17.07.2007

Ausgabe 358

Anzeige:  Professionelle Examensvorbereitung Physikum
MEDI-LEARN Repetitorien bieten zusätzlichen Kompaktkurs
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591681 Public Health in Indonesien
Für Annika Hanning war der Aufenthalt in Indonesien eine sehr bereichernde Erfahrung mit vielfältigen Eindrücken. ....

In Kooperation mit: Georg Thieme Verlag  *  Deutsche Ärzte Finanz  * deutsche apotheker- und ärztebank

 
 Inhalt (jetzt auch anklickbar)
1.Editorial
2.Public Health in Indonesien
3.Chip ermöglicht Seheindrücke für Blinde
  
4.Neues Krebsgen entdeckt
5.Famulatur in Lippstadt
6.Zauberpflaster für die Kids
  
7.Was bringt Michel zum Lachen?
8.Akupunktur bei Kniearthrose besser als Standardtherapie
9.Einsatz auf der „KAR 02“
  
10.Herz und Atmung im Takt des Schlafs
11.Neuheit begünstigt Lernen
12.Abo, Impressum, Mitarbeit
    
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 1. Editorial
  

Hallo,

wir haben mit interessanten Neuigkeiten aufzuwarten, die wir euch mit diesem Newsletter zum Digitalen Nachschlag (DNS) der MEDI-LEARN Zeitung weiterreichen. In diesem Newsletter findet ihr die Beiträge des Digitalen Nachschlags 03/2007 in kurz angerissener Form.

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Annika Hanning berichtet über Public Health in Indonesien, Peter Vomhof über seine Chirurgie-Famulatur im Heimatort Lippstadt und Michaela Butryn beschreibt ihr Pflegepraktikum.

Blinde können mit dem Netzhaut-Chip wieder erste Seheindrücke wahrnehmen. Das ist das Ergebnis einer Entwicklung der Retina Implant GmbH und der Universitäts-Augenklinik Tübingen und weiterer Projektpartner. Forscher haben ein Gen identifiziert, dessen Mutationen zu verschiedenen Krebserkrankungen führen. Jan-Peter Wulf interviewt Frau Ullmann vom Humorinstitut Leipzig zum Thema deutscher Humor.

Wer mehr lesen und die Artikel in voller Länge genießen möchte, findet alle Artikel in einem PDF-Dokument, das bereits zum kostenlosen Download bereitsteht und auf euch wartet.

Viel Spaß bei der Lektüre wünschen euch,
Jens, Angelika und Christian
Redaktion MEDI-LEARN

Der Blick in die Zukunft: In der nächsten Ausgabe der Onlinezeitung lest ihr am 24.07.2007:
o PJ an der Nordsee
o Gynäkologie Zürich

  

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MEDI-LEARN Repetitorien
Wegen der großen Nachfrage

Zusätzlicher Kompaktkurs zum Physikum Herbst 2007

  • 4-wöchige Schulung: Ideal für alle, die ihrer Prüfungsvorbereitung unter fachkundiger Anleitung den letzten Schliff geben möchten.

  • Die Kompaktkurse wenden sich an Interessenten, die ihre Schwächen in einzelnen Fachgebieten der punkteträchtigen Hauptfächer (Anatomie, Biochemie, Physiologie & Med. Psychologie/ Soziologie) sehen.

  • Durch die zeitliche Platzierung der Kurse am Semesterende können auch Studenten mit Testat- oder Anwesenheitsverpflichtungen im laufenden Semester die Kompaktkurse besuchen.


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 2. Public Health in Indonesien
Clerkship im Puskesmas Lawang

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Land: Indonesien, Stadt: Malang, Ost Java, Amtssprache: Bahasa Indonesisch, Empfohlene Impfungen: Diphtherie, Hepatitis A&B, Polio, Tetanus, Typhus

Kultur
Indonesien ist sehr vielfältig. Sprache, Religion und Kultur sind von Insel zu Insel verschieden. Java ist zum größten Teil muslimisch. Die meisten Frauen tragen Kopftuch. Dennoch ist es ein recht liberaler Islam. Man sieht eine sehr große Bandbreite z.B. in der Auslegung der Kopftuchpflicht.

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Es gibt Frauen, die sind komplett verschleiert incl. Tuch vor dem Gesicht und manche wiederum tragen es erst nach der Hochzeit oder wirklich nur, wenn sie aus dem Haus gehen, auch wenn im Haus ein anderer Mann ist. Die Menschen sprechen fast alle Bahasa Indonesisch. Viele – insbesondere alte – Menschen sprechen aber im Alltag Javanisch. Das Schulsystem ist von der Zeitspanne recht ähnlich zum deutschen. Allerdings mit dem großen Unterschied, dass man von Anfang an auch für die staatlichen Schulen Gebühren zahlen muß. Das hat zur Folge, dass man gerade bei den Armen viele Analphabeten findet. Die Hochschulreife erlangt man mit 18 Jahren. Die medizinische Ausbildung dauert insgesamt 6 Jahre.

MLZ Ausgabe 03/2007 als PDF
Den vollständigen Artikel findet ihr im PDF des Digitalen Nachschlags 3/2007 auf Seite 1 und 2. Der gesamte Digitale Nachschlag ist kostenlos als PDF verfügbar.

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Autor(in): Annika Hanning ([email protected])
  
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 3. Chip ermöglicht Seheindrücke für Blinde
Erste Ergebnisse der Pilotstudie

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Blinde können mit dem Netzhaut-Chip wieder erste Seheindrücke wahrnehmen. Das ist das Ergebnis einer Entwicklung der Retina Implant GmbH und der Universitäts-Augenklinik Tübingen und weiterer Projektpartner. Ein winziger mikroelektronischer Chip, der seit Herbst 2005 erstmals sieben blinden Patienten direkt unter die Netzhaut (Retina) eingepflanzt wurde, ersetzt dort die abgestorbenen Sehzellen und soll den Patienten wieder einen Teil ihres Sehvermögens vermitteln.

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Die Studienergebnisse der Patienten liefern jetzt Aussagen zur Funktion aktiver mikroelektronischer Implantate im menschlichen Auge.

Einführung
Bei dem neu entwickelten Netzhaut-Chip übernehmen winzige lichtempfindliche Photodioden die Aufgaben abgestorbener Sehzellen (Zapfen und Stäbchen), indem sie Licht in elektronische Signale umwandeln und diese auf die Nervenzellen der Netzhaut lenken. Entwickelt wurde der elektronische Chip vom Medizintechnik Unternehmen Retina Implant GmbH aus Reutlingen. Die Implantation unter die Netzhaut des Auges sowie die Funktionstests wurden an der Universitäts-Augenklinik Tübingen durchgeführt. Die Forschungen zu unter die Netzhaut eingesetzten Implantaten werden seit 1995 in Deutschland von einem großen Forschungsverbund durchgeführt, an dem Augenärzte aus Tübingen und Regensburg sowie Biologen, Physiker und Ingenieure aus Tübingen, Reutlingen und Stuttgart beteiligt sind.

MLZ Ausgabe 03/2007 als PDF
Den vollständigen Artikel findet ihr im PDF des Digitalen Nachschlags 3/2007 auf Seite 3. Der gesamte Digitale Nachschlag ist kostenlos als PDF verfügbar.

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Autor(in): Dr. Ellen Katz ([email protected])
  
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 4. Neues Krebsgen entdeckt
Biozentrum der Uni Würzburg

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Forscher haben ein Gen identifiziert, dessen Mutationen zu verschiedenen Krebserkrankungen führen. Sind seine beiden Kopien defekt, besteht bereits ab dem frühen Kindesalter ein stark erhöhtes Risiko für Hirn- und Nierentumoren sowie für Leukämien.

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Das haben Wissenschaftler vom Biozentrum der Uni Würzburg unter der Leitung des Humangenetikers Detlev Schindler herausgefunden, und zwar gemeinsam mit Arbeitsgruppen aus Düsseldorf, Berlin, England und den USA. Fündig wurden die Forscher bei sieben Kindern, zwischen sieben Monate und vier Jahre alt, die an bösartigen Tumoren litten. Im Erbgut der kleinen Patienten suchte die Würzburger Diplom-Biologin Kornelia Neveling gemeinsam mit ihrem Doktoranden-Kollegen Reinhard Kalb nach einer möglichen genetischen Ursache für die Krebserkrankungen. Dabei stießen die Forscher auf das PALB2-Gen, das mit dem bereits bekannten Brustkrebsgen BRCA2 sehr eng bei der Korrektur von DNA-Schäden zusammenarbeitet. Solche Schäden (Mutationen) können dazu führen, dass Krebs entsteht.

MLZ Ausgabe 03/2007 als PDF
Den vollständigen Artikel findet ihr im PDF des Digitalen Nachschlags 3/2007 auf Seite 4. Der gesamte Digitale Nachschlag ist kostenlos als PDF verfügbar.

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Autor(in): Robert Emmerichs ([email protected])
  
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 5. Famulatur in Lippstadt
Chirurgie im Heimatort

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Die Entscheidung, meine erste Famulatur in meinem Heimatort Lippstadt zu machen, stand schon sehr früh fest. In anderen Famulaturberichten hatte ich häufiger die Empfehlungen gelesen, zunächst ein kleineres Haus zu wählen, sodass man auch wirklich viel selbst machen könne und auch wenn möglich in ein Haus zu gehen, das einem schon beispielsweise durch ein Pflegepraktikum bekannt ist. Beides traf für mich zu und hat sich im Endeffekt als sehr vorteilhaft erwiesen!

Warum Chirurgie?
Als zum Ende des 1. klinischen Semesters immer mehr Leute damit begannen, ihre erste Famulatur für die anstehenden Semesterferien zu organisieren, stand ich dieser Aktion noch sehr skeptisch gegenüber.

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Ich fragte mich, ob ich denn mit dem bisschen klinischen Wissen aus dem 1. Semester einen Gewinn aus der Famulatur ziehen könnte!? Dann aber dachte ich mir, dass es ja auf keinen Fall schaden könne, mal wieder einen Praxiseinblick zu bekommen, und dass man ja immer irgendetwas Neues erfahren kann. Als dann auch noch ein Chirurg zu uns sagte, die erste Famulatur in der Chirurgie abzuleisten, könne nie falsch sein, und dass man mit ein wenig Anatomie-Kenntnis schon viel verstehen könne, da war meine Entscheidung gefallen.

MLZ Ausgabe 03/2007 als PDF
Den vollständigen Artikel findet ihr im PDF des Digitalen Nachschlags 3/2007 auf Seite 9 und 10. Der gesamte Digitale Nachschlag ist kostenlos als PDF verfügbar.

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Autor(in): Peter Vomhof ([email protected])
  
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 6. Zauberpflaster für die Kids
Ein Jahr in Stendal

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Auf der Kinderstation angekommen, erwartet einen erst einmal ein ganz anderer Geräuschpegel als gewohnt! Auch hier gab es morgendliche Blutentnahmen, allerdings sind die Nadeln kleiner, manchmal nimmt man nur Kanülen (und selbst die sind manchmal noch zu groß), man braucht fast immer eine weitere Person zum Festhalten und häufig wurde Blut aus dem Kopf abgenommen. Hört sich brutal an, aber es gibt ja Zauberpflaster, Urkunden und Belohnungen.

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Und ganz wichtig, man darf sich nicht durch die Unruhe der Umgebung beeinflussen lassen! In der ersten Woche lief ich viel mit (Visite, Sono, Aufnahmen). Mit Kindern habe ich auch früher schon viel zu tun gehabt, daher betrat ich kein völliges Neuland. Allerdings musste ich erst einmal die ausführliche Anamnesekunst und Untersuchung der ganz Kleinen lernen, ebenso Kindermedikation und Dosierung. Zudem gab es hier unheimlich viel an PC-Arbeit, vom Briefeschreiben bis zum Verschlüsseln. Der Professor war zudem spezialisiert auf Kinderneurologie, so habe ich auch noch etwas zu neurologischer Untersuchungstechnik lernen können. Natürlich gab es auch traurige Momente, wie Battered-child-Syndrome, oder ein Kind, bei dem wir einen fortgeschrittenen Hirntumor diagnostizierten.

MLZ Ausgabe 03/2007 als PDF
Den vollständigen Artikel findet ihr im PDF des Digitalen Nachschlags 3/2007 auf Seite 5. Der gesamte Digitale Nachschlag ist kostenlos als PDF verfügbar.

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Autor(in): Miriam Schütz ([email protected])
  
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 7. Was bringt Michel zum Lachen?
Eva Ullmann, Humorinstitut Leipzig, über deutschen Humor

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Ein Blick in die Medien beweist: In den letzten Jahren boomt der Comedymarkt im deutschen TV. Es gibt eine populäre Riege deutschsprachiger Stand-Up Comedians von Dieter Nuhr über Mario Barth bis Bully Herbig. Spaß in Deutschland floriert. Wie erklären Sie sich das, Frau Ullmann?

Die Menschen trennen sehr stark zwischen Arbeit und Freizeit. Arbeit muss ernsthaft, logisch und folgerichtig sein. Freizeit soll vergnügen, Ablenkung und aufregend sein.Dabei empfinden wir keine größere oder länger anhaltende Freude, wenn wir ins Kino oder Essen gehen oder vor dem Fernseher Comedy nach Comedy schauen.

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Der Psychologe Martin Seligman (USA) hat in vielen Studien nachgewiesen, dass Menschen glücklicher und fröhlicher sind, wenn sie etwas tun, was sie genau nach ihren Stärken fordert und fördert. Der meiste Flow (Zufriedenheit, Glück und Selbstvergessenheit) wird erzeugt bei Arbeiten, an denen wir selbst beteiligt sind. Ich nehme an, Menschen suchen diese Zufriedenheit, diesen Flow, diese Fröhlichkeit. Da man sie kategorisch aus den Arbeitsbereichen ausschließt, werden Kabarettisten und Comedy Shows so verehrt und angeschaut. Und das, obwohl das Lachen, was eine abendliche Runde mit humorvollen Freunden auslöst, mehr Zufriedenheit und Fröhlichkeit bringt, als eine Sendung!

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Autor(in): Jan - Peter Wulf ([email protected])
  
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 8. Akupunktur bei Kniearthrose besser als Standardtherapie
gerac-Gonarthrosestudie

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n der soeben publizierten gerac-Gonarthrosestudie - eine von vier kontrollierten Studien des gerac-Modellprojekts - linderte eine Akupunkturbehandlung Schmerzen und Funktionseinschränkung bei Kniearthrose signifikant besser als die Standardtherapie mit Medikamenten und Krankengymnastik. Dabei war allerdings eine „Schein“-Akupunktur mit oberflächlicher Nadelung an Punkten, die nicht als Akupunkturpunkte definiert sind, ebenso wirksam wie die Akupunktur nach den Regeln der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM), betont Prof. Norbert Victor vom Institut für Medizinische Biometrie und Informatik (IMBI) der Universität Heidelberg.

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Die dreiarmige Studie an über 1000 Patienten wurde von Wissenschaftlern der Universität Heidelberg geplant, durchgeführt und ausgewertet. Alle Patienten erhielten die Standardversorgung mit Medikamenten nach Bedarf und Krankengymnastik. In allen drei Behandlungsgruppen gab es zehn Arztbesuche. In den beiden Akupunkturgruppen erhielten die Patienten zusätzlich entweder 10 Behandlungen mit einer TCM-Akupunktur nach Lehrmeinungen der Deutschen Akupunkturgesellschaften bei Knieschmerzen, oder eine „Schein“-Akupunktur. Hierbei wurden insgesamt zehn Nadeln oberflächlich und ohne Stimulation an ausgewählten Punkten gestochen, die nicht definierten Akupunkturpunkten entsprachen und nicht unmittelbar am Knie, sondern im Bereich des Knöchels, der Oberschenkel und am Arm lagen.

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Autor(in): Dr Annette Tuffs ([email protected])
  
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 9. Einsatz auf der „KAR 02“
Pflegepraktikum vor Studienplatzzusage

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Zugegeben: Für einen ganz kurzen Moment habe auch ich überlegt, ob und wie ich mich um das „Pflegepraktikum“ herumdrücken könnte. Aber ohne Nachweis dieses dreimonatigen, unbezahlten Krankenpflegedienstes gibt‘s nun mal später keine Zulassung zum Physikum, einer wichtigen Prüfung im Medizinstudium, für das ich mich zum Wintersemester 2006/07 am Universitätsklinikum bewerbe.

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So wie ich interessiert sich jedoch jährlich eine Vielzahl von Abiturienten für einen von nur etwa 190 Studienplätzen an der Medizinischen Fakultät der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Dabei sind viele von uns bereit, sogar vier und mehr Jahre auf ihr Wunschstudium zu warten, um sich anschließend mindestens weitere sechs Jahre einem der sicherlich anspruchvollsten Studienfächer überhaupt zu widmen. Trotz sorgfältiger Auswahl beenden leider nicht alle Studenten das Studium erfolgreich. Viele arbeiten später berufsfremd, manche verlassen Deutschland ganz. Dies ist gerade in Zeiten immer weiter steigender Nachfrage nach qualifizierter ärztlicher Versorgung problematisch. Ich wäre stolz, in Magdeburg studieren und später als Arzt in Sachsen-Anhalt arbeiten zu dürfen.

MLZ Ausgabe 03/2007 als PDF
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Autor(in): Michaela Butryn ([email protected])
  
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 10. Herz und Atmung im Takt des Schlafs

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Beim Schlafen gibt es verschiedene Phasen der Synchronisation von Herzschlag und Atmung. Diese Phasen spiegeln die Schlafstadien wider – an ihnen lässt sich also erkennen, ob jemand sich im Tief- oder im Traumschlaf befindet. Das haben Forscher der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, der Philipps-Universität Marburg und der Bar-Ilan-Universität in Ramat Gan (Israel) herausgefunden. Ein stationärer Aufenthalt in einem Schlaflabor könnte damit in vielen Fällen überflüssig werden. Die Resultate des Forschungsprojekts werden Anfang Februar in der renommierten Zeitschrift „Physical Review Letters“ veröffentlicht.

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Jedermann weiß, dass sich beim Joggen die Atmung mit den Beinbewegungen synchronisiert. Aber wie sieht das für das Herz aus? Gibt es verschiedene Phasen der Synchronisation zwischen Herzschlag und Atmung in Abhängigkeit von physiologisch unterschiedlichen Zuständen des Körpers? Mit dieser Frage beschäftigten sich theoretische Physiker der Martin-Luther-Universität in einem internationalen Kooperationsprojekt. Sie nahmen sich die Schlafphase vor, die durch verschiedene Stadien gekennzeichnet ist. Tief- und Traumschlaf wechseln sich ab, der menschliche Körper durchläuft mehrere Zyklen.

MLZ Ausgabe 03/2007 als PDF
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Autor(in): Carsten Heckmann ([email protected])
  
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 11. Neuheit begünstigt Lernen
Veröffentlichung in Neuron

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Neue Informationen verbessern die Gedächtnisleistung – Psychologen und Neurologen der Universitätsklinik für Neurologie II Magdeburg und der Universität London (UCL – University College London) zufolge könnte dieser Befund wichtige Implikationen für die Behandlung von Gedächtnisstörungen darstellen. Die Studie, die in der August-Ausgabe der renommierten Zeitschrift „Neuron“ publiziert wurde, kommt zu dem Schluss, dass neue Informationen während des Lernens die Gedächtnisleistung verbessern.

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Wissenschaftler vermuten seit längerem, dass das menschliche Gehirn und neue Informationen in einer besonderen Beziehung stehen und Neuheit ein entscheidender Faktor für Lernen und Gedächtnisbildung ist. Eine Region im Mittelhirn (Substantia nigra/ Area ventralis tegmentalis), die vor allem mit der Regulation von Motivation und der Verarbeitung von Belohnung in Zusammenhang gebracht wurde, bevorzugte in der Studie von Dr. Nico Bunzeck und Prof. Dr. Emrah Düzel neue Information gegenüber bekannter Information. Dieses System ist ebenfalls dafür bekannt, den Dopaminspiegel – ein für Lernen und Gedächtnisbildung entscheidender Neurotransmitter – zu regulieren.

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Autor(in): Redaktion des Unijournals Magdeburg ([email protected])
  
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 12. Impressum / Abofunktionen / Mitarbeit

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Folgende Personen arbeiten regelmäßig oder zeitweise an der Onlinezeitung:
Redaktionsleitung: Jens Plasger & Christian Weier, Redaktion: Angelika Lehle (Redakteurin und Mediengestalterin), Daniel Luedeling (Arzt und Cartoonist), Simone Arnold (Redakteurin), Thorben Kühl (Redakteur und Mediengestalter), Martina Fröhlich (Programmierung), Kjell Wierig (Mediengestalter), Marlies Lehmkuhl (Ärztin und Redakteurin), Trojan Urban (Arzt und Redakteur), Stan, Reporter für Extremeinsätze,

  
Anzahl der Abonnenten: 30598
  

Mitarbeit:
Wenn du Interesse an der Mitarbeit im Medi-Learn.net Team hast, schreib einfach eine Email an Jens - von ihm erfährst du alles weitere: [email protected] 

  

Abofunktion:
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