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Inhalt (jetzt auch
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1. Editorial |
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Hallo,
pünktlich zu Halloween erhaltet ihr die neue Ausgabe der Onlinezeitung.
Stichwort Hammerexamen: Die Medizinstudenten im Hartmannbund haben eine Petition beim Deutschen Bundestag eingereicht,
um eine Änderung der Approbationsordnung zu erwirken.
Im heutigen Newsletter erfahrt ihr, wie ihr die Petition online unterzeichnen und die Aktion unterstützen könnt.
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"Für eine gebürtige Oberfränkin und Wahlmünchnerin ist Straubing so etwas wie Ausland", Tonja Burkhard berichtet
über ihre Famulatur in der Inneren Medizin in Niederbayern.
Das Physikum nach dem Vorklinischen Studienabschnitt zählt zu den schwersten Examen während des Studiums. Den sechsten Platz unter allen 32 deutschen Medizinfakultäten belegten die Studierenden der Bochumer Fakultät, von denen die besten Drei mit dem Fakultätspreis ausgezeichnet wurden.
Physikochemiker der Universität Jena publizieren ein neues Buch über "Laser, Licht und Leben".
Der studentische Arbeitskreis „ Ethik in der Medizin“ lädt zum ersten nationalen studentischen Treffen zur Medizinethik nach Dresden ein.
Bis zum nächsten Mal,
Angelika, Jens und Christian
Redaktion MEDI-LEARN
P.S: Gerade neu erschienen:
Hammerfragen: Original IMPP-Fälle mit Kommentaren von MEDI-LEARN
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MEDI-LEARN im Herbst 2006
auf Deutschlandtour
Kostenloser
Vortrag MC-Techniken |
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Hannover |
01.11.2006 |
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Hamburg |
02.11.2006 |
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Marburg |
08.11.2006 |
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München |
21.11.2006 |
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Ulm |
22.11.2006 |
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Heidelberg |
23.11.2006 |
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Würzburg |
28.11.2006 |
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Erlangen |
29.11.2006 |
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Frankfurt |
30.11.2006 |
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Düsseldorf |
05.12.2006 |
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Gießen |
06.12.2006 |
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Leipzig |
07.12.2006 |
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Tübingen |
12.12.2006 |
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[Weitere Infos + kostenlose Anmeldung - klick hier] |
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2. Hammerexamen ändern Jetzt die Chance nutzen und Kommilitonen mobilisieren
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Zum Sommersemester 2006 hat der Ausschuss der Medizinstudenten im Hartmannbund eine Aktion gegen den letzten Teil der ärztlichen Prüfung – das Hammerexamen – gestartet. Ziel ist es dabei, das durch die neue Approbationsordnung eingeführte Examen am Ende des Praktischen Jahres in einen praktischen und in einen theoretischen Teil zu splitten.
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Der letzte Teil der ärztlichen Prüfung stellt eine Verschlechterung der Bedingungen im Medizinstudium dar. Durch das Examen in seiner jetzigen Form müssten wir Studierenden in einer einzigen Phase des Studiums Lernstoff aus den vorherigen sechs Semestern wiederholen, die der praktischen Ausbildung vorbehalten bleiben sollte. Das ist zeitlich schlecht möglich und kann nur auf Kosten unserer praktischen Ausbildung geschehen.
Die Medizinstudenten im Hartmannbund fordern daher die Aufteilung des Examens. Der theoretische Teil sollte vor dem Praktischen Jahr stattfinden , wie es das alte Zweite Staatsexamen in ähnlicher Weise vorsah. Ein praktisches Examen mit Patientenvorstellung, wie es nach alter und neuer Approbationsordnung vorgesehen ist, soll dann nach dem PJ erfolgen. Durch das vorgelagerte Examen erreicht man eine Überprüfung der Kenntnisse vor der praktischen Ausbildung am Patienten. Zudem wird die umständliche und nicht immer mögliche Anerkennung von Leistungsnachweisen bei einem Examen vor dem PJ hinfällig. Die Zulassung zum PJ an anderen Universitäten wird dadurch wieder ermöglicht.
Die Medizinstudenten im Hartmannbund haben eine Petition beim Deutschen Bundestag eingereicht, um eine Änderung der Approbationsordnung zu erwirken. Die Petition kann online über diese Seite unterstützt werden.
Wir brauchen mindestens jeden dritten Medizinstudenten, damit unser Vorhaben im Bundestag ernst genommen wird – jeden Zweiten, um eine politische Reaktion zu erzwingen. Lassen wir es gemeinsam möglich werden!
Der letzte Teil der ärztlichen Prüfung stellt eine Verschlechterung der Bedingungen im Medizinstudium dar. Durch das Examen in seiner jetzigen Form müssten wir Studierenden in einer einzigen Phase des Studiums Lernstoff aus den vorherigen sechs Semestern wiederholen, die der praktischen Ausbildung vorbehalten bleiben sollte. Das ist zeitlich schlecht möglich und kann nur auf Kosten unserer praktischen Ausbildung geschehen.
Die Medizinstudenten im Hartmannbund fordern daher die Aufteilung des Examens. Der theoretische Teil sollte vor dem Praktischen Jahr stattfinden , wie es das alte Zweite Staatsexamen in ähnlicher Weise vorsah. Ein praktisches Examen mit Patientenvorstellung, wie es nach alter und neuer Approbationsordnung vorgesehen ist, soll dann nach dem PJ erfolgen. Durch das vorgelagerte Examen erreicht man eine Überprüfung der Kenntnisse vor der praktischen Ausbildung am Patienten. Zudem wird die umständliche und nicht immer mögliche Anerkennung von Leistungsnachweisen bei einem Examen vor dem PJ hinfällig. Die Zulassung zum PJ an anderen Universitäten wird dadurch wieder ermöglicht.
Die Medizinstudenten im Hartmannbund haben eine Petition beim Deutschen Bundestag eingereicht, um eine Änderung der Approbationsordnung zu erwirken. Die Petition kann online über diese Seite unterstützt werden.
Wir brauchen mindestens jeden dritten Medizinstudenten, damit unser Vorhaben im Bundestag ernst genommen wird – jeden Zweiten, um eine politische Reaktion zu erzwingen. Lassen wir es gemeinsam möglich werden!
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| Autor(in): Boris Bodelle ([email protected]) |
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Hammerexamen abschaffen!
Jetzt Petition im Bundestag unterstützen!
Zum Wintersemester 2006/2007 hat der
Ausschuss der Medizinstudenten im
Hartmannbund eine Petition im
Deutschen Bundestag gegen das Hammerexamen eingereicht, die ihr
online unterzeichnen könnt.
[Kommilitionen
mobilisieren][klick hier]
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3. Straubing - Das niederbayrische Abenteuer Innere Medizin- PJ-Tertial im Klinikum St.Elisabeth, Straubing
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Für eine gebürtige Oberfränkin und Wahlmünchnerin ist Straubing so etwas wie Ausland. Der Dialekt überfordert einen manchmal und die niederbayrische Mentalität kommt einem auch irgendwie fremd vor. Um all diese Vorurteile abzubauen, habe ich mich also nach Straubing begeben.
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Ich begann mein Tertial in der MED I, der Abteilung für Magen-Darm-Erkrankungen unter der Leitung von Chefarzt Professor Weigert. Bei der Frühbesprechung wurde ich allen vorgestellt und der Station 32 zugeteilt. Der Tag beginnt hier um 7.30h mit den Blutabnahmen, für die ab sofort ich verantwortlich war. So wie ich in meinem Pflegepraktikum auf Herztöne fixiert war beim Blutdruckmessen, so habe ich diesmal meinen ganzen Ehrgeiz ins Blutabnehmen investiert. Was habe ich geflucht am Anfang und was hatte ich Mitleid mit meinen armen Opfern, den Patienten! Doch ich bin den Ärzten der Station 32 sehr dankbar, diese Verantwortung bekommen zu haben, - es gibt kein besseres Gefühl, zu wissen, dass man Blutabnehmen kann oder wenigstens, dass auch erfahrene Ärzte manchmal Schwierigkeiten haben. So kann man sich als junger Arzt dann so langsam auf die eigentlichen Aufgaben konzentrieren – Patientenbetreuung und Therapie-Erstellung und - von allen heiß geliebt – Arztbriefe schreiben. Um 9.15h ist die Frühbesprechung der MED I, in der der Dienstarzt von seinem Dienst berichtet und alle neuen Patienten, die am Vortag aufgenommen oder entlassen wurden, besprochen werden.
Danach kann man sich einen Kaffee auf Station gönnen, auf der 32 gibt es wohlgemerkt den besten! In der Zeit, in der ich morgens mit Blutabnehmen beschäftigt war, haben meine Ärzte meist schon Kurvenvisite gemacht, Chemo-Pläne ausgefüllt, Entlassbriefe diktiert, Ultraschall-Untersuchungen oder Gastroskopien durchgeführt. Alles, was noch nicht erledigt war, wurde nach dem Frühstück in Angriff genommen. Die neuen Zugänge mussten aufgenommen und untersucht werden, PORTs für geplante Chemotherapien angestochen werden, venöse Zugänge für Untersuchungen gelegt werden. Auf der Station 32 liegen hauptsächlich Krebspatienten, man wird hier mit durch den Krebs und dessen Behandlung verursachten Pathologien konfrontiert, sieht aber auch Patienten mit Pneumonien, Leberzirrhosen und andere Erkrankungen . Hier durfte ich meine erste Pleurapunktion unter Anleitung machen! Die Visite fand zweimal pro Woche mit den Oberärzten Dr.Haberl und Dr.Müller statt und das Highlight der Woche für mich als PJlerin war natürlich die Chefarzt-Visite von Professor Weigert. Dank ihm kann ich nun abklopfen und Atemgeräusche interpretieren und auch der Unterschied zwischen einem Transsudat und einem Exsudat ist mir jetzt klar. Professor Weigert ist ein strenger, aber wohlwollender Lehrer und sehr empathisch mit den Patienten und auch mit Studenten, sofern man Engagement zeigt. In Straubing hat man die Chance, eigene Patienten zu betreuen mit allem, was dazugehört: Vorstellung in der Morgenbesprechung, Therapie-Planung und entsprechende ärztliche Maßnahmen. Von jedem der Stationsärzte konnte ich etwas lernen: Erwin Bambl, Stefan Gölder, Thomas Aicher, Anita Malterer, Christian Baier. Unbedingt empfehlenswert ist es auch, die 24h-Dienste, die Arbeit in der Notaufnahme oder Notarzt-Einsätze mitzumachen! So habe ich meine erste erfolgreiche Reanimation erlebt und man sieht den wirklichen Alltag eines Assistenzarztes. Man kann auch jederzeit beim Ultraschall zuschauen oder mitmachen und sich Gastro- oder Coloskopien anschauen. Mittags ist immer Röntgenbesprechung. Die Schwestern der Station 32 sind sehr nett und arbeiten gut mit den Ärzten zusammen. Ich habe mich sehr wohlgefühlt auf der Station 32.
Schweren Herzens habe ich dann nach 2 Monaten auf die Station 25 der MED II gewechselt, die Abteilung für Kardiologie unter Leitung von Professor Jehle. Hier beginnt der Tag um 8Uhr mit der Kontrolle von monitorüberwachten Patienten. Auf der Station 25 liegen Herzinfarkt- und Schlaganfall-Patienten sowie Patienten, die elektiv zum Herzkatheter kommen. Das Blutabnehmen übernehmen die Schwestern, nur die „schwierigen Fälle“ und Zugänge-Legen werden den Ärzten überlassen, folglich eine neue Herausforderung für mich! Meine Stationsärztinnen waren Sonja Grahammer und Anja Schwobe. Die zuständigen Oberärzte waren Dr. Schmid und Dr. Peiffer, unter deren Anleitung ich meine ersten Defibrillationen bei Patienten mit Vorhofflimmern durchführen konnte. Das Highlight war die Mittagsbesprechung, in der sich Oberarzt Dr.Peiffer und Professor Jehle immer wundervolle Fachdiskussionen geliefert haben. Eine eigenwillige Aussage von Dr.Peiffer über einen Patienten mit Atemnot lautete folgendermaßen: „Das ist doch ganz einfach: Raucht der Patient, hat er Krebs. Raucht er nicht, hat er was anderes.“. Oder: „Patienten mit Prinz-Metal-Angina sind weiblich und haben rote Haare.“ laut Dr.Peiffer. Ich glaube nicht, daß ich mit diesen Ansichten im 3.Staatsexamen besonderen Erfolg haben werde. Nichtsdestotrotz ist Dr.Peiffer ein hervorragender Kardiologe und Pulmonologe, ein besserer Lehrer ist aber Dr.Schmid. Professor Jehle ist mit seiner Erfahrung natürlich konkurrenzlos.
Auf der Station 25 habe ich meine ersten Arztbriefe diktiert und auch wieder eigene Patienten betreuen dürfen.
Wer also etwas lernen und machen möchte, ist in Straubing genau richtig. Es lohnt sich, sich in dieses eigentlich ganz sympathische Niederbayern zu wagen! Leider ist die Stadt Straubing sehr klein (44364 Einwohner) und die öffentlichen Verkehrsmöglichkeiten sind auch recht eingeschränkt. Im Winter ist wegen der Donau, die durch Straubing fließt, alles ziemlich nebelverhangen. Aber ein Trost für alle Skifans: der bayrische Wald ist nicht weit! Gerne erinnere ich mich auch noch an das Weihnachtsfest der MED I von Professor Weigert mit einer Fackelwanderung im Schnee durch den Wald mit anschließendem Essen in einem niederbayrischen Gasthof.
Mein Fazit: Niederbayern ist besser als sein Ruf! (-:
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| Autor(in): Tonja Burkhard (E-Mail ist der Redaktion bekannt ([email protected])) |
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Den sechsten Platz unter allen 32 deutschen Medizinfakultäten belegten im Physikum die Studierenden der Bochumer Fakultät. Das Physikum nach dem Vorklinischen Studienabschnitt zählt zu den schwersten Examen während des Studiums.
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Die gute Platzierung ist nicht nur ein Qualitätszeichen für die Lehre, sondern außerdem mit Landesmitteln für Lehre und Forschung verbunden. Die besten drei Absolventen des Physikums wurden bei der Erstsemesterbegrüßung mit dem mit 250 Euro dotierten Fakultätspreis ausgezeichnet. Sie hatten 95 Prozent der Fragen korrekt beantwortet. Den sechsten Platz unter allen 32 deutschen Medizinfakultäten belegten im Physikum die Studierenden der Bochumer Fakultät. Das Physikum nach dem Vorklinischen Studienabschnitt zählt zu den schwersten Examen während des Studiums. Die gute Platzierung ist nicht nur ein Qualitätszeichen für die Lehre, sondern außerdem mit Landesmitteln für Lehre und Forschung verbunden. Die besten drei Absolventen des Physikums wurden bei der Erstsemesterbegrüßung mit dem mit 250 Euro dotierten Fakultätspreis ausgezeichnet. Sie hatten 95 Prozent der Fragen korrekt beantwortet.
Drei schlaue Köpfe beantworteten 95 Prozent der Fragen richtig Lars Rothe, Annemarie Brunswicker und Laura Kraayvanger waren die klugen Köpfe, die fast alle Fragen richtig beantwortet hatten und in einem Festakt in Anwesenheit aller 305 Erstsemester von Studiendekan Prof. Dr. Lars Christian Rump Urkunden und Schecks überreicht bekamen. "Die Fakultät ist stolz auf ihre leistungsstarken Studierenden", sagte Prof. Rump in seiner Ansprache. Die Preise sollen eine Motivation für die Erstsemester sein, um die Bochumer Medizin noch weiter nach vorne zu bringen. "Die Richtung stimmt", waren sich Prof. Rump und Dekan Prof. Dr. Gert Muhr einig. Nach einem kleinen Einbruch im letzten Jahr setzt sich damit der Trend zu besseren Ergebnissen bei den bundesweiten Physikumsprüfungen dank grundlegender Reformen fort - ein messbares Zeichen für die erfolgreiche Umsetzung der neuen Approbationsordnung. "Für die Medizinische Fakultät der Ruhr-Uni ist Platz 6 das beste Ergebnis seit mehr als zehn Jahren", resümiert Studiendekanatsleiter Dr. Dieter Klix. Vor zwei Jahren hatte man in Bochum schon über Platz 9 gejubelt. Diesmal waren nur Düsseldorf und die süddeutschen Universitäten Regensburg, Freiburg, Würzburg und Heidelberg besser.
Guter Ruf und Landesmittel Diese guten Leistungen von Studierenden bedeuten nicht nur Reputation, sondern haben einen sehr konkreten Hintergrund: Landesmittel in NRW werden nicht nur nach wissenschaftlicher sondern auch nach Lehrleistung vergeben. Wer die besten Examina vorweisen kann, bekommt auch das meiste Geld. Prof. Rump hofft, dass diese Ergebnisse bei den Prüfungen dazu führen, dass sich noch mehr leistungsstarke Studierende nach Bochum bewerben. Je besser die Prüfungsergebnisse eines angehenden Mediziners sind, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass er später seine Wunschstelle bekommt.
Weitere Informationen
Prof. Dr. Lars Christian Rump, Studiendekan der Medizinischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum, Medizinische Klinik I, Marienhospital Herne, Klinikum der RUB, Hölkeskampring 40, 44625 Herne,
Quelle: idw - Informationsdienst Wissenschaft
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| Autor(in): Dr. Josef König ([email protected]) |
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1. Das Prinzip des Spieles dürfte vielen bekannt
sein: es gilt die pärchenweise vorhandenen Abbildungen zu ermitteln und
nacheinander anzuklicken.

2.
Mit dem ersten Klick legst du eine Karte frei, zu der
du mit dem zweiten Klick
die passende, gleiche Abbildung suchst.

3. Je schneller du alle Pärchen freilegst, desto
besser. Das Spiel ist beendet, wenn du alle Pärchen gefunden hast.

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5. Die Erfolgserlebnisse beim Kreuzen waren motivierend Das Interview
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1. Wann hast Du begonnen, Dich auf das
Examen vorzubereiten? Wie hast Du Deine Lernzeit geplant und
eingeteilt?
Mit der Examensvorbereitung habe ich gleich zu beginn des
vierten Semesters begonnen.
Es standen im vierten Semester noch eine Biochemieklausur
und eine Psychologieklausur an. Anstatt mich speziell auf
die Klausuren vorzubereiten, habe ich versucht die ganze
Biochemie und Psychologie zu wiederholen, sodass ich mein
Wissen kurz vor dem Physikum nur noch auffrischen musste.
Damit konnte ich Zeit sparen.
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5 Wochen vor dem Physikum haben ich dann angefangen intensiv
zu pauken.
Damit ich nicht abgelenkt werde, bin ich zu meinem Freund in
eine bayrische Einöde gefahren. Da er den ganzen Tag
arbeiten war, war ich allein und konnte nichts machen außer
lernen...
2. Wie hat ein typischer Tag während der Lernphase bei
Dir ausgesehen?
Morgens bin ich um 6.50Uhr aufgestanden, damit ich in Ruhe
frühstücken und duschen kann.
Um acht Uhr habe ich dann mit dem lernen angefangen. Um mich
dazu motivieren zu können habe ich dabei erstmal das Radio
laufen lassen. So fiel das anfangen nicht so schwer. Als ich
mich erstmal eingelesen hatte, hat mich das Radio nur noch
genervt. :-) Von 12-13Uhr habe ich meine Mittagspause
eingelegt und danach erstmal ein wenig gedöst. Je nach dem
wie motiviert ich noch war habe ich nachmittags entweder
weiter gelesen oder Altfragen gekreuzt.
Abends bin ich zum Sport gegangen. Anfangs dachte ich, dass
würde zu viel Zeit kosten, aber Abends war der Kopf eh voll
und Bewegung tut gut.
3. Thema Ernährung: Fastfood, Nulldiät oder
Fertiggerichte? Wie sah Dein Speiseplan in der Zeit der
Examensvorbereitung aus?
Ich hatte mir eigentlich vorgenommen, mich gesund zu
ernähren. Letztendlich habe ich aber nur Fertiggerichte
gegessen, weil man dafür nur einmal die Woche einkaufen
gehen muss. :-) Würde ich im Nachhinein anders machen.
4. Wie sah es mit Pausen (kleine Pause oder freie Tage)
zwischen dem Lernen aus? Hast Du besondere Dinge
unternommen?
Es gab Tage, da hatte ich einfach überhaupt keine Lust zu
lernen. Das habe ich dann auch nicht gemacht.
An solchen Tagen habe ich mein Badezimmer zur Erholungsfarm
gemacht: baden, duschen, Haare färben, Gesichtsmaske,
schlaaaafen.
Am nächsten Tag konnte ich dann wieder durchstarten.Weil ich
ein schlechtes Gewissen hatte, lief es mit dem lernen an
solchen Tagen besonders gut, sodass ich durch meine Pausen
keinen zeitlichen Verlust gemacht habe.
Pausen zwischendurch habe ich immer dann eingelegt, wenn es
gar nicht mehr ging. Ich habe dann meinen Wecker auf eine
halbe Stunde später gestellt und mich einfach schlafen
gelegt, danach ein Kaffee und es ging mir wieder gut.
5. Was hat Dir am meisten Probleme bei der
Examensvorbereitung gemacht?
Das größte Problem war das "Wie soll ich lernen" und "Was
soll ich lernen".
Ich habe mich dann entschieden das zu lernen, was ich nur
mittelmäßig gut kann. Bei Stoff, den ich beherrsche, muss
ich nur noch drübergucken, bei Sachen die ich gar nicht kann
ist Hopf und Malz verloren.
Ich habe mit den Büchern weitergelernt, die ich für den Rest
des Studium auch schon verwendet hatte. Außerdem habe ich
mit "Physikum exakt" gelernt, weil die Kapitel so schön kurz
sind. Habe viel gelesen und das halbe Buch durchmarkiert.
:-)
6. Was hat Dir besonders viel Spaß gemacht?
Meine interaktiven Lernprogramme wieder hervor zu holen.
Beim zweiten mal durchgehen versteht man viel mehr und es
macht dann tatsächlich sogar Spaß.
Die Erfolgserlebnisse beim Kreuzen waren auch sehr
motivierend.
7. Mit welcher Literatur (Bücher und CD-ROMs) hast Du
Dich auf das Examen vorbereitet und welche Erfahrungen hast
Du mit diesen gemacht?
Physikum Exakt: Die Kapitel sind kurz und komprimiert. Man
versteht das meiste jedoch nur, wenn man es in den Semestern
zuvor in einem ausführlichen Lehrbuch gelesen hat, ansonsten
ist es schwer zu verstehen. Wann man also ein Thema gar
nicht kann, sollte man lieber in das entsprechende Fachbuch
gucken. Zum wiederholen ist das Buch jedoch spitze!
CD-Rom Anatomie des Gehirns: Interaktives Lernprogramm.
Macht Spaß, man brauch jedoch noch ein Lehrbuch um ein paar
Sachen genauer nachzuschlagen.
Ansonsten habe ich querbeet durch alle Bücher gelernt, je
nach dem, wo mir das Kapitel am besten gefallen hat.
8. Hattest Du Prüfungsangst bzw. wie bist Du mit der
nahenden Prüfung umgegangen? Wie sah es mit Lernfrust aus
und was hast Du dagegen gemacht?
Kurz vor der Prüfung habe ich gedacht, ich kann nur
durchfallen. Es schien mir so unrealistisch, dass ich
durchkommen könnte. Ich habe mir deswegen überlegt, ob es
denn so schlimm wäre einmal durchzufallen. Schließlich hätte
ich dann gut ein Jahr frei und könnte mich nochmal besser
vorbereiten und ein besseres Physikum schreiben.
Natürlich möchte man nicht durchfallen, aber das Ende des
Lebens ist es nicht.
Wenn man sich das vor Augen hält, ist der Druck nicht mehr
so groß und das lernen fällt einem leichter.
Wenn ich zu gefrustet war, habe ich bei meinen Freundinnen
angerufen. Die hatten meist den gleichen Frust und man
konnte sich gegenseitig wieder aufbauen.
9. Was hast Du am Vorabend des Examens gemacht?
Eigentlich wollte ich noch bis abends lernen, aber mein Kopf
war voll und ich wollte ihn nicht wieder leer machen :-)
Also habe ich gebadet und ferngesehen.
Darum konnte ich auch gut schlafen, mir ging nicht die ganze
Zeit das Examen durch den Kopf.
10. Welche Tipps hast Du für zukünftige Studenten für die
Prüfungsvorbereitung?
1. Sucht euch einen Platz, an dem ihr ungestört seit. Am
besten nicht zu Hause bei den Eltern. Baut den Fernseher ab,
wenn ihr ihn nicht auslassen könnt und zieht das
Internetkabel aus dem PC, wenn ihr zu viel surf. Schafft
alles ab, was euch ablenken könnte.
2. Wenn die Zeit nicht mehr ausreicht um alles zu lernen,
lernt das, was ihr einigermaßen gut könnt. Wenn ihr von
einem Thema nämlich absolut keine Ahnung habt, dann dauert
es viel zu lange um das zu lernen (kreuzt dafür lieber ein
paar Altfragen und lernt die Lösung auswendig).
3. Kontakt mit Mitstreitern halten. Man glaubt immer, die
anderen sind viel weiter, das ist aber meist nicht so. Ein
Anruf genügt, und man weiß, dass man doch nicht so schlecht
ist. Außerdem haben Freunde immer aufmunternde Worte parat.
4. Wettet nicht eure Haare abzuschneiden, wenn ihr
besteht... schlechte Idee!!
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| Autor(in): MEDI-LEARN ([email protected]) |
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| Autor(in): Redaktion MEDI-LEARN ([email protected]) |
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| Autor(in): Redaktion Medi-Learn.net ([email protected]) |
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Drei auf
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Physikochemiker der Universität Jena publizieren neues Buch über "Laser, Licht und Leben". Bei der Diagnose von schweren Krankheiten wie Krebs stehen Ärzte vor einem Dilemma. Befindet sich die Krankheit in einem sehr frühen Stadium, ließe sie sich gut heilen. Allerdings lassen sich Tumore im Frühstadium nur sehr schwer diagnostizieren. Zudem ist die Gefahr der Fehldiagnose groß.
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Auch bei sich schnell ausbreitenden Krankheiten wie Grippe, SARS oder Tuberkulose haben Mediziner ein zeitliches Problem. Sie können oft nicht schnell genug den Erreger identifizieren. In beiden Fällen können optische Technologien buchstäblich Licht in das Dunkel bringen. Dies beschreiben die Wissenschaftsjournalistin und Biologin Susanne Liedtke und der Physikochemiker Jürgen Popp von der Friedrich-Schiller-Universität Jena in ihrem Buch "Laser, Licht und Leben. Techniken in der Medizin" (ISBN 3-527-40636-0). Sie erläutern dabei eine Reihe vom Bundesforschungsministerium geförderter Projekte, bei denen der Einsatz von Licht zur Diagnose, Analyse und Behandlung von Krankheiten erforscht wird.
Die Autoren führen den Leser schrittweise zu den vielfältigen Möglichkeiten der Biophotonik, also jener wissenschaftlichen Disziplin, die sich mit der Anwendung von optischen Technologien in Biologie und Medizin beschäftigt. Dabei erleichtern sie ihm das Verständnis der komplizierten wissenschaftlichen Materie durch eine umfangreiche Darstellung der Erforschung des Lichts und seiner Anwendung. Die Jenaer Wissenschaftler erläutern auch für den interessierten Laien verständlich und anschaulich die unterschiedlichen wissenschaftlichen Auffassungen vom Licht - einschließlich der Theorien Albert Einsteins - und gehen ebenfalls auf biologische Aspekte wie den Aufbau der Zelle oder die Genforschung ein. Ergänzt wird dieser Teil durch eine kurze Darstellung von Techniken zum Einsatz von Licht für die Diagnose, die Wissenschaftler derzeit anwenden.
Wie Licht zur Krebsbehandlung eingesetzt werden kann, erläutert das Autorenduo am Beispiel eines Forschungsverbundes, der eine hochempfindliche optische Methodik zur Diagnostik von Darmkrebs entwickelt. Ansatzpunkt ist die Erkenntnis, dass eine auf der Schleimhaut sitzende Schicht von Eiweißmolekülen durchlässig wird, wenn die darunterliegenden Zellen zu Krebszellen entarten. Die Forscher versuchen nun, unterschiedlich große Kügelchen durch diese Schicht aus Eiweißmolekülen auf die Schleimhaut zu bringen. Diese Kügelchen sind mit einem Fluoreszenzstoff markiert und treffen nur dort auf die Schleimhaut auf, wo die Eiweißschicht durch die Krebszellen durchlässig geworden ist. Wird die Darmwand beleuchtet, kann der Arzt durch die fluoreszierende Wirkung der Kügelchen sehen, wo sie sich abgelagert haben und daraus auf das Stadium der Erkrankung schließen.
In Zeiten globaler Mobilität spielt das schnelle Erkennen von Mikroorganismen eine große Rolle. Die Kultivierung entsprechender Proben dauert aber meist lange, manchmal mehrere Tage. Zu lange, um die Ausbreitung einer Infektion beispielsweise durch Flugzeugpassagiere zu verhindern. Auch hier kann Licht helfen, wie Liedtke und Popp darstellen. Jenaer Wissenschaftler entwickelten im Verbund mit Forschern aus Freiburg und Stuttgart sowie mehreren Unternehmen ein Gerät, das mit Hilfe von Laserlicht Bakterien und Pilze schnell und einfach identifizieren kann. Dazu wurden Mikroorganismen zunächst einzeln mit Laserlicht bestrahlt, ihr charakteristisches Spektrum ermittelt und in eine Datenbank gegeben. Das Gerät kann nun anhand dieser Daten eine Probe mit Laserlicht anleuchten und mit Hilfe der Fluoreszenzmikroskopie die Spektren der darin enthaltenen Mikroorganismen ermitteln. Die computergestützte Auswertung dauert nur wenige Minuten. Und da die Probe bei der Diagnose nicht zerstört wird, kann sie weiter kultiviert werden, um die Messungen zu bestätigen oder beispielsweise Antibiotikaresistenzen zu ermitteln.
Auch diesem medizinischen Problem wenden sich die beiden Autoren zu. So erläutern sie Verfahren, die die schnelle Ermittlung von Antibiotikaresistenzen ermöglichen. Das ist unter anderem bei der Behandlung von Tuberkulose wichtig, die sich in den vergangenen Jahren selbst in Deutschland wieder ausbreitet. Aber gerade Tuberkuloseerreger haben bereits umfangreiche Resistenzen gegen Antibiotika entwickelt. Deshalb muss der Arzt sehr schnell ermitteln, welches Antibiotikum bei einem bestimmten Erreger überhaupt noch wirkt. Die Resistenz lässt sich anhand von Veränderungen im Erbgut des Erregers erkennen. Erfolg versprechend für die Diagnose ist daher der Einsatz so genannter smart probes. Das sind kurze Nukleinsäurefäden, die sich an ein Stück DNS anlagern, das ihrer komplementären Sequenz entspricht. Dabei geben sie einen Fluoreszenzfarbstoff frei, der die entsprechende Erbgutveränderung sichtbar macht.
Bibliographische Angaben: Susanne Liedtke / Jürgen Popp: Laser, Licht und Leben - Techniken in der Medizin. Verlag Wiley-VCH, Weinheim 2006. 204 Seiten, ca. 125 Abb., gebunden. 24,90 Euro. ISBN 3-527-40636-0
Quelle: idw - Informationsdienst Wissenschaft
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| Autor(in): Axel Burchardt ([email protected]) |
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Ob Famulatur, Krankenpflegepraktikum, PJ-Tertial oder Ausbildung zum Facharzt - immer wieder steht man als junger Mediziner vor der Frage Bin ich dort eigentlich gut aufgehoben? Wer vorab Informationen zur Tätigkeitsstelle herausbekommt, kennt meist jemanden, der dort schon einmal gearbeitet hat. Für alle anderen gibt es ab sofort die Klinikwahrheiten von MEDI-LEARN - eine interaktive Datenbank mit Bewertungen von Kliniken, aus der wir euch an dieser Stelle die Klinikwahrheit der Woche vorstellen wollen:
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Klinikwahrheit: Clementinenkrankenhaus - Allgemeine Chirurgie - Hannover
| Nr. der Bewertung: | 9051-206 |
| Autornickname: | Dr.Bella (Private Nachricht senden) |
| Klinik: | Clementinenkrankenhaus |
| Stadt: | 30161Hannover |
| Fachrichtung: | Allgemeine Chirurgie |
| Tätigkeit: | Famulatur |
| Zeitpunkt: | 2005 |
| Chefarzt: | Chemnitz |
| Bundesland: | D-Niedersachsen |
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| Note Arbeitsklima: | 1 - sehr gut |
| Kommentar Arbeitsklima: | Die Chirurgen sind redlich bemüht um eine gute Zusammenarbeit und um eine gute Ausbildung! |
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| Note Weiterbildungsangebot: | 2 - gut |
| Kommentar Weiterbildungsangebot: | Einmal pro Woche gibt es einen Vortrag von einem dort angestellten Chirurgen! Es gibt viele Angebote für Fortbildungen außerwärts! |
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| Note Forschung: | 5 - mangelhaft |
| Kommentar Forschung: | Es wird kein großer Wert auf Forschung gelegt, aber dafür sind ja auch andere Einrichtungen zuständig, oder? |
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| Note Zeit: | 1 - sehr gut |
| Kommentar Zeit: | Wenn man will, dann hat man immer pünktlich nach 8 Stunden frei. Man darf aber auch, wenn man möchte, einen 24h- Dienst mitmachen und bekommt dafür Freizeitausgleich. |
| Kommentar Bezahlung: | In der Famulatur habe ich noch nirgends Geld bekommen, hier also auch nicht. |
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| Note Karriere: | 2 - gut |
| Kommentar Karriere: | Es wird Wert darauf gelegt, daß jeder Mitarbeiter zum Facharzt ausgebildet wird. |
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| Note Ausbildung: | 1 - sehr gut |
| Kommentar Ausbildung: | Die Ausbildung ist sehr gut. Man ist immer einem Arzt zugeordnet, der einem von der Patientenaufnahme (auch in der Notaufnahme), über einen kleinen Nähkurs (wenn man fragt) bis zum Abdominalsono alles wunderbar beibringt. |
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| Note Betreuung: | 1 - sehr gut |
| Kommentar Betreuung: | Siehe oben |
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| Gesamtnote: | 1 - sehr gut |
| Abschließender Kommentar: | Wenn man sich gut anstellt, bekommt man einen Pieper und bekommt alles Interessante mit.
Wenn man mal in die Notaufnahme will, hat man hier die besten Chancen ausreichend Erfahrung zu sammeln!
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Redaktioneller Tipp Wie werde ich eigentlich Facharzt für Allgemeine Chirurgie?
Auf dem Weg zum Facharzt für Allgemeine Chirurgie stellen sich viele Fragen im Hinblick auf die Anforderungen, die sich aus der Weiterbildungsordnung ergeben. Welche Pflichtfächer muss ich belegen? Wie lange dauert die Weiterbildung?
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Checkliste Chirurgie
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Thoraxchirurgie, Gefäßchirurgie, Kleiner Chirurgie
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| Autor(in): Redaktion Medi-Learn.net ([email protected]) |
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10. Gesundheit ist kein Gut unter anderen Ethik in Klinik und Studium
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Wir, der studentische Arbeitskreis „ Ethik in der Medizin“; laden zum ersten nationalen studentischen Treffen zur Medizinethik nach Dresden ein. Als engagierte Studenten bereichern wir die Ethiklehre unserer Fakultät durch qualifizierte Angebote. In einem Wahlfach zur „Ethik in der Medizin“ setzen wir uns mit ethisch brisanten Situationen aus dem medizinischen Berufsfeld auseinander.
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Weiterhin befassen wir uns mit den theoretisch-philosophischen Hintergründen der Ethik. Wir sind auf der Suche nach ähnlichen Gruppen an anderen Universitäten, um Erfahrungen auszutauschen, andere Formen der Lehre kennen zu lernen und Zusammenarbeit zu organisieren. Wir laden Euch herzlich ein, drei Tage mit uns zu verbringen, spannenden Vorträgen zu lauschen, zu diskutieren und über einen gemeinsamen Austausch nachzudenken.
P R O G R A M M Freitag, den 03. November bis 18 Uhr Anreise 19:00 Uhr Geschichtliche Entwicklung der Bio-/ Medizinethik Prof. Dr. med. Klaus Gahl anschließend Diskussion ab 21:00 Uhr gemeinsame Abendgestaltung Samstag, den 04. November 9 - 12 Uhr Theoretisch und philosophische Grundlagen der Bioethik Prof. Dr. phil. Volker Gerhardt anschließend Diskussion 12 - 14 Uhr Mittagspause mit Imbiss 14 - 18 Uhr Aktuelle Herausforderungen der Medizinethik in der Gesellschaft Ethos und Ökonomie Prof. Dr. Dominik Groß (angefragt) Ethikkommissionen in der Klinik Patientenverfügung im ärztlichen Alltag Dr. med. Birgitt van Oorschot ab 19 Uhr Stadtführung und gemeinsame Abendgestaltung Sonntag, den 05. November 9 - 11.30 Uhr Ethik in der Lehre Prof. Dr. Claudia Wiesemann Das Dresdner DIPOL-Modell PD Dr. med. Thomas Reuster 11.:30- 12 Uhr Pause 12 - 15 Uhr Austausch, Ausblick, Abschied
Bitte um Poster: Während der gesamten Veranstaltung besteht die Möglichkeit, Konzepte, Projekte und die Arbeit der einzelnen Gruppen vorzustellen.
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| Autor(in): Friederike Pawlick ([email protected]) |
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Ein Projekt am Institut für Geschichte der Medizin Das durch die medizinische Technik künstlich verlängerte Sterben ist gegenwärtig ein sehr präsentes Schreckensbild: Die Öffentlichkeit diskutiert rege über die Rechte und die Autonomie von Patienten. Zunehmend verfassen auch gesunde, junge Menschen Patientenverfügungen, in denen sie vorsorglich das ärztliche Handeln im Falle einer unheilbaren Krankheit begrenzen wollen.
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"Die Frage nach Therapieabbruch oder Sterbehilfe stellt sich jedoch keineswegs erst mit der technisierten Medizin der Moderne", sagt Professor Michael Stolberg. Der Inhaber des Lehrstuhls für Geschichte der Medizin an der Uni Würzburg erforscht zusammen mit der Wissenschaftlerin Karen Nolte, wie in der Zeit von 1500 bis 1900 mit Schwerkranken umgegangen wurde. Die Fritz-Thyssen-Stiftung fördert das Projekt, das die historischen Wurzeln gegenwärtiger medizinethischer Debatten freilegen soll.
Die Studien haben ergeben, dass auch Ärzte und Chirurgen früherer Jahrhunderte die Frage bewegte, ob und wie sie in bestimmten schweren Krankheitsfällen weiterbehandeln sollten. Dabei war das "Selbstbestimmungsrecht" der Kranken für die Ärzte der Frühen Neuzeit alltägliche Realität. Auch akademische Mediziner waren es gewohnt, dass Kranke und teilweise deren Angehörige - zumindest aus den höheren Bevölkerungsschichten - ihre diagnostischen und therapeutischen Urteile eingehend diskutieren wollten und gegebenenfalls in Zweifel zogen. Besonders für die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts gilt, dass die Ärzte sich über diese Entscheidungs- und Aushandlungsprozesse intensive Gedanken machten. Das geht aus schriftlichen Fallbeschreibungen hervor.
Karen Nolte: "Entgegen bisheriger Annahmen standen auch Patienten aus den unteren Schichten den Ärzten offenbar nicht ohnmächtig gegenüber." Die Ärzte hatten den Anspruch, ihren Patienten sowohl den erhofften Gewinn aus der Operation als auch die Risiken ausführlich darzulegen. Es war ihnen wichtig, ihr risikofreudiges Vorgehen mit der Zustimmung der Patienten zu legitimieren. Einige Krankengeschichten weisen sogar den Schwerkranken den aktiven, fordernden Part in der Entscheidung für eine lebensgefährliche Operation zu.
"Außer Zweifel steht, dass den Ärzten damals die Notwendigkeit der Aufklärung bewusst war", sagen die Würzburger Forscher. Das komme durch die öffentliche Selbstdarstellung in gedruckten Fallgeschichten zum Ausdruck. Zugleich boten sich auch den weniger gebildeten Schwerkranken beachtliche Handlungsspielräume. Erkennbar wird das nicht zuletzt aus den Klagen von Ärzten, dass manche Patienten ihren Rat nicht befolgten und die Therapie verweigerten.
Spannungen zwischen Ärzten und Diakonissen
In der Frage nach der "Wahrheit am Krankenbett" gab es bei der Arbeit konfessioneller Krankenpflegerinnen große Spannungen zwischen medizinischer Hilfe und Seelsorge. 1836 gründete der evangelische Pastor Theodor Fliedner in Kaiserswerth bei Düsseldorf den "Evangelischen Verein für christliche Krankenpflege in der Rheinprovinz und Westfalen". Mit der systematischen Ausbildung von Diakonissen trug er wesentlich zur Professionalisierung der Krankenpflege im 19. Jahrhundert bei.
Die Diakonissen wurden für ihre Krankenpflege sehr geschätzt und darum auch in nichtkonfessionellen Krankenhäusern eingesetzt. Offensichtlich barg aber die "Seelenpflege", also die Bekehrung von Schwerkranken und Sterbenden, in der Kaiserswerther Diakonie ein erhebliches Konfliktpotenzial in sich: Erstens wollten Schwerkranke zum Leidwesen der frommen Krankenschwestern häufig nicht mit Gesprächen über Gott behelligt werden - zu sehr war für sie in dieser Situation das Sprechen über Gott mit dem unmittelbar bevorstehenden Tod verbunden.
Zweitens war die unbedingte Voraussetzung, um selig zu sterben, die vollständige Aufklärung der Schwerkranken über den bevorstehenden Tod. Diese Aufklärung aber oblag allein dem behandelnden Arzt, und dieser weigerte sich häufig, die Patienten über die Unheilbarkeit und ihr mit hoher Wahrscheinlichkeit baldiges Sterben aufzuklären. In den Briefen der Diakonissen an das Mutterhaus wird diese Haltung der Ärzte zuweilen beklagt, ebenso wie die gescheiterten Versuche, die Ärzte von der Notwendigkeit der Aufklärung der Todkranken zu überzeugen. "Bis heute stellt die Frage nach der Wahrheit am Krankenbett einen zentralen Konflikt im Verhältnis zwischen Krankenpflegenden und Ärzten dar", so die Würzburger Forscher.
Quelle: idw - Informationsdienst Wissenschaft
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| Autor(in): Robert Emmerich ([email protected]) |
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Vom 27. bis 29.10.2006 haben die Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland e.V. (bvmd) und die deutsche Sektion der European Medical Students’ Association (EMSA Deutschland e.V.) in Jena auf ihrer gemeinsamen Tagung „Brennpunkt Jena“ Wege zu einer engeren Zusammenarbeit diskutiert und gefestigt.
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Die bvmd ist die Vertretung der Medizinstudierenden aller 36 medizinischen Fakultäten in Deutschland. Etwa 150 studentische Vertreter trafen sich auf drei jährlichen Tagungen und arbeiteten zu Themen der medizinischen Ausbildung, des Praktikantenaustauschs mit internationalen Partnerorganisationen, der öffentlichen Gesundheit, Palliativmedizin, Gesundheitspolitik, Prävention & AIDS, Menschenrechte und weitere.
Die European Medical Students' Association ist eine gemeinnützige und politisch unabhängige Vereinigung, deren Ziel unter anderem ist, die Kommunikation, den Erfahrungsaustausch und die Zusammenarbeit zwischen den Medizinstudierenden des geographischen Europas zu verbessern.
EMSA beschäftigt sich in Form von Kongressen, internationalen Treffen, Vorträgen, Diskussionen, sowie lokalen, nationalen und europäischen Projekten mit Themen zur medizinischen Ausbildung, Ethik und Wissenschaft und vertritt die Interessen Medizinstudierender gegenüber europäischen Organisationen wie z.B. dem CPME (Comité Permanent des Médecins Européens – Ständiger Ausschuss der europäischen Ärzte) oder der WHO-Europa.
„Durch den fortschreitenden europäischen Einigungsprozess und der zunehmenden Bedeutung der Vertretung der Interessen der Medizinstudierenden in Europa war das Miteinander statt dem Nebeneinander eine logische Schlussfolgerung. EMSA und bvmd ergänzen sich wunderbar“, so Ulrike Zerndt, stellvertretende Vizepräsidentin für Externes der bvmd und Mitorganisatorin der Tagung. Daher finden seit fast drei Jahren gemeinsame Tagungen statt, so 2003 in Göttingen, gefolgt von Aachen und Mannheim in 2005. Vorrangiges Ziel der Zusammenarbeit ist die Verbesserung der lokalen, nationalen und internationalen Zusammenarbeit.
Im Mittelpunkt der Tagung stand neben Vorstandswahlen, Satzungsänderungen und Projektkoordination auch die zukünftige Zusammenarbeit beider Vereine. In Vorbereitung hierzu fand im mecklenburg-vorpommerischen Mirow vom 15.-17.09.2006 in gemeinsames Vorstandstreffen statt, in dem Eckpunkte einer engeren Zusammenarbeit in der so genannten „Mirower Entente“ festgehalten wurden. Diese wurde in Jena vorgestellt und diskutiert.
Bereits die Organisation der Tagung war ein gemeinschaftliches Projekt: Die bvmd-Lokalvertretung FSR Medizin und die EMSA-Lokalgruppe Jena arbeiten seit einigen Monaten eng zusammen, um diese Tagung möglich zu machen. „Wir freuen uns erstmalig eine solche Tagung in Thüringen ausrichten zu dürfen und begrüßen die Fortschritte der Kooperation, die bvmd und EMSA seit ihren Anfängen erreicht haben“, hebt Anita Henniger, Vorsitzende von EMSA-Deutschland und Mitorganisatorin der Tagung, hervor.
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| Autor(in): Christoph Bader () |
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