06.03.2007

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591681 Famulatur in der Radiologie
Für Nina Hefendehl löste das Thema Praxisfamulatur Gedanken an eine ziemlich trockene und langweilige Zeit aus. Wie es ihr in ihrer Famulatur in der Radiologie und Strahlentherapie tatsächlich erging, erfahrt ihr in ihrem Artikel. ....

In Kooperation mit: Georg Thieme Verlag  *  Deutsche Ärzte Finanz  * deutsche apotheker- und ärztebank

 
 Inhalt (jetzt auch anklickbar)
1.Editorial
2.Famulatur in der Radiologie und Strahlentherapie
3.Studienplatztausch: aktuelle Angebote
  
4.Krebsforscher sind neuer Leukämie-Therapie auf der Spur
5.Charité gründet Schule für Public Health
6.Medi-Jobbörse: Der Jobticker
  
7.Cartoon der Woche: Höhlen
8.Gynäkologie, Geburtshilfe - Karlsruhe
9.Grey's Anatomie - Die Jungen Ärzte
  
10.Abo, Impressum, Mitarbeit
    
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 1. Editorial
  

Hallo,

die erste März-Ausgabe der Onlinezeitung kommt diese Woche mit folgenden, interessanten Beiträgen:
Für viele löst das Thema Praxisfamulatur ein Gefühl des Unbehagens aus, Gedanken an eine ziemlich trockene und langweilige Zeit, die ganze vier Wochen andauern soll, in denen der Famulant sowieso nichts selbst machen kann, drängen sich auf. Wie es Nina Hefendehl in ihrer Famulatur in der Radiologie und Strahlentherapie tatsächlich erging, erfahrt ihr in ihrem Artikel.

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Die interdisziplinäre Arbeitsgruppe "Onkogene Signaltransduktion", bestehend aus Ärzten, Biologen und Biochemikern an der III. Medizinischen Klinik der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, erhält eine zweijährige Forschungsförderung der Wilhelm Sander-Stiftung für die Untersuchung von neuen Therapiemöglichkeiten bei der Behandlung der akuten myeloischen Leukämie (= AML).

Die Charité - Universitätsmedizin Berlin setzt mit der Gründung der Berlin School of Public Health jetzt einen neuen Schwerpunkt im Bereich der Gesundheitswissenschaften: In enger Partnerschaft mit der Freien Universität Berlin, der Humboldt-Universität zu Berlin und der Technischen Universität Berlin übernimmt die Charité die ehemaligen Public Health-Angebote der TU.

Bis zur nächsten Ausgabe,
Angelika, Jens und Christian
Redaktion MEDI-LEARN

  

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 2. Famulatur in der Radiologie und Strahlentherapie

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Für viele löst das Thema Praxisfamulatur ein Gefühl des Unbehagens aus, Gedanken an eine ziemlich trockene und langweilige Zeit, die ganze vier Wochen andauern soll, in denen der Famulant sowieso nichts selbst machen kann, drängen sich auf. So erging es mir und deshalb dauerte es, bis ich mich endlich, als die Zeit drängte, dazu entschloss diese Famulatur anzugehen.

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Auf der Suche nach einer guten Zeit
Nachdem mein Hausarzt aus meiner Heimatstadt Wuppertal mir suggerierte, dass der letzte Kontakt zu Famulanten in seiner eigenen Studienzeit gewesen sein muss und er mit mir nichts anzufangen wusste, mich aber aus Mitleid nicht abwimmeln wollte, gab ich mir einen Tag Bedenkzeit. Schließlich orientierte ich mich ganz anders und stöberte im Internet herum. Per Zufall stieß ich auf eine Homepage einer großen Radiologie Praxis, die neben Diagnostischer Radiologie auch über Strahlentherapie verfügte. Das klang für mich sehr interessant und meine Erwartungen an die Famulatur sahen nicht mehr so düster aus. Nach einer Anfrage per e –Mail bekam ich an darauf folgenden Tag prompt eine Zusage.

Der erste Tag
Die Praxis lag im Zentrum der Stadt direkt an einer orthopädischen Klinik. Ich sollte mich um 9 Uhr dort einfinden und beim Geschäftsführer melden. Es stimmt diese Praxis verfügt über einen Geschäftsführer, selbst Radiologe, unter diesen ca. zehn Fachärzte für diagnostische Radiologie tätig waren. Eine Zweigstelle in einem anderen Stadtteil, auch an einer Klinik gelegen, beherbergte die Praxis für Strahlentherapie. Ich wurde sofort an einen der Fachärzte zugeteilt, den ich dann zwei Wochen begleitete.

Kurze Vorstellung der Praxis RADPRAX
Die Praxis verfügt über alle erdenklichen Geräte, die eine radiologische Abteilung haben kann. Zunächst sei hier das digitale Röntgen erwähnt. Seit ca. zwei Jahren wurden das umständliche Entwickeln der Filme und das Aufhängen der Positiven an die Leuchtwand durch das schnelle digitale Röntgen abgelöst. Weiter gibt es die Abteilungen Computertomographie, Magnetresonanztomographie, PET- CT(eine Fusion aus Positronen Emissionstomographie und CT), Szintigraphien (Nuklearmedizin), sowie urologisches Röntgen. Inzwischen verfügt die Praxis auch über ein 3-D CT. Alles digital selbstverständlich. Die strahlentherapeutische Abteilung bestand aus zwei Bestrahlungsgeräten und einem Simulationsgerät. Hier waren drei Fachärzte für Radioonkologie und zahlreiche Röntgenassistentinnen tätig. Meine Famulatur war in drei Wochen Radiologie und eine Woche Strahlentherapie unterteilt.

Die Zeit in der Radiologie
Ich kam jeden morgen um 9 Uhr in die Praxis und in der ersten Zeit schaute ich dem Arzt über die Schulter, wie er die inzwischen digital zugespielten Röntgenbilder befundete. Tatsächlich war die Tätigkeit überwiegend sitzend und zum Glück verfügte er über eine gute Kaffeemaschine, so dass ein Müdewerden eher selten war. Häufig kam dann eine der zahlreichen Röntgenassistentinnen in das Zimmer und meldete einen Notfall, der sofort phlebographiert werden sollte, weil Verdacht auf eine tiefe Beinvenenthrombose bestand. So bekam ich einen Einblick in die interventionelle Radiologie, die Phlebographien der Beinvenen und Ballondilatationen (PTCA) der Beinarterien beinhaltete. Nachmittags um halb vier, freitags um halb drei wurde für die Ärzte aus der anliegenden orthopädischen Klinik eine Röntgenbesprechung durchgeführt. Dort wurden die Bilder, die wir im Laufe des Vormittages befundet wurden, vorgeführt. Für mich war es ein lustiges Gefühl diese Besprechung einmal aus Sicht der Radiologen zu erleben. In der dritten Woche hatte ich das Vergnügen den Röntgenassistentinnen der Arbeit beizuwohnen und hier und da mitzuhelfen. Besonders interessant war das Durchführen von Ballondilatationen der Beinarterien bei Patienten mit einer pAVK. Insgesamt war die Zeit abwechslungsreich, dennoch hatte ich kaum Möglichkeiten selbst etwas zu machen.Das ist bei der Radiologie zwar ein großer Nachteil, dennoch gibt es um so mehr zu sehen. Trotzdem wollte ich auch Einblick in die Radioonkologie bekommen.

Die Zeit in der Radioonkologie
In der vierten Woche dann bekam ich die Möglichkeit den Ablauf in der Radioonkologie zu sehen. Einer der Fachärzte war darüber informiert worden, dass ich dort famulieren wollte. Dieser empfing mich sehr gerne und war fast Stolz darauf, dass in dieser Abteilung ein Famulant war. Ich war also die erste Famulantin in der Strahlentherapie der RADPRAX, so wurde ich von allen an die Hand genommen und bekam endlich einen Überblick über das für mich sehr verwirrende Verfahren einer Bestrahlung von überwiegend onkologischen Patienten. In der Universität bin ich einmal kurz damit in Kontakt gekommen, danach wird so ein spezielles Fach eher außer Acht gelassen. Die Atmosphäre war sehr nett gewesen. Es war ein sehr gutes Betriebsklima zu spüren.

Der Tagesablauf:
Ich fand mich morgens um acht in der Praxis ein. Ich musste allerdings einen weißen Kittel tragen, denn hier hatten wir Patientenkontakt, etwas was ich der diagnostischen Radiologie vermisst habe. Ich hefte mich an einen der Fachärzte an die Fersen. Am ersten Morgen saß ich mit einem der Ärzte und einem Patienten, oft mit Angehörigen an einem runden Tisch. Hier wurde das Erstgespräch geführt. Hier erfuhren die Patienten, warum sie bestrahlt werden sollten und erhielten eine Aufklärung über Wirkung und Risiken. Mir hat es besonders gut gefallen mit den Leuten an einem Tisch zu sitzen, die Ärzte ließen sich viel Zeit und gingen auf Sorgen und Nöte der Patienten ein. Die Erstgespräche dauerten häufig bis zur Mittagszeit. Wenn es nicht so viele Erstgespräche gab, hatten die Ärzte die Aufgabe den Patienten bei der Erstbestrahlung bei zuwohnen. Dies ist obligatorisch, dann werden alle Messdaten und Richtungen noch einmal kurz überprüft und der Patient nach der Bestrahlung gefragt, ob er es vertragen hat. Ich hatte in der Zeit nie etwas Ungewöhnliches erlebt. Mittags gab es etwa eine einstündige Mittagspause. Entweder gingen wir gemeinsam in der Klinik Cafeteria zu Mitarbeiterkonditionen essen, oder ich ging in die Stadt. Nachmittags gab es entweder noch Erstgespräche oder es kamen Patienten, die nun das Erstgespräch hinter sich hatten und nun eine Simulation der Bestrahlung erhielten. Dazu wurde der Patient zunächst noch einmal in das CT Gerät gelegt. Nun wurde das Areal in dem, das in der Regel entfernte Tumorgewebe lag, mit Metallknöpfen, die auf die Haut geklebt wurden markiert. Die Laserpunkte, die vom CT- Gerät ausgingen bildeten an den markierten Eckpunkten ein Kreuz, hier fixierte die Röntgenassistentin den Metallknopf. Das war ein sehr wichtiger Schritt, denn darauf folgte für den Patienten die eigentliche Simulation.

Für die Ärzte begann hier die enge Zusammenarbeit mit dem Physiker. Nachdem das Tumorareal im CT- Bild gut zu erkennen war, zeichnete der Arzt mit einem speziellen Programm per Mausklicks einen Kreis um das Gebiet das hinterher bestrahlt werden soll. ( Betrahlungsfeld). Danach überprüfte der Physiker, ob das so wie der Arzt sich das vorstellte, auch realisierbar ist. Denn das Problem bei den Photonenstrahlen ist ja, dass sie nicht kreisförmig strahlen können. Mit etlichen Messdaten und Zahlen, konnte nun simuliert werden. Dazu wurde der Patient wieder einbestellt. Im Simulationsgerät, das etwa so ähnlich aussah, wie ein Bestrahlungsgerät, hier gingen allerdings x- ray Röntgenstrahlen aus, wurde der Patient in Position gebracht. Dies war jetzt einfach durchzuführen denn die Metallknöpfe lagen jetzt auch hier an dem Punkt, wo die Laserpunkte dieses Gerätes nun ein Kreuz bildeten. Da hinterher die Bestrahlung von zwei Seiten erfolgen wird, also einmal rechts des Areals und links davon, wurden nun von jeder Seite Röntgenaufnahmen gemacht, um zu überprüfen, ob auch das richtige Areal bestrahlt wird. Die Steuerung des Gerätes übernahm immer ein Arzt, denn dieser war auch dafür verantwortlich, dass richtig bestrahlt wurde.

Anhand der Messdaten war es nun dem Techniker möglich, Bleiblöcke herzustellen, die genau das Bestrahlungsgebiet absteckten, herzustellen. Die Bleiblöcke wurden für jeden Patienten individuell gemacht. Diese Bleiblöcke wurden in das Bestrahlungsgerät gelegt, so dass die Strahlen nur in das Bestrahlungsfeld gelangten. Waren die Patienten länger schon in Behandlung und das Bestrahlungfeld hatte sich verkleinert, mussten neu simuliert und neue Bleiblöcke hergestellt werden. So konnte ich einem Bleigießer im kleinen Rahmen, über die Schulter schauen. Hier habe ich die beeindruckende Erfahrung gemacht, wie schwer 500 ml Blei nur sein können! Dann war der Weg frei für die eigentliche Bestrahlung. Mich hatte der Aufwand, der dafür betrieben werden wurde, sehr fasziniert, trotzdem gibt es mir das Gefühl der Sicherheit, dass der Schutz des Patienten an erster Stelle steht, so dass es sehr wenig bis keine Nebenwirkungen wie Hautrötungen gab. Bisher hatte ich ja wenige Möglichkeiten mich aktiv einzubringen. So kam es hin und wieder vor, dass ich beim Erstgespräch mit den Patienten eine Kurzanamnese durchführte. Einige Patienten wurden wegen gutartiger Erkrankungen z. B. Arthrose bestrahlt, so hatte ich die Chance mit ihnen ein Abschlussgespräch zu führen.

Fazit
Die Famulatur hatte sich insgesamt sehr gelohnt. Der letzte Teil in der Strahlentherapie hatte mir am besten gefallen, weil es sehr viel zu sehen und zu lernen gab. Da ich gerade in der Universität das Wahlfach Radiologie, Radioonkologie belegte, konnte ich das sehr gut für mich verbinden. Ich bin von allen Mitarbeitern sehr gut aufgenommen worden. Da ich in der Strahlentherapie die erste Famulantin überhaupt gewesen bin, hatte mir schon einen Bonus eingebracht. Das ist in Arztpraxen gewiss unterschiedlich, da kommt es auf die Motivation der Ärzte an, den Studenten etwas zu vermitteln, hier war die Motivation sehr groß und das hat mich sehr gefreut.


   
Autor(in): Nina Hefendehl (E-Mail ist der Redaktion bekannt ([email protected]))
  
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 4. Krebsforscher sind neuer Leukämie-Therapie auf der Spur

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Die akute myeloische Leukämie (= AML) ist die häufigste Leukämieform bei Erwachsenen und jährlich erkranken daran ca. 2500 Menschen in Deutschland. Unbehandelt führt diese Erkrankung innerhalb kürzester Zeit zum Tod. Bei etwa 30-40% aller AML-Patienten läßt sich eine bestimmte Mutation (= genetische Veränderung) nachweisen, die dazu führt, daß die weißen Blutkörperchen, die diese Mutation tragen, unkontrolliert Wachstumssignale erhalten und sich explosionsartig vermehren.

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Die interdisziplinäre Arbeitsgruppe "Onkogene Signaltransduktion", bestehend aus Ärzten, Biologen und Biochemikern unter der Leitung von Prof. Dr. Thomas Fischer an der III. Medizinischen Klinik der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, erhält eine zweijährige Forschungsförderung der Wilhelm Sander-Stiftung für die Untersuchung von neuen Therapiemöglichkeiten bei der Behandlung dieser Leukämieform.

Durch die oben erwähnte Mutation wird die Struktur eines Eiweißstoffes - der sogenannte FLT3-Rezeptor - so verändert, daß dieser dauerhaft aktiv ist und damit der Zelle signalisiert, sich ungehemmt zu teilen.
Bisherige Standardtherapien der AML, wie die Chemotherapie bzw. die Knochenmarkstransplantation, können aufgrund verschiedener Nebenwirkungen sehr belastend für Patienten sein, und nicht alle Erkrankten sprechen auf diese Therapieformen an.

In den letzten Jahren werden daher neue Medikamente (sogenannte Kinase-Inhibitoren) entwickelt, die eine zielgerichtete Therapie der AML ermöglichen, indem sie speziell den veränderten FLT3-Rezeptor blockieren und somit inaktivieren. Die geschieht, indem die neuen Substanzen eine bestimmte Bindungsstelle im Eiweißstoff des FLT3-Rezeptors erkennen und daran binden. Dadurch kommt es zum Absterben der genetisch veränderten Leukämiezellen. Diese neuen Therapien zeichnen sich unter anderem durch eine bessere Verträglichkeit und deutlich weniger Nebenwirkungen aus und führen nicht zu einer Schädigung gesunder Zellen der Patienten.
Die ersten klinischen Erprobungen dieser Medikamente verlaufen zur Zeit sehr vielversprechend. Jedoch zeigte sich, daß nur bestimmte Leukämie-Patienten auf die neuen Medikamente ansprechen.

Das Team der Mainzer Krebsforscher um den Mediziner Prof. Dr. Thomas Fischer und den Biologen Dr. Frank Breitenbücher ist nun den Ursachen dieses Phänomens auf der Spur und untersucht, welche Patienten die beste Chance haben auf die neuen zielgerichteten Substanzen anzusprechen. Die Forscher verfolgen hierbei die Hypothese, daß bei Patienten mit Mutationen im FLT3-Rezeptor unterschiedliche Strukturveränderungen des Eiweißstoffes auftreten können, die zum Teil den Zugang der neuen Substanzen an ihre Bindungsstelle verhindern und damit deren Wirksamkeit blockieren. Würde es gelingen, diese Strukturveränderungen zu charakterisieren, könnte eine zweite Generation von zielgerichteten Medikamenten entwickelt werden, die sich durch eine breitere Wirksamkeit auszeichnen.
Aktuell werden in der III. Medizinischen Klinik der Universität Mainz verschiedene Therapiestudien mit neuen, zielgerichteten Medikamenten bei der AML durchgeführt. Die Leukämie-Spezialisten untersuchen parallel hierzu mit Hilfe modernster molekularbiologischer Methoden im Labor die Wirkung der Medikamente auf die Leukämiezellen der Patienten. Damit soll es gelingen, zukünftig wirksamere und besser verträglichere Krebstherapien für ihre Patienten zu entwickeln.


   
Autor(in): Bernhard Knappe (E-Mail ist der Redaktion bekannt ([email protected]))
  
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 5. Charité gründet Schule für Public Health

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Die Charité - Universitätsmedizin Berlin setzt mit der Gründung der Berlin School of Public Health jetzt einen neuen Schwerpunkt im Bereich der Gesundheitswissenschaften: In enger Partnerschaft mit der Freien Universität Berlin, der Humboldt-Universität zu Berlin und der Technischen Universität Berlin übernimmt die Charité die ehemaligen Public Health-Angebote der TU.

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Ein besonderer Vorteil ist dabei die direkte Anbindung an die medizinische Fakultät. Ziel ist es, die Schnittstellen zwischen Public Health und Medizin weiter zu entwickeln. In Anlehnung an das angloamerikanische Modell soll mit der Berlin School of Public Health eine Forschungs- und Ausbildungseinrichtung aufgebaut werden, die medizinische, ökonomische und sozialwissenschaftliche Ansätze in Theorie und Praxis umfasst.

Die Gesundheitswissenschaft ist als eigenständige Disziplin zu betrachten, die nach der besten gesundheitlichen Versorgung einer Bevölkerung fragt. Konkret heißt das zum Beispiel, dass Risikofaktoren in einer Bevölkerung identifiziert und Versorgungsstrukturen wie Prävention, Rehabilitation und Pflege evaluiert werden. "Ein hochaktuelles Beispiel für den Bereich Public Health ist die Einschätzung und Beurteilung der Gesundheitsreform", erklärt Gründungsdirektor Prof. Ralph Brennecke.

In die Lehre sind Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen der Charité, der Berliner Universitäten und Forschungseinrichtungen aus Berlin und aus dem Ausland eingebunden. Auch für Praxisbezug ist gesorgt: Es bestehen zahlreiche Kooperationen mit Organisationen im Gesundheitswesen, bei denen Studierende Praktika und Masterarbeiten durchführen können.

Mit der Berlin School of Public Health entstehen ab dem Sommersemester die beiden weiterbildenden Studiengänge "Master of Public Health" und "Master of Science of Epidemiology", die sich nicht nur an Mediziner richten. Für den Zugang ist ein Bachelorabschluss notwendig. Die Fachrichtung spielt dabei keine Rolle. Die Absolventen und Absolventinnen werden innerhalb eines Jahres für Leitungspositionen im Gesundheitswesen und in der Forschung qualifiziert. Möglich ist auch ein zweijähriges Studium in Teilzeit, so dass man halbtags einer Beschäftigung nachgehen kann. Darüber hinaus können auch einzelne Module belegt und somit spezielle Zertifikate erworben werden.

Vertreter der Medien sind herzlich zur Gründungsfeier der Berlin School of Public Health eingeladen, die Prof. Martin Paul, der Dekan der Charité, eröffnen wird. Sie findet am Freitag, dem 26. Januar ab 15.00 Uhr im Hörsaal des Inneren, Charité Campus Mitte, statt.

Quelle: idw - Informationsdienst Wissenschaft


   
Autor(in): Kerstin Endele ([email protected])
  
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 6. Medi-Jobbörse: Der Jobticker

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 7. Cartoon der Woche: Höhlen

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Das folgende Cartoon wurde uns von unserer Partnerseite www.rippenspreizer.com zur Verfügung gestellt.

Auf der Webseite www.rippenspreizer.com findet Ihr 400 weitere Cartoons inklusive E-Cardfunktion und vielen anderen Gimmicks.


   
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 8. St. Vincentius-Kliniken - Gynäkologie, Geburtshilfe - Karlsruhe

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Ob Famulatur, Krankenpflegepraktikum, PJ-Tertial oder Ausbildung zum Facharzt - immer wieder steht man als junger Mediziner vor der Frage Bin ich dort eigentlich gut aufgehoben? Wer vorab Informationen zur Tätigkeitsstelle herausbekommt, kennt meist jemanden, der dort schon einmal gearbeitet hat. Für alle anderen gibt es ab sofort die Klinikwahrheiten von MEDI-LEARN - eine interaktive Datenbank mit Bewertungen von Kliniken, aus der wir euch an dieser Stelle die Klinikwahrheit der Woche vorstellen wollen:

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Klinikwahrheit: St. Vincentius-Kliniken - Gynäkologie, Geburtshilfe - Karlsruhe

Nr. der Bewertung:9051-187
Autornickname: Zimtschnecke (Private Nachricht senden)
Klinik: St. Vincentius-Kliniken
Stadt: 76042Karlsruhe
Fachrichtung: Gynäkologie, Geburtshilfe
Tätigkeit: Pflegepraktikum
Zeitpunkt: 2002
Chefarzt: Prof. Dr. Meerpohl
Bundesland: D-Baden-Württemberg
Note Arbeitsklima: 1 - sehr gut
Kommentar Arbeitsklima: liebe Schwestern, tolles Arbeitsklima, man bekommt eigene Tätigkeiten, kann selbstständig arbeiten, tolle Ärzte, die einen auch schon in den ärztlichen Klinikalltag reinschnuppern lassen
Note Zeit: 2 - gut
Kommentar Zeit: man wird voll integriert, Arbeitsstunden wie jede andere Schwester auch, auch WE-Dienst
Kommentar Bezahlung: fürs Pflegepraktikum gabs monatlich 220,- Euro, Essen inklusive
Note Karriere: 2 - gut
Kommentar Karriere: Chancen für Famulaturstellen etc. stehen sehr gut, wie die Chancen für eine spätere Anstellung aussehen, wird sich zeigen
Note Ausbildung: 1 - sehr gut
Kommentar Ausbildung: alle Schwestern haben sich sehr um mich gekümmert und alle meine Fragen geduldig beantwortet; dazu kam noch eine Assistenzärztin, die mir den Klinikalltag auch mal aus ihrer Sicht gezeigt hat
Note Betreuung: 1 - sehr gut
Kommentar Betreuung: Ansprechpartner waren im prinzip alle Schwestern, für Fragen stand eine Assistenzärztin und ein Oberarzt zur Verfügung; ich habe mich dort sehr gut aufgehoben gefühlt und mache deshalb auch meine Famulatur dort
Gesamtnote: 1 - sehr gut
Abschließender Kommentar: tolles, etwas kleineres Klinikum, in dem man sich wohlfühlt und viel lernen kann; alle sind sehr bemüht zu helfen und zu unterstützen; super Arbeitsklima; freue mich jetzt schon auf meine Famulatur im Sommer dort

Für weitere Infos: http://www.vincentius-kliniken.de/

Redaktioneller Tipp
Wie werde ich eigentlich Facharzt für Gynäkologie, Geburtshilfe?

Wie werde ich eigentlich Facharzt für Gynäkologie, Geburtshilfe?Auf dem Weg zum Facharzt für Gynäkologie, Geburtshilfe stellen sich viele Fragen im Hinblick auf die Anforderungen, die sich aus der Weiterbildungsordnung ergeben. Welche Pflichtfächer muss ich belegen? Wie lange dauert die Weiterbildung?

Im Interaktiven Weiterbildungsplaner der Deutschen Ärzte-Versicherung finden sich die Anforderungen auf dem Weg zum Facharzt für Gynäkologie, Geburtshilfe in übersichtlicher Form dargestellt, so dass ihr den Weiterbildungsweg gut durchdacht und mit hinreichender Übersicht bis hin zum großen Ziel der Facharztprüfung durchlaufen könnt.

[klick hier zum Weiterbildungsplaner]

Hast Du Lust bekommen eine eigene Bewertung zu schreiben? Egal ob Pflegepraktikum, Famulatur, Blockpraktika, PJ-Tertial oder Assistensarztstelle - jede Bewertung ist hilfreich und unterstützt zukünftige Generationen. Die Bewertung dauert rund 5 Minuten pro Praktikumsstelle und völlig anonym.

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Duale Reihe Gynäkologie und Geburtshilfe
 Duale Reihe Gynäkologie und GeburtshilfeAktuell, umfassend, didaktisch perfekt:

  • Die gynäkologischen Untersuchungstechniken werdenin einem separaten Kapitel mit vielen Abbildungen dargestellt - daserleichtert Ihnen den Einstieg in die Praxis.

  • Viele Fallbeispiele schlagen die Brücke zur Klinikund ermöglichen Ihnen praxisbezogenes Lernen.

  • Einmalig: Video CD-ROM mit Filmen zu Spontangeburt undKaiserschnitt

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Autor(in): Redaktion Medi-Learn.net ([email protected])
  
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Klinikwahrheiten mit Gewinnspiel
  
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 9. Grey's Anatomie - Die Jungen Ärzte

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Höhen und Tiefen prägen das Leben der jungen Ärzte im Seattle Grace Hospital. Jetzt geht's mit neuen Folgen weiter - immer dienstags um 22:15 Uhr! Nächste Folge am 06.03.2007 um 22.15 Uhr auf Pro7

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Totalschaden
Ein Autounfall, bei dem eine komplette Familie in Mitleidenschaft gezogen wurde, beansprucht die Fähigkeiten aller Ärzte im Seattle Grace. Während die Eltern relativ glimpflich davongekommen sind, hat der Schwiegersohn ein gebrochenes Knie und die schwangere Tochter kollabiert im CT ... Zwischen George und Callie kommt es zu einer ersten heftigen Belastungsprobe, und Cristina verletzt Burkes Stolz ...


   
Autor(in): MEDI-LEARN ([email protected])
  
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 10. Impressum / Abofunktionen / Mitarbeit

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Folgende Personen arbeiten regelmäßig oder zeitweise an der Onlinezeitung:
Redaktionsleitung: Jens Plasger & Christian Weier, Daniel Luedeling, Cartoonist und Redakteur, Angelika Lehle, Redakteurin und Grafikerin, Simone Arnold, Redakteurin, Thorben Kühl, Redakteur und Grafiker, Martina Fröhlich, Programmierung, Kjell Wierig, Grafiker, Peter Wollny, Redakteur, Ilka Markmann, Redakteurin, Marlies Lehmkuhl, Redakteurin, Trojan Urban, Redakteur, Franziska Böhm, Redakteurin, Susanne Kirscht, Redakteurin, Andreas Bussmeyer, Redakteur, Jascha Hellberg, Redakteur, Stan, Reporter für Extremeinsätze, Arne Beckendorf, Buchrezensionen und Lokal Hannover, Andrea Clemens, Lokalbereich Uni Köln, Astrid Stumpf, Lokalbereich Uni Münster, Benedikt Bader, Lokalbereich Uni München, Bettina Kiep, Lokalbereich Uni Mainz, Cordula Sachse, Lokalbereich Uni Greifswald, Daniela Prause, Lokalbereich Uni Göttingen, Eike Beyer, Lokalbereich Uni Essen, Eva Skalsky ,Lokalbereich Uni Zürich, Franziska Thieme, Lokalbereich Uni Innsbruck, Katharina Ruether, Lokalbereich Uni Regensburg, Kristina Krüger, Lokalbereich Uni Hannover, Pia Paul, Lokalbereich Uni Witten, Stefanie Schmölke, Lokalbereich Uni Frankfurt, Tobias Schmeinck, Lokalbereich Uni Münster

  
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