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Inhalt (jetzt auch
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1. Editorial |
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Hallo,
Vom 17 bis zum 19. Oktober 2006 findet zum ersten mal der schriftliche Teil des 2. Abschnitts der Ärztlichen Prüfung
nach neuer AO statt, das von den Studenten so genannte Hammerexamen.
Die „Examenspioniere“ fühlen sich verunsichert, da weder hinsichtlich der Inhalte noch des formalen Ablaufes
auf Erfahrungen älterer Kohorten zurückgegriffen werden kann.
Wir möchten diese Verunsicherung reduzieren und alle relevanten Fakten zusammenfassen,
die sich aus der neuen AO und den Veröffentlichungen des IMPP ergeben.
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Für alle diejenigen, die kurz vor dem Ende des PJ stehen und sich fragen, wie es nun weitergeht, hat "Evil" in seinem Forenbeitrag versucht, die wichtigsten Fragen zusammenzutragen.
Neben weiteren interessanten Artikeln haben wir die regelmäßigen Rubriken wie Jobbörse, Klinikwahrheiten und den Cartoon der Woche.
Viel Spass bei der Lektüre
Angelika, Jens und Christian
Redaktion MEDI-LEARN
PP.S: Gerade neu erschienen:
Hammerfragen: Original IMPP-Fälle mit Kommentaren von MEDI-LEARN
[Mehr
Infos und versandkostenfreie Bestellung - klick hier]
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MEDI-LEARN sucht junge Assistenzärzte für
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Kosten-Nutzen-Analysen können helfen, limitierte Ressourcen im
Gesundheitssystem zu verteilen. Mitunter wird es aber problematisch,
die Ergebnisse korrekt zu interpretieren und sich für oder gegen
eine neue Diagnostikmethode oder Therapie zu entscheiden.
Die Objektivität solcher Analysen wurde nun untersucht.
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C. M. Bell et al. überprüften nun, wie objektiv
solche Analysen wirklich sind, und ob sie
möglicherweise dazu tendieren, vorteilhaftere
Kosten-Nutzen-Relationen zu veröffentlichen.
Für ihre Arbeit suchten die
Autoren in Datenbanken nach Studien, die
zwischen 1976 und 2001 veröffentlicht
worden waren und die Kosteneffektivität als
Mehrkosten pro gewonnenem qualitätsadaptiertem
Lebensjahr (QALY) berechneten.
Diese kategorisierten sie nach einem vorhandenen
Sponsor (Industrie bzw. nicht-Industrie)
und nach dem Einfluss der
veröffentlichenden Zeitschrift. Zudem bewerteten
sie die Qualität eines jeden Artikels
auf einer Skala von 1 (niedrig) bis 7
(hoch). Die Autoren überprüften hierbei, ob
die Studien zu vorteilhafteren Schwellenwerten
für einen Kostenzuwachs tendierten
(20 000 $, 50 000 $ und 100 000 $ pro gewonnenem
QALY).
494 Veröffentlichungen flossen in die
Auswertung ein. Rund die Hälfte der
darin analysierten Kostenzuwächse (712
von 1433) lagen < 20 000 $ pro gewonnenem
QALY. Dabei tendierten industrie-
gesponsorte Studien eher zu einer
Schwelle unterhalb von 20 000 $ (adjustierte
Odds Ratio [OR] 2,1), 50 000 $
(OR 3,2) und 100 000 $ (OR 3,3). Untersuchungen
von höherer methodologischer
Qualität und solche, die in den
USA und in Europa durchgeführt worden
waren, errechneten weniger wahrscheinlich
Kostensteigerungen von
< 20 000 $ pro gewonnenem QALY.
Fazit
Nach Ansicht der Autoren veröffentlichen
die meisten Kosten-Nutzen-Analysen möglichst
vorteilhafte Kostenzuwächse. Besonders
von der Industrie unterstützte Studien
würden dabei häufig unterhalb bestimmter
Schwellenwerte bleiben. Bei Arbeiten höherer
methodologischer Qualität sowie bei
in den USA und in Europa durchgeführten
Analysen sei dies unwahrscheinlicher.
Gastbeitrag aus der DMW Dieser Beitrag stammt aus der Deutschen Medizinische Wochenschrift (DMW)- diese Zeitschrift könnt ihr volle 3 Monate in 12 Ausgaben kostenlos probelesen. [mehr Infos - klick hier]
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| Autor(in): Dr. med. Johannes Weiß () |
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Vom 17 bis zum 19. Oktober 2006 findet zum ersten mal der schriftliche Teil des 2. Abschnitts der Ärztlichen Prüfung nach neuer AO statt, das von den Studenten so genannte Hammerexamen. Die „Examenspioniere“ fühlen sich verunsichert, da weder hinsichtlich der Inhalte noch des formalen Ablaufes auf Erfahrungen älterer Kohorten zurückgegriffen werden kann. Wir möchten diese Verunsicherung reduzieren und alle relevanten Fakten zusammenfassen, die sich aus der neuen AO und den Veröffentlichungen des IMPP ergeben.
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Zeitliche Verteilung der Fragen
Die neue AO schreibt vor, dass der schriftliche Teil der 2. Abschnitts der Ärztlichen Prüfung aus insgesamt 320 MC-Fragen bestehen soll. Diese 320 Fragen sollen an drei Tagen in jeweils 5 Stunden bearbeitet werden. Über die Hälfte der Fragen werden sich auf Falldarstellungen beziehen. Die übrigen Fragen werden so genannte Einzelfragen sein. In beiden Fällen werden die Fragen 5 Antwortalternativen (A-E) enthalten, aus denen genau eine Lösung gewählt werden muss. Die Frageform der Falldarstellungen findet sich in kommentierter Form in unserem Reader „Hammerfragen“. In unkommentierter Form kann ein Muster dieser Altfragen auf den Seiten des IMPP betrachtet werden. Die Form der Einzelfragen wird den Fragen der bisherigen alten AO entsprechen. Es ist damit zu rechnen, dass an allen Tagen sowohl Fallfragen als auch Einzelfragen gestellt werden. Da sich 320 Fragen nicht gleichmäßig auf drei Tage verteilen lassen, kann die Fragenzahl auch nicht an allen Tagen gleich sein. Anders als beim alten 2. Staatsexamen ist keine thematische Aufteilung des Examens zu erwarten. An allen drei Tagen muss daher grundsätzlich mit Fragen aus allen Bereichen der klinischen Medizin gerechnet werden. Eine detaillierte Analyse der erwarteten Inhalte findet sich in unserem Skript, „Hammerexamen - Das ist Wichtig“.
Herausgabe der Hefte
Von Seiten des IMPP gibt es keine Weisung, den Teilnehmern die Aufgabenhefte vorzuenthalten. Es ist jedoch nicht auszuschließen, dass bestimmte Prüfungsämter die Hefte erst nach Abschluss des schriftlichen Teils heraus geben. Auch dies würde nicht gegen geltendes Recht verstoßen. Aufgrund des hohen Verwaltungsaufwandes ist jedoch damit zu rechnen, dass die Aufgabenhefte von den meisten Prüfungsämtern noch am jeweiligen Tag der Prüfung ausgehändigt werden. Lediglich die breite Veröffentlichung der Fragen durch anschließenden Nachdruck soll verhindert werden, indem das IMPP keine Lizenzen zum Nachdruck der Examensfragen erteilt.
Examensservice von MEDI-LEARN
Es ist,wie in der Vergangenheit, mit einer um Wochen späteren Bekanntgabe der offiziellen Lösungen zu rechnen, so dass der MEDI-LEARN-Examensservice in gewohnter Weise stattfinden wird. MEDI-LEARN-Dozenten werden auf Grundlage der gestellten Fragen lange vor Bekanntgabe der offiziellen Ergebnisse vorläufige Lösungen erarbeiten und diese im Internet veröffentlichten. Weiterhin wird ein statistischer Examensservice angeboten. Hier können die Examenskandidaten ihre eigenen Lösungen selbstverständlich in anonymisierter Form eingeben. Auf dieser Grundlage kann zusätzlich zur MEDI-LEARN-Lösungsauffassung zu einer Frage auch die von den Prüfungskandidaten am häufigsten angekreuzte Lösung ermittelt werden. Außerdem können auf dieser Grundlage recht schnell eine Einschätzung der Schwierigkeit vorgenommen und die Bestehens- und Notengrenzen vorher gesagt werden. Es ist mit einer recht geringen Teilnehmerzahl zu rechnen, so dass wir zu einer hohen „Eingabebeteiligung“ aufrufen. Berechnung der Bestehensgrenze Die Bestehensgrenze des Examens wird sich aus der durchschnittlichen Punktzahl der Studenten, die das Examen in Regelstudienzeit absolvieren, errechnen. Von dieser durchschnittlichen Leistung der so genannten Referenzgruppe werden 22% abgezogen. Übersteigt dieses Ergebnis 60% der insgesamt gestellten Fragen, so liegt die Bestehensgrenze bei diesen 60%. Für die Examina nach alter AO war im Rahmen einer Übergangsregelung vorgesehen, dass sich die Bestehensgrenze am Schnitt aller Studenten orientiert, falls weniger als 15 % der Examenskandidaten zur Referenzgruppe gehören. Diese Übergangsreglung war jedoch auf die Examina nach alter AO beschränkt, der Gesetzestext der neuen AO sieht eine solche Regelung nicht vor. Selbst wenn den 2. Abschnitt der Ärztlichen Prüfung nach neuer AO weniger als 15 % der Studenten nach Regelstudienzeit absolvieren, wird dennoch die Bestehensgrenze nach dem Schnitt dieser Referenzgruppe berechnet.
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| Autor(in): MEDI-LEARN ([email protected]) |
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4. Existenzrisiko Berufsunfähigkeit Informationen für Medizinstudierende und Berufsstarter
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Berufsunfähigkeit ist ein Risiko, dass sich Ärztinnen und Ärzte im Laufe ihres langen Berufslebens zwangsläufig stellt. Ob im aufreibenden Stationsalltag der Kliniken, der stundenlangen Arbeit am OP-Tisch oder im Unternehmen eigene Praxis: Mediziner sind in der Regel mehr als 30 Jahre höchsten physischen und psychischen Anforderungen ausgesetzt. Belastungen, die zu kurzfristigen Erkrankungen, aber auch zu einer vorübergehenden oder gar dauerhaften Berufsunfähigkeit führen können. Doch wie heißt es so schön im Volksmund: „bange machen gilt nicht“ – gerade deshalb setzt diese 5-teilige Artikelserie zu einem Thema, das durchaus Angst machen kann, auf umfassende sachliche Information und Aufklärung. Angefangen mit der Frage danach, was denn Berufsunfähigkeit überhaupt ist und welche Ursachen sie haben kann, was die Statistik sagt, worauf man beim Kauf eines Versicherungsproduktes achten sollte bis hin zur Preisfrage für eine individuelle Vorsorge für den Fall der Berufsunfähigkeit.
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Teil 3: Private Vorsorge für den Fall der Berufsunfähigkeit – nicht ohne Gesundheitsprüfung!
Eine bedarfsgerechte private Absicherung für den Fall der Berufsunfähigkeit steht heute unangefochten auf Platz 1 der Hitliste der schon zum Berufsstart empfohlenen notwendigen Versicherungen. Und dies nicht nur aus Sicht der Versicherungsvermittler, sondern auch aus Sicht der Verbraucherschützer.
Die Versicherer selbst sehen den „Boom“ bei neu abgeschlossenen BU-Verträgen durchaus zwiespältig, denn schließlich wissen sie, was es bedeutet, im Leistungsfall zu einer monatlichen Rentenzahlung über Jahre, schlimmstenfalls Jahrzehnte verpflichtet zu sein. Sie freuen sich natürlich über jeden Kunden, den sie gewinnen können. Dennoch versuchen sie, ihr Risiko durch verschiedene Maßnahmen kalkulierbar zu halten. Hierzu gehört, neben einer natürlich angemessenen Kalkulation der Tarifbeiträge abhängig von Alter, Geschlecht des Kunden sowie der gewünschten Laufzeit des Vertrages in erster Linie die Gesundheitsprüfung, der sich jeder Kunde bei Abschluss unterziehen muss.
Bei der Gesundheitsprüfung wird nach dem Grundsatz verfahren: Je höher die gewünschte Absicherung, desto umfangreicher die Prüfung. Reichen bei „kleineren Versicherungssummen“ zumeist einige Fragen im Antrag, werden bei größeren Summen Atteste und oft zusätzliche spezielle Untersuchungen verlangt (bis hin zu Belastungs-EKG oder AIDS-Test). Die Versicherer wollen hiermit Vorerkrankungen erkennen, die typische risikorelevante Krankheitsbilder einer möglichen späteren Berufsunfähigkeit in sich bergen wie z.B. Bluthochdruck oder Atemwegserkrankungen. Aufgrund dieser Informationen entscheidet der Versicherer bzw. sein Gesellschaftsarzt darüber, ob die Versicherung noch zu den normalen Konditionen angenommen werden kann oder ob im Ergebnis der medizinische Prüfung ein Beitragszuschlag erhoben, ein Ausschluss der spezifischen Erkrankung und ihrer Folgen erklärt oder gar eine Ablehnung des Antrages ausgesprochen werden muss.
Wer jung und „gesund und munter“ ist, den kann das nicht „schocken“. Da ist die Gesundheitsprüfung meist kein Problem. Aber es wird auch noch eine zweite – „subjektive“ – Komponente abgefragt: Passt die Höhe der gewünschten BU-Rente auch mit dem Einkommen zusammen? Die Versicherer fragen bei Antragstellung genau nach dem beruflichen Status, dem damit zusammen hängenden Einkommen und auch nach anderweitigen Absicherungen – all das, um zu verhindern, dass Kunden ein Ersatzeinkommen versichern, das wesentlich ihr Einkommen und damit ihren tatsächlichen Bedarf übersteigt. Wozu benötigt zum Beispiel ein Medizinstudent im Praktischen Jahr eine Berufsunfähigkeitsrente von monatlich 2.000 Euro? Da genügt doch eine geringere Rente, um für ein ausreichendes Ersatzeinkommen zu sorgen mit der Möglichkeit, dies als Assistenzarzt bedarfsgerecht anzupassen.
Weder bei den Gesundheitsfragen, noch bei der „finanziellen Risikoprüfung“ lohnt es sich, falsche Angaben zu machen! Im Leistungsfall wird genau geprüft. Und wenn sich dann herausstellt, dass bei Antragstellung unrichtige Angaben gemacht oder wesentliche Informationen verschwiegen wurden, dann kann der Versicherer im schlechtesten Fall die Leistung verweigern.
Ja, und dann gibt es noch das „Kleingedruckte“ – die Versicherungsbedingungen
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| Autor(in): Peter Dahlhausen ([email protected]) |
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Für alle diejenigen, die kurz vor dem Ende des PJ stehen oder
schon fertig sind und sich fragen, wie es nun weitergeht, habe ich
versucht, die wichtigsten Fragen zusammenzutragen.
Falls Euch noch Ideen kommen, für weitere Anregungen per PN
oder im Thread bin ich sehr dankbar
Zusätzliche Infos gibt es auch noch im "Nach
dem Studium"-Bereich bei MEDI-LEARN.
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Approbation &
Ärztekammer
1. Welche Formulare brauche ich
für den Erhalt der Approbationsurkunde?
2. Wo muß ich die Approbation beantragen?
3. Wofür gibt es die Ärztkammern?
4. Was kann ich mit dem Arztausweis anfangen?
5. Muß ich CME-Punkte sammeln? Welche Möglichkeiten
gibt es?
6. Was für Pflichtversicherungen brauche ich?
7. Welche weiteren Versicherungen sind empfehlenswert?
Die Bewerbung
8. Wie erfahre ich, wo Stellen frei sind?
9. Blind bewerben?
10. Wenn ich die Wahl habe, lieber an die Uni oder das
mittelgroße kommunale Haus?
11. Wo kann ich mir Infos über Arbeitsatmosphäre der
einzelnen Häuser besorgen?
12. Was brauche ich als Bewerbungsunterlagen?
13. Wie bereite ich mich auf ein Bewerbungsgespräch vor?
Tips zur Weiterbildung
14. Wo erfahre ich, was ich für die Facharztausbildung
benötige?
15. Was kann ich mir anerkennen lassen, wenn ich woanders
hineinschnuppern möchte?
16. Welche Fortbildungen sind notwendig?
Arbeiten im Ausland
17. Muß ich auch dann einer Ärztkammer betreten,
wenn ich sofort im Ausland arbeiten will?
18. Was muß ich für die Anerkennung der
Weiterbildungszeit berücksichtigen?
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1. Welche Formulare
brauche
ich für den Erhalt der Approbationsurkunde?
(evtl sind je nach Bundesland/ Bezirksregierung nicht alle
nötig, am besten bei der jeweiligen Bezirksregierung auf der
Homepage nachschauen)
- einen formlosen Antrag auf Approbation
- eine amtlich beglaubigte Kopie des Zeugnisses der Ärztlichen
Prüfung
- tabellarischer unterschriebener Lebenslauf
- amtlich beglaubigte Kopie der Geburtsurkunde
- Nachweis der Staatsangehörigkeit
- Polizeiliches Führungszeugnis (Belegart 0), gibt es bei
Eurem Einwohnermeldeamt, maximal 4 Wochen alt!
- Ärztliche Bescheinigung, daß Ihr von Eurer
Gesundheit her fähig zur Berufsausübung seid
(kann jeder approbierte Arzt ausstellen), maximal 4 Wochen alt!
- Ehrenerklärung, daß weder ein Strafverfahren noch
staatsanwaltschaftliche Ermittlungen
gegen Euch laufen
- ggf amtlich beglaubigte Kopien von Promotions- und Heiratsurkunde
Die Anträge werden meist innerhalb von 2 Wochen bearbeitet,
also für das Führungszeugnis nicht zu früh
losgehen. Das Führungszeugnis kostet in NRW 13 Eur und dann
kommen noch 10-20 Eur für die Beglaubigungen dazu (voll
absetzbar).
2. Wo muß ich
die Approbation beantragen?
Bei Eurer zuständigen Landes- oder Bezirksregierung. Welche
das ist, erfahrt Ihr vom Dekanat, und dann schaut genau auf der
entsprechenden Homepage, welche Formulare Ihr an welche
Behörde schicken müßt.
Die Approbation kostet in NRW 130 Eur.
Man kann die Approbation vor dem 3. Stex beantragen, muß dann
aber das Zeugnis vom 3. Stex nachreichen.
3. Wofür gibt es
die Ärztkammern?
Die Landesärztkammern regeln die Weiterbildungsordnung in
ihrem Zuständigkeitsbereich, außerdem sind sie
für die ganzen Formalitäten wie Artzausweis, CME
& Co verantwortlich. Meistens bieten sie auch Fortbildungskurse
an.
Die Bundesärztekammer ist nur ein loser
Zusammenschluß der LÄK, der Vorschläge
machen kann.
4. Was kann ich mit dem
Arztausweis anfangen?
Der Arztausweis ermöglicht das „Einkaufen“
von rezeptpflichtigen Medikamenten in der Apotheke gegen Barzahlung
(außer BTMs). Einfach bei der LÄK beantragen, wenn
Ihr dort angemeldet seid, dazu müßt Ihr denen noch
ein Lichtbild schicken.
Momentan ist die Gesetzeslage da nicht ganz eindeutig, weil trotzdem
ein Rezept erforderlich ist, das könnte sich in naher Zukunft
aber wieder ändern.
5. Muß ich
CME-Punkte sammeln? Welche Möglichkeiten
gibt es?
Die CME-Punkte sollen einen Nachweis darüber liefern,
daß sich fertige Ärzte weiterhin fortbilden.
Für jede absolvierte Fortbildung gibt es Punkte, die auf einem
persönlichen Punktekonto bei der LÄK gutgeschrieben
werden. Elektronisch erfaßt mit Barcode und entsprechendem
Ausweis werden die CME-Punkte bislang in Bayern, Brandenburg, Hessen,
Meck-Pomm, Nordrhein, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein,
Thüringen und Westfalen-Lippe, die anderen LÄKs
werden aber nachziehen.
CME-Punkte muß eigentlich noch keiner sammeln, dies ist zwar
vorgeschrieben für niedergelassene und angestellte
Fachärzte, hat aber noch keine rechtlichen Konsequenzen.
Je nach Vertrag mit Krankenhaus oder KV ist das aber festgelegt, und
hat in dem Fall arbeitsrechtliche Konsequenzen.
Die Richtlinien sehen jedenfalls vor, daß man 250 Punkte in 5
Jahren sammeln muß.
Beispiele für Fortbildungen im Internet gibt es hier.
Es zählen erst die Punkte, die Ihr nach Erhalt der Approbation
sammelt. Was Ihr im PJ macht, könnt Ihr Euch NICHT anerkennen
lassen.
6. Was für
Pflichtversicherungen brauche ich?
- Krankenversicherung: kaum ein Anfänger wird über
die Einkommensbemessungsgrenze kommen, d.h. Ihr müßt
in eine Krankenkasse; evtl bietet sich aber die Möglichkeit
einer Anwartschaft auf eine PKV
- Altersvorsorge: Ihr seid automatisch in der BfA, daraus solltet Ihr
Euch aber schleunigst befreien lassen, weil das Versorgungswerk der
LÄK bessere Leistungen bietet (Antragsformular gibt es bei der
LÄK); ansonsten kann man auch die eingezahlten
Beiträge wiedererhalten oder übertragen, wenn man
weniger als 5 Jahre einbezahlt hat
7. Welche weiteren
Versicherungen sind empfehlenswert?
- private Haftpflicht und Berufsunfähigkeitsversicherung
sollte jeder haben
- zusätzliche Altersvorsorge: ob Riester oder sonstwas, da
solltet Ihr professionelle Berater fragen, insbesondere, wenn Ihr
sofort ins Ausland geht; dann solltet Ihr klären, ob es lohnt,
sofort schon ins Versorgungswerk einzuzahlen
- Berufshaftpflicht: von Arbeitgeberseite seid Ihr da anscheinend nicht
automatisch abgesichert, insofern wäre auch das empfehlenswert
- Rechtsschutzversicherung ist auch empfehlenswert
8. Wie erfahre ich, wo
Stellen frei sind?
Inserate in verschiedenen Ärztezeitschriften,
Intenet-Datenbanken (z.B. hier),
oder einfach mal per E-Mail in Häusern anfragen
9. Blind bewerben?
Blind eine komplette Bewerbung abzuschicken, wird nicht empfohlen, weil
das sehr kostspielig wird (nicht alle schicken die Unterlagen
zurück). Daher lieber mal unverbindlich telefonisch, per
E-Mail oder über dort arbeitende Ärzte anfragen.
10. Wenn ich die Wahl
habe, lieber an die Uni oder das
mittelgroße kommunale Haus?
Je nachdem, was man für Karrierepläne hat, ist das
schon entscheidend:
wer Forschung betreiben oder später mal Abteilungschef werden
oder auch einfach nur schnellstmöglich den FA schaffen will,
ist sicherlich besser an einer Uni aufgehoben, auch wenn dort oft
(nicht zwangsläufig) die Arbeitsbedingungen härter
und anspruchsvoller sind.
Dagegen ist ein angehender Allgemeinmediziner vielleicht besser in
einem kleinen Haus aufgehoben, weil er dort mit dem
alltäglichen Spektrum und kleinerer Ausstattung konfrontiert
ist.
WICHTIG: vorher über die Weiterbildungsbefugnis des Hauses/
Chefs erkundigen!
11. Wo kann ich mir Infos
über Arbeitsatmosphäre der
einzelnen Häuser besorgen?
Auch dafür gibt es Datenbanken (z.B. hier). Ansonsten
nachfragen, wenn man wen kennt, der da arbeitet.
12. Was brauche ich als
Bewerbungsunterlagen?
- Anschreiben (lose als erstes Blatt in die Mappe legen)
- evtl Deckblatt
- Lebenslauf, unterschrieben und mit Lichtbild
- Approbation
- evtl Referenzen
- Examenszeugnisse
- evtl Promotion/ Veröffentlichungen
- evtl Famulaturbescheinigungen
- Nachweise von Zusatzqualifikationen
Anschreiben und Lebenslauf sind Originale, alles andere unbeglaubigte
Kopien.
Tip: auf Angaben konzentrieren, die Euch für den
zukünftigen Arbeitgeber interessant machen, nicht unbedingt
alles erwähnen (z.B. bei den Zusatzqualifikationen).
Tips zur Bewerbung bekommt Ihr auch bei Via medici
13. Wie bereite ich mich
auf ein Bewerbungsgespräch vor?
Im Gespräch solltet Ihr Euch so gut wie möglich
verkaufen, ohne dabei aufgeblasen zu wirken.
Erfahrungen von anderen Bewerbern gibt es z.B. hier.
14. Wo erfahre ich, was
ich für die Facharztausbildung
benötige?
In der Weiterbildungsordnung der entsprechenden
Landesärztekammer Links.
15. Was kann ich mir
anerkennen lassen, wenn ich woanders
hineinschnuppern möchte?
Auch das erfahrt Ihr von der LÄK. Für viele
Fachbereiche kann man sich aber ab einem halben Jahr auch
Tätigkeiten in anderen Fachbereichen anerkennen lassen, wenn
Ihr also nicht sicher seid, besteht durchaus die Möglichkeit,
ohne oder nur mit wenig Zeitverlust woanders hineinzuschnuppern.
16. Welche Fortbildungen
sind notwendig?
Grundsätzlich müßt Ihr Euch in den
Bereichen fortbilden und Kurse besuchen, die zur Erlangung Eures
gewünschten FA notwendig sind.
Darüberhinaus müßt Ihr für die
Arbeit in kleinen Häusern ohne diensthabenden Radiologen die
Fachkunde Strahlenschutz(umfaßt Grundkurs, Unterweisung,
Spezialkurs und Bescheinigung über 1jährige
Tätigkeit vom Strahlenschutzbeauftragten des KH) besitzen,
sonst dürft Ihr nachts keine Röntgenuntersuchungen
anordnen.
Nützlich sind darüberhinaus auch solche Fachkunden/
Zusatzbezeichnungen wie z.B. Notfallmedizin.
17. Muß ich
auch dann einer Ärztkammer betreten,
wenn ich sofort im Ausland arbeiten will?
Nein, bürokratische Hindernisse bei einer Rückkehr
nach D bestehen laut Auskunft der ÄK nicht.
18. Was muß ich
für die Anerkennung der
Weiterbildungszeit berücksichtgen?
Fragt am besten direkt bei der LÄK nach, ob das entsprechende
Haus im Ausland eine vergleichbare Weiterbildungsbefugnis hat, damit
Euch die Zeit dort auch wirklich voll anerkannt wird. Entsprechende
Zusagen laßt Euch dann am besten schriftlich
bestätigen.
[zum Originalbeitrag hier klicken] |
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| Autor(in): Evil ([email protected]) |
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| Autor(in): Redaktion MEDI-LEARN ([email protected]) |
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| Das folgende Cartoon wurde uns von unserer Partnerseite www.rippenspreizer.com zur Verfügung gestellt. | |  | | | | Auf der Webseite www.rippenspreizer.com findet Ihr 400 weitere Cartoons inklusive E-Cardfunktion und vielen anderen Gimmicks. |
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| Autor(in): Redaktion Medi-Learn.net ([email protected]) |
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Veröffentlichung der ersten Ergebnisse im Journal of Clinical Investigation: Wissenschaftler der Abteilung Klinische Immunologie der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) haben in vorklinischen Untersuchungen an Mäusen einen neuen Mechanismus bei immunbedingten Erkrankungen des Blutes entdeckt. Die Wechselwirkung zwischen C5a, einem Entzündungsmediator, und Rezeptoren auf Fresszellen der Leber entscheidet darüber, ob diese eine Infektion abwehren können oder aber eine schädliche Autoimmunreaktion auslösen.
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„Unsere Arbeitsgruppe hat damit weltweit erstmals diesen neuen Mechanismus beschrieben“, erläutert Professor Dr. J. Engelbert Gessner, MHH-Abteilung Klinische Immunologie. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift „Journal of Clinical Investigation“ veröffentlicht. Die Fresszellen in der Leber – die Kupffer Zellen - reinigen das Organ von allen Fremdstoffen, aber auch von körpereigenen Stoffen, wie zum Beispiel überzähligen und geschädigten roten Blutkörperchen. Welche Einflüsse die Fresszellen dazu bewegen, eine Erkrankung zu verhindern oder aber zuzulassen, war bislang nicht erforscht. Unklar war auch, in welcher Weise sie zu Autoimmunerkrankungen beitragen. Bei der autoimmunbedingten Blutarmut – der so genannten autoimmunhämolytischen Anämie bildet das Immunsystem Antikörper gegen die eigenen roten Blutkörperchen, betrachtet also diese Teile des eigenen Körpers als fremd. Bislang wusste man, dass die mit Autoantikörpern markierten Blutzellen in der Leber erkannt und abgebaut werden – die zellulären Vorgänge und Regulationsmechanismen waren allerdings unbekannt.
Die Arbeitsgruppe von Professor Gessner konnte nun mit dem C5a den Faktor identifizieren, der die Abwehrleistung von Kupffer Zellen steuert. Wenn C5a fehlt, werden die roten Blutkörperchen von Rezeptoren auf den Fresszellen zwar erkannt, aber nicht mehr zerstört – Tiere entwickeln im Experiment dann keine Symptome einer Blutarmut. „Uns überraschte zudem der Befund, dass die Kupffer Zellen selbst entscheiden, ob C5a freigesetzt wird“, sagt Professor Gessner. „Wenn es nun gelingt, diesen neuen Mechanismus in der Bildung von C5a zu blockieren, ergäben sich daraus verbesserte Möglichkeiten der Behandlung.“
Weitere Informationen geben Ihnen gern Professor Dr. J. Engelbert Gessner, Abteilung Klinische Immunologie, oder Professor Dr. Reinhold E. Schmidt, Abteilung Klinische Immunologie
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| Autor(in): MEDI-LEARN ([email protected]) |
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| 9. Campus Virchow - Klinikum Charite Universitätsmedizin zu Berlin Med. Klinik mit Schwerpunkt Nephrologie und internistische Intensivmedzin - Innere Med
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- zurück zum Inhalt - |
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Ob Famulatur, Krankenpflegepraktikum, PJ-Tertial oder Ausbildung zum Facharzt - immer wieder steht man als junger Mediziner vor der Frage Bin ich dort eigentlich gut aufgehoben? Wer vorab Informationen zur Tätigkeitsstelle herausbekommt, kennt meist jemanden, der dort schon einmal gearbeitet hat. Für alle anderen gibt es ab sofort die Klinikwahrheiten von MEDI-LEARN - eine interaktive Datenbank mit Bewertungen von Kliniken, aus der wir euch an dieser Stelle die Klinikwahrheit der Woche vorstellen wollen:
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Klinikwahrheit: Campus Virchow - Klinikum Charite Universitätsmedizin zu Berlin Med. Klinik mit Schwerpunkt Nephrologie und internistische Intensivmedzin - Innere Medizin - Berlin
| Nr. der Bewertung: | 9051-245 |
| Autornickname: | schwarzekoechin (Private Nachricht senden) |
| Klinik: | Campus Virchow - Klinikum Charite Universitätsmedizin zu Berlin Med. Klinik mit Schwerpunkt Nephrologie und internistische Intensivmedzin |
| Stadt: | 13353Berlin |
| Fachrichtung: | Innere Medizin |
| Tätigkeit: | PJ-Tertial |
| Zeitpunkt: | 2006 |
| Chefarzt: | Prof. Frei |
| Bundesland: | D-Berlin |
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| Note Arbeitsklima: | 1 - sehr gut |
| Kommentar Arbeitsklima: | Auf der internistischen Intensivstation herrscht ein nettes und angenehmes Klima unter den ärztlichen Kollegen, so dass man auch als PJ-ler schnell ins Team aufgenommen und einbezogen wird. |
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| Note Weiterbildungsangebot: | 1 - sehr gut |
| Kommentar Weiterbildungsangebot: | Das Fortbildungsprogramm fuer PJler ist ausgezeichnet. Es gibt fast tägliche die Möglichkeit an Fortbildungen teilzunehmen, wobei sich die einzelnen Fachrichtungen auf bestimmte Wochentage festgelegt haben, Bsp. Do. EKG-Kurs, dieser ist sehr zu empfehlen |
| Kommentar Forschung: | Nein man ist nicht verpflichtet im PJ an irgendwelchen Forschungsarbeiten teilzunehmen. Zu den angeboten kann ich nichts weiter sagen, aber bestehen bestimmt. |
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| Note Zeit: | 2 - gut |
| Kommentar Zeit: | Als PJ-ler bzw. Assistensarzt arbeitet man im Dreischichtsystem, so kann man als Abendtyp auch die gelegenheit nutzen mal spätschicht zumachen. Durch das Dreischichtsystem sind Überstunden nicht zu ueblich oder nur im geringen Umfang. Wenn mal mehr machen will und länger bleiben ist dies kein Problem |
| Kommentar Bezahlung: | Naja was soll ich dazu noch sagen, als PJ bekommt man halt nichts. |
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| Note Karriere: | 4 - ausreichend |
| Kommentar Karriere: | Die Chancen aufzusteigen sind an Universitätskliniken sicher eher gegeben als an kleinen Krankenhäusern, da Berlin aber chronischen Geldmangel hat, sieht es mit Anstellungsangeboten eher nicht so rosig aus. |
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| Note Ausbildung: | 1 - sehr gut |
| Kommentar Ausbildung: | Durch das sehr gute Verhältnis zu allen ärztliche Kollegen bekam ich sowohl Anleitungen von den Assistensarzten als auch OA. Jemand spezielles war mir nicht zu gewiesen worden. |
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| Note Betreuung: | 1 - sehr gut |
| Kommentar Betreuung: | Ansprechpartner waren sowohl auf der Station vorhanden als auch sehr nette im Lehrsek. |
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| Gesamtnote: | 1 - sehr gut |
| Abschließender Kommentar: | Mir hat es sehr viel Spaß gemacht, aber ich habe dabei auch eine ganze Menge gelernt. So dass ich abschliessend sagen kann, ich hatte sehr viel Glueck mit meinem Inneren Trimester.
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| Autor(in): Redaktion Medi-Learn.net ([email protected]) |
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Wir möchten euch diesen Beitrag aus dem MEDI-LEARN Forum, der dort sehr kontrovers diskutiert wird, nicht vorenthalten.
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ich habe mir das Forum mal angeschaut und dachte, ich poste hier ins Anfängerforum mal meine aktuelle Situation. Ich möchte da nichts beschönigen oder schlecht reden. Ich möchte es einfach "objektiv" versuchen darzustellen um einigen, die sich nicht sicher sind ein realistisches Bild über diesen Beruf zu geben und spätere Enttäuschungen zu vermeiden.
Ich bin 28 Jahre alt, habe hier in Leipzig mit damals 1.1 ser Abi nach meinem Zivi studiert und anschließend in der Nephrologie promoviert.
Ich empfand das Studium als enorm hart, in der Vorklinik wurden schon damals recht stark aussortiert. Von 398 Studenten konnten sich nach 4 Semestern nur 180 zum Physikum anmelden. In der Klinik wurde es dann auch nicht wirklich entspannter - klar der Umgangston war anderes - aber sonst - alles beim Alten.
Die meisten Tage waren bei mir Lerntage - von früh 7 Uhr bis abends 23 Uhr. Sicher - mit der ein oder anderen Pause - soviel Zeit am Stück lernen kann eh niemand. Trotzdem ging es bei mir 7 Tage die Woche und fast das ganze Jahr. Effektiv frei hatte ich, wenn ich alles zusammenzähle vielleicht 2 Wochen im Jahr.
Klar - es gab andere, die weniger machten. Aber da muss man sich fragen, ob diese Leute auch in der Regelstudienzeit blieben, wirklich jedes Testat beim 1. Anlauf schafften und einem die Wahrheit erzählen, denn keiner kommt mit dem Wissen auf die Welt und die wenigsten merken sich alles von 1 mal durchlesen.
Was ich damit sagen will - es ist schon happig und man verzweifelt des öfteren.
Das Studium ist ja nur eine Übergangssituation zum Job. Ich arbeite in der Inneren Medizin, Vollzeit. Laut Vertrag 40 Stunden in der Woche.
Es schaut aber real so aus, dass ich 10 Tage am Stück täglich mindestens 12h arbeite und dann 4 Tage frei habe. Überstunden werden nicht bezahlt und sollen durch Freizeitausgleich ausgeglichen werden - was aber aufgrudn von Personalmangel unmöglich ist.
Der Hammer kommt jetzt: ich verdiene im Monat 1.200 Euro auf die Hand, netto - und das in Vollzeit, Zulagen ( Nachtschicht etc. ) gibt es keine. Man Vater als BWLer sagte, es sei sinnvoller Hartz IV zu beantragen und sich zuhause hinzusetzen, gerade als singel.
Ich selbst schäme mich für mein Gehalt, und von "Ich bin Arzt" zahlt sich meine Miete auch nicht. Ich bin trotz 6 Jahren Studium und Promotion und einer 2 im Examen nicht in der Lage eine Familie zu ernähren. Ich kann euch nur sagen, dass deprimiert.
Und der neue Trarifvertrag? Ich lach mich schlapp. Ob er überhaupt auf Leipzig angewendet wird ist mehr als fraglich - und selbst wenn - da gibts ne Klausel die gehaltsabschläge bei einer wirtschaftlichen Notlage erlaubt. Man Vater meinte dazu, dass es sogar ein Buchhalter schaffen würde eine höhst rentable Klinik anhand der Vorgaben auf dem Papier als wirtschaftlichen Notfall aussehen zu lassen.
Jetzt fragt euch selbst, ob ihr so ein Leben wollt? Und zum Thema schöner Job: Ich behaupte, das 40% der Leute den Respekt vor dem Arzt - berechtigt oder nicht - verloren haben. Mir wurde mal noch beigebracht, dass man sich wächt, bevor man zum Arzt geht. Das tut heute nicht mehr jeder. Man wird vom Chef behandelt wie der letzte Idiot, bekommt alle cholerischen Anfälle ab.
Die Krönung: Ich musste mich von der Schwester fragen lassen, wieso ich mir so ein Studium angetan hab. Sie selbst bekommt 1.100 Euro und hat nen geregelten 8h Tag. - Die Frage tat weh, war aber mehr als berechtigt. Wenn ich mir dann noch überlege, dass man davon Bafög udn in Zukunft wohl auch Studiengebüren zurückzahlen soll - Uiuiuiui.
Und Ausland: Die wollen auch nur fertig ausgebildete Fachkräfte - eh man da als Assi was findet....
Und auch ich war froh, hier in Leipzig unterzukommen. Ich hatte mich 1 Jahr beworben, in ganz Deutschland. Es gab aber wenn nur befristete Stellen - und auch da sehr wenige.
Fazit:
Überlegt es euch gut, ob ihr euch das wirklich antun wollt! Meine Jungend ist vorbei - ich hab fast nur gelernt und geschufftet und steh jetzt schlechter da als ein Facharbeiter.
[zum Originalbeitrag hier klicken] |
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| Autor(in): sklave-in-weiss (E-mail ist der Redaktion bekannt ([email protected])) |
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Ein Mann mittleren Alters erscheint mit vorgetäuschten, hochdramatischen Beschwerden in der Notfallambulanz einer großen Klinik und veranlasst durch seine Schilderungen umfassende diagnostische und therapeutische Eingriffe. Aufgrund der erfundenen und phantasievoll ausgeschmückten Anamnese wird bei diesem Patienten fälschlich eine somatische Diagnose gestellt und eine entsprechende Behandlung eingeleitet.
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Nach deren Abschluss zieht der Patient in das nächste klinische Zentrum weiter, um dieselbe Inszenierung zu wiederholen. In Extremfällen gelingt es ihm, mehrere hundert nacheinander erfolgende stationäre Aufnahmen zu realisieren. Ein Beitrag in der Zeitschrift "Fortschritte der Neurologie, Psychiatrie" (Georg Thieme Verlag, Stuttgart) führt noch zwei weitere artifizielle Störungen an, nämlich meist weibliche Patienten, die sich selbst invasive körperliche Schäden zufügen, und das erweiterte Münchhausen-Syndrom (by-proxy-Syndrom), wenn eine Mutter anstelle einer Selbstschädigung ihr Kind in einem Akt der Misshandlung verletzt und dann zum Arzt bringt. Die selbst- oder fremdschädigenden Handlungen werden zumindest zu einem großen Anteil in einem Zustand qualitativer Veränderungen des Bewusstseins unternommen, die den Patienten oft nicht bewusst zugänglich sind. Selbstschädigendes Verhalten bei artifiziellen Störungen reicht von einfachem Erfinden oder Inszenieren von Symptomen über Manipulation von Körpersekreten bis zu direkten Manipulationen am eigenen Körper, beispielsweise Injektion von fiebererzeugendem Material.
Diese Patienten sind sehr erfinderisch. So werden künstlich Hauterkrankungen herbeigeführt durch Einbringen von Eiter verursachendem Material, das Krankenblatt kann gefälscht werden, es können Stoffwechselstörungen vorgetäuscht werden, zum Beispiel eine Schilddrüsenüberfunktion durch Einnahme von Schilddrüsenhormonen, eine Amylaseanreicherung im Urin durch Speichelzusatz zu der Urinprobe und vieles andere. Es wird geschätzt, dass bis zu fünf Prozent der Patienten in Großkliniken an solchen artifiziellen Störungen leiden. Die Prognose der Patienten ist schlecht aufgrund einer zunehmenden Invalidisierung durch die Ärzte. Der größte Teil der Patienten kann nur im Rahmen psychiatrisch-psychotherapeutischer Krisenintervention behandelt werden. Dabei muss vor allem bei Patienten mit artifiziellen Störungen und "by-proxy"-Syndromen die Frage gestellt werden, ob angesichts der vitalen Gefährdung betroffener Kinder eine Behandlung gegen den expliziten Willen des Patienten erfolgen sollte. Artifizielle Störungen. Fortschritte der Neurologie Psychiatrie 2006; 74; Nr. 10; S. 591-606.
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| Autor(in): PsychPress () |
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Selbstverleugnung
Cristina erweist sich als ausgesprochen schwierige Patientin. Die Tatsache, dass ihre Mutter zu Besuch ist, macht es nicht einfacher. Sie will unbedingt wieder arbeiten und ist besonders fasziniert von dem Fall einer jungen Frau, Kalpana, die wegen Herz-Rhythmus-Problemen im Krankenhaus liegt. Mittlerweile scheinen sich bei Derek Zweifel einzustellen, ob er seine Ehe wirklich endgültig als gescheitert sehen will. Die Scheidungspapiere unterschreibt er jedenfalls zunächst nicht.
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| Autor(in): MEDI-LEARN ([email protected]) |
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