19.02.2007

Ausgabe 337

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591681 Multitalent aus Plexiglas
Universitäts-Augenklinik Heidelberg setzt weltweit erstmals Kunststofflinse ein, die gleichzeitig Grauen Star, Weitsichtigkeit, Alterssichtigkeit und Hornhautverkrümmung korrigiert. ....

In Kooperation mit: Georg Thieme Verlag  *  Deutsche Ärzte Finanz  * deutsche apotheker- und ärztebank

 
 Inhalt (jetzt auch anklickbar)
1.Editorial
2.Pflegepraktikum auf der Wöchnerinnenstation
3.Hammerexamen - Fall- und Einzelfragen
  
4.Winziges Multitalent aus Plexiglas
5.Neue Ansätze in der Krebstherapie
6.Medi-Jobbörse: Der Jobticker
  
7.Cartoon der Woche
8.Klinikwahrheiten: Orthopädie/Unfallchirurgie - Altenburg
9.Grey's Anatomie - Die Jungen Ärzte
  
10.Abo, Impressum, Mitarbeit
    
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 1. Editorial
  

Hallo,
auch diese Woche kommt die Onlinezeitung wieder mit allerhand spannenden, wissenswerten und unterhaltsamen Themen, die keine Langeweile in den trüben Wintermonaten aufkommen lassen.

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Nach dem theoriebelasteten stressigen 2. Semester freute sich Saskia Fischer ganz besonders auf ihr Pflegepraktikum. Endlich würde sie die Welt des Krankenhauses genauer kennen lernen und auch Kontakt zu Patienten haben. Wie es ihr auf der Wöchnerinnenstation erging, erfahrt ihr hier.
Im Hammerexamen bezogen sich nicht nur die Fallfragen auf konkrete Krankheitsbilder, auch fast jede Einzelfrage beinhaltete Erkrankungen. Im folgenden Artikel findet ihr eine Darstellung der Fälle samt der in den Fallfragen erwähnten Krankheitsbilder.
An der Universitäts-Augenklinik Heidelberg ist weltweit erstmals eine Kunststofflinse eingesetzt worden, die scharfes Sehen in der Nähe und der Ferne erlaubt und zudem durch ihren besonderen Schliff eine starke Hornhautkrümmung (Astigmatismus) ausgleicht.
Was in Maßen gesund ist, kann im Überfluss schaden. Diese allgemein bekannte Weisheit trifft auch auf ein wichtiges Protein in menschlichen Zellen zu, das Protein c-Myc. Es spielt eine zentrale Rolle für grundlegende biologische Prozesse, wie z.B. das Zellwachstum und die Zellteilung. Mit neuen Ansätzen in der Krebstherapie beschäftigt sich Bernhard Knappe.

Bis zur nächsten Ausgabe,
Angelika, Jens und Christian
Redaktion MEDI-LEARN

  

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 2. Pflegepraktikum auf der Wöchnerinnenstation

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Nach dem theoriebelasteten stressigen 2.Semester freute ich mich ganz besonders auf mein Pflegepraktikum. Endlich würde ich die Welt des Krankenhauses genauer kennen lernen und auch Kontakt zu Patienten haben. Ich habe mich für ein kleineres Krankenhaus abseits der Großstadt entschieden, weil ich dort auf eine bessere Betreuung hoffte.

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Mein erster Tag begann mit einem Schrecken: Obwohl ich mich schon Monate vorher angemeldet hatte, bin ich vergessen worden! Dieses Problem wurde aber schnell gelöst und dann durfte ich endlich auf meine Wunschstation, die Gynäkologie. Ich freute mich, dass ich auf der Wöchnerinnenstation arbeiten durfte. Die Schwestern empfingen mich sehr herzlich und ich fühlte mich sofort wohl. Zunächst gab es nicht viel zu tun, so dass sich Zeit hatte, dem Kinderarzt bei den Vorsorgeuntersuchungen zuzusehen. Danach wurde mir kurz die Station gezeigt. Meine erste wirkliche Aufgabe an diesem Tag war das Verteilen des Mittagessens. Es war spannend, die vielen verschiedenen Mütter zu erleben. Aber besonders gefielen mir die neugeborenen Babys. Ich hoffte so sehr, eine Geburt mitzuerleben. Aus diesem Grunde unterhielt ich mich viel mit den Hebammen und begleitete sie häufig. Leider hatte ich aber immer Pech, denn fast alle Babys kamen auf die Welt kurz bevor ich morgens das Krankenhaus betrat. Umso glücklicher war ich, dass ich die Möglichkeit hatte, bei einem Kaiserschnitt zuzusehen. Das war das erste Mal, dass ich einen OP betrat und alles war neu für mich. Da war ich froh, die Hebamme an meiner Seite zu haben, die mir alles zeigte. Es war absolut spannend zu sehen, wie die Operteure arbeiten und die Anatomie live zu sehen. Die Zeit verging rasend schnell und schon bald hieß es wieder auf die Station zurückzukehren.

Meine Aufgaben waren das morgendliche Betten machen mit Temperatur und Blutdruck messen, das Verteilen der Mahlzeiten und natürlich das ungeliebte Putzen. Da aber alle Patientinnen jung, glücklich und selbstständig waren, gab es ansonsten nicht sehr viel zu tun. Das war natürlich zu meinem Vorteil, denn die Schwestern hatten so Zeit, mir verschiedene Sachen zu erklären und waren daher wenig gestresst. Ich konnte auch den Ärzten bei verschiedenen Untersuchungen assistieren, was sehr interessant war. So habe ich z.B. schon viel über das Sonografieren gelernt. Und auch in den OP durfte ich öfters mitgehen und Haken halten. Leider verlor ich am stundenlangem Rumstehen in unmöglichen Positionen schnell das Interesse, so dass ich lieber auf der Station blieb.

Mein gutes Verhältnis zu den Hebammen kam mir kurz vor Ende meines Pflegepraktikums zu Gute, denn ich durfte bei einer Geburt anwesend sein. Doch leider war es keine einfache Geburt, wie ich es erhoffte: Gespannt saß ich neben der Hebamme im Kreißsaal und wartete, was wohl als nächstes passieren würde. Doch es passierte nichts. Die Wehen wurden immer schwächer und selbst der Oxytocin-Tropf brachte keine Besserung. Da aber das CTG gut aussah, beschlossen die Ärzte noch mit einem Kaiserschnitt zu warten. Glücklicherweise erholte sich die Mutter wieder etwas und nach zwei Stunden sah es fast so aus, als würde das Kind jeden Moment auf die Welt kommen. Doch auch jetzt kam es zum Stillstand. Die Situation wurde immer dramatischer und ich saß neben der Gebärenden am Kopf und beruhigte sie. Die Ärzte entschieden sich für eine Zangengeburt. Inzwischen waren sehr viele Leute anwesend, so dass ich nicht mehr viel sehen konnte. Dennoch war es für mich ein sehr einprägsames Erlebnis und ich war schockiert über den riesigen Dammschnitt - das hatte ich mir im Anatomiekurs ganz anders vorgestellt! Umso erleichterter war ich, als ich am nächsten Tag nach der Mutter und ihrer kleinen Tochter sah und beide glücklich im Bett lagen.

Es gab auch andere Erlebnisse, die mich nachdenklich stimmten. Dazu gehörten minderjährige Mütter, die gerade ihren Realschulabschluss geschafft hatten und jetzt erst mal 3 Jahre zu Hause bleiben wollten. Ohne Ausbildung, ohne Job. Oder die Mutter, die während der ganzen Schwangerschaft geraucht hatte und ein extrem untergewichtiges Baby gebar. Sie war sehr schockiert und meinte, dass kann doch nicht durch das bisschen (10 Zigaretten pro Tag) Rauchen kommen?!

Glücklicherweise überwogen aber doch die schönen Erlebnisse und auch eine normale natürliche Geburt konnte ich erleben. Oft hatte ich auch die Möglichkeit, die Ärzte zu begleiten und bei den Untersuchungen zuzusehen. Dies hat mich für mein weiteres Studium motiviert. Leider konnte ich nicht viel selbst machen - außer Blutdruck und Puls messen habe nicht viel Medizinisches gemacht, wenn man vom Hakenhalten im OP absieht. Dies ist aber sicher für ein Pflegepraktikum eher die Ausnahme. Deswegen kann ich ein kleines Haus wirklich sehr empfehlen, weil man dort viel eher die Chance hat, etwas mehr zu lernen. Besonders die Schwestern waren sehr nett zu mir und die gesamte Atmosphäre auf der Station war sehr freundlich. Ich habe sogar eine große Zimmerpflanze als Abschiedsgeschenk bekommen! Diese Anerkennung ist heutzutage leider viel zu selten. Bei einem späteren Pflegepraktikum in einem anderem Krankenhaus auf der Chirurgie fühlte ich mich einfach nur ausgenutzt, denn kaum einer hatte ein freundliches Wort für mich übrig und während die Schwestern frühstückten, musste ich die Betten von entlassenen Patienten fertig machen. Zum Glück hatte ich das Wissen, dass es auch ein Miteinander zwischen Schwestern und Praktikanten geben kann. Auch die Wöchnerinnenstation kann ich empfehlen, weil es hier meist ruhiger als auf anderen Stationen zugeht. Außerdem lernt man auch den Umgang mit Babys und kann die Kinderärzte bei ihrer Arbeit beobachten, so dass man vielfältige Erfahrungen sammelt. Mein Resümee: ABSOLUT EMPFEHLENSWERT!


   
Autor(in): Saskia Fischer (E-Mail ist der Redaktion bekannt ([email protected]))
  
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 3. Hammerexamen - Fall- und Einzelfragen

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Im Hammerexamen wurden die Fragen sehr klinisch gestellt. So bezogen sich nicht nur die Fallfragen auf konkrete Krankheitsbilder, auch fast jede Einzelfrage beinhaltete Erkrankungen. Auffällig war dabei, dass jeweils noch das Alter des Patienten genannt wurde. Im Folgenden findet sich eine Darstellung der Fälle sowie der in den Fallfragen erwähnten Krankheitsbilder. Der Schwierigkeitsgrad ist als Prozentwert der richtigen Antworten durch die Teilnehmer des Examensservice von MEDI-LEARN angegeben

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Fälle Tag 1
• CLL 53 %
• Hirschsprung 65 %
• Perthes 60 %
• HWK-4-Fraktur 60 %
Schwierigkeit aller 57 Fallfragen: 60 %
Schwierigkeit aller 50 Einzelfragen: 67 %

Fälle Tag 2
• Chlamydien-Pneumonie 66 %
• Diabetische Retinopathie 58 %
• Lungenembolie 77 %
• Psoriasis 59 %
Schwierigkeit aller 57 Fallfragen: 65 %
Schwierigkeit aller 50 Einzelfragen: 68 %
Fälle Tag 3
• Herzrhythmusstörungen 74 %
• Normaldruckhydrocephalus 50 %
• Poststreptokokkenglomerulonephrititis 63 %
• Wegener-Granulomatose 61 %
Schwierigkeit aller 56 Fallfragen: 62 %
Schwierigkeit aller 50 Einzelfragen: 72 %

Liste der geprüften Krankheitsbilder
Teil 1 von A bis F

A.-spinalis-anterior-Syndrom, Abortus incipiens, Abruptio placentae, Adenokarzinom des distalen Ösophagus, Agoraphobie, akute Pankreatitis, akute polymorphe psychotische Störung, akuter Mesenterialinfarkt, akutes Abdomen, Alkoholhalluzinose, Analer Abszess , Analfistel, Anastomoseninsuffizienz, Antiphospholipid-Syndrom, Aortenaneurysma, Aortenbifurkationsverschluss / Leriche-Syndrom, Aortenklappeninsuffizienz, Arteriitis temporalis, Asthma bronchiale, benigner paroxysmaler Lagerungsschwindel, Bizepssehnenausriss am distalen Ansatz, Blasenmole mit Luteinzysten, Bronchialkarzinom, Chlamydien-Pneumonie (Fall), Choledocholithiasis, chronische lymphatische Leukämie, chronische Polyarthritis, chronische taktile Halluzinose, CLL (Fall), Dermatomyositis, Diabetes, Diabetische Retinopathie (Fall), Dissektion der A. carotis interna, distales Gallengangskarzinom, Divertikulose, Duchenne-Muskeldystrophie , einseitige Ammonshornsklerose, Emotional instabile Persönlichkeitsstörung, Encephalomyelitis disseminata, epiduraler Abszess, Erysipel, Erythema exsudativum multiforme, Esstörung, exokrine Pankreasinsuffizienz, extrahepatische Cholestase, Felty-Syndrom, follikuläres Schilddrüsenkarzinom, Fraktur des Processus styloideus radii, funikuläre Spinalerkrankung

Liste der geprüften Krankheitsbilder
Teil 2 von G bis M

Granulosazelltumor, Guillain-Barre-Syndrom, Herpes, Herpes zoster, Herpes-simplex-Enzephalitis, Herzrhythmusstörungen (Fall), Herzschrittmacher, Hörsturz, HWK-4-Fraktur (Fall), Hyperthyreose l, hypertrophe Kardiomyopathie, hypertrophe Pseudarthrose der Fibula, Hypophysenadenom, Hypospadie, Impetigo contagiosa, Impingementsyndrom, inkarzerierte Skrotalhernie, intraduraler extramedullärer Tumor, isolierte Aortenklappenstenose, Karpaltunnelsyndrom beidseits, Katarakt, Kollumkarzinom, kolorektales Karzinom, Konkremente im Gallengang, konstriktive Perikarditis, Läsion des R. profundus n. radialis, Lichen ruber planus, Lithium-Intoxikation, Lungenembolie (Fall), M. Crohn, M. Meniere, M. Paget, Magenfrühkarzinom, Magenulkusperforation, malignes neuroleptisches Syndrom , medulläres Schilddrüsenkarzinom, Meningeom, Meralgia paraesthetica, Migräne, Morbus Hirschsprung (Fall), Morbus Pertes (Fall), Mukozele der Stirnhöhle, myasthenes Syndrom Lambert-Eaton, Myokardinfarkt

Liste der geprüften Krankheitsbilder
Teil 3 von N bis Z

Narkolepsie, Normaldruckhydrocephalus (Fall), Optikusneuritis, organische Halluzinose, Ovarialendometriose, Pankreaskarzinom, paranoidhalluzinatorischen Psychose, perilunäre Luxationsfraktur, Pneumothorax rechts, Polytrauma, Poststreptokokken-Glomerulonephrititis (Fall), posttraumatische Belastungsstörung, primärer Hyperparathyreoidismus, Prostatahyperplasie, Psoriasis (Fall), Radialisdruckläsion, Reisekrankheit, Restless-Legs-Syndrom, rheumatoide Arthritis, schizoaffektive Störung, Schlaganfall, Sinusthrombose, Skabies, somatoforme autonome Funktionsstörung, Steatohepatitis, subkutaner Strecksehnenriss, Tibialis-anterior-Syndrom, toxisches Megakolon, transiente globale Amnesie, Trisomie 18 (Edwards-Syndrom), Tubarabort, Tumor in der hinteren Schädelgrube, Überstimulationssyndrom (Grad II), unerfüllter Kinderwunsch, Ureter-Scheiden-Fistel, Uterus myomatosus, Verletzung des Kreuzbandes, Vestibularisausfall links, Wahnwahrnehmung, Wegener-Granulomatose (Fall), Wurzelirritation oder -kompression L5 rechts, zervikale Dystonie mit dystonem Kopftremor, Zwänge, Zyklusstörungen


   
Autor(in): MEDI-LEARN ([email protected])
  
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Professionelle Kurse Hammerexamensvorbereitung
  
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 4. Winziges Multitalent aus Plexiglas

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Universitäts-Augenklinik Heidelberg setzt weltweit erstmals Kunststofflinse ein, die gleichzeitig Grauen Star, Weitsichtigkeit, Alterssichtigkeit und Hornhautverkrümmung korrigiert. An der Universitäts-Augenklinik Heidelberg ist weltweit erstmals eine Kunststofflinse eingesetzt worden, die scharfes Sehen in der Nähe und der Ferne erlaubt und zudem durch ihren besonderen Schliff eine starke Hornhautkrümmung (Astigmatismus) ausgleicht.

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Patienten, die gleichzeitig an diesen Sehfehlern leiden, kommen bislang ohne eine zusätzliche Brille oder Kontaktlinsen nicht aus.

Die ca. fünfzigjährige Heidelberger Patientin litt an starker Weitsichtigkeit (+10 Dioptrien), Alterssichtigkeit, Hornhautverkrümmung (3-4 Dioptrien) und hatte zudem eine Linsentrübung. Durch den Einsatz der beiden winzigen Plexiglas-Linsen konnte ihre Sehfähigkeit auf fast 80 Prozent gesteigert werden, ohne jegliche Brillenkorrektur - sowohl für die Ferne als auch für die Nähe.

"Der neue Linsentyp ist speziell für die Patientin angefertigt worden", berichtet Professor Dr. Gerd Auffarth, Stellvertretender Ärztlicher Direktor der Universitäts-Augenklinik Heidelberg (Ärztlicher Direktor: Professor Dr. Hans-Eberhard Völcker). Die Linse wurde gemeinsam von der Firma Rayner (England) und der Universitäts-Augenklinik Heidelberg entwickelt.

Individuell angepasste Intraokularlinse gleicht sämtlicher Sehfehler aus

Bei dem Prototyp handelt es sich um eine sogenannte torische, asphärische Multifokal-Linse: Ihr besonderer Schliff macht die Brechkraft äußerst variabel und ermöglicht dadurch gute Abbildungen in der Ferne und Nähe sowie einen Ausgleich der Hornhautverkrümmung.

Der Einsatz von Kunststofflinsen bei "Grauem Star" ist die weltweit häufigste Operation überhaupt. Allein in Deutschland profitieren rund 600.000 Patienten jährlich davon. Obwohl mittlerweile zahlreiche Varianten der Plexiglaslinsen für die Behandlung unterschiedlicher Formen der Fehlsichtigkeit zur Verfügung stehen, ermöglicht die Staroperation nicht allen Patienten den Verzicht auf eine zusätzliche Brille oder auf Kontaktlinsen.

Die Universitäts-Augenklinik Heidelberg ist eines der Zentren in Deutschland, die sich intensiv mit der Weiterentwicklung der Kataraktchirurgie, der Entwicklung und Testung von Intraokularen Linsen und der operativen Behandlung von Fehlsichtigkeit beschäftigen. So werden hier verschiedene Linsentypen entwickelt und in klinischen Studien auf ihre Effektivität und Sicherheit überprüft.

Information im Internet:
[Technische Informationen zur Linse - klick hier]
[Refraktive Chirurgie am Universitätsklinikum Heidelberg - klick hier]
[Schwerpunkt Kataraktchirurgie/Intraokularlinsen - klick hier]

Quelle: idw - Informationsdienst Wissenschaft


   
Autor(in): Dr. Annette Tuffs ([email protected])
  
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Augenklinik Uni Heidelberg
  
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 5. Neue Ansätze in der Krebstherapie

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Was in Maßen gesund ist, kann im Überfluss schaden. Diese allgemein bekannte Weisheit trifft auch auf ein wichtiges Protein in menschlichen Zellen zu, das Protein c-Myc. Es spielt eine zentrale Rolle für grundlegende biologische Prozesse, wie z.B. das Zellwachstum und die Zellteilung. Ohne c-Myc könnte eine normale Zelle nicht überleben. Zuviel des Guten ist jedoch schädlich: wenn die Aktivität von c-Myc übermäßig erhöht ist, kann das zur Entstehung von Krebserkrankungen beitragen oder sogar direkt Krebs verursachen. Da erhöhte Aktivität von c-Myc mit jedem siebten Krebstod assoziiert wird, ist es ein attraktives Zielmolekül für die Entwicklung von Krebstherapeutika.

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Nach dem heutigen Verständnis kann man aber die Aktivität von c-Myc nicht pharmakologisch kontrollieren, weil es nicht den hemmbaren Proteinklassen angehört. In einem von der Wilhelm Sander-Stiftung geförderten Projekt konnten Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried zeigen, dass die Aktivität von c-Myc dennoch mit wirkstoffartigen Substanzen gebremst werden kann. c-Myc ist ein sogenannter Transkriptionsfaktor, der die Aktivierung und Unterdrückung zahlreicher Proteine in der Zelle dirigiert. c-Myc gilt nach herkömmlicher Denkweise als nicht hemmbar, da es keine enzymatische Aktivität aufweist, gegen die ein Wirkstoff entwickelt werden könnte. Jedoch ist c-Myc nur gemeinsam stark: nur zusammen mit seinem Partner Max ist es biologisch aktiv. Daher kann man die Funktionen von c-Myc hemmen, indem man dessen Bindung an Max unterdrückt. Dies ist leicht gesagt, gilt aber als extrem schwer durchführbar, weil potentielle Wirkstoffe um ein vielfaches kleiner sein müssen als die Bindungsfläche zwischen c-Myc und Max.

Mit einem neuen experimentellen Ansatz gelang es Wissenschaftlern vom Max-Planck-Institut für Biochemie, wirkstoffartige Substanzen zu identifizieren, welche die Bindung zwischen c-Myc und Max im Reagenzglas verhinderten, und damit die Funktion von c-Myc hemmen. Die Arbeitsgruppe von Dr. Thorsten Berg am Max-Planck-Institut für Biochemie (Abteilung Prof. Axel Ullrich) konnte in Kollaboration mit Professor Dirk Eick von der GSF zeigen, dass die Substanzen das Wachstum von c-Myc abhängigen Krebszellen verlangsamten. Die Optimierung der Wirksamkeit der Substanzen könnte neue Wege in der Krebstherapie eröffnen.

http://www.biochem.mpg.de/en/research/rd/ullrich/junior_groups/thorsten_berg/index.html. Publikation: Kiessling, A., Sperl, B., Hollis, A., Eick, D., Berg, T. Selective inhibition of c-Myc/Max dimerization and DNA binding by small molecules. Chem. Biol. 2006, 13, 745-751.

Die Wilhelm Sander-Stiftung fördert dieses Forschungsprojekt mit über 40.000,00 ¤.
Stiftungszweck der Stiftung ist die medizinische Forschung, insbesondere Projekte im Rahmen der Krebsbekämpfung. Seit Gründung der Stiftung wurden dabei insgesamt über 160 Mio. Euro für die Forschungsförderung in Deutschland und der Schweiz bewilligt. Die Stiftung geht aus dem Nachlass des gleichnamigen Unternehmers hervor, der 1973 verstorben ist.

Weitere Informationen: www.wilhelm-sander-stiftung.de

Quelle: idw - Informationsdienst Wissenschaft


   
Autor(in): Bernhard Knappe ([email protected])
  
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 6. Medi-Jobbörse: Der Jobticker

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Assistenzarztstelle - alle Einträge sind weiterhin kostenlos!

Nutzt auch die Gelegenheit, ein Stellengesuch zu platzieren.
Wie immer an dieser Stelle hier nun die neuesten Stellenanzeigen aus unserer Jobbörse, in der sich insgesamt über 600 Angebote wie Gesuche befinden!

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 Assistenzarzt Neurologie im Gtoßraum Rhein/Main Anzeige aufrufen
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 Oberarzt Gynäkologie und Geburtshilfe in Nordrhein-Westfalen Anzeige aufrufen
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 Assistenzarzt Gefäßchirurgie in Ostsachsen Anzeige aufrufen
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 Assistenzarzt Innere Medizin im Gebiet Franken Anzeige aufrufen
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Autor(in): MEDI-LEARN ([email protected])
  
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 7. Cartoon der Woche: Zu spät

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Das folgende Cartoon wurde uns von unserer Partnerseite www.rippenspreizer.com zur Verfügung gestellt.

Auf der Webseite www.rippenspreizer.com findet Ihr 400 weitere Cartoons inklusive E-Cardfunktion und vielen anderen Gimmicks.


   
Autor(in): Redaktion Medi-Learn.net ([email protected])
  
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www.rippenspreizer.com
  
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Kopf frei fürs Examen - Studienendfinanzierung

Große Sprünge können sich Studierende meistens nicht leisten. BAföG, Praktikums-Vergütung, Stipendien oder der Eltern-Zuschuss decken gerade einmal die nötigsten Ausgaben für Wohnung, Mensa und Freizeit. Besonders wichtig wird finanzielle Rückendeckung dann während der Examensvorbereitung. Gerade Examenskandidatinnen und –kandidaten sollten Kopf und Rücken frei haben und nicht auf Zeit raubende Jobs angewiesen sein.

Deshalb bietet ihnen die APO-Bank die Studienendfinanzierung, d.h. während des „Endspurts“ einen monatlichen Beitrag zu Ihrem Lebensunterhalt, an.

Die Vorzüge

  • keine Bearbeitungsgebühren

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  • niedriger Zinsaufwand

  • außerplanmäßige Tilgungen, z.B. bei unerwartetem Geldzufluss

Und noch ein Plus: Die von der Bank geleisteten Darlehensbeträge haben keinen Einfluss auf die BAföG-Berechnungen!

Weitere Informationen gibt’s unter:
[ http://www.apobank.de ]

  

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 8. Kreiskrankenhaus Altenburg

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Ob Famulatur, Krankenpflegepraktikum, PJ-Tertial oder Ausbildung zum Facharzt - immer wieder steht man als junger Mediziner vor der Frage Bin ich dort eigentlich gut aufgehoben? Wer vorab Informationen zur Tätigkeitsstelle herausbekommt, kennt meist jemanden, der dort schon einmal gearbeitet hat. Für alle anderen gibt es ab sofort die Klinikwahrheiten von MEDI-LEARN - eine interaktive Datenbank mit Bewertungen von Kliniken, aus der wir euch an dieser Stelle die Klinikwahrheit der Woche vorstellen wollen:

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Kreiskrankenhaus Altenburg - Orthopädie/Unfallchirurgie - Altenburg

 

Nr. der Bewertung: 9051-198 (Hits: 233)
Autornickname: Dr.Boro (Private Nachricht senden)
Klinik: Kreiskrankenhaus Altenburg
Stadt: 4600 Altenburg
Fachrichtung: Orthopädie/Unfallchirurgie
Tätigkeit: Famulatur
Zeitpunkt: 2006
Chefarzt: Dr. Dr. med. Sören Schoen
Bundesland: D-Thüringen
   
Note Arbeitsklima: 1 - sehr gut
Kommentar Arbeitsklima: sehr freundliches Klima,
alle Ärzte (vom Chefarzt, Oberärtzen, Stationsärzte und AiW) haben sehr gerne erklärt, und vorallem auch so, dass man es verstanden hat. Haben sich auch Zeit dafür genommen!
   
Note Weiterbildungsangebot: 1 - sehr gut
Kommentar Weiterbildungsangebot: konnte an allen Klinikinternen FB\\\'s teilnehmen, auch an den PJ Seminaren im Haus.

Es bestand auch die Mlgk. sich \\
Kommentar Forschung: Kreiskrankenhaus!

wenig Forschung, da Grundversorgung gewährleistet wird.
   
Note Zeit: 1 - sehr gut
Kommentar Zeit: Reguläre Arbeitszeit:
7.15 bis 15.45

wenn wirklich nix zu tun war oder ich andere Dinge erledigen mußte, durfte ich auch eher gehen.
genauso auch bleiben, wenn mich etwas interessiert hat.

auch wenn morgens mal später geworden ist, hat niemand groß gemeckert.
Kommentar Bezahlung: leider mußte ich sogar das Kantinenessen bezahlen.
ca. 2, 65 € , aber war viel besser als Mensa essen in Leipzig!
   
Note Karriere: 3 - befriedigend
Kommentar Karriere: als Famulant schwer zu sagen!!!

Es waren aber alle möglichen Stellen besetzt.
Die AiWs wollten alle gerne bleiben!!
   
Note Ausbildung: 1 - sehr gut
Kommentar Ausbildung: durfte bei allen OPs zusehen, bei bedarf auch Hakenhalten.

alle Fragen wurden beantwortet und Techniken (Anamnese, Punktion, etc)erläutert und gezeigt, bis ich es verstanden habe.

es stand uns immer frei auch in die Notaufnahme zu gehen.
   
Note Betreuung: 1 - sehr gut
Kommentar Betreuung: es wurde sich zeitgenommen für alle Studenten

Ansprechpartner waren ausnahmslos alle Ärzte, besonders aber der Stationsarzt und Aiws

   
Gesamtnote: 1 - sehr gut
Abschließender Kommentar: alle waren sehr freundlich.

Wer sich höflich gegenüber Ärzten und Schwestern verhält, bekommt das auch wieder!

Wie werde ich eigentlich Facharzt für Orthopädie/Unfallchirurgie?

Wie werde ich eigentlich Facharzt für Orthopädie/Unfallchirurgie?Auf dem Weg zum Facharzt für Orthopädie/Unfallchirurgie stellen sich viele Fragen im Hinblick auf die Anforderungen, die sich aus der Weiterbildungsordnung ergeben. Welche Pflichtfächer muss ich belegen? Wie lange dauert die Weiterbildung?

Im Interaktiven Weiterbildungsplaner der Deutschen Ärzte-Versicherung finden sich die Anforderungen auf dem Weg zum Facharzt für Orthopädie/Unfallchirurgie in übersichtlicher Form dargestellt, so dass ihr den Weiterbildungsweg gut durchdacht und mit hinreichender Übersicht bis hin zum großen Ziel der Facharztprüfung durchlaufen könnt.

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Checkliste TraumatologieDie Unfallchirurgie in der Tasche!
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 9. Grey's Anatomie - Die Jungen Ärzte

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Höhen und Tiefen prägen das Leben der jungen Ärzte im Seattle Grace Hospital. Jetzt geht's mit neuen Folgen weiter - immer dienstags um 22:15 Uhr! Nächste Folge am 20.02.2007 um 22.15 Uhr auf Pro7

   Bild wird nur bei bestehender Internetverbindung geladen!


Spielregeln
Dass Callie und George sich immer näher kommen, gefällt Izzie gar nicht. Es dauert eine Weile, bis sie begreift, dass es sich wirklich um Liebe handeln könnte ... Izzie und Meredith beschließen, den Männern erst einmal zu entsagen und stattdessen zu stricken. Doch dann erfährt Meredith, dass sie zwei Halbschwestern hat. Bailey fürchtet, vom Chefarzt als Mutter geschont zu werden, und überredet Derek, ihm bei einem schwierigen Eingriff assistieren zu dürfen ...


   
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 10. Impressum / Abofunktionen / Mitarbeit

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Redaktionsleitung: Jens Plasger & Christian Weier, Daniel Luedeling, Cartoonist und Redakteur, Angelika Lehle, Redakteurin und Grafikerin, Simone Arnold, Redakteurin, Thorben Kühl, Redakteur und Grafiker, Martina Fröhlich, Programmierung, Kjell Wierig, Grafiker, Peter Wollny, Redakteur, Ilka Markmann, Redakteurin, Marlies Lehmkuhl, Redakteurin, Trojan Urban, Redakteur, Franziska Böhm, Redakteurin, Susanne Kirscht, Redakteurin, Andreas Bussmeyer, Redakteur, Jascha Hellberg, Redakteur, Stan, Reporter für Extremeinsätze, Arne Beckendorf, Buchrezensionen und Lokal Hannover, Andrea Clemens, Lokalbereich Uni Köln, Astrid Stumpf, Lokalbereich Uni Münster, Benedikt Bader, Lokalbereich Uni München, Bettina Kiep, Lokalbereich Uni Mainz, Cordula Sachse, Lokalbereich Uni Greifswald, Daniela Prause, Lokalbereich Uni Göttingen, Eike Beyer, Lokalbereich Uni Essen, Eva Skalsky ,Lokalbereich Uni Zürich, Franziska Thieme, Lokalbereich Uni Innsbruck, Katharina Ruether, Lokalbereich Uni Regensburg, Kristina Krüger, Lokalbereich Uni Hannover, Pia Paul, Lokalbereich Uni Witten, Stefanie Schmölke, Lokalbereich Uni Frankfurt, Tobias Schmeinck, Lokalbereich Uni Münster

  
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