17.03.2006

Ausgabe 295

Anzeige: Komplette neue Schwarze Reihe 2. ÄP von Thieme zu gewinnen!
Das Hammerlabyrinth: Fallbeispiel, MC-Fragen, Lerntext und Kommentare
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5319Gratis Workshop
Die neuen Termine für die vor Ort Tour von MEDI-LEARN durch zahlreiche Städte stehen fest - jetzt gratis zum Workshop anmelden....

(in Kooperation mit dem Georg Thieme Verlag und der Deutschen Ärzte Finanz)

 
 Inhalt (jetzt auch anklickbar)
1.Editorial
2.Jetzt anmelden zum Gratis-Workshop Examensvorbereitung
3.Studenten gesucht: Schweiz als Studienort
  
4.Lernstrategien: Gedächtnisgerechtes Lernen (2)
5.Interaktiver Weiterbildungsplaner Humangenetik
6.Macht mit! Solidarität mit Hamburger Studenten
  
7.Hartmannbund unterstützt Streiks der Klinikärzte
8.Jeder Dritte kennt keinen einzigen Risikofaktor für Schlaganfall
9.Impressum / Abofunktionen / Mitarbeit
    
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 1. Editorial
  

Hallo,
die Examenskandidaten, die mitten im Physikum stecken, schwitzen wahrscheinlich geistig ebenso wie die Prüflinge, denen das Staatsexamen in der kommenden Woche bevorsteht. In Sachen Examen haben wir in diesem Newsletter einiges an Hilfestellung dabei: so z.B. den bundesweiten Gratis-Workshop Examensvorbereitung, zu dem ihr euch bereits jetzt kostenlos anmelden könnt oder auch eine weitere Folge der Artikelserie gedächtnisgerechtes Lernen.

Bild wird nur bei bestehender Internetverbindung geladen! Nachladen? Bitte F5 druecken!


In Hamburg hat das LPA beim Physikum erneut die Prüfungshefte nach dem Examen eingesammelt und verhindert für die hanseatischen Studenten somit z.B. ein Vergleichen der Ergebnisse: die Hamburger Medizinstudenten protestieren und wir unterstützen die Aktion mit einer digitalen Unterschriftenliste, mit der ihr eure Solidarität bekunden könnt. Mitmachen!

Wir suchen wieder einmal Studenten für eine spezielle Befragung: all diejenigen, die in der Schweiz studieren oder studiert haben, können an einem redaktionellen Interview zum Thema Medizinstudium jenseits der Alpen teilnehmen.

Wie verläuft eigentlich die Ausbildung zum Facharzt für Humangenetik? Eine Antwort auf diese Frage liefert der Artikel zum Interaktiven Weiterbildungsplaner, ein Service unseres langjährigen Kooperationspartners Deutsche Ärzte-Versicherung.

Bis zur nächsten Ausgabe,
Jens und Christian
Redaktion MEDI-LEARN

P.S: Der Examensservice von MEDI-LEARN läuft auf Hochtouren:
Literaturauswertung, statistischer Ergebnisvergleich, Fragendiskussion u.v.a.m.
Zum Examensservce - klick hier

  

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 2. MEDI-LEARN vor Ort Frühjahr 2006:
Kostenloser Workshop in vielen Unistädten

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MEDI-LEARN-Referenten sind in Kooperation mit der Deutschen Ärzte Finanz im Frühjahr 2006 wieder unterwegs an Deutschlands Universitäten und geben im Rahmen kostenloser Infoveranstaltungen Ratschläge für die Vorbereitung auf das Hammerexamen und das Physikum nach neuer Approbationsordnung. Für die Vorträge in den verschiedenen Uni-Städten, die wir im nachfolgenden Artikel näher beschreiben, ist hier die kostenlose Anmeldung möglich.

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MEDI-LEARN informiert: Wie sehen die Examina der Zukunft aus?
Aus dem Pretest, der am 22.6.2005 vom IMPP geschrieben wurde, lassen sich eine Reihe von Erkenntnissen hinsichtlich Form und Inhalt dieses Examens herleiten. MEDI-LEARN berichtet über die sich hieraus ergebenen Konsequenzen für die Vorbereitung auf das Hammerexamen.

Auf Grund dieses Pretestes ist schon jetzt abzusehen, dass die Zeit zwischen PJ und Hammerexamen kaum ausreichen wird, um diese Prüfung sicher zu bestehen. Es ist daher ratsam, die Vorbereitung schon rechtzeitig zu planen. Daher richtet sich die Veranstaltung an Studenten aller klinischen Semester.

Auch über das Thema Physikum nach neuer AO bietet die Veranstaltung Informationen. Das IMPP hat bereits angekündigt, dass zunehmend klinische Fragenstellungen in die Examina einfließen. Im Rahmen der Vorträge berichtet MEDI-LEARN über die Erfahrungen mit den ersten Physika nach neuer AO und gibt auf dieser Grundlage Empfehlungen für Teilnehmer künftiger Prüfungen.

Im Rahmen der kostenlosen Infoveranstaltung, die sich an künftige Physikumskandidaten und Hammerexamensabsolventen richtet, wird informiert über:

  • Die neue gesetzliche Regelung der Prüfungen
  • Die Analyse des Pretestes für das Hammerexamen
  • Die Analyse der ersten Physika nach neuer AO
  • Die neuen Fallbeispiele und Fragen im Hammerexamen
  • Die neuen angekündigten Fragen im Physikum nach neuer AO
  • Die Konsequenzen für die Vorbereitung auf das Hammerexamen und das Physikum
  • Gedächtnisadäquate Lernstrategien auf Grundlage kognitionspsychologischer Erkenntnisse

Folgende Orte und Termine sind bereits von den Repräsentanten der Deutschen Ärzte Finanz bestätigt:

Marburg: 26.04.2006

Dresden: 02.05.2006

Leipzig: 03.05.2006

Jena: 04.05.2006

Freiburg: 09.05.2006

Tübingen:10.05.2006

München: 11.05.2006

Frankfurt: 16.05.2006

Essen: 18.05.2006

Heidelberg+Mannheim 23.05.2006

Bonn: 23.05.2006

Lübeck: 29.05.2006

Berlin: 30.05.2006

Magdeburg 31.05.2006


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CHANCES - Das Forum für junge Mediziner auf dem 112. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin
Der Eintritt zu "Chances" ist kostenlos!

"Chances" ist das Karriereforum für junge Ärzte zu Beginn des Berufslebens und in der Fachweiterbildung. Das Forum informiert über Bewerbungs-strategien, Berufschancen und Facharztprofile und berät bei der Karriereplanung.

Angebote:
Karrierecenter für Mediziner
Jobbörse
Marktplatz der Ideen

Mit Vorträgen u.a. zu den Themen:
Traumberuf Arzt - Karriereplanung für Ärztinnnen, Berufsalternativen
Promovieren - aber wie? Richtig bewerben - Effizient zum Facharzt
Berufsalternativen - Berufschancen im Ausland - Zusatzqualifikationen


Auf dem 112. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin

Wiesbaden: Rhein-Main Hallen, 23. - 25. April 2006

Weitere Informationen unter:

[www.dgim2006.de - klick hier]

  

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 3. Studenten gesucht: Schweiz als Studienort

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Das Medizinstudium in der Schweiz ist ein Themenbereich, über den wir zukünftig mit Artikeln und redaktionellen Aktionen berichten möchten. Wir suchen zu diesem Zweck Studenten aus der Schweiz, die dort Medizin studieren oder ihr Studium abgeschlossen haben bzw. ihr PJ absolvieren.

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Studenten für Befragung 'Studieren in der Schweiz' gesucht
MEDI-LEARN sucht Studenten, die ihr Studium in der Schweiz absolvieren oder dort ein Tertial ihres Praktischen Jahres verbracht haben. Wir möchten über die Erfahrungen des Medizinstudiums jenseits der Alpen berichten.

Ich studiere in der Schweiz - wie kann ich mitmachen?
Du studierst an einer der Schweizer Universitäten und bist bereit, uns in einem kurzen schriftlichen Interview einen Einblick in das Medizinstudium in der Alpenrepublik zu geben? Schick einfach eine E-Mail mit dem Betreff "Studium Schweiz" an [email protected] . Kurze Zeit später nehmen wir Kontakt zu dir auf, um die weiteren Einzelheiten abzusprechen.

   
Autor(in): MEDI-LEARN ([email protected])
  
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 4. Lernstrategien: Gedächtnisgerechtes Lernen (2)

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In einer mehrteiligen Artikelserie stellen wir euch das neu erschienene Skript "Lernstrategien" von MEDI-LEARN vor, Thema an dieser Stelle ist eine weitere Folge aus dem Themenspektrum des gedächtnisgerechten Lernens. Der erste Band 'Lernstrategien: MC-Techniken und Prüfungsrhetorik' ist erschienen und die Bestellung kann beginnen. Im Skript erhaltet ihr zahlreiche wertvolle Hinweise zu den Themen Lerntechnik, Gedächtnis, MC-Fragen und Rhetorik in der Prüfung. Das Skript umfasst rund 40 Seiten und ist als Buch (versandkostenfreie Lieferung zum Preis von 7,99 €) erhältlich.

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Gedächtnisgerechtes Lernen (2)
Fortsetzung zum Lageristenmodell
aus: "Lernstrategien: MC-Techniken und Prüfungsrhetorik", MEDI-LEARN Skriptenreihe

Wir gehen davon aus, dass unser Lagerist von Natur aus faul ist: Jede Anlieferung von Informationen ist ihm daher lästig. Dies um so mehr, da sein Organisationstalent begrenzt ist und er - ohne entsprechende Anweisung - neue Informationen einfach wahllos in irgendeiner Ecke seines riesigen Lagerhauses ablädt. Entsprechend stressig ist dann auch die Warenausgabe, sprich: das Wiederauffinden und Abrufen der Lagerinhalte (des Gelernten). Der Lagerist sucht und sucht, findet manchmal Teile, manchmal auch gar nichts und WENN er etwas findet, dann o. nicht zur gewünschten Zeit. Ein schlauer Lagerist dagegen beschreitet zunächst die Regale. Das aktuelle Bewusstsein, also der Verkäufer, kann ihm dabei helfen, indem er den Lageristen zunächst mit der Struktur des Lernstoffs vertraut macht. Damit wird das Einlagern und Abrufen von Inhalten erheblich erleichtert, und sowohl Einsatzbereitschaft als auch Orientierung des Lageristen steigern sich
enorm.

Ü b r i g e n s. . .
Die hier verbildlichte Strategie des strukturierten Lernens ist überaus gedächtnisfreundlich und obendrein leicht umsetzbar. Zu Beginn des Lernprozesses muss man sich lediglich einen Überblick über die Themengliederung und damit die sachlogische Struktur der Inhalte verschaffen (z.B. mit dem Inhaltsverzeichnis guter Lehrbucher). Alle weiteren Einzelinhalte können dann problemlos zugeordnet und mit bereits vorhandenen Inhalten verknüpft werden. Sowohl die Einlagerung (Behalten) als auch das Abrufen (Erinnern) des Gelernten fallt damit wesentlich leichter.

Motivation als Motor
Um die Bereitschaft unseres Gedächtnisverwalters zu erhöhen, die angelieferten Informationen zu archivieren, muss der Verkäufer ihn motivieren. Sollte es gelingen, die Neugier des Lageristen zu wecken - vielleicht sogar so sehr, dass er von sich aus Fragen zur angelieferten Ware hat - wird er dieses interessante Gut sicher gern in sein Lager aufnehmen und im Bedarfsfall auch sicher schnell wieder finden. Übertragen auf die Lernsituation bedeutet dies, dass wir neue Informationen nicht wahl- und kritiklos konsumieren, sondern uns selbst zum Lernen und Behalten motivieren sollten. Das gelingt leicht, wenn wir Fragen an den Stoff stellen, die dessen Bedeutung für uns persönlich unterstreichen. Beispielsweise: Warum haben hungernde Kinder einen Wasserbauch? Was passiert, wenn man Meerwasser trinkt? Was geschieht physiologisch, wenn ich Nikotin zu mir nehme? Sollte es zu Beginn des Lernprozesses noch nicht möglich sein, derart tiefsinnige Fragen zu stellen, genügen zunächst auch allgemeinere Fragen wie: Was ist das? oder Wie funktioniert das?

Ü b r i g e n s. . .
Neben der gesteigerten Motivation, sich anhand einer konkreten Fragestellung mit dem Lernstoff zu beschäftigen, liegen auch die gedächtnisbezogen Vorteile auf der Hand: Die hergestellten Gedankenverbindungen sind wesentlich haltbarer als separat eingelagerte Einzelinformationen.

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Autor(in): MEDI-LEARN ([email protected])
  
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Ein komplettes Fallbeispiel aus dem Band "Komplexe Fallstudien" (samt MC-Fragen, Lerntext, Bildmaterial und Kommentar) in Quizform lösen und Chance auf eine komplette neue Schwarze Reihe 2. ÄP zum Hammerexamen wahren!

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 5. Interaktiver Weiterbildungsplaner Humangenetik

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Im Zuge der Weiterentwicklung der modernen Medizin rücken die Möglichkeiten der gentherapeutischen Behandlung menschlicher Krankheiten immer wieder in den Fokus des medizinischen Interesses. Und mancher möchte dieses Interesse zum Beruf machen und den Weg zum Facharzt für Humangenetik einschlagen - doch wie?

Eine Artikelserie mit dem Schwerpunkt Weiterbildung stellt die wesentlichen Inhalte für die verschiedenen Richtungen auf dem Weg zum Facharzt vor.

Der Weg zum Spezialisten ist lang und die Wahl der Weiterbildungsrichtung eine Entscheidung, die man wohlüberlegt treffen sollte. Schliesslich hängen der Berufsweg und die Karriere davon ab.

Für alle 32 Fächer der Musterweiterbildungsordnung bietet der Weiterbildungsplaner der Deutschen Ärzte-Versicherung die nötigen Informationen.

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Der Weiterbildungsplaner Humangenetik
Ein Service der Deutschen Ärzte-Versicherung

Sie möchten Facharzt für Humangenetik werden und sich einen Überblick über den Aufbau der Weiterbildung verschaffen? Wir bieten Ihnen einen kompakten und konkreten Weiterbildungsplan und zeigen Ihnen, wie Sie Ihre Pflichtfächer durch Anrechnungsfächer ersetzen können und wie viel Zeit Sie für diese Fächer aufbringen müssen.

Weiterbildungszeit: 60 Monate

(davon maximal bei niedergelassenen Ärzten: 0 Monate)
Pflichtfächer Mindest-Pflichtzeit
in Monaten
Humangenetische Patientenversorgung 24
Molekulargenetisches Labor 12
Unmittelbare Patientenversorgung 12
Zytogenetisches Labor 12
dddd
Mögliche Anrechnungsfächer Anrechnungszeit in Monaten
- -
Bitte beachten Sie, dass Sie unbedingt noch die Weiterbildungsordnung Ihrer Ärztekammer zu Ihrer Planung hinzuziehen müssen!
Ausführliche weitere Informationen für die weiteren über 30 Fachrichtungen finden sich im Interaktiven Weiterbildungsplaner der Deutschen Ärzte-Versicherung.

[zum Weiterbildungsplaner für alle 32 Fächer - klick hier]


   
Autor(in): Peter Dahlhausen (Deutsche Ärzte-Versicherung) ([email protected])
  
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Interaktiver Weiterbildungsplaner Humangenetik

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dd Rasche und systematische Einarbeitung in die englische medizinische Fachterminologie

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 6. Digitale Unterschriftenaktion:
Solidarität mit Hamburger Studenten

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Immer wieder einmal überrascht das Landesprüfungsamt in Hamburg Studenten, die an den Examina teilnehmen - so auch dieses Jahr: Kein Hamburger Student, der das Physikum geschrieben hatte, durfte nach unseren Informationen sein Aufgabenheft mitnehmen. Ein Student berichtet uns: "Auf Anfrage an das engagierte Aufsichtspersonal, ob man sich wenigstens die Lösungsbuchstaben separat aufschreiben dürfe, kam nur die Bemerkung, dass wenn man sich erwischen lasse, das ganze Ding für einen gelaufen sei".

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Prüfungshefte beim Physikum erneut einbehalten

Ob dieses Vorgehen tatsächlich rechtlich korrekt ist, haben wir bei Herrn Karasek, Anwalt in Marburg nachgefragt. Sobald uns eine entsprechende Stellungnahme vorliegt, werden wir diese hier abdrucken.

Laut unseren Recherchen sollen die Studenten in Hamburg bis zum 27.03.2005 warten. Erst dann dürfen sie sich die Examenshefte abholen und können Ihre Ergebnisse vergleichen. Es ist zu vermuten, dass das Landesprüfungsamt Hamburg so erreichen möchte, dass die teilnehmenden Medizinstudenten nicht aus taktischen Gründen nach dem ersten Prüfungstag im Wissen ihrer Ergebnisse krankheitsbedingt von der Prüfung zurücktreten.

Da alle anderen Studenten in Deutschland ihre Examenshefte mitnehmen konnten, fordern Hamburger Studenten eine Gleichberechtigung.

MEDI-LEARN unterstützt die Forderung mit einer digitalen Unterschriftenliste.

Wir werden die gesammelten Namen nach Ende der Aktion ausdrucken und an das Landesprüfungsamt in Hamburg übergeben.

Wir fordern alle Medizinstudenten in Deutschland auf, sich an der Unterschriftenliste zu beteiligen und so ihre Solidarität mit den Studenten in Hamburg zum Ausdruck zu bringen.

[Unterschreibe hier digital und zeige dich solidarisch]
[zur Unterschriftenliste - klick hier]

   
Autor(in): MEDI-LEARN ([email protected])
  
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zur Unterschriftenliste Solidarität mit Hamburg
  
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Große Sprünge können sich Studierende meistens nicht leisten. BAföG, Praktikums-Vergütung, Stipendien oder der Eltern-Zuschuss decken gerade einmal die nötigsten Ausgaben für Wohnung, Mensa und Freizeit. Besonders wichtig wird finanzielle Rückendeckung dann während der Examensvorbereitung. Gerade Examenskandidatinnen und –kandidaten sollten Kopf und Rücken frei haben und nicht auf Zeit raubende Jobs angewiesen sein.

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  • freie Verfügbarkeit

  • niedriger Zinsaufwand

  • außerplanmäßige Tilgungen, z.B. bei unerwartetem Geldzufluss

Und noch ein Plus: Die von der Bank geleisteten Darlehensbeträge haben keinen Einfluss auf die BAföG-Berechnungen!

Weitere Informationen gibt’s unter:
[ http://www.apobank.de ]

  

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 7. Hartmannbund unterstützt Streiks der Klinikärzte

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Gegen miserable Arbeitsbedingungen an den Krankenhäusern wendet sich der Hartmannbund, Verband der Ärzte Deutschlands, und unterstützt die bundesweit geplanten unbefristeten Streiks des Marburger Bundes. "Wir Ärzte brauchen endlich eine Garantie für die angemessene Vergütung unserer Leistungen und Arbeitsbedingungen, die eine vernünftige Ausübung unseres Berufes ermöglichen", bringt Dr. Uwe Mauz, Vorsitzender des Hartmannbund Arbeitskreises "Junge Ärzte" und Mitglied im Geschäftsführenden Vorstand des Verbandes die Kritikpunkte auf den Punkt.

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Unterstützung bundesweiter Streiks der Klinikärzte
Dr. Mauz führt weiter aus, dass die deutsche Ärzteschaft das Gesundheitswesen durch erbrachte aber nicht vergütete Leistungen sowohl im stationären wie auch im ambulanten Bereich seit Jahren quersubventioniert. Ein eigenes Tarifwerk für Krankenhausärzte, wie der Marburger Bund es fordert, könne zumindest im stationären Sektor Abhilfe schaffen.

"Diesen Zustand endgültig zu beseitigen, kann aber nur eine Maßnahme sein", stellt Dr. Mauz klar und fordert weiterhin die Entlastung der Ärzteschaft von überbordender Bürokratie, die Förderung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf und das Ende kurzer Arbeitsverträge. Nur so lasse sich ein weiteres Abwandern der Ärzte ins Ausland oder alternative Berufsfelder verhindern, formuliert Dr. Mauz.

Er appelliert an die Bundesregierung, im Interesse der Bevölkerung mit nachhaltigen Reformen vernünftige Rahmenbedingungen zu schaffen anstatt die Ärzte immer wieder öffentlich für Ausgabensteigerungen verantwortlich zu machen, sie damit zu Sündenböcken zu degradieren und so von eigenen Fehlern abzulenken.

   
Autor(in): Hartmannbund ([email protected])
  
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 8. Jeder Dritte kennt keinen einzigen Risikofaktor für Schlaganfall

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(idw) Größte deutsche Studie zum Risikowissen über Schlaganfall in der Bevölkerung: 32 Prozent der rund 28.000 Befragten im Alter von über 50 Jahren konnten keinen einzigen Risikofaktor für Schlaganfall benennen, nur 13 Prozent kannten vier Faktoren. "Potentiell gefährdete Personen waren dabei zum Teil nicht besser informiert als jene mit geringerem Risiko", so Professor Dr Stefan Willich, Leiter der Forschergruppe an der Berliner Charité. Hauptinformationsquelle sind für die überwiegende Mehrheit die Massenmedien. Die Ergebnisse der größten deutschen Kompetenznetz-Studie zum Risikowissen in der Bevölkerung wurden vorab online im Fachjournal Stroke (doi:10.1161/01.STR.0000209332.96513.82) veröffentlicht.

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Die Berliner Studie wurde im Rahmen des Kompetenznetzes Schlaganfall unter der Leitung von Professor Dr Stefan Willich vom "Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie" und Professor Dr. Arno Villringer von der "Klinik für Neurologie" der Charité Campus Mitte durchgeführt.
Der Schlaganfall ist die dritthäufigste Todesursache und die häufigste Ursache für erworbene Behinderungen im Erwachsenenalter in Deutschland. Jedes Jahr erleiden hierzulande mehr als 150.000 Menschen erstmals einen Schlaganfall, davon versterben rund 40 Prozent binnen eines Jahres. Fast zwei Drittel der Patienten, die einen Schlaganfall überleben, sind behindert und auf fremde Hilfe angewiesen.

Weniger Schlaganfälle durch Verminderung von Risikofaktoren
Effektive und zielgerichtete Aufklärung über Risiken und Symptome des Schlaganfalls könnte viele Schlaganfälle verhindern bzw. seine gesundheitlichen Folgen und Kosten mindern. Studien belegen für den Schlaganfall, dass durch konsequente Verminderung der wichtigsten beeinflussbaren Risikofaktoren, wie Bluthochdruck, Diabetes, Rauchen, Bewegungsmangel und Fettstoffwechselstörungen, ein großer Teil der Erkrankungen verhindert werden könnte. Neben den beeinflussbaren gibt es auch nicht beeinflussbare Faktoren wie Lebensalter, Herzfehler und Vererbung.

An der schriftlich durchgeführten Befragung beteiligten sich 28.090 von 75.720 zufällig ausgewählten Berliner Bürgern im Alter von über 50 Jahren. Die Altersgruppe der über 50-jährigen wurde ausgewählt, da das Schlaganfallrisiko mit zunehmendem Lebensalter deutlich ansteigt. Neben dem Wissen über Risikofaktoren und dem soziodemografischen Hintergrund (Alter, Geschlecht, Bildungsniveau und Nationalität) wurden auch die Informationsquellen erfragt. Die Befragten konnten bis zu vier Risikofaktoren angeben.
Das Ergebnis: 32 Prozent kannten keinen einzigen Risikofaktor, 10 Prozent nannten einen, 20 Prozent zwei, 25 Prozent drei und 13 Prozent vier richtige Risikofaktoren. Dabei waren Bluthochdruck, Rauchen und Übergewicht die am häufigsten erwähnten Risikofaktoren, während Diabetes und Herzerkrankungen weniger bekannt waren. Die wichtige Beziehung zwischen Herz und Hirn, die Kenntnis, dass ein Schlaganfall - also ein Hirninfarkt - sehr ähnliche Ursachen haben kann wie ein Herzinfarkt, war nicht weit verbreitet. Zudem waren potentiell gefährdete Gruppen wie z. B. ältere Personen und Patienten, die bereits einen Schlaganfall erlitten hatten - und damit ein hohes Risiko für einen weiteren Hirninfarkt aufwiesen -, nicht zwangsläufig besser informiert als jene mit geringerem Risiko.

Aufklärungsbedarf in der Bevölkerung
Besseres Wissen war signifikant nicht nur mit einem geringeren Alter, sondern auch mit einem höheren Bildungsstand, der deutschen Staatsangehörigkeit und wenn die Befragten in einem Mehrpersonenhaushalt lebten, verknüpft. Außerdem waren Teilnehmer besser über Risikofaktoren informiert, wenn sie die Information innerhalb des letzten Jahres erhalten hatten. Die überwiegende Mehrheit bezog ihre Informationen aus den Massenmedien (82 Prozent), gefolgt von Familien und Freunden (45 Prozent) und Hausärzten (20 Prozent). Dabei erhielten potentiell gefährdete Personen, wie ältere Menschen, Männer und jene Patienten mit einer Schlaganfallvorgeschichte, eher Informationen durch ihren Hausarzt.
"Die Studie macht deutlich, dass es noch einen deutlichen Aufklärungsbedarf in der Bevölkerung, insbesondere in den Risikogruppen, gibt", betont Willich. Außerdem nutzen spezifische Risikogruppen unterschiedliche Informationsquellen. Dies sollte in künftigen Aufklärungsstrategien mehr Beachtung finden, so die Autoren der Studie.

Kompetenznetz Schlaganfall
Die Studie wurde im Rahmen des Kompetenznetzes Schlaganfall durchgeführt, einem seit 1999 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten bundesweiten Netzwerk, in dem Akteure der Versorgung, klinische Wissenschaftler und Grundlagenforscher eng zusammen arbeiten. Ziel ist es, die Kompetenz der beteiligten führenden Forschergruppen zu bündeln, die Kommunikation zwischen Wissenschaftlern, Ärzten und Betroffenen zu verbessern - und damit die Schlaganfallforschung noch effizienter voranzutreiben.

Jacqueline Müller-Nordhorn, Christian H. Nolte, Karin Rossnagel, Gerhard J. Jungehülsing, Andreas Reich, Stephanie Roll, Arno Villringer, and Stefan N. Willich. Knowledge About Risk Factors for Stroke. A Population-Based Survey With 28 090 Participants.Stroke, März 2006; doi:10.1161/01.STR.0000209332.96513.82

Quelle: idw - Informationsdienst Wissenschaft

   
Autor(in): Dipl. Biol. Liane Clevert ([email protected])
  
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www.kompetenznetz-schlaganfall.de
  
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 9. Impressum / Abofunktionen / Mitarbeit

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Folgende Personen arbeiten regelmäßig oder zeitweise an der Onlinezeitung:
Ilka Markmann, Redakteurin, Marlies Lehmkuhl, Redakteurin, Daniel Luedeling, Redakteur, Peter Wollny, Redakteur, Franziska Böhm, Redakteurin, Susanne Kirscht, Redakteurin, Andreas Bussmeyer, Redakteur, Jascha Hellberg, Redakteur, Christian Weier, Redakteur, Jens Plasger, Redakteur, Stan, Reporter für Extremeinsätze, Arne Beckendorf, Buchrezensionen und Lokal Hannover, Andrea Clemens, Lokalbereich Uni Köln, Astrid Stumpf, Lokalbereich Uni Münster, Benedikt Bader, Lokalbereich Uni München, Bettina Kiep, Lokalbereich Uni Mainz, Cordula Sachse, Lokalbereich Uni Greifswald, Daniela Prause, Lokalbereich Uni Göttingen, Eike Beyer, Lokalbereich Uni Essen, Eva Skalsky ,Lokalbereich Uni Zürich, Franziska Thieme, Lokalbereich Uni Innsbruck, Katharina Ruether, Lokalbereich Uni Regensburg, Kristina Krüger, Lokalbereich Uni Hannover, Pia Paul, Lokalbereich Uni Witten, Stefanie Schmölke, Lokalbereich Uni Frankfurt, Tobias Schmeinck, Lokalbereich Uni Münster

  
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Mitarbeit:
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