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1. Editorial |
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Hallo,
auch diese Woche ist die Onlinezeitung wieder prall gefüllt mit wissenswerten, unterhaltsamen und spannenden Inhalten.
Dem Themenkreis Ärztemangel, Entlohnung und Arbeitsbedingungen widmen wir gleich zwei Artikel im Newsletter: Zum einen warnt der Hartmannbund vor einem alarmierenden Mangel an Ärzten, der sich derzeit abzeichnet und z.B. dazu führt, dass Krankenhäuser auch im Westen Ärzte-Stellen nicht mehr besetzen können. Zum anderen sind deutsche Assistenzärzte mit ihren Arbeits- und Weiterbildungsbedingungen wesentlich unzufriedener
als mit ihrer Entlohnung wie eine Studie der Europa Fachhochschule Fresenius ergab.
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In diesem Sommer haben sich an der Ostsee drei Menschen schwere Wundinfektionen mit einem Bakterium zugezogen,
das üblicherweise nur in wärmeren Gewässern wie der Karibik Krankheiten auslöst.
In der Fachzeitschrift "DMW Deutsche Medizinische Wochenschrift" stellen Infektionsspezialisten den Keim vor.
Das dritte Studienjahr hat Heike Braunsfurth über die Deutsch-Französische-Hochschulpartnerschaft an der Bochumer Partneruniversität
Louis Pasteur in Strasbourg (Frankreich) gemacht. Im Anschluss daran bot es sich natürlich an, dort auch noch eine Famulatur zu machen.
Sie berichtet über ihre Erfahrungen.
Eine erste europaweite Studie, die in Deutschland von der Orthopädischen Universitätsklinik Heidelberg betreut wird,
soll Aufschluss darüber bringen, ob ein neues Medikament an Patienten nach einer akuten Querschnittlähmung mit Lähmung der Beine
(Paraplegie) getestet werden kann.
Patienten mit Schlafstörungen können sich künftig zuhause untersuchen lassen: Ein "portables Schlaflabor" erfasst laufend
wichtige Körperfunktionen und sendet die Daten direkt an den Arzt. Das mobile "Nachtkästchen" wird auf der Medica 2006 präsentiert.
Dies und mehr.....
Bis zur nächsten Ausgabe,
Angelika, Jens und Christian
Redaktion MEDI-LEARN
P.S: Gerade neu erschienen:
Hammerfragen: Original IMPP-Fälle mit Kommentaren von MEDI-LEARN
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28.11.2006 |
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Erlangen |
29.11.2006 |
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30.11.2006 |
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05.12.2006 |
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Gießen |
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07.12.2006 |
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12.12.2006 |
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| 2. Hartmannbund: Dem Ärztemangel an deutschen Krankenhäusern mit attraktiver Weiterbildung begegnen
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Während sich die aktuelle Diskussion im Gesundheitswesen vorwiegend um Strukturen und Leistungen dreht, zeichnet sich an den Krankenhäusern ein dramatischer Fach- und Führungskräftemangel ab. Auf diese alarmierende Entwicklung hat der Vorsitzende des Arbeitskreises „Ausbildung und Weiterbildung“ im Hartmannbund, Dr. Klaus-Peter W. Schaps hingewiesen. „Jedes zweite Krankenhaus kann Stellen im Ärztlichen Dienst nicht mehr besetzen, in Ostdeutschland liegt die Quote der offenen ärztlichen Stellen sogar noch höher“, sagte Schaps.
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Insgesamt blieben in diesem Jahr rund 2.000 Stellen im ärztlichen Dienst vakant (Krankenhausbarometer des Dt. Krankenhausinstituts e.V.). Die negativen Meldungen über das deutsche Gesundheitswesen schreckten die Mediziner ab, in diesem Umfeld tätig zu werden. „Statt dessen gehen viele ins Ausland, wo sie zudem ein höheres Gehalt bei meist kürzeren Arbeitszeiten erhalten“, so Schaps.
Der Ärztemangel werde auch durch die zurückgegangene Zahl der Approbationen dokumentiert: minus 22 Prozent innerhalb der letzten sechs Jahre. Die Facharztanerkennungen seien sogar um 25 Prozent zurückgegangen. Dieser Trend setze sich fort. „Wir beobachten, dass viele Mediziner die klassische Krankenhauslaufbahn ablehnen und statt dessen in artverwandten oder auch fachfremden Branchen tätig werden“, sagte Schaps. Ein Assistenzarzt verdiene heute weit weniger als ein Berufseinsteiger in der Wirtschaft mit vergleichbarer Ausbildung. Zudem seien die Arbeitsbedingungen in den Krankenhäusern nur mäßig: Lange Arbeitszeiten, ausgeprägte Hierarchien und zu wenig Weiterbildungsangebote.
“Doch gerade wegen der wirtschaftlichen Schieflage sind Krankenhäuser auf gutes Personal und Management-‚Know-How’ angewiesen“, sagte Schaps. Um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben, müsse man trotz des Kostendrucks die Attraktivität als Arbeitgeber steigern. Es gehe darum, konkurrenzfähige Arbeitsbedingungen zu schaffen, qualifikationsfördernde Weiterbildung anzubieten und unternehmensinterne Karrierepfade zu eröffnen.
„Träger und Betreiber von Kliniken stehen in der Verantwortung, mit gezielten Maßnahmen auf die Zufriedenheit der ärztlichen Mitarbeiter einzuwirken. Dies wäre ein entscheidender Beitrag zur Existenzsicherung vieler Krankenhäuser“, sagte Schaps. Da die Patientenzahlen und die Arbeitsdichte weiter anstiegen, sei eine Krise unabwendbar, wenn nicht Rahmenbedingungen und Weiterbildungschancen optimiert würden.
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| Autor(in): Astrid Weitmann ([email protected]) |
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Das dritte Studienjahr habe ich über die Deutsch-Französische-Hochschulpartnerschaft (DFH) an der Bochumer Partneruniversität Louis Pasteur in Strasbourg (Frankreich) gemacht. Im Anschluss daran bot es sich natürlich an, dort auch noch eine Famulatur zu machen. Meine erste Famulatur. Die Auswahl des richtigen Faches ist mir ziemlich schwer gefallen. Durch die klinischen Erfahrungen während des Semesters konnte ich mich besonders für die chirurgischen Fächer begeistern. In der Orthopädie habe ich mein „stage clinique“
gemacht und kannte die Abteilung daher schon gut. Ein etwas verwandtes Fach, die Rheumatologie habe ich mir im Hôpital de Hautepierre angeschaut und mich mit den
Ärzten dort unterhalten. Sie waren mir sofort sehr sympathisch. Die Bewerbung war sehr einfach.
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Die Studiensekretärin „Madame Jund“ organisiert alles sehr ordentlich und es reichte aus, ihr eine schriftliche Bewerbung zu geben. Nach einigen Tagen erhielt ich die Zusage und ich hatte meine erste Stelle als Famulant in der Rheumatologie. Ich hatte nicht wirklich Ahnung, was mich fachlich erwarten sollte, aber gerade das war das Aufregende daran.
Anreise und Unterkunft
Während des Jahres in Frankreich und auch während der Famulatur habe ich in einer Dreier-WG in der Innenstadt Strasbourgs gewohnt. Die zentrale Lage war wirklich hervorragend. Man findet Wohnungsangebote in den Zeitungen vor Ort oder vorher über das Internet bei „petites-annonces“. Während der Sommermonate kann man auch an der Uni anfragen, da einige französische Studenten ihre Zimmer in den Ferien vermieten.
Das Krankenhaus
In Strasbourg gibt es zwei große Krankenhäuser, die zur Universität gehören. Das „Hôpital Civil“ liegt im Süden der Stadt. Die einzelnen Fachrichtungen sind jeweils in unterschiedlichen alten Gebäuden untergebracht. Das andere Krankenhaus liegt im Nordwesten, etwas außerhalb und heißt „Hôpital der Hautepierre“. Hier sind alle Bereiche in einem Haus. Die Ausstattung der Kliniken ist vergleichbar mit den deutschen Universitätskliniken.
Die Arbeit
Die tägliche Morgenbesprechung war um 8.00 Uhr. Danach verteilten sich alle in ihre Aufgabenbereiche. In der Rheumatologie gibt es eine Ambulanz, in der neue Patienten gesehen werden oder bekannte Patienten zu den Kontrolluntersuchungen kommen. Dann gibt es einen Tagesklinikbereich, wo Patienten sich aufhalten können, die regelmäßig ihre Infusionen (cave: infusion (frz,) = Tee) bekommen. Die Station ist sehr groß und die Assistenzärzte teilen sich die Arbeit nach Abschnitten getrennt. Die Aufgaben für die französischen Studenten und mich als Famulant bestanden darin, in der Ambulanz Patienten aufzunehmen, in der Tagesklinik die Zugänge zu legen und sich auf der Station um die einem zugeteilten Patienten zu kümmern. Die Vielfalt der rheumatischen Erkrankungen war größer, als ich mir das vorgestellt hatte und ich habe fast jeden Tag neue Krankheitsbilder kennen gelernt. Die Assistenzärzte waren sehr bemüht, den Studenten alles beizubringen. So durften wir auch Knochenmarksbiopsien durchführen, Arterien punktieren und Anordnungen aufschreiben.
Die Freizeit
Die französischen Studenten haben nachmittags Vorlesungen oder Praktika, zu denen man als Famulant hingehen kann, aber nicht muss. Ich bin oft nachmittags auf der Station geblieben und bin in den Genuss von Einzelunterricht gekommen. Wenn ich keine Lust hatte, hatte ich einfach frei und konnte die Zeit in Strasbourg genießen. In Strasbourg selbst gibt es viel zu sehen. Die Kathedrale, Petit France, das Europaparlament, Place Kleber und die unzähligen kleinen Gassen und Straßencafés. Das Elsaß ist berühmt für die leckeren Flammkuchen und den guten Wein. Wenn man ein wenig Zeit hat, sollte man sich eine Tour auf der Weinstraße nicht entgehen lassen. Gerade im Sommer lohnt es sich, ein Fahrrad mitzunehmen oder dort zu leihen. Es gibt wunderschöne Radwege am Rhein, in den Schwarzwald oder in die Vogesen, wo man übrigens auch gut wandern kann. Strasbourg ist eine Studentenstadt. Man trifft Erasmus-Studenten aus allen Ländern mit denen man immer viel Spaß haben kann.
Fazit
Es lohnt sich auf jeden Fall eine Famulatur in Strasbourg zu machen. Man wird in den Arbeitsablauf voll integriert und hat trotzdem genug Zeit, Strasbourg und die Umgebung zu erkunden. In Frankreich sind alle Studenten ab dem vierten Jahr (D2) jeden Vormittag auf der Station. So sind zwar immer viele Leute auf der Station, aber man kann jederzeit jeden fragen und die Assistenzärzte sind es gewohnt, ausführliche Erklärungen zu geben und die praktischen Tätigkeiten bereitwillig den Studenten zu überlassen. Der Lerneffekt ist sehr groß. Zumal man ganz nebenher sein Französisch aufbessern kann.
Kontakt
Im Internet:
http://www-ulp.u-strasbg.fr/ (Uni)
http://www.chru-strasbourg.fr/Hus/
(Krankenhaus)
http://www.petites-annonces.fr/
(Wohnungssuche)
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| Autor(in): Heike Braunsfurth (E-Mail ist der Redaktion bekannt ([email protected])) |
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| 4. Arbeits- und Weiterbildungsbedingungen bei deutschen Assistenzärzten an erster Stelle
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Attraktivität des Arbeitsplatzes und Weiterbildungsmöglichkeiten wichtiger als die Entlohnung. Deutsche Assistenzärzte sind mit ihren Arbeits- und Weiterbildungsbedingungen wesentlich unzufriedener als mit der Entlohnung. Im Vergleich ist die Zufriedenheit bei Schweizer Ärzten deutlich höher. Das belegt eine empirische Studie, die an der Europa Fachhochschule Fresenius (Idstein) in Zusammenarbeit mit der HELIOS Kliniken GmbH von Sandra Vogel angefertigt wurde. Insgesamt befragte die Betriebswirtin 400 Ärztinnen und Ärzte.
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Nicht nur vor dem Hintergrund der Ärztestreiks ist das Thema Zufriedenheit bei Ärzten hochaktuell. Unzufrieden sind die deutschen Assistenzärzte vor allem mit ihren Arbeits- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Entlohnung steht nicht an erster Stelle: Vor allem die hohe Anzahl nicht-medizinischer Tätigkeiten und mangelnde Entwicklungspotentiale sind wichtige Gründe, warum sich viele Ärzte für einen Ausstieg aus ihrem Beruf entscheiden.
"Für die Wahl der Arbeitsstätte sind vor allem die Attraktivität des Standortes, der Ruf der Klinik und die Weiterbildungsmöglichkeiten maßgeblich. Die Bezahlung spielt für die Entscheidung der Ärzte eher eine untergeordnete Rolle. Im Vergleich fällt allerdings auf, dass Ärztinnen dem Standort eine höhere Priorität einräumen. Für ihre männlichen Kollegen ist die Vergütungshöhe von größerer Bedeutung", fasst Prof. Dr. Gudrun Neises, Dekanin an der Europa Fachhochschule Fresenius (EFF), die Ergebnisse der Studie zusammen.
Untersucht wurden unterschiedliche Zufriedenheitsebenen von Ärzten in Kliniken der HELIOS-Gruppe. Befragt wurden sowohl Ärzte, die an HELIOS-Kliniken arbeiten, als auch Mediziner, die nicht mehr für die HELIOS-Gruppe tätig sind. Die Zufriedenheit der ärztlichen Kollegen und Kolleginnen in der Schweiz wurde im Vergleich betrachtet. "Träger und Betreiber von Gesundheitsbetrieben stehen mit Blick auf die beiden Arbeitszeiturteile des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) in der Verantwortung, mit Maßnahmen gezielt auf die Zufriedenheit der Mitarbeiter einzuwirken. Die Zufriedenheit der Ärzte garantiert in Zukunft vielen stationären Einrichtungen die Existenz. Patientenzahlen steigen, doch das ärztliche Personal wächst nicht mit. Eine Krise ist unabwendbar, wenn nicht die Rahmenbedingungen der ärztlichen Berufsausübung optimiert werden", warnt Privatdozent Dr. Parwis Fotuhi, Leiter der HELIOS Akademie.
Quelle: idw - Informationsdienst Wissenschaft
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| Autor(in): Antonie Binder ([email protected]) |
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1. Wann hast Du begonnen, Dich auf das Examen vorzubereiten? Wie hast Du Deine Lernzeit geplant und eingeteilt?
Am Anfang des 4. Semesters war es so weit: der Lernplan war erstellt und das Physikum rückte immer näher.
Jede Woche waren ein Anatomie, ein Physiologie und ein Biochemie-Thema vorgesehen, das am Ende der Woche in einer kleinen Lerngruppe durchgesprochen werden sollte.
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Innerhalb von 10 Wochen wollte ich so alle Themen komplett einmal durchgehen, und die verbleibenden Zeit bis zum schriftlichen Teil noch mit den "kleinen Fächern" und zur Wiederholung nutzen.
2. Wie hat ein typischer Tag während der Lernphase bei Dir ausgesehen?
In den ersten 10 Wochen waren ja nebenbei noch einige Vorlesungen, so dass ich nur die Nachmittage zum lernen nutzen konnte, am Wochenende habe ich immer versucht mir einen Tag komplett ohne Lernen frei zu halten.
Und dann, nach den Semesterendklausuren begann der Wahnsinn:
Morgens 8 Uhr aufstehen, frühstücken und dann bis Mittags lernen, essen und wieder lernen. Irgendwann gegen 23 Uhr ins Bett gehen, vorher evtl. noch Glas Wein mit meinem Freund trinken, und früh wieder zeitig aufstehen... Auch an den Wochenenden gönnte ich mir kaum Freizeit, ich konnte sowieso nichts genießen.
3. Thema Ernährung: Fastfood, Nulldiät oder Fertiggerichte? Wie sah Dein Speiseplan in der Zeit der Examensvorbereitung aus?
Ich habe früh, wie immer- nur nicht ganz so ausgiebig gefrühstückt- Brötchen, Kaffee etc., zwischendurch halfen mir Süßigkeiten:) und Obst- Schokolade und Gummitiere, Weintrauben- durch den Tag. Mittags hab ich doch eher auf Tiefkühlsachen zurückgegriffen und abends mit meinem Freund gemeinsam gegessen.
4. Wie sah es mit Pausen (kleine Pause oder freie Tage) zwischen dem Lernen aus? Hast Du besondere Dinge unternommen?
Die Lernpause nutzte ich meist zum essen, ab und zu hab ich mit Freunden kurz einen Kaffee getrunken, mich dann aber schnell wieder zu den Büchern begeben.
Einmal pro Woche habe ich mir ein paar Stunden mit meinem Freund gegönnt, auf dem Balkon gesessen und geredet und ein Glas Wein getrunken. Für größere Aktivitäten- Disko o.Ä. blieben aus.
5. Was hat Dir am meisten Probleme bei der Examensvorbereitung gemacht?
Das Gefühl den Stoff nicht zu schaffen war die ganze Zeit da und steigerte sich, je näher die Prüfung rückte. Ich hatte das Gefühl nach einem Kapitel im Buch, mir nichts gemerkt zu haben und gleich wieder von vorn beginnen zu können.
Außerdem machte es mir zu schaffen, dass ich mich überhaupt nicht ablenken konnte, ich hatte immer ein schlechtes Gewissen, wenn ich mir ein wenig Freizeit gegönnt habe.
6. Was hat Dir besonders viel Spaß gemacht?
Spaß hatte ich nicht während der ganzen Examenvorbereitung, geholfen haben mir abendliche Telefonate mit meinen Mitstudierenden, die ja im gleichen Boot saßen und die mich immer wieder bestärkt haben!
7. Mit welcher Literatur (Bücher und CD-ROMs) hast Du Dich auf das Examen vorbereitet und welche Erfahrungen hast Du mit diesen gemacht?
Ich habe in Physiologie mit dem Hick gelernt, ein Kurzlehrbuch in dem alles sehr verständlich und zusammengefasst beschrieben ist. Biochemie lernte ich mit dem Buch "Von Studenten- für Studenten" und in Anatomie habe ich mir den Lippert zu Hilfe genommen. Ansonsten kann ich nur sage kreuzen, kreuzen, kreuzen- mit der Medilearn-CD, so habe ich auch für die kleinen Fächer gelernt.
Nach den mündlichen war dann noch 3 Tage Präpsaal angesagt.
8. Hattest Du Prüfungsangst bzw. wie bist Du mit der nahenden Prüfung umgegangen? Wie sah es mit Lernfrust aus und was hast Du dagegen gemacht?
Ich hatte sehr große Prüfungsangst und bekam ca. eine Woche vor den schriftlichen Ohrgeräusche, die sich dann immer mehr steigerten, jedoch direkt nachdem alles vorbei war direkt verschwanden. Wenn ich in einer absoluten Tiefphase war habe ich mit "Gleichgesinnten" telefoniert, die mich beruhigen und mir wirklich sehr helfen konnten. Auch mein Freund hat mich sehr unterstützt und mich beruhigt.
Hätte mich gern mit Sport o. Ä. abgelenkt, konnte und wollte mir dafür aber keine Zeit nehmen.
9. Was hast Du am Vorabend des Examens gemacht?
Am Abend habe ich noch ein paar Sachen nachgeschlagen, die mir durch den Kopf gingen- effektives lernen war sowieso nicht mehr möglich. Und gekreuzt hab ich noch ein wenig.
Und ca. 23 Uhr hab ich dann das Licht ausgemacht und versucht zu schlafen. Auch das gelang mir nicht wirklich, Ein- und Durchschlafprobleme traten auf...
10. Welche Tipps hast Du für zukünftige Studenten für die Prüfungsvorbereitung?
Ich kann nur sagen, fangt rechtzeitig an zu lernen, macht euch nicht so verrückt wie ich- ich bin wirklich fast durchgedreht in der letzten Zeit. Es ist trotzdem "nur" eine Prüfung, die man zu Not auch wiederholen kann. Man schafft es nicht sich ALLES zu merken, es zählt gerade in der Mündlichen ein Überblickwissen.
Ich habe mir vorgenommen die nächsten Prüfungen ruhiger anzugehen, mir auch mal Zeit für andere Dinge zu nehmen!
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| Autor(in): MEDI-LEARN ([email protected]) |
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| Autor(in): MEDI-LEARN ([email protected]) |
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Klinische Studie unter Federführung der Orthopädischen Universitätsklinik Heidelberg testet die Verträglichkeit eines neuen Medikaments. Komplette Querschnittslähmungen lassen sich bis heute nicht behandeln. Ist das Rückenmark vollständig durchtrennt, sind jegliche Bewegung und Empfindung unterhalb der Verletzung unwiederbringlich verloren.
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Eine erste europaweite Studie, die in Deutschland von der Orthopädischen Universitätsklinik Heidelberg betreut wird, soll nun Aufschluss darüber bringen, ob ein neues Medikament an Patienten nach einer akuten Querschnittlähmung mit Lähmung der Beine (Paraplegie) getestet werden kann. Die Verträglichkeitsstudie wird seit Mai 2006 an bisher 5 Patienten in mehreren europäischen Zentren durchgeführt.
Bei dem Medikament handelt es sich um den so genannten anti-Nogo-Antikörper: Er fängt Proteine ab, die eine Regeneration der durchtrennten Nervenfasern verhindern. Seine Wirkung entfaltet er nur, wenn er innerhalb weniger Tage nach Eintritt des Rückenmarkschadens in die umgebende Gehirn-Rückenmarkflüssigkeit verabreicht wird.
"Untersuchungen im Labor und bei Versuchstieren haben gezeigt, dass der Antikörper das Aussprossen neuer Nervenfasern anregt und die Bewegungsfunktionen sich zum Teil wieder erholen", berichtet Professor Dr. Hans Jürgen Gerner, Ärztlicher Direktor der Abteilung Orthopädie II an der Orthopädischen Universitätsklinik Heidelberg und Leiter der klinischen Prüfung. Dessen Abteilung zählt als einzige universitäre Einrichtung zu den national und international anerkannten Spezialzentren für Querschnittgelähmte.
Da das Medikament zunächst nur an 16 Patienten auf seine Verträglichkeit getestet wird, können noch keine zuverlässigen Aussagen über seine Wirksamkeit gemacht werden. Sollte die Studie positiv verlaufen, wird das Medikament an 50 Patienten oder mehr auf seine Wirksamkeit getestet.
Quelle: idw - Informationsdienst Wissenschaft
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| Autor(in): Dr. Annette Tuffs ([email protected]) |
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Mit der heutigen Folge der Artikelserie zum Interaktiven Weiterbildungsplaner widmen wir uns der interessanten Fachrichtung Anästhesiologie. In einer Artikelserie stellen wir euch die wesentlichen Inhalte für die verschiedenen Richtungen auf dem Weg zum Facharzt vor. Die Wahl der Weiterbildungsrichtung ist eine Entscheidung, die man wohlüberlegt treffen sollte. Schliesslich hängen der Berufsweg und die Karriere davon ab.
Für alle 32 Fächer der Musterweiterbildungsordnung haben bietet der Weiterbildungsplaner der Deutschen Ärzte-Versicherung die nötigen Informationen.
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Weiterbildungszeit:
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| Pflichtfächer |
Mindest-Pflichtzeit
in Monaten |
| Anästhesiologie |
48 |
| Intensivmedizin |
12 |
| Mögliche
Anrechnungsfächer |
Anrechnungszeit
in Monaten |
| Auf die
Anästhesiologie: In anderen Gebieten |
12 |
| Auf die Intensivmedizin: Intensivmedizin
in einem anderen Gebiet |
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| Bitte
beachten Sie, dass Sie unbedingt noch die Weiterbildungsordnung Ihrer
Ärztekammer zu Ihrer Planung hinzuziehen müssen! |
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Ausführliche
weitere Informationen für die weiteren über
30 Fachrichtungen finden sich im Interaktiven
Weiterbildungsplaner der Deutschen Ärzte-Versicherung.
[zum Weiterbildungsplaner für alle
32 Fächer - klick hier]
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| Autor(in): Peter Dahlhausen (Deutsche Ärzte-Versicherung) (Peter.Dahlhausen @aerzteversicherung.de) |
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Zum Wintersemester 2006/2007 hat der
Ausschuss der Medizinstudenten im
Hartmannbund eine Petition im
Deutschen Bundestag gegen das Hammerexamen eingereicht, die ihr
online unterzeichnen könnt.
[Kommilitionen
mobilisieren][klick hier]
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10. Fluch der Karibik Schwerste Wundinfektionen nach Baden in der Ostsee
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In diesem Sommer haben sich an der Ostsee drei Menschen schwere Wundinfektionen mit einem Bakterium zugezogen, das üblicherweise nur in wärmeren Gewässern wie der Karibik Krankheiten auslöst. In der Fachzeitschrift "DMW Deutsche Medizinische Wochenschrift" (Georg Thieme Verlag, Stuttgart. 2006) stellen Infektionsspezialisten den Keim vor.
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Vibrio vulnificus, ein entfernter Verwandter des Cholera-Erreger Vibrio cholerae, vermehrt sich nach Auskunft von Privatdozent Dr. Dieter Hassler, Kraichtal, wenn die Temperatur im Salzwasser 20 Grad Celsius überschreitet. Dies kommt in der Ostsee nur in warmen Sommern vor. Über kleinere Verletzungen kann der Keim in die Haut eindringen und eine schwere Wundinfektion auslösen. Sie ist laut Hassler durch eiternde, schmierig belegte Wunden gekennzeichnet. Wenn diese nicht rechtzeitig behandelt werden und der Keim ins Blut eindringt, ist es nur schwer zu behandeln, schreibt Hassler: "Die Sepsis hat eine Sterberate von etwa 50 Prozent". In den USA, wo wegen der warmen Gewässer im Golf von Mexiko häufiger Erkrankungen auftreten, hat die dortige Seuchenbehörde (Centers for Disease Control and Prevention, CDC) ein Überwachungssystem eingerichtet. In Deutschland hat das Robert-Koch-Institut erstmals 2003 über zwei Erkrankungen berichtet. Beiden Patienten musste ein Bein amputiert werden, um ihr Leben zu retten.
Hassler warnt deshalb: "Personen mit chronischen Wunden sollten im Hochsommer bei hohen Wassertemperaturen nicht im Meer baden." Gefährdet sind beispielsweise Diabetiker oder Menschen mit "offenen" Beinen. Da Vibrio vulnificus auch durch rohe Meeresfrüchte (beispielsweise Austern) übertragen werden kann, sollte auf deren Verzehr im Hochsommer verzichtet werden, zumal diese auch eine Virusinfektion der Leber (Hepatitis A) übertragen können.
D. Hassler: Der Keim aus dem Meer: Vibrio vulnificus DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift 2006; 131 (41): S. 2262
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| Autor(in): Anne Doebler ([email protected]) |
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Patienten mit Schlafstörungen können sich künftig zuhause untersuchen lassen: Ein "portables Schlaflabor" erfasst laufend wichtige Körperfunktionen und sendet die Daten direkt an den Arzt. Das mobile "Nachtkästchen" wird auf der Medica 2006 präsentiert.
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Schlafstörungen sind in den Industrienationen weit verbreitet, die Ur-sachen sind oft unklar. Wer den Grund für die eigene Schlafstörung herausfinden will, dem blieb bislang nur der Gang ins "Schlaflabor": Dort werden eine ganze Nacht lang bis zu 24 verschiedene Vitalparameter aufgezeichnet, darunter die Atmung des schlafenden Patienten, seine Lage und Blutsauerstoffsättigung sowie Ableitungen der Hirn-, Herz-, Augen- und Muskelfunktionen. Die Daten ermöglichen Rückschlüsse auf die Hintergründe der Erkrankung, so dass eine passende Therapie eingeleitet werden kann. Die aufwändige Differenzialdiagnostik macht den Aufenthalt im Schlaflabor teuer. Die zahlreichen Messfühler und Kabel sind für den Patienten außerdem unbequem - was den Schlaf und damit auch die Messergebnisse beeinflussen kann.
Eine kostengünstige und patientenfreundliche Alternative hat jetzt das Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS zusammen mit Part-nern aus Industrie und Medizin entwickelt. Das "portable Schlaflabor" wird erstmals vom 15. bis 18. November am Fraunhofer-Gemeinschaftsstand auf der Medica in Düsseldorf, Halle 10, Stand F05, präsentiert. Das neuartige Gerät kann vom Patienten zuhause selbst angelegt werden und lässt ihm seine volle Bewegungsfreiheit. Es wird nur von vier Sensoren mit Daten über Lage, Atmung, Puls, Herzschlag und Blutsauerstoffsättigung beliefert. Dass diese wenigen Daten ebenso aussagekräftige Diagnosen erlauben wie die Messungen im herkömmlichen Schlaflabor, bestätigt der Leiter der Gruppe Medizinische Kommunikation und Sensorik am IIS, Christian Weigand: "Wir haben mehr als 50 Patienten auf übliche Weise im Schlaflabor untersucht und zusätzlich unser Gerät angeschlossen. So konnten wir die Messungen gleichzeitig vornehmen und die Ergebnisse vergleichen."
Das "Schlaflabor im Nachtkästchen" wird dem Patienten um die Brust geschnallt und überträgt die Messdaten drahtlos - mittels handelsübli-cher Bluetooth-Funktechnik - an eine Hausbasisstation. Dort werden die Informationen automatisch ausgewertet und gelangen in verschlüsselter Form über einen eigens entwickelten Server zum Terminal des Arztes. Das Gerät wird derzeit am Universitätsklinikum Marburg und am Klinikum Nürnberg an insgesamt 30 Patienten mit Schlafstö-rungen erprobt. Derweil wagt Christian Weigand schon den nächsten Schritt: "Wir arbeiten an einem Gerät, das mit noch weniger Messdaten, zum Beispiel nur mit dem EKG, auskommt". Damit könnte künftig jeder Hausarzt schlafdiagnostische Untersuchungen vornehmen.
Quelle: idw - Informationsdienst Wissenschaft
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| Autor(in): Marion Horn ([email protected]) |
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