12.06.2007

Ausgabe 353

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591681 Ich liebe das kulturelle Angebot!
Sie sind Ausländer und studieren in Deutschland. Welche Erfahrungen sie hier gemacht haben und welche Tipps sie an nachfolgende Kommilitonen weitergeben können, erfahrt ihr in unserer Interviewserie. ....

In Kooperation mit: Georg Thieme Verlag  *  Deutsche Ärzte Finanz  * deutsche apotheker- und ärztebank

 
 Inhalt (jetzt auch anklickbar)
1.Editorial
2.Erster Platz für Wittener Mediziner bei Abschlussprüfung
3.Interview mit ausländischen Studenten
  
4.Studienplatztausch: aktuelle Angebote
5.Cartoon der Woche: Infusion
6.Der MEDI-LEARN Club stellt sich vor
  
7.Klinikwahrheiten
8.Vitamin B3 erfolgreich in Therapie von Multipler Sklerose
9.Lachen ist gesund - Witz der Woche
  
10.Grey's Anatomie - Die Jungen Ärzte
11.Emergency Room - Die Notaufnahme
12.Leipziger Forscher entdecken genetische Ursache von Übergewicht
  
13.Abo, Impressum, Mitarbeit
    
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 1. Editorial
  

Hallo,

sie sind Ausländer und studieren in Deutschland. Oder sind fertig mit dem Studium und arbeiten hier. Welche Erfahrungen sie in diesem Land gemacht haben und welche Tipps sie an nachfolgende Kommilitonen weitergeben können, erfahrt ihr in unserer Interviewserie.

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Neueste Versuche aus Harvard öffnen Tore zu einer viel versprechenden Therapie von Multipler Sklerose. Mit einem kleinen Vitamin. „Willst du den Patienten behandeln, so behandle seine Zellen.“ Alexander Romagna erläutert die Wirkungsweise des Vitamin B3.

Unter Medizinstudierenden heißt es schlicht das "Hammer-Examen". Gemeint ist der neukonzipierte Zweite Abschnitt der Ärztlichen Prüfung, der nach dem zwölften Semester abgelegt wird. Nun hat das Institut für medizinische und pharmazeutische Prüfungsfragen (IMPP) die Ergebnisse des schriftlichen Teils vom Frühjahr 2007 vorgelegt. Die Absolventen der Universität Witten/Herdecke (UWH) schneiden dabei unter allen 36 deutschen Medizinfakultäten am besten ab.

Forscher der Universität Leipzig haben in Zusammenarbeit mit europäischen Arbeitsgruppen aus Frankreich, Island, Schweden und Deutschland entdeckt, dass eine Veränderung des so genannten FTO-Gens maßgeblich für die Entwicklung von Übergewicht bei Kindern und Erwachsenen verantwortlich ist. FTO ist die Abkürzung für den englischen Begriff "fat mass and obesity associated". "Die Veränderungen in diesem Fettmasse- und Übergewichts-assoziiertem Gen bedingt direkt und unmittelbar die Fettmasse und das Übergewicht eines Menschen", so Prof. Dr. Wieland Kiess von der Universitätsklinik und Poliklinik für Kinder und Jugendliche.

Bis zur nächsten Ausgabe,
Angelika, Jens und Christian
Redaktion MEDI-LEARN

P.S.: MEDI-LEARN im Frühjahr 2007 auf Deutschlandtour. Studenten in Frankfurt - Homburg - Marburg aufgepasst! Kostenloser Vortrag MC-Techniken in vielen Uni-Städten
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Der Blick in die Zukunft: In der nächsten Ausgabe der Onlinezeitung lest ihr am 19.06.2007:
o Panische Angst vor dem Physikum - und wie ich es trotzdem geschafft habe
o Akupunktur bei Kniearthrose besser als Standardtherapie

  

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MEDI-LEARN im Frühjahr 2007 auf Deutschlandtour
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München 12.06.2007
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 2. Erster Platz für Wittener Mediziner bei Abschlussprüfung

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Unter Medizinstudierenden heißt es schlicht das "Hammer-Examen". Gemeint ist der neukonzipierte Zweite Abschnitt der Ärztlichen Prüfung, der nach dem zwölften Semester abgelegt wird. Nun hat das Institut für medizinische und pharmazeutische Prüfungsfragen (IMPP) die Ergebnisse des schriftlichen Teils vom Frühjahr 2007 vorgelegt. Die Absolventen der Universität Witten/Herdecke (UWH) schneiden dabei unter allen 36 deutschen Medizinfakultäten am besten ab.

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Alle 16 Wittener Prüfungsteilnehmer bestanden das schriftliche Examen dieses Frühjahrs. Mit 77,2 Prozent richtig gelöster Aufgaben erzielten sie sogar das bundesweit beste Ergebnis, deutlich vor Münster (75%) und Würzburg (74,8%) auf den Plätzen zwei und drei. Der Bundesdurchschnitt lag bei 71 Prozent. Das IMPP erstellt als zentrale Einrichtung der Bundesländer die Prüfungen für angehende Ärzte in Deutschland.

Mit der neuen Approbationsordnung für Ärzte sind das frühere erste, zweite und dritte Staatsexamen im Vorjahr erstmals zu einer großen abschließenden Prüfung zusammengefasst worden. "Hammer-Examen" wird sie wegen ihrer enormen Stofffülle genannt. Sie kann jetzt erst nach dem praktischen Jahr absolviert werden und macht - zumindest formell - Medizinstudierende zu Ärzten. Beim schriftlichen Teil mit 320 Aufgaben handelt es sich um eine bundesweit standardisierte Multiple-Choice-Prüfung mit Einzelaufgaben und Fallstudien. Ihre Benotung gilt als besonders "harter" Parameter des Leistungsvergleiches, weil subjektive Beurteilungen durch Prüfer nicht einfließen können.

"Wir können wirklich stolz sein", freut sich der Wittener Medizin-Dekan Dr. Martin Butzlaff. "Das gute Abschneiden unserer Studenten zeigt erneut, dass unser Ansatz einer praxis- und problemorientierten, selbstbestimmten Ausbildung nicht im Widerspruch steht zu fundierten theoretischen und naturwissenschaftlichen Kenntnissen, wie sie bei einer solchen Prüfung verlangt werden."

Dass die Wittener Studierenden bei ihren Lernleistungen den Vergleich mit staatlichen Hochschulen nicht zu scheuen brauchen, zeigten bereits frühere Auswertungen. Noch im Herbst letzten Jahres wies eine Publikation der Universität Hamburg im Deutschen Ärzteblatt auf Grundlage der Physikumsergebnisse (ärztliche Vorprüfungen) der Jahre 1994 bis 2004 der UWH im bundesweiten Vergleich den zweiten Platz zu.

An der Wittener Universität freuen sich Professoren und Dozenten gemeinsam mit den erfolgreichen Absolventen: Man sieht das Konzept des Modellstudiengangs bestätigt, der nicht auf Multiple-Choice-Prüfungsvorbereitungen fokussiert, sondern auf eine breite und fundierte Ausbildung zur Arztpersönlichkeit. Der Modellstudiengang beweist seine Stärken aber gerade in den praktischen und sozialen ärztlichen Fähigkeiten: Rankings und Leistungsvergleiche (u.a. des Centrums für Hochschulentwicklung und der Wochenzeitung "Die Zeit" aus dem Jahr 2006) zeigen, dass die Wittener Fakultät besonders in den Bereichen Betreuung der Studierenden, Studiensituation und Vorbereitung auf das Berufsleben bundesweit eine Spitzenposition einnimmt.

Quelle: idw - Informationsdienst Wissenschaft


   
Autor(in): Bernd Frye ([email protected])
  
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 3. Ich liebe das kulturelle Angebot
Interview mit ausländischen Studenten

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1. Welche Nationalität hast du? Wo und in welchem Semester studierst du?
Ich komme aus den USA. Ich studiere im 6. Fachsemester.

2. Wie lange lebst du schon in Deutschland?
seit 4,5 Jahren

3. Aus welchen Gründen hast du dich für Deutschland entschieden und nicht in deiner Heimat das Medizinstudium aufgenommen?
Mein Ehemann ist Deutsch, und sein Fach bindet ihn an Deutschland. Außerdem sind die Studiengebühren in den USA viel zu hoch!

4. Wie hast du deinen Aufenthalt hier vorbereitet?
Ich habe einen Bachelor-Abschluss in Deutscher Literatur aber ich habe vor dem Medizinstudium versucht, mein Fachwörterwissen für Medizin auf Deutsch aufzupeppen. Ich habe mein Pflegepraktikum z.B. absichtlich vor dem Studium absolviert.

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5. Wie kommst du mit der deutschen Sprache zurecht?
Obwohl die meisten lange nicht merken, dass ich Amerikanerin bin, und obwohl ich sogar einen Bachelor-Abschluss in Deutsch habe, habe ich immer wieder Probleme! Z.B. im Physikum habe ich das Wort "Blausäure" nicht erkannt, weil ich nur das Fachwort für CN kenne. Oder als ein Patient bei der Anamnese mir gesagt hat, er habe sich an der Birne geschnitten, wusste ich nicht, ob ich sagen sollte "bitte machen Sie sich unten frei" oder vielleicht doch irgendwo oben?

6. Gibt es Hilfestellungen oder Angebote von der Uni?
NEIN NEIN NEIN
Es hieß z.B. in Heidelberg (wo ich bis zum 5. Semester studiert habe) sie seien so stolz darauf, dass sie so viele ausländische Studierende haben, aber die Professoren waren eher unfair und gemein zu den Ausländern. Als ich z.B. ein Problem mit der Anerkennung meiner Studienleistung aus den USA hatte und zum Studiendekan gegangen bin, hat er mir wörtlich gesagt:"Ach, fliegen Sie lieber zurück nach Hause".

7. Hast du das Gefühl integriert zu sein? Wie ist das Verhältnis zu deutschen Kommilitonen?
NEIN!!!
Es ist sehr schwer, Leute zu finden, mit dem man in der Mensa essen kann, lernen kann, usw. Ich finde, die Ausländer bleiben lieber unter sich, weil nur andere Ausländer verstehen, wie schwer es ist, im Ausland zu leben und zu studieren. Überraschenderweise sind selbst die Deutschen, die ein Jahr in den USA oder England gelebt haben oft auch sehr geschlossen. Ich kann verstehen, dass viele ein Problem mit der Politik meines Landes haben, aber leider habe ich das Gefühl, ich werde deswegen schlecht behandelt.
Jetzt studiere ich in Rostock. Ich hatte nie etwas gegen den Osten (habe ich immer noch nicht!) und ich habe die Vorurteile als Unsinn betrachtet, bis ich einen Kommilitonen in der Vorlesung angequatscht habe. Irgendwann hat er doch meinen Akzent gemerkt. Er hat gefragt, wo ich herkomme. "Aus den USA" und er meinte: "Das ist ja Scheiße. Ihr seid doch alle Verbrecher! Aber ja, ich kenne auch ein Paar Mischlinge von drüben". Er kommt aus Leipzig. Ich habe nichts mehr gesagt.

8. Hast du manchmal das Gefühl benachteiligt zu sein (Uni, Privatleben)?
Manchmal schon. Durch meinen Mann habe ich das Glück, durch ihn andere Deutschen kennen zulernen und doch ein zu Hause in Deutschland zu haben. Meine ausländische Kommilitonen ohne Partner haben es viel schwerer.
An der Uni Heidelberg während Referate wurde ich oft wegen meines Akzentes gehänselt. Viele habe auch Vorurteile über Amerikaner und ich höre ständig Quatsch über mein Land, nicht nur über Bush - Wir sind alle prüde, wir haben alle künstliche Brüste, wir kaufen uns die Bachelor-Abschlüsse (wir verdienen oder erwerben sie gar nicht), wir sind alle fett, usw.

9. Was schätzt du besonders an Deutschland? Was gefällt dir im Vergleich zu deiner Heimat eher weniger? Wie gehst du mit den kulturellen Unterschieden um?
Ich liebe die Schokolade hier! Ich liebe das kulturelle Angebot! Das Cafe- Leben gefällt mir sehr! Die Deutschen haben ein unglaubliches "work-ethic" und man findet schnell Leute, mit denen man das Fach genießen kann! Man findet schnell tiefgründige, gut gebildete Leute. Das Land ist sehr sauber und die Architektur gefällt mir sehr. Ich finde es auch befreiend, so schnell Auto fahren zu dürfen. Ich vertraue der Polizei sehr und fühle mich hier (ohne Waffen) sehr sicher.
Leider finde ich die Deutschen viel zu steif - Sie können bei der Arbeit nicht lachen, sie brauchen viel Bier um in einer Disko auf der Tanzfläche zu gehen, sie sind oft negativ und kritisch und regen sich schnell auf. Es dauert sooooooooooooo lange, richtige Freunde zu finden aber auch Bekannte. Ich saß 3 Semester alleine in der Mensa in Heidelberg. In den USA an der Uni (wo ich am Anfang keinen einzigen Mensch kannte) habe ich in 3 Jahren nicht einmal alleine gegessen. Das fehlt mir!
Ich versuche, die deutsche Kultur zu genießen, ohne meine eigene Kultur zu vergessen. Ich feiere immer Thanksgiving und den 4. Juli und versuche den Deutschen zu zeigen, dass wir Amerikaner doch sehr nett sind! Und nicht nur oberflächlich! Das, was die Deutschen oft als "amerikanische Oberflächlichkeit" beschreiben ist unsere kulturelle Kodierung für die Basis-Höflichkeit. Nur weil jemand uns fragt, wie es uns geht, erwarten wir nicht, dass wir beste Freunde sind! Wir Amerikaner wissen, dass sowas ein Ausdruck der Höflichkeit darstellt.

10. Würdest du noch einmal hier studieren wollen? Möchtest du später in Deutschland bleiben?
Ich weiß nicht, was ich gemacht hätte, wenn ich noch mal wählen konnte. Die niedrige Studiengebühren (im Vergleich zu den USA) sind zwar sehr reizvoll, aber ich vermisse die Betreuung und die positive Atmosphäre, die ich in den USA hatte. Die breite theoretische Basis des Studiums ist auch toll, aber die praktische Erfahrung und Betonung fehlt mir auch.
Ich finde es toll, dass hier alle (mit wenigen Ausnahmen) eine Krankenversicherung haben. Das Thema ist ein großes Problem in meiner Heimat.
Ich möchte die tolle Möglichkeit in Deutschland als Mutter und Ärztin (die Halbzeitbeschäftigung als Mutter als Assistenzärztin gibt es in den USA nicht) ausnutzen und nachher das tolle Berufsleben in den USA genießen. Die Bezahlung in den USA ist nicht das reizvolle, sondern die schöne Klima mit den Schwestern, das Zusammengehörigkeitsgefühl und keine Vorurteile über blonde Frauen!

11. Welche Tipps zu diesem Thema möchtest du an nachfolgende Kommilitonen weitergeben?
Nicht aufgeben! Es wird sehr lange dauern, bis man sich in diesem System zurecht findet. Erwarte nicht zu viel von den Deutschen, sie brauchen Ihre Zeit, um Dich erstmal zu grüßen und dann Dich richtig kennen zulernen. Wenn man aber eine wahre Seele in Deutschland gefunden hat, hat man einen Freund fürs Leben.


   
Autor(in): Kara Krajewski ([email protected])
  
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 4. Studienplatztausch: aktuelle Angebote

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Zahlreiche Studenten wechseln zumindestens einmal im Laufe des Studiums den Uni-Ort. In der Studienplatztausch-Börse von MEDI-LEARN finden sich mehr als 2.000 Angebote und Gesuche von tauschwilligen Kommilitonen. Die Studienplatztausch-Börse wurde neu programmiert und bietet zahlreiche neue Funktionen. Wir bieten euch an dieser Stelle aktuelle Anzeigen aus der Tauschbörse.

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 5. Cartoon der Woche: Infusion

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Das folgende Cartoon wurde uns von unserer Partnerseite www.rippenspreizer.com zur Verfügung gestellt.

Auf der Webseite www.rippenspreizer.com findet Ihr 400 weitere Cartoons inklusive E-Cardfunktion und vielen anderen Gimmicks.


   
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 6. Der MEDI-LEARN Club stellt sich vor: Studienplatz-Tausch, Examensservice, Studienfinanzierung

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Der MEDI-LEARN Club ist ein neuartiger Service für junge Mediziner, Studenten und Ärzte. Zahlreiche, exklusive Leistungen zusätzlich zu den weiterhin freizugänglichen Diensten von MEDI-LEARN warten dort schon dich: Ob der Examensservice Deluxe, die regelmäßigen Clubgeschenke, die Semesterausfall-Versicherung oder eine der vielen anderen Leistungen für Mitglieder - der MEDI-LEARN Club begleitet dich Semester für Semester durch deine gesamte Ausbildung. In einer Artikelserie stellen wir euch alle Clubleistungen vor.

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Sicherheit beim Uni-Tausch: Studienplatz-Tausch Deluxe
Wer als Clubmitglied die Uni wechseln möchte, kommt automatisch in den Genuss der Deluxe-Variante in der Studienplatztausch-Börse von MEDI-LEARN: Dein Eintrag in dieser Datenbank wird mit einem speziellen graphischen Symbol als verifiziertes Mitglied besonders kenntlich gemacht und „fällt somit einfach mehr in der Masse auf“. Zudem wissen potentielle Tauschpartner in anderen Städten auf den ersten Blick, dass es Erfolg versprechend ist, mit dir als Mitglied im MEDI-LEARN Club Kontakt aufzunehmen: Sie können davon ausgehen, dass du rasch auf Anfragen antwortest und deine Kontaktdaten hochaktuell sind. So wird keine unnötige Zeit verloren. Für Club-Mitglieder ist die Wahrscheinlichkeit höher, in kurzer Zeit mehr Anfragen zu erhalten und schneller an ihre Wunsch-Uni zu gelangen.

Der neue Service: Examensservice Deluxe
Zusätzlich zum altbewährten MEDI-LEARN Examensservice, der die Bekanntgabe der voraussichtlichen Lösungen der Examina umfasst, erhälst du als Clubmitglied den Examensservice Deluxe: Dieser umfasst zunächst die Erstellung eines Lernplanes, der auf deine Fähigkeiten in den einzelnen Fächern abgestimmt ist. Dazu bekommst du eine Prognose deiner Examensnote auf Basis deiner individuellen Kreuzergebnisse kurz vor dem Examen. Am Examenstag kannst du dir exklusiv die Examensergebnisse per SMS auf dein Handy schicken lassen und bekommst bei Bekanntgabe der offiziellen Ergebnisse des IMPPs ebenfalls einen Hinweis per SMS auf dein Handy.

Ohne Moos nix los: Studienfinanzierung
Semestergebühren, Fachbücher, Miete, Telefonanschluß – das Studium kostet sehr viel Geld! Wie soll ich das eigentlich alles finanzieren? Wenn du dir diese Frage auch immer wieder stellst, haben wir genau das Richtige für dich: Das exklusive Clubseminar „Studienfinanzierung“ - in diesem erläutert dir ein Finanzexperte der Deutschen Ärzte Finanz, welche Kosten du als Student erwarten musst, an welcher Stelle du geschickt sparen kannst und welche Geldquellen dir als Student zur Verfügung stehen. Zum Abschluss des Seminars gibt es ein Skript mit allen wichtigen Fakten zum Thema „Studienfinanzierung“. Dieses geballt präsentierte Wissen wird sich ganz schnell in deiner Geldbörse bemerkbar machen.

Skripte zum vergünstigten Preis
Als Clubmitglied erhältst du Premium-Content von MEDI-LEARN zum vergünstigten Preis und sparst hier wertvolle Euros, für die du sicher andere Verwendung findest. Auf dich warten z.B. die folgenden, jeweils mehrere hundert Seiten umfassenden Skripte: Die „Physikumsfakten“ sowie die „Tabellenskripte“ und das Skript „Hammerexamen - Das ist wichtig“ liefern dir komprimiertes examensrelevantes Wissen, mit dem du dich zeitsparend und effektiv auf die Prüfung vorbereitest. Mit dem „Uni-Ranking“ erhältst du einen profunden Überblick über das Medizinstudium an Deutschlands Universitäten.

Ausblick auf den MEDI-LEARN Club in 2007
Der Club wächst und wächst auch im Laufe des Jahres 2007 weiter und gedeiht prächtig: Ob das Seminar „Perfekt präsentieren“ oder die Tipps aus dem Munde von Chefärzten auf den Bewerber-Workshops wie auch vergünstigte Shopangebote für Medizinbedarf, die noch in diesem Jahr erhältlich sein werden: Genieße schon jetzt die zahlreichen Vorteile als Mitglied im MEDI-LEARN Club.

Beispiel-Leistungen aus dem MEDI-LEARN Club

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Examensservice Deluxe
Clubseminar Studienendfinanzierung
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Autor(in): Redaktion MEDI-LEARN ([email protected])
  
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 7. Charité Campus Virchow - Chirurgie - Berlin

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Ob Famulatur, Krankenpflegepraktikum, PJ-Tertial oder Ausbildung zum Facharzt - immer wieder steht man als junger Mediziner vor der Frage Bin ich dort eigentlich gut aufgehoben? Wer vorab Informationen zur Tätigkeitsstelle herausbekommt, kennt meist jemanden, der dort schon einmal gearbeitet hat. Für alle anderen gibt es ab sofort die Klinikwahrheiten von MEDI-LEARN - eine interaktive Datenbank mit Bewertungen von Kliniken, aus der wir euch an dieser Stelle die Klinikwahrheit der Woche vorstellen wollen:

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Klinikwahrheit: Charité Campus Virchow - Chirurgie - Berlin

Nr. der Bewertung:9051-185
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Klinik:Charité Campus Virchow
Stadt: Berlin
Fachrichtung:Chirurgie
Tätigkeit:Pflegepraktikum
Zeitpunkt:2005
Chefarzt:vergessen, sorry
Bundesland:D-Berlin
Note Arbeitsklima:1 - sehr gut
Kommentar Arbeitsklima:Das Pflegepraktikum an der Charié hat mir sehr gut gefallen. Ich war auf einer privaten Chirurgischen Station und hatte echt Glück mit dem Personal und anderen PJlern. Ich durfte richtig viel machen und auch öfters mal in den OP!
Nur zu empfehlen!
Note Weiterbildungsangebot:2 - gut
Kommentar Weiterbildungsangebot:für Pflegepraktikum glaube ich nicht nötig....
Note Forschung:2 - gut
Kommentar Forschung:musste nicht mitforschen.....
Note Zeit:2 - gut
Kommentar Zeit:sehr früh anfangen, aber ich konnte auch mal früher gehen.. Alles ganz locker
Note Ausbildung:1 - sehr gut
Kommentar Ausbildung:ICh habe viel mit der PJlerin gemacht, die auch auf der Station war, aber auch die Oberärzte haben mir Sachen gezeigt, zum Beispiel verschiedene Nähte nach OPs..
Note Betreuung:1 - sehr gut
Gesamtnote:1 - sehr gut

Redaktioneller Tipp
Wie werde ich eigentlich Facharzt für Chirurgie?

Wie werde ich eigentlich Facharzt für Chirurgie?Auf dem Weg zum Facharzt für Chirurgie stellen sich viele Fragen im Hinblick auf die Anforderungen, die sich aus der Weiterbildungsordnung ergeben. Welche Pflichtfächer muss ich belegen? Wie lange dauert die Weiterbildung?

Im Interaktiven Weiterbildungsplaner der Deutschen Ärzte-Versicherung finden sich die Anforderungen auf dem Weg zum Facharzt für Chirurgie in übersichtlicher Form dargestellt, so dass ihr den Weiterbildungsweg gut durchdacht und mit hinreichender Übersicht bis hin zum großen Ziel der Facharztprüfung durchlaufen könnt.

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Checkliste Chirurgie

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Checkliste Chirurgie

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 8. Vitamin B3 erfolgreich in Therapie von Multipler Sklerose

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Neueste Versuche aus Harvard öffnen Tore zu einer viel versprechenden Therapie von Multipler Sklerose. Mit einem kleinen Vitamin. „Willst du den Patienten behandeln, so behandle seine Zellen.“ In Zeiten der individualisierten und Evidenz-basierten Medizin erscheint dieser Leitsatz vielen Ärzten als verlässlichster Rückhalt ihres therapeutischen Vorgehens. Daher sind Krankheiten mit unklaren zellulären Grundlagen für Mediziner besonders herausfordernd. Zu diesen Herausforderungen zählen schon seit jeher neurodegenerative Erkrankungen wie die Multiple Sklerose (MS).

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Über 130.000 Patienten leiden in Deutschland daran. Die Symptome reichen von milden Lähmungen, bis hin zu schweren psychischen Störungen. Der MS liegt die Degeneration von Hüllen der Nervenzellfortsätze, der so genannten Axone zugrunde. Diese Hüllen (so genannte Markscheiden) sind für die Erregungsweiterleitung verantwortlich. Bei Degeneration ist entsprechend die Reizweiterleitung zu Muskeln (Bild der Lähmung) oder zu anderen Nervenzellen gestört. Tiefere molekulare Hintergründe bleiben allerdings weitgehend unbekannt. Die bisherigen Therapien sind reich an Nebenwirkungen und in ihrer Wirksamkeit zeitlich begrenzt. Nun verspricht eine Arbeit vom Harvard-Programm „Neurobiology“ aus dem Children's Hospital in Boston, mit einem neuen, unkonventionellen Ansatz therapeutisch relevant zu werden.

Vitamin-Vorläufermolekül stoppt Axon-Degeneration
Im Maus-Modell zeigten die Forscher aus Boston, wie eine tägliche Verabreichung des Vitamin B3-Vorläufermoleküls Nikotinamid ein chronisches Fortschreiten der Erkrankung hemmt. Denn die MS verläuft entweder primär schubweise (Rückbildung möglich), oder primär chronisch progredient (keine Rückbildung möglich). Die Übergänge sind fließend. Therapeutisch wurde bisher versucht die Rückbildungsphase zu festigen und die Schübe mit Steroiden in den Griff zu bekommen. Doch längerfristig konnte die Markscheiden-Degeneration nicht gebremst werden.
Die Arbeitsgruppe um Shinjiro Kaneko und Zhigang He benutzte Mäuse mit einem MS-ähnlichen Krankheitsbild, der Experimentellen Autoimmunen Enzephalitis (EAE.) In achtwöchiger subkutaner Verabreichung des Niktotinamids ließ nicht nur das Voranschreiten der Erkrankung nach, sondern auch bestehende Defizite nahmen ab.

Parallelen zwischen MS und Degeneration nach Nerv-Durchtrennung
Ausgangspunkt war der Vergleich zwischen der Axon-Degeneration nach Durchtrennen eines peripheren Nerven („Waller-Degeneration“) und der MS-Degeneration. Aus früheren Publikationen war bekannt, dass die Waller-Degeneration verlangsamt wird, wenn die Zellen ein Enzym überexprimieren, welches für die Vitamin B3-Biosynthese wichtig ist. Die Hauptfrage für die Gruppe aus Boston war demnach, ob dies auch für das MS/EAE-Model zutrifft und wie sich weiters die Vitamin D3-Gabe auf die Axon-Degeneration auswirkt.

Therapeutisch viel versprechend: Nikotinamid
In den Versuchen zeigte sich u.a., dass Mäuse, die dieses Enzym vermehrt exprimierten, erhöhte Vitamin B3-Spiegel im Blut hatten und überraschenderweise die wenigsten neurologische Ausfälle aufwiesen. Dagegen zeigten Mäuse ohne das Enzym auffälligere neurologische Defizite bei geringen Vitamin B3-Spiegeln. Dies bestätigten Versuche, in denen das Vitamin-B3 Vorläufermolekül Nikotinamid subkutan appliziert wurde.

Nikotinamid scheint therapeutisch besonders viel versprechend, da es die zwei wichtigsten Voraussetzungen erfüllt: Es passiert die Blut-Hirn-Schranke und es ist billig. Möglicher Haken: Die verabreichten Dosen bei Mäusen entsprechen bei Menschen bedeutend höheren Dosen. Und ob dabei Nebenwirkungen auftreten bleibt ungewiss. Darüber sollen in nächster Zukunft breite Patienten-Studien Aufschluss geben. Fest steht, dass das Mosaik der MS-Therapien um ein wesentliches Bausteinchen reicher geworden ist. Und damit auch das Mosaik der zellulären Hintergründe.

(Der Original-Artikel zur Arbeit ist in „The Journal of Neuroscience“ vom 20. September 2006 erschienen.)


   
Autor(in): Alexander Romagna ([email protected])
  
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 9. Lachen ist gesund - Witz der Woche

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Der Ehemann findet seine Frau mit dem Arzt im Bett. Der Arzt versucht zu erklären: "Ich wollte nur das Fieber messen!" Der Mann holt seelenruhig sein Gewehr aus dem Schrank und meint: "Jetzt ziehen Sie ihn ganz langsam raus, und wenn keine Zahlen draufstehen, dann gnade Ihnen Gott!"

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Autor(in): Redaktion MEDI-LEARN ([email protected])
  
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Die Medizinstudenten im Hartmannbund fordern eine lehrorientierte Umsetzung des Praktischen Jahres (PJ) bei gleichzeitiger Vergütung und rufen deshalb auf zum

Protesttag für die PJ-Vergütung am 13. Juni 2007 in Berlin
(vor dem Bettenhochhaus der Charité)

Wann: von 11 bis 14 Uhr vor dem Bettenhochhaus der Charité-Campus Mitte, Robert-Koch- Platz
Wer: Wir Medizinstudenten (PJler, Kliniker, Vorkliniker) sollten gemeinsam für eine sinnvolle Umsetzung des PJs mit gleichzeitiger Vergütung protestieren. Zur Teilnahme sind aber auch Ärzte und Freunde aufgerufen.

Zusammen sind wir eine Macht! Die Zeiten der Ausnutzung von PJlern als „biologische Hakenhalter“ oder „Blutzapfmaschinen“ müssen endgültig vorbei sein!



Alle Informationen unter www.jungemediziner.de

  

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 10. Grey's Anatomie - Die Jungen Ärzte

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Höhen und Tiefen prägen das Leben der jungen Ärzte im Seattle Grace Hospital. Jetzt geht's mit neuen Folgen weiter - immer dienstags um 22:15 Uhr! Nächste Folge am 12.06.2007 um 22.15 Uhr auf Pro7

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Die richtige Distanz
Izzie stellt klar, dass sie keine Botengänge für Mark übernimmt. Der belohnt sie für ihre Ehrlichkeit mit einer OP, bei der Siamesische Zwillinge nach 30 Jahren endlich getrennt werden sollen. Meredith assistiert Addison bei dem Kaiserschnitt ihrer Halbschwester Molly. Deren Mutter möchte Meredith gern als festen Bestandteil der Familie aufnehmen, doch Meredith weiß, dass nicht nur Verwandte eine Familie ausmachen, sondern auch die Menschen, die man sich aussucht - wie Cristina.


   
Autor(in): Redaktion MEDI-LEARN ([email protected])
  
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 11. Emergency Room - Die Notaufnahme

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"ER" zählt zu den erfolgreichsten Serien aller Zeiten. Die Drama-Serie wurde in zwölf Jahren für beinahe jeden Fernsehpreis in den USA nominiert, allein 90 Mal für den Emmy und 24 Mal für den Golden Globe. Eine 14. Staffel ist bereits in Planung. Nächste Folge am 13.06.2007 um 21.15 Uhr auf Pro7

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Fest der Liebe
Kurz vor Weihnachten müssen Gates und Ray ihre Differenzen nach Neelas Entscheidung überwinden und einem Straßenmädchen bei der Entbindung helfen. Gates versucht, die obdachlosen Kinder davon zu überzeugen, dass sie in einem betreuten Wohnheim besser aufgehoben wären. Für Morris könnte Weihnachten tatsächlich das Fest der Liebe werden: Hope bietet ihm eine Nacht mit ihr an. Doch Morris zieht eine sich langsam entwickelnde Beziehung mit Hope mittlerweile dem schnellen Sex vor.


   
Autor(in): Redaktion MEDI-LEARN ([email protected])
  
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 12. Leipziger Forscher entdecken genetische Ursache von Übergewicht

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Forscher der Universität Leipzig haben in Zusammenarbeit mit europäischen Arbeitsgruppen aus Frankreich, Island, Schweden und Deutschland entdeckt, dass eine Veränderung des so genannten FTO-Gens maßgeblich für die Entwicklung von Übergewicht bei Kindern und Erwachsenen verantwortlich ist. FTO ist die Abkürzung für den englischen Begriff "fat mass and obesity associated". "Die Veränderungen in diesem Fettmasse- und Übergewichts-assoziiertem Gen bedingt direkt und unmittelbar die Fettmasse und das Übergewicht eines Menschen", so Prof. Dr. Wieland Kiess von der Universitätsklinik und Poliklinik für Kinder und Jugendliche. Kiess war gemeinsam mit Dr. Antje Körner von der Universitätsklinik für Kinder und Jugendliche und Dr. Peter Kovacs, Leiter der Nachwuchsgruppe im Interdisziplinären Zentrum für Klinische Forschung (IZKF) Leipzig, in Leipzig für eine Studie mitverantwortlich, über die jetzt die international renommierte Wissenschaftszeitschrift "Nature Genetics" berichtete.

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22 Prozent des Risikos bei allgemein auftretendem Übergewicht lassen sich laut Kiess auf die Veränderungen im FTO-Gen zurückführen. "Wenn man bedenkt, dass Übergewicht und Adipositas zur Hälfte genetisch bedingt sind, und allein dieses Gen für 22 Prozent zuständig ist, dann kann man die Bedeutung unserer Entdeckung ungefähr ermessen", so Kiess weiter. Allerdings müssen die Forscher nun noch klären, welche Rolle im genetischen Netzwerk das FTO-Gen genau spielt. Um das Übergewicht oder eine Adipositas auszulösen, kämen sicher noch weitere Gene hinzu (polygenetische Erkrankung). Die Entdeckung der Mediziner könnte jedoch eines Tages dazu beitragen, die Behandlung des durch das veränderte FTO-Gen hervorgerufenen Übergewichts zu ermöglichen.

Herausragendes Merkmal des Leipziger Beitrags zu der Studie der Arbeitsgruppen war laut Kiess die genaue Definition der hier untersuchten Bevölkerungsgruppe. "Wir haben dazu unser Leipziger Schulkinderprojekt genutzt, in dessen Rahmen über 2.500 Schülerinnen und Schüler untersucht wurden", erklärt der Mediziner. Dadurch wisse man sehr genau zum Beispiel über den Gesundheitsstatus, die diabetische Stoffwechsellage, über den Kohlenhydratstoffwechsel und den Blutdruck der untersuchten Personen Bescheid. Zudem habe man unter strenger Beachtung des Datenschutzes auch die Möglichkeit genutzt, nach dick machenden Genen zu suchen.

Aus diesem Datenbestand flossen Angaben von 283 übergewichtigen und 700 schlanken Kindern in die Studie ein. "Das sind schon sehr stabile Zahlen bei einer Gesamtzahl von 2.900 übergewichtigen Probanden und 5.100 Kontrollpersonen", so Kiess.

Quelle: idw - Informationsdienst Wissenschaft


   
Autor(in): Dr. Bärbel Adams ([email protected])
  
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 13. Impressum / Abofunktionen / Mitarbeit

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