09.05.2007

Ausgabe 348

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591681 HLA-Typisierung
Nur in wenigen Fällen stehen bei malignen Formen der Leukämien Stammzellspender zur Verfügung. Wir zeigen die simplen Wege auf, sich als Spender registrieren zu lassen. ....

In Kooperation mit: Georg Thieme Verlag  *  Deutsche Ärzte Finanz  * deutsche apotheker- und ärztebank

 
 Inhalt (jetzt auch anklickbar)
1.Editorial
2.HLA-Typisierung für Stammzellspende
3.Willkommen in unserem Leben
  
4.Die Medimeisterschaften 2007
5.'In English, please!' - das neue Forum
6.MEDI-LEARN im Frühjahr 2007 auf Deutschlandtour
  
7.Cartoon der Woche: Gynaekologen
8.Klinikwahrheiten: Rheumatologie Bochum
9.Haus der Lehre in Kiel eröffnet
  
10.Lachen ist gesund - Witz der Woche
11.Abo, Impressum, Mitarbeit
    
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 1. Editorial
  

Hallo,

Sie können jeden treffen: AML, CLL, ALL und CML, um nur einige Namen zu nennen - maligne Erkrankungen des blutbildenden Systems treten häufig auf und sind leider auch meistens bösartig. Sie lassen sich zwar heute besser als noch vor Jahren therapieren. Dennoch gibt es nach wie vor zahlreiche Fälle, in denen nur eine Stammzellspende weiterhilft.

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Wir möchten euch in dieser Ausgabe der Onlinezeitung einmal die sehr simplen Wege vorstellen, sich als Stammzell-Spender zu registrieren lassen.

Inzwischen ist es bekanntlich unter deutschen Medizinstudenten schon fast ungewöhnlich, keine Famulatur oder kein PJ-Tertial in der Schweiz verbracht zu haben. Die Bewerbung zwei bis drei Jahre vor PJ-Beginn ist fast ebenso legendär wie die Geschichten vom besten Praktikum der Studienzeit. Dennoch war die Art, wie Ute Scholl zum PJ in Uznach, einem 5000-Seelen-Ort östlich vom Zürichsee kam, eher ungewöhnlich.

Vom 1. Juni bis zum 3. Juni 2007 treffen sich ungefähr tausend Medizinstudierende aus ganz Deutschland in München, um ihrer Leidenschaft zu frönen – dem Fußball. In Kleinfeldturnieren wird um die begehrteste Medizinertrophäe gespielt.

Am Dienstag, dem 24. April 2007 wurde von Bundesbildungsministerin Annette Schavan und Wissenschaftsminister Dietrich Austermann auf dem Gelände des Universitätsklinikums in Kiel das "Haus der Lehre" eröffnet. "Moderne Krankenversorgung, die den Patienten nützt, setzt eine anspruchsvolle und qualifizierte Ausbildung voraus."

Bis zur nächsten Ausgabe,
Angelika, Jens und Christian
Redaktion MEDI-LEARN

P.S.: MEDI-LEARN im Frühjahr 2007 auf Deutschlandtour
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Der Blick in die Zukunft: In der nächsten Ausgabe der Onlinezeitung lest ihr am 15.05.2007:
o Freut euch aufs Auge - Praktikum in der Ophthalmologie
o Cannabis - Ein europaweites Problem

  

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MEDI-LEARN im Frühjahr 2007 auf Deutschlandtour
Kostenloser Vortrag MC-Techniken

Hamburg 10.05.2007
Mainz 14.05.2007
Bochum 14.05.2007
Gießen 15.05.2007
Münster 22.05.2007
Berlin 22.05.2007
Leipzig 23.05.2007
Düsseldorf 30.05.2007
Heidelberg 31.05.2007
Göttingen 04.06.2007
München 12.06.2007
Homburg/Saar 13.06.2007
Frankfurt/Main 14.06.2007
Marburg 20.06.2007

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 2. HLA-Typisierung für Stammzellspende

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Sie können jeden treffen: AML, CLL, ALL und CML, um nur einige Namen zu nennen - maligne Erkrankungen des blutbildenden Systems sind häufig und häufig leider auch bösartig. Sie lassen sich zwar heute besser als noch vor Jahren therapieren. Dennoch gibt es nach wie vor zahlreiche Fälle, in denen nur eine Stammzellspende weiterhilft. Thomas Rösch ist ein in Bayern tätiger Arzt. Er zählt leider zu den 70 % der Betroffenen, die auf eine Stammzellspende angewiesen sind, da sich ein geeigneter Spender im eigenen Verwandtenkreis nicht finden lässt.

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Wir möchten euch in diesem Zuge die sehr simplen Wege vorstellen, sich als Stammzell-Spender zu registrieren lassen. Am Ende des Artikels findet ihr weitergehende Informationen und Kontaktadressen.

Name des Patienten: Thomas Rösch
Beruf: Arzt
Diagnose: Akute myeloische Leukämie (AML)


Bei Thomas Rösch wurde die Diagnose einer akuten myeloischen Leukämie gestellt. Wie sich jetzt nach genauer Typisierung und zytogenetischer Untersuchung herausstellte, ist eine Stammzelltransplantation nötig, um längerfristige Überlebenschancen zu sichern:

„Da ich leider keine Geschwister habe, steht ein idealer HLA-identischer Familienspender nicht zur Verfügung. Deswegen bin ich auf einen allogenen Fremdspender angewiesen. Nicht nur für mich, sondern auch für viele andere Betroffene stellt diese Art der Therapie mit Stammzelltransplantation zur Zeit die einzige längerfristige Überlebenschance dar,“ so Herr Rösch. Eine Spendersuche unter den erfassten Spendern ist derzeit angelaufen. Die Chancen einen möglichst gut geeigneten Spender zu finden, steigen natürlich mit der Zahl der registrierten Spender und das Langzeit-Ergebnis und die Lebensqualität nach einer Stammzelltransplantation hängt für den Empfänger stark von der möglichst genauen HLA-Übereinstimmung und noch ein paar anderen Faktoren ab (Alter des Spenders, CMV-Status, Geschlecht, Blutgruppe usw.).

Zwei einfache Schritte auf dem Weg zum Stammzell-Spender
Der erste Schritt: Ein Mundschleimhaut-Abstrich
Die Spender-Registrierung ist dabei heute viel einfacher geworden. Im Regelfall werden nach Anruf oder Online-Anmeldung bei einer der u.g. Organisationen die Unterlagen incl. einer Abstrichbürste für die Mundschleimhaut zugeschickt. Diesen Abstrich macht man selbst und schickt Ihn in einem mitgeschickten Couvert zurück. Das ist zunächst erstmal alles für den Spender.

Der zweite Schritt: Eine Blutentnahme
Sollte man für einen Patienten als lebensrettender Spender in Frage kommen, wird man erneut angeschrieben und eine genauere HLA-Testung und nochmalige Anamnese gemacht. Sollte man dann immer noch als Spender in Frage kommen, wird diese Spende heute nicht mehr als Knochenmarkentnahme sondern lediglich als Blutstammzellentnahme aus dem peripheren Blut mittels Zellseparator (ähnlich einer Dialyse) ohne stationären Aufenthalt und ohne Narkose durchgeführt. Der Aufwand für den Spender ist also durchaus erträglich in Anbetracht der großen Hilfe die der Empfänger dadurch erhalten kann.

Der nächste Schritt: An wen muss ich mich wenden, um mich als Spender registrieren zu lassen?
Wir haben euch die Kontaktdaten der Institutionen, bei denen man sich registrieren lassen und auch weitere Informationen erhalten kann, angehängt und würden uns sehr freuen, wenn sich möglichst viele Personen registrieren lassen, um noch mehr Spender zu finden.
Es können Problemlos telefonisch auch mehrere Test-Kits bestellt werden. Gerne könnt Ihr diese Informationen – vor allem die Tatsache des relativ einfachen Prozedere eines Abstriches aus der Mundschleimhaut bzw. einer simplen Blutentnahme - auch an Freunde, Bekannte usw. weiterleiten.

Die Alternative für alle, die selbst als Stammzellspender nicht in Frage kommen
Leider ist es so, dass für eine Stammzell-Typisierung Kosten in Höhe von rund 50,- € entstehen, die von den Trägern der unten genannten Anlaufstellen aus Spendenmitteln zu finanzieren sind. Wenn der jährlich zur Verfügung stehende Spendenetat aufgebraucht ist, dann können potenzielle Stammzellspender nicht mit den nötigen Entnahmesets versorgt bzw. deren Untersuchungsmaterialen nicht mehr für den Spenderpool ausgewertet werden. Immerhin bietet dieses ungeheuerliche Politikum aber all den Interessierten, die selbst als Stammzellspender nicht in Frage kommen eine Möglichkeit, betroffene Patienten indirekt mit einer Geldspende an die Trägereinrichtungen zu unterstützen. Hierfür wurde ein Bankkonto von der "Stiftung Aktion Knochenmarkspende" in München eingerichtet.

Kontaktadressen, um sich als Stammzellspender registrieren zu lassen
FÜR BAYERN:
Stiftung AKB - Robert-Koch-Allee 7 - 82131 Gauting
Tel.: 089-89 32 66 28 - Fax: 089-89 32 66 29
E-Mail: [email protected]

Startseite: www.knochenmarkspende.de - Registrierung:
https://secure.deakb.de/html/ks_spender_anmeldung.php

BUNDESWEIT:
DKMS - Zentrale Tübingen - Kressbach 1 - 72072 Tübingen,
Tel.: 07071 9430 - Fax.: 07071 943117
Startseite: www.dkms.de - Registrierung:
http://www.dkms.de/no_cache/spender/registrierung/registrierungsformular/index.html

Konto für Geldspenden zur Unterstützung der voranstehenden Trägergesellschaften
Empfänger: Stiftung Aktion Knochenmarkspende
Geldinstitut: Bank für Sozialwirtschaft München
Bankleitzahl: 70020500
Kontonummer: 8826406
Verwendungszweck: Typisierungsaktion Stammzellspende

Überweisungen aus dem Ausland
IBAN: DE56700205000008826406
BIC: BFSWDE33MUE (München)

Ganz herzlichen Dank für eure Hilfe auch und vor allem im Namen von Thomas Rösch!
Eure Redaktion MEDI-LEARN


   
Autor(in): MEDI-LEARN ([email protected])
  
Links zum Artikel:

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www.knochenmarkspende.de

·   

Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS)
  
Diskussionen im Internet:
  

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 3. Willkommen in unserem Leben

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Inzwischen ist es bekanntlich unter deutschen Medizinstudenten schon fast ungewöhnlich, keine Famulatur oder kein PJ-Tertial in der Schweiz verbracht zu haben. Die Bewerbung zwei bis drei Jahre vor PJ-Beginn ist fast ebenso legendär wie die Geschichten vom besten Praktikum der Studienzeit. Dennoch war die Art, wie ich zum PJ in Uznach, einem 5000-Seelen-Ort im Osten des Zürichsees (Kanton St. Gallen) kam, eher ungewöhnlich.

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Es war während einer Famulatur in der Notaufnahme des Singapore General Hospital – der Famulatur, von der ich überzeugt behaupte, dass sie die beste meines Studiums war. Meine begeisterten abendlichen Berichte über das „Teaching“ in der Notaufnahme beeindruckten den Schweizer Unterassistenten, der gerade in der Nuklearmedizin hospitierte, wenig. In der Schweiz, erklärte er mir, sei alles viel besser. Hingerissen meinte ich, wenn das so sei, müsse ich unbedingt auch in der Schweiz PJ machen. Und so schrieb er mir einige „Spitäler“ auf, in denen ich mich für Innere Medizin bewarb. Da der Tertial-Beginn nur noch etwas mehr als ein halbes Jahr vor mir lag, war es kaum verwunderlich, dass nur zwei Spitäler – Basel und Uznach – überhaupt noch freie Stellen hatten. In Basel passte der Turnus nicht, also sagte ich in Uznach zu. Nun waren meine Erwartungen hoch. Bestätigt wurde dies durch einen Willkommensbrief des Spitals mit Einladung zum Einführungstag und Parkkarte für den Spitalparkplatz sowie durch die Ankündigung des Gehalts von 1100 Franken, umgerechnet ca. 660 €. Was erwartete mich also in Uznach?

Dort werden Patienten der gesamten Innere Medizin sowie im „Kinderzimmer“ unter Aufsicht niedergelassener Pädiater auch Kinder mit leichteren Erkrankungen behandelt. Neurologische Patienten werden vom Konsiliararzt Neurologie gesehen. Kritische Patienten werden auf der IMC überwacht und im Zweifelsfall an ein größeres Spital, meist das Kantonsspital St. Gallen, verlegt. Der erste Arbeitstag begann für einen deutschen PJler völlig ungewohnt. Die "neuen Mitarbeiter" wurden mit einem Willkommenstag begrüßt, inklusive Begrüßungskaffee, Mittagessen, Spitalrundgang, Vorstellung der Verwaltung sowie Ausgabe von Dienstkleidung und Diensttelefon.

Am zweiten Tag jedoch begann der Alltag des sogenannten "Uhus", wie in der Schweiz die Unterassistenten informell heißen. Dabei stehe, so wurde mir erklärt, Uhu für "Unterhund". Entsprechend war es auch um die Arbeitsaufgaben bestellt. Während ich im Uniklinikum im PJ immer noch vorwiegend Student gewesen war (also vornehmlich lernen sollte), galt es nun zu "schaffen". Der Arbeitstag begann um 7.45 Uhr mit dem Röntgenrapport. Danach stellte jeder die am Vortag aufgenommenen Patienten (die „Eintritte“) im Morgenrapport vor. Anschließend wurden beim Kaffee die geplanten Aufnahmen für den Tag verteilt. Diese sind oft vom "Uhu" zu leisten, an einigen Tagen der Woche kommt allerdings auch der Tagesarzt nur für Aufnahmen und zur Behandlung ambulanter Patienten. Da ich die einzige Unterassistentin in der Inneren Medizin war, durfte ich für alle Stationen aufnehmen und auch in der Notaufnahme nach den Patienten sehen. Meist werden aber die kritischen Patienten vom Assistenzarzt aufgenommen, insbesondere wenn sie schon mit Verdacht auf Herzinfarkt angekündigt sind und gleich an das Kantonsspital nach St. Gallen verlegt werden sollen. Manchmal sah ich auch ambulante Patienten, dies aber nur mit Rücksprache. Zur Aufnahme der Patienten gehörte auch das Schreiben des Verlaufs sowie das Diktieren des Aufnahmebefundes. Bei den Visiten konnte ich anfangs leider selten mitgehen. Wenn also morgens einmal kein "Eintritt" angekündigt war, diktierte ich morgens die endgültigen "Austrittsberichte". Daneben war ich für viele Kleinigkeiten zuständig, etwa 24-h-EKGs, Lungenfunktionsprüfungen, Konsile, Kopieren oder Aufklärungen über vorgesehene Eingriffe. Nur die Standardaufgaben des deutschen PJlers - Blutabnehmen und Legen venöser Zugänge - entfielen, da dies in der Schweiz die Krankenschwestern ("Diplom-Pflegefachfrauen") machen. Wie sieht nun das „Patientengut“ aus? Ich habe viele Patienten mit Pneumonie, exazerbierter COPD, Schlaganfall, hypertensiver Entgleisung oder akutem Koronarsyndrom gesehen. Das Patientenspektrum ist eher auf die älteren Generationen limitiert, die seltenen jüngeren kommen eher mit Alkohol- und selten Drogenproblematik. Daher ist auch die Einweisungsdiagnose „Pflegenotfall“ nicht selten.

Anders als aus Deutschland gewohnt, bleiben die Assistenzärzte meist nur ein bis anderthalb Jahre und wechseln dann an ein anderes Spital, z.T. auch in ein anderes Fach. Einige der Assistenten waren also noch nicht sehr lange in Uznach. Deswegen kamen z.T. ungewohnte Fragen auf mich zu, etwa die, ob der Assistenzarzt wegen eines Patienten den Chefarzt zu Hause anrufen solle. Darauf konnte ich nur erstaunt antworten, ich würde ihn nicht anrufen, aber er müsse das schon selbst wissen. Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt für die Assistenzärzte offiziell 50 h / Woche, für Oberärzte mehr. In meinem Vertrag waren 24-h-Rufdienste nach dem Dienstplan des Vorgesetzten vorgesehen, sowie Wochenenddienste mit "spezieller Kompensationsregelung". Vom Monatslohn von 1100 Franken werden Miete und Versicherung sowie Steuer abgezogen. Es bleiben ca. 700 Franken pro Monat, mit denen sich ganz gut leben lässt. Allerdings sind die Preise im Supermarkt etwas gewöhnungsbedürftig, wenn man treuer Kunde bestimmter deutscher Anbieter ist. Ich blieb abends deutlich länger als von daheim gewohnt im Spital und hatte anfangs jede zweite, später nur noch jede vierte Woche von Donnerstag bis Sonntag zusätzlich Tag und Nacht Rufbereitschaft für den Operationssaal. Der gilt nämlich auch für die Unterassistenten der Medizin! Freizeitausgleich gibt es hierfür grundsätzlich nicht. Die Begründung der Assistenzärztin, die für den Dienstplan zuständig war, war interessant: Wenn ich am Wochenende für die Chirurgen Dienst leiste, könne ich ja nicht nur deshalb in der Medizin frei bekommen! Letztendlich wurde ich aber selten zu Kaiserschnitten oder Notfalloperationen gerufen, und nach meinem Weihnachtsdienst bekam ich über Neujahr sogar frei. Nun zu einem Thema, bei dem hierzulande die Wogen hoch gehen: PJ-Fortbildungen! Unterassistenten-Fortbildungen gab es in der Uznacher Medizin nicht – aber es gibt ja auch nur einen Unterassistenten. Dafür wird der Uhu in den Fortbildungsplan der Klinik integriert und ebenso wie die Assistenten an den wöchentlichen Vorträgen und Journal Clubs beteiligt. Hierbei ist zu erwähnen, dass gerade die Journal Clubs durch Vorstellung von Artikeln aus Lancet oder NEJM auch mal höheren Anspruch haben können als in meiner Heimat-Uniklinik! Die Unterassistenten wohnen im Personalhaus. Dieses ist für 300 Franken Monatsmiete sehr schlicht, mit einer anfangs verschimmelten Dusche (die glücklicherweise später gestrichen wurde) und zwei Toiletten für den ganzen Flur, und einer Gemeinschaftsküche, in der man meist erst abwaschen und putzen musste und danach erst ans Kochen oder Essen zu denken war.

Eindeutig positiv zu erwähnen waren die ausgesprochen netten Oberärzte. Für mich war es aus Deutschland völlig ungewohnt, mit dem Leitenden Oberarzt per "Du" zu sein und ihn direkt bei Fragen anrufen zu können. Ebenso mußte ich mich daran gewöhnen, Sekretärinnen zu duzen. Beeindruckt war ich vom Chefarzt, der fast alle Patienten, deren Geschichte und Laborwerte kannte. Stellte ich ihm einen neu aufgenommenen Patienten vor, erklärte er mir meist, dieser seit schon einmal dagewesen, und zwar in jenem Monat und mit diesen Diagnosen.

Die eindeutig beste Zeit in Uznach waren jedoch die letzten zweieinhalb Wochen. Der Assistenzarzt, der bisher für den fünften Stock (Privatpatienten und Allgemeinpatienten unter Betreuung des Chefarztes) zuständig gewesen war, wurde krank. In Uznach wird – für mich ebenfalls ungewohnt – der dienstjüngste Assistent dem fünften Stock zugeteilt – und wenn es nicht anders geht der Unterassistent. Somit durfte ich zum krönenden Abschluss die ca. 15 Patienten dort betreuen. Meist machte der Chefarzt auch bei den allgemein versicherten Patienten täglich Visite, so dass ich „nur“ mitlaufen und Medikamente und Untersuchungen wie von ihm angeordnet aufschreiben musste. Auch kannte der Chefarzt alle Patienten inklusive ihres Labors so beeindruckend gut, dass trotz meiner Unerfahrenheit wohl nichts hätte passieren können. Trotzdem war ich ziemlich überwältigt, als eines Montags 20 Patienten auf „meiner“ Station lagen und sehr erleichtert, als mir ein Assistenzarzt zwei abnahm. Manchmal galt es vier Patienten an einem Tag zu entlassen. Auch die Tatsache, dass die Pflege manchmal alle 5 Minuten anruft, war für mich etwas ungewohnt. Wenn ich abends gegen 23 Uhr noch die „Austrittsberichte“ diktierte, lachten mir die Assistenten ein „Willkommen in unserem Leben“ zu. Vieles war doch recht neu, von den vielen Gesprächen mit Angehörigen über das Verordnen von Medikamenten bis zu Anrufen der Krankenkasse. Trotzdem habe ich gerade in dieser Zeit am meisten gelernt und auch ein bisschen die anfängliche Angst verloren. Eine ganze Station hätte ich sicher in Deutschland nie bekommen! Hinzu kam, dass ich hierfür eine „Inkonvenienzzulage“ von 500 Franken erhielt. Dabei war es mir gar nicht so unangenehm gewesen! Viel mehr Schwierigkeiten als erwartet hatte ich anfangs mit dem Schwyzerdütsch. Oftmals verstand ich weder die Ärzte, die konsequent Dialekt mit mir sprachen, noch die Patienten.

Im Gegensatz zu den Ärzten verstanden jedoch gerade ältere Patienten auch mein Hochdeutsch nicht, was weder Anamnese noch Untersuchung erleichterte. Darüber hinaus machte auch ich die Erfahrung, dass Deutsche in der Deutschschweiz nicht unbedingt gern gesehen sind. Immer wieder musste ich mir anhören, wie schlimm es ist, dass im Spital fast nur noch "Usländer" arbeiten. Sehr sympathisch fand ich, dass mir die deutsche Oberärztin ob meiner Verzweiflung angesichts meiner schlechten Anamnesen erklärte, dass es selbst ihr manchmal noch ähnlich gehe. Es war immer wieder beeindruckend, was die Patienten plötzlich spontan einem Schweizer erzählen! Anderseits muss man auch verstehen, dass sich die Schweizer von den vielen Deutschen manchmal überrumpelt fühlen. Und es muss sicher unangenehm sein, sich im Hochdeutschen anstrengen zu müssen, nur damit einen wieder mal ein neu eingereister Deutscher versteht. Neben dem Spital blieb trotz Diensten noch einige Zeit für Ausflüge. Uznach ist sicher nicht Davos, und die Skipiste endet nicht am Spital, aber für die Skifreunde befinden sich doch genügend Skigebiete in der Umgebung. Auch lässt sich in der Umgebung hervorragend wandern. Als Nicht-Skifahrer verzichtete ich auf die Piste und sah ich mir etwa Zürich an, das mir ausgesprochen gut gefiel. Mit dem internationalen Flair, den vielen exklusiven kleinen Läden, der wunderschönen Aussicht über die Stadt (etwa von der Terrasse der ETH) und der Lage am See stellte es eine willkommene Abwechslung zum auf Dauer doch recht kleinen "Städli" in Uznach dar. Viel kleiner, aber sehr schön ist das nah gelegene Rapperswil, ebenfalls am Zürichsee. Auch St. Gallen oder Luzern sind mit der berühmten – immer pünktlichen! – SBB oder mit dem Auto problemlos zu erreichen. Ein besonderes Highlight war der Skitag in Lenzerheide (Anreise und Abendessen spendiert das Spital!) bei strahlendem Sonnenschein. Besonders zu erwähnen ist noch der Abschied: Zu drei Unterassistenten veranstalteten wir einen „Apéro“, zu dem fast die ganze Chirurgie und Medizin erschienen. Vom Abschiedsgeschenk der Assistenten, einem großen Korb mit allen Spezialitäten der Schweiz, konnte ich noch lange zehren. Von Chef und Leitendem Oberarzt bekam ich Schweizer Büchergutscheine, von denen ich mir erst mal ein Schwyzerdütsch-Wörterbuch und ein Schweiz-Kochbuch zugelegt habe, um zu Hause weiterzuüben. Den Rest habe ich für den nächsten Besuch in der Schweiz aufgespart!

Jetzt zur entscheidenden Frage: Kann man das PJ in Uznach empfehlen? Sicherlich ist auch hier nicht alles besser als in Deutschland. Wer aber bereit ist, auch mal deutlich mehr zu arbeiten als der Durchschnitts-PJler in Deutschland, den PJ-Fortbildungen nicht nachtrauert und interessiert ist an eher allgemein internistischen / geriatrischen Patienten, vielleicht sogar am Haken-Halten im Innere-Tertial, der ist in Uznach gut aufgehoben. Man sollte sich aber darauf gefaßt machen, dass man zumindest in den ersten Wochen als Deutscher ein (einseitiges!) Kommunikationsproblem hat und auch nicht von allen gern gesehen ist. Zum Ausgleich gibt es vom Arztzimmer den Blick auf die Schweizer Berge!


   
Autor(in): Ute Scholl ([email protected])
  
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 4. Die Medimeisterschaften 2007 zu Gast bei der Technischen Universität München

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Vom 1. Juni bis zum 3. Juni 2007 treffen sich ungefähr tausend Medizinstudierende aus ganz Deutschland in München, um ihrer Leidenschaft zu frönen – dem Fußball.In Kleinfeldturnieren wird um die begehrteste Medizinertrophäe gespielt.

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Alle dabei anfallenden Überschüsse werden „Helft uns Helfen e.V.“ gespendet, einem kleinem Verein, der Schulprojekte in Nicaragua unterstützt, um den Kindern in diesem Entwicklungsland bessere Chancen im Leben zu ermöglichen. Dabei wird auf direkte und nachhaltige Projekte Wert gelegt – kein Cent geht in die Verwaltung.

Dafür und natürlich für den Spaß kicken wir auf Kleinfeldern auf dem Gelände des Zentralen Hochschulsports München. Die Schirmherrschaft hat der Präsident der Technischen Universität München, Prof. Wolfgang A. Herrmann übernommen.

Begonnen hat die Geschichte 2002 in Bochum, als ein paar fußballwilde Mediziner anfingen, auf Hobbyturnieren zu kicken und kurzentschlossen Spenden sammelten, um „Ärzte ohne Grenzen“ zu unterstützen. In dieser Tradition freuen wir uns auf die 6. deutschen Fußballmeisterschaften der Medizinstudierenden.

Infos unter: www.medimeisterschaften.de


   
Autor(in): Sebastian Schmidt ([email protected])
  
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PJ-Umfrage - Alles o.k. mit der neuen AO?

Jetzt können PJler wieder an der Via medici-PJ-Umfrage teilnehmen.
Uns interessiert: Fühlen sich die PJ-Studenten mit der neuen AO besser auf das PJ vorbereitet als früher? Ist der Zeitpunkt für das Hammerexamen nach dem PJ in Ordnung oder sollte die zweite ÄP davor stattfinden?
Die Ergebnisse werden in der Via medici 5/07 veröffentlicht.

Füllen Sie hier den
Online-Fragebogen aus [klick hier]

  

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 5. 'In English, please!' - das neue Forum

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In den MEDI-LEARN Foren gibt es ein neues Unterforum: Wie der Titel schon verrät, wird in diesem nur in Englisch geschrieben. Das neue Forum soll damit deutschsprachigen Medizinstudenten und jungen Ärzten die Chance geben die englische Sprache zu trainieren. Darüber hinaus soll das Forum von MEDI-LEARN so für nicht deutschsprachige junge Mediziner geöffnet werden.
Um euch einen Eindruck zu verschaffen veröffentlichen wir an dieser Stelle einen Beitrag von hypnotel aus dem Forum:

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'How about YOUR knowledge in English?'

It began when I was about five, stumbling upon song lyrics I could not understand at all, while my mother seemed to know about these foreign words. This aroused my juvenile ambition, so I persuaded her to translate the lines of our favorite songs, e.g. by Cat Stevens, Peter Hofmann and King Crimson. (sic) Attending Grundschule in boredom rather, I got my hands on some English course books for fifth-graders, which helped to acquire basic grammar and expand my vocabulary. By the time I proceeded to Gymnasium (beginning with Latin as a mandatory foreign language), I felt lucky not actually having to learn English for the following years - in class. Since English and Latin turned out to be the sure shots of my school career, I went on to establish them as Leistungskurse, and am still glad about it. The crux about this choice was Maths as a mandatory oral exam, but this I discovered much later on the way to Abitur, when they put me through hell

Having been to Britain twice and to the US 8 or 9 times, mainly on vacation (this equals sports & shopping) but also for some nice student jobs, I found myself able to intensify the English experience with native speakers. It's nicer to be considered an Englishman in the States than a Germ, for the average level of education is painstakingly low: 'Gee, you still got that Hitler thing going on!' - 'Germany, that is one of the communist countries, ain't it part of the Soviet Union?' and the like... On the other hand, (sub)cultural elements from the US set up new horizons for me... again in the form of song lyrics (and certain computer games), some of which I will appreciate until judgment day, as you may notice reading the corresponding thread or my ever-a-changing signature. I would not set my foot on US territory again, I must say nowadays. Among the anglophonic countries, Canada, Australia and New Zealand are yet to come...
so, what can I say but - g'day, mates

In den kommenden Onlinezeitung werden wir weitere Beiträge aus dem Thread "How about YOUR knowledge in English?" veröffentlichen. Wer neugierig geworden ist, der kann das Forum auch direkt besuchen:


   
Autor(in): MEDI-LEARN ([email protected])
  
Links zum Artikel:

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Englisch-Forum
  
Diskussionen im Internet:
  

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Reise nach Rom zu gewinnen!

Das Maskottchen des MEDI-LEARN Club ist leider bislang noch ohne Namen, aber nicht mehr lange! Denn: wir möchten euch bitten, uns tatkräftig Namensvorschläge einzureichen, aus denen eine Jury dann eine Vorauswahl zur Abstimmung treffen wird. Als Dankeschön für eure Mühen winken wertvolle Preise. Mitmachen lohnt also auf jeden Fall!
 

[Zum Gewinnspiel - klick hier]

  

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 6. MEDI-LEARN im Frühjahr 2007 auf Deutschlandtour
Kostenloser Workshop MC-Techniken

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MEDI-LEARN-Referenten sind in Kooperation mit der Deutschen Ärzte Finanz und dem Georg Thieme Verlag im Frühjahr 2007 wieder unterwegs an Deutschlands Universitäten und geben im Rahmen kostenloser Infoveranstaltungen zum Thema MC-Techniken hilfreiche Ratschläge für die Vorbereitung auf das Hammerexamen und das Physikum. Für die Vorträge in den verschiedenen Uni-Städten, die wir im nachfolgenden Artikel näher beschreiben, ist hier die kostenlose Anmeldung möglich.

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MEDI-LEARN informiert
In der Veranstaltung „MC-Techniken“ werden Strategien gezeigt, mit denen in Multiple-Choice-Prüfungen einerseits Fehler vermieden, andererseits die Ratewahrscheinlichkeit deutlich erhöht werden kann.

Diese Techniken sind für alle MC-Prüfungen hilfreich, denn sie verbessern sowohl die schriftlichen Leistungen in den Staatsexamina (Physikum und Hammerexamen) als auch in den universitären Klausuren.

Damit richtet sich die Veranstaltung an alle Studierenden der Medizin.

Der Georg Thieme Verlag hat für Gewinnspiele an jedem Standort die folgenden attraktiven Preise zur Verfügung gestellt:

  • 1 x Hamm, Checkliste EKG
  • 1 x Wehling, Klinische Pharmakologie
  • 1 x Dräger, Medizinische Abkürzungen
  • 1 x Neurath, Checkliste Anamnese und klinische Untersuchungen

Die Vorträge werden an folgenden Orten und Terminen stattfinden:
Ort Datum Uhrzeit Raum
Hamburg 10.05. 17:00 UKE, HS Frauenklinik
Mainz 14.05. 18:00 Hörsaal Frauenklinik
Bochum 14.05. 18:00 Hörsaal HMA 40, Gebäude MA, RUB
Gießen 15.05. 19:00 Uniklinik GI, großer Hörsaal der Anatomie, Aulweg 123
Münster 22.05. 18:00 UKM, Lehrsaalgebäude, L30
Berlin 22.05. 18:00 Charité Virchow Klinikum, Mittelallee 10, Hörsaal 6/Glashalle, Augustenburger Platz 1
Leipzig 23.05.    
Düsseldorf 30.05. 17:00 Medizinische Fakultät, Hörsaal 2b
Heidelberg 31.05. 18:30 Hörsaal 1, INF 306
Göttingen 04.06. 18:00 UKG, Hörsaal 542
München 12.06.    
Homburg/Saar 13.06. 18:00 Starterzentrum der Uniklinik, Gebäude 7
Frankfurt/Main 14.06.    
Marburg 20.06.    

Weitere Termine in anderen Städten sowie die Bekanntgabe bislang noch fehlender Räume folgen.

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Die Deutsche Ärzteversicherung bekam die Bestnote "Sehr gut".

Ihre Arbeitskraft ist die Grundlage Ihrer Existenz und verdient eine vernünftige Absicherung. Darum: Sorgen Sie rechtzeitig vor, mit der Berufsunfähigkeitsversicherung der Deutschen Ärzte-Versicherung.
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 7. Cartoon der Woche: Gynaekologen

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Das folgende Cartoon wurde uns von unserer Partnerseite www.rippenspreizer.com zur Verfügung gestellt.

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 8. St. Elisabeth Hospital - Innere: Rheumatologie - Bochum

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Ob Famulatur, Krankenpflegepraktikum, PJ-Tertial oder Ausbildung zum Facharzt - immer wieder steht man als junger Mediziner vor der Frage Bin ich dort eigentlich gut aufgehoben? Wer vorab Informationen zur Tätigkeitsstelle herausbekommt, kennt meist jemanden, der dort schon einmal gearbeitet hat. Für alle anderen gibt es ab sofort die Klinikwahrheiten von MEDI-LEARN - eine interaktive Datenbank mit Bewertungen von Kliniken, aus der wir euch an dieser Stelle die Klinikwahrheit der Woche vorstellen wollen:

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Klinikwahrheit: St. Elisabeth Hospital - Innere: Rheumatologie - Bochum

Nr. der Bewertung:9051-152
Autornickname:bafcon (Private Nachricht senden)
Klinik:St. Elisabeth Hospital
Stadt:44787Bochum
Fachrichtung:Innere: Rheumatologie
Tätigkeit:Pflegepraktikum
Zeitpunkt:2004
Chefarzt:Prof. Dr. Schmidt
Bundesland:D-Nordrhein-Westfalen
Note Arbeitsklima:1 - sehr gut
Kommentar Arbeitsklima:Sehr angenehm, ich wurde von allen Aerzten/Pflegern/Schwestern problemlos in die Arbeitsablaeufte integriert.
Note Zeit:3 - befriedigend
Kommentar Zeit:40 Std Regelarbeitszeit im Schichtdienst, entweder Frueh- oder Spaetschicht.

Mit der ein oder anderen Ueberstunde muss man rechnen.
Note Ausbildung:1 - sehr gut
Kommentar Ausbildung:Ich habe an allen moeglichen Weiterbildungen fuer das Pflegepersonal und auch an Fortbildungen der Aerzte teilnehmen duerfen.
Note Betreuung:2 - gut
Kommentar Betreuung:Die Stationsleitung und auch der Pflegedienst hat sich regelmaessig bei mir nach meinen Eindruecken/Problemen erkundigt.
Gesamtnote:1 - sehr gut
Abschließender Kommentar:Insgesamt ein sehr angenehmes Praktikum, in dem zwar zeitweise viel zu tun war aber in dem ich auch sehr viel gelacht habe.

Redaktioneller Tipp
Wie werde ich eigentlich Facharzt für Innere: Rheumatologie?

Wie werde ich eigentlich Facharzt für Innere: Rheumatologie?Auf dem Weg zum Facharzt für Innere: Rheumatologie stellen sich viele Fragen im Hinblick auf die Anforderungen, die sich aus der Weiterbildungsordnung ergeben. Welche Pflichtfächer muss ich belegen? Wie lange dauert die Weiterbildung?

Im Interaktiven Weiterbildungsplaner der Deutschen Ärzte-Versicherung finden sich die Anforderungen auf dem Weg zum Facharzt für Innere: Rheumatologie in übersichtlicher Form dargestellt, so dass ihr den Weiterbildungsweg gut durchdacht und mit hinreichender Übersicht bis hin zum großen Ziel der Facharztprüfung durchlaufen könnt.

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Klinikwahrheiten mit Gewinnspiel
  
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 9. Haus der Lehre in Kiel eröffnet

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Am Dienstag, den 24. April wurde von Bundesbildungsministerin Annette Schavan und Wissenschaftsminister Dietrich Austermann auf dem Gelände des Universitätsklinikums in Kiel das "Haus der Lehre" eröffnet.
"Moderne Krankenversorgung, die den Patienten nützt, setzt eine anspruchsvolle und qualifizierte Ausbildung voraus.

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Aus diesem Grund hat die Medizinische Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel zusammen mit dem Universitätsklinikum Schleswig-Holstein einen Lehrbereich geschaffen, der für eine qualifizierende Ausbildung der angehenden Ärzte optimale Bedingungen bietet", sagte Prof. Michael Illert, Dekan der medizinischen Fakultät in Kiel, bei der Eröffnung. Seit 1665 gibt es an der Kieler Universität medizinische Lehrveranstaltungen, aktuell werden hier 2.296 Medizinstudenten ausgebildet, davon 461 im Studiengang Zahnmedizin. Die neu eröffneten Räumlichkeiten des "Hauses der Lehre" tragen den neuen anspruchsvollen Ausbildungsinhalten universitärer Medizin Rechnung.
Seminarräume ermöglichen Gruppenbesprechungen zu Erkrankungsfällen, aber auch die Möglichkeit für Studierende, Arzt-Patientengespräche und ärztliche Fähigkeiten zu trainieren. Dafür steht auch ein großzügiges Fertigkeitenlabor zur Verfügung. Hier können an lebensechten Modellen Blutentnahmen oder das Nähen von Wunden und bestimmte Untersuchungstechniken verschiedener Organe, wie Brust oder Darm, trainiert werden.
Ein großzügig dimensioniertes Computerlabor bietet über die Lernplattform NICKELS, die in Kiel mit internationalen Partnern entwickelt wurde, Zugang zu Unterrichtsmaterialien und Lernzielen der Fakultät.
Ein eigener Bereich widmet sich dem Training von Ärzten und Ärzteteams für Notfallssituationen: le-bensbedrohende Notfälle, die an Modellen simuliert werden, müssen von Notfallteams schnell und erfolgreich behandelt werden. Neben den "harten Daten" der vorgenommenen Behandlung stehen auch die Videoaufnahmen der Zusammenarbeit im Notfallteam zur gemeinsamen Auswertung zur Verfügung.
Das Haus der Lehre mit seinen Möglichkeiten ist für die Studierenden täglich einschließlich der Wochenenden von 8 bis 22 Uhr geöffnet. Während des Tages sind die Räumlichkeiten durch den Fach-unterricht der Studierenden genutzt, abends und an den Wochenenden sollen Studenten durch Tutoren in der medizinischen Ausbildung unterstützt werden.
Der Rektor der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Professor Thomas Bauer, sieht wesentliche Verbesserungen für die Ausbildung der Studierenden: "Wir müssen die medizinische Ausbildung noch praxisorientierter machen. Dieses neue Haus, in dem man sowohl selbständig als auch unter Anleitung lernen kann, trägt dazu bei, die zukünftigen Mediziner und Zahnärzte an ihren Berufsalltag heranzuführen."
Auch die Vertreter der Studierenden sind hochzufrieden mit dem neuen Haus der Lehre. Der Studiendekan, Prof. Norbert Weiler, ist sicher, "dass die Qualität der Ausbildung durch die Zusammenfassung der Kurse und Labore in einem gemeinsamen Areal deutlich gesteigert werden wird." Die Studierenden "freuen sich auf die vielen neuen Möglichkeiten, die angeboten werden, und das Training von Notfallsituationen unter echten Bedingungen", so die Fachschaft. Der Dekan Professor Illert betonte, dass "die Entwicklung der Lehrkonzepte und der Lehrinhalte, die in dem Haus der Lehre angeboten werden, von vielen Gruppen der Fakultät getragen und vom Bund, dem Land und der Industrie durch begutachtete Drittmittel und Spenden unterstützt wurde."

Quelle: idw - Informationsdienst Wissenschaft


   
Autor(in): Dr. Anja Aldenhoff-Zöllner ([email protected])
  
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 10. Lachen ist gesund - Witz der Woche

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Ein Arzt stellt mitten in der Nacht fest, daß sein Keller unter Wasser steht. Sofort ruft er einen Klempner an. Dieser weigert sich allerdings, zu dieser späten Stunde noch zu kommen. Daraufhin wird der Arzt aufgebracht und erklärt, daß er auch mitten in der Nacht kommen muß, wenn er zu einem Notfall gerufen wird.Eine viertel Stunde später ist der Klempner da. Gemeinsam mit dem Arzt betritt er die Kellertreppe, die bereits zur Hälfte unter Wasser steht. Der Klempner öffnet seine Tasche, holt zwei Dichtungsringe heraus, wirft diese ins Wasser und sagt: "Wenn es bis morgen nicht besser ist, rufen Sie wieder an."

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Autor(in): Redaktion MEDI-LEARN ([email protected])
  
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