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Inhalt (jetzt auch
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1. Editorial |
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Hallo,
Die brandneue Ausgabe der Onlinezeitung kommt diese Woche mit folgenden interessanten Themen:
Bewerbungsschluss für über 280 Famulaturplätzen in mehr als 65 Ländern auf der ganzen Welt ist der 15. Dezember 2006.
Eile ist geboten für diejenigen, die an einem Austausch des bvmd interessiert sind.
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"In der Schweiz kann man viel lernen, viel sehen und vor allem viel Spass haben… " Das meint Ulrike Ahlfeld in ihrem
Bericht über ihr PJ-Tertial in Basel.
Hervorragende Bedingungen für die Studierenden, eine hochwertige Ausbildung und vor allem optimale
Betreuungsverhältnisse – die Medizinische Fakultät Mannheim belegt im Hochschulranking einen Spitzenplatz.
Neue Erkenntnisse zur Bekämpfung von Asthma und Allergien erhoffen sich Wissenschaftler von einer
international angelegten Studie, an der mehr als 200 000 Kinder aus Deutschland, Österreich,
Polen und der Schweiz teilnehmen werden.
Themen des neu erschienenen GBE-Hefts sind neben Symptomen und Diagnoseverfahren die Entstehung einer koronaren Herzkrankheit
(deren wichtigste Komplikation der Herzinfarkt oder akute Myokardinfarkt ist),
die Verbreitung, Risikofaktoren, Therapie, Inanspruchnahme von Leistungen, Versorgungsstrukturen und Kosten.
Das kostenlos erhältliche und auf den Internetseiten des Robert Koch-Instituts unter www.rki.de abrufbare Heft umfasst gut 30 Seiten.
Was tun gegen Übergewicht und Fettleibigkeit von Kindern?
Das Bremer Institut für Präventionsforschung und Sozialmedizin koordiniert größte europäische Adipositas-Studie.
Bis zur nächsten Ausgabe,
Angelika, Jens und Christian
Redaktion MEDI-LEARN
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MEDI-LEARN im Herbst 2006
auf Deutschlandtour
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Vortrag MC-Techniken |
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Würzburg |
28.11.2006 |
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Erlangen |
29.11.2006 |
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Frankfurt |
30.11.2006 |
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Düsseldorf |
05.12.2006 |
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Gießen |
06.12.2006 |
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Leipzig |
07.12.2006 |
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Göttingen |
11.12.2006 |
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Tübingen |
12.12.2006 |
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Marburg |
13.12.2006 |
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Spanien, Großbritannien, Südamerika und viele weitere Länder: Über 280 Famulaturplätze hat die Sparte Austausch der Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland (bvmd) für das zweite Halbjahr 2007 zu vergeben. Eile ist jedoch geboten: Bewerbungsschluss ist der 15. Dezember 2006!
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„Beim Austausch der bvmd geht es nicht nur um eine ‚Dienstleistung‘, sondern um den Erfahrungsaustausch unter Studenten“, erläutert Maren Sell, neben Sarah Ramella eine der Bundeskoordinatorinnen für den Famulantenaustausch. „Für jeden Studenten aus Deutschland, der über eine unserer internationalen Partnerorganisationen für vier Wochen nicht nur das Gesundheitssystem sondern auch Land und Leute kennen lernt, nehmen wir einen Studenten aus dem Ausland auf, damit auch er diese Erfahrungen in Deutschland machen kann.“ Für die Teilnahme am Programm zahlen deutsche Studierende eine Vermittlungsgebühr von 100 Euro an die bvmd. Dafür werden in den Gastländern im Regelfall nicht nur ein Famulaturplatz, sondern auch Unterkunft und Verpflegung gestellt. Wer nach der Rückkehr einen Bericht über seine Erfahrungen verfasst und bei der bvmd einreicht, erhält außerdem die Hälfte der Vermittlungsgebühr zurück erstattet.
„Den Wunsch in einem afrikanischen Land eine Famulatur zu machen, hatte ich schon seit Beginn des Medizinstudiums und er verstärkte sich mit dem Eintritt in die klinische Ausbildung. Ich wollte ein Gesundheitssystem und einen Krankenhausalltag kennen lernen, welche sich von denen der westlichen Welt unterscheiden“, beschreibt Anja Drescher aus Berlin ihre Motivation für die Famulatur in Benin-Stadt im Frühjahr 2006. „Das Austauschprogramm der bvmd bietet uns dabei optimale Bedingungen zur Realisierung dieser Wünsche. Die 30 Tage in Nigeria brachten mir viele wunderbare Erfahrungen, sowohl aus medizinischer als auch aus menschlicher Sicht. Ich erinnere mich an eine Zeit mit vielen eindrucksvollen Erlebnissen und vielen lieben Studenten und Dozenten, die mich sehr freundlich aufnahmen und von denen ich vieles lernen konnte. Ich bin dankbar, für die Möglichkeit, einen Einblick in das Gesundheitssystem eines Dritte-Welt-Landes erhalten zu haben.“
Alle Informationen zu einer Bewerbung für das Austauschprogramm finden sich auf:
http://www.bvmd.de/ausland
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| Autor(in): Christoph Bader ([email protected]) |
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In der Schweiz kann man viel lernen, viel sehen und vor allem viel Spass haben…
Ich habe meine ersten beiden PJ-Tertiale in Basel(04/05-07/05) und Burderholz(08/05-11/05) abgeleistet, wofür ich mich ca. eineinhalb Jahre vorher beworben habe. Unter www.kliniken.ch kann man sich die Spitäler anschauen und einfach eine Bewerbungsmail schicken.
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Meistens ist innerhalb einer Woche eine Antwort gekommen: Absage oder der Bescheid, dass die Anfrage um eine UHU-stelle bearbeitet wird. Nach einigen Tagen hatte ich dann die Zusage vom Universitätsspital in Basel für die Innere Medizin. Ich habe mich riesig darüber gefreut, denn so war es mir möglich mit Hilfe des UHU-Gehaltes meinen Aufenthalt dort zu finanzieren. Zwei meiner Famulaturen hatte ich im Ausland absolviert und dabei sowohl positive als auch negative Erfahrungen sammeln können. Von daher wollte ich mich überraschen lassen, was die Schweiz zu bieten hat. Und ich muss sagen, dass meine minimalen Erwartungen vollkommen übertroffen worden sind.
Mit der schriftlichen Zusage sind gleich der Arbeitsvertrag und ein Anmeldungsbogen für das Hostel, dem Studentenwohnheim, mitgeschickt worden. Ich habe mich privat um eine WG gekümmert, was im Endeffekt etwas billiger gewesen ist. Schaut einfach unter www.students.ch nach. Die Aufenthaltsbewilligung für diese 4 Monate hat man an seinem ersten Arbeitstag bekommen. Das einzige, was man selber noch erledigen musste, war die Organisation eines Konto. Wer träumt nicht von seinem eigenen Nummernkonto in der Schweiz? Für den Anfang hat auch ein normales bei der Postbank oder den jeweiligen Kantonalbanken gereicht, wo dann einmal im Monat ein UHU-Gehalt von ca. 800CHF verbucht wurde.
Mit Vorfreude auf das Neue, ein bisschen Heimweh und Sehnsucht nach den Freunden habe ich meine erste PJ-Tag begonnen. Schon nach sehr kurzer Zeit waren alle Ängste verflogen und ich habe mich vom ersten Moment an wohl gefühlt. Die anderen Unterassistenten waren sehr nett und haben einen an die Hand genommen und den Ablauf ein wenig erklärt. In meiner ersten Rotation bin ich einem Schweizer Assistenzarzt zugeteilt worden und war ich ihm recht dankbar, dass er in den ersten Tagen noch Schriftdeutsch statt Schwiizer Dütsch mit mir geredet hat. Im Laufe meiner Schweiz-Zeit habe ich aber das Schwiizer Dütsch lieben gelernt und fange jedes Mal an zu grinsen, wenn ich es höre.
Pro Monat ist das Arbeiten an einem Wochenende obligatorisch. Dafür hat man einen zusätzlichen freien Tag zur Kompensation bekommen. In den 4 Monaten stehen einem insgesamt 6 freie Tage zur Verfügung.
Jeden Mittwoch hat Prof. Schifferli eine fakultative Fortbildungsstunde für Studenten durchgeführt, die sehr lehrreich gewesen ist. Ein UHU hat sich auf einen Fall vorbereitet und musste dann den Patienten spielen. Es war eine sehr angenehme Runde, so dass man auf alle Fälle keine Angst haben brauchte etwas falsches zu sagen. Am Donnerstag gab es dann noch eine obligatorische Fortbildung, wo gewisse Krankheitsschwerpunkte besprochen worden sind.
Nebenher gab es vor allem für die Assistenzärzte viele Weiterbildungsveranstaltungen, wo wir UHUs mitgehen konnten.
In dem Unispital rotiert man nach 4 Wochen, so dass man fast alle Bereiche (Pulmo/Kardio, Häm,Onk/Gastro, Notfall und Kurzabklärung) abgedeckt hat. Mir persönlich hat die Zeit auf dem Notfall am meisten gefallen, weil ich dort ziemlich eigenständig arbeiten konnte. Es war zwar nicht soviel Action wie bei „Emergeny Room“, aber einige spannende Fälle gab es durchaus zu sehen. Auch wenn ich manchmal wie bei einer Massenabfertigung oder Fliessbandarbeit vorgekommen bin, es hat meistens Spass gemacht und man hat unheimlich viel gelernt. Neben dem fachlichen Wissen konnte ich vor allem zwischenmenschliche Erfahrungen sammeln, die einem besonders in stressigen Zeiten motiviert haben. Die Stationsarbeit war demgegenüber etwas ruhiger gewesen, aber durchaus auch anstrengend. Morgens um 8 Uhr wurden die Unterlagen für die Austritte vorbereitet und anschließend ging es zusammen mit „Rolli“ und einer Schwester auf die Visite. Bis zum Mittag standen dann Weiterbildungen, Röntgen-Rapporte und die Aufnahme der Eintritte auf dem Plan. Am Nachmittag wurde dann die liegen gebliebene Arbeit vom Vormittag erledigt und die Eintritte mit dem OA besprochen. Je nach dem ist man zwischen 16 und 19.30Uhr aus dem Spital gekommen.
Neben der Arbeit blieb noch genügend Zeit das Land, die Leute und das Leben der Schweizer kennenzulernen. Basel hat ca. 180´000 Einwohner und ist das Zentrum der Nordwestschweiz. Die vorteilhafte Lage im Dreiländereck haben wir genutzt und sind ziemlich regelmäßig in Deutschland einkaufen gewesen, was uns unser Portemonnaie das ein oder andere Mal gedankt hat. Die Stadt selber ist sehr multikulturell und die zahlreichen internationalen Messen, Kongressen und Großveranstaltungen ziehen pro Jahr über eine Million Besucher an. Eines der schönsten Events ist die Basler Fasnacht im Februar/März. Montag morgens um 4 Uhr gehen die Lichter der Stadt zum Morgenstreich aus und nur noch die Lichter der Laternen erleuchten die Innenstadt. Drei Tage lang steht die Stadt Kopf, getragen vom Klang von Tausenden von Piccolos und Trommeln.
Im Sommer gibt es zahlreiche Festivals in den einzelnen Stadteilen, wie z.B. das Klosterbergfest oder das Jazz Festival "Em Bebbi sy Jazz". Sie sind auf alle Fälle einen Besuch wert.
Wir UHUs haben uns oft zum gemeinsamen Plaudern in einem Café in der Stadt oder am Rhein getroffen. Ich habe es sehr genossen neue Menschen kennen zulernen und man stellt immer wieder fest, dass die Welt klein ist und man irgendwie über Ecken und Enden gemeinsam Leute kennt.
Ich als Flachlandtiroler habe die Zeit im Süden genutzt um ein bisschen die Gegend zu erkunden. Freiburg im Breisgau, Zürich und Luzern lohnen sich auf alle Fälle zu besuchen. Wer eher sportlich aktiv ist, kann die diversen Berge erklimmen und am Ende die schöne Aussicht genießen oder mit dem Velo durch die schöne Natur radeln. Was ich jedem nur empfehlen kann: einen Sprung in den Rhein zu machen. Es ist einfach toll sich von der Strömung mitreißen zu lassen und das Gefühl zu genießen. Oder sich danach den tollen Sonnenuntergang bei einem Panaché anzuschauen…Balsam für die Seele.
Fazit: Es ist einer tollstem Sommer in meinem Leben gewesen. Ich habe so viele neue und vor allem nette Leute aus der ganzen Welt kennen gelernt. Ich habe das Land, die Leute und vor allen das Arbeiten lieben gelernt und freue mich nächstes Jahr meine erste Stelle in der Schweiz antreten zu können. Ich kann jedem nur empfehlen ein Tertial in der Schweiz oder anderweitig im Ausland zu absolvieren, denn man bekommt echt etwas geboten…vor allem die Zufriedenheit der Schweizer habe ich bewundert.
Erfahrungen vererben sich nicht, man muss sie alleine machen.
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| Autor(in): Ulrike Ahlfeld ([email protected]) |
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| 4. Medizinische Fakultät Mannheim punktet im Hochschulvergleich
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Hervorragende Bedingungen für die Studierenden, eine hochwertige Ausbildung und vor allem optimale Betreuungsverhältnisse – bei dem Vergleich der Hochschulen, ihrer Studienfächer und Angebote kann die Medizinische Fakultät Mannheim durchweg auf die positive Resonanz von Studierenden und Professoren stolz sein.
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Spitzenplätze im nationalen Hochschulenranking belegt die Fakultät zum Beispiel, wenn es um die Reputation, also das Ansehen der Lehreinrichtung bei den Professoren geht – die Forschungs- und Lehrbedingungen werden als sehr förderlich wahrgenommen. Zu diesem Urteil kam knapp die Hälfte aller Befragten: 45% beurteilten die Reputation der Fakultät als sehr gut, das ist auf der Rankingskala der absolut höchste Wert.
Entsprechend hoch ist das Vergleichsergebnis bei den wissenschaftlichen Veröffentlichun-gen: auch hier belegt die Mannheimer Fakultät mit dem Wert 23,5 einen Spitzenplatz. Dazu mag unter anderem beitragen, dass auch im Bereich „Forschungsgelder“ eine vergleichsweise hohe Verfügbarkeit gegeben ist: Durchschnittlich 350.000 Euro pro Professor investiert die Mannheimer Fakultät jährlich in die medizinische Forschung und spielt damit in der vordersten Liga mit. Das gilt auch für die Anzahl von Promotionen pro Professor. Durchschnittlich promovieren an der Medizinischen Fakultät Mannheim 3,4 Doktoren pro Professor. Im Ranking der bundes-deutschen Hochschulen und Fakultäten gab es dafür einen grünen Punkt auf der Skala – die Farbe Grün entspricht der Spitzengruppe. Bei den Studierenden gilt die Mannheimer Fakultät ohnehin als gute Adresse. In diesem Jahr wurde zum Beispiel die Bettenausstattung als zufriedenstellend bewertet. Gemeint ist damit die Anzahl der Planbetten im Universitätsklinikum, die in die Lehre und den praktischen Un-terricht einbezogen werden. 142 Wertungspunkte wurden hier vergeben - das entspricht einem sehr soliden Mittelwert. Die guten Umfrageergebnisse sind an der Mannheimer Fakultät gewissermaßen Tradition. Vor allem was den praktischen Unterricht und die Betreuung der Studierenden angeht, genießt die Fakultät einen hervorragenden Ruf. Die Medizinstudenten schätzen neben der hervorragenden Ausbildung die überschaubare Teilnehmerzahl in Kursen und Vorlesungen und das gute Betreuungsverhältnis, das sich nicht zuletzt dadurch zu den Professoren und Doktoren ergibt. „Das ist allerdings für uns kein Grund zum Ausruhen!“ betont Studiendekan Professor Dr. Harald Klüter. „Wir arbeiten ständig daran, unsere Angebote für die Studierenden zu verbessern. Im kommenden Wintersemester starten wir mit unserem neuen Modellstudiengang MaReCuM, dem Mannheimer Reformierten Curriculum für Medizin. Dabei beschreiten wir völlig neue Wege in der medizinischen Ausbildung und Lehre – und wollen noch erfolgreicher sein als bisher!“ Das Hochschulranking, ein bundesdeutscher Vergleich verschiedener Hochschulen und Studiengängen, wird jährlich von dem Bielefelder Centrum für Hochschulevalution (CHE) und der Zeitung „Die Zeit“ durchgeführt. Die Ergebnisse können unter www.che.de nachgelesen werden.
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| Autor(in): Jutta Becher ([email protected]) |
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1. Das Prinzip des Spieles dürfte vielen bekannt
sein: es gilt die pärchenweise vorhandenen Abbildungen zu ermitteln und
nacheinander anzuklicken.

2.
Mit dem ersten Klick legst du eine Karte frei, zu der
du mit dem zweiten Klick
die passende, gleiche Abbildung suchst.

3. Je schneller du alle Pärchen freilegst, desto
besser. Das Spiel ist beendet, wenn du alle Pärchen gefunden hast.

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1. Wann hast Du begonnen, Dich auf das Examen vorzubereiten? Wie hast Du Deine Lernzeit geplant und eingeteilt?
Leider habe ich erst relativ spät angefangen mich speziell für das Physikum vorzubereiten. Da das 4. Semester dann doch nicht zuviel Freizeit ließ, beschränkte ich mich zunächst auf den Lernstoff meiner Kurse. Ich hatte die Idee, dass ich am Ende nur noch wiederholen muss.
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Als das Semester dann 4 Wochen vor dem Physikum zu Ende ging, war ich total alle. Wie jedes Semester wären Semesterferien nicht schlecht gewesen! Leider musste ich mich noch dem ersten Abschnitt der ärztlichen Prüfung stellen! Also ab ans kreuzen. Ich habe fast alle Fragen der mediskript CD gekreuzt und dabei festgestellt, das sich einige Themen doch sehr wiederholen.
2. Wie hat ein typischer Tag während der Lernphase bei Dir ausgesehen?
Also das mit dem frühen Aufstehen hat leider nicht immer so geklappt, wie man es sich gewünscht hätte! Aber wenn ich mal einen guten Tag hatte, habe ich morgens Lerntexte gelesen, mittags etwas gegessen und ausgeruht und dann abends gekreuzt wie ein Weltmeister!
3. Thema Ernährung: Fastfood, Nulldiät oder Fertiggerichte? Wie sah Dein Speiseplan in der Zeit der Examensvorbereitung aus?
Da ich keinen auf Minuten basierenden Lernplan hatte, konnte ich eigentlich ganz normal essen. Aus lerntechnischer Sicht war eine Nulldiät also nicht notwendig. Und Fastfood oder Fertiggericht habe ich vor dem Physikum auch schon gerne gegessen. Ich sehe also immer noch so aus wie davor.
4. Wie sah es mit Pausen (kleine Pause oder freie Tage) zwischen dem Lernen aus? Hast Du besondere Dinge unternommen?
Pausen müssen bei mir einfach mal sein. Ich bin leider nicht der Typ, der sich hinsetzen kann, dann 5 Monate, 7 Tage die Woche, 8 Stunden am Tag lernen kann. Immer mal wieder fernsehen, Cafe trinken und abends weggehen musste meine Physikumsvorbereitung verschmerzen.
5. Was hat Dir am meisten Probleme bei der Examensvorbereitung gemacht?
Schwierig war es, sich immer wieder neu zu motivieren. Morgens zu duschen und sich gleich an den Schreibtisch setzen, ist nicht immer leicht. Vor allem wenn das Physikum erst in vorraussichtlich 5 Wochen überstanden ist.
6. Was hat Dir besonders viel Spaß gemacht?
Also Spass haben mir die letzten Monate nicht wirklich gemacht. Aber es ist schon schön, wenn man ein gelerntes Thema kreuzt und mit dem eigenen Wissen 90+ schafft!
7. Mit welcher Literatur (Bücher und CD-ROMs) hast Du Dich auf das Examen vorbereitet und welche Erfahrungen hast Du mit diesen gemacht?
Ich habe mir das Physikum EXAKT gekauft. Ich kann es nur empfehlen, da es mir oft so ging: "Was war nochmal SNARE?";) Und dann konnte man rasch alle seine Fargen in diesem einen Buch beantwortet finden. Desweiteren natürlich die mediscript CD, in meinen Augen essentiell. Nur mit ihr wirds eng, aber ohne geht es nicht! Relativ selten musste ich deshalb auf meine Fachbücher zurückgreifen. (Prometheus, Thews, Horn)
8. Hattest Du Prüfungsangst bzw. wie bist Du mit der nahenden Prüfung umgegangen? Wie sah es mit Lernfrust aus und was hast Du dagegen gemacht?
Als mein 4. Semester zu Ende war, war ich schon etwas frustriert und unmotiviert jetzt auch noch Physikum machen zu müssen! Gegen Ende habe ich die Prüfung dann aber herbei gesehnt, denn die Klinik hat einfach ihren Reiz.
Mit Prüfungsangst hatte ich zum Glück nicht allzuviel zukämpfen. Das normale Mittelmaß.
9. Was hast Du am Vorabend des Examens gemacht?
Puhh, ich glaube ich habe etwas ferngeschaut und mich früh ins Bett gelegt. Lernen konnte ich dann nicht mehr und einen drauf machen war mir doch zu derb!
10. Welche Tipps hast Du für zukünftige Studenten für die Prüfungsvorbereitung?
Das Physikum hat es echt in sich, aber das härteste an allem ist die Zeit davor! Wir alle lernen doch genug, doch davor weiss man dies leider nicht! Und so kann man im Nachhinein sagen, es war hart aber zu schaffen!
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|
| Autor(in): Clemens Cuny ([email protected]) |
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| Autor(in): MEDI-LEARN ([email protected]) |
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| Autor(in): Redaktion Medi-Learn.net ([email protected]) |
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| 8. Internationale Studie untersucht Entstehung von Asthma und Allergien
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Neue Erkenntnisse zur Bekämpfung von Asthma und Allergien erhoffen sich Wissenschaftler von einer international angelegten Studie, an der mehr als 200 000 Kinder aus Deutschland, Österreich, Polen und der Schweiz teilnehmen werden.
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Allein in Baden-Württemberg sollen nach den Ferien über 40 000 Grundschüler zum Erfolg des Projekts beitragen, das von der EU gefördert und im Land von der Abteilung Epidemiologie der Universität Ulm betreut wird. In die so genannte Gabriel-Studie einbezogen sind rund 350 Grundschulen in ausgewählten Landkreisen. "Die Schulen sind aufgrund der Anzahl und Art der landwirtschaftlichen Betriebe in den jeweiligen Kommunen ausgewählt worden", erläutert Professor Stephan Weiland, Leiter der Abteilung Epidemiologie an der Ulmer Uni und mit seiner Forschergruppe auch zuständig für die gesamte Datenerhebung und -auswertung für alle beteiligten Länder. Denn: "Der ländliche Raum bietet für diese Untersuchung ein besonders interessantes Umfeld", sagt Weiland. Schließlich sei durch frühere Studien zweifelsfrei belegt, dass Bauernkinder seltener an Asthma oder Allergien erkranken als Kinder aus städtischen Gebieten. Die Forschungen konzentrierten sich deshalb insbesondere auf schützende Einflüsse in der Lebensumwelt von Bauernkindern. "Im Zusammenspiel von Umweltfaktoren und genetischen Anlagen wird der Schlüssel zur Entstehung der Asthma- und Allergieerkrankungen vermutet", so der Ulmer Wissenschaftler. Die Gabriel-Studie soll nun die einzelnen Einflussfaktoren und ihre Wirkung identifizieren und Interaktionen zwischen ihnen klären.
"Jede Schule leistet durch die Teilnahme an der Studie einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitsvorsorge", betont Professor Weiland. Denn nur bei einer ausreichenden Beteiligung lieferten die dabei gewonnenen Daten zuverlässige und beweiskräftige Informationen. Der international renommierte Epidemiologe und seine Mitarbeiterin Gisela Büchele, die das Projekt in Ulm koordinieren, sind indes zuversichtlich. Das zuständige Ministerium habe bereits zugestimmt und die Resonanz seitens der Rektoren und der Lehrerschaft sei sehr gut. Allen Beteiligten sei bewusst, so die Wissenschaftler, "dass wir bei einem erfolgreichen Ablauf der Studie hoffen können, auch neue Wege in der Vorbeugung und Behandlung dieser Erkrankungen zu eröffnen und so vielen Betroffenen zu helfen". Immerhin zählten Asthma und Allergien zu den häufigsten Erkrankungen im Kindesalter. Und unter den Folgen litten nicht nur die Betroffenen, sondern auch deren Familienangehörige oft ein Leben lang. Professor Weiland zufolge soll die Studie ("aufgrund ihrer Dimensionen auch auf EU-Ebene ein fast einmaliges Projekt und für uns eine enorme logistische Herausforderung") innerhalb eines Schuljahres abgeschlossen sein. Die erste Phase werde mit der Ausgabe eines Fragebogens eingeleitet. "Die dabei gewonnenen Informationen zum Lebensumfeld und zu den bisherigen Erkrankungen der Kinder dienen dann als Grundlage für die Auswahl der Teilnehmer an der zweiten Phase", erklärt Stephan Weiland. Hier seien dann ein verfeinerter Fragebogen sowie verschiedene Laboruntersuchungen vorgesehen. Die Universität Ulm fungiert als Studienzentrum für Baden-Württemberg und als Datenzentrale für den gesamten europäischen Bereich.
Weitere Informationen: Prof. Dr. Stephan Weiland, Gisela Büchele
Quelle: idw - Informationsdienst Wissenschaft
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| Autor(in): Willi Baur ([email protected]) |
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Mit der heutigen Folge der Artikelserie zum Interaktiven Weiterbildungsplaner widmen wir uns der interessanten Fachrichtung Allgemeine Chirurgie. In einer Artikelserie stellen wir euch die wesentlichen Inhalte für die verschiedenen Richtungen auf dem Weg zum Facharzt vor. Die Wahl der Weiterbildungsrichtung ist eine Entscheidung, die man wohlüberlegt treffen sollte. Schliesslich hängen der Berufsweg und die Karriere davon ab.
Für alle 32 Fächer der Musterweiterbildungsordnung haben bietet der Weiterbildungsplaner der Deutschen Ärzte-Versicherung die nötigen Informationen.
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Der
Weiterbildungsplaner Allgemeine Chirurgie
Ein Service der Deutschen Ärzte-Versicherung
Sie
möchten Facharzt für Allgemeine Chirurgie
werden und sich einen Überblick über den Aufbau der
Weiterbildung verschaffen? Wir bieten Ihnen einen kompakten und
konkreten Weiterbildungsplan und zeigen Ihnen, wie Sie Ihre
Pflichtfächer durch Anrechnungsfächer ersetzen
können und wie viel Zeit Sie für diese
Fächer aufbringen müssen.
Weiterbildungszeit:
48 Monate
(davon maximal bei niedergelassenen Ärzten: 12 Monate)
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| Pflichtfächer |
Mindest-Pflichtzeit
in Monaten |
| Viszeralchirurgie |
12 |
| Orthopädie und Unfallchirurgie |
12 |
| In diesen oder anderen Gebieten der Chirurgie mit den
nachfolgend aufgeführten Anrechnungsfächern |
24 |
| Mögliche
Anrechnungsfächer |
Anrechnungszeit
in Monaten |
| Anästhesiologie |
12 |
| Frauenheilkunde und Geburtshilfe |
12 |
| Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde |
12 |
| Innere Medizin und Gastroenerologie |
12 |
| Mund-, Kiefer- und Gesichtschirugie |
12 |
| Neurochirurgie |
12 |
| Pathologie |
12 |
| Urologie |
12 |
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| Bitte
beachten Sie, dass Sie unbedingt noch die Weiterbildungsordnung Ihrer
Ärztekammer zu Ihrer Planung hinzuziehen müssen! |
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Ausführliche
weitere Informationen für die weiteren über
30 Fachrichtungen finden sich im Interaktiven
Weiterbildungsplaner der Deutschen Ärzte-Versicherung.
[zum Weiterbildungsplaner für alle
32 Fächer - klick hier]
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| Autor(in): Peter Dahlhausen (Deutsche Ärzte-Versicherung) (Peter.Dahlhausen @aerzteversicherung.de) |
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Hammerexamen abschaffen!
Jetzt Petition im Bundestag unterstützen!
Zum Wintersemester 2006/2007 hat der
Ausschuss der Medizinstudenten im
Hartmannbund eine Petition im
Deutschen Bundestag gegen das Hammerexamen eingereicht, die ihr
online unterzeichnen könnt.
[Kommilitionen
mobilisieren][klick hier]
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| 10. Neues GBE-Heft ”Koronare Herzkrankheit und akuter Myokardinfarkt” erschienen
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„Achtung: Bei Frauen sind Luftnot, Übelkeit, Schmerzen im Oberbauch, Erbrechen nicht selten alleinige Alarmzeichen“. Dieser Hinweis zu den (mitunter geschlechter-spezifischen) Symptomen eines Herzinfarktes stammt aus dem neuen Heft der Gesundheitsberichterstattung „ Koronare Herzkrankheit und akuter Myokardinfarkt“.
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Themen des GBE-Hefts sind neben Symptomen und Diagnoseverfahren die Entstehung einer koronaren Herzkrankheit (deren wichtigste Komplikation der Herzinfarkt oder akute Myokardinfarkt ist), die Verbreitung, Risikofaktoren, Therapie, Inanspruchnahme von Leistungen, Versorgungsstrukturen und Kosten. Das kostenlos erhältliche und auf den Internetseiten des Robert Koch-Instituts unter www.rki.de abrufbare Heft umfasst gut 30 Seiten. Bei der koronaren Herzkrankheit (KHK) kommt es infolge verengter Herzkranzgefäße zu einer Mangeldurchblutung des Herzens. Ein Herzinfarkt entsteht durch den Verschluss einer Herzkranzarterie. Die koronare Herzkrankheit zählt in den Industrienationen zu den häufigsten Todesursachen im Erwachsenenalter. In Deutschland verursachte sie zum Beispiel im Jahr 2003 insgesamt jeden fünften Sterbefall.
Je früher medizinische Hilfe gerufen wird, umso größer sind die Überlebenschancen. Daher ist es für die Betroffenen und deren Angehörige von besonderer Wichtigkeit, die Symptome zu kennen. Bei neun von zehn Infarktpatienten, unabhängig vom Geschlecht, beginnt der Herzinfarkt mit plötzlich einsetzenden Brustschmerzen. Weitere Begleitsymptome sind oft Atemnot sowie plötzlich einsetzende Übelkeit und kalter Schweiß. Nicht selten lenken diese Symptome von der Diagnose ab, sodass die notfallmedizinische Hilfe oft zu spät oder gar nicht gerufen wird.
Die Hauptrisikofaktoren für die Entstehung einer koronaren Herzkrankheit sind bekannt. Als nicht beeinflussbare Risikofaktoren gelten neben dem ansteigenden Alter das männliche Geschlecht und erbliche Faktoren. Vermeidbare oder beeinflussbare Risikofaktoren sind Zigarettenrauchen, Bluthochdruck, Übergewicht (Adipositas) sowie Störungen des Fettstoffwechsels (erhöhte Cholesterinwerte) und des Zuckerstoffwechsels (Diabetes mellitus Typ 2 und seine Vorstufen). Den meisten Risikofaktoren liegen bereits in der Kindheit und Jugend praktizierte ungesunde Lebensgewohnheiten wie Fehl- und Überernährung sowie mangelnde körperliche Aktivität zugrunde.
Viele betroffene Personen sind unzureichend über vorliegende Risikofaktoren informiert. In einer großen Studie („KORA-Survey 2000“) hatten über 80 Prozent der Teilnehmer in den zurückliegenden zwölf Monaten mindestens einmal einen Arzt aufgesucht. Trotzdem war jeder zweite Diabetiker unentdeckt, und etwa 70 Prozent der Männer und 50 Prozent der Frauen wussten nichts von ihrer stark ausgeprägten Fettstoffwechselstörung. Auch ein erhöhter Blutdruck war vielen nicht bekannt. Liegen genaue Angaben zu den einzelnen Risikofaktoren vor, ist inzwischen eine individuelle Risikokalkulation möglich. Versicherte der gesetzlichen Krankenkassen haben ab einem Alter von 35 Jahren im zweijährigen Turnus Anspruch auf eine kostenlose Gesundheitsuntersuchung (Check up 35), um Risikofaktoren frühzeitig zu erkennen.
Die Bestelladresse für das GBE-Heft lautet: Robert Koch-Institut, GBE, Seestraße 10, 13353 Berlin, E-Mail: [email protected], Fax: 01888 - 754-3513.
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| Autor(in): Robert Koch Insitut () |
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Bremer Institut für Präventionsforschung und Sozialmedizin koordiniert größte europäische Adipositas-Studie. Immer mehr Kinder sind zu dick. Schätzungen zufolge hat heute jedes achte Kind bei der Einschulung in Deutschland Übergewicht.
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Chronische Erkrankungen und Spätschäden wie Diabetes, Gallensteine, Fettleber, Nierenschäden, Plattfüße und Gelenkschädigungen sind die Folge. Experten sprechen bereits von einer "Adipositas-Epidemie". Deren mittelbare Folgekosten für das deutsche Gesundheitssystem werden auf zwölf Milliarden Euro pro Jahr geschätzt.
Vor allem ungesunde Ernährung, mangelnde Bewegung und Veränderungen des sozialen Umfelds in den vergangenen Jahrzehnten sind Schuld an dem Problem. Um den Trend zu bremsen oder sogar umzukehren, fördert die Europäische Kommission im Rahmen ihrer Forschungspolitik nun das Projekt IDEFICS mit 15 Millionen Euro. IDEFICS ("Identification and prevention of dietary- and lifestyle- induced health effects in children and infants") ist die europaweit größte Studie zur Erforschung der Ursachen und zur Vorbeugung von Übergewicht bei Kindern, die vom Bremer Institut für Präventionsforschung und Sozialmedizin (BIPS) koordiniert wird. Am 1. und 2. September treffen sich über 50 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und Vertreter mittelständischer Unternehmen aus elf europäischen Ländern in Bremen, um die Weichen für die auf 5 Jahre angelegte Studie zu stellen.
Im Anschluss daran (2. und 3. September) findet ein Workshop zu der für die Datensammlung notwendigen Technologien statt. Das Ziel dabei ist, methodische Aspekte von IDEFICS mit Wissenschaftlern aus den unterschiedlichsten Fachrichtungen zu diskutieren. Neben dem IDEFICS Projekt stellt sich auch ein weiteres europäisches Partnerprojekt auf dem Workshop vor, und zwar HELENA ("Healthy lifestyles in Europe by nutrition in adolescents"). Während sich HELENA auf Jugendliche konzentriert hat IDEFICS das Ziel, Übergewicht bei zwei- bis zehnjährigen europäischen Kindern zu bekämpfen. Ein Schwerpunkt dabei ist die Erforschung der Risiken für Übergewicht oder Fettleibigkeit bei Kindern und den damit verbundenen Langzeitfolgen. Zudem wird in der Studie ein bislang einmaliger Forschungsansatz geprüft, der von der Vermutung ausgeht, dass Geschmackspräferenzen und -empfindungen großen Einfluss auf die Entwicklung von Übergewicht haben.
Über die reine Forschung hinaus wird IDEFICS Aktivitäten zur Gesundheitsförderung und Prävention in Schulen und Kindergärten anbieten. Diese Präventionsprogramme werden innerhalb der IDEFICS Studie entwickelt und evaluiert. Die Ergebnisse der Studie sollen neben ihrer Einbettung in die Prävention auch in Richtlinien zu gesunder Ernährung, zu gesundem Verhalten und Lebensstil sowie Ethik in allen teilnehmenden Ländern einfließen. Ein Ziel von IDEFICS ist es, diese Richtlinien für gesundheitspolitische Empfehlungen in allen teilnehmenden Ländern einsetzen zu können. Das Programm des Workshops können Sie auf unserer BIPS-Webseite herunterladen: http://www.bips.uni-bremen.de/workshop_idefics_2006.php
Quelle: idw - Informationsdienst Wissenschaft
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| Autor(in): Angelika Rockel ([email protected]) |
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Höhen und Tiefen prägen das Leben der jungen Ärzte im Seattle Grace Hospital. Jetzt geht's mit neuen Folgen weiter - immer dienstags um 22:15 Uhr! Nächste Folge am 28.11.2006 um 22.15 Uhr auf Pro7
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Einsamkeit
Olivia und George geraten in einen Streit, bei dem Olivia George auf den Kopf zusagt, dass er etwas für Meredith übrig hat. Jetzt, da Meredith und Derek endgültig getrennt sind, sieht er seine Chancen durchaus steigen. Dennoch blickt er eifersüchtig auf das gute Verhältnis, das sich zwischen den beiden zu entwickeln scheint. In der Zwischenzeit muss Alex sich der bitteren Wahrheit stellen, dass sein Fehler dazu geführt hat, dass Mr. Martin wohl sterben wird ...
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