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(in Kooperation mit dem Georg Thieme Verlag und der Deutschen Ärzte Finanz) |
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Inhalt (jetzt auch
anklickbar) |
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1. Editorial |
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Hallo, eine neue interaktive Datenbank mit Bewertungen von Kliniken steht
ab sofort unter den Klinikwahrheiten von MEDI-LEARN für deine Teilnahme zur Verfügung: nimm dir einen Augenblick Zeit, bewerte eine Klinik aus deiner Zeit während der Famulatur, Pflegepraktikum, PJ,
Blockpraktikum oder Assistenzarztzeit und nimm am grossen Gewinnspiel teil. Die neue Schwarze Reihe zur 2. Ärztlichen Prüfung, kurz: 2. ÄP oder auch Hammerexamen genannt, ist erschienen. Was verbirgt sich hinter diesem neuen Werk von Thieme? Wir stellen euch die Titel und Inhalte in einem ausführlichen Artikel vor.
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Desweiteren informieren wir euch heute über Prof. Dr. Zimmer, glücklicher Preisträger des Hufeland-Preises für Präventivmedizin und ebenfalls mit dabei im Newsletter haben wir den
Weiterbildungsplan für das Fach Psychiatrie und Psychotherapie.
Was es mit dem
Diabetes insipidus auf sich hat und wie sich der Stand der Dinge in Sachen weltweiter Ausbreitung der
Tuberkulose darstellt, erfahrt ihr außerdem in der heutigen Onlinezeitung.
Bis zur nächsten Ausgabe,
Jens und Christian
Redaktion MEDI-LEARN
P.S: Gratis-Workshop Examen in vielen Uni-Städten!
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Ob Famulatur, Krankenpflegepraktikum, PJ-Tertial oder Ausbildung zum Facharzt - immer wieder steht man als junger Mediziner vor der Frage Bin ich dort eigentlich gut aufgehoben? Wer vorab Informationen zur Tätigkeitsstelle herausbekommt, kennt meist jemanden, der dort schon einmal gearbeitet hat. Für alle anderen gibt es ab sofort die Klinikwahrheiten von MEDI-LEARN - eine interaktive Datenbank mit Bewertungen von Kliniken in Deutschland, der Schweiz und Österreich.
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Neue interaktive Datenbank mit
Klinikbewertungen
Bewerte jetzt deine Klinik und nimm am Gewinnspiel
teil!
Basierend auf der Idee des gleichnamigen Forums bei MEDI-LEARN, das auf
Initiative der beiden Userinnen Pünktchen und Janine entstanden ist, steht nun
eine datenbankbasierte Anwendungen zur einfachen Sammlung der Klinikbewertungen
zur Verfügung. Der Eintrag ist dabei sehr einfach gehalten. Für eine Bewertung,
die vielen zukünftigen Mediziner hilft, braucht man in der Regel kaum mehr als 5
Minuten. Wer sich zunächst die bestehenden Bewertungen anschauen möchte, der
findet diese hier [zu den Bewertungen].
Beispielauszüge aus den Klinikwahrheiten:
Im folgenden zeigen wir euch in Form von Screenshots die Gestaltung der
Datenbank, an deren Inhalten ihr durch Abgabe von Klinikbewertungen aktiv
mitwirken könnt. Zunächst zeigen wir euch die Übersichtsseite der Einträge in
der Datenbank, aus der ihr mittels Klick direkt zu der jeweiligen Bewertung
gelangt:
Wie sieht der Detaileintrag einer Klinik-Bewertung aus?
Habt ihr euch eine passende Bewertung zu einer Klinik ausgesucht, zu der ihr die
ausführliche Bewertung ansehen möchtet, so findet ihr im Detaileintrag
hilfreiche Angaben zu zahlreichen Kriterien wie z.B. Arbeitsklima, Weiterbildungsmöglichkeiten,
Gehalt und Ausbildung sowie Kommentaren und speziellen Tipps zur jeweiligen
Klinik, wie auf der folgenden Abbildung auszugsweise ersichtlich:
Welche Art von Bewertungen kann ich abgeben?
Bewertungen sind zu folgenden Bereichen und Abschnitten aus dem
Medizinstudium und der Zeit als junger Arzt möglich:
* Krankenpflegepraktikum
* Famulatur
* Blockpraktikum
* PJ-Tertial
* Assistenzarzt-Zeit
Klinik bewerten und gewinnen!
Unter allen Bewertungen, die bis zum 15. Juni 2006 in die Datenbank eingetragen
werden, verlosen wir 1 Skelett (zur Verfügung gestellt von der Firma
3BScientific), 10 DocCheck Stethoskope Advance II und 3 Checklisten
Notfallmedizin (Ziegenfuß) aus dem Georg Thieme Verlag. Der Rechtsweg ist
wie immer ausgeschlossen. Wir wünschen euch viel Spass beim Bewerten und ein
wenig Losglück. Wer mehrere Bewertungen einträgt hat doppelte Chancen: Jede
Bewertung geht einzeln in die Lostrommel!
[Diese Datenbank lebt vom Mitmachen!]
[Bewerte jetzt eine Klinik und nimm am Gewinnspiel teil]
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| Autor(in): MEDI-LEARN ([email protected]) |
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Der Eintritt zu "Chances" ist
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"Chances" ist das Karriereforum für junge Ärzte zu Beginn des Berufslebens
und in der Fachweiterbildung. Das Forum informiert über
Bewerbungs-strategien, Berufschancen und Facharztprofile und berät bei der
Karriereplanung.
Angebote:
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Karrierecenter für Mediziner
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Jobbörse
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Marktplatz der Ideen
Mit Vorträgen u.a. zu
den Themen:
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Traumberuf Arzt - Karriereplanung für Ärztinnnen,
Berufsalternativen
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Promovieren - aber wie?
Richtig bewerben - Effizient zum Facharzt
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Berufsalternativen - Berufschancen im Ausland -
Zusatzqualifikationen |
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Auf dem 112.
Kongress der
Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin
Wiesbaden: Rhein-Main Hallen, 23. - 25. April 2006
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Weitere Informationen unter: |
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[www.dgim2006.de
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Das Hammerexamen steht ins Haus. Eine Prüfungsform, die Angst auslöst. Wie soll ich mich vorbereiten? Wo soll ich anfangen zu lernen? Wo aufhören? Die Vorbereitung auf eine Prüfung, die bisher und in dieser Form noch nie absolviert wurde, ist verständlicherweise mit zahlreichen Unsicherheiten verbunden. Als Student fühlt man sich wie auf den Weg durch einen langen Tunnel geschickt, in dem man den Lichtschalter nicht findet. Licht am Ende des Tunnels könnte die druckfrisch und in dieser Form völlig neu aufgelegte Schwarze Reihe zur 2. Ärztlichen Prüfung (kurz: 2. ÄP oder Hammerexamen) aus dem Hause Thieme bieten. Das Konzept dieser Reihe basiert auf der neuen Approbationsordnung, dem neuen Gegenstandskatalog und dem IMPP-Vortest. Wir stellen euch an dieser Stelle die neue Schwarze Reihe ausführlich vor.
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Sie ist schlanker geworden Studenten, die noch das 2. Staatsexamen nach alter AO absolvierten, mussten zum Transport der GK-Bücher eine prall gefüllte Umhängetasche nutzen. Die neue Schwarze Reihe kommt wesentlich schlanker und mit weniger einzelnen Bänden daher. Dies sorgt schon vor dem Lernen für eine bessere Motivation, denn der zu erklimmende Lernberg erscheint deutlich niedriger. Weniger ist in diesem Falle allerdings mehr, denn: der Gegenstandskatalog betont die Konzentration auf häufige Krankheitsbilder aus dem klinischen Alltag. Auch die neue Schwarze Reihe läßt durchgängig das Bemühen erkennen, die Fragen- und Themenauswahl an der Realität des Patientenguts eines Krankenhauses und nicht eines Forschungslabors zu orientieren. Zu den meisten Krankheiten bringt man als Student schon Vorwissen mit, so dass man die Beantwortung der Fragen nach dem Motto „Gutes Thema, da weiß ich wenigstens etwas“ antritt und die Momente, in denen man nach dem Lesen der Frage dachte „Hilfe, von der Krankheit habe ich nie etwas gehört“, weitaus seltener auftreten.
Neue Reihe, neuer Aufbau Da der neue Gegenstandskatalog nicht mehr fächerorientiert aufgebaut ist, gibt es nicht mehr für jedes im Examen geprüfte Fach einen einzelnen Band, vielmehr besteht die neue Schwarze Reihe aus 6 Schwerpunktbänden, 2 Bänden mit Einzelfragen und 1 Band mit komplexen Fallstudien.
Endlich Fallbeispiele trainieren Die breite Palette der Leitsymptome und Krankheitsbilder des neuen Gegenstandskataloges wurde vom Verlag in übersichtliche und thematisch passende Schwerpunktbände (z.B. chirurgische Schwerpunkthemen samt Orthopädie und Urologie) zusammengefasst. Dem wichtigen Themengebiet der Inneren Medizin ist ein kompletter Band gewidmet. Die Schwerpunktthemen werden dabei durchgängig fallbezogen geprüft: „Eine 50-jährige Frau leidet seit Jahren an zunehmenden Rückenschmerzen. Anlässlich einer orthopädischen Untersuchung wurden röntgenologisch Deckplatteneinbrüche LWK 4 und LWK 5 sowie weitere Zeichen einer generalisierten Osteoporose festgestellt.“ - Dies ist der Auszug aus einer Fallgeschichte, die in den Schwerpunktbänden den MC-Fragen vorangestellt ist. Die anschließenden MC-Fragen sind strikt an diesem Fall orientiert. Man lernt also, Patienten bezogen zu denken und bearbeit zu einer ausgewählten Patientengeschichte mehrere Fragen am Stück. So kann man in der Tat das Fall bezogene Vorgehen trainieren und problemorientiert denken. Man hüpft nicht von Thema zu Thema, sondern „bleibt am Ball“. Dies ist eine wesentliche und sehr erfreuliche Neuerung, die die Anforderungen der neuen Approbationsordnung und des neuen Gegenstandskataloges umsetzt. Es macht einfach mehr Spaß mit einem konkreten Fallbeispiel vor Augen sein Wissen zu prüfen.
Komplexe Fallstudien, Einzelfragen
Lernplan von MEDI-LEARN Der Band, der die größte Neugier hervorruft, trägt den Titel „Komplexe Fallstudien“. Im IMPP-Vortest im Jahre 2005 wurde diese neue Prüfungsform der Zukunft bereits an „studentischen Versuchskaninchen“ ausprobiert und mittlerweile sind auch auf den Seiten des Mainzer Instituts Fallbeispiele verfügbar. Wie wurde diese Aufgabenform nun in der Schwarzen Reihe umgesetzt? Insgesamt 15 Fälle zu gängigen Krankheitsbildern (z.B. Niereninsuffizienz, Rheumatoide Arthritis, Bronchialkarzinom) werden mit ausführlicher Fallbeschreibung (Anamnese, Laborwerte, Sonstige Befunde und Diagnostik wie EKG oder Röntgen, Weiterer Verlauf) präsentiert. Im Anschluß wird mittels 12 bis 15 MC-Fragen der Fall sukzessive bearbeitet. Die Kommentare zu jeder Frage werden in bewährter Thieme-Manier prägnant gehalten. Abgerundet wird der Lernparcour durch einen zusammenfassenden Lerntext, der das im Fallbeispiel trainierte Wissen nochmals auf den Punkt bringt. Man hat als Student nach dem Durcharbeiten das Gefühl, sein Wissen wirklich systematisch, problemorientiert und vor allem Fall bezogen überprüft zu haben. Nach getaner Arbeit klappt man das Buch mit einem guten Gefühl zu.
Nicht zu vergessen: Einzelfragen Das IMPP stellt die Fragen in den kommenden Examina allerdings nicht durchgehend an Fallbeispielen orientiert: In der neuen Prüfung werden 50% der Fragen ohne Bezug zu einem speziellen Fall gestellt. Um auch auf diesem für die Prüfung wichtigen Gebiet Sicherheit in der Beantwortung der Fragen zu erlangen, gibt es in der neuen Schwarzen Reihe insgesamt 2 Bände mit rund 1.300 Einzelfragen. Auch hier ist es der Verlagsredaktion gelungen, mit Hilfe der Einzelfragenbände zusätzliche Trainingsrunden für die Examenskandidaten anzubieten.
Mit Lernplan von MEDI-LEARN Ein zusätzliches Bonbon ist in jeden Band der neuen Schwarzen Reihe integriert: Hier finden sich Tipps zur Studien begleitenden Examensvorbereitung, zur Prüfungsvorbereitung während des PJ und Lerntipps der MEDI-LEARN Repetitorien. Ein taggenauer Lernplan gibt Vorschläge für eine Zeiteinteilung bei der Bearbeitung der Schwarzen Reihe. So ist man als Student zusätzlich abgesichert, was Zeitaufwand und -verteilung für einzelne Fächer angeht.
Fazit Wird der Verlag seinem auf dem Klappentext versprochenen Anspruch gerecht? Ist die Schwarze Reihe die optimale Vorbereitung auf das Hammerexamen? Zwei wichtige Fragen, die man sich ohne Zweifel sofort stellt. Auf jeden Fall lernt man als Student den problemorientierten Umgang und die systematische Bearbeitung von Fallbeispielen, die einen wesentlichen Teil des Examens ausmachen werden. Letztlich wird aber erst die Erfahrung der ersten Studenten, die das Hammerexamen hinter sich haben, endgültige Klarheit bringen. Als Leser hat man auf jeden Fall das Gefühl, sich konsequent, systematisch und Fall bezogen mit den Fragen zu beschäftigen: gute Aussichten also, das Hammerexamen mit einem solide durchdachten Werk aus einem Guss anzutreten.
Unser Tipp: Wer sich zusätzlich zur Schwarzen Reihe als Vorbereitung noch einmal intensiv mit den Pretest-Fragen des IMPP beschäftigen möchte, dem sei der Sonderband „Hammerexamen – Das ist wichtig!“ aus der MEDI-LEARN Skriptenreihe ans Herz gelegt. Als besonderen Bonus enthält das Buch ein umfassendes Anamnese-Skript. Weitere Informationen und kostenlose Probekapitel finden sich im Internet unter:
www.medi-learn.de/skript.
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| Autor(in): Jens Plasger, Christian Weier (MEDI-LEARN) ([email protected]) |
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KÖLN, 29. März 2006 - Prof. Dr. med. dent. Stefan Zimmer, stellv. Direktor der Poliklinik für Zahnerhaltung und Präventive Zahnheilkunde, Düsseldorf, erhielt jetzt in Köln für seine Arbeit "Identifizierung und Betreuung von Kindern mit hohem Kariesrisiko" den mit 20.000 Euro dotierten "Hufeland-Preis 2005". Der von der Deutschen Ärzteversicherung AG, Köln, gestiftete und von der Bundesärztekammer, der Bundeszahnärztekammer, beide Berlin, und der Bundesvereinigung für Gesundheit e. V., Bonn-Bad Godesberg, ideell geförderte Preis hat sich die Förderung der Präventivmedizin in Deutschland zum Ziel gesetzt. Wie Zimmer bei einem Pressegespräch anläßlich der Preisverleihung sagte, stelle die Arbeit einen wesentlichen Teil seines bisherigen wissenschaftlichen Lebenswerkes dar.
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Karies ist rückläufig, doch: Nicht alle Kinder profitieren vom Kariesrückgang - warum? Nach seinen Worten hätten bundesweit repräsentative Untersuchungen in den letzten Jahren einen deutlichen Kariesrückgang bei Kindern nachgewiesen. Es habe sich jedoch auch gezeigt, daß "nicht alle Kinder in gleicher Weise von diesem Kariesrückgang profitieren konnten". Neben einer großen Gruppe mit kariesfreiem Gebiss gebe es, so Zimmer, eine kleine Population, die einen Großteil aller Karies-Schäden auf sich vereint. Nach der letzten bevölkerepräsentativen Erhebung des Jahres 1999 entfielen auf 21,5 Prozent der Zwölfjährigen 61,2 Prozent aller kariösen Schäden. Da der Gesetzgeber schon 1993 im Paragraph 21 des Sozialgesetzbuches V für Kinder mit besonders hohem Kariesrisiko die Entwicklung spezifischer Programme für entsprechende Betreuung in Kindergärten und Schulen (Gruppenprophylaxe) gefordert hat, sei es das Ziel der von ihm vorgenommenen Studien gewesen, Programme zu entwickeln, um genau diese Kinder zu identifizieren und zu betreuen und zu-gleich diese Programme auf ihre Effektivität und praktische Umsetzbarkeit zu untersuchen.
Der 'Karies-Risiko-Schieber': Wie kann man Kinder mit erhöhtem Karies-Risiko identifizieren? Um einem präventiven Ansatz gerecht zu werden, sollte nach Auffassung Zimmers die Identifizierung von Kariesrisiko-Kindern durch ein Verfahren möglich sein, bei dem allerdings nicht mehr rückgängig zu machende Kariesschäden ausgeschlossen seien. In einer prospektiven Studie unter einer Vielzahl untersuchter Parameter, die auch Speicheltests einschlossen, habe sich gezeigt, daß die Anzahl beginnender und noch umkehrbarer kariöser Schäden an bleibenden Zähnen das wichtigste Kriterium zur Kariesvorhersage sei. In Zusammenarbeit mit Prof. Thomas Marthaler von der Universität Zürich sei im Hinblick darauf ein "Kariesrisiko-Schieber" entwickelt und auch hergestellt worden, der es ermöglicht, einfach und preisgünstig das Kariesrisiko bei sechs- bis zwölfjährigen Kindern zu bestimmen. Inzwischen gebe es zur Anwendung dieses Verfahrens ein kostenloses PC-Programm.

Foto während des Festaktes im Gürzenich in Köln bei der Übergabe
der Urkunde.
Links Prof. Zimmer und rechts Gernot Schlösser, Vorsitzender des Vorstandes der
Deutschen Ärzteversicherung.
Programme zur Karies-Prophylaxe Nachdem das Problem, Kariesrisiko-Kinder zu identifizieren, zufriedenstellend gelöst worden sei, hätten er und sein Team Programme zu deren kariesprophylaktischer Betreuung entwickelt und deren Anwendbarkeit und Erfolge überprüft. Dabei wurden, wie Zimmer ausführte, zwei grundsätzlich verschiedene Konzepte bei klinisch kontrollierten Studien gegenübergestellt:
1. Die Überweisung an und intensivprophylaktische Betreuung durch nieder-gelassene Zahnärzte. 2. Die aufsuchende intensivprophylaktische Betreuung vor Ort, also im Rahmen der Gruppenprophylaxe.
Programm zur aufsuchenden Betreuung in Schulen erfolgreich Im ersten Fall wurde ein typisches individualprophylaktisches Programm angewendet, im zweiten ein Programm, das auf gesundheitserzieherischen Maßnahmen und der halbjährlichen Anwendung eines hoch konzentrierten Fluoridlackes im Rahmen der Gruppenprophylaxe basierte. Während sich das erstgenannte Programm nach zwei Jahren nicht als effektiv erwies, konnte in dem Programm zur aufsuchenden Betreuung nach vierjähriger Anwendung während der Gundschulzeit (1. bis 4. Klasse) eine statistisch gesicherte Karieshemmung von 37 Prozent nachgewiesen werden. Da dieses Programm pro Kopf und Jahr nur etwa 8 Euro Kosten verursachte, könne es, so Zimmer, nicht nur als wirksam, sondern auch als wirtschaftlich bezeichnet werden. Eine Betrachtung der "Reichweite" der unterschiedlichen Präventionsansätze habe außerdem gezeigt, daß mit dem Konzept der Überweisung an niedergelassene Zahnärzte nur etwa 10 Prozent der Kariesrisiko-Kinder überhaupt erreicht wurden und selbst diese nur zu 30 Prozent an dem gesamten vorgesehenen Programm teilnahmen. Demgegenüber konnten in dem Programm mit aufsuchender Betreuung im Rahmen der Gruppenprophylaxe 50 Prozent der Risikokinder im gewünschten Sinne erreicht werden. Dieser schon recht hohe Prozentsatz könne, betonte Zimmer, unter den Bedingungen der Gruppenprophylaxe bei flächendeckender Betreuung ganzer Populationen noch erheblich gesteigert werden. So konnte im Berliner Bezirk Neukölln an jährlich ca. 16.000 bis 20.000 Kindern die Umsetzbarkeit des Konzeptes bestätigt werden.
Fazit: Aus den durchgeführten Untersuchungen könne somit die Schlussfolgerung gezogen werden, dass Kinder mit erhöhtem Kariesrisiko in Reihenuntersuchungen mit Hilfe reversibler klinischer Parameter identifiziert und mit einem aufsuchenden Programm durch Gesundheitserziehung und das Aufbringen von hoch konzentriertem Fluoridlack zweimal pro Jahr effektiv betreut werden können.
"Götterwelten in der Heilkunde" Überreicht wurde der "Hufeland-Preis 2005" von Gernot Schösser, dem Vorsitzenden des Vorstandes der Deutschen Ärzteversicherung AG. Zuvor hatte Prof. Dr. med. Erland Erdmann, Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung "Hufeland-Preis", die Persönlichkeit des Preisträgers gewürdigt. Die wissenschaftliche Laudatio auf die Preisarbeit hielt Prof. Dr. med. dent. Thomas Marthaler, Zürich, und den Festvortrag über die "Götterwelten in der Heilkunde" Prof. Dr. med. Axel Karenberg vom Institut für Geschichte und Ethik der Universität zu Köln.
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| Autor(in): Karl-Heinz Silbernagel (Deutsche Ärzteversicherung) ([email protected]) |
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| 5. Interaktiver Weiterbildungsplaner Psychiatrie und Psychotherapie
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Die Leiden der menschlichen Seele sind ein weites Terrain, das nicht wenige junge Mediziner interessiert. Welche Abschnitte muss ich in meiner Weiterbildung zum Facharzt belegen, um Arzt für Psychiatrie und Psychotherapie zu werden.
Eine Artikelserie mit dem Schwerpunkt Weiterbildung stellt die wesentlichen Inhalte für die verschiedenen Richtungen auf dem Weg zum Facharzt vor.
Der Weg zum Spezialisten ist lang und die Wahl der Weiterbildungsrichtung eine Entscheidung, die man wohlüberlegt treffen sollte. Schliesslich hängen der Berufsweg und die Karriere davon ab.
Für alle 32 Fächer der Musterweiterbildungsordnung bietet der Weiterbildungsplaner der Deutschen Ärzte-Versicherung die nötigen Informationen.
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Weiterbildungszeit: 60 Monate (davon maximal bei niedergelassenen Ärzten: 24 Monate) | | Pflichtfächer | Mindest-Pflichtzeit in Monaten | | In der stationären psychiatrischen und psychotherapeutischen Patientenversorgung | 24 | | | | | Neurologie | 12 | | dddd | | | Mögliche Anrechnungsfächer | Anrechnungszeit in Monaten | | Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie | 12 | | | | | Psychosomatische Medizin und Psychotherapie | 12 | | Innere Medizin und Allgemeinmedizin | 6 | | Neurochirurgie | 6 | | Neuropathologie | 6 | | | | | | | Bitte beachten Sie, dass Sie unbedingt noch die Weiterbildungsordnung Ihrer Ärztekammer zu Ihrer Planung hinzuziehen müssen! | | | | Ausführliche weitere Informationen u.a. mit möglichen Schwerpunktbildungen im Gebiet sowie für die weiteren über 30 Fachrichtungen finden sich im interaktiven Weiterbildungsplaner der Deutschen Ärzte-Versicherung. [zum Weiterbildungsplaner für alle 32 Fächer - klick hier] | |
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| Autor(in): Peter Dahlhausen (Deutsche Ärzte-Versicherung) ([email protected]) |
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(idw) Unbehandelte Patienten mit Diabetes insipidus scheiden bis zu 20 Liter Harn pro Tag aus.
Dr. Pavel Nedvetsky vom Leibniz-Institut für Molekulare Pharmakologie in Berlin erforscht die zellulären Grundlagen dieses Leidens. Er untersucht die Art und Weise, wie ein bestimmter Wasserkanal (Aquaporin- 2) aus dem Zellinneren zur Zellmembran gebracht wird. Nedvetsky konnte zeigen, dass das Motormolekül Myosin Vb den Wasserkanal entlang von faserartigen Strukturen zur Zellmembran transportiert.
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Der Mensch besteht zu ungefähr sechzig Prozent aus Wasser. So ist es nicht verwunderlich, dass er ein ausgefeiltes System zur Regulierung seines Wasserhaushaltes besitzt. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Niere. Ist das Regelsystem durch Krankheiten gestört, kann das lebensbedrohliche Auswirkungen haben. Eine diese Krankheiten ist Diabetes insipidus. Dr. Pavel Nedvetsky erforscht in einer von Enno Klußmann geleiteten Gruppe am Leibniz-Institut für Molekulare Pharmakologie (FMP) dieses Leiden, auch Wasserdiabetes genannt.
Bei Diabetes insipidus haben die Nieren der betroffenen Personen die Fähigkeit verloren, auf das Hormon Vasopressin zu reagieren, das bei Durst ausgeschüttet wird. Unbehandelte Patientien scheiden dann bis zu 20 Liter Wasser am Tag mit dem Harn aus (siehe auch Hintergrund-Text unten). Bei gesunden Menschen kontrolliert das Hormon Vasopressin einen Prozess, bei dem Harn aufkonzentriert und das Wasser daraus zurückgewonnen wird. Die molekularbiologischen Grundlagen dieses Vorgangs untersucht Pavel Nedvetsky. Um das Wasser zu "recyclen", müssen Wasserkanäle (Aquaporine) in die Zellmembranen von so genannten Hauptzellen des Sammelrohrs der Nieren eingelagert werden. Dort findet die Rückgewinnung statt. Durch die Wasserkanäle kann das Wasser aus dem Harn in die Zellen und schließlich in das Blut zurückfließen.
Pavel Nedvetsky untersucht die Art und Weise, wie ein bestimmter Wasserkanal (Aquaporin- 2) aus dem Zellinneren zur Zellmembran gebracht wird. Nedvetsky konnte zeigen, dass das Motormolekül Myosin Vb den Wasserkanal entlang von faserartigen Strukturen zur Zellmembran transportiert. Diese Strukturen durchziehen eine Zelle wie ein Netz und werden als Cytoskelett bezeichnet. Es ist aus verschiedenen Proteinfilamenten aufgebaut. Eines dieser Filamente besteht aus Aktin. Das kommt unter anderem auch in Muskeln vor, wo es im Zusammenspiel mit einem anderen Myosin (Myosin II) für Bewegungen verantwortlich ist. Dabei gehen Myosin und Aktin eine kurzzeitige Verbindung ein - ähnliches passiert auch beim Aquaporin-Transport. Myosin Vb sieht aus wie ein Y und kann mit seinen zwei kurzen Enden in einem Wechselspiel von Lösen und Binden der Myosinfüße an Aktinfilamenten eine Art Laufbewegung ausführen. In der animierten Darstellung von elektronenmikroskopischen Aufnahmen sieht das aus, als würde eine Stoppuhr mit zwei Zeigern sehr schnell laufen. Jedes Mal wenn ein Zeiger die Sechs überschreitet, hat das Molekül einen Schritt gemacht.
Zum Anknüpfen an Wasserkanäle benutzt Myosin Vb sein drittes Ende. Aquaporin-2 liegt im Zellinneren in eingepackt in eine Art Bläschen (Vesikel) vor. Um den Wassertransport aus dem Primärharn zurück in den Körper zu vermitteln, muss der Wasserkanal aber in die Membran, die das Sammelrohr vom Primärharn trennt, eingebaut werden. Durch einen noch nicht näher geklärten Mechanismus binden diese Vesikel an das Myosin. Sie werden dann bis zum Ende der Aktinfilamente transportiert, wo sie ihre Fracht an die Zellmembran abliefern. Manchmal übergeben sie ihre Fracht auch an weitere Transportproteine. Diese können sich beispielsweise auf den Microtubuli, einer anderen Struktur des Cytoskelettes, fortbewegen. Wie der Transport hier verläuft, möchte die Arbeitsgruppe als nächstes klären. Autor: Thomas Rode
Weitere Informationen Leibniz-Institut für Molekulare Pharmakologie Dr. Enno Klußmann / Dr. Pavel Nedvetsky Mail: [email protected] Web: www.fmp-berlin.de
Hintergrund-Information Die Nieren filtrieren das Blut mehr als hundert Mal am Tag und wälzen bis zu 1500 Liter um, wobei rund 180 Liter Primärharn entstehen. Unbrauchbare Substanzen werden mit dem Harn ausgeschieden, brauchbare Stoffe, wie auch Wasser, zurück in den Körper geleitet. Das Wasser gelangt über die Wasserkanäle Aquaporin-1 bis -4, die in bestimmten Zellen des Nierenepithels vorkommen, zurück in das Blut. 90 Prozent dieses Wassertransportes ist konstitutiv, also ständig aktiv. Das verbleibende Wasser wird durch Aquaporin-2 geleitet. Dieses Aquaporin ist durch das antidiuretische Hormon (Vasopressin) regelbar. Bei Menschen, die an Diabetes insipidus leiden, können die Nieren das aus dem Blut filtrierte Wasser nicht in ausreichender Menge zurückgewinnen. Als Folge davon müssen unbehandelte Patienten bis zu 20 Liter Wasser am Tag ausscheiden und haben ständig Durst. Neunzig Prozent der Menschen, die an Diabetes insipidus erkranken, leiden an einer genetischen Mutation. Sie liegt auf dem X-Chromosom. Eine solche Schädigung des X-Chromosoms trifft vor allem Männer, die nur eines davon besitzen. Bei Frauen liegen zwei X-Chromosomen vor. Die Wahrscheinlichkeit, dass beide defekt sind, ist gering. Bei zehn Prozent der Diabetes-insipidus-Patienten kommt das Aquaporin-2 in einer verkrüppelten Form vor. Er kann nicht in die Zellmembran integriert werden. Somit kann kein Wasser Vasopressin-abhängig zurückgewonnen werden.
Quelle: idw - Informationsdienst Wissenschaft
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| Autor(in): Josef Zens ([email protected]) |
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| Autor(in): MEDI-LEARN ([email protected]) |
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(idw) In einer gemeinsamen Pressemitteilung äussern sich die Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe, das Deutsche Zentralkomitees zur Bekämpfung der Tuberkulose, das Nationales Referenzzentrum für Mykobakterien und das Robert Koch-Institut zur aktuellen, weltweiten Situation der Tuberkulose-Erkrankung.
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Im Jahr 2004 hat das Robert Koch-Institut 6.583 Tuberkulose-Erkrankungen registriert, im Vorjahr waren es 7.166. Damit setzt sich der langfristig rückläufige Trend in Deutschland weiter fort. 236 Tuberkulose-Patienten (3,7 %) starben an den Folgen der Infektionskrankheit. An der offenen Form der Lungentuberkulose, die ein Infektionsrisiko für die unmittelbare Umgebung darstellt, litten 3.707 Menschen. "Die Tuberkulose darf trotz des rückläufigen Trends in Deutschland nicht unterschätzt werden. Die Gesundheitsämter müssen ausreichend finanziert werden, um jeden einzelnen Tuberkulose-Fall von der Diagnosestellung und dem Therapiebeginn bis zum Abschluss der Behandlung zu begleiten und durch rasche Umgebungsuntersuchungen mögliche weitere Fälle rechtzeitig zu finden", erklärte Reinhard Kurth, Präsident des Robert Koch-Instituts, anlässlich des Welttuberkulosetags am 24. März.
"Am meisten gefährdet sind die sozial Schwächeren", betont Robert Loddenkemper von der Lungenklinik Heckeshorn, Berlin, und Generalsekretär des Deutschen Zentralkomitees zur Bekämpfung der Tuberkulose (DZK). Auch eine HIV-Infektion ist ein Risikofaktor, weil das durch HIV geschwächte Immunsystem den Tuberkulose-Bakterien kaum etwas entgegenzusetzen hat. Das zeigen Ergebnisse einer Studie, die das DZK in Zusammenarbeit mit Laboratorien und Gesundheitsämtern durchgeführt hat.
Ebenso spielt die Resistenzsituation eine wichtige Rolle in der Tuberkulose-Kontrolle, denn bei Erkrankungen mit Bakterienstämmen, die unempfindlich gegen die verfügbaren Medikamente sind, ist die Behandlung sehr viel schwieriger, langwieriger und um ein Vielfaches teurer. Die Entwicklung von Resistenzen findet man vor allem bei solchen Patienten, die schon einmal wegen einer Tuberkulose behandelt wurden bzw. eine Therapie vorzeitig abgebrochen haben. Die vorliegenden Daten zeigen eine Zunahme resistenter Erreger. So ist der Anteil von Erregern, die gegen mindestens eines der fünf Standardmedikamente resistent sind, von 11,1 % im Jahr 2001 auf 13,9 % im Jahr 2004 angestiegen. Auch der Anteil von multiresistenten Erregern (gleichzeitige Resistenz gegenüber Isoniazid und Rifampicin) ist mit 2,5% gegenüber den Vorjahren (2003: 2,1%; 2002: 2,0%) weiter gestiegen.
Die internationale Entwicklung der multiresistenten Erreger ist in manchen Staaten dramatisch. Das hat auch Auswirkungen auf Deutschland. So sind hierzulande Resistenzen häufiger bei den im Ausland geborenen und vorbehandelten Patienten zu finden. Daher unterstützt das von Sabine Rüsch-Gerdes geleitete Nationale Referenzzentrum für Mykobakterien in Borstel den Aufbau von Labornetzwerken in besonders betroffenen Staaten wie Kasachstan, Kirghistan und Aserbaidschan und Armenien oder bei der Weiterbildung osteuropäischer Ärzte.
Weltweit kommen jährlich 8 bis 9 Millionen Tuberkulose-Neuerkrankungen hinzu. "Es ist eine Tragödie, dass jährlich etwa 2 Millionen Menschen an dieser Infektion sterben, obwohl es wirksame Medikamente gibt", unterstreicht Jürgen Hammelehle, Geschäftsführer der Deutschen Lepra- und Tuberkulosehilfe (DAHW). Ziel der Stop-TB-Partnerschaft, zu der die DAHW gehört, ist es, in den kommenden zehn Jahren 50 Millionen Menschen von TB zu heilen und 14 Millionen Menschenleben zu retten. Das von der WHO gegründete weltweite Netzwerk hat errechnet, dass dafür 56 Milliarden US-Dollar nötig sind. Bisher ist nicht einmal die Hälfte zugesagt. Die DAHW trägt in 16 Ländern zur Betreuung von über 370.000 TB-Patienten bei.
Herausgeber: Robert Koch-Institut Nordufer 20 D-13353 Berlin http://www.rki.de
Quelle: idw - Informationsdienst Wissenschaft
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