01.09.2006

Ausgabe 312

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Hochaktuelle Literatur aus Medizin, Pflege und Wissenschaft
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5319Examen hautnah
Auf andere Studenten und ihre Erfahrungen zu hören, war schon immer ein guter Tipp: wie halten es die Medizinern z.B. mit dem Lernen? Was bereitet Angst, was hilft? Im Interview berichten Studis von ihren Erlebnissen. ....

In Kooperation mit: Georg Thieme Verlag  *  Deutsche Ärzte Finanz  * deutsche apotheker- und ärztebank

 
 Inhalt (jetzt auch anklickbar)
1.Editorial
2.MEDI-LEARN auf einen Blick
3.Famulatur in einer kardiologischen Gemeinschaftspraxis
  
4.Interview mit Examenskandidaten
5.Gastartikel Hartmannbund: Zertifiziertes berufsbegleitendes Fernstudienangebot
6.Medi-Jobbörse: Der Jobticker
  
7.Cartoon der Woche: Verabschiedung
8.Klinikwahrheiten: Dermatologie - Köln
9.UDE: Biomedizinisches Doktorandenkolleg
  
10.Interaktiver Weiterbildungsplaner Mund-Kiefer-Gesichts-Chirurgie
11.Den Schmerz verlernen
12.Abo, Impressum, Mitarbeit
    
MEDI-LEARN RSS

NEU: MEDI-LEARN bietet nun auch RSS-Feeds in Schlagzeilenform.
Zum Lesen benötigt ihr einen kostenlosen RSS-Reader.
Ihr findet die RSS-Feeds unter http://www.medi-learn.de/rss.

PDF

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http://www.medi-learn.de/medizinstudium/onlinezeitung/archiv/312/index.shtml

  

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 1. Editorial
  

Hallo,
Die schriftlichen Examina sind geschafft und wir dürfen getrost etwas entspannen und zum Beispiel in dieser neuesten Ausgabe der Onlinezeitung stöbern.

Bild wird nur bei bestehender Internetverbindung geladen! Nachladen? Bitte F5 druecken!



In eigener Sache stellen wir euch die Angebote von MEDI-LEARN in einer kurzen Übersicht vor, Examenskandidaten geben Auskunft über Ihre Vorbereitungsphase und Sebastian Clauß berichtet über seine Famulatur in einer kardiologischen Gemeinschaftspraxis.

Die Fernfachhochschule Riedlingen und der Hartmannbund entwickelten gemeinsam ein modulares Fernstudienangebot für Mediziner.

Die Arbeitsgruppe von Professor Herta Flor vom Institut für Neuropsychologie und Klinische Psychologie der Universität Heidelberg untersucht die Veränderungen im Gehirn von Schmerzpatienten und deren Beziehung zum Schmerzgeschehen.

Weiter haben wir die Rubriken Klinikwahrheiten, Jobbörse, Weiterbildungsplaner und wie immer ein Cartoon von Daniel Lüdeling.

Viel Spaß bei der Lektüre
Jens, Angelika und Christian
Redaktion MEDI-LEARN

P.S: Gerade neu erschienen:
Hammerfragen: Original IMPP-Fälle mit Kommentaren von MEDI-LEARN

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Feuchte Hände und Herzklopfen beim Gedanken an das nächste Examen? Dann ist es Zeit, etwas dagegen zu unternehmen! Denn wer seine Prüfungsvorbereitung professionell gestaltet, kann dem Examen ganz gelassen entgegensehen.

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 2. MEDI-LEARN auf einen Blick

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Seit 1988 veranstaltet MEDI-LEARN Vorbereitungskurse für Physikum und Staatsexamen. 1996 erweiterten die MEDI-LEARNER ihr Angebot um die ersten Webdienste, die seither kontinuierlich ausgebaut wurden. Für die gesamte Laufbahn eines „Arztes im Werden“ stehen im Internet-Portal www.medi-learn.dezahlreiche Informationen zur Verfügung.

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Die MEDI-LEARN Foren
„Miteinander reden – voneinander profitieren“ - das ist der Tipp für jeden Medizinstudenten. Virtuell gibt es hierfür in den MEDI-LEARN Foren zahlreiche Möglichkeiten: Mit über 25.000 registrierten Nutzern und mehr als 12.000 Beiträgen im Monat gehören die Foren zu den größten im deutschsprachigen Internet.
www.medi-learn.de/foren

Hilfe bei der Entscheidung zum Medizinstudium
Wo studiere ich am besten? Ist das Medizinstudium überhaupt das Richtige für mich? Der redaktionelle Bereich „vor dem Studium“ beantwortet die meisten Fragen dieser Art. Besonders gefragt ist das Uni-Ranking von MEDI-LEARN: Über 3.000 Studenten bewerten das Medizinstudium an ihrer Uni.
www.medi-learn.de/vordemstudium
www.medi-learn.de/uniranking

Gut gerüstet durch die Vorklinik
Auf den Webseiten berichten Studenten über ihre vielfältigen Erfahrungen in den vorklinischen Semestern. Nach zwei Jahren Studium gilt es dann die erste große Hürde zu nehmen: das Physikum. Damit man sich schon frühzeitig mit den hier gestellten Anforderungen vertraut machen kann, stellt MEDI-LEARN jedes Prüfungsfach detailliert vor.
www.medi-learn.de/vorklinik
www.medi-learn.de/pflegepraktikum

MEDI-LEARN Skriptenreihe zum Physikum
Ein Großteil der Medizinstudenten absolviert das Physikum in Regelstudienzeit. Meist stehen rund 30 Tage für die Examensvorbereitung zur Verfügung. Um diese Zeit möglichst effektiv zu nutzen, haben MEDI-LEARN Dozenten das für die Prüfung notwendige Fachwissen in 30 Skripten zusammengefasst.
www.medi-learn.de/skripte

Die Examina im Medizinstudium
Unterstützt von den MEDI-LEARN Repetitorien bietet die Redaktion einen umfangreichen Bereich zum Examen. Besonderes Highlight: Der Lernplaner – er teilt die Lernzeit effizient bis zum Prüfungstermin ein. Darüber hinaus stellt der schon legendäre „Examensservice“ taggleich und kostenlos die Lösungen der aktuellen Prüfungsfragen im Internet zur Verfügung.
www.medi-learn.de/examen
www.medi-learn.de/lernplaner

Aufbruch in die klinische Ausbildung
Neben einer Vorstellung der klinischen Fächer bietet MEDI-LEARN im Tool „Klinikwahrheiten“ vor allem Informationen zu den diversen studienbezogenen Praktika. Im Auslandsbereich beschreiben Studenten ihre Erfahrungen, die sie rund um den Globus gesammelt haben.
www.medi-learn.de/klinik
www.medi-learn.de/klinikwahrheiten

Die Abschlussprüfung im Medizinstudium
Wer sechs Jahre Studium erfolgreich hinter sich gebracht hat, steht vor der letzten großen Herausforderung: dem zweiten Abschnitt der ärztlichen Prüfung, in Studentenkreisen besser bekannt als „Hammerexamen“. Die MEDI-LEARN Skripte „Hammerexamen“ und „Hammerfragen“ verraten, wie man sich effektiv und examensorientiert auf diese wichtige Prüfung vorbereitet.
www.medi-learn.de/hammerexamen

Hilfe beim Berufsstart als Arzt
Der frischgebackene Arzt hat zahlreiche bürokratische Hürden bis zur Erteilung der Approbation zu nehmen. Im redaktionellen Bereich „nach dem Studium“ werden zahlreiche Fragen zum Berufsstart beantwortet. Die kostenlose Jobbörse von MEDI-LEARN hilft, den passenden Arbeitsplatz zu finden
www.medi-learn.de/jobboerse
www.medi-learn.de/nachdemstudium

Der Studienplatz-Tausch
Fast jeder Student wechselt einmal im Studium seinen Studienort. Neben der direkten Bewerbung an der jeweiligen Universität besteht die Möglichkeit, mit Hilfe eines Tauschpartners den Ortswechsel vorzunehmen. Die MEDI-LEARN Studienplatztauschbörse mit Ringtausch-Funktion hilft, passende Tauschpartner zu finden.
www.medi-learn.de/studienplatztausch

MEDI-LEARN Repetitorien
Seit beinahe 20 Jahren bieten die MEDI-LEARN Examensexperten professionelle Vorbereitungskurse auf die medizinischen Examina. Der auf seine Prüfungsrelevanz hin ausgedünnte Stoff wird verständnisgerecht aufbereitet und von speziell geschulten Dozenten didaktisch gekonnt präsentiert. Spezielle Programmteile bieten ein gezieltes Training sowohl für den mündlichen als auch für den schriftlichen Prüfungsteil. Abgerundet wird das Ganze durch eine Prüfungsangst-AG, ein Rhetoriktraining sowie eine Einführung in Lernstrategien und MC-Techniken.
www.medi-learn.de/kurse

Der Gewinnspiel-Kompass
Der Gewinnspiel-Kompass bietet einen Überblick über aktuelle Gewinnspiele, in denen es z.B. wertvolle Lehrbücher zu gewinnen gibt. Wer stets auf dem Laufenden sein möchte, abonniert den kostenlosen Gewinnspiel-Newsletter.
www.medi-learn.de/gewinne

Regelmäßige Bücherverlosung
Wenn du neugierig geworden bist, schau doch einfach mal bei MEDI-LEARN vorbei und nimm an unserem „Neu bei MEDI-LEARN“-Gewinnspiel teilnehmen! Unter allen Einsendungen verlosen wir einmal pro Quartal Fachbücher im Wert von 250,- EUR.

Eine Zusammenstellung der Links und das Gewinnspiel findet sich unter

www.medi-learn.de/neu


   
Autor(in): MEDI-LEARN ([email protected])
  
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 3. Famulatur in einer kardiologischen Gemeinschaftspraxis

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Die Kreisstadt Mühldorf am Inn mit seinen knapp 15.000 Einwohnern liegt etwa 90 km nordöstlich von München (www.muehldorf.de). In diesem beschaulichen oberbayerischen Ort liegt die Lehrpraxis Dr. Schön/Dr. Prohaska (www.herz-gefaesse.de). Zum Leistungsspektrum gehören neben der Kardiologie auch die Angiologie und die Diabetologie.

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Neben den kardiologisch-angiologischen Standarduntersuchungen wie EKG, Langzeit-EKG, Langzeit-Blutdruck, UKG, Stress-UKG, Doppler-/Duplexuntersuchungen und Spirometrie werden auch die Herzszintigraphie und die ambulante Herzkatetheruntersuchung/PTCA angeboten. In der Diabetologie führt man neben Diabetesberatungen, der Versorgung diabetischer Fußprobleme auch regelmäßige Diabetikerschulungen durch und veranstaltet Kochkurse in der praxiseigenen Lehrküche.

Bewerbung Ich hatte mich auf der Homepage der Praxis (www.herz-gefaesse.de) über die Praxis informiert und per Kontaktformular mein Interesse an einer Famulatur bekundet. Einen Tag später wurde ich zurückgerufen und alle Formalitäten wurden schnell und ohne Probleme besprochen. Insgesamt eine völlig reibungslose Bewerbung.

Tagesablauf Neben der „normalen“ kardiologisch-angiologischen Sprechstunde fand mittwochs zusätzlich die Diabetessprechstunde statt. Zusätzlich wurden nachmittags spezielle Untersuchungen durchgeführt, montags beispielsweise Stress-Echokardiographien, mittwochs Schrittmacherkontrolle und freitags Myokardszintigraphien. Daneben war immer abwechselnd einer der beiden Ärzte Montag und Dienstag im Herzkatetherlabor des nahe gelegenen Krankenhauses. Ich fing jeden Morgen um 8 Uhr mit den Blutabnahmen an. Anschließend konnte ich am Computer EKGs oder Langzeit-EKGs befunden ehe ich gegen 9 Uhr zur Sprechstunde dazu kam. Bei jedem Patienten wurde dabei zuerst eine allgemeine Anamnese und eine körperliche Untersuchung durchgeführt, danach ein EKG geschrieben, Blutdruck gemessen und ggf. eine Ergometrie durchgeführt, ehe die Patienten ins Herzecho kamen. Dort hatte ich Gelegenheit, mich selbst mit dem Herzultraschall vertraut zu machen und am Patienten zu üben. Dank der vielen Tipps, die mir die Ärzte gaben, klappte es auch bald ziemlich gut. Selbstverständlich nahmen mich die Ärzte auch einige Male mit zum Herzkatether. Neben rein diagnostischen Sitzungen wurden auch Aufdehnungen durchgeführt und Stents eingesetzt. So bekam ich auch einen sehr guten Einblick in die interventionelle Kardiologie. Mein Dienstschluss war relativ variabel. Zum Teil bekam ich freundlicherweise schon um 14 Uhr frei, an anderen Tagen war ich aber auch bis 19 Uhr in der Praxis.

Fazit Insgesamt war es eine sensationelle Famulatur! Alle, sowohl Ärzte als auch Arzthelferinnen waren sehr nett zu mir, ich habe mich sehr gut mit allen verstanden und durfte viel lernen. Die Ärzte nahmen sich immer Zeit, mir meine Fragen zu beantworten oder mir Zusammenhänge zu erläutern. Gab es interessante EKGs zu befunden oder Klappenvitien zu auskultieren wurde ich immer dazu geholt, um möglichst viel zu sehen (oder zu hören). Besonders profitiert habe ich auch davon, selbst Echokardiographien durchführen zu dürfen, da gerade der Umgang mit dem Ultraschall entscheidend von der Übung und Erfahrung des Untersuchers abhängt. Zu den Arzthelferinnen hatte ich ein besonders gutes Verhältnis. In der gemeinsamen Mittagspause wurde ich stets gut bekocht und kam in den Genuss vieler amüsanter Anekdoten. Alles in allem war ich von der Famulatur ziemlich begeistert. Ich hatte nie das Gefühl, „fehl am Platze“ zu sein, sondern wurde von allen ernst genommen und spürte eine ehrlich gemeinte Wertschätzung. Im Endeffekt kann ich nur jedem raten, auch eine Famulatur bei den Doctores Schön und Prohaska zu machen.


   
Autor(in): Sebastian Clauß (E-Mail ist der Redaktion bekannt ([email protected]))
  
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 4. "Psycho lernen hat am meisten Spass gemacht"
Interview mit Examenskandidaten

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1. Wann hast Du begonnen, Dich auf das Examen vorzubereiten? Wie hast Du Deine Lernzeit geplant und eingeteilt?

Ich hab mein Physikum 1/2 Jahr aufgeschoben und immer abends, wenn Zeit und Lust vorhanden war, gelesen. Richtig mit dem lernen begonnen hab ich dann ca. 6 Wochen vor der schriftlichen Prüfung.

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2. Wie hat ein typischer Tag während der Lernphase bei Dir ausgesehen?

Der tagesablauf war so: Morgens um 9 aufstehen, gemütlich frühstücken und fernsehen (Unsere kleine Farm ist echt spannend und entspannend! :) ) Dann bis 12 Uhr die Themen vom Vortag und Vorvortag kreuzen.
Nachmittags hab ich dann neue Themen angefangen zu lesen und laut zu lernen (das bringt bei mir immer mehr als nur zu lesen).
Dann hab ich (mit Laptop im Bett :) ) so bis 1 Uhr gekreuzt.
Zwischendurch gabs öfter mal Pausen, Kaffee bei Schwiegermama etc.

3. Thema Ernährung: Fastfood, Nulldiät oder Fertiggerichte? Wie sah Dein Speiseplan in der Zeit der Examensvorbereitung aus?

In den effektiven 6 Wochen vor der Prüfung hab ich mich, leider, mit Süßigkeiten vollgestopft, Joghurette macht echt süchtig!
Frühstück bestand aus gesunden Cornflakes, Mittag aus großen joghurts (Onken, mit Getreidekörnern!!!) und abends öfters was warmes.
Abends aber nicht zu spät essen, das macht schläfrig!
Kaffee gab es auch in Massen!

4. Wie sah es mit Pausen (kleine Pause oder freie Tage) zwischen dem Lernen aus? Hast Du besondere Dinge unternommen?

Die Sonntage hatte ich immer frei, an einem Wochenende sind wir auch weggefahren, hatte also komplett lernfrei.
Ansonsten gabs außer den kleinen pausen nicht viel freude im Leben! :)

5. Was hat Dir am meisten Probleme bei der Examensvorbereitung gemacht?

Größtes Problem war, die Übersicht zu behalten! Wenn man das eine gelernt hatte, hatte ich das andere schon wieder verdrängt.
Ich hab dann versucht, anders zu lernen, also z.B. Niere - Anatomie, Physio und Biochemie gleichzeitig, dann Herz, alle 3 Fächer gleichzeitig etc. - hat aber gar nix gebracht!

6. Was hat Dir besonders viel Spaß gemacht?

Am meisten Spaß hat Psycho lernen gemacht, man braucht effektiv 2 Tage, hat dann 70% drauf und macht ordentlich Punkte!

7. Mit welcher Literatur (Bücher und CD-ROMs) hast Du Dich auf das Examen vorbereitet und welche Erfahrungen hast Du mit diesen gemacht?

Mediscript CD + kommentare!!!
Biochemie: Horn und kleiner Löffler
Anatomie: Lehmanns facts Anatomie + Moll (ja ich weiß! :) )
Physio: der neue Hick!
Psycho: nur GK

8. Hattest Du Prüfungsangst bzw. wie bist Du mit der nahenden Prüfung umgegangen? Wie sah es mit Lernfrust aus und was hast Du dagegen gemacht?

Die Angst war am ersten Tag besonders groß, ich hatte ja keine Ahnung wie die Prüfung so abläuft etc. Auch mein Magen hat ganz schön gestreikt! Am zweiten Tag gings wunderbar.
Lernfrust kam auch öfters auf, ich hab dann einfach auf ein Thema gewechselt was mich mehr interessierte, dann gings wieder. Mit der guten laune hab ich dann wieder das Iiiihhh-Thema aufgesucht und weiter gelernt!

9. Was hast Du am Vorabend des Examens gemacht?

Das letzte Examen durchgekreuzt, CSI geguckt und ins bett - konnte aber erst gegen 1 Uhr einschlafen und war um 4 schon wieder wach!

10. Welche Tipps hast Du für zukünftige Studenten für die Prüfungsvorbereitung?

Ganz locker bleiben, vielleicht im 3. und 4. Semester immer wieder Anatomie kreuzen! Kreuzen ist sowieso das A und O!!!
Nehmt was zu trinken mit in die Prüfung, Leckereien und Süßes am besten in Dosen verpackt, dann stört man keine Nachbarn!
Bei uns hat die Aufsicht dafür gesorgt, daß alle ihre Knisterpackungen vor Beginn aufreißen, damit später keiner gestört wird!
Viele Punkte kann man mit Psycho machen!


   
Autor(in): remojoker (E-Mail ist der Redaktion bekannt ([email protected]))
  
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http://www.medi-learn.de/medizinstudium/campus/Examen/
  
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 5. Gastartikel Hartmannbund:
Zertifiziertes berufsbegleitendes Fernstudienangebot

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Das Gesundheitswesen befindet sich in einer grundlegenden Umorientierung. Kostendruck< und Finanzierungsprobleme führen zu immer neuen Reformen und gesetzlichen Vorgaben im Gesundheitswesen die die medizinische Vorsorgung und somit die Berufsausübung von Ärztinnen und Ärzten in der Praxis oder im Krankenhaus unmittelbar beeinflussen.

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Daher sind neben den medizinischen Fachkenntnissen auch das Wissen über Grundlagen und Entwicklungen im Gesundheits- und Sozialwesens, neue Versorgungsformen, gesundheitsökonomische Aspekte sowie Managementfragen von Bedeutung. Diese Bereiche werden in der medizinischen Aus- und Weiterbildung nicht oder nur unzureichend abgedeckt. Daneben kann eine medizinischwirtschaftliche Doppelqualifikation die Berufschancen signifikant steigern. Diese Entwicklungen haben die SRH Fernfachhochschule Riedlingen und der Hartmannbund veranlasst, gemeinsam ein modulares Fernstudienangebot für Mediziner zu entwickeln.

Ziel des Studiums ist die berufsintegrierte gesundheitsökonomische Qualifizierung von Medizinern. Die beruflichen Erfahrungen der Studierenden stehen bei der Vermittlung wissenschaftlicher Erkenntnisse, Methoden und Problemlösungen im Vordergrund. Die Studieninhalte zeichnen sich durch einen hohen Praxisbezug aus. Niedergelassene Ärzte haben so die Möglichkeit, ihre Praxis nach betriebswirtschaftlichen Kriterien zu führen. Angestellte Ärzte bekommen das Rüstzeug, wirtschaftliche Kenntnisse in die Krankenhausführung einzubringen. Das Angebot ist modular aufgebaut. Es gliedert sich in vier Fachgebiete, d. h. Gesundheitswesen, allgemeine Betriebswirtschaft, Krankenhausmanagement und Praxismanagement.

Die Fachgebiete bestehen aus mehreren Modulen, die einzeln und in beliebiger Reihenfolge je nach Interessenlage des Teilnehmers gewählt werden können. Jedes Modul besteht aus zwei Fächern, die mit einer schriftlichen Prüfung oder Hausarbeit abschließen. Ein Zertifikat dokumentiert den erfolgreichen Abschluss des jeweiligen Moduls. Teilnehmer, die zwölf der in der Studien- und Prüfungsordnung vorgeschriebenen Module innerhalb von drei Jahren erfolgreich absolvieren, erlangen auf Antrag den Abschluss als Betriebswirt/in (FH/HB). Bei diesem Angebot handelt es sich um ein berufsbegleitendes Fernstudium. Die Teilnehmer werden daneben online betreut. Über das hochschuleigene Intranet sind sie jederzeit mit den Lehrenden, anderen Teilnehmern und der Hochschulverwaltung verbunden. Fragestellungen, die sich bei der Bearbeitung der Studienmaterialien ergeben, können dort diskutiert und beantwortet werden. Weiterhin kann jederzeit auch über herkömmliche Kommunikationsmittel Kontakt mit der Fernfachhochschule und den Dozenten aufgenommen werden. Fakultativ und gegen eine Kostenbeteiligung können die Teilnehmer Präsenzveranstaltungen der Hochschule besuchen. Die Mitglieder des Hartmannbundes haben einen Kostenvorteil: Pro Modul zahlen sie nur 250 Euro statt 300 Euro für Nichtmitglieder. Für studierende Mitglieder entstehen nur 200 Euro Gebühren pro Modul. Das Studium beginnt jeweils zum 1. September und 1. März einen jeden Jahres. Das Fernstudium ist von der Zentralstelle für Fernunterricht anerkannt. Weiterhin ist das Angebot als ärztliche Fortbildungsveranstaltung bei der Ärztekammer Baden-Württemberg zertifiziert


   
Autor(in): Dr. Esther Freese ([email protected])
  
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www.jungemediziner.de

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redaktioneller Bereich 'nach dem Studium'
  
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 6. Medi-Jobbörse: Der Jobticker

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Assistenzarztstelle - alle Einträge sind weiterhin kostenlos!

Nutzt auch die Gelegenheit, ein Stellengesuch zu platzieren.
Wie immer an dieser Stelle hier nun die neuesten Stellenanzeigen aus unserer Jobbörse, in der sich insgesamt über 600 Angebote wie Gesuche befinden!

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Innere Medizin Anzeige aufrufen
Stellengesuche/Assistenzarzt-Stellen
Facharzt Anästhesiologie in Niedersachsen Anzeige aufrufen
Stellenangebote/Oberarzt_Chefarzt
Assistenzarzt Anästhesiologie in Niedersachsen Anzeige aufrufen
Stellenangebote/Assistenzarzt-Stellen
Oberarzt Gastroenterologie (Magen-Darm-Trakt) in Westsachsen Anzeige aufrufen
Stellenangebote/Oberarzt_Chefarzt
Facharzt Urologie (ableitende Harnwege) in Sachsen-Thüringen-Anhalt Anzeige aufrufen
Stellenangebote/Oberarzt_Chefarzt
Facharzt Pädiatrie im Westlichen Mecklenburg-Vorpommern Anzeige aufrufen
Stellenangebote/Oberarzt_Chefarzt
Facharzt Psychiatrie und Psychotherapie im Westlichen Mecklenburg-Vorpommern Anzeige aufrufen
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Oberarzt Geriatrie (Alterskrankheiten) in Sachsen-Thüringen-Anhalt Anzeige aufrufen
Stellenangebote/Oberarzt_Chefarzt
Assistenzarzt Innere Medizin in Westsachsen Anzeige aufrufen
Stellenangebote/Assistenzarzt-Stellen
Assistenzarzt Psychiatrie und Psychotherapie im Südlichen Sachsen-Anhalt Anzeige aufrufen
Stellenangebote/Assistenzarzt-Stellen
Oberarzt Physikalische- und Rehabilitative Medizin im Gebiet Mittelrhein Anzeige aufrufen


   
Autor(in): Redaktion MEDI-LEARN ([email protected])
  
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www.medi-learn.de/medizinstudium/jobboerse/
  
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 7. Cartoon der Woche: Verabschiedung

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Das folgende Cartoon wurde uns von unserer Partnerseite www.rippenspreizer.com zur Verfügung gestellt.

Auf der Webseite www.rippenspreizer.com findet Ihr 400 weitere Cartoons inklusive E-Cardfunktion und vielen anderen Gimmicks.


   
Autor(in): Redaktion Medi-Learn.net ([email protected])
  
Links zum Artikel:

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www.rippenspreizer.com
  
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 8. Klinikum der Universität zu Köln - Dermatologie - Köln

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Ob Famulatur, Krankenpflegepraktikum, PJ-Tertial oder Ausbildung zum Facharzt - immer wieder steht man als junger Mediziner vor der Frage Bin ich dort eigentlich gut aufgehoben? Wer vorab Informationen zur Tätigkeitsstelle herausbekommt, kennt meist jemanden, der dort schon einmal gearbeitet hat. Für alle anderen gibt es ab sofort die Klinikwahrheiten von MEDI-LEARN - eine interaktive Datenbank mit Bewertungen von Kliniken, aus der wir euch an dieser Stelle die Klinikwahrheit der Woche vorstellen wollen:

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Klinikwahrheit: Klinikum der Universität zu Köln - Dermatologie - Köln

Nr. der Bewertung:9051-117
Autornickname:Sphex (Private Nachricht senden)
Klinik:Klinikum der Universität zu Köln
Stadt:50937Köln
Fachrichtung:Dermatologie
Tätigkeit:Famulatur
Zeitpunkt:2006
Chefarzt:Prof. Dr. med. Dr. h. c. Thomas Krieg
Bundesland:D-Nordrhein-Westfalen
Note Arbeitsklima:1 - sehr gut
Kommentar Arbeitsklima:In Haus 15 sehr gutes Arbeitsklima mit netten Stations- und Oberärzten. Die Kollegen der Krankenpflege sind zumeist umgänglich und hilfreich, wenn man mal wie der Ochs vorm Berg mit irgendeinem Formular oder ohne Desinfektionsspray dasteht.
Note Weiterbildungsangebot:2 - gut
Kommentar Weiterbildungsangebot:Einmal die Woche findet eine PJ-Fortbildung statt, die in kleiner Runde jede Möglichkeit zu fragen bietet. Die Gestaltung und Inhalte der Fortbildung sind top.
Jeden Tag um 12 ist im Bettenhaus Mittagsvisite, die im Prinzip dazu gedacht ist, schwierige Fälle zur Besprechung vorzustellen, aber auch dazu, Studenten gängige Krankheitsbilder zu vermitteln. Letzteres geht desöfteren im allgemeinen Stress unter.
Note Forschung:2 - gut
Kommentar Forschung:Für Famulanten ist die Forschung weniger interessant, es sei denn, man macht dort Doktorarbeit. Ansonsten ist man als Student allenfalls in klinische Studien einbezogen (Patientenbefragung, aber selten). Will man allerdings in der Uniklinik arbeiten, muss man bekanntermaßen forschen.
Note Zeit:3 - befriedigend
Kommentar Zeit:Meistens hat man als Famulant geregelte Arbeitszeiten. Wenn man absolut unmotiviert ist, kann man, je nach Standort, möglicherweise auch früher verschwinden. Wenn man sich ernsthaft einbringen und die netten Leute unterstützen will, kann es auch mal sein, dass man eine Stunde oder mehr länger bleibt. Das aber mit Spaß an der Sache!
Kommentar Bezahlung:Wo werden Famulanten schon bezahlt?
Note Karriere:4 - ausreichend
Kommentar Karriere:Allgemein stehen die Chancen für angehende Dermatologen, eine Stelle in der Uniklinik zu bekommen, eher schlecht. Ausnahmen bestätigen die Regel - Glück, Forschung und Beziehungen sollen helfen.
Note Ausbildung:3 - befriedigend
Kommentar Ausbildung:Leider sind die Ärzte oft völlig ausgelastet damit, ihre eigenen Aufgaben auf die Reihe zu kriegen. Da bleibt nicht viel Zeit dafür, die Studenten an die Hand zu nehmen. Andererseits hat sich immer jemand gefunden, der soweit weiterhelfen konnte, dass man sich dann selbst zurechtgefunden hat. Learning by doing war oft angesagt, aber so lernt man am meisten. Wenn die Zeit blieb, wurde uns geduldig und ausführlich alles erklärt, wozu wir Fragen hatten.
Note Betreuung:2 - gut
Kommentar Betreuung:Ansprechpartner waren die beiden Stationsärztinnen, wobei auch diejenigen, die eigentlich nicht zuständig waren, für kurze Hilferufe empfänglich waren. Anfangs konnte man sich etwas verloren fühlen, wenn jeder mit seinen Aufgaben beschäftigt war, aber nach kurzer Einarbeitungszeit war auch das Vergangenheit.
Gesamtnote:2 - gut
Abschließender Kommentar:Wenn Ihr in der Dermatologie der Kölner Uniklinik Famulatur machen wollt, seid nett zu Frau Engel und versucht, an Euren Wunschstandort zu kommen, denn rotiert wird nur im PJ! Ihr bleibt also die vollen vier Wochen auf einer Station oder womöglich in der Poliklinik. Die Meinungen über die einzelnen Abteilungen gehen auseinander - Haus 15 kann ich ohne Einschränkungen empfehlen, auch wenn man nicht den ganzen Tag mit verschiedenen Krankheitsbildern bombardiert wird. Die Stimmung ist weitestgehend freundlich und entspannt, zu tun gibts genug, vor allem, wenn man ein bisschen Initiative zeigt.

Redaktioneller Tipp
Wie werde ich eigentlich Facharzt für Dermatologie?

Wie werde ich eigentlich Facharzt für Dermatologie?Auf dem Weg zum Facharzt für Dermatologie stellen sich viele Fragen im Hinblick auf die Anforderungen, die sich aus der Weiterbildungsordnung ergeben. Welche Pflichtfächer muss ich belegen? Wie lange dauert die Weiterbildung?

Im Interaktiven Weiterbildungsplaner der Deutschen Ärzte-Versicherung finden sich die Anforderungen auf dem Weg zum Facharzt für Dermatologie in übersichtlicher Form dargestellt, so dass ihr den Weiterbildungsweg gut durchdacht und mit hinreichender Übersicht bis hin zum großen Ziel der Facharztprüfung durchlaufen könnt.

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Autor(in): Redaktion Medi-Learn.net ([email protected])
  
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Die Zeitschrift "FINANZtest" der Stiftung Warentest hat in ihrer Juli-Ausgabe insgesamt 91 Angebote für eine Berufsunfähigkeitsversicherung in Kombination mit einer Lebensversicherung (BUZ) getestet und unter dem Titel "Retter in Not" veröffentlicht.

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 9. UDE: Biomedizinisches Doktorandenkolleg

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Die Universität Duisburg-Essen hat in der aktuellen Vergaberunde der Deutschen Forschungsgemeinschaft eins von 34 bundesweit neuen Graduiertenkollegs eingeworben; es ist bereits das vierte, das zurzeit an der UDE angesiedelt ist.
Geleitet wird die jüngste Promovendenschmiede von der Genetikexpertin Prof. Dr. Ann Ehrenhofer-Murray, Arbeitsgruppenleiterin im Zentrum für Medizinische Biotechnologie (ZMB) der UDE.

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Für das neue internationale Graduiertenkolleg werden 1,9 Mio Euro zur Verfügung gestellt, um in den kommenden viereinhalb Jahren 14 internationale Promotionsstipendien vergeben zu können. Das Graduiertenkolleg "Transkriptionskontrolle, Chromatinstruktur und DNA-Reparatur in Entwicklung und Differenzierung" bietet Absolventen der Lebenswissenschaften und der Medizin die Möglichkeit, an einem modernen biomedizinischen Forschungsprogramm mitzuarbeiten.

Geklärt werden soll die Frage, wie bestimmte Prozesse die Entwicklung einzelner Zellen und ganzer Organe steuern. Prof. Ehrenhofer-Murray dazu: "Uns interessiert, wie die genetische Information im Zellkern verpackt ist und wie diese Verpackung das Ablesen der Information sowie ihre Reparatur beeinflusst. Änderungen in diesen Vorgängen kontrollieren die Identität einzelner Zellen sowie die Entwicklung ganzer Organe und Organismen."

Durch das vor drei Jahren neu eingerichtete Zentrum für Medizinische Biotechnologie (ZMB) an der Universität Duisburg-Essen konnte eine sehr hohe fachliche Kompetenz in den für das Graduiertenkolleg wichtigen Bereichen sichergestellt werden, die eine breite und fundierte Ausbildung der Graduierten gewährleistet. Die am Graduiertenkolleg beteiligten Arbeitsgruppen kommen aus verschiedenen Instituten der Medizinischen Fakultät oder des Fachbereiches Biologie und Geographie der Universität Duisburg-Essen und sind gleichzeitig Mitglieder des ZMB.

Das begleitende Studienprogramm bietet den Graduierten neben ihrer Forschungsarbeit die Möglichkeit einer Ausbildung in biochemischen, strukturbiologischen, molekularbiologischen und entwicklungsbiologischen Methoden. Der Stundenplan sieht technische, fachspezifische und theoretische Veranstaltungen wie Vorlesungen, Seminare, Workshops und Symposien vor. Zusätzlich wird die Vermittlung von überfachlichen Qualifikationen sowie ein "Soft Skill Training" angeboten.

Redaktion: Beate H. Kostka, Weitere Informationen: Prof. Dr. Ann E. Ehrenhofer-Murray,

Quelle: idw - Informationsdienst Wissenschaft


   
Autor(in): Beate Kostka M.A. ([email protected])
  
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 10. Interaktiver Weiterbildungsplaner Mund-Kiefer-Gesichts-Chirurgie

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Mit der heutigen Folge der Artikelserie zum Interaktiven Weiterbildungsplaner widmen wir uns der interessanten Fachrichtung Mund-Kiefer-Gesichts-Chirurgie.
In einer Artikelserie stellen wir euch die wesentlichen Inhalte für die verschiedenen Richtungen auf dem Weg zum Facharzt vor. Die Wahl der Weiterbildungsrichtung ist eine Entscheidung, die man wohlüberlegt treffen sollte. Schliesslich hängen der Berufsweg und die Karriere davon ab.

Für alle 32 Fächer der Musterweiterbildungsordnung haben bietet der Weiterbildungsplaner der Deutschen Ärzte-Versicherung die nötigen Informationen.

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Der Weiterbildungsplaner Mund-Kiefer-Gesichts-Chirurgie
Ein Service der Deutschen Ärzte-Versicherung

Sie möchten Facharzt für Mund-Kiefer-Gesichts-Chirurgie werden und sich einen Überblick über den Aufbau der Weiterbildung verschaffen? Wir bieten Ihnen einen kompakten und konkreten Weiterbildungsplan und zeigen Ihnen, wie Sie Ihre Pflichtfächer durch Anrechnungsfächer ersetzen können und wie viel Zeit Sie für diese Fächer aufbringen müssen.

Weiterbildungszeit: 60 Monate

(davon maximal bei niedergelassenen Ärzten: 24 Monate)
Pflichtfächer Mindest-Pflichtzeit
in Monaten
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Mögliche Anrechnungsfächer Anrechnungszeit in Monaten
Anästhesioliogie 12
Chirurgie 12
Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde 12
Neurochirurgie 12
Bitte beachten Sie, dass Sie unbedingt noch die Weiterbildungsordnung Ihrer Ärztekammer zu Ihrer Planung hinzuziehen müssen!
Ausführliche weitere Informationen für die weiteren über 30 Fachrichtungen finden sich im Interaktiven Weiterbildungsplaner der Deutschen Ärzte-Versicherung.

[zum Weiterbildungsplaner für alle 32 Fächer - klick hier]


   
Autor(in): Peter Dahlhausen (Deutsche Ärzte-Versicherung) (Peter.Dahlhausen @aerzteversicherung.de)
  
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Interaktiver Weiterbildungsplaner Mund-Kiefer-Gesichts-Chirurgie
  
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Kopf frei fürs Examen - Studienendfinanzierung

Große Sprünge können sich Studierende meistens nicht leisten. BAföG, Praktikums-Vergütung, Stipendien oder der Eltern-Zuschuss decken gerade einmal die nötigsten Ausgaben für Wohnung, Mensa und Freizeit. Besonders wichtig wird finanzielle Rückendeckung dann während der Examensvorbereitung. Gerade Examenskandidatinnen und –kandidaten sollten Kopf und Rücken frei haben und nicht auf Zeit raubende Jobs angewiesen sein.

Deshalb bietet ihnen die APO-Bank die Studienendfinanzierung, d.h. während des „Endspurts“ einen monatlichen Beitrag zu Ihrem Lebensunterhalt, an.

Die Vorzüge

  • keine Bearbeitungsgebühren

  • 100-prozentige Auszahlung des Kredits

  • freie Verfügbarkeit

  • niedriger Zinsaufwand

  • außerplanmäßige Tilgungen, z.B. bei unerwartetem Geldzufluss

Und noch ein Plus: Die von der Bank geleisteten Darlehensbeträge haben keinen Einfluss auf die BAföG-Berechnungen!

Weitere Informationen gibt’s unter:
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 11. Den Schmerz verlernen: Das Gehirn verarbeitet eine Vorstellung und nicht die Realität

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Bei Patienten mit chronischen Schmerzen ist die Repräsentation des betroffenen Körperteils in der Großhirnrinde verändert. Das zeigen Untersuchungen der Arbeitsgruppe von Professor Herta Flor von der Universität Heidelberg. Auf dem Forum der europäischen Neurowissenschaften berichtet die Neuropsychologin, dass solche Veränderungen mit Trainingsmethoden der Verhaltenstherapie rückgängig gemacht werden können.

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Chronischer Schmerz ist das Resultat verhängnisvoller Lernprozesse des Nervensystems, bei denen biologische, psychische und soziale Faktoren beteiligt sind. Die Lernprozesse verändern die schmerzverarbeitenden Teile des Nervensystems, die "Schmerzmatrix" auf allen Ebenen - im Rückenmark sowie in verschiedenen Bereichen des Gehirns bis hin zur Großhirnrinde. Dadurch werden Signale aus dem Körper auf allen diesen Ebenen bei Menschen mit chronischen Schmerzen anders verarbeitet als bei Gesunden.

Die Arbeitsgruppe von Professor Herta Flor vom Institut für Neuropsychologie und Klinische Psychologie der Universität Heidelberg am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim untersucht die Veränderungen im Gehirn von Schmerzpatienten und deren Beziehung zum Schmerzgeschehen. Ebenso suchen die Wissenschaftler nach Strategien, um diese Veränderungen mit Trainingsverfahren oder auch Verhaltenstherapie und pharmakologischen Verfahren wieder rückgängig zu machen.

Das Forscherteam hat bei armamputierten Patienten mit funktioneller Magnetresonanztomographie (fMRT) und anderen Verfahren die Repräsentation des Körpers im primären somatosensorischen Cortex untersucht, jenem Teil der Großhirnrinde, in dem einlaufende Sinnesreize verarbeitet werden. Auch den motorischen Cortex, der Bewegungsmeldungen verarbeitet, haben die Wissenschaftler untersucht. In diesen Arealen ist der ganze Körper in Form eines "Homunculus" gespiegelt. Wie Herta Flor auf dem Forum der europäischen Neurowissenschaften in Wien betonte, ist dieser Homunkulus bei Patienten, die an Phantomschmerzen leiden verändert: Benachbarte Repräsenationen, etwa die des Mundwinkels, sind in jene Regionen "eingewandert", wo zuvor der (amputierte) Arm repräsentiert war. Je stärker der Schmerz, desto ausgeprägter war die Veränderung. "Es sind", sagt Flor, "darüber hinaus auch noch weitere Regionen verändert, auch solche, die mit der affektiven Verarbeitung zu tun haben."

Mit einem geschickt platzierten Spiegel sorgten die Mannheimer Wissenschaftler bei den Patienten dafür, dass diese bei Bewegungen den optischen Eindruck bekamen, dass ihr Arm noch vorhanden ist. Resultat: Die vormals geschrumpfte Repräsentation des Armes breitete sich aus, Impulse aus anderen Körperregionen, welche zuvor in das "verwaiste" Areal eingewandert waren, wurden verdrängt. Flor: "Das Gehirn verarbeitet eine Vorstellung und nicht die Realität." Wird ihm vorgegaukelt wird, der amputierte Arm sei noch vorhanden, kommt es zu Umbauprozessen, bei denen die geschrumpfte Repräsentation wieder hergestellt wird.

Darüber hinaus untersuchen die Wissenschaftler, welche Auswirkungen eine kognitiv-verhaltensmedizinische Therapie - unterstützt durch eine Behandlung mit Cannabinoiden, die speziell für das Verlernen unangenehmer Gedächtnisinhalte wichtig sind - auf die veränderten Repräsentationen von Körperbereichen im Gehirn von Patienten mit Fibromyalgie haben. (Bei dieser Schmerzform sind vor allem Muskeln und Sehnen betroffen, die besonders druckschmerzempfindlich sind. Weitere Symptome, Schlafstörungen, oft auch Depressionen, kommen hinzu. Es gibt Hinweise, dass bei diesen Patientinnen - es sind überwiegend Frauen betroffen - die körpereigene Schmerzhemmung gestört ist.)

Wenn die Patientinnen - auch unter Einbeziehung des Partners - systematisch lernen, ihre mit dem Schmerz verknüpften Verhaltensweisen zu ändern, kann dies die Chronifizierung der Schmerzen positiv beeinflussen. Wie Flor berichtet, reduzieren sich bei Patientinnen, die sich dieser operanten Verhaltenstherapie unterzogen, Schmerzintensität und Beeinträchtigung.

Und auch bei diesen Patientinnen zeigt sich, dass Verfahren, die am Verhalten und der Psyche ansetzen, im Gehirn nicht weniger wirksam sind als pharmakologischen Strategien: Wie Flor berichtet, verkleinern sich bei diesen Patientinnen die zuvor vergrößerten Repräsentationen in unterschiedlichen Bereichen des Gehirns..


Notes to Editors
Das Forum 2006 der Federation of European Neuroscience Societies (FENS) wird veranstaltet von der Österreichischen Gesellschaft für Neurowissenschaften und der Deutschen Neurowissenschaftlichen Gesellschaft. An der Tagung nehmen über 5000 Neurowissenschaftler teil. Die FENS wurde 1998 gegründet mit dem Ziel, Forschung und Ausbildung in den Neurowissenschaften zu fördern sowie die Neurowissenschaften gegenüber der Europäischen Kommission und anderen Drittmittelgebern zu vertreten. FENS ist der Europäische Partner der Amerikanischen Gesellschaft für Neurowissenschaften (American Society for Neuroscience). Die FENS vertritt eine große Zahl europäischer neurowissenschaftlicher Gesellschaften und hat rund 16 000 Mitglieder.

Pressestelle während der Tagung:
Austria Center Wien
Raum U 557
8. - 12. Juli 2006

Nach der Tagung:
Österreich, Schweiz, Deutschland
Barbara Ritzert
ProScience Communications
Andechser Weg 17, D-82343 Pöcking

Quelle: idw - Informationsdienst Wissenschaft


   
Autor(in): Dipl. Biol. Barbara Ritzert ([email protected])
  
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 12. Impressum / Abofunktionen / Mitarbeit

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