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1. Editorial |
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Hallo zusammen,
Die Erfahrungen, die Florian Vogel in drei Monaten PJ auf der Abteilung für Herz-Thorax-Chirurgie am Groote-Schuur-Hospital in Kapstadt gemacht hat, haben ihn persönlich vorangebracht, seinen Sinn für das Elend in vielen Teilen der Erde geschärft und den Blick auf das eigene Land in gewisser Weise verändert.
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Gut 6 Prozent aller Studierenden haben Kinder. Es ist nicht immer leicht, die Anforderungen eines Studiums mit den Aufgaben der Kinderbetreuung und -erziehung zu vereinbaren. Wie es den Eltern ergeht und welche Tipps sie haben, erfahrt ihr in unserer Interview-Serie.
Das Prostatakarzinom ist die häufigste Krebsart des Mannes. Ist der Tumor auf die Prostata beschränkt, sind die Heilungschancen meist gut. Um die Behandlung bei fortgeschrittenen Tumoren zu verbessern, befassen sich Wissenschaftler intensiv mit der Entwicklung neuer Therapien.
Störungen der willkürlichen Bewegung, wie etwa bei der Parkinsonschen Krankheit oder Chorea Huntington, aber auch Bewegungslosigkeit, werden im allgemeinen als neurologische Erkrankung angesehen. Dies trifft jedoch nicht auf das katatone Syndrom zu, bei dem Menschen vorübergehend nicht in der Lage sind, mit ihrer Umwelt zu kommunizieren.
Dies und mehr...
Angelika, Jens und Christian
Redaktion MEDI-LEARN
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Vom 28. November 2005 bis 19. Februar 2006 absolvierte ich den chirurgischen Teil meines Praktischen Jahres auf der Abteilung für Herz-Thorax-Chirurgie am Groote-Schuur-Hospital in Kapstadt / Südafrika.
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Meine dortige Arbeit umfasste die klassische Stationsarbeit, wozu v.a. Die Teilnahme an Visiten, Blutabnahmen, die Entfernung von Kathetern und Drainagen, das Legen von Thoraxdrainagen, sowie die postoperative Nachsorge und die Operationsvorbereitung inklusive der damit verbundenen administrativen Tätigkeiten gehörten.
Daneben wohnte ich zahlreichen verschiedenen Operationen bei, wie z.B. dem Ersatz von Mitral- und Aortenklappen, Bypass-Operationen oder Lungen(teil-)resektionen (z.B. nach massivem Tuberkulose-Befall).
Die mir übertragene praktische Aufgabe im Operationssaal bestand v.a. Im Nähen offener Beinwunden nach Venenentfernungen für Bypassoperationen.
Regelmäßig besuchte ich abteilungsinterne Fortbildungen und internationale Kongresse zu verschiedenen Themen der Herzchirurgie.
Aufgrund der Mitbetreuung anderer Krankenhäuser durch unsere Abteilung hatte ich auch die Möglichkeit, an Visiten auf der Intensivstation des Red-Cross-Childrens-Hospital oder in einer Tuberkuloseklinik im Norden der Kapprovinz teilzunehmen.
Das sehr spezialisierte Fach und die hohe Studentendichte auf unserer Station brachten es mit sich, daß ich leider nicht in dem Maße die Möglichkeit hatte, grundlegende praktische chirurgische Fertigkeiten zu erlernen, wie ich mir das ursprünglich vorgestellt hatte.
Mein Lerneffekt bezog sich von daher weniger auf die Erweiterung meines rein medizinischen Fachwissens, sondern v.a. auf zwischenmenschliche und soziale Erfahrungen und die Verbesserung meiner Englischkenntnisse.
Ich bin dankbar, Einblicke in eine Lebensweise bekommen zu haben, die einem Westeuropäer ansonsten fremd sind.
Der Großteil der Bevölkerung in den südafrikanischen Großstädten nämlich lebt in großer Armut. Was das bedeutet, wurde mir anhand vieler alltäglicher Erlebnisse in und außerhalb des Krankenhauses bewußt.
Auf der Umschlagseite der Krankenakten waren beispielsweise die monatlichen Einkünfte der Patientinnen und Patienten vermerkt. Diese überschritten in der überwiegenden Zahl der Fälle nicht einmal 750 Rand (=100 Euro).
Die Zahl an HIV-und Tuberkulose-Patienten war enorm hoch. Angesichts der Tatsache, daß die Tuberkulose in Westeuropa nur noch aus Lehrbüchern bekannt ist, war ich hier mit völlig neuen medizinischen Herausforderungen konfrontiert, die mir in dieser Form von meiner Arbeit in deutschen Krankenhäusern nicht bekannt waren.
Und nicht zuletzt schlug sich eines der Hauptprobleme Südafrikas, die Kriminalität, auf die tägliche Arbeit im Krankenhaus nieder. Die Behandlung von Stich- und Schußverletzungen mit Beteiligung des Herzens und der Lunge waren Teil der täglichen Routine.
Persönlich wurde ich mit der Kriminalitätsproblematik konfrontiert, als ich direkt zu Beginn meines Aufenthaltes nachmittags auf einem belebten Platz von einer Gruppe Jugendlicher ausgeraubt wurde. Nicht Wut war meine Reaktion, sondern vielmehr Bestürzung darüber, welche Früchte Armut und Arbeitslosigkeit treiben können.
Als starke Einschränkung empfand ich die permanente Angst, sich als augenscheinlicher Nicht-Südafrikaner auf der Straße zu bewegen. Besonders abends konnte man sich nur in einer Gruppe mit mehreren Leuten ungezwungen im Freien aufhalten. Auch das eine völlig neue Erfahrung für jemanden, der europäische Verhältnisse gewohnt ist.
Bedrückend waren v.a. die weiterhin bestehenden gesellschaftlichen Gegensätze. 15 Jahre nach der politischen Überwindung der Apartheid und elf Jahre nach den ersten freien Wahlen in Südafrika, bestehen weiterhin eklatante gesellschaftliche Gegensätze zwischen Schwarzen und Weißen.
Die Bars und Clubs an den beliebten Kapstädter Stränden und an der Waterfront sind nahezu ausschließlich dominiert von weißen Besuchern – um nur ein Beispiel zu nennen.
Es gibt viele gutsituierte „weiße“ Viertel. Auf der anderen Seite lebt ein großer Teil der Schwarzen unter unvorstellbar ärmlichen Bedingungen in den Townships an den Stadträndern.
Ich war sehr beeindruckt, als ich zu Ende meines Besuches die Möglichkeit hatte, ein Township zu besuchen. Bei einem Gottesdienst dort wurde uns sehr große Herzlichkeit entgegengebracht. Ich hatte dort die Möglichkeit, mich mit einem traditionellen Heiler zu unterhalten und ein Waisenhaus mit geistig schwer behinderten Kindern zu besuchen, was mir wohl noch für lange Zeit im Gedächtnis bleiben wird. Die Verhältnisse dort waren erschütternd: völlig apathische Kinder lagen in ihren Betten, die hygienischen Verhältnisse waren dürftig und die wenigen Betreuer überfordert mit den ca. 30 Kindern, die selten älter als 18 Jahre alt werden.
Besonders bewegend war der Besuch der Gefängnisinsel „Robben Island“, auf der Nelson Mandela 18 Jahre seiner 27-jährigen Haftzeit zugebracht hat. Es ist unvorstellbar, wie ein Mensch sich den Glauben an Versöhnung und Humanität unter diesen unwürdigsten Zuständen menschlicher Existenz bewahren konnte.
Fotos und Berichte über meine Eindrücke, persönlichen Erlebnisse und meine Reisetouren durch verschiedene Gebiete Südafrikas und Namibias zum Ende meines Aufenthaltes habe ich in einem Online-Blog regelmäßig veröffentlicht. Sie sind unter http://florianvogel.blogg.de einsehbar.
Die Erfahrungen, die ich in diesen drei Monaten gemacht habe, haben mich – wie ich denke - persönlich vorangebracht, meinen Sinn für das Elend in vielen Teilen der Erde geschärft und den Blick auf das eigene Land in gewisser Weise verändert. Viele Probleme, die wir in Deutschland haben, relativieren sich vor diesem Hintergrund.
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| Autor(in): Florian Vogel (E-Mail ist der Redaktion bekannt ([email protected])) |
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Gut 6 Prozent aller Studierenden haben Kinder. Es ist nicht immer leicht, die Anforderungen eines Studiums mit den Aufgaben der Kinderbetreuung und -erziehung zu vereinbaren. Wie es den Eltern ergeht und welche Tipps sie haben erfahrt ihr hier.
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1. Wo und in welchem Semester studierst du?
Ich studiere an der CAU in Kiel und bin z. Z. im 17. Semester.
Das PJ habe ich in 2/3 Zeit absolviert, also jeweils 21 Woche statt 16 Wochen. Seit Dezember 2006 bin ich fertig mit dem PJ und bereite mich nun auf das 3. Staatsexamen am 12.04.2007 vor.
2. Wie alt ist dein Kind/deine Kinder?
Mein Sohn ist 3 1/2 Jahre alt. (schon :-)))
3. Bist du Alleinerziehend oder mit Partner?
Ich bin verheiratet und wir wollten unbedingt schon im Studium ein Kind bekommen.
4. Wie wird das Kind versorgt? (Tagesmutter, staatl. Kindergarten, Kita oder Hort, privat
z.B. durch Großeltern)
Unser Sohn ist kurz vor seinem 2. Geburtstag in einen Kindergarten gekommen, in eine altersgemischte Gruppe. Ich habe mir viel Zeit genommen, um ihn langsam an diesen für ihn neuen Alltag zu gewöhnen.
Diesen Platz haben wir nur durch ganz viel Glück bekommen, da die Plätze für unter 3jährige rar sind.
Wenn er krank ist, muß ich zu Hause bleiben, da unsere Familie weiter weg wohnt und mein Mann arbeitet.
5. Wie ist der Tag organisiert, sind Lernzeiten eingeplant? Gibt es viele Vorlesungen an denen du nicht teilnehmen kannst,
z.B. Abends?
Morgens (im PJ) bin ich bevor mein Sohn aufgewacht ist schon losgefahren mit dem Bus in die Uni-Klinik. Mein Mann hat ihn dann versorgt und ihn in den Kiga gefahren.
Zur Zeit kann ich morgens beim Anziehen mithelfen und mein Mann bringt ihn dann wie gehabt in den Kiga.
Danach mache ich die nötigste Hausarbeit und lerne dann bis etwa 13.30 Uhr. Um 14 Uhr hole ich meinen Sohn wieder ab.
Ab und zu habe ich ihn auf ein Seminar mitgenommen, was bei dieser Professorin gern gesehen wurde. Es gab natürlich dann viel zu Lachen...
Ansonsten habe ich die kompletten Nachmittagsunterrichte leider verpasst, weil keiner auf Teilzeit eingestellt ist...
6. Gibt es Kinderbetreuungsangebote von der Universität? Was wäre wünschenswert?
Ja, die gibt es, nur als PJler hat man keine Chance, einen Platz in der Uni-Klinik zu bekommen. Es ist halt sehr schwierig für Kinder unter 3 etwas zu finden.
Auch in der Uni ist es problematisch. Beide Elternteile müssen eine Studienbescheinigung nachweisen! Mein Mann war damals auch noch Referendar und eine Tagesmutter konnten wir uns einfach nicht leisten (im übrigen jetzt auch nicht, weil es bis zu 400 Euro/Monat kostet!). Ansonsten hat meine keine Chance.
Es wäre wirklich gut, wenn es mehr Plätze geben würde und die Vergabe auch die finanzielle Situation berücksichtigen würde.
7. Nimmst du das Kind manchmal mit in die Vorlesung, stößt du auf Verständnis bei Kommilitonen und Dozenten?
Siehe unter Punkt 5
8. Wie ist die finanzielle Situation, gibt es ausreichende staatliche Unterstützung? Musst du noch nebenbei jobben?
Wir sind sehr froh, dass wir noch volle 2 Jahre Elterngeld bezogen konnten, nämlich 300 Euro/Monat plus Kindergeld! Das war spitze.
Tja, wenn wir jetzt erst das Kind bekommen hätten, würden wir es nur 1 Jahr bekommen. Das reicht hinten und vorne nicht.
Nebenbei jobben ist eigentlich nicht drin mit einem Säugling.
Ich bin ab und an vormittags arbeiten gegangen.
9. Wie ist die Wohnraumsituation?
Zuerst hatten wir eine 56 m² Wohnung. Als unser Sohn laufen konnte, wurde es einfach zu eng.
Wir sind dann in eine größere Wohnung umgezogen.(88m²)
10. Ist dein Studium in der Regelstudienzeit möglich oder um wie viele Semester verlängert sich das Studium nach deiner Einschätzung?
Gab es Urlaubssemester oder Pausenzeiten, längere Studienunterbrechungen?
Nein, Regelstudienzeit ist nicht zu schaffen. Habe kurz vorm 2. Staatsexamen mein Kind bekommen. Als er 1 Jahr war habe ich das 2. Staatsexamen nachgeholt, was ziemlich anstrengend war.
Dann habe ich nochmals 1 Jahr ausgesetzt und danach mit dem PJ angefangen.
Vorher war er einfach zu klein und ich wollte ja auch etwas von ihm haben :-)
11. Wie hat der Berufseinstieg ausgesehen, ist deiner Einschätzung nach Karriere mit Kind möglich? Möchtest du in deinem Beruf arbeiten, strebst du evtl. eine Teilzeitstelle an?
Karriere wäre für mich unvorstellbar, da ich nur Teilzeit arbeiten möchte. Ich glaube, man kann nicht beides haben. Ein Kind braucht halt Zeit.
Ja, ich möchte sehr gerne in meinem Beruf arbeiten und bin sogar hochmotiviert, schließlich habe ich nun genug Zeit für mich und meine Familie gehabt und freue mich auf meinen Berufseinstieg!
12. Würdest du ein Studium mit Kind noch einmal auf dich nehmen?
Ja, auf jeden Fall. Nach neuer AO weiß ich nicht so genau, wies gehen würde, aber trotz aller Strapazen würde ich es wieder so machen.
Eltern zu sein ist das Schönste was es gibt. Und es holt Dich immer wieder auf den Boden der Tatsachen zurück...
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| Autor(in): S. aus Kiel (E-Mail ist der Redaktion bekannt ([email protected])) |
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Neuer Ansatz zur Immuntherapie in Vorbereitung:Das Prostatakarzinom ist die häufigste Krebsart des Mannes. Ist der Tumor auf die Prostata beschränkt, sind die Heilungschancen meist gut. Um die Behandlung bei fortgeschrittenen Tumoren zu verbessern, befassen sich Wissenschaftler intensiv mit der Entwicklung neuer Therapien. Ein Ansatz ist es, die Krebszellen immunologisch durch ein bakterielles Zellgift zu zerstören.
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An dieser Therapieoption arbeitet derzeit eine Gruppe des Universitätsklinikums Freiburg. Die Deutsche Krebshilfe fördert das Forschungsprojekt mit 210.000 Euro. Bei dem immunologischen Therapieansatz wird ein Zellgift aus Bakterien in den Tumor geschleust. Dieses bakterielle Toxin - ein giftiges Stoffwechselprodukt des Bakteriums Pseudomonas - legt bereits in geringer Konzentration den Stoffwechsel der Krebszellen lahm, so dass die Zellen absterben. Um das Gift gezielt in den Tumor zu befördern, koppeln die Wissenschaftler das Toxin mit Antikörpern der körpereigenen Abwehr. Diese Eiweißstoffe werden von Zellen des Immunsystems gebildet und binden an Strukturen (Antigene) auf der Oberfläche von Krankheitserregern und Zellen. Auch Prostatakrebszellen tragen auf ihrer Oberfläche spezifische Antigene, an welche die Antikörper binden. Eines dieser Antigene ist das so genannte prostataspezifische Membran-Antigen, kurz PSMA. Im Unterschied zum PSA (prostataspezifisches Antigen), welches im Blut nachgewiesen werden kann, ist das Membran-Antigen an der Oberfläche der Prostatazellen gebunden.
"Das PSMA ist als Zielstruktur für die Immuntherapie besonders geeignet, da es auf die Zellen der Prostata beschränkt ist und nicht auf anderen Körperzellen vorkommt", erläutert Professor Dr. Ursula Elsäßer-Beile, Leiterin der Arbeitsgruppe Experimentelle Urologie an der Chirurgischen Universitätsklinik Freiburg. Ihrer Arbeitsgruppe ist es bereits gelungen, ein Immuntoxin aus Antikörper und bakteriellem Zellgift im Labor gentechnisch herzustellen, das eine hohe Bindung an das PSMA zeigt und seine giftige Fracht in die Prostatakrebszellen "entlädt". Auch Tumorzellen, die nicht mehr auf die Prostata beschränkt sind - wie Metastasen in Lymphknoten oder Knochen - könnten durch das Immuntoxin zerstört werden.
Im Rahmen des von der Deutschen Krebshilfe geförderten Forschungsprojekts wird diese Immuntherapie jetzt für den Einsatz in der Klinik vorbereitet. Dabei soll insbesondere die Verträglichkeit des Immuntoxins verbessert werden. "Während solch eine Therapie bei anderen Tumoren wie dem Hodgkin Lymphom bereits angewendet wird, ist dieser Ansatz beim Prostatakarzinom neu", erklärt die Projektleiterin. "Unser Ziel ist es, die Immuntherapie in Zukunft in Ergänzung zu Operation und Bestrahlung bei kleineren Tumoren und gegen Metastasen anzuwenden", erklärt die Projektleiterin. "Wir gehen davon aus, dass diese Behandlungsmethode in etwa zwei bis drei Jahren in klinischen Studien eingesetzt werden kann." Projektnummer: 107309
Infokasten: Prostatakarzinom Jährlich erkranken 48.650 Männer in Deutschland neu an einem Prostatakarzinom (Robert-Koch-Institut), etwa 11.000 sterben jährlich an dieser Krebserkrankung (Statistisches Bundesamt). Beim Prostatakarzinom werden langsam wachsende und aggressive, rasch metastasierende Verlaufsformen unterschieden. Wenn der Tumor auf die Prostata begrenzt ist, wird er operativ entfernt. Alternativ oder auch ergänzend zur Operation kann der Tumor bestrahlt werden. Haben sich bereits Metastasen gebildet, werden Medikamente eingesetzt, welche die Wirkung der männlichen Sexualhormone und damit das Wachstum der veränderten Zellen blockieren. Der "Blaue Ratgeber Nr. 17" der Deutschen Krebshilfe erläutert allgemeinverständlich die Diagnose, Therapie und Nachsorge beim Prostatakrebs. Die Broschüre ist kostenlos erhältlich bei der Deutschen Krebshilfe, Postfach 1467, 53004 Bonn, und im Internet unter www.krebshilfe.de als PDF-Datei abrufbar.
Quelle: idw - Informationsdienst Wissenschaft
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| Autor(in): Dr. med. Eva M. Kalbheim ([email protected]) |
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Störungen der willkürlichen Bewegung, wie etwa bei der Parkinsonschen Krankheit oder dem Veitstanz (Chorea Huntington), aber auch Bewegungslosigkeit, werden im allgemeinen als neurologische Erkrankung angesehen. Dies trifft jedoch nicht auf das katatone Syndrom zu, bei dem Menschen vorübergehend nicht in der Lage sind, mit ihrer Umwelt zu kommunizieren.
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Sie sind reglos und stumm. Ein Aufsatz in der Zeitschrift "Psychiatrische Praxis" (Georg Thieme Verlag, Stuttgart) geht der Frage nach, was diese Patienten während der katatonen Episode subjektiv erleben. Ein Vergleich persönlicher Merkmale ehemals katatoner Patienten mit denjenigen, die unter anderen psychotischen Störungen leiden, weist auf das Vorhandensein typischer Persönlichkeitszüge hin. Katatone Patienten empfinden von sich selbst, daß sie weniger soziale Kontakte als die ebenfalls untersuchten körperlich Kranken und häufiger eine hohe Empfindlichkeit aufweisen, während sie gerne ein hohes Selbstwertgefühl hätten (Idealselbst).
Äußerlich erscheinen katatone Patienten als unbeweglich, leblos, vergleichbar einem Elfenbeinturm, während ihr Inneres einem emotionalen Vulkan keineswegs versteinerter Gefühle vergleichbar ist. Katatone Patienten werden von intensiven Ängsten überwältigt, die sie nicht kontrollieren können, und reagieren auf das innere Chaos mit äußerer Bewegungslosigkeit. Diese Erkenntnis hat natürlich erhebliche therapeutische Relevanz. Katatone Patienten müssen aktiv unterstützt werden. Die kontinuierliche Begleitung durch konstante Bezugspersonen ist eine wesentliche Voraussetzung für den Genesungsprozeß.
Die Rekonstruktion der Sprachlosigkeit. Psychiat. Prax. 2000; 27; Nr. 8, S. 389-396. Dr.med. Heinz Böker
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| Autor(in): PsychPress (E-Mail ist der Redaktion bekannt ([email protected])) |
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Ob Famulatur, Krankenpflegepraktikum, PJ-Tertial oder Ausbildung zum Facharzt - immer wieder steht man als junger Mediziner vor der Frage Bin ich dort eigentlich gut aufgehoben? Wer vorab Informationen zur Tätigkeitsstelle herausbekommt, kennt meist jemanden, der dort schon einmal gearbeitet hat. Für alle anderen gibt es ab sofort die Klinikwahrheiten von MEDI-LEARN - eine interaktive Datenbank mit Bewertungen von Kliniken, aus der wir euch an dieser Stelle die Klinikwahrheit der Woche vorstellen wollen:
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Klinikwahrheit: St. Antonius Kliniken - Anästhesiologie - Wuppertal
| Nr. der Bewertung: | 9051-249 |
| Autornickname: | Caipi (Private Nachricht senden) |
| Klinik: | St. Antonius Kliniken |
| Stadt: | Wuppertal |
| Fachrichtung: | Anästhesiologie |
| Tätigkeit: | PJ-Tertial |
| Zeitpunkt: | 2006 |
| Chefarzt: | Dr. med. Rudlof |
| Bundesland: | D-Nordrhein-Westfalen |
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| Note Arbeitsklima: | 1 - sehr gut |
| Kommentar Arbeitsklima: | Wenn man möchte darf man sehr viel machen, eigenstädig arbeiten: Narkosen, Intubation, Ausleitung, Spinale stechen usw.
Nettes und lockeres Team, sowohl unter den Anästhesisten selbst, als auch das OP-Team! |
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| Note Zeit: | 1 - sehr gut |
| Kommentar Zeit: | Als PJ überarbeitet man sich hier sicherlich nicht, ich gehe spätestens um 15 Uhr nach Hause, konnte an manchen Tagen aber auch schon um 11.30 Uhr gehen... |
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| Note Ausbildung: | 1 - sehr gut |
| Kommentar Ausbildung: | Sehr gute Betreuung, man kann alles fragen und bekommt auf alles eine Antwort... |
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| Note Betreuung: | 1 - sehr gut |
| Kommentar Betreuung: | Ich habe keinen festen Ansprechpartner, aber eigentlich sind alle sehr nett, so dass das auch nicht nötig ist |
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| Gesamtnote: | 1 - sehr gut |
Redaktioneller Tipp Wie werde ich eigentlich Facharzt für Anästhesiologie?
Auf dem Weg zum Facharzt für Anästhesiologie stellen sich viele Fragen im Hinblick auf die Anforderungen, die sich aus der Weiterbildungsordnung ergeben. Welche Pflichtfächer muss ich belegen? Wie lange dauert die Weiterbildung?
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Der flüchtige Amokschütze aus dem Restaurant hat nun auch im Krankenhaus um sich geschossen. Eines der Opfer ist Burke. Zunächst scheint er nicht lebensgefährlich verletzt, doch plötzlich zeigen sich Lähmungserscheinungen in seiner Hand! Dennys Zustand verschlechtert sich - dank des Zutuns von Izzie - zusehends und so wird ihm schließlich doch noch das Spenderherz eingesetzt.
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