26.07.2007

Ausgabe 359

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591681 Die Perle der Nordsee
Cuxhaven hat rund 53.000 Einwohner und liegt an der Nordsee. Dort hat Janine Döpker ihr Praktisches Jahr abgeleistet. ....

In Kooperation mit: Georg Thieme Verlag  *  Deutsche Ärzte Finanz  * deutsche apotheker- und ärztebank

 
 Inhalt (jetzt auch anklickbar)
1.Editorial
2.PJ an der Nordsee
3.Stellenmarkt - jobcenter-medizin.de
  
4.Interview mit ausländischen Studenten
5.Preise für engagierte Studierende und innovative Lehre
6.Studienplatztausch: aktuelle Angebote
  
7.Cartoon der Woche: Zucker
8.Klinikwahrheiten: Gynäkologie Zürich
9.Lachen ist gesund - Witz der Woche
  
10.In den Foren gelauscht
11.Zwischen den Zeilen
12.Abo, Impressum, Mitarbeit
    
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 1. Editorial
  

Hallo,

„Cuxhaven, die nördlichste Stadt Niedersachsen, ist direkt an der Nordsee gelegen. Die Kugelbake, ein altes Seezeichen und gleichzeitig auch das Wahrzeichen der Stadt Cuxhaven, bezeichnet den Punkt, an dem die Binnenschifffahrt aufhört und die „Große Fahrt“ beginnt."

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Janine Döpker berichtet in unserer neuesten Ausgabe der Onlinezeitung von ihrem PJ an der Nordsee.
Unter einem Fallbuch Biochemie kann man sich auf den ersten Blick recht wenig vorstellen. Vor allem wenn man überlegt, welche Fälle wohl in der Biochemie „behandelt“ werden könnten. Auf den zweiten Blick oder mit einem Blick in das Fallbuch Biochemie aus dem Georg Thieme Verlag fällt dieses gar nicht mehr so schwer. Man erkennt sogar, wie eng die Biochemie mit der späteren Klinik verzahnt ist. Christian Weier stellt das Buch vor.

Den mit 2.500 Euro dotierten Jörg Hogen-Students Award erhalten im Jahr 2007 die Wittener Studenten Janosch Dahmen und Julian Kricheldorff stellvertretend für das Projekt "Students Health Dialogue" (SHD).

Bis zur nächsten Ausgabe,
Angelika, Jens und Christian
Redaktion MEDI-LEARN

PS: Die nächste Onlinezeitung erscheint als Sonderausgabe rund um das Thema Hammerexamen!

  

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 2. PJ an der Nordsee

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Wo soll ich hingehen zum PJ? In die Schweiz? Nun, da gehen ja alle hin. Und außerdem war ich schon da. Das Meer wäre nicht schlecht, und das gibt es in der Schweiz auch nicht. Also fiel meine Wahl auf Cuxhaven. Die Stadt werden die meisten von euch kennen, für alle anderen ein Zitat aus der Homepage der Stadt: „Cuxhaven, die nördlichste Stadt Niedersachsens, ist direkt an der Nordsee gelegen. Die Kugelbake, ein altes Seezeichen und gleichzeitig auch das Wahrzeichen der Stadt Cuxhaven, bezeichnet den Punkt, an dem die Binnenschifffahrt aufhört und die „Große Fahrt“ beginnt.“ Meine „große Fahrt“ nach Cuxhaven trat ich dann für das Innere-Tertial meines Praktischen Jahres an.

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Lunchpakete für den Abend
Untergebracht wurden ich und die anderen mit mir startenden PJler gleich neben dem Krankenhaus, in einem separaten Haus mit Fünfer-WGs. Alles war ganz neu: Wir waren quasi die ersten, die überhaupt dort wohnen durften. Es gibt eine Küche und zwei Badezimmer mit zwei Duschen. Die Zimmer sind klein und verfügen über die Grundausstattung: Bett Kleiderschrank und Schreibtisch. An Regale hatte man allerdings nicht gedacht. Dafür mangelte es nicht an Verpflegung: Morgens und mittags dürfen die hungrigen Studenten nämlich zur netten Frau Schulz gehen, die gerne auch mal Sonderwünsche erfüllt. Das Abendessen bekamen wird mittags als Lunchpaket. Alternativ locken in einer Stadt wie Cuxhaven natürlich leckere Fischbrötchen oder nette Restaurants mit Muscheln, Matjes oder Gambas, manche Gastronomien haben sogar Meerblick!

Humane Arbeitszeiten
Das ehemalige Stadtkrankenhaus Cuxhaven, seit 2004 in privater Trägerschaft, besteht aus einer Inneren Abteilung mit Gastroenterologie und Kardiologie, daneben gibt es die Stationen Gynäkologie, Pädiatrie, Urologie und Chirurgie mit Vizeralchirurgie und separater Unfallchirurgie. Die Innere Abteilung besteht aus einer Privatstation, einer hauptsächlich kardiologischen und einer hauptsächlich gastroenterologisch ausgerichteten Station. Die Intensivstation ist interdisziplinär aufgebaut, mit maximal zehn Betten. Anfangs waren wir vier PJler in der Inneren und zwei in der Chirurgie. Vier PJler für drei Stationen der Inneren war jedoch zu viel, daher hat einer von uns ganz unbürokratisch sein Wahltertial in die Anästhesie umlegen können. Zu den Aufgaben der PJler gehört es, Blut abzunehmen und Viggos zu legen sowie Patienten aufzunehmen. Eigene Patienten bekommt man auch zugeteilt, wenn man das möchte. Nach oben ist die Grenze in Cuxhaven offen! Die Arbeitszeiten sind sehr human: Normalerweise gegen 16 Uhr, in Ausnahmen eine Stunde später war ich immer fertig. Die Assistenzärzte, mit denen ich zusammenarbeitete, waren alle ausnahmslos sehr nett. Die meisten sind schon seit Jahren da und sehr erfahren. Auch das Arzt-Patient bzw. das PJler-Patient-Verhältnis war sehr gut: Man kennt die Patienten und umgekehrt. Beim Einkaufen oder Spazieren in der Stadt trifft man immer wieder ehemalige Patienten. Fortbildungen darf man mitmachen, einmal pro Woche, wenn man sich dafür ein bisschen reinhängt. In der Gastro sind das meist sehr praxisorientierte Fälle, in der Kardiologie EKG. Nachfragen wurden begrüßt. Sie durften aber auch nicht zu kritisch sein, wie ich erfahren musste: Warum es in Cuxhaven keine Lyse-Therapie gab, weder bei Herzinfarkt noch bei Schlaganfall, diese Frage kam nicht so gut an.

Highlight: NEF mitfahren
À propos Mitmachen: Wer will, kann jeden Tag und jede Nacht NEF mitfahren, wenn die Feuerwehr nicht gerade einen eigenen Praktikanten stellt. Das ist natürlich etwas Besonderes im PJ! Im Einsatz durfte man nicht nur zuschauen, sondern den Diensthabenden auch zur Hand gehen. Stabile Patienten durfte ich sogar alleine ins Krankenhaus zurückfahren. Die Einsätze sind schon aufgrund der Altersstruktur in Cuxhaven (die Stadt hat ein sehr hohes Durchschnittsalter) stark internistisch geprägt. Auch in der Freizeit merkte ich: Viele junge Leute gibt es in der Stadt nicht. Im Tennisverein beispielsweise sind Leute unter 60 Jahren Mangelware. Trotzdem bietet „Cux“ auch jungen Menschen etwas: Zum Beispiel die Bar „Kiste“ in der City. Perfekt, um sehr leckere Cocktails zu trinken. Danach geht man in Cuxhaven ins „Bett“ aber nicht zum Schlafen, sondern zum Tanzen: So heißt nämlich eine Disco, die ebenfalls zentral liegt. Mit dem Semesterticket Niedersachsen ist man auch schnell in Stade (sehr nette Altstadt!), in Hamburg oder Bremen. Und natürlich das Umland, stets mit dem Meer im Blick, ist immer einen Ausflug wert. Tipp zum Schluss: Der Zoo. Viele See- und Landtiere warten auf euch und natürlich ist auch er direkt am Meer gelegen – wie alles in Cuxhaven. Fazit: Vier Monate voller Spaß und mit vielen neuen Erfahrungen – meine „Schweiz“ liegt an der Nordsee!


   
Autor(in): Janine Döpker ([email protected])
  
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 3. Stellenmarkt - jobcenter-medizin.de

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In Zusammenarbeit mit jobcenter-medizin.de präsentieren wir euch von nun an zusätzlich zu den Anzeigen aus der Jobbörse von MEDI-LEARN weitere topaktuelle Jobanzeigen für junge Mediziner. Somit habt ihr beim Lesen der Onlinezeitung mit Anzeigen aus der Jobbörse von MEDI-LEARN ebenfalls die zusätzliche Chance, Anzeigen aus einem weiteren großen Stellenmarkt präsentiert zu bekommen.

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6. Arzt/Ärztin in Weiterbildung
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Oberhavelkliniken Oranienburg
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Klinikum Niederlausitz, Senftenberg
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9. Facharzt/ärztin für Innere Medizin
Gesundheitszentrum Wetterau
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Autor(in): Redaktion MEDI-LEARN ([email protected])
  
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 4. Ärztin zu werden ist mein Traum
Interview mit ausländischen Studenten

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1. Welche Nationalität hast du? Wo und in welchem Semester studierst du?
Ich bin Kamerunerin, zur Zeit im 11.Semester.

2. Wie lange lebst du schon in Deutschland?
Ich lebe Zeit 6 Jahren und 3 Monate in Deutschland.

3. Aus welchen Gründen hast du dich für Deutschland entschieden und nicht in deiner Heimat das Medizinstudium aufgenommen?
Ich muss ein bisschen lachen wenn ich diese Frage lese, denn sie ist eine der häufigsten Fragen der Deutschen Kommilitonen, und der Deutschen im Allgemeinen.

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Dann folgt die logische Fragen "bleibst dann hier oder kehrst du zurück nach Hause?" Nach zwei oder drei Gesprächen dieser Art denkt man sich eigentlich nicht viel dabei. Aber wenn fast jeder ,mit dem man ins Gespräch kommt, solche Fragen hat, kann man leicht zu dem Schluss kommen, man sei nicht willkommen in Deutschland. Glaub mir, das zerbricht die Psyche!

4. Wie hast du deinen Aufenthalt hier vorbereitet?
Ich habe relativ früh mit der Vorbereitung angefangen. Ideal wäre, sich nach dem Abi direkt in einem Sprachinstitut anzumelden, um zumindest die Basis der deutschen Sprache zu lernen.
Man gewinnt nicht nur Zeit, sondern auch etwas Geld, denn wenn man erst hier in Deutschland mit dem Deutschkurs anfangen würde, würde man mit mindestens 3000-Euros rechnen und ca. 1 Jahr dafür einplanen. In meinem Fall war die Anmeldung am Sprachinstitut erst 1 Jahr nach dem Abi möglich. Ich verbrachte 6 Monate in diesem Institut bekam mein "Zertifikat für Deutsch als Fremdsprache. Ich hatte mich schon während des Besuchs des Deutschkurses in Kamerun um eine Einschreibung an einer deutschen Universität sowie eine neue Anmeldung für den Deutschkurs in einem deutschen Sprachinstitut bemüht. Man geht davon aus, dass man logischerweise zuerst mit dem Deutschkurs weitermacht, bevor man mit dem Studium anfängt. Deshalb empfiehlt es sich, genau darauf zu achten, dass die verschiedenen Termine übereinstimmen, damit man keine Schwierigkeiten beim Visumantrag bekommt.
A pro pro Visum, sollte man da auch Gas geben! Früh beantragen, wenn möglich 6 Monate vor dem Start des Deutschkurses in Deutschland. Die deutsche Botschaft in Kamerun braucht mindestens 6 Wochen Bearbeitungszeit, deshalb ist es wiederum extrem wichtig, genau auf die Termine zu achten. Mit der Zeit haben sich sicherlich viele Sachen geändert. Zu meiner Zeit brauchte man beim Antrag des Visums Unterlagen wie den Auszug eines Depots von 12 Tausend DM auf einer Bank, die mit einer deutschen Bank kooperiert. Die andere Möglichkeit war ein Beweis des Depots auf einer deutschen Bank, was eigentlich möglich ist, nur wenn man Jemanden vor Ort hat. Weitere verlangte Unterlagen waren unter anderem die Bestätigung der Einschreibung an einer deutschen Hochschule sowie die Bestätigung der Anmeldung für den Deutschkurs in Deutschland, eine von den Sponsoren unterschriebene Finanzierungserklärung, usw..
Ich musste meine Termine an der Uni und am Sprachinstitut in Deutschland einmal verschieben, weil ich die Bestätigungen zu spät erhalten hatte, das ganze passte also nicht mit der Bearbeitungszeit der Botschaft. Aber zum Schluss lief alles prima. Meine Familie und Bekannte waren von großer Unterstützung, denn es gab Zeiten, wo ich dachte :Ich gebe auf.
Es ist nicht so einfach wie man denkt, deshalb je früher man anfängt, desto entspannter laufen die Sachen ab.

5. Wie kommst du mit der deutschen Sprache zurecht?
Am Anfang war es nicht so leicht, ich fand die Deutschen zu schnell. Ich musste immer darum bitten, dass man mit mir etwas langsamer spricht. Aber jetzt geht es viel besser.
Ich habe einige deutsche Freunde, ich bin Mitglied in drei Vereinen, wo nur Deutsch gesprochen wird. Also ich bin gezwungen, deutsch nicht nur zu sprechen, sondern auch gut zu sprechen :-)
Ich lese gerne, und das ist auch eine sehr hilfreiche Aktivität für mich.

6. Gibt es Hilfestellungen oder Angebote von der Uni?
An meiner Uni gibt es seit 2 Jahren Programme, die neue Ausländische Studenten in den ersten Tagen helfen. Das heißt "alte " Studenten stellen sich zur Verfügung, um die neuen verschiedene Behörden und wichtige Institutionen der Stadt zu zeigen. Hilfe beim Ausfüllen der Formulare, etwas Zeit zusammen verbringen wenn es geht. Was die Deutschkurse angeht, gibt es bist jetzt keine Möglichkeit, hier Deutsch zu lernen.
Wenn man unbedingt bei uns studieren will, muss man seine "DS" bzw. seine Mittelstufe II schon in der Tasche haben.

7. Hast du das Gefühl integriert zu sein? Wie ist das Verhältnis zu deutschen Kommilitonen?
Diese Frage ist nicht einfach zu beantworten. Denn für mich ist die Integration keine Einbahnstraße. Am Anfang des Studiums, waren wir insgesamt 4 Kameruner in meinem Semester. Deutsche Kommilitonen waren uns sehr distanziert gegenüber, trotz unsere Bemühungen uns anzunähern.
Die logische Folge war, dass wir meistens nur unter uns waren. Traurig ist das. Von meiner Vorklinik habe ich persönlich ehrlich gesagt keine gute Erfahrung mit dem deutschen Kommilitonen. Keiner wollte mich in seiner Gruppe haben wenn wir Physiopraktika hatten zum Beispiel. Ich musste mich durchsetzen, um Biochemie Protokoll mitzuschreiben, denn mein deutscher Kollege hatte kein Vertrauen, dass ich es schaffe. Noch peinlicher war es aber noch im ersten Semester, als wir die Vorlesungen besuchten. Nachdem ich einen Sitzplatz besetzt habe, musste ich fast immer damit rechnen, dass die ganze Reihe frei bleibt, weil die deutschen Kommilitonen demonstrativ keine Lust hatten, sich neben mich zu setzen.
Da wir Kameruner zumindest am Anfang nicht das Bild zeigen wollten, unter uns bleiben zu wollen, haben wir es vermieden, immer nebeneinander in den Vorlesung zu setzen. So mussten auch die drei anderen Landsmänner das gleiche Schicksal wie ich erleben! Meine Neugier ist langsam nach den ersten Klausurergebnissen bei den deutschen Kommilitonen entstanden. Aha, so schlecht waren wir doch nicht. Eine kamerunische Kommilitonin war besonders gut in Anatomie und Physio, da waren die Deutschen Kommilitonen ziemlich beeindruckt..
Der klinische Teil lief relativ besser ab. Ich hatte einige gute deutsche Freunde, und die Sprache war nicht mehr das größte Problem.
Ich habe mich inzwischen an die deutsche Art gewöhnt.

8. Hast du manchmal das Gefühl benachteiligt zu sein (Uni, Privatleben)?
Da könnte ich ein ganzes Buch Schreiben. Ich glaube einfach, dass Ausländer in Deutschland zu sein eine große Herausforderung bedeutet.
Ich habe ein Praktikum in Washington DC hinter mir. Ich muss sagen, ich wurde mit mehr Respekt behandelt als in Deutschland. Ich frage mich selber warum es den meisten Deutschen so schwer fällt, mit Ausländern zu leben. Das ist eine persönliche Beobachtung. Eine Wohnung Privat zu mieten ist unglaublich schwer für ein Ausländer.
An der Uni, merkte ich als Extrawache eine Benachteiligung bei der Verteilung der Dienste, man bekam einen Dienst, nur wenn kein Deutscher sich dafür interessiert hat!

9. Was schätzt du besonders an Deutschland? Was gefällt dir im Vergleich zu deiner Heimat eher weniger? Wie gehst du mit den kulturellen Unterschieden um?
Die Technik, die Modernisierung in allen Bereichen sind für mich auf jeden Fall als positiv anzusehen.
Die Hektik der Deutschen kann ich mittlererweile nicht gut leiden. Die Leute geraten ganz schnell in Stress, die Folge ist, dass es hier mehr psychisch Kranke gibt als in Kamerun.


10. Würdest du noch einmal hier studieren wollen? Möchtest du später in Deutschland bleiben?
Für die erste Frage, würde ich mir das gut überlegen. Ich bin mir einer Sache sicher. Ich hätte Medizin überall studiert, wo ich die Möglichkeit gehabt hätte. Ärztin zu werden ist mein Traum
Für immer hier zu bleiben wäre schade für mich. Einerseits sehe ich hier keine Zukunft für mich als ausländische Ärztin, es sei denn, dass die Bedingungen für Ausländer sich verbessern. Anderseits habe ich ganz andere Pläne. In Kamerun möchte ich auf jeden fall einmal arbeiten.

11. Welche Tipps zu diesem Thema möchtest du an nachfolgende Kommilitonen weitergeben?
Wie ich schon vorhin sagte, als Ausländer hier zu leben erfordert mehr als man sich vorstellen kann. Eine sehr starke Persönlichkeit ist hier erwartet. Man soll sein Ziel nicht vor Augen verlieren. Das ist wichtig. Und dazu kommt die Ausdauer bei der Arbeit, Immer fleißig arbeiten.
Man soll sich nicht über seine grammatikalischenen Fehlern schämen, sondern weiter den Mut haben zu sprechen, und offen für die Kritik zu bleiben. Kontakte suchen. Versuchen kann man immer ,wenn es nicht klappt, dann klappt es eben nicht, einfach woanders versuchen.


   
Autor(in): Mireille ([email protected])
  
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 5. Preise für engagierte Studierende und innovative Lehre

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Den mit 2.500 Euro dotierten Jörg Hogen-Students Award erhalten im Jahr 2007 die Wittener Studenten Janosch Dahmen und Julian Kricheldorff stellvertretend für das Projekt "Students Health Dialogue" (SHD). Seit 2004 engagieren sich im SHD Studierende der Medizin, Zahnmedizin, Pflegewissenschaft und Biowissenschaften gegen die dramatische Ausbreitung des HI-Virus in der Ukraine. Mehrmals pro Jahr reisen Studierende in die Ukraine, um speziell Jugendliche über AIDS und andere sexuell übertragbare Krankheiten aufzuklären. In der Ukraine stecken sich - nach dem südlichen Afrika und der Karibik - weltweit die meisten Menschen pro Jahr neu an, besonders Jugendliche. Der Preis ist nach einem 1997 überraschend verstorbenen Studenten und Doktoranden der Wirtschaftsfakultät benannt

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Der Peter Bartholmes-Teaching Award 2007 geht an Prof. Dr. Martin Schnell. Er erhält die mit 2.000 Euro dotierte Auszeichnung für sein Engagement in der ethischen Ausbildung in den Studiengängen Medizin und Pflegewissenschaft. Schnell hat Philosophie, Soziologie und Pädagogik in Bochum und New York studiert. An der Universität Witten/Herdecke hat er seit 2002 den Lehrstuhl für Ethik im Gesundheitswesen inne und vermittelt den angehenden Ärzten und Pflegewissenschaftlern sozial- und geisteswissenschaftliche Kompetenzen. Die Kommunikation im Patientengespräch, die Fragen um Abtreibung, Genforschung und Sterbehilfe - das sind die Themen, die Studierende in Witten vor ihrem Examen behandeln (müssen). Für sein überdurchschnittliches Engagement in diesem Teil der Ausbildung haben ihn Studierende vorgeschlagen. Der Name des Teaching Award ehrt den Gründungsprofessor des Instituts für Biochemie der UWH, der 1998 im Alter von 55 Jahren unerwartet verstarb.

Der Universitätsverein Witten/Herdecke e.V. vereint als Alumni-Organisation der UWH ehemalige Studierende aller Fakultäten. Mit den Awards wollen die Ehemaligen besondere Projekte und Lehrleistungen fördern und neue Generationen ermuntern, sich im Sinne der Grundwerte der Universität - nach Wahrheit streben, zur Freiheit ermutigen, soziale Verantwortung fördern - zu engagieren.

Quelle: idw - Informationsdienst Wissenschaft


   
Autor(in): Bernd Frye ([email protected])
  
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 6. Studienplatztausch: aktuelle Angebote

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Zahlreiche Studenten wechseln zumindestens einmal im Laufe des Studiums den Uni-Ort. In der Studienplatztausch-Börse von MEDI-LEARN finden sich mehr als 2.000 Angebote und Gesuche von tauschwilligen Kommilitonen. Die Studienplatztausch-Börse wurde neu programmiert und bietet zahlreiche neue Funktionen. Wir bieten euch an dieser Stelle aktuelle Anzeigen aus der Tauschbörse.

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 7. Cartoon der Woche: Zucker

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Autor(in): Daniel Lüdeling ([email protected])
  
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 8. Unispital Zürich - Gynäkologie, Geburtshilfe - Zürich

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Ob Famulatur, Krankenpflegepraktikum, PJ-Tertial oder Ausbildung zum Facharzt - immer wieder steht man als junger Mediziner vor der Frage Bin ich dort eigentlich gut aufgehoben? Wer vorab Informationen zur Tätigkeitsstelle herausbekommt, kennt meist jemanden, der dort schon einmal gearbeitet hat. Für alle anderen gibt es ab sofort die Klinikwahrheiten von MEDI-LEARN - eine interaktive Datenbank mit Bewertungen von Kliniken, aus der wir euch an dieser Stelle die Klinikwahrheit der Woche vorstellen wollen:

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Nr. der Bewertung:9051-480 (Hits: 67)
Autornickname:Zenon (Private Nachricht senden)
Klinik:Unispital Zürich
Stadt: Zürich
Fachrichtung:Gynäkologie, Geburtshilfe
Tätigkeit:PJ-Tertial
Zeitpunkt:2006
Chefarzt:Prof. Fink
Bundesland:CH-Zürich
  
Note Arbeitsklima:1 - sehr gut
Kommentar Arbeitsklima:Wie meist in der Schweiz: Gute Stimmung, nette Athmosphäre.
  
Note Weiterbildungsangebot:3 - befriedigend
Kommentar Weiterbildungsangebot:War zwar öfter was angeboten, aber so richtig zeit hatte man dafür nicht. War aber recht gut, wenn man es geschafft hat, hinzugehen.
  
Note Forschung:2 - gut
Kommentar Forschung:Ist eine Uniklinik, klar gibt es massenhaft Forschung. Aber als PJ-student macht man da ja nicht wirklich mit.
  
Note Zeit:2 - gut
Kommentar Zeit:Arbeitszeit sind schon 50h die Woche, normal für die Schweiz. Gerade Gebärsaaldienst (2Monate) ist anstrengend, weil man im Schichtsystem mitmacht. D.h. 7d 13h Tagdienst, dann 5d Wochenbett (Normalarbeitszeit), dann 7d 13h Nachtschicht, dann 7d kompensatorisch frei. Ist aber schon anstrengend. Dafür sieht man was.
Kommentar Bezahlung:Ca. 900 Franken/Monat. Weniger als woanders, und das in Zürich (teuer), aber man kommt damit aus.
  
Note Karriere:3 - befriedigend
Kommentar Karriere:Ist als grosse Uniklinik natürlich beliebt, wenig freie Stellen.
  
Note Ausbildung:2 - gut
Kommentar Ausbildung:Geburtshilfe sehr gut, man dürfte zwar nicht allzu viel selber machen (Ultraschall, Eintrittsuntersuchung, Austritte, Visiten auf Wochenbett, 2. Assistenz OP), aber meist überall zusehen, also in 2 Monaten so ca. 100 Geburten.
Gynäkologie leider weniger zu tun, viel Papierkram und Daten eingeben, öfter mal 2. Assistenz OP, dort wenig zu machen ausser Hakenhalten.
Poliklinik ist sehr zu empfehlen, man sieht viel und darf viel machen (TV-Ultraschall, ambulante Vorsorgeuntersuchung,...)
  
Note Betreuung:1 - sehr gut
Kommentar Betreuung:Alle sehr nett, freundlich bemüht. Gerade Geburtshilfe toll, weil man 2 Monate mit den gleichen Assistenten arbeitet. Auch OAs standen gerade dort immer für Fragen und Erklärungen bereit
  
Gesamtnote:2 - gut
Abschließender Kommentar:Gutes PJ, wäre schön gewesen, wenn man mehr hätte machen können, gerade praktisch/selbständig.

Redaktioneller Tipps


Wie werde ich eigentlich Facharzt für Gynäkologie, Geburtshilfe? Wie werde ich eigentlich Facharzt für Gynäkologie, Geburtshilfe? Auf dem Weg zum Facharzt für Gynäkologie, Geburtshilfe stellen sich viele Fragen im Hinblick auf die Anforderungen, die sich aus der Weiterbildungsordnung ergeben. Welche Pflichtfächer muss ich belegen? Wie lange dauert die Weiterbildung?

Im Interaktiven Weiterbildungsplaner der Deutschen Ärzte-Versicherung finden sich die Anforderungen auf dem Weg zum Facharzt für Gynäkologie, Geburtshilfe in übersichtlicher Form dargestellt, so dass ihr den Weiterbildungsweg gut durchdacht und mit hinreichender Übersicht bis hin zum großen Ziel der Facharztprüfung durchlaufen könnt.

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Autor(in): Redaktion MEDI-LEARN ([email protected])
  
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Klinikwahrheiten mit Gewinnspiel
  
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 9. Lachen ist gesund - Witz der Woche

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Eine Frau kommt in die Apotheke. 'Ich brauche Zyankali' Der Apotheker ganz erschüttert: 'Das kann ich ihnen nicht verkaufen!' Die Frau: 'Ich brauch's aber ganz dringend!!!' Der Apotheker: Nein, das geht nicht. Damit könnten sie sich ja umbringen!!!' Die Frau zieht ein Bild ihres Mannes aus der Tasche und legt es auf die Theke. Daraufhin der Apotheker: 'Ach, warum haben sie dennn nicht gleich gesagt, dass sie ein Rezept haben...

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 10. In den Foren gelauscht

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Mit mehr als 500 Beiträgen in der Woche findet man in den Diskussionsforen von MEDI-LEARN zu fast allen Themen den richtigen Gesprächspartner. In unserer Rubrik "Gelauscht" wollen wir Euch in der Onlinezeitung über einige der Diskussionsthemen auf dem Laufenden halten. Vielleicht findet Ihr das ein oder andere Thema, das Euch auch interessiert - ein Klick und Ihr seid mit dabei:

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 11. Zwischen den Zeilen "Die 80 wichtigsten Fälle aus der Biochemie"

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Titel: Fallbuch Biochemie
Autor(en): Brandenburger, Bajorat
Verlag: Georg Thieme Verlag
ISBN:9783131401915
Preis: Euro 22,95
Medizinlehrbuch


Unter einem Fallbuch Biochemie kann man sich auf den ersten Blick recht wenig vorstellen. Vor allem wenn man überlegt, welche Fälle wohl in der Biochemie „behandelt“ werden könnten. Auf den zweiten Blick oder mit einem Blick in das Fallbuch Biochemie aus dem Georg Thieme Verlag fällt dieses gar nicht mehr so schwer. Man erkennt sogar, wie eng die Biochemie mit der späteren Klinik verzahnt ist.
So wird zum Beispiel der Zusammenhang zwischen einem Frühgeborenen mit Atemnot bei Surfanct-Mangel mit Funktion und Aufbau von Phospholipiden übereingebracht oder die Atmungskette im Rahmen einer Blausäurevergiftung klinisch relevant dargestellt.

Das Buch der beiden MEDI-LEARN Dozenten Timo Brandenburger und Tido Bajorat ist in der Reihe Fallbücher im Georg Thieme Verlag erschienen. Die Reihe umfasst mittlerweile zahlreiche Bücher der klinischen, aber auch vorklinischen Ausbildung. Alle fußen auf dem gleichen Konzept: Zu Beginn wird man durch ein gut formuliertes und geschildertes Fallbeispiel in die Materie eingeführt. Sogleich folgen Verständnis- oder Wissensfragen, auf die man dann zunächst selbst Antworten suchen kann. Im Lösungsteil des Buches findet man dann ausführlichere und gut erklärende Antworten auf die Fragen, die meist in Satzform und nicht als Stichworte geschrieben wurden. Ergänzt wird die Darstellung durch einen prägnanten kurzen Lerntext, der das Wesentliche zur jeweiligen Krankheit nochmals gut zusammenfasst und die Lerneinheit aus Fallbeispiel, Verständnis- und Wissensfragen sowie Erläuterungen geschlossen abrundet.

Dieses Buch kann man aktiv-lernend oder auch passiv-wiederholend gut nutzen: Im Frage-Antwortspiel tastet man sich zunächst an den Sachverhalt heran und vertieft dann das Wissen durch den ergänzenden Lerntext und die Kommentierungen – ein durchdachtes didaktisches Konzept.

Darüber hinaus bieten die Fallbücher einen sehr guten Zugang über das innovative Inhaltsverzeichnis, das zunächst aufsteigend nach Reihenfolge im Buch die Fälle darstellt und danach diese nach Themen gruppiert. Über die zweit genannte Übersicht lässt sich sehr gut problemorientiert und vorbereitend auf Zwischenprüfungen im Medizinstudium lernen.

Im Fallbuch Biochemie werden auf 325 Seiten 80 Fallbeispiele zu folgenden Themen dargestellt:

1. Kohlenhydrate
2. Aminosäuren, Peptide, Proteine
3. Lipide
4. Nukleinsäuren
5. Hormone
6. Vitamine, Ernährung, Verdauung
7. Immunchemie
8. Subzelluläre Strukturen
9. Spurenelemente
10. Enzyme
11. Endoxidation: Atmungskette, Zitratzyklus
12. Blut
13. Organstoffwechsel

Last but not least bietet das ausführliche Sachverzeichnis schnellen Zugang beim Nachschlagen und Suchen eines bereits erarbeiteten Lerninhaltes.

Mit einem Ladenpreis von 22,95 € ist das Buch preislich äußerst studentenfreundlich konzipiert. Das Fallbuch Biochemie sollte in keiner Studentenbibliothek fehlen, da das Lernen mit den Fallbüchern nicht nur Spaß macht, sondern auch äußerst effizient gerade im Bezug auf mündliche Prüfungen ist.

   
Autor(in): Christian Weier ([email protected])
  
Im Fachbuchbereich findest du zahlreiche weitere Bücher rund um das Studium, oftmals auch mit kostenlosen Probekapiteln:
  

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 12. Impressum / Abofunktionen / Mitarbeit

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