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1. Editorial |
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Hallo,
nun ist der Winter doch noch eingezogen mit frostigen Temperaturen, Eis und Schnee. Wir sitzen im warmen Stübchen und können bei einer Tasse Tee beispielsweise in der neuesten Ausgabe der Onlinezeitung stöbern.
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Vom 17. bis 19. Oktober 2006 fanden die ersten „echten“ Prüfungen im zweiten Staatsexamen nach der neuen
Approbationsordnung statt. „Echt“ insofern, als im Sommer 2005 bereits ein umfangreicher Pretest zum neu
geregelten Prüfungsablauf durchgeführt wurde. Jan-Peter Wulf beschreibt die Stimmung nach dem "Hammer".
Daniela Aryus fand den Gedanken von sechs Wochen Sommer, Sonne und Meer sehr verlockend und hat eine gynäkologische Famulatur auf Malta abgeleistet. Hier beschreibt sie ihre Eindrücke.
Am Universitätsklinikum Münster (UKM) ist der bundesweit erste Lehrstuhl für Transplantationshepatologie
eingerichtet worden. Lehrstuhlinhaber Professor Hartmut Schmidt intensiviert die Lehre der
Studenten mit einem Pflicht-Lehrmodul: Bisher kam das Thema "Organspende"
während eines Medizinstudiums nicht vor.
In der Vorweihnachtszeit und zum Jahreswechsel hatten wir mit dem Adventskalender und dem Jahresrückblick
für ein wenig Unterhaltung gesorgt. Wie wir den zahlreichen Teilnahmen, die allesamt als Los in die große
Lostrommel wanderten, entnommen haben, hat Euch das Türchen öffnen und Rätsel lösen Spaß gemacht.
Unsere Glücksfee hat nunmehr die glücklichen Gewinner ermittelt.
Bis zur nächsten Ausgabe,
Angelika, Jens und Christian
Redaktion MEDI-LEARN
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Ja, warum ins Ausland gehen? Und warum ausgerechnet Malta?
Diese zwei Fragen waren für mich ganz einfach zu beantworten. Erstens wollte ich mal was anderes sehen als immer nur meine Uni bzw. Krankenhäuser in Deutschland und zweitens sollte es ein englischsprachiges Land sein, damit ich auch etwas verstehe. Zudem fand ich den Gedanken von sechs Wochen Sommer, Sonne und Meer sehr verlockend.
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Meine Bewerbung
Die Bewerbung war eigentlich recht einfach. Zuerst habe ich im Internet nach dem Krankenhaus (auf Malta gibt es nur ein Krankenhaus) und der Adresse bzw. einer E-Mail Adresse gesucht um dann per Mail meine Bewerbung und meinen Lebenslauf in Englisch hin zu schicken.
Kurze Zeit später erhielt ich dann per Mail auch schon die Zusage mit den Bewerbungsunterlagen die ich noch ausfüllen musste sowie eine Auflistung über die anstehenden Kosten (Elective fee 30LM/Woche, Accommodation fee 4LM/Tag, Administration fee 25LM einmalig).
Zu den Bewerbungsunterlagen gehörten ein Gesundheitszeugnis und ein allgemeines Bewerbungsformular, auf dem man dann auch gleich ankreuzen musste wo man wohnen wollte. Das Gesundheitszeugnis bestand aus einer allgemeinen Bescheinigung darüber, das man gesund ist, aus einem Röntgenbild des Thorax und einem MRSA Abstrich. Ok, das mit dem MRSA Abstrich gestaltete sich etwas schwieriger als vermutet, da mein Hausarzt keine geeigneten Materialien hatte. So musste ich selbst beim Gesundheitsamt anrufen damit sie meinem Arzt die nötigen Probe Röhrchen zuschicken... Nachdem ich dann alle Unterlagen fertig ausgefüllt wieder an das St. Luke’s Krankenhaus zurück geschickt hatte kam kurze Zeit später per Post eine Zusage.
Ein paar Monate später kam dann allerdings wieder eine E-Mail aus Malta in der mir mitgeteilt wurde das die von mir gewünschte Unterkunft nicht mehr zur Verfügung stünde. Somit wurde ich einer anderen Wohnung zugeteilt, worauf hin die Kosten weiter anstiegen.
Ein paar Tage bevor es dann endlich losgehen sollte versuchte ich vergeblich erneut Kontakt per E-Mail aufzunehmen, um die letzten noch verbliebenen Fragen zu klären, doch aus Malta kam keine Antwort mehr. Wie mir später erklärt wurde gab es angeblich technische Probleme auf Malta... Also suchte ich mir im Internet die Telefonnummer und rief vor Ort an um meine letzten Fragen aus dem Weg zu räumen.
Anreise
Endlich war es also so weit: es ging los! Mittags startete ich noch in München (Air Malta bietet meist die günstigsten Flüge für ca. 250 Euro an) und etwa 2 Stunden später war ich schon in Malta.
Hier musste ich jedoch erst mal mein Gepäck wiederfinden. Da die Lieferbänder vertauscht wurden standen erst alle Fluggäste vor dem falschen Band, dann drängelten sich alle an das angeblich richtige Lieferband und schließlich wurden wir doch wieder an das ursprüngliche Band geschickt (maltesisches Chaos... ganz normal... daran sollte man sich schnell gewöhnen...).
Doch hier stellte sich mir die zweite Frage: Wie sah mein Koffer noch mal aus? Alles was mir dazu einfiel war: schwarz! Doch leider waren 95% aller Koffer schwarz...
Nachdem ich dann also die erste Hürde genommen hatte machte ich mich auf die Suche nach Jonathan, einem MMSA Mitarbeiter, der mich vom Flughafen abholen sollte. Vor dem Ausgang standen zahlreiche Reiseveranstalter, die Schilder mit Namen darauf hoch hielten, doch nirgends war mein Name zu sehen. Nach mehrmaligem hin und her laufen hatte ich die Hoffnung schon fast aufgegeben ihn noch zu finden. Schließlich war es doch auch eine gewagte Idee mich von meinem Foto her, das bestimmt 1-2 Jahre alt war, zu erkennen. Doch zu meinem Glück tauchte er dann doch noch auf. Damit hatte ich wohl etwas mehr Glück als einige andere, denn wie sich später herausstellte wurden nicht alle Studenten wie versprochen am Flughafen abgeholt... (nehmt also lieber eine Telefonnummer mit um vor Ort nochmals anrufen zu können!).
Jonathan musste dann erst noch den Schlüssel für die Wohnung abholen bevor wir schließlich zu meiner Unterkunft für die nächsten 4 Wochen fahren konnten.
Unterkunft, Verkehrsanbindung
Es wurde von der MMSA die Möglichkeit angeboten sich für eine von drei Unterkünften zu entscheiden oder man konnte sich auch was Eigenes suchen, was sich aber erst lohnt wenn man PJ auf Malta macht. Hatte man einmal eine Wohnung gebucht so musste man diese auch für mindestens drei Wochen bezahlen.
Da ich nur eine Bleibe für 4 Wochen brauchte und da alles eh schon ziemlich teuer war entschied ich mich für die günstigste Möglichkeit (2,75LM/Tag). Da es allerdings zwischen dem Zeitpunkt meiner Buchung und meiner Ankunft Differenzen zwischen der MMSA und dem Guesthouse gab, stand das von mir gebuchte Guesthouse der MMSA nicht mehr zur Verfügung. Daher wurde ich ohne gefragt zu werden in eine andere Wohnung umquartiert und so stiegen die Kosten weiter (4LM/Tag).
Beim ersten Anblich der Wohnung, muss ich ganz ehrlich gestehen, war ich ziemlich schockiert und fragte mich wie ich es hier nur 4 Wochen lang aushalten sollte. Doch gewöhnt man sich auf Malta schnell an die andern Umstände und lernt sich damit zu arrangieren.
Angeblich war die Wohnung grade erst frisch renoviert worden, doch sah sie mir nach deutschen Verhältnissen eher renovierungsbedürftig aus. Sie bestand aus einer Küche, einem Badezimmer, einem Wohn- bzw. Esszimmer und drei Schlafzimmern die je für zwei Personen vorgesehen waren.
Die Vorteile der Küche waren ein großer Kühlschrank und ein Gasherd an dem sogar drei von vier Platten funktionierten. Die Nachteile hingegen waren, dass alles recht schmutzig war, eine Schublade sich erst gar nicht öffnen ließ und das es in der ganzen Wohnung Kakalaken gab.
Das Badezimmer bestand aus einem WC, einem Waschbecken und einer Badewanne. Was mir als erstes dazu einfällt ist der schreckliche, abartige Gestank der vor allem morgens aus dem Waschbecken aufstieg. Die Duschbrause war wohl auch nicht mehr die Neueste, denn der Hauptteil des Wassers spritzte in sämtliche Richtungen, nur nicht dahin wo es hin sollte.
Das Wohn-/ Esszimmer war mit einem großen Tisch, einem Sofa, einem Telefon und einem Fernseher mit italienischen Programmen ausgestattet. Die erste Zeit meiner Famulatur war das Telefon leider defekt. Doch nachdem wir es dann endlich geschafft hatten, das jemand vorbei kam um es zu reparieren (so was dauert auf Malta alles ein bisschen länger...) funktionierte es tatsächlich für den Rest meiner Famulatur. Allerdings dauerte es eine Weile bis ich herausgefunden hatte welche Telefonkarten man benutzen konnte und welche nicht.
Die Schlafzimmer, in einem schliefen drei Famulantinen aus Erlangen, in dem andern ein PJler aus Tübingen und das dritte Zimmer hatte ich für mich alleine, bestanden aus einem Bett, einem Nachttisch, einem Kleiderschrank und einem Ventilator. Vor allem zu Beginn meiner Famulatur hatte ich diesen Ventilator auch dringend nötig denn teilweise war es nachts so heiß, dass man kaum schlafen konnte. In einem der Schlafzimmer fehlte ein Fenster und mein Zimmer hatte leider sein Fenster zum Innenhof hinaus, wodurch ich die ganze Nacht lang das Geplauder aus allen Wohnungen sowie das Wasser sämtlicher Wohnungen hören konnte. Doch als nach zwei Wochen die Mädels wieder zurückflogen konnte ich zum Glück das Zimmer wechseln und schlief von nun an einiges besser.
Zur Lage der Wohnung (in Sliema) ist zu sagen, dass sie wirklich sehr zentral lag. Das meiste konnte man zu Fuß erreichen und wenn nicht fuhr man eben mit einem der lustigen gelben Busse, das Hauptverkehrsmittel auf Malta. Zum Felsbadestrand waren es grade mal 3min zu Fuß, direkt neben der Wohnung gab es einen kleinen Laden, der das Nötigste verkaufte und nach 10min Fußmarsch war man auch schon bei einem großen Supermarkt. Paceville, das Partyzentrum Maltas, lag etwa 25min zu Fuß entfernt und das Krankenhaus erreichte man mit dem Bus nach etwa 15min Fahrt.
Und obwohl die Busse meist tierisch überfüllt sind und man froh sein kann einen der Sitzplätze zu ergattern und man nicht an der immer geöffneten Tür stehen muss, muss man auf Malta auf jeden Fall mit dem Bus gefahren sein um wirklich da gewesen zu sein.
Wenn man das System erst einmal durchschaut hatte, das alle Busse auf Malta von Valletta (Entfernung etwa 20min mit dem Bus) aus starten, war es recht einfach. Die zweistelligen Busse kosteten 20 maltesische Cent und die dreistelligen Busse, die etwas schneller waren, kosteten 50 maltesische Cent. Da es Busse und Haltestellen auf Malta wie Sand am Meer (mal abgesehen von Malta...) gab, war es kein Problem irgendwo hin zu kommen. Es sei denn es war schon nach 21 Uhr, denn dann fuhren die Busse nämlich nicht mehr über die ganze Insel.
Team, Tagesablauf, Aufgaben
An meinem ersten Tag sollte ich so gegen 9 Uhr bei Michael Debattista erscheinen um das restliche Geld (mind. 50% waren im Voraus zu entrichten) zu bezahlen.
Anschließend schickte er mich weiter ins Krankenhaus zu Mrs. Sammut. Sie erzählte mir und ein paar andern Neuankömmlingen dann etwa 2 Stunden lang etwas über das maltesische Gesundheitssystem und über das Krankenhaus.
Danach stellte ich mich noch kurz auf meiner Station vor und erkundigte mich bei dieser Gelegenheit auch gleich, wann ich denn am nächsten Tag erscheinen sollte. Die Antwort sollte mir auch wieder etwas mehr über die maltesische Lebensweise beibringen, sie lautete nämlich: „Come at about half past eight. But don’t look for me then because I’m always late!”
Mein zweiter Tag, an dem ich wie man es als Deutsche gewöhnt ist noch pünktlich kam, begann also um 8.30 Uhr im Krankenhaus. Zuerst bin ich bei der Visite (Labour ward) mitgelaufen und dann nach etwa einer Stunde wurde ich mit in den OP zu zwei Sectiones Ceasareae genommen. Um 12 Uhr - falls Ihr euch erinnert, das ist die Zeit zu der Famulanten in Deutschland maximal eine Mittagspause haben - wurde ich dann an den Strand geschickt.
So kreuzte ich also meist gegen 8.30 Uhr auf meiner Station auf und musste dann die schwierigste meiner Aufgaben erfüllen, die daraus bestand, auf den insgesamt 6 Stationen, das mir zugeteilte Ärzteteam zufinden. Offiziell gab es zwar angeblich auch einen Plan, was an welchem Tag stattfinden sollte, doch habe ich diesen Plan trotz anfänglicher Versprechungen nie erhalten.
An den meisten Tagen ging ich, nachdem ich die Ärzte gefunden hatte, bei der Visite mit. Leider hatten mein Consultant und die andern Ärzte jedoch keine Lust Englisch zu sprechen, so dass die ganze Visite auf maltesisch stattfand und ich kein Wort verstand.
An einem Tag war immer Minor Theatre, d.h. wir befanden uns die ganze Zeit über in einem kleinen OP in dem wenig invasive oder ambulante Operationen durchgeführt wurden. Hier sah ich unter anderem Kürettagen, die Entnahme von Portiobiopsien, die Entfernung von VIN und CIN sowie gynäkologische Untersuchungen unter Narkose.
An einem andern Tag waren wir immer im Theatre d.h. im großen Operationssaal in dem ich jede Menge Hysterektomien, Laparoskopien, Laparotomien und die Entfernung von Ovarialzysten sah. Jedoch war dies meist nicht so spannend, da ich weder mit am Tisch stehen noch irgendwelche Fragen stellen durfte („Du bist doch nur ein Student. Du darfst während der Operation keine Fragen stellen!“).
Im Allgemeinen kann man sagen, dass ich meist bis gegen 10 oder 11 Uhr im Krankenhaus war und dann war ich auch schon wieder fertig und konnte mein Leben auf Malta genießen. Hin und wieder kam es allerdings auch mal vor, das die Ärzte mich direkt nachdem ich sie gefunden hatte wieder nach Hause schicken wollten, da es angeblich nichts zu tun gab. Dann konnte ich mir allerdings, wenn ich die Hebammen selbstständig fragte - was gar nicht so einfach ist, da sie sich meist sehr temperamentvoll unterhalten und einen nur schwer zu Wort kommen lassen - einige Geburten anschauen. Dies waren unter anderem die wirklich schönen Momente im Krankenhaus. Die Hebammen nahmen sich viel mehr Zeit als die maltesischen Ärzte. So erklärten sie mir Schritt für Schritt was sie grade taten und waren wirklich darum bemüht, dass ich auch alles verstehe.
Fazit
Abschließend lässt sich sagen, dass ich meine Zeit auf Malta auf jeden Fall genossen habe. Und wenn ich meine Famulatur auf Malta mit denen in Deutschland vergleiche bereue ich absolut nichts. Wann kommt man denn sonst schon mal dazu einen ganzen Monat lang Urlaub zu machen?!
Die Vorteile Maltas sind das gute Wetter, das Meer und die kurzen Arbeitszeiten und PJler, so dass es einem auf keinen Fall langweilig werden kann. Obwohl man es natürlich auch als Nachteil ansehen kann, das so viele andere Deutsche da sind und man daher kaum Englisch redet, sondern hauptsächlich Deutsch.
Die weiteren Nachteile sind die hohen Gebühren und das es fast nur Felsstrände und kaum Sandstrände gibt. Zudem wird sich sicher jeder über Malta ärgern, der wirklich etwas lernen will.
Meiner Meinung nach lohnt sich die Erfahrung auf jeden Fall, doch würde ich glaube ich nicht für 4 Monate nach Malta gehen, denn dazu ist die Insel einfach zu klein und man hat zu schnell alles gesehen.
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| Autor(in): Daniela Aryus (E-Mail ist der Redaktion bekannt ([email protected])) |
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Vom 17. bis 19. Oktober 2006 fanden die ersten „echten“ Prüfungen im zweiten Staatsexamen nach der neuen Approbationsordnung statt. „Echt“ insofern, als im Sommer 2005 bereits ein umfangreicher Pretest zum neu geregelten Prüfungsablauf durchgeführt wurde. In dem MEDI-LEARN Skript „Hammerexamen, das ist wichtig“ wurden ausführliche Analysen des Pretestes veröffentlicht. Diese Analyse bestätigten sich weitgehend. Sogar die durchschnittlichen Leistungen der Prestetkandidaten mit ca. 65 % richtig gelöster Fragen entsprach denen des „echten Hammerxamens“.
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Diese durchschnittlichen Leistungen lagen ca. 15 % unter den normalerweise erzielten Leistungen des Zweiten Staatsexamens nach Alter AO. Die Durchfallquote erreichte einen historischen Höchststand. Während im „Alten Zweiten“ im Herbst 2005 3,6 % der 4.599 Kandidaten durchgefallen waren, sind es von den ca. 700 Kandidaten im Herbst 2006, die das „Neuen Zweite“ absolvierten, fast 10 % gewesen. MEDI-LEARN fing nach dem Examen Erfahrungswerte und Tipps der Teilnehmer ein. Ein Stimmungsbild aus rund 50 Antworten.
Womit sollen wir lernen?
Das große Fragezeichen vor der neugestalteten Prüfung: Worauf soll ich das Lernen stützen? Altfragen kreuzen? Welche Bücher heranziehen? Erfahrungswerte gab es nicht, also mussten die Teilnehmer sich ihr „Set“ selbst zusammenstellen. Dabei wurde auf Altbewährtes und neu Publiziertes zurückgegriffen: „Ich habe während des PJ mit der alten Schwarzen Reihe gekreuzt und abends im Exaplan geschmökert“, erklärt ein Teilnehmer, „nach dem PJ dann die neue Schwarze Reihe herangezogen und Kurzlehrbücher.“ „Zusätzlich zur Schwarzen Reihe habe ich die CD-ROM Hammerexamen benutzt“, so ein anderer Prüfling. „Ich habe den Intensivkurs bei MEDI-LEARN gemacht, vorher habe ich die Schwarze Reihe nach alten GK2 und GK3 gescannt und gekreuzt und die CD zum Hammerexamen im Lern- und externen Prüfungsmodus gekreuzt, bis ich bei 100 Prozent lag! Als Bücher habe das 2. STEX und Kurzlehrbücher verwendet“, lautet der umfangreiche Lernkatalog einer Dritten. „Leider habe ich an keiner Lerngruppe teilgenommen, bedauert ein Kandidat, „neben Schwarzer Reihe, Mediscript und Exaplan kamen bei mir vor allem die Skripten Hammerexamen und Hammerfragen von MEDI-LEARN zum Einsatz.“
Gemeinsam die schwierigen Beispieltexte durcharbeiten
Stichwort Gruppe: Tatsächlich raten viele dazu, neben dem Literaturkanon aus Standardlehrwerken, Kurzlehrbüchern, Altfragen, Skripten und CDs in Kleingruppenarbeit zu lernen, um sich gemeinsam auf die Fallbeispiele und freien Fragen in der Prüfung vorzubereiten. „Gemeinsam konnten wir uns aufbauen und die schwierigen und langen Beispieltexte durcharbeiten“, wird berichtet.
PJ: Einschränkung oder Praxis-Kick?
Doch es wird auch zur Vorsicht geraten: „Lerngruppen sind meiner Ansicht nach nur so gut wie die Leute darin“, erklärt ein Umfrage-Teilnehmer. „Ich habe von mehreren Lerngruppen gehört, deren Ergebnisse schlecht ausgefallen sind. Sicher sollte man unklare Dinge mit anderen besprechen, aber bitte sicherstellen, dass man das richtige Ergebnis erlangt!“
Die Lerndauer (Gesamtdauer und Stunden pro Tag), die von den Umfrageteilnehmern angegeben wird, entspricht in etwa derjenigen, die auch für das alte 2. Staatsexamen anberaumt wurde. Die meisten fingen etwa drei bis vier Monate vor dem Termin an, häufig mit einem „Gewöhnungspensum“ von zwei bis drei Stunden pro Tag. Spätestens acht Wochen vor dem Examenstermin wurde dieses auf acht bis sogar 12 Stunden am Tag hochgeschraubt.
Wesentlicher Unterschied zur alten Modalität: Vielen stand am Anfang der angesetzten Lernzeit noch das PJ im Wege. Zumindest zeitlich: „Das Lernen im PJ war für mich überhaupt nicht effektiv“, berichtet ein Teilnehmer. „Ich hatte ständig Überstunden zu machen, konnte deswegen im PJ überhaupt nicht lernen und musste die letzten drei Monate jeden Tag durchlernen“, so das Statement eines weiteren Examenskandidaten.
Ich habe auf Station die Kollegen ausquetschen können!
Andere weisen darauf hin, dass ihnen die tagesaktuell aufgetretenen Fälle hilfreich waren: „Die Fragen, die sich am Tage in der Klinik stellten, habe ich abends nachgelesen. Das war ein guter Einstieg!“ Oder: „Das, was auf Station los war, habe ich theoretisch aufbereitet. Und ich konnte bei Problemen meine Kollegen ausquetschen!“ Das scheint sich zu lohnen, denn laut Angabe eines Teilnehmers macht die PJ-Erfahrung in der Prüfung „über 20% der Fragen“ aus. Viele raten dazu, sich einen Teil des PJ-Urlaubs zum Lernen aufzusparen, aber auch, zumindest während des PJ Wochenende zu machen, also auch nicht zu lernen. In der „heißen Phase“ stellten dann viele auf die Sieben-Tage-Woche um, wie von den alten Examina bekannt.
Drei Tage überstehen
„Wichtig ist nur aufm Platz“ heißt ein hinlänglich bekanntes Fußball-Motto. Und wie sieht es aus, wenn der Platz der Examenssaal ist und das Spiel nicht 90 Minuten, sondern drei Tage dauert? Hier macht natürlich jeder „Spieler“ seine eigenen Erfahrungen. Entsprechend heterogen das Stimmungsbild:
„Subjektiv gesehen waren die Einzelfragen einfacher, als ich das von den 2. Stex-Altfragen her gewohnt war. Die Fälle haben doch sehr speziell fast nur auf ein vorgestelltes Krankheitsbild hin abgezielt. Nach dem zweiten Tag weiß man ja schon via Ausschlussprinzip, was am dritten Tag kommen wird. Ich habe die Zeit dann genutzt, und mein Kurzzeitgedächtnis nochmals richtig voll zu packen!“, so der Tipp einer Teilnehmerin. “Die Einzelfragen waren ähnlich wie bei den alten Examina. Das war irgendwie gewohnt, obwohl es teilweise lange Aufgabentexte waren. Da gab es einiges zu lesen und viele Informationen!“
„Wie Kaugummi“ ziehe sich das Beantworten der Fragen hin, so ein weiterer Examenskandidat, „insbesondere, wenn einem das Fach nicht liegt (bei mir z.B. Ophtalmologie), ist es nur nervend. Besonders anstrengend sind die zunehmend langen Texte zu Einzelfragen, z.B. Neurologie und Psychiatrie.“ Letztere Auffassung teilt ein Kommilitone: „Die langen Fallbeispiele sind anstrengend, da zuerst ein zweiseitiger Text gelesen, verstanden und verarbeitet werden muss. Zu jedem Fallbeispiel gibt es rund 12-15 Fragen. Was hingegen angenehm ist: Zu den Bildbeilagen gibt es auch Referenzwert-Tabellen für Kinder und Erwachsene.“
Viele Fallbeispiele verlangen Facharzt-Wissen
Neben der Länge der Aufgaben ein häufiger Kritikpunkt: Viele Fallbeispiele gingen schon in den Bereich des Facharzt-Wissens. Sie wurden im Vergleich zum Pretest als schwieriger und komplexer eingestuft: „Im Pretest waren es allgemeine Erkrankungen, die anhand der Fälle abgefragt wurden. Im Examen hat man eher die seltenen Erkrankungen abgefragt.“ „Man kann man sich schon die Frage stellen, welchen Sinn es macht, an einem Prüfungstag mehr als zehn Prozent der Fragen zu einer einzigen Erkrankung, z.B. dem Morbus Perthes, zu stellen. Facharzt-Niveau und Vokabeltest!“
Ergänzend merkt eine Studentin an: „Leider wurden wir Erstteilnehmer in unserem Studium nicht auf dieses fächerübergreifende und komplexe Denken vorbereitet, das hier abgefragt wurde.“
Tipps für die Nächsten
Welche Tipps haben die Studenten, die es hinter sich haben, für diejenigen, die beim nächsten Mal wissen müssen, wo der „Hammer hängt“?
„Möglichst viele Fragen klicken, um ein breiten Überblick zu bekommen. Keine Fächer aus dem 1. Stex lernen – die kamen nicht vor!“ Ebenfalls wird vom reinen Auswendiglernen alter Fragen abgeraten: „Bloß nicht! Es kommen so gut wie keine Altfragen dran.“ Ein anderer Teilnehmer ergänzt: „Die altbekannten Schlüsselwörter gibt es natürlich immer noch, aber es muss vor allem die Theorie sitzen.“ Nicht überraschend: Das Kreuzen ist und bleibt Zentrum der Vorbereitung. „Vor allem sollte man rechtzeitig mit dem Kreuzen anfangen – und dann kreuzen, kreuzen, kreuzen!“ Wobei aber nach Aussage eines Kandidaten zu beachten ist: „Wichtig ist, dass ihr zuerst kreuzt und dann nachlest. So könnt ihr euren aktuellen Wissenstand überprüfen.“
Für die Fallbeispiele wird geraten, Krankheiten bildlich zu begreifen: „Neben dem Auswendiglernen von Termini und wichtigen Namen sollte man sich künftig mit viel Fantasie die gleichen Patienten ausmalen, die auch in den letzten Jahren geprüft worden sind. Es wird helfen, die Krankheitsbilder zu visualisieren, eine Idee dafür zu entwickeln, welches Symptom durch welchen Umstand bedingt sein kann und was man im Allgemeinen und gerade im Speziellen tun wird.“
Visualisierung der Krankheitsbilder für die Fallbeispiele
„Merkt euch die klinischen Bilder! Das ist das A und O!“, rät ein Kommilitone für diesen Abschnitt der Prüfung.
Darüber hinaus wird betont, sich auf die Prüfung stärker als beim alten Modell auch mit Fallbüchern vorzubereiten. Und das nicht nur für die zu lösenden Fallbeispiele: „Selbst in den Einzelfragen wurden viele Fallbeispiele aufgeführt. Fall- oder Frage-Antwort-Bücher haben mir da sehr geholfen.“
Für die Lektüre raten viele Teilnehmer, die Lernzeit zu nutzen, die sich mit dem PJ überschneidet. So berichtet eine Teilnehmerin: „Meist war ich am Ende des Arbeitstages zu geschafft, um noch konzentriert zu kreuzen. Da ist es sinnvoll, Bücherstudium zu betreiben!“ Zu guter Letzt wird, bei aller Intensität, an der das Hammerexamen sicher nicht verloren hat, auch zum Durchatmen geraten: Neben „regelmäßigen Pausen“ und „festem Tagesplan mit Freiräumen“ sollten die Examenskandidaten der Zukunft „auch mal freie Tage einplanen“ und nicht vergessen, „was man außerhalb des Lernens sonst so gerne macht!“
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| Autor(in): Jan-Peter Wulf (E-Mail ist der Redaktion bekannt ([email protected])) |
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Wir danken dem Thieme Verlag und 3BScientific für die freundliche
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Wir werden in den nächsten Tagen mit den Gewinnern per Email Kontakt aufnehmen
und sagen schon einmal an dieser Stelle:
Herzlichen Glückwunsch!
Eure Redaktion Medi-Learn
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| Autor(in): MEDI-LEARN ([email protected]) |
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| 5. Bundesweit erster Lehrstuhl für Transplantationshepatologie am UKM
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Am Universitätsklilnikum Münster (UKM) ist der bundesweit erste Lehrstuhl für Transplantationshepatologie eingerichtet worden. Lehrstuhlinhaber Professor Hartmut Schmidt intensiviert die Lehre der Studenten mit einem Pflicht-Lehrmodul: Bisher kam das Thema "Organspende" während eines Medizinstudiums nicht vor. Außerdem ist Schmidt, der sechs Jahre als stellvertretender Klinikdirektor an der Charité tätig war, für Organisationsabläufe bei Transplantationen zuständig sowie für die Vor- und Nachsorge der Patienten.
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Münster (upm/sh) Die Universität Münster hat 2006 den bundesweit einzigen Lehrstuhl für Transplantationshepatologie (Die Lehre von der Lebertransplantation) am Universitätsklinikum Münster (UKM) eingerichtet. Der Inhaber, Professor Dr. Hartmut Schmidt, intensiviert demnächst die Ausbildung für angehende Ärzte: Alle Medizinstudenten durchlaufen dann ein Pflicht-Lehrmodul zum Thema Lebertransplantationen. "Eine Woche lang bekommen die Studenten nicht nur chirurgisches Fachwissen vermittelt, es werden auch ethische, philosophische und juristische Fragen besprochen", sagt Schmidt. Dieser Zusatz in der Medizinerausbildung ist ein Novum in Deutschland: Das Thema der speziellen Aspekte der Transplantationshepatologie als auch die interdisziplinären Aspekte der Transplantationsmedizin kamen darin bisher nicht vor. "Dabei ist die Leber das menschliche Organ, das sie meisten Krankheiten hervorrufen kann", betont er. Und keine Organverpflanzung bedarf so sehr der interdisziplinären Zusammenarbeit wie die der Leber." Mittlerweile haben sich die Chancen für Patientinnen und Patienten nach Lebertransplantationen erheblich verbessert. Bisher liegt die Überlebensrate fünf Jahre nach der Organübertragung bei 80 bis 85 Prozent. "Das wollen wir noch weiter steigern", sagt Schmidt. 13 Lebertransplantationen wurden im Jahr 2004 am UKM durchgeführt, 22 im Jahr darauf und 2006 waren es bereits 37. "Insbesondere die Leistungsausweitung bei den Lebertransplantationen geht auf das Engagement von Professor Schmidt zurück", erklärte Professor Dr. Norbert Roeder, Ärztlicher Direktor des Klinikums. Als Lehrstuhlinhaber für Transplantationshepatologie ist Schmidt nicht nur für die Lehre verantwortlich, sondern ist auch für bestimmte Organisationsabläufe bei einer Organverpflanzung sowie die Vor- und Nachsorge der Patienten zuständig. So konnte der 43-jährige Gastroentereologe in den vergangenen Monaten durch innovative interdisziplinäre Konzepte zwei weltweit erstmalig durchgeführte Therapien umsetzen. In dem einen Fall wandte Schmidt über Monate ein Medikament an, für das der Hersteller nur zwei Wochen Dauer empfiehlt: "Hätten wir diese allerletzte Möglichkeit für den Patienten jedoch nicht ausgeschöpft, wäre er gestorben, während er auf eine neue Leber wartete", erklärt Schmidt. In dem anderen Fall 'boxte' er, so Schmidt, bei Eurotransplant eine Leber-Pankreas-Transplantation bei einer angeborenen Eisenstoffwechselstörung des Patienten durch. Eurotransplant ist der Zusammenschluss mehrerer europäischer Länder, der darüber entscheidet, wer auf der Warteliste wann welches Organ bekommt. Bislang hatte diese Koordinationsstelle eine Transplantation in einem so speziellen Fall nicht genehmigt. Schmidt setzte sich dafür ein, dass dieser Patient in Münster dennoch transplantiert werden konnte. Beide Operationen verliefen erfolgreich. Professor Hartmut Schmidt stammt aus der Nähe von Bremen und hat vier Jahre am National Institute of Health (Washington DC, USA), dem größten medizinischen Forschungsinstitut weltweit, gearbeitet. Bevor der Vater dreier Kinder nach Münster kam, war er sechs Jahre an der Berliner Charité als stellvertretender Klinikdirektor tätig und leitete unter anderem eine Lebertransplantationsambulanz.
Infos zur Organspende und zum deutschlandweit ersten Organspendeausweis in Chipkartenformat unter: http://www.klinikum.uni-muenster.de/organspende oder http://www.nopanicfororganic.de
Quelle: idw - Informationsdienst Wissenschaft
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| Autor(in): Simone Hoffmann ([email protected]) |
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getestet und unter dem Titel "Retter in Not" veröffentlicht.

Die Deutsche
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Ob Famulatur, Krankenpflegepraktikum, PJ-Tertial oder Ausbildung zum Facharzt - immer wieder steht man als junger Mediziner vor der Frage Bin ich dort eigentlich gut aufgehoben? Wer vorab Informationen zur Tätigkeitsstelle herausbekommt, kennt meist jemanden, der dort schon einmal gearbeitet hat. Für alle anderen gibt es ab sofort die Klinikwahrheiten von MEDI-LEARN - eine interaktive Datenbank mit Bewertungen von Kliniken, aus der wir euch an dieser Stelle die Klinikwahrheit der Woche vorstellen wollen:
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Klinikwahrheit: Klinikum der Universität zu Köln - Dermatologie - Köln
| Nr. der Bewertung: | 9051-117 |
| Autornickname: | Sphex (Private Nachricht senden) |
| Klinik: | Klinikum der Universität zu Köln |
| Stadt: | 50937Köln |
| Fachrichtung: | Dermatologie |
| Tätigkeit: | Famulatur |
| Zeitpunkt: | 2006 |
| Chefarzt: | Prof. Dr. med. Dr. h. c. Thomas Krieg |
| Bundesland: | D-Nordrhein-Westfalen |
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| Note Arbeitsklima: | 1 - sehr gut |
| Kommentar Arbeitsklima: | In Haus 15 sehr gutes Arbeitsklima mit netten Stations- und Oberärzten. Die Kollegen der Krankenpflege sind zumeist umgänglich und hilfreich, wenn man mal wie der Ochs vorm Berg mit irgendeinem Formular oder ohne Desinfektionsspray dasteht. |
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| Note Weiterbildungsangebot: | 2 - gut |
| Kommentar Weiterbildungsangebot: | Einmal die Woche findet eine PJ-Fortbildung statt, die in kleiner Runde jede Möglichkeit zu fragen bietet. Die Gestaltung und Inhalte der Fortbildung sind top.
Jeden Tag um 12 ist im Bettenhaus Mittagsvisite, die im Prinzip dazu gedacht ist, schwierige Fälle zur Besprechung vorzustellen, aber auch dazu, Studenten gängige Krankheitsbilder zu vermitteln. Letzteres geht desöfteren im allgemeinen Stress unter. |
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| Note Forschung: | 2 - gut |
| Kommentar Forschung: | Für Famulanten ist die Forschung weniger interessant, es sei denn, man macht dort Doktorarbeit. Ansonsten ist man als Student allenfalls in klinische Studien einbezogen (Patientenbefragung, aber selten). Will man allerdings in der Uniklinik arbeiten, muss man bekanntermaßen forschen. |
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| Note Zeit: | 3 - befriedigend |
| Kommentar Zeit: | Meistens hat man als Famulant geregelte Arbeitszeiten. Wenn man absolut unmotiviert ist, kann man, je nach Standort, möglicherweise auch früher verschwinden. Wenn man sich ernsthaft einbringen und die netten Leute unterstützen will, kann es auch mal sein, dass man eine Stunde oder mehr länger bleibt. Das aber mit Spaß an der Sache! |
| Kommentar Bezahlung: | Wo werden Famulanten schon bezahlt? |
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| Note Karriere: | 4 - ausreichend |
| Kommentar Karriere: | Allgemein stehen die Chancen für angehende Dermatologen, eine Stelle in der Uniklinik zu bekommen, eher schlecht. Ausnahmen bestätigen die Regel - Glück, Forschung und Beziehungen sollen helfen. |
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| Note Ausbildung: | 3 - befriedigend |
| Kommentar Ausbildung: | Leider sind die Ärzte oft völlig ausgelastet damit, ihre eigenen Aufgaben auf die Reihe zu kriegen. Da bleibt nicht viel Zeit dafür, die Studenten an die Hand zu nehmen. Andererseits hat sich immer jemand gefunden, der soweit weiterhelfen konnte, dass man sich dann selbst zurechtgefunden hat. Learning by doing war oft angesagt, aber so lernt man am meisten. Wenn die Zeit blieb, wurde uns geduldig und ausführlich alles erklärt, wozu wir Fragen hatten. |
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| Note Betreuung: | 2 - gut |
| Kommentar Betreuung: | Ansprechpartner waren die beiden Stationsärztinnen, wobei auch diejenigen, die eigentlich nicht zuständig waren, für kurze Hilferufe empfänglich waren. Anfangs konnte man sich etwas verloren fühlen, wenn jeder mit seinen Aufgaben beschäftigt war, aber nach kurzer Einarbeitungszeit war auch das Vergangenheit. |
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| Gesamtnote: | 2 - gut |
| Abschließender Kommentar: | Wenn Ihr in der Dermatologie der Kölner Uniklinik Famulatur machen wollt, seid nett zu Frau Engel und versucht, an Euren Wunschstandort zu kommen, denn rotiert wird nur im PJ! Ihr bleibt also die vollen vier Wochen auf einer Station oder womöglich in der Poliklinik. Die Meinungen über die einzelnen Abteilungen gehen auseinander - Haus 15 kann ich ohne Einschränkungen empfehlen, auch wenn man nicht den ganzen Tag mit verschiedenen Krankheitsbildern bombardiert wird. Die Stimmung ist weitestgehend freundlich und entspannt, zu tun gibts genug, vor allem, wenn man ein bisschen Initiative zeigt.
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Auf dem Weg zum Facharzt für Dermatologie stellen sich viele Fragen im Hinblick auf die Anforderungen, die sich aus der Weiterbildungsordnung ergeben. Welche Pflichtfächer muss ich belegen? Wie lange dauert die Weiterbildung?
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Höhen und Tiefen prägen das Leben der jungen Ärzte im Seattle Grace Hospital. Jetzt geht's mit neuen Folgen weiter - immer dienstags um 22:15 Uhr! Nächste Folge am 13.02.2007 um 22.15 Uhr auf Pro7
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Aberglaube
Im Krankenhaus bricht eine Aberglauben-Epidemie aus: Morgens sind drei Patienten im OP gestorben, und angeblich passieren Todesfälle im OP immer in Siebener-Gruppen. Und die nächste Katastrophe folgt bald. Aus Angst, der Sieben-Todesfälle-Regel zum Opfer zu fallen, verweigert eine Frau mit einer Milzruptur die notwendige Operation - und stirbt. Auch Dereks Patient, ein Mann mit einer Kopfverletzung, verstirbt auf dem OP-Tisch. Und der unglückselige Tag ist noch nicht zu Ende ...
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