13.10.2006

Ausgabe 318

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591681Wirken Mobilfunkfelder auf Zellen?
Diskutiert wird in Öffentlichkeit und Fachkreisen, ob insbesondere Felder von Funkanwendungen, wie dem Mobilfunk, einen Einfluss auf Mensch und Umwelt haben können. ....

In Kooperation mit: Georg Thieme Verlag  *  Deutsche Ärzte Finanz  * deutsche apotheker- und ärztebank

 
 Inhalt (jetzt auch anklickbar)
1.Editorial
2.Pneumokokkeninfektionen
3.Famulatur im Kantonsspital Münsterlingen, Schweiz
  
4.Existenzrisiko Berufsunfähigkeit
5.MEDI-LEARN Interview mit Examenskadidaten
6.Medi-Jobbörse: Der Jobticker
  
7.Cartoon der Woche: Freunde
8.Gestörtes Zelltodprogramm als Ursache für Therapieresistenz akuter Leukämien
9.Klinikwahrheiten Neurologie - Halle
  
10.Wirken Mobilfunkfelder auf Zellen und Körpermoleküle?
11.Nur ein Drittel der Studienwünsche erfüllbar
12.Grey's Anatomie - Die Jungen Ärzte
  
13.Abo, Impressum, Mitarbeit
    
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 1. Editorial
  

Hallo zusammen,

Die Blätter färben sich bunt, der Herbst hält Einzug, die Abende werden länger. Genau die richtige Stimmung um in unser neuesten Ausgabe der Onlinezeitung zu stöbern.

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Wir haben folgende lesenswerte Beiträge:
Die Schutzimpfung von Kleinkindern gegen Pneumokokkeninfektionen senkt effektiv die Rate antibiotikaresistenter Erkrankungsfälle. Davon berichtet der Gastbeitrag der DMW.

Bei der Wirkung von Krebsmedikamenten spielt der programmierte Zelltod eine wichtige Rolle. Die Wilhelm Sander-Stiftung fördert ein entsprechendes Forschungsprojekt der Uni Ulm.

Heike Braunsfurth schildert ihre Eindrücke als Famulantin in der Schweiz.

Wirken Mobilfunkfelder auf Zellen und Körpermoleküle? Diese Frage beschäftigte die Teilnehmer einer Expertentagung an der Uni Rostock.
Dies und mehr...

Bis zur nächsten Ausgabe,
Angelika, Jens und Christian
Redaktion MEDI-LEARN

P.S: Gerade neu erschienen:
Hammerfragen: Original IMPP-Fälle mit Kommentaren von MEDI-LEARN

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 2. Pneumokokkeninfektionen
Impfung von Kleinkindern senkt Erkrankungsrate

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Antibiotikaresistente Pneumokokkeninfektionen sind ein medizinisch und wirtschaftlich weltweites Gesundheitsproblem. Die meisten dieser Erkrankungen werden durch Serotypen verursacht, die in einem Konjugatimpfstoff enthalten sind, dessen Wirksamkeit nun in einer amerikanischen Studie überprüft wurde.

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1998 waren 78% der invasiven antibiotikaresistenten Pneumokokkeninfektionen durch die Serotypen 6B, 9V, 19F und 23F verursacht. Die für Kinder < 2 Jahren seit dem Jahr 2000 empfohlene Schutzimpfung enthält diese und zwei weitere Serotypen. M. O. Kyaw et al. registrierten in acht Regionen der Vereinigten Staaten mit einer Bevölkerung von 14,3–16,9 Millionen Menschen alle Erkrankungsfälle von 1996–2004. Der Pneumokokkennachweis erfolgte aus Blut, Liquor oder Pleuraexsudat. 24 825 Präparate wurden untersucht. Bis 1999 nahm die Erkrankungshäufigkeit durch antibiotikaresistente Stämme zu.

Nach Einführung der Schutzimpfung, die bei 73% der Kinder im Alter von 19–35 Monaten erfolgte, kam es zu einem deutlichen Rückgang. Dies galt sowohl für Penicillin- als auch Erythromycin-resistente Infektionen. Am deutlichsten war die Abnahme um 81% bei Kleinkindern. Doch auch in der Gesamtbevölkerung und vor allem bei älteren Menschen ging die Zahl der antibiotikaresistenten Pneumokokkeninfektionen signifikant zurück. Die Gesamtzahl der Erkrankungsfälle fiel von 66 100 in 1999 auf 36 600 in 2004. Bei über 65-Jährigen nahm die Inzidenz um 49% ab. Auch letale Verläufe kamen seltener vor (7200 in 1999 und 4700 in 2004).

Demgegenüber stieg die Anzahl der Fälle mit antibiotikaresistenten Infektionen durch andere Serotypen. Dabei handelte es sich überwiegend um die Typen 6A und 19A. Während für Serotyp 6A eine relative Schutzfunktion durch den im Impfstoff enthaltenen Typ 6B besteht, nehmen Infektionen mit Serotyp 19A weiter zu und sind Hauptverursacher antibiotikaresistenter Infektionen der oberen Atemwege.

Fazit
Die Schutzimpfung von Kleinkindern gegen Pneumokokkeninfektionen senkt effektiv die Rate antibiotikaresistenter Erkrankungsfälle. Von Sekundäreffekten wie verminderte Erregerübertragung profitieren die Gesamtbevölkerung und vor allem ältere Menschen, so die Autoren.



Kommentar zur Studie
Neben dem Therapieziel mit reduzierter Erkrankungshäufigkeit der geimpften Kleinkinder wurde durch die Untersuchung vor allem die Bedeutung des „Rudel- Effektes“ deutlich, so D. M. Musher in seiner Stellungnahme. Die um fast 50% verminderte Ansteckung Erwachsener spräche für eine Verbreitung der Schutzimpfung, die sowohl medizinisch als auch gesundheitsökonomisch empfehlenswert sei. Die Studie zeige darüberhinaus die Notwendigkeit in Zeiten zunehmender Impfmüdigkeit auf die positiven Auswirkungen von Schutzimpfungen hinzuweisen und Impfprogramme auf den neuesten Stand zu bringen. Problematisch bleibe die Zunahme antibiotikaresistenter Infektionen durch andere Serotypen.



Gastbeitrag aus der DMW
Dieser Beitrag stammt aus der Deutschen Medizinische Wochenschrift (DMW)- diese Zeitschrift könnt ihr volle 3 Monate in 12 Ausgaben kostenlos probelesen.
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Autor(in): Dr. med. Susanne Krome ()
  
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 3. Famulatur im Kantonsspital Münsterlingen, Schweiz

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Die große Motivation, eine Famulatur in der Schweiz zu machen, ist neben der Tatsache, dass man dort Geld verdient natürlich auch, dass man dort als „Unterassistent“ voll in den Klinikalltag eingegliedert wird und sogar gebraucht wird. Ein Aufenthalt in den Wintermonaten hat zudem den Vorteil, dass man jedes Skigebiet relativ schnell und problemlos erreichen kann.

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Da ich im Februar ein einwöchiges Seminar in der Hochgebietsklinik Davos „gebucht“ hatte, bot es sich also an, sich direkt im Anschluss für eine Famulatur zu bewerben. Die Unterassistentenstellen sind sehr schnell besetzt, da viele PJ’ler aus Deutschland sich auch darum reißen. Aber auch vor dem PJ kann man sich schon als Unterassistent tätig sein. Nach einem großen Bewerbungsmarathon in verschiedenen Kliniken in der Schweiz erhielt ich vom Kantonsspital Münsterlingen im Thurgau eine Zusage für die gewünschten vier Wochen im Februar und März 2005. Nach einer kurzen Bestätigung meinerseits bekam ich dann auch bald den Vertrag zugeschickt. Ca. 1200 CHF (das sind ca. 800€) für einen Monat – da sagt man nicht nein!

Anreise und Unterkunft
Münsterlingen kann man bequem mit der Bahn über den deutschen Bahnhof Konstanz erreichen. Die Haltestelle heißt „Münsterlingen Spital“ und ist daher auch nicht zu verfehlen. Man wird problemlos im Personalwohnheim der Klinik, welches direkt hinter der Klinik liegt, untergebracht. Die Zimmer sind ordentlich und man teilt sich pro Etage eine gemütliche Küche.

Das Krankenhaus
In der Schweiz sagt man zum Krankenhaus „Spital“. Das Spital liegt direkt am Bodensee. Das Kantonsspital gehört der „Spital Thurgau AG“ an. Es gibt drei weitere Kliniken in Frauenfeld, St. Katharinental und die Psychiatrie in Münsterlingen.

Die Arbeit 
Die Chirurgie und die Orthopädie arbeiten in Münsterlingen eng zusammen. So beginnt der Tag mit einem gemeinsamen Frührapport um 7.45 Uhr. Zu meiner Zeit waren wir fünf Unterassistenten in diesem Bereich. So haben wir uns nach der Besprechung den OP-Plan angeschaut und dann entschieden, wer welche Operation assistiert. Das Spektrum der Operationen reicht von kleinen Karpaltunnel-OPs über Endoprothesen und Unfallversorgung zu Gallenblasen-OPs sowie Tumoreingriffen. Kurz gesagt: Es gibt eigentlich alles. Und für die meisten OPs werden auch die UHU’s (= Unterassistenten) gebraucht. Dies ist auf dem OP-Plan mit einem dezenten cm (= cand. med.) gekennzeichnet. Wenn man nicht gerade das große Los der ersten OP gezogen hat, kann man den Tag etwas ruhiger angehen. Auf Station legen die Schwestern schon die Unterlagen für die Neuaufnahmen (= Eintritte) des Tages bereit. Sobald ein neuer Patient auftaucht, wird er von einem der UHU’s gründlichst untersucht und eine ausführliche Anamnese erhoben. Dies wird im Anschluss mit dem für diese Station zuständigen Assistenzarzt besprochen. Am Anfang war ich mir bei vielen Sachen unsicher, doch man kann wirklich jederzeit jeden fragen. Auch der Chefarzt kümmert sich sehr um das Wohlbefinden der UHU’s. Jeder UHU hat seinen eigenen Pieper und so wird man dann im Laufe des Tages zu den Operationen gerufen, für die man sich am Morgen gemeldet hat. Nachmittags um 16 Uhr ist der zweite Rapport, bei dem die Neuaufnahmen durchgegangen werden und die gelaufenen OPs besprochen werden. Danach findet die Visite statt. Die Unterassistenten teilen sich die Dienste. So hat man etwa einmal in der Woche Nachtbereitschaft und einmal im Monat Wochenenddienst. Beim Nachtdienst kann man nach dem normalen Tagesablauf in der Notaufnahme helfen und Platzwunden nähen, Brüche eingipsen oder Patienten selbständig aufnehmen und das weitere Vorgehen mit dem diensthabenden Assistenzarzt besprechen. Wenn keine Notoperation auf dem Plan steht, kann man dann abends auch mit dem Pieper in der Tasche nach Hause gehen. Wenn man in der Nacht gebraucht wird, wird man gerufen. Und die Notfälle in der Nacht sind die spannendsten! 

Die Freizeit
Münsterlingen ist der ideale Ausgangspunkt für viele Freizeitaktivitäten. Die umliegenden Städte lohnen sich zu besichtigen. St. Gallen hat eine schöne Altstadt, in Konstanz kann man zu deutschen Preisen gut einkaufen (es gibt auch einen Aldi direkt am Bahnhof), Zürich erreicht man gut mit der Bahn. Einige große Skigebiete der Schweiz kann man mit einem relativ kurzen Anfahrtsweg erreichen. Und wer kein eigenes Auto hat, kann fast sicher sein, dass einer der anderen UHU’s mit dem Auto gekommen ist und seine Wochenenden auch gerne mal zum Skifahren nutzt. Ab März ist dann die Skisaison vorbei und man kann die gut ausgebauten Radwege entlang dem Bodenseeufer zum Radfahren, Joggen und Inlineskaten nutzen.

Fazit 
Es lohnt sich auf jeden Fall schon vor dem PJ als Unterassistent in der Schweiz tätig zu sein. Fachlich und praktisch lernt man sehr viel, das Arbeitsklima im Spital ist wesentlich angenehmer und entspannter als in Deutschland und durch das vielseitige Freizeitangebot empfindet man die Arbeit fast als Urlaub.

Kontakt
Im Internet: www.stgag.ch


   
Autor(in): Heike Braunsfurth (E-Mail ist der Redaktion bekannt ([email protected]))
  
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http://www.stgag.ch
  
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 4. Existenzrisiko Berufsunfähigkeit
Informationen für Medizinstudierende und Berufsstarter

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Berufsunfähigkeit ist ein Risiko, dass sich Ärztinnen und Ärzte im Laufe ihres langen Berufslebens zwangsläufig stellt. Ob im aufreibenden Stationsalltag der Kliniken, der stundenlangen Arbeit am OP-Tisch oder im Unternehmen eigene Praxis: Mediziner sind in der Regel mehr als 30 Jahre höchsten physischen und psychischen Anforderungen ausgesetzt. Belastungen, die zu kurzfristigen Erkrankungen, aber auch zu einer vorübergehenden oder gar dauerhaften Berufsunfähigkeit führen können. Doch wie heißt es so schön im Volksmund: „bange machen gilt nicht“ – gerade deshalb setzt diese 5-teilige Artikelserie zu einem Thema, das durchaus Angst machen kann, auf umfassende sachliche Information und Aufklärung. Angefangen mit der Frage danach, was denn Berufsunfähigkeit überhaupt ist und welche Ursachen sie haben kann, was die Statistik sagt, worauf man beim Kauf eines Versicherungsproduktes achten sollte bis hin zur Preisfrage für eine individuelle Vorsorge für den Fall der Berufsunfähigkeit.

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Teil 4: Leistungen schon bei einer Teil-Berufsunfähigkeit

Die privaten Anbieter von Berufsunfähigkeitsversicherungen bieten – trotz aller in Deutschland weit verbreiteten Normierung – keine standardisierten Versicherungsbedingungen an, sondern sie differenzieren sich in einzelnen Passagen sehr stark voneinander.

So leisten zwar fast alle Versicherer schon bei einer Teil-Berufsunfähigkeit, doch definieren sie diese in ihren Bedingungen unterschiedlich. Während einige Versicherer von „mindestens 50%“ sprechen, was die 50% inkludiert, sprechen andere von „mehr als 50%“, was dann de facto eine gutachterliche Stellungnahme von 55% oder 60% Berufsunfähigkeit voraussetzt, da die Bemessung des BU-Grades in der Regel in 5%-Schritten erfolgt.

Aber auch in anderen wichtigen Punkten unterscheiden sich die Bedingungswerke. Doch welcher Laie kennt sich da aus und kann von sich behaupten „Das habe ich geprüft und ich habe mich schon richtig entschieden“? Da dies nur selten der Fall ist, gerade auch bei Medizinern, haben Verbraucherschützer und unabhängige Ratingagenturen dieser Fragestellung hohe Aufmerksamkeit gewidmet und testen regelmäßig die Bedingungen der verschiedenen Anbieter. Diese Testergebnisse sollten deshalb Neben dem Preis der gewünschten Absicherung und der Qualität der Beratung durch den Versicherungsvermittler ein wichtiges Entscheidungskriterium für die Wahl des „richtigen“ Anbieters sein.

Aber es gibt noch weitere Entscheidungshelfer.

Nimmt man die angesprochenen Ratingergebnissen hinzu, dann gibt es insgesamt 10 wichtige Fragen, die bei Abschluss einer privaten BU-Versicherung zufriedenstellend beantwortet werden sollten:

1. Ist das Versicherungsunternehmen auf Ärzte spezialisiert? (Musterantwort „ja“)
2. Wie schneiden die Versicherungsbedingungen in Ratings ab? (Musterantwort „gut/sehr gut/ empfehlenswert“ in unterschiedlichen Ratings)
3. Werden die Produkte empfohlen, z.B. von ärztlichen Organisationen? (Musterantwort „ja“)
4. Welche Möglichkeiten der außergerichtlichen Streitbelegung sieht der Versicherer außer dem Ombudsmann der Versicherungswirtschaft vor? (Musterantwort „Es gibt eine verbriefte außergerichtliche Möglichkeit des Versicherers“)
5. Wie hoch ist die Prozessquote? (Musterantwort „möglichst 1% oder geringer“)
6. Welche Produktvarianten werden angeboten? (Musterantwort „mit/ohne Sparvorgang, erste und dritte Schicht, auf Garantie- oder Fondsbasis“)
7. Gibt es Optionen, den Versicherungsschutz problemlos an berufliche oder private Veränderungen anzupassen? (Musterantwort „ja“)
8. Gibt es spezielle Modellvarianten für Berufseinsteiger oder Praxisgründe? (Musterantwort „ja“)
9. Wie wird im BU-Fall die Altersvorsorge sicher gestellt? (Musterantwort „Die Altersvorsorge ist im BU-Fall sicher gestellt“)
10. Bietet der Versicherer durch akzeptable Klauseln auch bei Vorerkrankungen Versicherungsschutz? (Musterantwort „ja“).


   
Autor(in): Peter Dahlhausen ([email protected])
  
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 5. MEDI-LEARN Interview mit Examenskadidaten
Mit der E-Gitarre ein bisschen Dampf abgelassen

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1. Wann hast Du begonnen, Dich auf das Examen vorzubereiten? Wie hast Du Deine Lernzeit geplant und eingeteilt?
Ich habe so ca. 9 Wochen vorm schriftlichen Physikum beschlossen, dass es mal Zeit ist, anzufangen, was mich ein wenig überrascht hat, da ich sonst jemand bin der den großen Druck zum Lernen braucht und erst 1-2 Wochen vor 'ner Klausur anfängt.

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Naja einen Lernplan hatte ich nicht wirklich nur so groß bis wann ich welches Fach fertig haben wollte, das waren dann pro Hauptfach Anatomie, Physiologie und Biochemie jeweils 10-14 Tage eingeplant und danach Kreuzen 24/7

2. Wie hat ein typischer Tag während der Lernphase bei Dir ausgesehen?
Für mich war's recht wichtig \"auszuschlafen\" deswegen hab ich selten vor 10 Uhr angefangen. Also bin ich ca. 9 aufgestanden, ab in die Unibibliothek und dann in Büchern versunken. Meist hab ich dann so ca. 17 Uhr erstmal Schluss gemacht und nach einer kleinen Pause daheim ältere Examina des jeweiligen Tagesthemas abends dann noch gekreuzt (die neuesten hab ich mir für die Endphase aufgehoben) Danach gabs dann noch zum "runterkommen" danach noch ne dvd oder ein bisschen chillen mit der Freundin. Zu Leiden meiner Nachbarn musste ich dann und wann auch Abends noch auf meiner E-Gitarre ein bisschen Dampf ablassen, aber das hat immer sehr gut getan :)

3. Thema Ernährung: Fastfood, Nulldiät oder Fertiggerichte? Wie sah Dein Speiseplan in der Zeit der Examensvorbereitung aus?
Naja wirklich gesund ernährt man sich in der Zeit nicht wirklich. Ich habe versucht oft in die Mensa zu gehen, da dort einigermaßen ausgewogene Kost geboten wird, aber ansonsten ist der Tag geprägt von Pommes/Pizza in der Cafeteria und Keksen und Kaffee zum Nachmittag noch mal. Ab und an war auch die gute alte Cola nötig, da die einem durch Coffein und Zucker (deshalb NICHT light) aus dem Mittagsloch holt.

4. Wie sah es mit Pausen (kleine Pause oder freie Tage) zwischen dem Lernen aus? Hast Du besondere Dinge unternommen?
Mal rauszukommen ist auf jeden Fall sehr wichtig. Ab und zu hab ich mich beim Unisport ausgetobt oder war sogar in der Anfangsphase ab und an im Freibad. Und dann gabs da ja noch die WM in der Lern-Anfangsphase die einen gut ablenken konnte. Ich hab mir nie einen festen Tag in der Woche frei gehalten, sondern wenn halt was anstand einfach spontan ne Pause eingefügt. z.B. für ein Robbie Williams Konzert in Hamburg, da ging leider ein ganzes Wochenende für drauf (außer Zugfahrt) aber es hat sich gelohnt!

5. Was hat Dir am meisten Probleme bei der Examensvorbereitung gemacht?
Zunächst gibt es da einfach für jeden seine persönlichen Hassfächer, die besonders viel Motivation verlangen. Bei mir war dies vor allem Embryologie und Beckensitus. Abgesehen von speziellen Themen war's fand ich ziemlich nervig, dass gerade zu Beginn der Lernzeit kein wirkliches Ende in Sicht war. Ich hab so drauf los gelernt und meist gedacht:"das soll jetzt 9 Wochen so weiter gehen? Und danach dann noch fürs mündliche?" Da war nicht viel mit Silberstreifen am Horizont ;) Deshalb hab ich auch besonders früh den Mallorca-Urlaub "für danach" klar gemacht...

6. Was hat Dir besonders viel Spaß gemacht?
Die Kaffee-Pausen zwischendurch! Die dauerten dann auch gerne mal mehrfach so lang wie geplant, vor allem zu WM Zeiten wenn jedes Spiel selbst in der Uniklinik auf Leinwand übertragen wird :) Naja und abgesehen davon vielleicht noch so ein paar Lieblings-Fächer wie Hormone oder gererell große Teile der Biochemie, was mir persönlich am besten von den Hauptfächern gefällt.

7. Mit welcher Literatur (Bücher und CD-ROMs) hast Du Dich auf das Examen vorbereitet und welche Erfahrungen hast Du mit diesen gemacht?
Für Anatomie hab ich mich mit den "kleinen" Frick/Leonhardt/Starck dem Netter und für Neuroanatomie dem Trepel rumgeschlagen. Die erstgenannten fand ich schon immer gut, ist allerdings viel Text, wenig Bilder und aus Zeitgründen kann man sicher nicht alles Lesen. Für Physio und Biochemie hab ich dann zunächst zu den GK Büchern gegriffen, da steht allerdings wirklich nur das allernötigste drin, aber man hat sie schnell durch! Für die Lücken die sich dann beim Kreuzen noch auftun hab ich im Horn bzw für Physio im Schmidt/Thews nachgeschlagen. Der Horn gefällt mir sehr gut, liest sich halt wie Butter und es gibt viele gute Bilder/Schemata. Der Schmidt/Thews lässt sich auch gut lesen, es steht aber einfach zu viel drin und man sollte sich nicht alles antun, Aber auch hier gibt's viele gute Bilder, aber hauptsächlich hab ich ihn "nur" zum Nachschlagen benutzt, wozu genauso der Silbernagl hinhalten kann, ich denk die beiden sind da ähnlich. die letzten 2-3 Wochen ging's dann ans Kreuzen mit der neuesten Mediscript CD-ROM. Kommentare können einem viel helfen, sind aber auch Teilweise nicht unbedingt aufschlussreich. Gerade wenn man schon mehrere Stunden am Kreuzen ist und dann eine blöde Frage kommt, muss man sich schon ein wenig in den Hintern treten damit man sich einen großen Kommentartext mit schmerzenden Augen durchliest, wenn man dann auch noch was behält kann man sich glücklich schätzen :)

8. Hattest Du Prüfungsangst bzw. wie bist Du mit der nahenden Prüfung umgegangen? Wie sah es mit Lernfrust aus und was hast Du dagegen gemacht?
Im Prinzip war es erträglich, allerdings geht der Puls dann doch ganz schön hoch wenn man vor dem Gebäude steht um halb 9 Morgens. Da fand ichs dann wichtig mit ein paar Kumpels zu reden und ein paar blöde Witze zu machen um einigermaßen ne gute Laune aufzubauen. Ich muss auch sagen, dass ich kurz vorher auch nicht mehr länger warten und die Prüfung endlich hinter mich bringen wollte. Als ich dann drin saß mit meinen Fressalien auf dem Tisch ausgebreitet und es endlich losging, wars auch gar nicht so unangenehm und die Atmosphäre war (auch dank der netten Damen, die die Prüfung betreuten) ganz gut...

9. Was hast Du am Vorabend des Examens gemacht?
Ich saß mit einem guten Glass Rotwein entspannt vor dem Fernseher und hab mich vom niveauvollen TV-Programm berieseln lassen ;) Dank des Weins (EIN Glass :D) konnte ich entgegen meinen Erwartungen auch gut einschlafen.

10. Welche Tipps hast Du für zukünftige Studenten für die Prüfungsvorbereitung?
Fangt zeitig an, schließt am besten recht früh die Lernlücken der bisherigen Semester. In Lehrbüchern würde ich nur die Hauptfächer durchgehen, aber so dass man zumindest alles mal gelesen hat. Wichtig ist dass man die letzten 2-3 Wochen eine Menge kreuzt, da man dadurch auch die Sachen, die man zu Beginn gelernt hat wiederholt. Für die letzten 3 Tage vor dem Examen würde ich mir die letzten 1-2 Examina aufheben und sie quasi als "Generalprobe" kurz vor dem jeweiligen Prüfungstag durchkreuzen, dann hat man auch in etwa einen Anhaltspunkt, was man dann in der tatsächlichen Prüfung erreichen kann... Zwischendurch ein paar Pausen zum Abreagieren sind sehr wichtig, sei es durch Sport oder Musik oder was einem halt so gefällt. Aber das ist ja auch nichts anderes als jeder andere Euch erzählen würde...


   
Autor(in): Johannes Mühlhausen (E-Mail ist der Redaktion bekannt ([email protected]))
  
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 6. Medi-Jobbörse: Der Jobticker

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Nutzt auch die Gelegenheit, ein Stellengesuch zu platzieren.
Wie immer an dieser Stelle hier nun die neuesten Stellenanzeigen aus unserer Jobbörse, in der sich insgesamt über 600 Angebote wie Gesuche befinden!

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Stellengesuche/Jobs_in_alternativen_Berufsfeldern
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 Assistenzarzt Psychiatrie und Psychotherapie in Sachsen-Thüringen-Anhalt Anzeige aufrufen
Stellenangebote/Assistenzarzt-Stellen
 Assistenzarzt Neurochirurgie im Südlichen Sachsen-Anhalt Anzeige aufrufen


   
Autor(in): Redaktion MEDI-LEARN ([email protected])
  
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 7. Cartoon der Woche: Freunde

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Das folgende Cartoon wurde uns von unserer Partnerseite www.rippenspreizer.com zur Verfügung gestellt.

Auf der Webseite www.rippenspreizer.com findet Ihr 400 weitere Cartoons inklusive E-Cardfunktion und vielen anderen Gimmicks.


   
Autor(in): Redaktion Medi-Learn.net ([email protected])
  
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www.rippenspreizer.com
  
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 8. Gestörtes Zelltodprogramm als Ursache für Therapieresistenz akuter Leukämien

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Bei der Erforschung von Leukämien steht die Zelle und ihre Steuerungsvorgänge im Mittelpunkt. Ein Prozess ist hier besonders in den Vordergrund getreten: der "programmierte Zelltod". Der programmierte Zelltod (Apoptose) ist ein natürlicher Vorgang, der überflüssige oder geschädigte Zellen schonend aus dem Zellverband entfernt. Nur so können sich zum Beispiel Haare, Haut und Blut erneuern. Wenn aber Zellen durch Störungen auf den molekular gesteuerten Signalwegen nicht absterben können, besteht die Möglichkeit, dass sich solche Zellen zu Krebszellen entwickeln und unkontrolliert wachsen.

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Auch bei der Wirkung von Krebsmedikamenten spielt der programmierte Zelltod eine wichtige Rolle. Unsere Gruppe arbeitet daran, die Signalwege des programmierten Zelltods in Leukämiezellen weiter aufzuklären. Dabei wird erforscht, warum die in der Krebstherapie häufig eingesetzten Medikamente (Zytostatika) nicht ihr Ziel erreichen, sprich, den Zelltod nicht in Gang bringen.
So entwickelten wir neuartige Methoden für die Untersuchung der Signalübertragung des Zelltodprogramms in Leukämiezellen. Mit diesen Methoden konnten damit bereits einen definierten Schritt der Signalübertragung als bedeutsam für das Ansprechen auf Chemotherapie identifizieren. In dem von der Wilhelm Sander Stiftung geförderten Projekt der klinisch orientierten molekularen Forschung soll die Bedeutung dieses Signalschritts für die Prognose der Akuten Lymphatischen Leukämie bei Kindern in einer klinischen Studie geklärt werden. Dazu werden wir unsere Nachweismethoden fortentwickeln und für den Einsatz in Routinelaboren optimieren. Darüber hinaus werden wir in einem Krankheitsmodell Leukämien von Kindern untersuchen, um die Ursachen der gestörten Signalübertragung weiter aufzuklären. Schließlich wollen wir auf die gestörte Signalübertragung einwirken, um die Empfindlichkeit der Leukämien für Signale des Zelltodprogramms wiederherzustellen und damit die Wirksamkeit der Leukämietherapie zu steigern.

PD Dr. Karsten Stahnke
Universitätsklinik für Kinder und Jugendmedizin
Klinikum Universität Ulm
Eythstraße 24
89070 Ulm
Die Wilhelm Sander-Stiftung fördert dieses Forschungsprojekt mit über 240.000 ¤
Stiftungszweck der Stiftung ist die medizinische Forschung, insbesondere Projekte im Rahmen der Krebsbekämpfung. Seit Gründung der Stiftung wurden dabei insgesamt über 160 Mio. Euro für die Forschungsförderung in Deutschland und der Schweiz bewilligt. Die Stiftung geht aus dem Nachlass des gleichnamigen Unternehmers hervor, der 1973 verstorben ist.

Weitere Informationen: www.wilhelm-sander-stiftung.de


Quelle: idw - Informationsdienst Wissenschaft


   
Autor(in): Bernhard Knappe ([email protected])
  
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 9. Universitätsklinikum der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg - Neurologie - Halle (Saale)

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Ob Famulatur, Krankenpflegepraktikum, PJ-Tertial oder Ausbildung zum Facharzt - immer wieder steht man als junger Mediziner vor der Frage Bin ich dort eigentlich gut aufgehoben? Wer vorab Informationen zur Tätigkeitsstelle herausbekommt, kennt meist jemanden, der dort schon einmal gearbeitet hat. Für alle anderen gibt es ab sofort die Klinikwahrheiten von MEDI-LEARN - eine interaktive Datenbank mit Bewertungen von Kliniken, aus der wir euch an dieser Stelle die Klinikwahrheit der Woche vorstellen wollen:

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Klinikwahrheit: Universitätsklinikum der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg - Neurologie - Halle (Saale)

Nr. der Bewertung:9051-255
Autornickname:NasenJule (Private Nachricht senden)
Klinik:Universitätsklinikum der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Stadt:6120Halle (Saale)
Fachrichtung:Neurologie
Tätigkeit:Pflegepraktikum
Zeitpunkt:2004
Chefarzt:Herr Prof. Dr. med. Stephan Zierz
Bundesland:D-Sachsen-Anhalt
Note Arbeitsklima:1 - sehr gut
Kommentar Arbeitsklima:Schwestern sehr freundlich. Ich konnte viel selbstständig arbeiten.
Selbst die Ärzte nahmen mich hin und wieder mit um mir was zu zeigen oder zu erklären.
Arbeitsklima zwischen Kollegen der Krankenpflege und den ärztlichen Kollegen war sehr angenehm.
Nur die Chef-Visite war ein wenig anstrengend.
Note Weiterbildungsangebot:2 - gut
Kommentar Weiterbildungsangebot:Fortbildungen wurden relativ häufig angeboten.
Auch ich konnte daran teilnehmen.
Note Forschung:2 - gut
Kommentar Forschung:So weit ich weiß wird geforscht und es wird auch Wert darauf gelegt.
Welche Angebote es gibt weiß ich nicht.
Note Zeit:4 - ausreichend
Kommentar Zeit:Das Pflegepersonal leistet viele Überstunden, da es einen ausgeprägten Personalmangel gab.
(Diese werden natürlich notiert...)
Die Stationsärzte haben auf jeden Fall Überstunden abgeleistet. Wieviele kann ich nicht sagen.
Kommentar Bezahlung:keine Bezahlung
Note Ausbildung:2 - gut
Kommentar Ausbildung:Die Schwestern haben sich viel Zeit genommen mir Dinge zu zeigen und haben mich dann auch viel machen lassen.
Note Betreuung:1 - sehr gut
Kommentar Betreuung:Ich habe mich sehr gut aufgehoben gefühlt.
Mein Ansprechpartner war die damalige Stationsschwester.
Gesamtnote:1 - sehr gut
Abschließender Kommentar:Das Pflegepraktikum auf dieser Station hat sehr viel Spass gemacht und ich habe viel gelernt.
Wie es als Famulant auf dieser Station ist, kann ich logischerweise dadurch aber nicht beurteilen.

Redaktioneller Tipp
Wie werde ich eigentlich Facharzt für Neurologie?

Wie werde ich eigentlich Facharzt für Neurologie?Auf dem Weg zum Facharzt für Neurologie stellen sich viele Fragen im Hinblick auf die Anforderungen, die sich aus der Weiterbildungsordnung ergeben. Welche Pflichtfächer muss ich belegen? Wie lange dauert die Weiterbildung?

Im Interaktiven Weiterbildungsplaner der Deutschen Ärzte-Versicherung finden sich die Anforderungen auf dem Weg zum Facharzt für Neurologie in übersichtlicher Form dargestellt, so dass ihr den Weiterbildungsweg gut durchdacht und mit hinreichender Übersicht bis hin zum großen Ziel der Facharztprüfung durchlaufen könnt.

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Checkliste Neurologie

* Ausführliche Darstellung der speziellen Diagnostik und Therapieformen
* Konkrete, benutzerorientierte Anweisungen zu allen Fragestellungen der Neurologie
* Einzigartige Beschreibung aller wesentlichen neurologischen Leitsymptome
[klick hier zur Checkliste Neurologie]

Checkliste Neurologie

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Autor(in): Redaktion Medi-Learn.net ([email protected])
  
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Große Sprünge können sich Studierende meistens nicht leisten. BAföG, Praktikums-Vergütung, Stipendien oder der Eltern-Zuschuss decken gerade einmal die nötigsten Ausgaben für Wohnung, Mensa und Freizeit. Besonders wichtig wird finanzielle Rückendeckung dann während der Examensvorbereitung. Gerade Examenskandidatinnen und –kandidaten sollten Kopf und Rücken frei haben und nicht auf Zeit raubende Jobs angewiesen sein.

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 10. Wirken Mobilfunkfelder auf Zellen und Körpermoleküle?

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Der menschliche Körper ist täglich einer Vielzahl natürlicher und technisch erzeugter elektromagnetischer Felder ausgesetzt. Diskutiert wird in Öffentlichkeit und Fachkreisen, ob insbesondere Felder von Funkanwendungen, wie dem Mobilfunk, einen Einfluss auf Mensch und Umwelt haben können. Um diese Frage beantworten zu können, kommt es darauf an, mögliche Vorgänge auf der Ebene der kleinsten Einheiten des Lebens, wie Zellen, Molekülen und Ionen, zu verstehen.

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Mit dieser Fragestellung befassten sich jetzt die Teilnehmer einer von der Forschungsgemeinschaft Funk e. V. (FGF) ausgerichteten Expertentagung an der Universität Rostock. Aus biophysikalischer Sicht beleuchteten sie mögliche Mechanismen für Einflüsse elektromagnetischer Felder auf den Organismus jenseits der bereits gut erforschten, so genannten thermischen - also auf Temperaturerhöhung beruhenden - Mechanismen.

Grenzwerte, die in Deutschland wissenschaftlich begründet und gesetzlich verankert sind, verhindern eine gesundheitlich bedenkliche Erwärmung. Dessen ungeachtet wird eine Diskussion geführt, ob schwache elektromagnetische Felder (auch ohne Erwärmung - d. h. nicht-thermisch) auf Zellen und Moleküle des Körpers wirken können. Die etwa 50 internationalen Teilnehmer der Tagung waren sich einig, dass manche der vorgestellten nicht-thermischen Wirkmodelle zwar theoretisch denkbar sind, ein experimenteller Nachweis bisher aber bei allen fehlt.

Für das Zustandekommen einer solchen nicht-thermischen Wechselwirkung müssten die biologischen, zellulären Strukturen in der Lage sein, aus den hochfrequenten Funkwellen die ebenfalls darin enthaltenen niederfrequenten Anteile ("Pulsanteile" zur Sprach- und Datenübertragung) effektiv herauszufiltern. Techniker und Biophysiker sprechen hier gleichermaßen von "Demodulation". Sie ist für Funkwellen im Mobilfunkbereich an biologischem Gewebe nach wie vor nicht bewiesen. Die hochfrequenten Funkwellen ("Trägerfrequenzen") allein können aus physikalischen Gründen keine nicht-thermischen Wirkungen im Gewebe auslösen.

In diesem Zusammenhang wurde ein Schlüsselexperiment kontrovers diskutiert, das derzeit in England von Professor Peter Excell an der Universität Bradford vorbereitet wird. An lebenden Zellkulturen soll es den Nachweis erbringen, ob biologisches Material im fraglichen Frequenzbereich zur "Demodulation" fähig ist oder nicht.

Ein ausführlicher Bericht über die Tagung wird in der Dezember-Ausgabe des FGF Newsletters erscheinen.

Über die Forschungsgemeinschaft Funk:
Die Forschungsgemeinschaft Funk e.V. (FGF) vergibt Forschungsaufträge an wissenschaftliche Einrichtungen und informiert die Öffentlichkeit zum Thema Elektromagnetische Verträglichkeit mit der Umwelt.
Seit ihrem Bestehen hat die FGF mehr als 10 Millionen Euro für über 80 Forschungsprojekte und Studien aufgebracht, wovon mehr als 6 Mio. Euro an Hochschulen zur Durchführung biologischer Experimente verwandt wurden.
Mitglieder der FGF sind Netzbetreiber, Hochschulen, Behörden und Firmen der Mobilfunkbranche.
Mehr Informationen unter: http://www.fgf.de/fgf/index.html


Quelle: idw - Informationsdienst Wissenschaft


   
Autor(in): Gerd Friedrich ([email protected])
  
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Die Zeitschrift "FINANZtest" der Stiftung Warentest hat in ihrer Juli-Ausgabe insgesamt 91 Angebote für eine Berufsunfähigkeitsversicherung in Kombination mit einer Lebensversicherung (BUZ) getestet und unter dem Titel "Retter in Not" veröffentlicht.

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 11. Nur ein Drittel der Studienwünsche erfüllbar

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Kurz vor dem Start des Wintersemesters hat die ZVS in dieser Woche noch 13 000 Zulassungsbescheide in den bundesweit zulassungsbeschränkten Studiengängen verschicken können. Nachdem Mitte August bereits rund 8 700 Zulassungen versandt wurden, konnten damit von den 66 800 Studieninteressenten nur ein Drittel einen Studienplatz erhalten.

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Die jetzt zugelassenen Studierenden haben ihren Studienplatz im Hochschulauswahlverfahren erhalten, in dem neben der Abiturnote weitere Kriterien wie Einzelnoten, berufliche Vorkenntnisse, Tests oder Auswahlgespräche bei der Auswahl ihrer Studenten berücksichtigt werden können. Rund 40 Prozent der Fakultäten machen von diesen Möglichkeit Gebrauch.
Das Hochschulverfahren ist Teil der seit dem Wintersemester 2005/06 geltenden neuen Zulassungsregel. 20 Prozent der Studienplätze werden allein nach der Abiturnote an die Abiturbesten, 20 Prozent über Wartezeit und 60 Prozent im Auswahlverfahren der Hochschulen vergeben. Von dieser Regelung sind die Diplomfächer Biologie und Psychologie sowie die Staatsexamensstudiengänge Medizin, Zahn- und Tiermedizin sowie Pharmazie betroffen.
Besonders angespannt ist die Zulassungssituation in den medizinischen Studiengängen. Von den 33 570 Medizin-Bewerber konnten 9 280 zugelassen werden. In Zahnmedizin wurden von 5 568 Anträge 1 646 positiv entschieden.
Für den Studiengang Tiermedizin erhielten von 5 181 Bewerbern 1 142 eine Zusage.
Ausführliche Informationen über die Ergebnisse der Studienplatzvergabe bietet die ZVS im Internet unter www.zvs.de an.


   
Autor(in): Bernhard Scheer ()
  
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 12. Grey's Anatomie - Die Jungen Ärzte

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Staffel 2: Neue Folge am 17.10.2006 um 22.15 Uhr auf Pro7

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Der Schmerz
Izzies Date mit Alex endet unbefriedigend - ohne Gutenachtkuss. Auch Meredith ist sauer auf Derek, denn der kann sich nicht entschließen, die Scheidungspapiere zu unterschreiben. Indes muss Cristina eine originelle Form der Schmerzbekämpfung organisieren, denn wegen eines Stromausfalls im Krankenhaus kann ihr Patient die Pornos nicht mehr sehen, mit deren Hilfe er seine Schmerzen unterdrückt hatte. Cristina muss das Video ersetzen - und ist heilfroh, als der Strom wieder fließt.


   
Autor(in): MEDI-LEARN ([email protected])
  
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http://www.prosieben.de/spielfilm_serie/grey/
  
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 13. Impressum / Abofunktionen / Mitarbeit

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Folgende Personen arbeiten regelmäßig oder zeitweise an der Onlinezeitung:
Redaktionsleitung: Jens Plasger & Christian Weier, Daniel Luedeling, Cartoonist und Redakteur, Angelika Lehle, Redakteurin und Grafikerin, Simone Arnold, Redakteurin, Thorben Kühl, Redakteur und Grafiker, Martina Fröhlich, Programmierung, Kjell Wierig, Grafiker, Peter Wollny, Redakteur, Ilka Markmann, Redakteurin, Marlies Lehmkuhl, Redakteurin, Trojan Urban, Redakteur, Franziska Böhm, Redakteurin, Susanne Kirscht, Redakteurin, Andreas Bussmeyer, Redakteur, Jascha Hellberg, Redakteur, Stan, Reporter für Extremeinsätze, Arne Beckendorf, Buchrezensionen und Lokal Hannover, Andrea Clemens, Lokalbereich Uni Köln, Astrid Stumpf, Lokalbereich Uni Münster, Benedikt Bader, Lokalbereich Uni München, Bettina Kiep, Lokalbereich Uni Mainz, Cordula Sachse, Lokalbereich Uni Greifswald, Daniela Prause, Lokalbereich Uni Göttingen, Eike Beyer, Lokalbereich Uni Essen, Eva Skalsky ,Lokalbereich Uni Zürich, Franziska Thieme, Lokalbereich Uni Innsbruck, Katharina Ruether, Lokalbereich Uni Regensburg, Kristina Krüger, Lokalbereich Uni Hannover, Pia Paul, Lokalbereich Uni Witten, Stefanie Schmölke, Lokalbereich Uni Frankfurt, Tobias Schmeinck, Lokalbereich Uni Münster

  
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