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1. Editorial |
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Hallo,
Akupunktur in Brasilien!? Copacabana, Zuckerhut und Karneval - beim Gedanken an Brasilien ist Akupunktur vielleicht nicht das erste was einem in den Sinn kommt. Doch nach Durchlesen der Beschreibung eines Research Exchange Projekts auf der bvmd homepage für Akupunktur in Brasilien stand für Melanie Schuster fest - das muss es sein! Ihre Eindrücke beschreibt sie in dieser ersten Juni-Ausgabe der Onlinezeitung.
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Viele Erkrankungen werden erst im fortgeschrittenen Stadium entdeckt - häufig zu spät, um eine erfolgreiche Therapie einzuleiten. Gerade bei Krebs ist eine frühzeitige Diagnose lebenswichtig. Es gilt, der Krankheit so wenig Vorsprung wie möglich zu lassen, um sie noch rechtzeitig abfangen zu können. Während herkömmliche bildgebenden Verfahren den Krebs erst erkennen, wenn bereits ein Tumor entstanden ist, lassen sich mithilfe molekularer Bildgebung schon die Vorboten der Krankheit aufspüren.
Interventionelle Neuroradiologie bietet Alternativen zu komplizierten Operationen. Die Zeiten, in denen Radiologen ausschließlich für die Diagnose zuständig waren, sind lange vorbei. Besonders in der Therapie und Nachbehandlung von Schlaganfällen sind Neuroradiologen heute gefragter denn je.
Bevor Samen- und Eizelle sich vereinen und damit den Grundstein für neues Leben legen können, müssen sie in einem komplizierten Prozess ihren Chromosomensatz halbieren. Wie die Zellen diesen Akt organisieren, ist auf molekularbiologischer Ebene noch in weiten Teilen unklar. Würzburger Biologen ist es jetzt allerdings gelungen, ein Protein zu identifizieren, das dabei eine wichtige Rolle spielt.
Bis zur nächsten Ausgabe,
Angelika, Jens und Christian
Redaktion MEDI-LEARN
P.S.: MEDI-LEARN im Frühjahr 2007 auf Deutschlandtour. Studenten in Frankfurt - München - Homburg - Marburg aufgepasst!
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Der Blick in die Zukunft: In der nächsten Ausgabe der Onlinezeitung lest
ihr am 12.06.2007:
o Vitamin B3 erfolgreich in Therapie von Multipler Sklerose
o Interview mit ausländischen Studenten
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Akupunktur in Brasilien!? Copacabana, Zuckerhut und Karneval - beim Gedanken an Brasilien ist Akupunktur vielleicht nicht das erste was einem in den Sinn kommt. Doch nach Durchlesen der Beschreibung eines Research Exchange Projekts auf der bvmd homepage für Akupunktur in Brasilien stand für mich fest - das muss es sein!
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Bewerbung
Da ich mich sowohl für Brasilien als auch für Akupunktur begeistere bewarb ich mich im März 2006 beim bvmd Austausch für einen Platz beim Research Exchange. Im Vergleich zum großen Bruder, der Professional Exchange (Famulantenaustausch) hat man beim Research Exchange noch wenige Monate vor dem gewünschten Beginn die Chance auf einen Platz im Ausland. Des weiteren können sich sowohl Vorkliniker als auch Kliniker bewerben. Aus der enorm großen Datenbank an interessanten Projekten muss man sich für drei unterschiedliche Projekte entscheiden und mit etwas Glück kann man in das gewünschte Land zum präferierten Projekt.
Vorbereitung
So war es auch bei mir als ich bereits wenige Wochen nach meiner Bewerbung eine Zusage aus Brasilien bekam.
Da ich früh den Bescheid bekam konnte ich den Flug nach Brasilien bereits Mitte April buchen wodurch ich noch einen „relativ“ billigen Flug für 800 Euro bekam.
Meine Koordinatorin vor Ort, Julia, ebenfalls Studentin, kontaktierte mich vor dem Abflug um meine genauen Ankunftsdaten zu erhalten. Mit meinen Fragen konnte ich mich ebenfalls an sie wenden.
Vorbereitende Impfungen waren nur die Gelbfieberprophylaxe und Hepatitis A und B.
Da Malaria im Bundesstaat Sao Paolo nicht verbreitet ist war in der Hinsicht keine Gefahr gegeben.
Sprachlich gesehen ist es hilfreich einen Portugiesisch oder Spanisch Kurs zu machen da vor allem die Patienten in den wenigsten Fällen Englisch sprechen.
Vor Ort
Am Flughafen holte mich Julia ab und brachte mich zu meinen „Hosts“- zwei Medizinstudenten, Roani und Jackson, die ihr freies WG-Zimmer gerne Austauschstudenten zur Verfügung stellten. Unterkunft und Verpflegung ist beim bvmd Research Exchange mit enthalten.
Die beiden Jungs waren vom ersten Moment an super freundlich wenn auch teilweise etwas chaotisch. Doch trotz nächtlicher Fußballspiele und Gesangseinlagen in der Wohnung fühlte ich mich dort sehr wohl.
Die Akupunktur
Roani, bei dem ich wohnte brachte mich am ersten Tag in die Akupunktur- Ambulanz. Sie bestand aus drei kleinen Räumen mit 8 Liegen die von verschiebbaren Trennwänden in Frauen und Männerbereich unterteilt waren. Die vier Residents (Assistenzärzte) und die beiden Oberärzte empfingen mich mit ihrer warmen brasilianischen Art sehr herzlich. Nach einer kurzen Einführung kamen um halb neun die ersten Patienten.
Die Diagnosen waren weitreichend- von Gelenkschmerzen über Migräne bis hin zu Tumorschmerzen.
Die ersten Tage durfte ich den Assistenzärzten bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen und nach einiger Zeit unter Anleitung selber Nadeln setzen.
Mittwochs und freitags fanden Weiterbildungsseminare für die Assistenzärztinnen statt an denen ich teilnehmen konnte. Diese Seminare beinhalteten neben der klassischen Lehre der Akupunktur auch das Betrachten der Akupunkturpunkte im Sektionssaal und Tai Chi Kurse.
Allzu anstrengend war der Klinikalltag jedoch nicht. Mittags hatte man oft frei und konnte im Fakultätseigenen Pool direkt hinter der Klinik baden gehen.
Die Freizeit
Außer mir waren noch drei weitere Austauschstudenten an der Klinik, zwei Israelis und eine Slowenin. An den Wochenenden und abends unternahmen wir viel zusammen. So fuhren wir an einem verlängerten Wochenende nach Bonito (16h Busfahrt!) ein wunderschöner Ort mit glasklaren Bächen und Höhlen zum Schnorcheln und Baden.
Die Brasilianer waren auch sehr um uns bemüht- von kleinen Sambasessions über bis spät in die Nacht reichenden Partys war immer was geboten!
Unter der Woche ging ich mit Raoni ins Karate oder schaute mir mit Jackson Fußballspiele des SPFC (Club von Sao Paolo) an.
Das Fazit
Vom medizinischen her habe ich viel über Akupunktur und Traditionelle Chinesische Medizin gelernt. Darüber hinaus hatte ich eine Menge Spaß und habe viele nette Leute kennen gelernt. Brasilien ist ein wunderschönes Land mit noch freundlicheren Menschen, daher kann ich nur wiedergeben was die slowenische Austauschstudentin gesagt hat-
It’s hard not to have fun in Brazil!
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Das SEIRIN®-Akupunktur-Special
Dieser Artikel ist Teil des Themenspecials rund um den Bereich
Akupunktur, den wir euch in Kooperation mit 3B Scientific und SEIRIN in
den kommenden Monaten ausführlich vorstellen. |
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| Autor(in): Melanie Schuster ([email protected]) |
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3. Der MEDI-LEARN Club stellt sich vor: Schnelltest lernen, Premium Cartoons, Semester-Info Mail
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Der MEDI-LEARN Club ist ein neuartiger Service für junge Mediziner, Studenten und Ärzte.
Zahlreiche, exklusive Leistungen zusätzlich zu den weiterhin freizugänglichen Diensten von MEDI-LEARN warten dort schon dich:
Ob der Examensservice Deluxe, die regelmäßigen Clubgeschenke, die Semesterausfall-Versicherung oder eine der vielen anderen Leistungen für Mitglieder - der MEDI-LEARN Club begleitet dich Semester für Semester durch deine gesamte Ausbildung.
In einer Artikelserie stellen wir euch alle Clubleistungen vor.
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Der Club wächst weiter
Schon in wenigen Wochen werden wir den Club mächtig in seiner Palette an Angeboten erweitern. Nachfolgend erhältst du einen kleinen Einblick in die vielfältigen Leistungen, auf die du nach Eintritt in den Club nur noch kurze Zeit warten musst, bevor wir dir ganz am Ende des Artikels einen Blick auf weitere, ebenfalls noch in 2007 erhältliche Clubleistungen ermöglichen.
Verbessere dein Lernen: Der Schnelltest
Nachdem du einige Fragen zu deinem jetzigen Lernverhalten beantwortet hast, erstellt dir das System automatisch eine Analyse mit zahlreichen Empfehlungen für dein zukünftiges Lernen. Dieser spezielle Lerntest für Clubmitglieder ist von Psychologen und Examensexperten der MEDI-LEARN Repetitorien speziell für junge Mediziner ausgearbeitet worden.
Extraportion Humor: Über 100 Premium-Cartoons
Clubmitglieder genießen den Vorzug, eine Auswahl von über 100 medizinischen Premium-Cartoons aus der Feder des Zeichners und Arztes Daniel Lüdeling kostenlos einsehen zu können. Seit Jahren tritt Rippenspreizer den Beweis an, dass Humor und Medizin sich nicht widersprechen müssen und sorgt für die nötige Prise Humor im ansonsten eher bierernsten medizinischen Bereich. Mittlerweile gibt es kaum ein Stations- oder Arztzimmer, das nicht durch einen Cartoon für das willkommene Training der Lachmuskeln sorgt. Wir stellen exklusiv für Clubmitglieder im Bereich Rippenspreizer Premium light eine stattliche Anzahl an Cartoons zur Verfügung, die deinen Humor auf Trab bringen und sonst nur einem auserwählten Zahlpublikum einsehbar sind.
Auf dem Silbertablett: Die Semester-Info-Mails
Als Mitglied im MEDI-LEARN Club versorgt dich das Semester-Info-Mailing rund um´s Jahr mit zeitlich passenden Informationen - punktgenau abgestimmt auf dein jeweiliges Semester. Das Semester-Info-Mailing stellt dir neue, empfehlenswerte Bücher vor, sucht dir aus dem Fundus an Erfahrungsberichten von Studenten sehr lesenswerte Artikel heraus, durchstöbert für dich die Service-Datenbanken von MEDI-LEARN (z.B. Jobbörse, Klinikwahrheiten, Studienplatztausch) nach gehaltvollen Beiträgen und liest im Forum für dich mit. Du brauchst nichts weiter zu tun, als dich entspannt zurück zu lehnen und neugierig abzuwarten, was dieser Service für dich brühwarm auf dem Tablett serviert. So sparst du wertvolle Zeit und bist dennoch rund um bestens informiert.
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| Autor(in): Redaktion MEDI-LEARN ([email protected]) |
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Viele Erkrankungen werden erst im fortgeschrittenen Stadium entdeckt - häufig zu spät, um eine erfolgreiche Therapie einzuleiten. Gerade bei Krebs ist eine frühzeitige Diagnose lebenswichtig. Es gilt, der Krankheit so wenig Vorsprung wie möglich zu lassen, um sie noch rechtzeitig abfangen zu können. Während herkömmliche bildgebende Verfahren den Krebs erst erkennen, wenn bereits ein Tumor entstanden ist, lassen sich mithilfe molekularer Bildgebung schon die Vorboten der Krankheit aufspüren. Nicht nur für die Tumordiagnostik, auch für die Früherkennung von Alzheimer und Herz-Kreislauf-Erkrankungen birgt diese Technologie enormes Potenzial.
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Die aussichtsreichsten Verfahren diskutieren führende Wissenschaftler derzeit auf dem 88. Deutschen Röntgenkongress in Berlin. Lange bevor Symptome auftreten, verrät sich eine Krankheit auf zellulärer Ebene - z.B. durch einen gesteigerten Stoffwechsel (Krebs) oder die Verklumpung bestimmter Proteine (Alzheimer). Derartige - im Körper schlummernde - Vorboten können durch maßgeschneiderte Signalstoffe sichtbar gemacht werden. Wie ein Spürhund sind solche Substanzen auf bestimmte Zelldefekte "abgerichtet" und sammeln sich dort an, wo diese auftreten. Mithilfe verschiedener bildgebender Verfahren wird anschließend die Verteilung des Signalstoffes im Körper dargestellt. Dem Radiologen bietet sich eine minutiöse Momentaufnahme der Krankheit in ihrem frühesten Stadium.
"Die molekulare Bildgebung ist ein außerordentlich forschungsintensiver Bereich der Radiologie. Voraussichtlich wird Sie der Diagnostik einen deutlichen Schub verleihen und die Früherkennung bestimmter Krankheiten entscheidend verbessern", erklärt Prof. Christoph Bremer vom Institut für Klinische Radiologie des Universitätsklinikums Münster. Mittlerweile sind molekulare Bildgebungsverfahren längst mehr als eine wissenschaftliche Vision. So hat die Positronen-Emissions-Tomographie (PET), die Krebszellen an ihrem gesteigerten Stoffwechsel erkennt, bereits Einzug in den klinischen Alltag gehalten. Andere vielversprechende Methoden werden momentan intensiv erforscht. Derzeit entwickelt Prof. Bremer mit seinem Team optische Kontrastmittel, die Krebszellen unter der Einstrahlung von Nahinfrarot-Licht sichtbar machen. Vor allem für die Brustkrebsdiagnostik birgt dieses Verfahren ungeheures Potenzial. Ein wesentlicher Vorteil der so genannten optischen Mammographie ist, dass sie ohne Röntgenstrahlung auskommt.
Nicht nur für die Früherkennung eröffnet die molekulare Bildgebung neue Dimensionen. Sie ermöglicht zudem eine präzisere Einschätzung des Krankheitsverlaufes und eine individuelle Anpassung der Therapie. "Eine frühzeitige Diagnose bedeutet immer eine effektivere und effizientere Therapie. Für viele Krebspatienten erhöhen sich damit auch die Heilungschancen", so Prof. Bremer.
Wenn Sie Fragen haben oder zusätzliche Informationen benötigen, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
Quelle: idw - Informationsdienst Wissenschaft
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| Autor(in): Silke Stark, ([email protected]) |
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Interventionelle Neuroradiologie bietet Alternativen zu komplizierten Operationen. Die Zeiten, in denen Radiologen ausschließlich für die Diagnose zuständig waren, sind lange vorbei. Besonders in der Therapie und Nachbehandlung von Schlaganfällen sind Neuroradiologen heute gefragter denn je. Ihr Einsatzbereich erstreckt sich dabei über die Behandlung von Gefäßerkrankungen im Gehirn und der das Gehirn versorgenden Gefäße bis zur Akutversorgung von Patienten mit Schlaganfall.
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Im Gegensatz zu den jahrzehntelang praktizierten, sehr komplizierten chirurgischen Eingriffen genügt bei neuroradiologischen Verfahren häufig ein kaum sichtbarer Schnitt in der Leistengegend. Über diesen führen die behandelnden Ärzte winzige Katheter ein - künstliche Kanäle für verschiedene Therapiemaßnahmen. Diese minimal-invasiven Eingriffe ermöglichen es Patienten, die Klinik schon nach wenigen Tagen wieder zu verlassen. Den Einsatz und die Weiterentwicklung von Therapieverfahren der Neuroradiologie diskutieren führende Experten auf dem 88. Deutschen Röntgenkongress in Berlin. Ein Schwerpunkt der interventionellen Neuroradiologie ist die Behandlung von Blutungen im Kopf- und Halsbereich. Für den Laien muten die Verfahren häufig futuristisch an: Mithilfe der Angiographie - einem Bildgebungsverfahren, in der mithilfe eines Kontrastmittels die Blutgefäße dargestellt werden - führen Radiologen in Höhe der Leistengegend einen Katheter in die Bauchschlagader ein. Von dort wird der Katheter über den Becken-, Bauch- und Brustraum bis zu den betroffenen Gefäßen in Kopf oder Hals gelegt.
Bei einer Gefäßaussackung im Gehirn, in der Medizin Aneurysma genannt, schieben die Radiologen durch den Mini-Katheter winzige Platinspiralen - so genannte Coils - bis zu den Aussackungen. Die Coils verhindern eine weitere Ausdehnung oder ein Reißen der Gefäßwand - lebensbedrohliche Folgen wie ein Schlaganfall oder eine Hirnblutung können so verhindert werden. "Die Behandlung von Aneurysmen ohne Mikrokatheter ist heute nicht mehr denkbar", betont Prof. Michael Forsting, Leiter des Instituts für Diagnostische und Interventionelle Radiologie an der Uniklinik Essen, einem der führenden Einrichtungen auf diesem Gebiet in Europa.
Auch bei Verengungen von Blutgefäßen (Stenosen) der Halsschlagader und der Hirngefäße - die häufigsten Ursachen des Schlaganfalls - kommen in vielen Fällen Katheter zum Einsatz. Jahrzehntelang behandelten Chirurgen diese Verengungen, indem das Gefäß in einer komplizierten Operation ausgeschält und wieder geweitet wurde. Heute greifen die Radiologen immer häufiger zu so genannten Stents (innere Metallstützen). Diese ermöglichen es, verengte Gefäße wieder dauerhaft zu öffnen.
Der Einsatz neuroradiologischer Verfahren entwickelt sich permanent weiter. Galt vor ein paar Jahren noch die medikamentöse Behandlung eines Thrombus (Aderpfropf) beim Schlaganfall als beste Therapiemöglichkeit, wenden heute Neuroradiologen zunehmend mechanische Rekanalisierungshilfen an. Bei einigen Patienten kommen auch in einer Akutsituation Stents zum Einsatz, bei anderen versuchen die behandelnden Ärzte mit Hilfe von miniaturisierten Greifarmen oder korkenzieherähnlichen Instrumenten das verschlossene Gefäß wieder zu eröffnen. Andere Formen des Schlaganfalls, ausgelöst durch eine angeborene Fehlbildung der Blutgefäße, lassen sich heute durch den Einsatz innovativer medizinischer Klebstoffe therapieren. Dieses Verfahren erlaubt es, auch jene Patienten zu behandeln, die früher als unheilbar galten.
Eines haben alle Verfahren gemeinsam: Die minimal-invasiven Eingriffe bieten betroffenen Patienten eine schonendere Behandlung als herkömmliche Therapieansätze.
Quelle: idw - Informationsdienst Wissenschaft
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| Autor(in): Silke Stark ([email protected]) |
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| Autor(in): Redaktion MEDI-LEARN ([email protected]) |
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| Autor(in): Redaktion Medi-Learn.net ([email protected]) |
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Ob Famulatur, Krankenpflegepraktikum, PJ-Tertial oder Ausbildung zum Facharzt - immer wieder steht man als junger Mediziner vor der Frage Bin ich dort eigentlich gut aufgehoben? Wer vorab Informationen zur Tätigkeitsstelle herausbekommt, kennt meist jemanden, der dort schon einmal gearbeitet hat. Für alle anderen gibt es ab sofort die Klinikwahrheiten von MEDI-LEARN - eine interaktive Datenbank mit Bewertungen von Kliniken, aus der wir euch an dieser Stelle die Klinikwahrheit der Woche vorstellen wollen:
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Klinikwahrheit: KEH - Krankenhaus Herzberge - Neurologie - Berlin
| Nr. der Bewertung: | 9051-496 |
| Autornickname: | Lanux (Private Nachricht senden) |
| Klinik: | KEH - Krankenhaus Herzberge |
| Stadt: | 10365Berlin |
| Fachrichtung: | Neurologie |
| Tätigkeit: | PJ-Tertial |
| Zeitpunkt: | 2006 |
| Chefarzt: | PD Dr. Koennecke |
| Bundesland: | D-Berlin |
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| Note Arbeitsklima: | 1 - sehr gut |
| Kommentar Arbeitsklima: | Das Klima auf der Station ist absolut toll. Alle sind sehr nett und hilfsbereit. Man wird mit offenen Armen empfangen und gut betreut. Ich war von Anfang an super im Team integriert. Auch die Oberärzte und der Chefarzt sind sehr nett. |
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| Note Weiterbildungsangebot: | 2 - gut |
| Kommentar Weiterbildungsangebot: | Der Chefarzt macht PJ-Weiterbildungen und es gibt auch alle zwei Wochen eine abteilungsinterne Fortbildung zu aktuellen Themen. Zudem kann man mit auf externe Fortbildungen gehen. |
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| Note Forschung: | 3 - befriedigend |
| Kommentar Forschung: | In der Abteilung wird immer der aktuelle wissenschaftliche Forschungsstand berücksichtigt und vermittelt. Eigene Forschung steht aber nicht so sehr im Vordergrund. |
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| Note Zeit: | 1 - sehr gut |
| Kommentar Zeit: | Hängt immer von der Arbeit auf der Station ab. Manchmal bleibt man eine Stunde länger, manchmal geht man eine Stunde früher. Im Durchschnitt ist man 16 Uhr fertig. |
| Kommentar Bezahlung: | Essenmarken werden gestellt. |
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| Note Karriere: | 2 - gut |
| Kommentar Karriere: | In Berlin ist es ja immer etwas schwierig mit einer guten Stelle. In der Neurologie im KEH werden aber auch Berufsanfänger eingestellt. Der Chefarzt besitzt die volle Weiterbildungsermächtigung im Fach Neurologie, die Rotation in eine psychiatrische Klinik für das Pflichjahr in der Psychiatrie kann von ihm organisiert werden. |
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| Note Ausbildung: | 1 - sehr gut |
| Kommentar Ausbildung: | Die Betreuung ist ausgezeichnet. Ich habe in der Zeit viel gelernt, habe eigene Patienten betreut, viele praktische Handgriffe erlernt. Die Ärzte waren immer als Ansprechpartner in der Nähr und haben sich Zeit genommen, mir etwas beizubringen. |
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| Note Betreuung: | 1 - sehr gut |
| Kommentar Betreuung: | Ich habe mich sehr gut aufgehoben gefühlt. Es haben sich alle Stationsärzte sehr um mich gekümmert, waren immer da, wenn ich Fragen hatte und sehr geduldig. Auch der Oberarzt war als Ansprechpartner präsent. |
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| Gesamtnote: | 1 - sehr gut |
| Abschließender Kommentar: | Das PJ in der neurologischen Klinik im KEH ist wirklich ein Volltreffer. Ein nettes Team, eine ausgezeichnete Betreuung, insgesamt eine sehr gute Ausbildung. Ich würde mich nach dieser Erfahrung immer wieder für diese Klinik entscheiden.
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Redaktioneller Tipp Wie werde ich eigentlich Facharzt für Neurologie?
Auf dem Weg zum Facharzt für Neurologie stellen sich viele Fragen im Hinblick auf die Anforderungen, die sich aus der Weiterbildungsordnung ergeben. Welche Pflichtfächer muss ich belegen? Wie lange dauert die Weiterbildung?
Im Interaktiven Weiterbildungsplaner der Deutschen Ärzte-Versicherung finden sich die Anforderungen auf dem Weg zum Facharzt für Neurologie in übersichtlicher Form dargestellt, so dass ihr den Weiterbildungsweg gut durchdacht und mit hinreichender Übersicht bis hin zum großen Ziel der Facharztprüfung durchlaufen könnt.
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| Autor(in): Redaktion MEDI-LEARN ([email protected]) |
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Ein Medizinstudent soll im gynäkologischen Praktikum an einer Puppe eine Zangengeburt demonstrieren. Nach vollbrachter Tat wendet er sich stolz dem Professor zu. "Ausgezeichnet, mein lieber" meint dieser. "Jetzt brauchen Sie bloß noch dem jungen Vater mit der scharfen Kante der Geburtszange ein paar Schläge über den Kopf zu geben, dann haben Sie die ganze Familie umgebracht !"
Während der OP fragt der Anästhesist den Chirurgen: "Weisst Du was der Unterschied zwischen uns beiden ist?" Chirurg sichtlich genervt: "...Ich hab keine Ahnung..." - Anästhesist: "Richtig!"
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Bevor Samen- und Eizelle sich vereinen und damit den Grundstein für neues Leben legen können, müssen sie in einem komplizierten Prozess ihren Chromosomensatz halbieren. Wie die Zellen diesen Akt organisieren, ist auf molekularbiologischer Ebene noch in weiten Teilen unklar. Würzburger Biologen ist es jetzt allerdings gelungen, ein Protein zu identifizieren, das dabei eine wichtige Rolle spielt. Über ihre Entdeckung berichtet die international anerkannte Fachzeitschrift PNAS in ihrer neuesten Ausgabe.
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Wenn Samen- und Eizellen im Laufe der so genannten Reifeteilung ihren Chromosomensatz halbieren, läuft im Inneren des Zellkerns ein exakt choreographierter Tanz ab, in dessen Verlauf sich die Träger des genetischen Materials gegenseitig erkennen, zu Paaren anordnen und auf die verschiedenen Tochterkerne verteilen. Wie sie das schaffen, ist bis heute noch weitgehend ungeklärt. "Man weiß zwar, dass dieser Prozess abläuft, aber nicht, wie er gesteuert wird", sagt Manfred Alsheimer. Alsheimer ist Privatdozent am Lehrstuhl für Zell- und Entwicklungsbiologie der Universität Würzburg und interessiert sich schon lange für die chromosomalen Bewegungsmechanismen während der Reifeteilung. Ein Detail hat er dabei ganz besonders intensiv untersucht: "Die Chromosomen heften sich zu Beginn der Teilung mit ihren Enden, den so genannten Telomeren, an die Kernhülle an und wandern alle an eine bestimmten Stelle", erklärt der 40-jährige Biologe. Diese Bewegung findet sich in allen Lebewesen, deren Zellen einen Kern besitzen; und sie ist das einzige Beispiel für eine strukturelle Verbindung zwischen Chromosomen und der Kernhülle. Schon seit geraumer Zeit bestand deshalb der Verdacht, dass in dieser Phase eine Verbindung zwischen Kerninnerem und dem umgebenden Zellplasma existiert. "Man geht daher seit langem davon aus, dass die Chromosomen von außen dirigiert werden", sagt Alsheimer.
Tatsächlich konnten die Forscher vom Biozentrum jetzt gemeinsam mit Kollegen aus Schweden und den USA nachweisen, dass die Telomere an ein ganz bestimmtes Protein andocken, das in der Lage ist, eine strukturelle Verbindung zwischen der Innen- und der Außenseite der Kernmembran zu vermitteln. Damit scheint sich der Verdacht zu bestätigen, dass die Paarung und Trennung der Chromosomen tatsächlich aus dem Cytoplasma heraus, das den Kern umgibt, gesteuert wird.
Das Wissen um das Geschehen im Zellkern ist damit wieder um ein Detail reicher. Zwar steht die Suche nach Erklärungen für die chromosomalen Bewegungen im Großen und Ganzen noch in den Anfängen. Aber: "Unsere Arbeit gibt nun einen ersten Hinweis auf den Mechanismus. Darüber hinaus bieten unsere Ergebnisse eine sehr gute Ausgangsbasis um die komplexen Hintergründe zu entwirren und somit den Prozess der Paarung der Chromosomen besser verstehen zu lernen", sagt Alsheimer. Das sei wohl auch ein Grund, weshalb seine Publikation von Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS) angenommen wurde.
Für die Suche nach der Ursache von Unfruchtbarkeit könnte das Ergebnis ebenfalls von Bedeutung sein. Und für die Behandlung: "Gerade vor einer künstlichen Befruchtung, ist es wichtig, dass man die Chancen diagnostisch abklärt", sagt Alsheimer. Dazu gehöre auch die Frage, ob möglicherweise Störungen auf molekularer Ebene, die auf einen genetischen Defekt zurückgehen, verantwortlich sind für fehlgebildete Spermien. Denn wenn sich die Chromosomen ungleich auf die Tochterzellen verteilen, führt dies fast immer zu Fehlbildungen, wie zum Beispiel beim Down-Syndrom, oder zu gar nicht erst lebensfähigen Embryos.
In Zukunft werden Alsheimer und sein Würzburger Team gemeinsam mit Forschern aus England das neu identifizierte Protein intensiver untersuchen: "Wir wollen die Funktionalität des Proteins definieren", sagt er. Dabei geht es beispielsweise um die Frage, was passiert, wenn das Molekül komplett fehlt. Darüber hinaus werden sie auch einen Blick auf ähnliche Proteine aus der gleichen Familie werfen, von denen eines ganz besonders interessant erscheint. Von dem ist zwar aus der Untersuchung des Genoms bekannt, dass es existieren müsste; in einer Zelle gefunden haben es die Wissenschaftler bis heute jedoch noch nicht. "Es ist wahrscheinlich, dass es sich um ein keimzellspezifisches Protein handelt", sagt Alsheimer. Aber wann und wo es seinen Auftrag erfüllt, ist völlig offen.
Quelle: idw - Informationsdienst Wissenschaft
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| Autor(in): Gunnar Bartsch ([email protected]) |
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"ER" zählt zu den erfolgreichsten Serien aller Zeiten. Die Drama-Serie wurde in zwölf Jahren für beinahe jeden Fernsehpreis in den USA nominiert, allein 90 Mal für den Emmy und 24 Mal für
den Golden Globe. Eine 14. Staffel ist bereits in Planung.
Nächste Folge am 06.06.2007 um 21.15 Uhr auf Pro7
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Unbequeme Wahrheiten
Kovac wird vom Verlust seiner ersten Familie eingeholt, als er Ames endlich zur Rede stellt. Zwar streitet dieser ab, Kovac und Abby zu verfolgen, doch er scheint mehr über den Arzt zu wissen, als diesem lieb ist. Auch Angelas Vergangenheit wird wieder gegenwärtig, als ihre Tochter mit Schnitten im Unterleib gefunden wird. Was Angela nicht wusste, Danielle hatte vor Jahren mit angesehen, wie ihre Mutter vergewaltigt wurde und konnte das seelische Trauma bislang nicht verwinden.
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| Autor(in): Redaktion MEDI-LEARN ([email protected]) |
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Die Medizinstudenten im
Hartmannbund fordern eine lehrorientierte Umsetzung des Praktischen
Jahres (PJ) bei gleichzeitiger Vergütung und rufen deshalb auf zum
Protesttag für die PJ-Vergütung am 13. Juni
2007 in Berlin
(vor dem Bettenhochhaus der Charité)
Wann: von 11 bis 14 Uhr vor
dem Bettenhochhaus der Charité-Campus Mitte, Robert-Koch- Platz
Wer: Wir Medizinstudenten (PJler, Kliniker, Vorkliniker) sollten
gemeinsam für eine sinnvolle Umsetzung des PJs mit gleichzeitiger
Vergütung protestieren. Zur Teilnahme sind aber auch Ärzte und Freunde
aufgerufen.
Zusammen sind wir eine Macht! Die Zeiten der Ausnutzung von PJlern als
„biologische Hakenhalter“ oder „Blutzapfmaschinen“ müssen endgültig
vorbei sein!

Alle Informationen unter
www.jungemediziner.de |
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