19.09.2006

Ausgabe 314

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5319Medizin-Bibliothek belegt Platz Eins
Die Medizinisch-Wissenschaftliche Bibliothek der Fakultät für Klinische Medizin am Universitätsklinikum Mannheim belegt im deutschlandweiten Bibliotheksranking des Deutschen Bibliotheksverbands Platz Eins. ....

In Kooperation mit: Georg Thieme Verlag  *  Deutsche Ärzte Finanz  * deutsche apotheker- und ärztebank

 
 Inhalt (jetzt auch anklickbar)
1.Editorial
2.Vogelgrippe: Konventionelle Herstellung von Impfstoffen möglich?
3.Interview mit Examenskandidaten
  
4.Existenzrisiko Berufsunfähigkeit
5.Forschungstätigkeit als Weiterbildungszeit anrechnen
6.Medi-Jobbörse: Der Jobticker
  
7.Cartoon der Woche: Adipositas
8.Frühwarnsystem Frosch
9.Klinikwahrheiten: Kinder- und Jugendmedizin - Mönchengladbach Rheydt
  
10.Medizin-Bibliothek belegt Platz Eins
11.Grippeschutzimpfung ab Oktober
12.Grey's Anatomy: Die Serie
  
13.Abo, Impressum, Mitarbeit
    
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 1. Editorial
  

Hallo,
auch in dieser brandneuen Ausgabe der Onlinezeitung, die wir in der Redaktion Kiel zusammengestellt haben, findet ihr interessante News aus Universität und Forschung.

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Die Deutsche Medizinische Wochenschrift erläutert eine Studie, in der die Wirksamkeit eines neuen Impfstoffs gegen Vogelgrippe untersucht wurde.

Im Examensinterview kommen Medizinstudenten zu Wort und berichten über ihre Erfahrungen während der Prüfungsvorbereitung.

Der Hartmannbund möchte Forschungstätigkeit als Weiterbildungszeit anrechnen lassen: "Notwendig macht dies vor allem der Mangel an ärztlichem Nachwuchs und die von allen Seiten angemahnte Förderung von Wissenschaft und Forschung in Deutschland“.

Kaulquappen helfen bei der Entdeckung von Chemikalien, die das Hormonsystem stören. Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei in Berlin haben Tests entwickelt.

Die Medizinisch-Wissenschaftliche Bibliothek der Fakultät für Klinische Medizin am Universitätsklinikum Mannheim belegt im deutschlandweiten Bibliotheksranking Platz Eins.

Dies und mehr....

Viel Spaß bei der Lektüre,
Angelika, Jens und Christian
Redaktion MEDI-LEARN

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 2. Vogelgrippe
Konventionelle Herstellung von Impfstoffen möglich?

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Um eine möglichst problemlose Zulassung eines neuen Impfstoffs gegen die Vogelgrippe zu ermöglichen, wäre es sinnvoll, bei dessen Herstellung auf bewährte Produktionsverfahren zurückzugreifen. Etabliert ist zum Beispiel die Anzüchtung von inaktivierten Viren auf Hühnereiern. In einer Studie wurde nun die Wirksamkeit eines neuen Impfstoffs untersucht.

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J. J. Treanor et al. prüften in ihrer doppelblinden Multizenterstudie einen neuen Impfstoff gegen das H5N1-Virus. Es handelt sich um inaktivierte Segmente der in Vietnam aufgetretenen Variante. Der Impfstoff wurde bei 451 Teilnehmern im Alter von 18–64 Jahren getestet. Dabei wurden verhältnismäßig hohe Impfstoffdosen von 7,5, 15, 45 oder 90 μg pro Einzeldosis eingesetzt. Da bei dieser Grippeform nicht mit einer Vorimmunisierung in der Bevölkerung zu rechnen ist, impften die Autoren 2- mal im Zeitabstand von 28 Tagen. Dabei wurden auch verschiedene Dosiskombinationen getestet. Der Impferfolg wurde über den induzierten Antikörperspiegel am 28. Tag nach verabreichen der zweiten Impfdosis bestimmt. Hierbei wurde ein Grenzwert von 1:40 als protektiv definiert. Erst bei relativ hohen Dosen von 2-mal 45– 90 μg wurde ein brauchbarer Impfschutz erreicht. Mit der höchsten Dosis von 2-mal 90 μg überschritten 54% der Teilnehmer die Titerhürde von 1:40. 43% wurden mit 2-mal 45 μg und 22% mit 2-mal 15 μg immunisiert. Mit der geringsten Dosis (2-mal 7,5 μg) wurden nur 9% der Teilnehmer immunisiert. Ein wichtiger Befund, denn die normale Dosis bei der Grippeschutzimpfung legt in diesem Bereich. Schwerwiegende Nebenwirkungen wurden nicht beobachtet. In einigen Fällen trat allerdings Fieber auf und bei einem Patienten zeigte sich ein ausgeprägter, allergischer Hautausschlag.

Fazit
Bei der Mehrzahl der Teilnehmer kam es durch einen konventionell hergestellten Impfstoff, im hohen Dosisbereich, zur Ausbildung eines Impfschutzes gegen die Vogelgrippe. Die Vakzine zeigte eine gute Verträglichkeit, so die Autoren.

Kommentar zur Studie
In seinem Editorial bewertet G. A. Poland die Studie kritisch. Die Kapazitäten zur Impfstoffherstellung sind stark dosisabhängig. Die von den Studienautoren empfohlenen Dosierungen betragen das 10fache der zur Zeit üblichen Dosen. Wenn weltweit auf dieses empfohlene Verfahren umgestellt wird, würde die Zahl der verfügbaren Einzeldosen auf weniger als ein Zehntel reduziert. Dies müsste zu einer Verknappung des Impfstoffs führen. Deshalb empfiehlt er, dringend den Nutzen von Impfadjuvantien zu klären. Ihr Boostereffekt könnte die notwendigen Impfdosen wieder normalisieren. Auch die Titerschwelle von 1:40, die als schützend definiert wurde, bleibt problematisch. Sie bezieht sich auf Erfahrungen mit der gewöhnlichen Saisongrippe. Ob dies auch bei der Vogelgrippe zutrifft, ist unklar.



Gastbeitrag aus der DMW
Dieser Beitrag stammt aus der Deutschen Medizinische Wochenschrift (DMW)- diese Zeitschrift könnt ihr volle 3 Monate in 12 Ausgaben kostenlos probelesen.
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Autor(in): Dr. med. Horst Gross ()
  
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 3. "Frühzeitig mit der Vorbereitung beginnen"
MEDI-LEARN Interview mit Examenskandidaten

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1. Wann hast Du begonnen, Dich auf das Examen vorzubereiten? Wie hast Du Deine Lernzeit geplant und eingeteilt?
Mitte Mai. Anfangs habe ich noch nicht so viel gelernt (ca. 4 Stunden am Tag vielleicht), ab Juni dann mehr, und nachdem Anfang Juli das Semester vorbei war dann jeden Tag mind. 8 Stunden.

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Geplant habe ich grob die Abfolge der Fächer, wobei ich mit den Fächern begonnen habe, zu denen ich noch Klausuren für die Zulassung zum Physikum bestehen musste (Physio und Biochemie). Einen genauen Lernplan hatte ich nicht, ich habe die Themen anhand der Schwarzen Reihe durchgearbeitet und jeweils je nach Vorwissen/Interesse vertieft.

2. Wie hat ein typischer Tag während der Lernphase bei Dir ausgesehen?
Aufstehen gegen 9 Uhr, dann zwei-dreimal die Woche 3 Stunden Lerngruppe, da haben wir dann spezielle Themen noch einmal durchgesprochen. Danach Bibliothek bis ca. 20 Uhr. An den Tagen ohne Lerngruppe war ich von ca. 10-19 Uhr in der Bibliothek.

3. Thema Ernährung: Fastfood, Nulldiät oder Fertiggerichte? Wie sah Dein Speiseplan in der Zeit der Examensvorbereitung aus?
Ich habe die Mensa lieben gelernt. Und die Cafetaria hat bestimmt nicht schlecht an meiner Kaffeesucht verdient. Zu Hause hatte ich meist nur Müsli und Nudeln, weil meine Motivation zum Einkauf äußerst gering war.
Der erwartete große Schokoladenkonsum blieb aus, da es die meiste Zeit so heiß war, dass Schokolade bei meiner Zimmertemperatur sich sofort verflüssigt hat.

4. Wie sah es mit Pausen (kleine Pause oder freie Tage) zwischen dem Lernen aus? Hast Du besondere Dinge unternommen?
Etwa alle 2 Stunden eine kleine Pause, für sonnen, Kaffee trinken etc.
Mittags ca. eine Dreiviertelstunde-Stunde Größere Pausen: Ich habe manchmal nur den halben Tag gelernt, die restliche Zeit habe ich dann genutzt, um mich mit (nicht Medizin studierenden) Freunden zu treffen. Auf einem Konzert war ich auch, das tat gut als Ausgleich.
Insgesamt habe ich aber ziemlich wenig Pausen gemacht, wohl alle 2 Wochen einen Tag zusammengerechnet, bei der nächsten Lernphase werde ich mehr auf regelmäßige Pausen achten.

5. Was hat Dir am meisten Probleme bei der Examensvorbereitung gemacht?
Das schöne Wetter, draußen kann ich nicht gut lernen und dann hatte ich immer das Gefühl, etwas zu verpassen. Von der Motivation allgemein lief es eigentlich ganz gut, sobald ich mich aufgerafft habe, aufzustehen (was mit den Wochen zunehmend schwerer viel), habe ich dann auch konsequent etwas getan.

6. Was hat Dir besonders viel Spaß gemacht?
Die Kommentare in der Schwarzen Reihe Psychologie.

7. Mit welcher Literatur (Bücher und CD-ROMs) hast Du Dich auf das Examen vorbereitet und welche Erfahrungen hast Du mit diesen gemacht?
Als Bücher hatte ich meist die Thieme Kurzlehrbücher, dann noch ein paar brauchbare Uniskripten und den Trepel. Gekreuzt habe ich sowohl in der Schwarzen Reihe als auch auf der mediscript CD.

8. Hattest Du Prüfungsangst bzw. wie bist Du mit der nahenden Prüfung umgegangen? Wie sah es mit Lernfrust aus und was hast Du dagegen gemacht?
Ein bisschen schon, aber es hielt sich zum Glück im Grenzen. Ich habe mir eben immer wieder gesagt, dass das Physikum schon so viele geschafft haben, das es bei mir dann wohl auch klappen sollte. Kurz vor die Prüfung wollte ich sie sowieso einfach nur noch hinter mir haben, deswegen war ich da eigentlich ziemlich ruhig.

9. Was hast Du am Vorabend des Examens gemacht?
Altfragen durchgegangen.

10. Welche Tipps hast Du für zukünftige Studenten für die Prüfungsvorbereitung?
Viel Kreuzen, genügend Pausen einplanen, sich nicht von Kommilitonen verrückt machen lassen, die "nur 90% kreuzen", frühzeitig mit der Vorbereitung beginnen.


   
Autor(in): Redaktion MEDI-LEARN (E-Mail ist der Redaktion bekannt ([email protected]))
  
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 4. Existenzrisiko Berufsunfähigkeit
Informationen für Medizinstudierende und Berufsstarter

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Berufsunfähigkeit ist ein Risiko, dass sich Ärztinnen und Ärzte im Laufe ihres langen Berufslebens zwangsläufig stellt. Ob im aufreibenden Stationsalltag der Kliniken, der stundenlangen Arbeit am OP-Tisch oder im Unternehmen eigene Praxis: Mediziner sind in der Regel mehr als 30 Jahre höchsten physischen und psychischen Anforderungen ausgesetzt. Belastungen, die zu kurzfristigen Erkrankungen, aber auch zu einer vorübergehenden oder gar dauerhaften Berufsunfähigkeit führen können. Doch wie heißt es so schön im Volksmund: „bange machen gilt nicht“ – gerade deshalb setzt diese 5-teilige Artikelserie zu einem Thema, das durchaus Angst machen kann, auf umfassende sachliche Information und Aufklärung. Angefangen mit der Frage danach, was denn Berufsunfähigkeit überhaupt ist und welche Ursachen sie haben kann, was die Statistik sagt, worauf man beim Kauf eines Versicherungsproduktes achten sollte bis hin zur Preisfrage für eine individuelle Vorsorge für den Fall der Berufsunfähigkeit.

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Teil 2: Berufsunfähigkeit hat viele Gesichter

Berufsunfähigkeit kann sowohl durch Krankheiten, als auch durch Unfälle ausgelöst werden. Bei den unter 40jährigen stellen Erkrankungen des Bewegungsapparates mit fast 35% aller Fälle die Hauptursache, gefolgt von Nervenerkrankungen mit 26% und Krebserkrankungen mit 13%. Alle anderen Erkrankungen machen zusammen mit den Unfällen den Rest der BU-Ursachen aus. Schaut man auf die Gesamtheit aller BU-Fälle, so nehmen demgegenüber (altersgemäß) Herz-Kreislauferkrankungen und auch Krebserkrankungen deutlich zu, während Unfälle, aber auch Erkrankungen des Bewegungsapparates deutlich abnehmen.

Insgesamt, so die Statistik der gesetzlichen Rentenversicherung, wird etwa jeder 5. Berufstätige vor Erreichen der Altersgrenze berufsunfähig. Ab Mitte 40 steigt die Zahl der BU-Fälle deutlich an, die besonders „kritischen Jahre“ liegen in der Zeitspanne zwischen dem 56. und 60. Lebensjahr, in die fast 25% aller BU-Fälle fallen. Danach fällt der Anteil bis zum 65. Lebensjahr leicht ab, was auch daran liegen könnte, dass ab dem 60. Lebensjahr mehr Betroffene in die vorgezogene Altersrente gehen.

In den letzten 10 Jahren hat sich der Anteil der Nervenerkrankungen als Auslöser einer Berufsunfähigkeit nahezu verdoppelt! Waren diese 1993 lediglich bei 15% der Fälle leistungsauslösend, so stieg dieser Wert bis 2003 auf 28%. Es läßt sich trefflich darüber spekulieren, ob sich in diesen alarmierenden Zahlen der heutige stressige Berufsalltag in Klinik und Praxis widerspiegelt, der sich mit dem sog. „Burn-out-Syndrom“ sogar als feste neue Begrifflichkeit in der medizinischen Fachliteratur etabliert hat. „Nachzuweisen“ aus Sicht des Gutachters, sind psychische Erkrankungen jedenfalls ungleich schwieriger als beispielsweise Herz-Kreislauferkrankungen.

Wen das Schicksal in reiferen Jahren trifft, der hat möglicherweise, wenn man das überhaupt so sagen darf, „Glück im Unglück“, sei es, weil die Altersrente vorgezogen werden kann, weil anderweitig bereits Vermögen aufgebaut werden konnte oder weil vielleicht auch die Praxis an einen Übernehmer veräußert werden kann. Wer in jüngeren Jahren berufsunfähig wird, ist ungleich härter getroffen. Das „Rettungsnetz“ ist noch dünnmaschig gestrickt und es muss gleichzeitig eine lange finanzielle Zeitstrecke überbrückt werden. Deshalb ist es um so wichtiger, schon frühzeitig an eine angemessene Risikovorsorge zu denken.


   
Autor(in): Peter Dahlhausen ([email protected])
  
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 5. Gastartikel Hartmannbund
Forschungstätigkeit als Weiterbildungszeit anrechnen

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Zeiten klinischer Forschung müssen nach Ansicht des Vorsitzenden des Arbeitskreises „Ausbildung und Weiterbildung“ im Hartmannbund, Dr. Klaus-Peter W. Schaps, künftig als Weiterbildung anerkannt werden.

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"Notwendig macht dies vor allem der Mangel an ärztlichem Nachwuchs und die von allen Seiten angemahnte Förderung von Wissenschaft und Forschung in Deutschland“, sagte Schaps. Mediziner in der Weiterbildung sollten bis zu sechs Monate Forschungstätigkeit geltend machen können. Mit dieser Initiative will der Hartmannbund Forschung in Deutschland intensivieren und gleichzeitig die ärztliche Weiterbildung bereichern. Die Forschungstätigkeit von Ärzten in der Weiterbildung spiele in doppelter Hinsicht eine entscheidende Rolle: Von ihr hänge zum einen der medizinische Fortschritt ab, zum anderen entwickelten junge Mediziner dadurch hohe klinische und wissenschaftliche Kompetenz – wovon wiederum der Patient unmittelbar profitiere.


„Ärzte, die im Rahmen ihrer Weiterbildung wissenschaftlich arbeiten, können gerade dadurch ein vertieftes Verständnis der Pathophysiologie gewinnen“, betonte Schaps. Ein Ziel der Weiterbildung sei es, tiefgehende Kenntnisse in Erkrankungen zu gewinnen. Demzufolge schließe der Vorschlag des Hartmannbundes vor allem patienten- und krankheitsgerichtete Forschung ein. Dazu gehörten auch grundlagenorientierte Projekte, die zum Verständnis der Krankheit beitrügen. Die Assistenzärzte würden dabei durch den jeweiligen Weiterbildungsbefugten angeleitet und qualifiziert.


   
Autor(in): Hartmannbund ([email protected])
  
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 6. Medi-Jobbörse: Der Jobticker

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Assistenzarztstelle - alle Einträge sind weiterhin kostenlos!

Nutzt auch die Gelegenheit, ein Stellengesuch zu platzieren.
Wie immer an dieser Stelle hier nun die neuesten Stellenanzeigen aus unserer Jobbörse, in der sich insgesamt über 600 Angebote wie Gesuche befinden!

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 Oberarzt Kardiologie (Herz) im Westlichen Mecklenburg-Vorpommern Anzeige aufrufen
Stellenangebote/Oberarzt_Chefarzt
 Oberarzt Onkologie (Tumorerkrankungen) im Westlichen Mecklenburg-Vorpommern Anzeige aufrufen
Stellenangebote/Oberarzt_Chefarzt
 Facharzt Dermatologie im Westlichen Mecklenburg-Vorpommern Anzeige aufrufen
Stellenangebote/Oberarzt_Chefarzt
 Chefarzt Gynäkologie und Geburtshilfe im Westlichen Mecklenburg-Vorpommern Anzeige aufrufen
Stellenangebote/Oberarzt_Chefarzt
 Facharzt Neurologie in Sachsen-Thüringen-Anhalt Anzeige aufrufen
Stellenangebote/Oberarzt_Chefarzt
 Assistenzarzt Neurologie in Sachsen-Thüringen-Anhalt Anzeige aufrufen
Stellenangebote/Assistenzarzt-Stellen
 Facharzt Chirurgie im Westlichen Mecklenburg-Vorpommern Anzeige aufrufen
Stellenangebote/Oberarzt_Chefarzt
 Facharzt Traumatologie (Unfallheilkunde, Unfallchirurgie) in Westsachsen Anzeige aufrufen
Stellenangebote/Oberarzt_Chefarzt
 Oberarzt Onkologie (Tumorerkrankungen) im Westlichen Mecklenburg-Vorpommern Anzeige aufrufen
Stellenangebote/Oberarzt_Chefarzt
 Assistenzarzt Neurologie in Ostwestfalen/Sauerland Anzeige aufrufen
Stellenangebote/Assistenzarzt-Stellen
 Facharzt Allgemeinmedizin im Westlichen Mecklenburg-Vorpommern Anzeige aufrufen
Stellenangebote/Oberarzt_Chefarzt


   
Autor(in): Redaktion MEDI-LEARN ([email protected])
  
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 7. Cartoon der Woche: Adipositas

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Das folgende Cartoon wurde uns von unserer Partnerseite www.rippenspreizer.com zur Verfügung gestellt.

Auf der Webseite www.rippenspreizer.com findet Ihr 400 weitere Cartoons inklusive E-Cardfunktion und vielen anderen Gimmicks.


   
Autor(in): Redaktion Medi-Learn.net ([email protected])
  
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 8. Frühwarnsystem Frosch

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Kaulquappen helfen bei der Entdeckung von Chemikalien, die das Hormonsystem stören. Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei in Berlin haben Test entwickelt. Unbeeindruckt von den neugierigen Blicken hunderter Menschen paddeln winzige Fröschlein in dem kleinen Aquarium.

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Daneben stehen weitere Glasbehälter, einer enthält zwei faustgroße Frösche, der andere kleinfingerlange Tiere, die mit ihren Fühlern am Maul aussehen wie winzige Welse. Doch es sind Froschlarven, die zwar wachsen, sich aber nicht in Frösche verwandeln werden. Ihr Hormonsystem spielt verrückt, weil es Chemikalien ausgesetzt wurde, mit denen auch Menschen in Berührung kommen.

Unbeeindruckt von den neugierigen Blicken hunderter Menschen paddeln winzige Fröschlein in dem kleinen Aquarium. Daneben stehen weitere Glasbehälter, einer enthält zwei faustgroße Frösche, der andere kleinfingerlange Tiere, die mit ihren Fühlern am Maul aussehen wie winzige Welse. Doch es sind Froschlarven, die zwar wachsen, sich aber nicht in Frösche verwandeln werden. Ihr Hormonsystem spielt verrückt, weil es Chemikalien ausgesetzt wurde, mit denen auch Menschen in Berührung kommen.

Werner Kloas, Professor am Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei, hält diese Tiere allerdings nicht wegen des Schaueffekts bei Events wie der Langen Nacht der Wissenschaften. Vielmehr gilt sein Interesse den hormonellen Störungen, die durch Umweltchemikalien ausgelöst werden können. Die Amphibien - es handelt sich um südafrikanische Krallenfrösche - reagieren äußerst sensibel auf Substanzen, die man als endokrin wirksam oder englisch als "endocrine disruptors" (ED) bezeichnet. Diese Eigenheit der Frösche hat sich die Gruppe um Kloas zunutze gemacht und einen Test entwickelt, mit dem Chemikalien auf ihre hormonelle Wirksamkeit getestet werden können. Der Test soll Standard in den OECD-Ländern werden und befindet sich derzeit in der zweiten Validierungsphase.

Vereinfacht gesagt beobachten die Forscher zwei Gruppen von gleichalten Froschlarven. Ein Teil der Kaulquappen wird der zu testenden Substanz ausgesetzt, der andere dient als Kontrollgruppe. Je nach dem, wann - oder ob überhaupt - die Metamorphose zum Frosch einsetzt, lassen sich Aussagen über die hormonelle Wirksamkeit der Testsubstanz treffen. "Es geht in erster Linie um das Schilddrüsensystem", erläutert Kloas, "denn die Schilddrüsenhormone steuern bei den Fröschen die Metamorphose."

Die Wissenschaftler testen Stoffe, die nicht oder nur sehr gering giftig sind, die aber das Hormonsystem von Wirbeltieren beeinflussen. Zu diesen Stoffen zählen Agrochemikalien, Medikamentrückstände oder bestimmte Kunststoffe. In der EU gibt es eine Initiative namens REACH (Registration, Evaluation and Authorisation of Chemicals), in deren Rahmen Substanzen auf mögliche Gesundheits- und Umweltwirkungen getestet werden, die schon lange in Gebrauch sind und daher nicht mehr aufwendigen Prüfbestimmungen unterliegen. Es handelt sich gleichsam um eine neue Begutachtung des Altbestandes - mehr als 100.000 Chemikalien, die schon vor 1981 auf dem Markt waren. Die Untersuchungen sollen zum Beispiel klären helfen, welche Umweltchemikalien negative Einflüsse auf das Schilddrüsensystem auch beim Menschen haben.

Wieso nimmt man dafür ausgerechnet Kaulquappen und nicht Säugetiere als Versuchsobjekte? "Vor allem, weil die Froschlarven extrem sensibel sind", erläutert Kloas. Schon geringste Mengen von Wirkstoffen reichten aus, um das Hormonsystem der Amphibien durcheinander zu bringen. "Ratten beispielsweise tolerieren kleinere Schwankungen von Schilddrüsenhormen ebenso wie Menschen, da lassen sich keine Auswirkungen messen." Hinzu kommt, dass der Test mit den Kaulquappen sehr einfach durchzuführen ist: Es reicht der Augenschein, komplizierte Bluttests oder Gewebeuntersuchungen sind nicht nötig.

Außerdem gibt es eine Art Nebeneffekt, der für die Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei besonders interessant ist: "Mit den Froschlarven können wir auch Gewässer testen, etwa die Ausläufe von Kläranlagen", sagt Kloas. Denn selbst die gründlichste Reinigung von Abwässern vermag kaum die Medikamentenrückstände zu entfernen, die über Ausscheidungen in die Kanalisation gelangt sind. In vielen Flüssen und Seen, auch in der Region Berlin, gibt es bereits Tendenzen zur Verweiblichung von Fisch- oder Weichtierpopulationen. "Und kürzlich haben wir Wasser aus einem Fluss in Italien getestet, das enorm hoch mit endokrin wirksamen Substanzen belastet war und innerhalb von 4 Wochen zu Verweiblichungs- bzw. Entmännlichungsphänomenen bei unseren Krallenfröschen geführt haben", berichtet Kloas.

Müssen sich die Berliner nun Sorgen machen, wenn sie in den hiesigen Gewässern baden oder Wasser aus der Leitung trinken? "Nein", sagt Kloas. "Wir können zwar hormonell wirksame Substanzen nachweisen, aber nach allem, was wir wissen, können die so gemessenen Konzentrationen den menschlichen Organismus nur durch Baden nicht nachhaltig schädigen, da sie nur in geringen Mengen aufgenommen werden, während bei den wasserlebenden Tieren endokrine Störungen durchaus zu erwarten sind. Im Trinkwasser generell sind solche endokrin wirksamen Stoffe nur in gerade nachweisbaren Spuren gefunden worden, die bisher noch unter einer biologisch nachweisbaren Menge liegen. Deshalb ist unser Berliner Leitungswasser nach wie vor von hoher Qualität und ohne Bedenken für die Gesundheit zu genießen. Eine Gefährdungspotenzial für den Menschen stellen endocrine disruptors eher bei der Aufnahme durch Nahrungsmittel dar."

Quelle: idw - Informationsdienst Wissenschaft


   
Autor(in): Josef Zens ([email protected])
  
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 9. Elisabeth Krankenhaus - Kinder- und Jugendmedizin - Mönchengladbach Rheydt

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Ob Famulatur, Krankenpflegepraktikum, PJ-Tertial oder Ausbildung zum Facharzt - immer wieder steht man als junger Mediziner vor der Frage Bin ich dort eigentlich gut aufgehoben? Wer vorab Informationen zur Tätigkeitsstelle herausbekommt, kennt meist jemanden, der dort schon einmal gearbeitet hat. Für alle anderen gibt es ab sofort die Klinikwahrheiten von MEDI-LEARN - eine interaktive Datenbank mit Bewertungen von Kliniken, aus der wir euch an dieser Stelle die Klinikwahrheit der Woche vorstellen wollen:

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Klinikwahrheit: Elisabeth Krankenhaus - Kinder- und Jugendmedizin - Mönchengladbach Rheydt

Nr. der Bewertung:9051-125
Autornickname:Kermed (Private Nachricht senden)
Klinik:Elisabeth Krankenhaus
Stadt:41239Mönchengladbach Rheydt
Fachrichtung:Kinder- und Jugendmedizin
Tätigkeit:Famulatur
Zeitpunkt:2005
Chefarzt:Prof. Kölfen
Bundesland:D-Nordrhein-Westfalen
Note Arbeitsklima:1 - sehr gut
Kommentar Arbeitsklima:Die Ärzte waren sehr nett, man hatte immer einen Ansprechpartner für Fragen und Probleme
Note Weiterbildungsangebot:2 - gut
Kommentar Weiterbildungsangebot:Es gab:
- kurzer Bericht über einen Artikel in einer Fachzeitung, jeden Morgen
- einmal in der Woche Fortbildung, die von einem der Ärzte vorbereitet wurde, ca. 30-45 Min
-PJ Untericht in allen Abteilung des Krankenhauses, an denen ich teilnehmen konnte, aber nicht mußte, ca. 3 mal in der Woche
Note Forschung:6 - ungenügend
Kommentar Forschung:Ich glaube, Studien oder ähnliches gibt es nicht
Note Zeit:2 - gut
Kommentar Zeit:Arbeitsbeginn morgens 8.00 Uhr, Schluß 16.30, Mittags eine halbe Stunde Pause zum Mittagessen, alle Studenten (Famulanten, PJler) konnten immer pünktlich Schluß machen, die Assisstenzärzte hatten schon Überstunden
Kommentar Bezahlung:Für eine Famulatur fand ich es schon viel wert, umsonst Essen zu können, eine Unterkunft brauchte ich nicht, da ich in der Gegend wohne, über die Qualität der Zimmer kann ich also nichts sagen
Note Karriere:3 - befriedigend
Kommentar Karriere:Man kann wohl den Facharzt für Pädiatrie und die Zusatzbezeichnungen Neuropädiatrie und Diabetologie machen, aber so ganz intensiv habe ich mich mit dem Thema nicht beschäftigt
Note Ausbildung:1 - sehr gut
Kommentar Ausbildung:Da gibt es nichts zu meckern, ich durfte Patienten untersuchen und mir überlegen wie die Therapie aussehen soll und hatte immer jemanden mit dem ich darüber sprechen konnte, die Assisstenzärzte der Station waren immer ansprechbar und auch die Oberärzte habe sich gerne mal Zeit genommen
Note Betreuung:1 - sehr gut
Kommentar Betreuung:Ich war in den fünf Wochen Famulatur auf zwei Stationen (Kleinkinder und Schulkinder) und die jeweiligen Stationsärzte waren dann meine direkten Ansprechpartner, für Fragen standen sie immer zur Verfügung, ich habe mich immer gut aufgehoben gefühlt
Gesamtnote:1 - sehr gut
Abschließender Kommentar:Für mich eine ganz tolle Famulatur, wer Spaß an Pädiatrie hat ist hier genau richtig

Redaktioneller Tipp
Wie werde ich eigentlich Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin?

Wie werde ich eigentlich Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin?Auf dem Weg zum Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin stellen sich viele Fragen im Hinblick auf die Anforderungen, die sich aus der Weiterbildungsordnung ergeben. Welche Pflichtfächer muss ich belegen? Wie lange dauert die Weiterbildung?

Im Interaktiven Weiterbildungsplaner der Deutschen Ärzte-Versicherung finden sich die Anforderungen auf dem Weg zum Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin in übersichtlicher Form dargestellt, so dass ihr den Weiterbildungsweg gut durchdacht und mit hinreichender Übersicht bis hin zum großen Ziel der Facharztprüfung durchlaufen könnt.

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 10. Medizin-Bibliothek belegt Platz Eins

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Die Medizinisch-Wissenschaftliche Bibliothek der Fakultät für Klinische Medizin am Universitätsklinikum Mannheim belegt im deutschlandweiten Bibliotheksranking des Deutschen Bibliotheksverbands Platz Eins in ihrer Kategorie.

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An zweiter und dritter Stelle liegen die Bibliothek der Universität Konstanz und die Bibliothek der Universität der Bundeswehr Hamburg. In den beiden anderen, nach Organisationsstruktur und Trägerschaft unterschiedenen Kategorien belegen die Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen bzw. die Bibliothek der Westsächsischen Hochschule Zwickau die Spitzenplätze.

Der jährlich erstellte BIX-Bibliotheksindex ist nach Aussage des Deutschen Bibliotheksverbands hilfreich für die Weiterentwicklung der Bibliotheken zu umfassenden Informationseinrichtungen. Grundlage hierfür ist unter anderem die technische Ausstattung auf höchstem Niveau. Auf diesem Gebiet leistete die Medizinisch-Wissenschaftliche Bibliothek Mannheim im letzten Jahr unter anderem umfangreiche Vorbereitungen für den Umstieg auf ein neues Bibliothekssystem ab Januar 2006 mit Selbstbedienungsfunktionen wie automatische Buchrückgabe oder Selbstausleihe durch die Nutzer.

Jede Bibliothek, die am BIX teilnimmt, bekommt für ihre Leistungen Punkte in vier Kategorien: Angebote, Nutzung, Effizienz und Entwicklungspotenzial. Unter dem Kriterium "Angebote" werden zum Beispiel die Fläche des Nutzungsbereiches, die Anzahl der Mitarbeiter und die Ausgaben für die Anschaffung neuer Literatur zusammengefasst. Die Kategorie "Nutzung" bezieht sich auf die Anzahl der Besucher, die Schulungsstunden für primäre Nutzer und die Verfügbarkeit der gewünschten Literatur. "Effizienz" fasst Kriterien wie die Ausgaben pro Nutzer und die Mitarbeiterproduktivität zusammen. Die Punktwerte werden zu einem Gesamtranking addiert und erlauben gleichzeitig differenzierte Einblicke in die Arbeit der Bibliotheken. Für die Mannheimer Bibliothek weisen die Ergebnisse des BIX beispielsweise darauf hin, dass sowohl das Entwicklungspotenzial als auch die Nutzung hervorragend sind, und auch in der Kategorie "Angebote" wurde die Medizinisch-Wissenschaftliche Bibliothek Mannheim sehr gut bewertet.

Quelle: idw - Informationsdienst Wissenschaft


   
Autor(in): Klaus Wingen ([email protected])
  
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 11. Grippeschutzimpfung ab Oktober

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Für den Winter 2006/2007 werden wie im Vorjahr rund 22 Millionen Dosen Impfstoff zur Verfügung stehen. Die Impfstoffdosen werden aufgrund von Verzögerungen bei der Herstellung dieses Jahr erst ab Oktober verfügbar sein. Oktober und November werden seit Jahren vom Robert Koch-Institut und vom Paul-Ehrlich-Institut als ideale "Impfmonate" empfohlen. "Geimpft werden sollten in diesen beiden Monaten vorrangig ältere Menschen, chronisch Kranke jeden Alters und medizinisches Personal in Krankenhäusern und in der Altenpflege", betont Reinhard Kurth, Präsident des RKI.

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"Wegen der erhöhten Nachfrage und der üblichen stufenweisen Lieferung von Grippeimpfstoffen konnten im Vorjahr nicht alle Impfwünsche gleich zu Beginn der Impfkampagne erfüllt werden. Die Impfstoffmenge hat jedoch ausgereicht, um den Bedarf im Laufe der Impfsaison zu decken. Auch in der Saison 2006/2007 ist mit einer ähnlichen Entwicklung zu rechnen.", sagt Johannes Löwer, Präsident des PEI. Informationen zur Verfügbarkeit der Impfstoffe können bei den Grippeimpfstoffherstellern erfragt werden. "Anlässlich der Grippeimpfung sollte auch an die Pneumokokken-Impfung gedacht werden, die für Ältere und chronisch Kranke alle sechs Jahre empfohlen ist und beim selben Impftermin verabreicht werden kann", erinnert Kurth.

In den vergangenen Jahren hat die Grippewelle in Deutschland immer erst deutlich nach der Jahreswende begonnen. Mit einer Impfung im Oktober, November oder auch im Dezember, bleibt daher aller Voraussicht nach genügend Zeit für die schützende Spritze gegen die Grippe. Eine Infektion mit den jeden Winter zirkulierenden Influenzaviren bedeutet für Personen mit Grundleiden, zum Beispiel Herzkreislaufkrankheiten oder chronischen Lungenerkrankungen, und für ältere Menschen (über 60 Jahre) eine erhöhte Gefährdung. Bei ihnen kann es im Krankheitsverlauf häufiger zu Komplikationen kommen, zum Beispiel bakteriellen Lungenentzündungen, die tödlich enden können. Daher empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut chronisch Kranken und Älteren seit Jahren die jährliche Grippeschutzimpfung. Auch Personen mit erhöhter Gefährdung für eine Infektion sollten sich impfen lassen. Vor allem medizinisches Personal in Krankenhäusern und in der Altenpflege sollte geimpft sein, auch damit die von ihnen betreuten Patienten nicht mit Influenza angesteckt werden.

Außerdem erinnert die STIKO in ihren Empfehlungen vom 28. Juli 2006 daran, dass vor einer Reise ältere oder chronisch kranke Personen zur Grippeschutzimpfung gehen sollten. Auch für andere Reisende kann eine Influenzaimpfung sinnvoll sein, abhängig vom Ansteckungsrisiko und der Impfstoffverfügbarkeit. Die STIKO hat die Impfung im Juli auch für Personen mit erhöhter Gefährdung durch direkten Kontakt zu Geflügel und Wildvögeln empfohlen, dies unterstreicht die bestehenden Empfehlungen des Arbeitsschutzes ("ABAS-Beschluss 608"). Eine Impfung mit dem aktuellen saisonalen Impfstoff bietet zwar keinen direkten Schutz vor Infektionen durch den Erreger der Vogelgrippe, kann aber Doppelinfektionen mit den aktuell zirkulierenden Influenzaviren verhindern. "Das Risiko für eine Vogelgrippeinfektion ist in Deutschland sehr gering, sollte aber ernst genommen werden", meint Reinhard Kurth.

Weitere Informationen:
zur Verfügbarkeit von Impfstoffen bei Herstellern und Handel;
zu Influenza und Impfen bei www.rki.de,
zur Zulassung und Chargenfreigabe von Impfstoffen bei www.pei.de.


Quelle: idw - Informationsdienst Wissenschaft


   
Autor(in): Dr. Susanne Stöcker ([email protected])
  
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 12. Grey's Anatomie - Die Jungen Ärzte

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Staffel 2: Neue Folge am 19.09.2006 um 22.15 Uhr auf Pro7

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Genug ist genug
Nach einer durchzechten Nacht holt Meredith und Cristina der Klinikalltag schnell wieder ein. Nach einem Verkehrsunfall wird eine Familie eingeliefert: Die Mutter und der Sohn haben nur leichte Blessuren, der Vater aber ist schwer verletzt und leidet zudem an einer Leberzirrhose. Er wird die OP nur überleben, wenn sein Sohn ihm einen Teil seiner Leber spendet. Doch die Entscheidung fällt dem Jungen nicht leicht, denn der Vater hat seine Frau immer wieder schwer misshandelt ...


   
Autor(in): MEDI-LEARN ([email protected])
  
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 13. Impressum / Abofunktionen / Mitarbeit

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