspreizer? Welche Pflichten könnte ein PJ-Student in der Hausarztpraxis haben? Dies sind die ersten drei Fragen, die wir mit dem heutigen Newsletter beantworten möchten. Ebenfalls mit dabei: eine Beurteilung des Gesundheitswesens durch Ärzte, die aus einer Bertelsmann-Studie hervorgeht sowie die kleinen Unterschiede zwischen Mann und Frau in Sachen Gesundheit. Nicht zu vergessen: brandaktuelle Auktionen aus dem Flohmarkt sowie Jobanzeigen aus unserer Stellenbörse.

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Bis zur nächsten Ausgabe,
Jens und Christian
Redaktion MEDI-LEARN

P.S: Probekapitel Lernstrategien, gedächtnisgerechtes Lernen zum Download
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 2. Interview mit Daniel Lüdeling - Teil 2

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Wer malt eigentlich die ganzen Cartoons, die unter
www.rippenspreizer.com eine satte Portion Humor in Medizin und Rettungsdienst bringen? Wir stellen euch die Webseite von Rippenspreizer im Rahmen einer Artikelserie weiter vor: heute liefert Daniel Lüdeling im zweiten Teil seines Interviews Einblicke in die tägliche Arbeit eines Cartoonisten, der neben dem Zeichnen auch noch als Arzt in der Anästhesie tätig ist.

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Interview Teil 2 zum Dasein als Cartoonist mit Daniel Lüdeling (www.rippenspreizer.com)

Viele sind sicherlich neugierig darauf zu erfahren, wann du dein Zeichentalent entdeckt hast. Hast du schon mit 3 Jahren perfekt gemalt oder wie hat sich das Zeichentalent entwickelt?
Wie so vieles in meinem Leben fußt auch diese Entwicklung auf einem Zufall; unsere neu gegründete Schülerzeitung "VIRUS" an der Gütersloher Anne-Frank-Gesamtschule suchte einen Zeichner und glaubte diesen auch in mir - einem 14jährigen zeichnerisch hochgradig unbegabten Schüler gefunden zu haben. Von da an entwickelten sich meine Fähigkeiten vom ersten geraden Strich ohne Lineal bis zum computercolorierten Hochglanzkalender.

Was haben eigentlich deine Eltern dazu gesagt, als du ihnen die ersten Cartoons unter die Nase gehalten hast?
Ehrlich gesagt hat mein Vater den ersten Cartoon für die Debüt-Ausgabe bereits erwähnter Schülerzeitung gemalt; letztlich obsiegte aber der Ehrgeiz und es entstanden die ersten Eigenwerke. Ein Bestreben, welches ohne den aufmunternden Zuspruch meiner Eltern vermutlich auch kurzfristig später wieder verschwunden wäre…

Bei der Fülle an unterschiedlichen Motiven in den Cartoongalerien von Rippenspreizer drängt sich eine Frage besonders auf: Wo kommen die Ideen her?
Es wäre gelogen zu behaupten, dass alle diese Ideen aus mir herausbrechen würden. Vermutlich hätte ich sogar etwas Angst, wenn dem tatsächlich so wäre! Glücklicherweise ist die Summe der Cartoonideen ein Produkt aus den Vorschlägen vieler Menschen um mich herum und nur zu einem kleinen Teil aus meiner unmittelbaren Alltagserfahrung.
Mit der Zeit entwickelt man ein Gespür für Situationen, die alleine schon komisch sind und mit einer freien Interpretation plus dosierter Übertreibung hat man meist schon eine brauchbare Idee, die nur noch auf´s Papier gezeichnet werden möchte.

Wo kommen dir die besten Ideen? Gibt es Dinge, die deine kreative Ader bei guter Laune halten?
Phasenweise sprudeln lustige Ideen nur so hervor, andererseits gibt es aber auch Tage und Wochen, die geprägt sind von Schaffenskrisen und kreativem Kahlschlag. Eine heisse Dusche hat schon so manche gute Idee hervorgebracht, ein paar freie Tage wirken ebenfalls Wunder.
Leider muss ich feststellen, dass meine klinische Tätigkeit mit zahlreichen nebenberuflichen Obligationen einen schlechten Einfluss auf meine Kreativität zu haben scheint. Immer häufiger brauche ich auch Freiraum für mich und das bedeutet eben nicht nur Pause für das Laryngoskop sondern auch für den Bleistift…

Wie lange dauert es, bis ein Cartoon fertig wird? Und welche Schritte sind dabei nötig?
Der Schritt von der Bleistiftzeichnung (Skribble) bis zum vollcolorierten Cartoon hängt natürlich sehr vom Aufwand des Cartoons ab. Je mehr Details und Hintergrundelemente der Carton beinhaltet, umso länger dauert die Umsetzung und Fertigstellung.
Mit den Jahren hat sich ein relativ festes Schema eingeprägt und somit dauert ein routinierter Standardcartoon heute knapp 30-40 Minuten. Daran schliesst sich die Arbeit zahlreicher anderer Menschen an, die diesen Cartoon für unsere Webseite www.rippenspreizer.com oder einen Auftraggeber mediengestalterisch überarbeiten oder für eine Druckerei aufbereiten.

Und: wie malst du die Cartoons eigentlich technisch gesehen (Material, Farben etc)?
Ein bisschen Papier, ein bisschen Stift und los geht´s. Je nachdem, was ich gerade zur Verfügung habe. Startpunkt sind die Augen eines Cartoonmännchens und darum herum entwickelt sich der komplette Cartoon. Geinkt, d.h. in Tusche gezeichnet wird diese Bleistiftzeichnung mit einem Copic-Liner 0,8 oder 1,0 und die Coloration übernimmt mein Pelikan Wassermalfarbkasten oder eben auch Photoshop auf dem Rechner.

Was malst du am liebsten? Und andersherum: Welche Art von Motiven ist dir eher ein Greuel?
Kleine heitere Mini-Cartoons auf die Durchschlagbögen der Narkoseprotokolle für kleine Patienten oder erwachsene Narkosepflegekräfte sind meine Favouriten. Dafür ein Albtraum Menschengruppen aller Art, Tiere, nicht lustige Auftragsarbeiten bei denen nur der Auftraggeber den Witz versteht und jeglicher Humorberatung gegenüber resistent ist sowie jegliche Auftragsarbeiten, die eigentlich schon gestern fertig sein sollten.

Was war der Tiefpunkt deiner Arbeit als Cartoonist?
Als ich im 10.Semester eine Providerrechnung über 800 € bekommen habe, weil 25 GB Traffic durch Cartoondownloads doch etwas zuviel waren. In dieser Zeit fiel auch die Entscheidung, Rippenspreizer als Projekt zu beenden oder ein Konzept zur wirtschaftlichen Tragfähigkeit zu entwickeln. Letzteres ist mir Dank einer sympathischen Kooperation mit Medi-Learn geglückt, sodass ich heute wenigstens nicht mehr für meine zeichnerische Tätigkeit draufzahlen muss.

Was war der bisherige Höhepunkt deiner Arbeit als Cartoonist?
Jedesmal, wenn ich Menschen mit meinen Cartoons zum Lachen bringe, erlebe ich es als kleinen Höhepunkt und hohe Wertschätzung meiner Arbeit. Da ich an Wettbewerben und Conventions nicht teilnehme, krönen weder Preise noch Auszeichnungen meine zeichnerische Vitae. Trotzdem haben wir mit Rippenspreizer viel erreicht und machen mit den Cartoons täglich über 2.000 Besucher glücklich - ich glaube, dieses Gesamtergebnis ist der momentane - aber noch ausbaufähige - Höhepunkt!

Welche Ziele hast du dir für deine Arbeit als Cartoonist bei Rippenspreizer in 2006 gesetzt?
Neben dem Cartoonist gibt es ja noch den Arzt und Privatmensch in mir, sodass ich auch 2006 versuche, alle Aspekte meines Lebens in einem gesunden Verhältnis zueinander weiter entwickeln zu können. Gerade bei Rippenspreizer wird es neben den traditionellen Projekten wie Cartoonkalendern, wöchentlichen Cartoons und der Neuentwicklung lustiger Produkte viel Arbeit im administrativen Bereich geben. Die Verwaltung der zahlreichen Community-Mitglieder wurde gerade optimiert und mit einem weiteren Ausbau bestehender Angebote und völlig neuen Konzepten wollen wir auch 2006 in erster Linie für unsere User das Sahnehäubchen ihres klinischen oder rettungsdienstlichen Alltages sein. Eine virtuelle Spaß-Oase mit über 500 Cartoons zum Entspannen und einem lebendigen Forum voller netter Menschen. Und das ist erst der Anfang…

Welche Tipps möchtest du angehenden Medizinstudenten, die das Studium noch vor sich haben, mit auf den Weg geben?
Bleib Dir selbst treu und erlaube Dir ein Leben neben der Medizin. Wenn Du hinfällst, steh einfach wieder auf und geh weiter. Laß Dir helfen und achte auf Deine Umgebung: es gibt immer jemanden, der vielleicht Deine Hilfe braucht.

Vielen Dank für das nette Gespräch!

   
Autor(in): Daniel Lüdeling im Interview mit Jens Plasger (MEDI-LEARN) ([email protected])
  
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Zum ersten Teil des Interviews

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www.rippenspreizer.com

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Die Geschichte von Rippenspreizer
  
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 3. Interaktiver Weiterbildungsplaner:
Kinder- und Jugendmedizin

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Viele Medizinstudenten liebäugeln mit der Fachrichtung Kinder- und Jugendmedizin. Doch wie erfolgt eigentlich auf diesem Fachgebiet die Ausbildung zum Spezialisten?

In einer Artikelserie stellen wir euch die wesentlichen Inhalte für die verschiedenen Richtungen auf dem Weg zum Facharzt vor. Die Wahl der Weiterbildungsrichtung ist eine Entscheidung, die man wohlüberlegt treffen sollte. Schliesslich hängen der Berufsweg und die Karriere davon ab.

Für alle 32 Fächer der Musterweiterbildungsordnung haben bietet der Weiterbildungsplaner der Deutschen Ärzte-Versicherung die nötigen Informationen.

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Der Weiterbildungsplaner Kinder- und Jugendmedizin

Ein Service der Deutschen Ärzte-Versicherung

Sie möchten Ärztin oder Arzt für Kinder- und Jugendmedizin werden und sich einen Überblick über den Aufbau der Weiterbildung verschaffen? Wir bieten Ihnen einen kompakten und konkreten Weiterbildungsplan und zeigen Ihnen, wie Sie Ihre Pflichtfächer durch Anrechnungsfächer ersetzen können und wie viel Zeit Sie für diese Fächer aufbringen müssen.

Weiterbildungszeit:
60 Monate
(davon maximal bei niedergelassenen Ärzten: 24 Monate)
Pflichtfächer Mindest-Pflichtzeit
in Monaten
Intensivmedizinische Versorgung von Kindern und Jugendlichen 6
dddd
Mögliche Anrechnungsfächer Anrechnungszeit in Monaten
In den Schwerpunkten des Gebietes 12
In anderen Gebieten 6
Kinder - und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie 12
Bitte beachten Sie, dass Sie unbedingt noch die Weiterbildungsordnung Ihrer Ärztekammer zu Ihrer Planung hinzuziehen müssen!
Ausführliche weitere Informationen für das Fachgebiet Kinder- und Jugendmedizin - z.B. zu den möglichen Schwerpunktbildungen - wie auch über die weiteren über 30 Fachrichtungen finden sich im interaktiven Weiterbildungsplaner der Deutschen Ärzte-Versicherung.

[zum Weiterbildungsplaner für alle 32 Fächer - klick hier]

   
Autor(in): Peter Dahlhausen (Deutsche Ärzte-Versicherung) ([email protected])
  
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Interaktiver Weiterbildungsplaner Kinder- und Jugendmedizin

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In Zusammenarbeit mit der Deutschen Ärzte-Versicherung bietet der Hartmannbund seinen studentischen Mitgliedern eine leistungsstarke Berufs- und Privathaftpflichtversicherung zu sehr günstigen Konditionen.

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 4. Aktuelles aus der Jobbörse

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Unsere Jobbörse bietet Stellensuchenden wie Stellenanbietern im medizinischen Bereich einfache und unkomplizierte Wege bei der Jobsuche und Stellenbesetzung.

Ob PJ in der Schweiz, Assistenzarzt, Doktorarbeit oder Nebenjob - alle Einträge sind weiterhin kostenlos!

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Suche UA-Stelle Innere Medizin 24.04.-13.08.2006 Anzeige aufrufen
Stellengesuche/PJ-Stellen
Zahni sucht Doktorarbeit Anzeige aufrufen
Stellengesuche/Doktorarbeiten
Geschäftsführer(in) Biotechnologie Anzeige aufrufen
Stellenangebote/Jobs_in_alternativen_Berufsfeldern
Suche Stelle als Assistenzarzt Anzeige aufrufen
Stellengesuche/Assistenzarzt-Stellen
Suche UA-Stelle (PJ, Innere) in der deutschsprachigen Schweiz Anzeige aufrufen
Stellengesuche/PJ-Stellen
Englische und französische Muttersprachler für Pharmabereich gesucht Anzeige aufrufen
Stellenangebote/Studentenjobs
UA Stelle Chirurgie in dt.sprachiger Schweiz dringend gesucht Anzeige aufrufen
Stellengesuche/PJ-Stellen
1 UA Stelle Chirurgie in deutschsprachiger Schweiz gesucht Anzeige aufrufen
Stellengesuche/PJ-Stellen
Unterassistent/in Medizin, Spital Langnau CH Anzeige aufrufen
Stellenangebote/PJ-Stellen
Suche Stelle als Unterasssistentin in der Schweiz ab 01.04.2006 Anzeige aufrufen
Stellengesuche/PJ-Stellen
Medizin-Nachhilfe in Berlin gesucht Anzeige aufrufen
Stellenangebote/Studentenjobs

   
Autor(in): MEDI-LEARN ([email protected])
  
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zur Jobbörse
  
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 5. Artikelserie zum Anforderungskatalog
Akademische Lehrpraxis - Teil 1

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Das Lehrfach Allgemeinmedizin hat in der neuen Approbationsordnung an Gewicht gewonnen: zum einen müssen Studenten ein benotetes Blockpraktikum ablegen, zum anderen kann das Wahltertial des Praktischen Jahres auch in einer allgemeinmedizinischen Lehrpraxis absolviert werden. In einer Artikelserie zum 'Anforderungskatalog für die Akademische Lehrpraxis' (auch als kostenloses PDF erhältlich) legt der Hartmannbund eine standardisierte Form der Anforderungsinhalte außeruniversitärer Lehrpraxen für die Ausbildungsabschnitte im Lehrfach Allgemeinmedizin während des PJ vor, die von den medizinischen Fakultäten und Studenten als bindend betrachtet werden könnte.

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Artikelserie
Anforderungskatalog für die Akademische Lehrpraxis

vorgelegt vom Arbeitskreis IV im Hartmannbund "Ausbildung, Weiterbildung, Niederlassung"

Teil 1: Im Bereich der Ausbildung zu erfüllenden Kriterien

Der Lehrarzt/die Lehrärztin
trägt den Titel „Facharzt für Allgemeinmedizin“ oder „Facharzt für Innere Medizin“ mit
dem Schwerpunkt „Hausärztliche Grundversorgung“.
verfügt über eine Weiterbildungsermächtigung von mindestens sechs Monaten für
das Fach Allgemeinmedizin.
ist seit mindestens vier Jahren als niedergelassener Arzt in der ambulanten Patientenversorgung
tätig.
verfügt über Lehrerfahrung und verpflichtet sich zu mindestens zweimaliger Teilnahme pro Jahr an den im Bereich Allgemeinmedizin angebotenen Fachgesprächskreisen, Qualitätszirkeln, Kolloquien, Kongressen oder Forschungsprojekten. Diese dienen der Fortbildung in Fragen der Lehre und den Leitlinien in der Allgemeinmedizin, der Patientenversorgung und der Besprechung und der Planung gemeinsamer Forschungsprojekte und kommen unterschiedlichen Interessen der Lehrärzte entgegen.
verpflichtet sich zur Teilnahme an Studien der Abteilung für Allgemeinmedizin an der medizinischen Fakultät und soll kontinuierliche wissenschaftliche Aktivitäten vorweisen können. Die Teilnahme an klinischen Studien oder Anwendungsbeobachtungen der Pharmaindustrie und sonstige fachfremde Studien genügen nicht.
soll zur Betreuung von Studierenden im Blockpraktikum an einem kostenlosen Qualifikationsseminar für Akademische Lehrpraxen teilnehmen oder eine äquivalente Qualifikation nachweisen können.
führt regelmäßige Hausbesuche durch und nimmt im Regelfall an kassenärztlichen Notfalldiensten teil.
verpflichtet sich zur Beurteilung der Leistungen (Verhalten, Kenntnisse, Fähigkeiten, Teilnahme an Fortbildungsveranstaltungen) der Studierenden nach dem 14-tägigen Blockpraktikum. Das Verfahren wird durch das Referat Lehre der medizinischen Fakultät vorgegeben.

Die Lehrpraxis
verpflichtet sich, ein Minimum von vier Wochen praktischer Anleitung von Studierenden pro Jahr anzubieten. Dies entspricht der Anleitung von zwei Studierenden. Sie hat dabei das Recht, Studierende abzulehnen, wenn eine konstruktive Zusammenarbeit nicht möglich erscheint.
stellt sicher, dass die im Lehrplan enthaltenen Projekte und Berichte während der Praktikumzeit zusammen mit den Studierenden durchgeführt und mit dem Lehrarzt/ Lehrärztin nach besprochen werden. Den Studierenden wird nach der Blockzeit die Möglichkeit einer gegenseitigen Feedback-Besprechung gegeben.
verfügt über mindestens eine Zeitschrift mit externem Gutachterwesen (z. B. Zeitschrift für Allgemeinmedizin, Zeitschrift für Ärztliche Fortbildung und Qualitätssicherung) und aktueller allgemeinmedizinischer und internistischer Lehrliteratur. Diese Informationsquellen müssen auch für Studierende nutzbar sein.
verfügt über einen Computer mit Internetanschluss. Diese Informationsquelle muss auch für Studierende nutzbar sein.

Der Studierende
führt während des Blockpraktikums einen Nachweisbogen, welcher bei der Scheinvergabe ausgefüllt vorzulegen ist. Hier werden verschiedene obligate Tätigkeiten (u. a. die vollständige Befragung und Untersuchung von fünf Patienten) dokumentiert und durch den Lehrarzt abgezeichnet abgezeichnet.
verpflichtet sich zum gewissenhaften Ausfüllen des „Evaluationsbogens für Studierende“ nach Abschluss des Blockpraktikums. Das qualitative und quantitative Verfahren wird durch das Referat Lehre der medizinischen Fakultät vorgegeben.

Anmerkung der Redaktion:
Die kommende, zweite Folge der Artikelserie zum Anforderungskatalog für die Akademische Lehrpraxis widmet sich den Kriterien im Bereich der Patientenversorgung und Forschung sowie den Sonderregelungen, die es nach Ansicht des Hartmannbundes im Rahmen des Lehrfaches Allgemeinmedizin zu erfüllen gilt. Der dritte und letzte Teil der Artikelserie stellt den Ablauf des Blockpraktikums vor, wie er sich aus Sicht des Hartmannbundes idealerweise gestaltet.

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Autor(in): Hartmannbund ([email protected])
  
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 6. Auktionen satt!

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Seit beinahe einem Jahr könnt ihr im Auktionshaus von MEDI-LEARN auf Schnäppchenjagd gehen: Unser virtueller Flohmarkt für Bücher und Klinikbedarf hat an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr geöffnet und wartet auf euren Besuch. Ihr möchtet die nicht mehr benötigten Bücher des letzten Semesters aus den Regalen räumen oder seid auf der Suche nach preiswerter Literatur für das neue Semester? Nicht nur für diesen Fall empfehlen wir euch einen Besuch im Auktionshaus, aus dem wir hier die aktuellen Auktionen präsentieren:

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Pharmakologie Lüllmann22,00 €24.03.2006 15:43:12
GK3 Termini-Pocket5,00 €29.03.2006 18:17:53
Neueste Auktionen
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Physiologie+CD-ROM Deetjen12,00 €02.03.2006 20:32:34
Pathologie-Buch+CD-ROM10,00 €24.02.2006 22:41:33
Neuroscience1,00 €24.02.2006 10:25:44
Ökologisches Stoffgebiet1,00 €15.02.2006 09:33:22
Venenerkankungen1,00 €08.02.2006 09:29:11
Analytik II1,00 €15.02.2006 09:25:39
CHECK-UP1,00 €24.02.2006 09:23:14

   
Autor(in): MEDI-LEARN ([email protected])
  
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 7. Bericht über die unterschiedliche Gesundheit
von Frauen und Männern

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(idw) Frauen und Männer im mittleren Lebensalter sind nicht gleich krank. Krankheiten und Gesundheitsstörungen unterscheiden sich in Häufigkeit und Art, selbst wenn sie bei beiden Geschlechtern vorkommen. Der Versorgungsbedarf differiert zwischen Mann und Frau ebenso wie die Inanspruchnahme von Prävention und Früherkennung. Gesundheitszustand und Gesundheitsverhalten werden entscheidend von geschlechtsspezifischen Arbeits- und Lebensbedingungen beeinflusst. Zu diesen Forschungsergebnissen kommen Wissenschaftlerinnen des Instituts für Public Health und Pflegeforschung im Fachbereich Human- und Gesundheitswissenschaften der Universität Bremen. Im Auftrag des Robert Koch-Instituts Berlin haben Professorin Petra Kolip und Julia Lademann kürzlich einen geschlechtervergleichenden Gesundheitsbericht erstellt.

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Viele Erkenntnisse sind durchaus nicht neu, werden aber in der Studie aktuell betätigt: Im Alter zwischen 30 und 65 Jahren ist die Sterblichkeit bei Männern doppelt so hoch wie bei Frauen, vor allem bedingt durch Unfälle, Suizide, Kreislaufkrankheiten und Krankheiten der Verdauungsorgane. Hierin spiegeln sich die höhere Risikobereitschaft von Männern im Umgang mit ihrer Gesundheit und die riskanteren Arbeitsbedingungen wider. Die generelle Selbsteinschätzung des Gesundheitszustands unterscheidet sich zwar nicht bei Frauen und Männern. Frauen geben aber mehr Beschwerden an als Männer. Während bei Frauen eher die psychische Gesundheit beeinträchtigt ist und sie häufiger unter Schmerzen leiden, sind Männer stärker von Verletzungen betroffen. Ein Drittel der Männer und ein Sechstel der Frauen trinken mehr Alkohol, als gesundheitlich tolerabel ist. Beim Gesundheitsrisiko Rauchen nimmt der Anteil der Frauen weiter zu. Krebsfrüherkennungsuntersuchungen nutzen die Hälfte der Frauen, aber nur ein Fünftel der Männer.

Im Schwerpunktbericht "Gesundheit von Frauen und Männern im mittleren Lebensalter" werden die gesundheitlichen Profile von Frauen und Männern vergleichend dargestellt und die jeweiligen Lebensbedingungen in die Analysen einbezogen. Die Autorinnen behandeln in sieben Kapiteln die soziodemographische Lage, die gesundheitliche Lage, gesundheitsbeeinflussende Lebensweisen und Bedingungen, bedeutende Gesundheitsprobleme und die Inanspruchnahme gesundheitlicher Versorgung vergleichend bei Frauen und Männern. In einem weiteren Kapitel stellen sie die wichtigsten Erklärungsansätze für die Gesundheitsunterschiede vor und gehen besonders auf die geschlechtsspezifischen Erfahrungen mit dem Gesundheitssystem ein. Damit leistet der Schwerpunktbericht einen Beitrag für die Planung geschlechtergerechter Versorgungsangebote.

Der Schwerpunktbericht ist auf der Internetseite des Robert Koch-Instituts www.rki.de (Gesundheitsberichterstattung und Epidemiologie) abrufbar und kann auch kostenlos schriftlich angefordert werden beim: Robert Koch-Institut, Gesundheitsberichterstattung, Seestraße 10 in 13353 Berlin.

Weitere Informationen:
Universität Bremen
Fachbereich Human- und Gesundheitswissenschaften
Institut für Public Health und Pflegeforschung
Prof. Dr. Petra Kolip

Quelle: idw - Informationsdienst Wissenschaft

   
Autor(in): Kai Uwe Bohn ([email protected])
  
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http://www.rki.de
  
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NEU! Anforderungskatalog für die Akademische Lehrpraxis im PJ

Medizinstudenten im Hartmannbund


Studieren in der Hausarztpraxis
Lehrfach Allgemeinmedizin

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 8. Ärzte beurteilen Gesundheitswesen

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(idw) - Die ärztliche Vergütung sollte sich laut den Ergebnissen einer Umfrage der Bertelsmann Stifung an objektiven Kriterien orientieren. Die niedergelassenen Ärzte beurteilen das deutsche Gesund­heitswesen weitaus positiver als die Patienten. Das gilt besonders im Hinblick auf Qualität, Leistungsumfang und Kosten. In einer aktuellen Befragung der Bertelsmann Stiftung geben 64 Prozent der befragten Ärzte an, dass die Qualität der medizinischen Behandlung nicht weiter erhöht werden müsse, bei den Versicherten finden das hingegen nur 48 Prozent.

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Mit der Qualität der Krankenhausgebäude und -einrichtungen sind 68 Prozent der Ärzte zufrieden, aber nur 53 Prozent der Patienten. Eine unterschiedliche Qualität der einzelnen Ärzte nehmen 52 Prozent der Mediziner und 65 Prozent der Versicherten wahr.

Den Leistungsumfang der medizinischen Versorgung bewerten die Ärzte ebenfalls positiver. Nur 30 Prozent der befragten Mediziner geben an, dass es mehr moderne medizinische Be­handlungen und Dienstleistungen geben müsste, bei den Versicherten sind es deutlich mehr: 54 Prozent. Unterschiedlich wahrgenommen werden auch die Belastungen für die Versicher­ten. So stimmen nur jeweils rund 45 Prozent der Mediziner der Aussage zu, dass die Kran­kenversicherungsbeiträge und die Zuzahlungen für Patienten in Deutschland zu hoch sind. Von den Versicherten sind hingegen rund 70 Prozent dieser Ansicht. Weitgehend einig sind sich Ärzte und Patienten jedoch darin, dass nicht jeder Bürger die gleichen Möglichkeiten einer guten medizinischen Versorgung hat (70 bzw. 77 Prozent Zustimmung).

"Die Bertelsmann Stiftung ist der Ansicht, dass eine Neugestaltung des Gesundheitswesens die Transparenz über die Qualität der Leistungen erhöhen muss. Und das nicht nur für die Versicherten, sondern auch für Ärzte und andere Leistungserbringer, die häufig gar nicht wissen, welche Qualität sie erbringen. Auch die finanziellen Forderungen der Leistungsan­bieter im Ärztestreik müssen zum Ziel haben, das Gesundheitswesen für die Bevölkerung funktionsfähig zu halten", sagt Jan Böcken, Projektleiter bei der Bertelsmann Stiftung. "Wenn die Bürger andere Defizite wahrnehmen als die Leistungserbringer, so muss man die Qualität möglichst objektiv messen und auch Teile der Vergütung daran orientieren. Erst dann kann eine Erhöhung der Vergütung seitens der Versicherten nachvollzogen werden, wie Erhebun­gen des Gesundheitsmonitors bereits in der Vergangenheit gezeigt haben."

Die Bertelsmann Stiftung hat mit dem Europäischen Praxisassessment (EPA) ein wissen­schaftlich belastbares Instrument zur anonymen Selbstbewertung von Arztpraxen für ein zielgerichtetes Qualitätsmanagement zur Verfügung gestellt und ist außerdem dabei, ein unabhängiges Portal zu entwickeln, in dem sich Bürger über Angebot und Qualität von Kran­kenhausleistungen informieren können.

Der "Gesundheitsmonitor" der Bertelsmann Stiftung befragt repräsentativ zweimal jährlich 1.500 Personen aus der Bevölkerung und einmal im Jahr 500 niedergelassene Ärzte zu aktu­ellen Themen des deutschen Gesundheitswesens. Die hier vorgestellten Ergebnisse stammen aus den Umfragen im November und Dezember 2005.

Quelle: idw - Informationsdienst Wissenschaft

   
Autor(in): Julia Schormann ([email protected])
  
Links zum Artikel:

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www.bertelsmann-stiftung.de
  
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Große Sprünge können sich Studierende meistens nicht leisten. BAföG, Praktikums-Vergütung, Stipendien oder der Eltern-Zuschuss decken gerade einmal die nötigsten Ausgaben für Wohnung, Mensa und Freizeit. Besonders wichtig wird finanzielle Rückendeckung dann während der Examensvorbereitung. Gerade Examenskandidatinnen und –kandidaten sollten Kopf und Rücken frei haben und nicht auf Zeit raubende Jobs angewiesen sein.

Deshalb bietet ihnen die APO-Bank die Studienendfinanzierung, d.h. während des „Endspurts“ einen monatlichen Beitrag zu Ihrem Lebensunterhalt, an.

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  • keine Bearbeitungsgebühren

  • 100-prozentige Auszahlung des Kredits

  • freie Verfügbarkeit

  • niedriger Zinsaufwand

  • außerplanmäßige Tilgungen, z.B. bei unerwartetem Geldzufluss

Und noch ein Plus: Die von der Bank geleisteten Darlehensbeträge haben keinen Einfluss auf die BAföG-Berechnungen!

Weitere Informationen gibt’s unter:
[ http://www.apobank.de ]

  

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 9. Impressum / Abofunktionen / Mitarbeit

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