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Inhalt (jetzt auch
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1. Editorial |
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Hallo,
Medizin für Laien verständlich erklärt: Das ist das Ziel der Patientenuniversität an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH), der ersten Patientenuniversität in Deutschland. Das MiniMed-Studium, der zweite Baustein im Konzept der Patientenuniversität, ist am 6. März 2007 gestartet.
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Zu den Lieblingsthemen zählen sie sicherlich nicht, aber – Versicherungen gehören zum Alltag von Medizinern, denn auch als Student und junger Mediziner lebt man nicht im rechtsfreien Raum. Die Gretchenfragen dabei lauten: Wieviel Versicherung braucht der Student der Medizin? Was braucht man wirklich, was kann man lassen? Die kompletten Artikel zu den hier auszugsweise vorgestellten Bereichen findet ihr in einem lesenswerten Sonder-PDF zum Download zusammengefasst unter
www.medi-learn.de/versicherungen.
'Ohne die Hilfe meines Mannes hätte ich das nicht hinbekommen.' Dies ist eine der wichtigen Erfahrungen, die Renate Steiner in unserem heutigen Interview zum Thema 'Studieren mit Kind' weiterreichen kann.
Höhen und Tiefen prägen das Leben der jungen Ärzte im Seattle Grace Hospital. Grey's Anatomy - Die Jungen Ärzte. Es geht mit neuen Folgen weiter - Die heutige Folge läuft um 22.15 Uhr auf Pro7.
Schöne Ostertage wünschen euch
Angelika, Jens und Christian
Redaktion MEDI-LEARN
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NEU: Kurs
zur TMS-Vorbereitung
04. bis 06. Mai 2007 in Marburg |
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Für angehende Studenten in Baden-Württemberg
ist der TMS im Rahmen der Studienbewerbung Pflicht!
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MEDI-LEARN bietet nun auch ein TMS-Training zur Vorbereitung auf den
Medizinertest!
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Im Laufe des 2-tägigen Trainings werden Strategien vermittelt, die im
Wesentlichen auf Erkenntnissen der Intelligenzforschung basieren
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Abgerundet wird der Kurs durch eine Einführung in
‚MC-Technik’ und ‚Entspannungstechniken’. |
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Gut 6 Prozent aller Studierenden haben Kinder. Es ist nicht immer leicht, die Anforderungen eines Studiums mit den Aufgaben der Kinderbetreuung und -erziehung zu vereinbaren. Wie es den Eltern ergeht und welche Tipps sie haben erfahrt ihr in unserer Interviewserie.
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1. Wo und in welchem Semester studierst du?
Ich studiere an der Albert-Ludwigs-Universität in Freibur/Breisgau im
mittlerweile 13. Semester Medizin, was hoffentlich auch das letzte ist.
2. Wie alt ist dein Kind/deine Kinder?
Meine Tochter ist mittlerweile 2 Jahre und 2 Monate alt.
3. Bist du Alleinerziehend oder mit Partner?
Ich bin verheiratet (mit einem Physikstudenten) und wir teilen uns in die
Aufgaben der Kindererziehung.
4. Wie wird das Kind versorgt? (Tagesmutter, staatl. Kindergarten, Kita oder
Hort, privat z.b. durch Großeltern)
Seit 3 Monaten geht unsere Tochter in eine Kindertagesstätte von 8-12 Uhr. Am
Nachmittag kümmert sich meistens mein Mann, da ich im Moment aufs Hammerexamen
im April lerne.Davor haben wir uns reingeteilt. Nach der Geburt hat mein Mann
zunächst ein halbes Jahr pausiert, während ich weiter studiert habe, danach habe
ich vor dem Pj ein Semester pausiert und während des PJ´s hat mein Mann noch mal
für ein Semester pausiert, dann waren wir für ein Pj-Tertial im Ausland und nun
geht sie in die Kita .
5. Wie ist der Tag organisiert, sind Lernzeiten eingeplant? Gibt es viele
Vorlesungen an denen du nicht teilnehmen kannst, z.B. Abends?
Im Moment bin ich wie gesagt am Lernen, vor allem vormittags und abends, jetzt
allerdings auch nachmittags.
Ansonsten konnte ich fast alle Vorlesungen besuchen, bin nur zwischen den
Veranstaltungen oft nach Hause zum stillen gefahren, was auf Grund der Nähe zur
Uni und Uniklinik kein Problem war. Mein Mann konnte auch fast alle
Veranstaltungen besuchen, zum Glück hatte ich das meiste Vormittags und er
nachmittags.
6. Gibt es Kinderbetreuungsangebote von der Universität? Was wäre
wünschenswert?
Es gibt auch Kinderbetreuungsplätze von der Uni, aber mit Warteliste.
Das hat uns abgeschreckt und letztenendes haben wir auch keinen geeigneten Platz
zur rechten Zeit bekommen, so dass wir auf eine private Kita zurückgegriffen
haben, die aber im Vergleich sehr teuer ist, wovon einen Teil allerdings bei 2
studierenden Eltern, das Jugendamt übernimmt.
Wünschenswert wären in jedem Fall mehr Uni Kitaplätze.
7. Nimmst du das Kind manchmal mit in die Vorlesung, stößt du auf Verständnis
bei Kommilitonen und Dozenten?
In der Vorlesung hatte ich sie nie dabei, aber dafür im Notfallkurs. Unsre
damals 4 Wochen alte Tochter war 8 Stunden am Stück mit dabei.
Das war eigentlich gar nicht so schwierig. Die Leiterin des Kurses hatte nichts
dagegen, hat sogar die Sachen für mich wiederholt, die ich verpasst hatte, wenn
ich draußen stillen war. Die Kommilitonen haben mir geholfen und die Kleine
abgenommen, wenn ich praktisch was machen musste, wie intubieren etc.. Also da
habe ich viel Verständnis erfahren. Auch in anderen Kursen war es nie ein
Problem, wenn ich gefragt habe, ob ich kurz zum stillen nach Hause gehen kann
gehen kann.
8. Wie ist die finanzielle Situation, gibt es ausreichende staatliche
Unterstützung? Musst du noch nebenbei jobben?
Die finanzielle Situation ist bei uns nicht schlecht. Ich bekomme gut Bafög,
dann Kindergeld und Erziehungsgeld für´s Kind, zusätzlich Wohngeld, die Eltern
meines Mannes unterstützen uns etwas und mein Mann hat mittlerweile einen
Hiwijob in Verbindung mit seiner Diplomarbeit.
Damit kommen wir sehr gut um die runden.
9. Wie ist die Wohnraumsituation?
50 qm² Wohnung, leider nur 2 Zimmer plus Küche und Bad.
Die Größe ist ausreichen, aber ein Zimmer mehr, wäre nicht schlecht.
10. Ist dein Studium in der Regelstudienzeit möglich oder um wie viele
Semester verlängert sich das Studium nach deiner Einschätzung?
Gab es Urlaubssemester oder Pausenzeiten, längere Studienunterbrechungen?
Wenn man von einer Regelstudienzeit von 12 Semestern ausgeht, verlängert sich
mein Studium voraussichtlich um 1 Semester. Urlaubssemester habe ich keines
genommen, Unterbrechungen gab es auch keine größeren. In dem eine Semester, wo
ich zu Hause war, habe ich meine Doktorarbeit absolviert.
11. Wie hat der Berufseinstieg ausgesehen, ist deiner Einschätzung nach
Karriere mit Kind möglich? Möchtest du in deinem Beruf arbeiten, strebst du
evtl. eine Teilzeitstelle an?
Wie der Berufseinstieg aussehen wird, dass werde ich im Sommer sehen.Karriere
möchte ich nicht machen. Ich möchte auf jedem Fall in meinem Beruf arbeiten,
vielleicht auch im Ausland. Erste Auslandserfahrungen als Familie haben wir
während meines Pj-Tertials alle zusammen in Indien gesammelt.
Und um eine Teilzeitstelle werde ich nicht drum herum kommen. Ich möchte auch
mein Kind nicht 8-9 Stunden täglich in den Händen anderer wissen.
12. Würdest du ein Studium mit Kind noch einmal auf dich nehmen?
Auf jeden Fall. Das war ein guter Zeitpunkt, zwar nicht geplant, aber es hat
perfekt gepasst. Allerdings ohne die Hilfe meines Mannes hätte ich das nicht
hinbekommen.
Als Ärztin ist es im Berufsleben nicht wirklich leicht den richtigen Zeitpunkt
für das Kinder bekommen abzupassen. Und ich wollte nie erst mit über 30 Jahren
ein Kind bekommen.
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| Autor(in): Renate Steiner (E-Mail ist der Redaktion bekannt ([email protected])) |
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Zu den Lieblingsthemen zählen sie sicherlich nicht, aber – Versicherungen gehören zum Alltag von Medizinern, denn auch als Student und junger Mediziner lebt man nicht im rechtsfreien Raum. Die Gretchenfragen dabei lautet: Wieviel Versicherung braucht der Student der Medizin?
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Was braucht man wirklich, was kann man lassen? Lassen wir daher einmal zum besseren Verständnis die bislang in der MLZ des vergangenen Jahres erschienenen Anregungen von Fachautoren Revue passieren.
Ein Muss: Die Berufshaftpflichtversicherung, denn Haftung kann immer eingefordert werden, wenn ein Schaden durch Eigenverschulden entstanden ist. Sei es im Beruf oder im privaten Bereich. Wenn sich auch der Student unter der Obhut der jeweiligen Uni bzw. Uniklinik befindet, so ist es durchaus möglich, dass die in Haftung genommene Uni bzw. der ausbildende Arzt den Studenten „in Regress“ nehmen will. Dieses nicht zu vernachlässigende Risiko des Medizinstudenten lässt sich durch eine Haftpflichtversicherung abfedern.
Achtung Rechtsstreit - ein weites Feld, sei es mit dem Vermieter, in Verkehrssachen, nach Abschluß eines Kaufvertrages oder beim Vorwurf der unterlassenen Hilfeleistung. Wichtig für Studenten: Zum Privatrechtsschutz gehört auch der Verwaltungs-Rechtsschutz vor Gerichten, zum Beispiel bei einem Rechtsstreit um die Bewertung einer Prüfung.
Nächster „Big Point“ ist die Berufsunfähigkeitsversicherung (BUV) für den Mediziner - eine unverzichtbare Versicherung. Die Frage ist, wie die-se Vorsorge ausgestaltet sein muß, um den Bedarf des Arztes zu treffen. Auch hier ist kompetente Beratung gefordert. Generell gilt: Es lohnt sich, frühzeitig einzusteigen, denn je älter ein Kunde ist, desto teurer wird der Versicherungsvertrag und zunehmend greifen dann Ausschlüsse und sogar Beitragszuschläge bei gesundheitlichen Problemen.
Last but not least sei der Famulatur oder dem PJ im Ausland noch Aufmerksamkeit zu schenken. Praktisches Tun steht da oft an der Spitze, also ist natürlich die Haftpflichtversicherung ein absolutes Muss. Wichtig in diesem Fall auch eine Unfallversicherung, denn sie schützt weltweit und rund um die Uhr. Die Absicherung sollte neben dem unerlässlichen Invaliditätsschutz in jedem Fall auch Bergungskosten enthalten. Hier ist nun auch die Krankenversicherung anzusprechen. Natürlich hat jeder Student eine Krankenversicherung. Diese gilt jedoch, wenn sie über eine gesetzliche Krankenkasse besteht, nur für Deutschland. Das bedeutet im Klartext, dass das Kostenrisiko beim Studenten liegt. Eine Auslandskrankenversicherung einschließlich angemessener Regelung für den Fall eines Rücktransportes aus medizinischen Gründen ist daher unbedingt zu empfehlen.
Übrigens: dies war gewissermaßen nur ein Schnellflug über das Land der Versicherungswelt. Die kompletten Artikel zu den hier auszugsweise vorgestellten Bereichen findet ihr in einem lesenswerten Sonder-PDF zum Download zusammengefasst:
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| Autor(in): Karl-Heinz Silbernagel (Deutsche Ärzteversicherung) ([email protected]) |
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Ein Chirurg, ein Radiologe, ein langsamer und ein schneller Internist kommen an einem auf dem Boden liegenden 500 EUR-Schein vorbei. Wer bekommt ihn?
Der Chirurg natürlich! Einen schnellen Internisten gibt's nicht, der langsame Internist überlegt immer noch, wie er ihn am besten aufhebt und der Radiologe hat es nicht nötig, sich wegen so wenig Geld zu bücken...
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| Autor(in): Medi-Learn ([email protected]) |
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Medizin für Laien verständlich erklärt: Das ist das Ziel der Patientenuniversität an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH), der ersten Patientenuniversität in Deutschland. Das MiniMed-Studium, der zweite Baustein im Konzept der Patientenuniversität, ist am Dienstag, 6. März 2007, gestartet.
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"Die Wissenschaftler der MHH haben ihren Elfenbeinturm schon lange verlassen", sagte MHH-Präsident Professor Dr. Dieter Bitter-Suermann bei der Eröffnungsveranstaltung. "Jetzt geht die MHH mit ihren Themen nicht nur in die Medien, sondern auch direkt auf die Bevölkerung zu." Die Patientenuniversität wolle wissenschaftliche Erkenntnisse frühzeitig und leicht verständlich weitergeben. Im MiniMed-Studium geht es bei insgesamt zehn Terminen im Wochenrhythmus zum Beispiel um die Bereiche Herz, Lunge, Nieren, Darm, den Bewegungsapparat, aber auch um Wechselwirkungen zwischen körperlichen und seelischen Erkrankungen. Die zunehmende Alterung der Gesellschaft und die Zunahme chronischer Erkrankungen führten dazu, dass immer mehr Menschen lernen müssten, mit ihrer Krankheit und zahlreichen damit verbundenen Herausforderungen umzugehen, betonte Professor Dr. Friedrich-Wilhelm Schwartz, der die Patientenuniversität gemeinsam mit Professorin Dr. Marie-Luise Dierks leitet. "Eine angemessene Gesundheitsbildung, Beratung und Schulung von Bürgerinnen und Bürgern sowie Patientinnen und Patienten unter Berücksichtigung ihrer persönlichen Gegebenheiten ist deshalb zwingend erforderlich."
Professoren der MHH werden bei den einzelnen Veranstaltungen zunächst in einem 45-minütigen Fachvortrag ihre Themen erläutern. Danach können die Teilnehmer in kleineren Gruppen unter Anleitung erfahrener Tutoren Fragen stellen, an Modellen die Funktionsweise von Organen praktisch erfahren und ihr Wissen vertiefen. Den Anfang machte am Dienstag Professor Dr. Hermann Haller, Direktor der MHH-Abteilung Nephrologie. Er sprach über das Thema "Der Kreislauf - Aktuelle Probleme bei der Diagnostik und Therapie des hohen Blutdrucks".
"Das Interesse in der Bevölkerung hat uns sehr erfreut - und auch ein bisschen überrascht", sagte mit Professorin Dr. Marie-Luise Dierks. Mehr als 400 Personen haben sich für die Patientenuniversität registrieren lassen. Alle Bewerber konnten für diese Reihe nicht aufgenommen werden, der Platz und die Betreuungsmöglichkeiten reichen für maximal 280 Teilnehmer aus. Deshalb galt das Motto "Wer sich zuerst meldet, wird zugelassen". Die neuen Studierenden kommen aus allen Altersschichten und den unterschiedlichsten Berufsgruppen. Das Angebot ist kostenlos. Am Ende wird das Zertifikat "Teilnehmer der Patientenuniversität" überreicht. Alle Interessenten, die jetzt nicht zugelassen werden konnten, sind bereits für die nächsten Kurse vorgemerkt.
Quelle: idw - Informationsdienst Wissenschaft
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