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1. Editorial |
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Hallo, alles Neue macht der Mai - und der steht schon vor der Tür und in den Startlöchern. Doch so weit sind wir noch nicht. Aber auch der verbleibende April hat noch mit interessanten Neuigkeiten aufzuwarten, die wir euch mit diesem Newsletter zum Digitalen Nachschlag (DNS) der MEDI-LEARN Zeitung weiterreichen.
Was haben z.B. eine leckere Fitnesswurst und Studentenproteste gemeinsam? Zumindest eines: sie finden sich thematisch in diesem Newsletter ebenso in Artikelform verwirklicht wie auch die Bereiche Vogelgrippe, trinkfeste Chirurgen und weitere Anlässe zum Feiern.
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Ihr findet den Digitalen Nachschlag der MEDI-LEARN Zeitung übrigens als komplettes PDF zum kostenlosen
Download - einfach den Links unterhalb der Artikel folgen.
Ach ja, wenn ihr wissen möchtet, was es mit der aparten und bunt colorierten Dame auf sich hat, die dieses Editorial hübsch illustriert, findet ihr auch dazu im Verlauf des Newsletters Hinweise.
Bis zur nächsten Ausgabe,
Angelika, Jens und Christian
Redaktion MEDI-LEARN
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Kaum ein Thema nimmt in den letzten Monaten mehr Sendezeit in allen Nachrichtensendungen in Beschlag als die Vogelgrippe. Nach dem Auftreten von Infektionen in Deutschland ist das Thema noch einmal näher gerückt.
Größere Teile der Bevölkerung machen sich Sorgen, ob und wie sie im Falle einer Infektion geschützt werden.
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Äußerungen von namenhaften Wissenschaftler wie zum Beispiel von Prof. Lutz Gürtler, Direktor des Friedrich-Loeffler-Institutes für Medizinische Mikrobiologie an der Universität Greifswald: „Es besteht aus mehreren Gründen kein Anlass zur Aufregung und Panik“ beruhigen die Bevölkerung zwar, die Fragezeichen stehen aber immer noch vielen Nicht-Mediziner auf die Stirn geschrieben.
Was liegt näher, zukünftige Ärzte in der Verwandschaft zu fragen, was sich eigentlich hinter all den Nachrichten verbirgt, was man glauben darf und wie man sich verhalten soll? Um Euch auf die Fragen vorzubereiten, fasst dieser Artikel die wichtigen Inhalte zusammen. Darüber hinaus gibt es Tipps für weitere Quellen, mit denen man sich intensiver informieren kann.
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| Autor(in): Christian Weier ([email protected]) |
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Nach zwei Tertialen an der Uniklinik in Würzburg reizte es mich, mal etwas ganz anderes zu erleben. Die Chirurgie war ohnehin das Tertial, dem ich am wenigstens gern entgegensah und ich wollte der Uniklinik (und dem stundenlangen Hakenhalten) auf alle Fälle entgehen.
Ich hatte mir schon ein paar Monate zuvor überlegt, für dieses Tertial ins englischsprachige Ausland zu gehen. Da mir die USA und England zu teuer waren und ich zudem durch einen Urlaub sowieso schon zum Irland-Fan geworden war, bewarb ich mich im Frühling 2005 an einigen Unis und Krankenhäusern in Irland.
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Von den Unis Dublin, Galway und Cork erhielt ich Absagen bzw. keine Rückmeldung, jedoch meldeten sich relativ schnell das Lehrkrankenhaus von Galway in Castlebar, im Nordwesten Irlands und das Lehrkrankenhaus der UCD (Dublin) Wexford, im Südosten Irlands.
Da Wexford mir auch gleich anbot, ein Bed&Breakfast für 85 Euro die Woche zu organisieren, es zudem die größere Stadt ist und ich den Südosten auch noch nicht kannte, entschied ich mich für dieses Angebot. Student coordinator Mary McDonald wollte dann eigentlich nur noch ein Passfoto von mir, eine Haftpflichtversicherungsbescheinigung und eine „administration fee“ von 65 Euro, die ich aber erst vor Ort zahlen brauchte. Zwei Wochen vor Abflug sandte sie mir meine B&B-Adresse zu.
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| Autor(in): Nina Schulze (E-Mail ist der Redaktion bekannt ([email protected])) |
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Das Evangelische Krankenhaus (kurz: EVK) liegt im Düsseldorfer Stadtteil Bilk, etwa 15 Gehminuten vom Zentrum entfernt. Es ist akademisches Lehrkrankenhaus der Heinrich-Heine-Universität und verfügt über insgesamt zehn Fachabteilungen mit insgesamt 572 Betten. Ich habe dort vier Wochen in der Gastroenterologie unter der Leitung von Prof. Dr. med. Neuhaus verbracht.
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Die Anmeldung für die Famulatur erfolgte problemlos telefonisch im Sekretariat bei Prof. Neuhaus etwa 2-3 Monate vorher. Man kann sich im Prinzip aussuchen, auf welcher Station man die Famulatur machen möchte. Hat man allerdings speziellere Wünsche, sollte man sich rechtzeitig darum bemühen. Beliebt ist natürlich immer die Ambulanz, da das EVK als Krankenhaus der Schwerpunktversorgung mit einem breiten Spektrum an Patienten aufwarten kann.
Los geht´s
Am ersten Tag wurden ich und weitere Famulanten vom Leitenden Oberarzt am Sekretariat empfangen und direkt zur Morgenbesprechung mitgenommen, die jeden Tag um acht Uhr stattfand. Dort bat der Chefarzt Prof. Neuhaus uns darum, sich kurz vorzustellen. Danach kamen dann die jeweiligen Stationsärzte auf uns zu und nahmen uns mit auf die Stationen.
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| Autor(in): Peter Korsten (E-Mail ist der Redaktion bekannt ([email protected])) |
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Trinidad und Tobago bilden einen Zwei- Insel-Staat im Golf von Paria. Die größere Insel, Trinidad (4828 Quadratkilometer), liegt nur elf Kilometer vom Festland Venezuelas entfernt. Tobago ist 300 Quadratkilometer groß und liegt 34 Kilometer nordöstlich von Trinidad. Fast zwei Drittel der Insellänge sind mit der immergrünen Bergkette „The Main Ridge“ überzogen (höchster Punkt 572 Meter). Das „Tobago Forest Reserve“ gilt als das älteste Naturschutzgebiet der westlichen Hemisphäre.
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Im östlichen Teil der Insel gibt es in den Regenwald eingebettete Badebuchten. Der flache südwestliche Teil scheint der Bacardiwerbung entsprungen zu sein: Palmengesäumte Sandstrände mit kristallklarem Wasser und einigen Korallenbänken versüßen die dienstfreien Wochenenden.
Bacardiwerbung hin oder her – gearbeitet wird auch hier: Morgens um 8:30 Uhr trafen wir vor dem Bürokomplex des Krankenhauses noch andere deutsche Studenten. Wie sich herausstellte, hatte die Verwaltung allen Bewerbern in diesem Jahr zugesagt, da im Vorjahr bei sechs Zusagen nur ein Famulant tatsächlich erschien. Das hatte zur Folge, dass jetzt sechs deutsche Studenten hier waren und fast alle in die Chirurgie wollten. Im Krankenhaus waren zwar schon ein paar deutsche und englische Famulanten, wir haben uns aber trotzdem einigen können. Ich wurde der Notaufnahme (Department of Accident and Emergency = A&E) zugeteilt.
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| Autor(in): Andreas Pfeiffer (E-Mail ist der Redaktion bekannt ([email protected])) |
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Straßburg ist elsässisch, französisch und international in einem, eine richtig hübsche Stadt mit wunderschönen Ecken! Aber am besten waren wohl all die netten Leute, die ich dort kennengelernt habe. Und – immerhin war ich ja zum Studieren da – ich habe vom klinischen Aspekt her mehr gelernt als in zwei Jahren deutscher Ausbildung zuvor!
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Wie wird man denn Erasmusstudent? Eigentlich ganz einfach: Man bewirbt sich beim Erasmuskoordinator der Fakultät (in Jena ist das Herr Prof. Müller aus der Allgemeinen Pharmakologie) im Januar und dann bekommt man meist eine Zusage, denn obwohl die Uni nur eine einzige Verbindung in Frankreich hat und „nur“ zwei Studis pro Semester genommen werden, ist die Nachfrage äußerst gering: Ich war die einzige!
Als Sprachkenntnisse konnte ich zwar drei Semester „Medical English“ vorweisen, aber ansonsten nur Schulkenntnisse in Französisch, welche ich zum letzten Mal vier Jahre zuvor genutzt hatte. Dies ist aber gar nicht schlimm, denn für die Erasmusstudenten wird in Straßburg ein kostenloser Sprachkurs angeboten, sowohl vor Semesterbeginn als auch während des ganzen Semesters.
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| Autor(in): Bettina Reinhardt (E-Mail ist der Redaktion bekannt ([email protected])) |
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Knackige Wiener, saftiger Bierschinken und herzhafte Lyoner sind sehr beliebt. Unter der Pelle versteckt sich jedoch viel Fett. Wissenschaftler vom Fraunhofer-Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung IVV haben gemeinsam mit einem Metzgermeister ein neues Herstellungsverfahren für Wurstprodukte mit nur 2,5 Prozent Fett entwickelt.
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Der Winterspeck soll weg. Wer träumt da nicht von leckeren Lebensmitteln, die beim Abnehmen helfen - zum Beispiel von Wurst ohne Fett. Konventionell hergestellte Sorten wie Fleisch- oder Leberwurst und Salami enthalten 25 bis 40 Prozent Fett. Im Handel sind fettreduzierte Wurstwaren zwar erhältlich, aber sie haben meist einen Fettgehalt von 10 bis 20 Prozent. Unter fünf Prozent Fett erreichen Wursthersteller meist nur durch Zugaben von Geflügelfleisch. Häufig schmecken Light-Produkte jedoch wenig würzig, da Fett ein Geschmacksträger ist.
Technisches und ernährungsphysiologisches Know-how der Forscher vom IVV und die Erfahrung des Metzgermeisters Josef Pointner in Mindelheim machen es möglich, trotz stark reduziertem Fettgehalt saftige und leckere Wurstwaren aus Schweinefleisch herzustellen. Das ist einem Herstellungsverfahren zu verdanken, das bereits zum Patent angemeldet wurde.
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| Autor(in): Marion Horn (E-Mail ist der Redaktion bekannt ([email protected])) |
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Über 40.000 neue Ärzte braucht das Land schon in den nächsten fünf Jahren. Bis 2010 werden rund 8.500 Krankenhausärzte, rund 13.000 Hausärzte und fast 19.000 Fachärzte in den Ruhestand gehen. Das gegenwärtige Durchschnittsalter der praktizierenden Hausärzte liegt bei biblischen 54 Jahren (Quelle: Bundesärztekammer).
Nachwuchs wird also händeringend gesucht. Eigentlich sollten angehende Mediziner und Medizinstudenten daher zuversichtlich in die Zukunft blicken können.
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Eigentlich: Denn der Unmut über die gegenwärtigen Arbeitsbedingungen und die als unangemessen angesehene Bezahlung, der sich bei im Krankenhaus tätigen Ärzten immer stärker breit macht, macht natürlich auch vor den nachrückenden Jahrgängen nicht halt. Schließlich wird jeder, der nach dem Studium den Arztberuf anstrebt, als Assistenzarzt mehrere Jahre über im Krankenhaus arbeiten.
„Will ich mich diesen Bedingungen wirklich aussetzen?“ Diese Frage stellt sich hinsichtlich des status quo in den Krankenhäusern wohl jeder Medizinstudent früher oder später einmal. Und die Gruppe der Nein-Sager wird größer: Viele zieht es mit dem Abschluss in der Tasche in Boom-Branchen wie den Healthcare-Bereich, in die Forschung an Einrichtungen außerhalb der kurativen Medizin – oder gleich ganz ins Ausland.
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| Autor(in): Jan-Peter Wulf (E-Mail ist der Redaktion bekannt ([email protected])) |
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Onlinezeitung:
Ilka Markmann, Redakteurin, Marlies Lehmkuhl, Redakteurin, Daniel Luedeling, Redakteur,
Peter Wollny, Redakteur, Franziska Böhm, Redakteurin, Susanne Kirscht, Redakteurin, Andreas Bussmeyer, Redakteur, Jascha Hellberg, Redakteur,
Christian Weier, Redakteur, Jens Plasger, Redakteur, Stan, Reporter für Extremeinsätze, Arne Beckendorf, Buchrezensionen und Lokal Hannover,
Andrea Clemens, Lokalbereich Uni Köln, Astrid Stumpf, Lokalbereich Uni Münster, Benedikt Bader, Lokalbereich Uni München, Bettina Kiep,
Lokalbereich Uni Mainz, Cordula Sachse, Lokalbereich Uni Greifswald, Daniela Prause, Lokalbereich Uni Göttingen, Eike Beyer, Lokalbereich Uni
Essen, Eva Skalsky ,Lokalbereich Uni Zürich, Franziska Thieme, Lokalbereich Uni Innsbruck, Katharina Ruether, Lokalbereich Uni Regensburg,
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