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Das menschliche Genom wird durch innere und äußere Einflüsse ständig geschädigt. So führt unter anderem die UV-Strahlung als immerwährender Begleiter des Sonnenlichts zur Bildung von gefährlichen Veränderungen des Erbmoleküls DNA. Besonders häufig entstehen sogenannte CPD-Schäden, die Hautkrebs verursachen. Sie treten auf, wenn sich zwei benachbarte DNA-Bausteine, sogenannte Thymine, zu einem Dimer und damit zu einer festen Einheit verbinden.
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Ein Problem, das bei derartigen Schäden auftritt, ist die Störung der Transkription, also die Abschrift der Gene. Dabei wird die genetische Information mit Hilfe des Enzyms RNA-Polymerase II auf ein Botenmolekül, die mRNA, übertragen. Wie im amerikanischen Wissenschaftsmagazin "Science" berichtet, konnten nun Professor Patrick Cramer (Genzentrum und Department für Chemie und Biochemie) und Professor Thomas Carell (ebenfalls am Department für Chemie und Biochemie der LMU) mit Hilfe ihrer Mitarbeiter Florian Brückner und Ulrich Hennecke zeigen, wie die DNA-Schäden mit der Transkription interferieren. Da die Genabschrift unter anderem die DNA-Reparatur steuert, ergeben sich neue Einblicke in den Prozess der Transkriptions-gekoppelten Reparatur ("transcription-coupled repair" oder "TCR"). Die Wissenschaftler konnten die Strukturen von DNA-Strängen mit eingebautem Thymin-Dimer zusammen mit der RNA-Polymerase II in verschiedenen Stadien des Kontakts entschlüsseln und die Beobachtungen durch biochemische Studien zu einem Gesamtbild des Erkennungsprozesses ergänzen. Das Enzym produziert normalerweise ein RNA-Molekül mit einer Abfolge von Bausteinen, die die des DNA-Stranges widerspiegeln. Auf Höhe des CPD-Schadens aber wird ein falscher Baustein eingebaut, der das Enzym stoppt. Das wiederum leitet die Entfernung des Dimers und Korrektur des DNA-Stranges ein. "Offensichtlich werden durch die Blockade des Enzyms die Faktoren der Transkriptions-gekoppelten DNA-Reparatur rekrutiert", so Carell. "Sie schneiden anschließend das Stück DNA aus, das den CPD-Schaden enthält. Die Lücke wird dann mit den korrekten Bausteinen wieder aufgefüllt." Bislang war unklar, wie genau die RNA-Polymerase II, Pol II, angehalten wird. Die Strukturanalysen der LMU-Forscher zeigen jetzt aber, dass CPD-Schäden zum einen den Ablesevorgang des DNA-Stranges erheblich verlangsamen.
Dazu kommt, dass in den neu synthetisierten RNA-Strang auf Höhe des Dimers ein bestimmter Baustein, das Uridin, eingebaut wird. Dieser Vorgang, der eine Fehlpaarung nach sich zieht, blockiert schließlich die RNA-Pol II, weil die Kombination aus Dimer und Uridin verhindert, dass der DNA-Strang und das RNA-Molekül weiter transportiert werden. Das konnten die Wissenschaftler zeigen, indem sie artifiziell in einen RNA-Strang auf Höhe eines Dimers einen anderen Baustein als Uridin einbauten: In diesem Fall brachte Pol II die Transkription zu Ende. "Wir konnten zudem nicht beobachten, dass der DNA-Schaden eine Konformationsänderung des Enzyms, also eine andere strukturelle Anordnung, auslöst", berichtet Cramer. "Es wurde vermutet, dass eine derartige Veränderung der Pol II die Reparaturfaktoren rekrutiert. Tatsächlich aber bleibt das Enzym wohl während des gesamten Prozesses weitgehend unverändert, was die Erkennung chemisch verschiedener Schäden ermöglicht. Vermutlich ist die Blockade bei CPD-Schäden - im Gegensatz zu anderen DNA-Veränderungen - so dauerhaft und stabil, dass genug Zeit bleibt, die gesamte Reparaturmaschinerie in Gang zu setzen." Die Forscher arbeiten nun im neu etablierten Exzellenzcluster für integrierte Proteinforschung (Munich Center for Integrated Protein Science, CIPSM) zusammen, was weiterführende Studien an dieser Thematik beschleunigen soll.
Publikation: "CPD Damage Recognition by Transcribing RNA Polymerase II", Florian Brückner, Ulrich Hennecke, Thomas Carell, Patrick Cramer, Science, 9. Februar 2007
Quelle: idw - Informationsdienst Wissenschaft
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| Autor(in): Luise Dirscherl ([email protected]) |
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Während medizinische und auch psychosomatische Rehabilitationsmaßnahmen heute im Allgemeinen auf drei Wochen begrenzt werden, sind die Experten der Meinung, dass eine solche Behandlung mindestens sechs Wochen in Anspruch nehmen muss, um einen längerfristigen Erfolg zu garantieren. Ein arbeitsunfähiger Patient kann selten in nur drei Wochen psychosomatischer Rehabilitation wieder leistungs- und arbeitsfähig werden.
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Um eine optimale Kosten-Nutzen-Relation zu erzielen, muß man die Faktoren kennen, welche die Behandlungsdauer bei psychosomatischer Rehabilitation beeinflussen. In einem Bericht in der Zeitschrift "PPmP Psychotherapie, Psychosomatik, Medizinische Psychologie" (Georg Thieme Verlag, Stuttgart) wird dargelegt, daß am Beispiel von Angststörungen generell ein positiver Zusammenhang zwischen der Behandlungsdauer und dem vom Therapeuten eingeschätzten Therapieerfolg besteht. Diese Zusammenhänge lassen sich so interpretieren, daß eine stärkere Besserung offenbar eine längere Behandlungsdauer voraussetzt, aber auch umgekehrt, daß nur die Behandlungsdauern derjenigen Patienten verlängert werden, die eine weitere Besserung erwarten lassen. Besonders betont werden muß der Befund, daß die Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit eine längere Behandlungszeit bei zusätzlich integrierter beruflicher Belastungserprobung (siehe oben) notwendig macht.
Bedingungsfaktoren unterschiedlicher Behandlungsdauer bei Angststörungen im Rahmen stationärer Verhaltenstherapie. PPmP Psychother. Psychosom. med. Psychol. 49 (1999) Nr. 3/4, S. 109-113. Dipl.-Psych. Dr.phil. Ernst-Jürgen Borgart
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| Autor(in): PsychPress (E-Mail ist der Redaktion bekannt ([email protected])) |
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| Autor(in): MEDI-LEARN ([email protected]) |
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Klinikwahrheit: UniversitätsSpital Zürich (Augenklinik) - Augenheilkunde - Zürich
| Nr. der Bewertung: | 9051-195 |
| Autornickname: | MarcT (Private Nachricht senden) |
| Klinik: | UniversitätsSpital Zürich (Augenklinik) |
| Stadt: | Zürich |
| Fachrichtung: | Augenheilkunde |
| Tätigkeit: | PJ-Tertial |
| Zeitpunkt: | 2006 |
| Chefarzt: | Fr. Prof. Landau |
| Bundesland: | CH-Zürich |
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| Note Arbeitsklima: | 1 - sehr gut |
| Kommentar Arbeitsklima: | Der Kontakt zu den Assistenzärzten, Oberärzten und zum medizinischen Personal ist locker, unkompliziert und gut. Jeder wird geduzt. Auch der Umgang mit Klinikdirektorin ist angenehm. |
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| Note Weiterbildungsangebot: | 1 - sehr gut |
| Kommentar Weiterbildungsangebot: | im Semster: Montag (mit allen Augenärzten im Kanton) und Freitag (intern) Fortbildung
immer:
Di: Fallbesprechung
Mi: Journal-Club
Do: Photo-Rapport
jeden morgen Frührapport |
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| Note Forschung: | 3 - befriedigend |
| Kommentar Forschung: | jeder kann, keiner muß, die OÄ machen es, die Assistenten selten, die UHUs fast nie |
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| Note Zeit: | 2 - gut |
| Kommentar Zeit: | Beginn: Mo + Fr um 0800, sonst um 0730
Ende: i.d.R. um 1700, montags im Semester um 1915 (Ende der Fortbildung)
länger machen auf rein freiwilliger Basis, auch sonst ist es immer mal möglich eher zu gehen |
| Kommentar Bezahlung: | z.Zt. 894,30 SFR brutto (netto ca. 889,95 SFR)
minus Zimmermiete 400 SFR
also nicht viel aber ausreichend |
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| Note Karriere: | 3 - befriedigend |
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| Note Ausbildung: | 2 - gut |
| Kommentar Ausbildung: | jeder zeigt einem etwas, man muß nur Fragen und Engagement zeigen.
Immer gut: Notfall, da kann man auch gerne mal eigenen Pat. übernehmen. |
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| Note Betreuung: | 2 - gut |
| Kommentar Betreuung: | jeder UHU (=Unterassistent=PJler) bekommt einen Betreuer (Assi) zugeordnet, der einen an die Hand nimmt |
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| Gesamtnote: | 1 - sehr gut |
| Abschließender Kommentar: | ich würd es immer wieder machen
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Redaktioneller Tipp Wie werde ich eigentlich Facharzt für Augenheilkunde?
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Redaktionsleitung: Jens Plasger & Christian Weier, Daniel Luedeling, Cartoonist und Redakteur, Angelika Lehle, Redakteurin und Grafikerin, Simone Arnold, Redakteurin, Thorben Kühl, Redakteur und Grafiker, Martina Fröhlich, Programmierung, Kjell Wierig, Grafiker, Peter Wollny, Redakteur, Ilka Markmann, Redakteurin, Marlies Lehmkuhl, Redakteurin, Trojan Urban, Redakteur, Franziska Böhm, Redakteurin, Susanne Kirscht, Redakteurin, Andreas Bussmeyer, Redakteur, Jascha Hellberg, Redakteur, Stan, Reporter für Extremeinsätze, Arne Beckendorf, Buchrezensionen und Lokal Hannover, Andrea Clemens, Lokalbereich Uni Köln, Astrid Stumpf, Lokalbereich Uni Münster, Benedikt Bader, Lokalbereich Uni München, Bettina Kiep, Lokalbereich Uni Mainz, Cordula Sachse, Lokalbereich Uni Greifswald, Daniela Prause, Lokalbereich Uni Göttingen, Eike Beyer, Lokalbereich Uni Essen, Eva Skalsky ,Lokalbereich Uni Zürich, Franziska Thieme, Lokalbereich Uni Innsbruck, Katharina Ruether, Lokalbereich Uni Regensburg, Kristina Krüger, Lokalbereich Uni Hannover, Pia Paul, Lokalbereich Uni Witten, Stefanie Schmölke, Lokalbereich Uni Frankfurt, Tobias Schmeinck, Lokalbereich Uni Münster |
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