28.03.2005

Ausgabe 298

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5319Studienkredit KfW
Ohne Moos nichts los: Der Studien-kredit der KfW ist ab 1. April 2006 verfügbar - wir stellen euch diese wichtige Neuerung in Sachen Finanzierung des Studiums ausführlich vor. ....

(in Kooperation mit dem Georg Thieme Verlag und der Deutschen Ärzte Finanz)

 
 Inhalt (jetzt auch anklickbar)
1.Editorial
2.Endlich Arzt! Berufsperspektiven für junge Ärzte
3.Famulatur in Ungarn - Teil 2
  
4.Lernstrategien: Gedächtnisgerechtes Lernen (5)
5.Vorbeugen ist besser als heilen: Hufeland-Preis Präventivmedizin
6.Interaktiver Weiterbildungsplaner Frauenheilkunde und Geburtshilfe
  
7.Studenten gesucht für Studien-Tagebuch: Eine Woche Medizinstudium
8.Studentenfutter für alle: der KfW-Studienkredit
9.Abo, Impressum, Mitarbeit
    
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 1. Editorial
  

Hallo,
ab 1. April gibt es eine wichtige Neuerung in Sachen Studienfinanzierung, die wir euch natürlich nicht vorenthalten möchten: der Studienkredit der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) ist verfügbar - wahrlich kein Aprilscherz und sicherlich für zahlreiche Medizinstudenten von Interesse. Wo ihr vor Ort in Banken weitere Informationen erhaltet und was es mit diesem Angebot auf sich hat, erfahrt ihr im heutigen Newsletter.

Bild wird nur bei bestehender Internetverbindung geladen! Nachladen? Bitte F5 druecken!


Heute schon an Morgen denken, lautet ein Sprichwort aus dem Volksmund, das auch in Sachen ärztlicher Laufbahn seine Berechtigung hat: mit dem Karriereforum "Chances", das Ende April in Wiesbaden stattfindet und für das der Eintritt kostenlos ist, stellt ihr die Weichen für eine durchdachte Planung eurer Zukunft. Ebenso in diese Richtung passt der Interaktive Weiterbildungsplaner der Deutschen Ärzte-Versicherung, der sich heute dem Fachgebiet der Frauenheilkunde und Geburtshilfe widmet.

Vorbeugen ist besser als heilen - so ein weiteres Sprichwort, das seinen Weg in unseren heutigen Sprachschatz gefunden hat und auf Christoph Wilhelm Hufeland (1762-1836) zurückzuführen ist: er ist der Namensträger des Hufeland-Preises Präventivmedizin und wir stellen euch die hochinteressante Arztpersönlichkeit Hufeland, die u.a. Goethe und Herder zu seinen Patienten zählte, heute vor.

Zum Schluss noch eine Bitte: wir suchen Studenten, die bereit sind für uns eine Art stichwortartiges Verlaufsprotokoll über eine Woche ihres Medizinstudiums zu schreiben - hier freuen wir uns auf eure zahlreiche Teilnahme.

Bis zur nächsten Ausgabe,
Jens und Christian
Redaktion MEDI-LEARN

  

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CHANCES - Das Forum für junge Mediziner auf dem 112. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin
Der Eintritt zu "Chances" ist kostenlos!

"Chances" ist das Karriereforum für junge Ärzte zu Beginn des Berufslebens und in der Fachweiterbildung. Das Forum informiert über Bewerbungs-strategien, Berufschancen und Facharztprofile und berät bei der Karriereplanung.

Angebote:
Karrierecenter für Mediziner
Jobbörse
Marktplatz der Ideen

Mit Vorträgen u.a. zu den Themen:
Traumberuf Arzt - Karriereplanung für Ärztinnnen, Berufsalternativen
Promovieren - aber wie? Richtig bewerben - Effizient zum Facharzt
Berufsalternativen - Berufschancen im Ausland - Zusatzqualifikationen


Auf dem 112. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin

Wiesbaden: Rhein-Main Hallen, 23. - 25. April 2006

Weitere Informationen unter:

[www.dgim2006.de - klick hier]

  

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 2. Endlich Arzt!
Berufsperspektiven für junge Ärzte

- zurück zum Inhalt -

  

„Chances – Karriereforum für Mediziner“, 23.–25. April 2006 in Wiesbaden: „Chances“ ist das neue Karriereforum für junge Ärzte auf dem Internistenkongress in Wiesbaden. Der Kongress bietet jungen Medizinern zahlreiche Informationen zum Berufsstart und zur Fachweiterbildung.

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Endlich Arzt! Berufsperspektive für junge Ärzte
"Chances - Karriereforum für Mediziner, 23.-25. April 2006 in Wiesbaden


Marktplatz neuer Ideen für junge Mediziner
Die Arbeitsmarktchancen für junge Mediziner sind ausgezeichnet! Viele Klinik-Chefs können offene Stellen nicht besetzen und suchen aktiv nach qualifiziertem Nachwuchs. Gleichzeitig ist der Traumberuf Arzt ins Gerede gekommen. „Chances“ greift diese brandaktuellen Fragen auf und lässt Vertreter aus Klinik, Politik & Wirtschaft diskutieren. In abwechslungsreicher Atmosphäre eröffnen zahlreiche Aussteller den Marktplatz (neuer) der Ideen.

Geballtes Know-How zum Berufsbild Arzt
Das 3-Tage-Programm ist voll gepackt mit Informationen zum Berufseinstieg und zur Karriereplanung für junge Ärzte. Experten nehmen Jobaussichten für Assistenz- und Fachärzte unter die Lupe und informieren gezielt zur Facharztweiterbildung. Dabei steht nicht nur das klassische Bild des klinisch tätigen Arzt im Mittelpunkt, denn zahlreiche zusätzliche Tätigkeitsfelder werden beleuchtet. So kommen neben Ärzten aus Klinik & Praxis auch Not- und Entwicklungsdienst, Pharmaunternehmen, Werbeagenturen und Verlage zu Wort. Über 25 Experten und Expertinnen referieren über berufliche Perspektiven, Karriereplanung und ihre persönlichen Erfahrungen. Auf dem Marktplatz stellen sich Kliniken, Berufsverbände, Gesellschaften, Pharmaunternehmen, Finanzdienstleister und viele andere vor.
[Kongress-Programm öffnen - klick hier]

Frisches Rahmenprogramm bei eat & listen
Die Veranstaltung widmet sich nicht nur mit ihren Kernthemen den Interessen junger Mediziner, sondern bietet auch beim Rahmenprogramm die nötige Unterhaltung und Entspannung: so legt der bekannte DJ Julius Voigtländer (Joolz) in den Pausen bei eat & listen Musik ganz nach dem Geschmack des jungen Zielpublikums auf. 

Der Eintritt zu "Chances - Karriereforum für Mediziner" ist kostenlos.


Weitere Informationen:
http://www.dgim2006.de
 

Für junge Mediziner ist „Chances“ die Startbahn in eine erfolgreiche Karriere!
Eine Chance, die man sich nicht entgehen lassen sollte.



[klick hier zum Programm CHANCES 2006]

   
Autor(in): Chances ([email protected])
  
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www.dgim2006.de

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 3. Famulatur in Ungarn - Teil 2

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In der letzten Ausgabe der Onlinezeitung hatte Juliane Barth im ersten Teil ihres Famulaturberichtes Chirurgie in Ungarn über die nötigen Vorbereitungen und ersten Tage im Krankenhaus berichtet. Wie ging es weiter und was machen die Ärzte mit dem Handy im OP - lest heute die Fortsetzung und den zweiten und letzten Teil.

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Ärzte telefonieren mit Handy während der OP
Teilweise haben uns die Ärzte die OPs sehr gut erklärt, was das ganze wieder interessanter gemacht hat. Die Anästhesisten waren ebenfalls meist sehr hilfsbereit. Was ich sehr merkwürdig  fand, war, dass manche Ärzte während der OP mit ihrem Handy ständig telefoniert haben. Sind nicht Handys in deutschen Krankenhäusern verboten??? (auch wenn sich wenige daran halten). Die Patienten haben wir nur auf dem OP-Tisch gesehen, denn wir ausländischen Famulanten waren nicht einmal mit auf Station (was aber sicher auf die Sprachbarriere zurückzuführen ist). Nachdem die OPs beendet waren, konnten wir auch gehen, was so etwa 12-14 Uhr war (also nicht zu Vergleichen mit der Strenge in Deutschland). Wenn man die Ärzte gefragt hat, ob man eher gehen darf, weil wir was vor hatten, war das auch kein Problem. Manchmal haben uns die Ärzte sogar geraten, lieber Land und Leute kennenzulernen, als ins Krankenhaus zu kommen, was einige von uns sehr genutzt haben.

Verpflegung
Mittags haben wir in einer Art Mensa während der Woche Essen bekommen. Ansonsten mussten wir uns selbst versorgen. Da die Preise in Ungarn aber einiges günstiger für Lebensmittel sind als in Deutschland, war das relativ kostengünstig. Sehr gefallen haben mir die Märkte, auf denen man frische Lebensmittel aller Art nicht teuer kaufen konnte. Wer besonders Fleisch und Paprika mag, der wird in Ungarn auf alle Fälle auf seine Kosten kommen. Bei uns ausländischen Studenten hat fast jeden Abend eine andere Nation für alle gekocht, was das ganze auch nicht zu teuer werden ließ.

Unterkunft
Wir Famulanten waren in einem Studentenwohnheim untergebracht, was dem osteuropäischen Standart entspricht. Es waren 3-Bettzimmer, die etwas eng, einfach eingerichtet und mit einem Kühlschrank und einem Waschbecken ausgestattet waren. Es ließ sich aber darin aushalten. Die Duschen und die Toiletten waren auf dem Gang, doch diese waren aufgrund des Gestanks und der Kakalaken im ersten Moment schon ein kleiner Schock... Aber man gewöhnt sich an alles!

Freizeitgestaltung
Unsere Kontaktpersonen haben sich für uns wirklich große Mühe gegeben, denn sie hatten sich für jeden Tag des Monats ein „social program“ überlegt. Sie organisierten u.a. kleine Partys für uns, wir konnten die Stadt Pécs mit ihren schönen Plätzen kennenlernen und wir sind zu sehenswerten Orten in der Umgebung von Pécs gefahren. An den Wochenenden waren wir am Balaton, in Budapest und in Széged (einer ungarischen Stadt). Die meisten Touren sind wir mit dem Bus oder mit dem Zug gefahren, was in Ungarn wirklich sehr günstig ist. Bei der Fahrt zum Balaton (ca. 200km) haben wir pro Person nur etwa 600 ft bezahlt, was weniger als 3€ sind.

Fazit
Der Monat in Ungarn war für mich eine sehr wertvolle Erfahrung, die ich nicht missen möchte. Bei einer Famulatur in Deutschland hätte ich bestimmt mehr gelernt, aber es war ein tolles Erlebnis und ich habe im Krankenhaus in Pécs trotzdem sehr viel für mich Neues gesehen. Ungarn ist wirklich eine gute Wahl für eine Famulatur im Ausland, wenn man nicht gleich etwas völlig exotisches machen will, weil vieles den deutschen Gewohnheiten entspricht. Die Ungarn sind ein sehr nettes und freundliches Volk, was außerdem viel lockerer und gelassener mit den meisten Dingen des Lebens (z. B. mit Pünktlichkeit u.v.m.) umgeht. Besonders gefallen hat mir, so viele nette Leute aus den unterschiedlichsten Kulturen zu treffen und mit ihnen einen Monat zusammenzuleben. Außerdem haben uns unsere Kontaktpersonen den Aufenthalt in Ungarn sehr angenehm gestaltet und uns die Möglichkeit gegeben, das Land gut kennenzulernen. Ich würde jedem empfehlen, ebenfalls eine Famulatur im Ausland zu machen! 

   
Autor(in): Juliane Barth ([email protected])
  
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 4. Lernstrategien: Gedächtnisgerechtes Lernen (5)

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In einer mehrteiligen Artikelserie stellen wir euch das neu erschienene Skript "Lernstrategien" von MEDI-LEARN vor, Thema an dieser Stelle ist eine weitere Folge aus dem Themenspektrum des gedächtnisgerechten Lernens. Der erste Band 'Lernstrategien: MC-Techniken und Prüfungsrhetorik' ist erschienen und die Bestellung kann beginnen. Im Skript erhaltet ihr zahlreiche wertvolle Hinweise zu den Themen Lerntechnik, Gedächtnis, MC-Fragen und Rhetorik in der Prüfung. Das Skript umfasst rund 40 Seiten und ist als Buch (versandkostenfreie Lieferung zum Preis von 7,99 €) erhältlich.

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Gedächtnisgerechtes Lernen (5)
Akustisches Gedächtnis
aus: "Lernstrategien: MC-Techniken und Prüfungsrhetorik", MEDI-LEARN Skriptenreihe

Beim Verwalter dieses riesigen Speichers kommen alle akustisch vermittelten Waren gut an. Werden Gedächtnisinhalte bei ihm angefordert, so findet er sie mit schlafwandlerischer Sicherheit anhand der Erinnerung an die Tone, Laute, Gerausche, Klange etc., in deren Begleitung sie sich bei ihrer Einlieferung befanden. Keine Angst! Dies ist kein Aufruf, den gesamten Lernstoff in ein Hörbuch umzuwandeln, das ihr euch dann auf langen Autofahrten, im Wald oder im Schlaf immer und immer wieder zu Gemüte fuhrt. Der hiermit zu erreichende Effekt tendiert nämlich bedauerlicherweise gegen Null.

Viel sinnvoller ist es, einzelne, schwer zu merkende Fakten mit einer akustischen Modulation oder Variation zu verknüpfen und darüber erinnerbar zu machen.

Ups! Jetzt sind wir aber ein bisschen weit auf fach-chinesisches Terrain abgedriftet - für all diejenigen, die jetzt "wassen das?" denken, hier ein konkretes Beispiel:

Nehmen wir als Lernthema die Zielorgane und die Wirkungen der Geschlechtshormone FSH (Follikel stimulierendes Hormon) und LH (luteinisierendes Hormon) beim Mann. Hier muss man wissen, dass FSH auf die Sertolizellen wirkt und die Spermatogenese fördert, wahrend LH auf die Leydig-Zellen wirkt und hier die Testosteronproduktion anregt. Diese Zusammenhänge kann man sich gut einprägen, indem man sich die verschiedenen Begriffe laut vorspricht. Dabei wird beim FSH, den Sertolizellen und der Spermatogenese jeweils das S ganz scharf überbetont und im Falle des LH, der Leydig-Zellen und der "L"estosteronproduktion (sorry, musste passend gemacht werden...) das L extrem in die Lange gezogen.

In der Biochemie konnte man memorieren, dass sich im Trypthophan ein Indolring befindet und das zugehörige biogene Amin das Serotonin ist.

Ü b r i g e n s. . .
In beiden Beispielen werden durch die übertriebene Betonung der jeweils gemeinsamen Buchstaben Assoziationsbrücken geschaffen. Der Effekt: Hört ihr später den einen Begriff , erinnert ihr euch automatisch auch an den anderen.

Motorisches Gedächtnis
Der Verwalter dieses Gedächtnisspeichers ist salopp formuliert ein Grabscher. Er muss für die Dinge, die ihm angeboten werden, ein Gefühl bekommen und will sie daher berühren, befühlen und empfinden. Ist ein Inhalt durch diese Tastkontrolle gekommen, wird er auf nahezu unbegrenzte Zeit zuverlässig im motorischen Speicher gehütet. Mit anderen Worten: Das motorisches Gedächtnis ist überaus löschungsresistent. Einmal erworbene motorische Programme können selbst nach Jahrzehnten ohne zwischenzeitliche Wiederholung abgerufen werden!

Beispiel:
Jemand, der einmal schwimmen konnte, kann selbst nach 10 Jahren Wasserabstinenz in den Pool fallen, ohne zu ertrinken. Auch wer einmal Fahrrad fahren gelernt hat, kann das Gefährt nach Jahren aus der Garage holen und ohne weiteres losradeln.


Diese Fähigkeit kann man sich auch beim Lernen zu Nutze machen. Bei der Beschäftigung mit dem Thema Nervenausfälle nennt man laut den betroffenen Nerv und simuliert anschließend das dazugehörige Lahmungsbild (z.B. N. tibialis - Hackenfuß; N. fibularis . Spitzfuß).

Ebenso kann man sich mit Hilfe des „Dermatomentanzes“ die zu den Dermatomen gehörigen Innervationsgebiete mühelos einprägen. Während man das Dermatom laut nennt, schlägt man sich auf die entsprechende Region: Bei C2 auf den Hinterkopf, bei C3 auf den Hals, bei C4 auf die Schulter, bei C5 auf den Oberarm. Bei C6 streckt man den Daumen in die Höhe, bei C7 streckt man den Mittelfinger. Weiter geht's mit C8 (untere Handkante), TH1 (Innenseite Arm), TH2 (obere Brust), TH3 (Mamillen). Dann TH4-10 (den Thorax hinunter von Mamillen bis Bauchnabel) usw.

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Autor(in): MEDI-LEARN ([email protected])
  
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 5. Vorbeugen ist besser als heilen:
Hufeland-Preis Präventivmedizin

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'Vorbeugen ist besser als heilen' so lautet ein Sprichwort des Arztes Christoph Wilhelm Hufeland (1762-1836). Dieser Satz hebt die besondere Bedeutung der Prävention als Baustein für die Medizin hervor: Ärzte sollten nicht nur zur Heilung anleiten, sondern besonderes Augenmerk auch auf die Verhinderung und Vorbeugung von Krankheiten legen, um ein längeres Leben zu ermöglichen.

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Worum geht beim Hufeland-Preis? Wer war Hufeland?
Seit 1960 prämiert die Stiftung "Hufeland-Preis" hervorragende wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet der Präventivmedizin. Der Preis wird jedes Jahr vergeben und ist mit 20.000 Euro dotiert. Unser Kooperationspartner, die Deutsche Ärzteversicherung, ist Stifter dieser Auszeichnung, die wir euch im folgenden näher vorstellen möchten.

Vorkämpfer der Präventivmedizin und Vater der Naturheilkunde
Der Arzt, Staatsrat und Gesundheitserzieher Hufeland (1762-1836) war einer der Vorkämpfer der modernen Präventivmedizin. Zu seinem Patientenkreis gehörten mit Goethe, Schiller und Herder berühmte Größen seiner Zeit. Seine Gedanken zur vorbeugenden Gesundheitspflege erlangten Weltruhm. Sein Hauptwerk namens 'Makrobiotik oder Die Kunst, das menschliche Leben zu verlängern' zählt zu den Klassikern der medizinischen Literatur, begründete seinen Ruf als 'Vater der Naturheilkunde' und wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt. Er betonte den Einfluss einer gesunden Lebensführung auf das menschliche Wohl: "Der Zweck der Medizin ist Gesundheit, der Makrobiotik hingegen langes Leben; die Mittel der Medizin sind nur auf den gegenwärtigen Zustand und dessen Veränderung berechnet, die der Makrobiotik aber aufs Ganze." Hufelands 'Kunst, das Leben zu verlängern' beruht auf der Beeinflussung der 4 von ihm betitelten Säulen namens Konstitution, Abnutzung der Organe ("Alterserscheinungen"), Ausmaß des Verbrauchs an Lebenskräften (das menschliche Leben als brennende Kerze) und der Regenerationsfähigkeiten.

Dekan, Leibarzt und Erster Arzt der Charité mit sozialem Engagement
An der Universität Berlin war Hufeland als Professor (Spezielle Pathologie und Therapie) und Dekan der medizinischen Fakultät tätig und trug den Titel des königlichen Leibarztes Friedrich Wilhelm III. und damit des Ersten Arztes der Charité. Er behandelte mittellose Patienten in seinen Polikliniken kostenlos und führte u.a. eine erfolgreiche Schutzimpfung bei einer Pockenepidemie durch. Hufelands Engagement ging über aber über reine Gesundheitsfragen hinaus. Denn er engagierte sich auch für die sozialen Belange seiner Kollegen. 1829 gründete er eine Hilfskasse für notleidende Ärzte, die leider keinen anhaltenden Erfolg hatte. Seine Idee blieb erhalten und führte 1881 zur Gründung der Deutschen Ärzteversicherung. Zu den Gründungsmitgliedern des Unternehmens zählte auch der spätere Nobelpreisträger Robert Koch.

Die Hufeland-Preisträger des letzten Jahres
Die Preisträger des letzten Jahres waren Dr. med. Nicola Ihme, Prof. Dr. med. Fritz Uwe Niethard und Prof. Dr. med. Rüdiger von Kries. Sie wurden für eine Wirksamkeitsstudie geehrt, die nachwies, dass ein Sonographie-Screening-Programm bei Hüftdysplasie sinnvoll ist. Die von den Preisträgern vorgenommene Studie hatte zur Folge, daß das seit 1996 bestehende Screening-Programm nun allen Neugeborenen in Deutschland dauerhaft zur Verfügung steht und sich bei Eltern und durchführenden Ärzten einer sehr guten Akzeptanz erfreut.
[mehr Infos zu den letztjährigen Preisträgern - klick hier]

Diesjährige Auszeichnung und 125 Jahre Deutsche Ärzteversicherung
Die Auszeichnung der Preisträger des Hufeland-Preises steht unmittelbar vor der Tür und wird im Rahmen des kurz bevorstehenden 125-jährigen Jubiläums der Deutschen Ärzteversicherung stattfinden. Wir werden euch in der Folgezeit die Preisträger wie auch ihre Arbeiten vorstellen. Am Ausschreibungsverfahren des Hufeland-Preises beteiligen können sich ausschließlich Ärzte und Zahnärzte mit deutscher Approbation. Die genauen Ausschreibungsunterlagen liegen im PDF-Format vor. Zum Lesen wird das Zusatzprogramm Adobe Acrobat Reader benötigt.[zu den Ausschreibungsunterlagen - klick hier]

Weitere Informationen

Ausführliche Erläuterungen, u.a. mit der Vorstellung der Gewinner der vergangenen Jahre, findet ihr auf den Webseiten der Deutschen Ärzteversicherung:
[mehr Infos zum Hufeland-Preis - klick hier]

Links zu Christoph Wilhelm Hufeland
Bild
Kurzbiographie
Porträt
Vorstellung in der Berlinischen Monatsschrift

   
Autor(in): Jens Plasger (MEDI-LEARN) ([email protected])
  
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Hufeland-Preis Deutsche Ärzteversicherung

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Ausschreibungsunterlagen

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Bild von Hufeland
  
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 6. Interaktiver Weiterbildungsplaner :
Frauenheilkunde und Geburtshilfe

- zurück zum Inhalt -

  

Ein neuer Erdenbürger erblickt das Licht der Welt - die medizinische Begleitung von Geburten stellt nur eine Facette der vielfältigen Tätigkeiten des Facharztes für Frauenheilkunde und Geburtshilfe dar: wir stellen euch heute die Anforderungen an die Facharztausbildung für dieses Fachgebiet vor.

Eine Artikelserie mit dem Schwerpunkt Weiterbildung stellt die wesentlichen Inhalte für die verschiedenen Richtungen auf dem Weg zum Facharzt vor. Der Weg zum Spezialisten ist lang und die Wahl der Weiterbildungsrichtung eine Entscheidung, die man wohlüberlegt treffen sollte. Schliesslich hängen der Berufsweg und die Karriere davon ab. Für alle 32 Fächer der Musterweiterbildungsordnung bietet der Weiterbildungsplaner der Deutschen Ärzte-Versicherung die nötigen Informationen.

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Der Weiterbildungsplaner Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Ein Service der Deutschen Ärzte-Versicherung

Sie möchten Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe werden und sich einen Überblick über den Aufbau der Weiterbildung verschaffen? Wir bieten Ihnen einen kompakten und konkreten Weiterbildungsplan und zeigen Ihnen, wie Sie Ihre Pflichtfächer durch Anrechnungsfächer ersetzen können und wie viel Zeit Sie für diese Fächer aufbringen müssen.

Weiterbildungszeit: 60 Monate

(davon maximal bei niedergelassenen Ärzten: 24 Monate)
Pflichtfächer Mindest-Pflichtzeit
in Monaten
Weiterbildung gem. § 4 Abs. 8 in Psychosomatischer Grundversorgung 80 Std. Ku
dddd
Mögliche Anrechnungsfächer Anrechnungszeit in Monaten
In einem anderen Gebiet 6
In den Schwerpunktweiterbildungen des Gebietes 12
Bitte beachten Sie, dass Sie unbedingt noch die Weiterbildungsordnung Ihrer Ärztekammer zu Ihrer Planung hinzuziehen müssen!
Ausführliche weitere Informationen u.a. mit einem Ausblick auf mögliche Spezialisierungen im Gebiet Frauenheilkunde und Geburtshilfe sowie für die weiteren über 30 Fachrichtungen finden sich im interaktiven Weiterbildungsplaner der Deutschen Ärzte-Versicherung.

[zum Weiterbildungsplaner für alle 32 Fächer - klick hier]



   
Autor(in): Peter Dahlhausen (Deutsche Ärzte-Versicherung) ([email protected])
  
Links zum Artikel:

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Interaktiver Weiterbildungsplaner Frauenheilkunde und Geburtshilfe

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 7. Studenten gesucht für Studien-Tagebuch:
Eine Woche Medizinstudium

- zurück zum Inhalt -

  

"Kleine Stippvisite in Labor und Tierhaus - dem Doktorvater 'Guten Tag' sagen. Die zwischenmenschlichen Kontakte wollen auch nicht vernachlässigt werden - also auf in die Cafeteria. Denn der Magen knurrt schließlich auch schon ne Weile. Mensch - ich muss meine Bücher noch verlängern, auf jeden Fall in die Bibliothek. Und lernen wollte ich auch noch..." Tobias aus Würzburg geht so einiges durch den Kopf, als er seine Woche plant. Er ist in seinem Alltag als Student mit zahlreichen Tagesaufgaben beschäftigt. Und wie Tobias ergeht es landauf landab sicher einigen Studenten. Wir sind neugierig: Wie sieht eigentlich eine zufällig herausgegriffene Woche in der Schilderung durch Medizinstudenten aus?

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Studenten gesucht für Wochenberichte

Wie gestaltet sich eigentlich eine typische Woche im Medizinstudium? Um eine Antwort auf diese Frage zu finden, suchen wir für eine neue redaktionelle Rubrik unter dem Motto "Eine Woche Medizinstudium" Studenten, die bereit sind, einen kleinen stichwortartigen Wochenbericht für uns anzufertigen.
Wenn ihr Lust, Zeit und Interesse habt, eine Woche eures Medizinstudiums zu schildern, wendet euch einfach per E-Mail mit dem Betreff "Wochenplan" unter [email protected] an unsere Redaktion. Kurze Zeit später erhaltet ihr eine E-Mail mit weiteren Informationen.

Wir würden uns freuen, wenn möglichst viele Studenten teilnehmen: je vielfältiger die Erfahrungen, desto größer die Abwechslung und Leselust. Also: macht bitte zahlreich mit! Der zeitliche Aufwand hält sich in Grenzen.

Eure Redaktion MEDI-LEARN

   
Autor(in): jp ([email protected])
  
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 8. Studentenfutter für alle: der KfW-Studienkredit

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Eine wichtige Neuerung in Sachen Finanzierung der Lebenshaltungskosten für das Leben als Student möchten wir euch in dieser Ausgabe der Onlinezeitung vorstellen. Mit dieser Änderung bieten sich für Studenten zusätzliche Möglichkeiten, den erfahrungsgemäss strapazierten Geldbeutel zu füllen: der Studienkredit der KfW ist ab 1. April 2006 verfügbar - wir stellen euch das Angebot vor.

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Studentenfutter für alle: der KfW-Studienkredit
KfW-Studienkredit startet zum 1. April 2006
Zinssatz von 5,1 % nominal p. a.


Ab dem 1. April 2006 können Studierende im Erststudium zur Finanzierung ihrer Lebenshaltungskosten zwischen 100 und 650 EUR monatlich beantragen. In der Regel werden bis zu zehn Fachsemester finanziert.

Die KfW Förderbank bietet den Studienkredit jedem Studenten zum selben Zinssatz an, unabhängig von Studienfach- oder -ort, den Noten, dem eigenen Einkommen oder dem Einkommen der Eltern. Sicherheiten müssen nicht gestellt werden.

Der Zinssatz des KfW-Studienkredits ist variabel; er wird halbjährlich neu festgelegt. Bereits heute sichert die KfW für den Start des Programms einen Zinssatz von maximal 5,1 Prozent p. a. nominal zu. Die nächste Zinsanpassung erfolgt zum 1.10.2006. Bei Vertragsschluss garantiert die KfW dem Studierenden zudem eine Zinsobergrenze für einen Zeitraum von 15 Jahren.

Die Rückzahlung erfolgt nach dem Eintritt ins Berufsleben in monatlichen Raten. Sie kann auf bis zu 25 Jahre gestreckt werden.

Anträge auf KfW-Studienkredite werden im Online Kreditportal gestellt. Sie können ab April über Kreditinstitute und Studentenwerke, die als Vertriebspartner den KfW-Studienkredit vermitteln, bei der KfW Förderbank eingereicht werden. Die Partner vor Ort bieten nicht nur die Möglichkeit einer persönlichen Beratung, sondern führen auch die rechtlich notwendige Legitimationsprüfung durch.

Ab sofort können sich Studierende im Internet unter www.kfw-foerderbank.de umfassend über den Studienkredit informieren.

Ansprechpartner vor Ort
Unser Partner, die Deutsche Apotheker- und Ärztebank, ist Vertriebspartner der KfW und bietet den Studierenden der Humanmedizin, Zahnmedizin und Pharmazie entsprechende Beratung und Hilfestellung bei der Beantragung des KfW-Studienkredites an. In jeder Filiale der APO-Bank gibt es Ansprechpartner für den KfW-Studienkredit.

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW)
Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) wurde 1948, noch vor der Gründung der Bundesrepublik Deutschland, errichtet. Ihre Entstehungsgeschichte ist auf das Engste mit Gang und Inhalt der Diskussion zwischen der amerikanischen und der britischen Militärregierung über die zukünftige Struktur des Bankensystems in Deutschland verwoben.

Aufgaben der KfW im Rahmen der Bildung
Auf dem Weg in die Wissensgesellschaft wird Bildung für das ressourcenarme Deutschland zum zentralen Produktionsfaktor. Die Bildung der Bevölkerung hat positiven Einfluss auf die Produktivität und die Innovationsfähigkeit eines Landes. Und mehr Innovationen bedeuten mehr Wachstum und mehr Wohlstand. Die KfW Förderbank finanziert daher auch die Aus- und Weiterbildung von Schülerinnen und Schülern, Studierenden und Fachkräften. Durch die günstigen Kredite der KfW Förderbank wird die volle Konzentration auf die Ausbildung, das Studium oder die berufliche Weiterbildung ermöglicht.

Zusätzliche Informationen:
KfW Bankengruppe (www.kfw.de)

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Autor(in): MEDI-LEARN ([email protected])
  
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