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1. Editorial |
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Hallo,
Kaum ist das Physikum vorbei, beginnen die Eifrigsten unter uns Medizinstudenten schon die Suche nach einer Doktorarbeit. Früher oder später stellt sich jeder von uns die Frage: Will ich einen Titel? Und wenn ja, was will ich investieren? Der Titel kostet einen mehr oder weniger großen Haufen Arbeit. Aber die Mediziner haben bekanntlich den Vorteil, dass sie schon während des Studiums mit der Dissertation beginnen können. Welche Wahl Linda Vilz getroffen hat, lest ihr in dieser Ausgabe der Onlinezeitung.
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Weiter gibt es folgende Beiträge:
Die Universität Witten/Herdecke erhöht die Zahl der Studienplätze im Fach Humanmedizin. Damit steigen auch die Chancen für Studieninteressierte, die sich für das Sommersemester 2008 noch bis zum 31. August 2007 bewerben können.
Das Buch „Innere Medizin“ aus der Reihe Fallbuch des Georg Thieme Verlages ist ein interessantes und neuartiges Lernmittel. Das Buch möchte den Studenten der Klinik damit vor allem problemorientiert und praktisch die 150 wichtigsten Fälle der Inneren Medizin näher bringen. Christian Weier hat das Buch für uns rezensiert.
Inzwischen ist klar, komplementäre Medizin liegt im Trend und ihre Bedeutung wächst vor allem im Tourismus. Folgerichtig fand die 3. nationale Branchenkonferenz mit dem Thema „Wirtschaftsfaktor Komplementär- und Alternativmedizin: Chancen, Grenzen, Standards“ auch im Ostseebad Warnemünde statt. Jonathan Eggers berichtet über die "neuen Wege zum Erfolg".
Viel Spaß bei der Lektüre wünschen euch,
Angelika, Jens und Christian
Redaktion MEDI-LEARN
Der Blick in die Zukunft: In der nächsten Ausgabe der Onlinezeitung lest
ihr am 28.08.2007:
o Famulaturbericht Tokyo
o Mehr Stellen für Mediziner-Nachwuchs
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selbstverständlich kostenlos.
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von 10:30 Uhr bis 15:30 Uhr. Natürlich seid Ihr zum Mittagessen
eingeladen. Ihr solltet aus dem Raum Köln kommen und Lust haben, während
des Seminars selbst aktiv zu werden.
- Anmeldung unter:
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Kaum ist das Physikum vorbei, beginnen die Eifrigsten unter uns Medizinstudenten schon die Suche nach einer Doktorarbeit. Früher oder später stellt sich jeder von uns die Frage: Will ich einen Titel? Und wenn ja, was will ich investieren? Von den wenigen Ausnahmen einmal abgesehen, die das nötige Kleingeld und das „Gewissen“ haben, sich ihren Rang zu erkaufen oder von Papa schreiben zu lassen, sollte man sich im Klaren darüber sein: Der Titel kostet einen mehr oder weniger großen Haufen Arbeit. Aber wir Mediziner haben bekanntlich den Vorteil, dass wir schon während des Studiums mit der Dissertation beginnen können.
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Ich persönlich gehörte nicht zu den allerersten, die sich sofort nach einer Doktorarbeit umschauten. Allerdings hielt ich der innerlichen Unruhe, die Erfahrungsberichte von Kommilitonen über ihre „Diss“ in mir erzeugten, nicht lange stand. Schließlich kann ja immer mal was schief gehen und wenn man früh anfängt, bleibt möglicherweise etwas Spielraum übrig. So begann ich gegen Ende des 2. klinischen Semesters, über meinen möglichen Titel nachzudenken. Bald standen zwei Dinge für mich fest: Titel ja, dafür aussetzen nein. Alles andere war offen.
Je mehr Informationen, desto besser Wie sollte ich nun an ausstehende Arbeiten kommen? Worauf sollte bei der Auswahl achten? Ich interviewte also erst einmal sämtliche Mitstudenten, von denen ich wusste, dass sie bereits ihre Dissertation begonnen hatten. Dabei interessierte mich besonders, was für eine Art von Arbeit sie machten, wo sie sie machten und wie zufrieden sie dort waren. Ich achtete auf Aushänge in den Kliniken, fragte bei Ärzten während Famulaturen oder Untersuchungskursen nach, ging zu einzelnen Oberärzten (oder deren Sekretärinnen) und schrieb haufenweise E-Mails.
Langsam wurden meine Vorstellungen greifbar
Die Ausbeute war nicht schlecht. Zwar antworteten einige erst gar nicht auf meine Anfragen, dennoch zeigte sich, dass die Mehrheit der Oberärzte durchaus daran interessiert ist, Doktorarbeiten zu vergeben. Schließlich haben sie ja auch etwas davon. Ich machte also Termine für persönliche Gespräche aus, hörte zu, redete und stellte Fragen. Mein Motto: je mehr Information, desto besser. Nach Möglichkeit sprach ich auch noch mit zweiten oder dritten Personen (z.B. anderen Doktoranden aus der Arbeitsgruppe). Eine Entscheidung treffen wollte ich erst, wenn das Spektrum breiter und mein Blick für die Sache klarer würde. Langsam wurden meine Vorstellungen greifbar: Etwas Experimentelles? Nein. Die meisten Doktorväter erwarteten ein bis zwei Urlaubssemester, was für intensives naturwissenschaftliches Arbeiten sicherlich sinnvoll ist. Man arbeitet sehr speziell und bekommt unter Umständen beeindruckende Ergebnisse. Einige boten auch Arbeiten ohne Aussetzen an, schließlich muss man ja nicht jede Vorlesung besuchen und den Nebenjob kann man damit vielleicht auch noch vereinbaren. Da ich aber nicht unbedingt eine universitäre Karriere anstrebe und meine Frustrationstoleranz und Geduld diesen Anforderungen wahrscheinlich nicht gewachsen wäre, entschied ich mich dagegen. Eine klinische Studie? Schon eher. Eine Freundin von mir machte eine solche. Bei den prospektiven Studien läuft man aber leider häufig Gefahr, auf einmal nicht mehr genügend Patienten zu haben, beispielsweise wenn es um das Erproben neuer Medikamente geht. Patienten ziehen um oder wohnen zu weit entfernt, sind nicht mehr auffindbar oder versterben. Oft sind die neuen Medikamente den Kliniken zu teuer und noch viele weitere Hürden stehen vor einem. Dafür hat man in der Regel aber Patientenkontakt, was meist ein abwechslungsreiches Arbeiten bedeutet.
Die Wahl ist getroffen Also eine rückblickende Studie? Das hieße dann Akten, Akten und nochmals Akten. Und natürlich Statistik, man will ja schließlich etwas auswerten. Die Probleme hier: Oft fehlen Dokumente, Schriften sind nicht entzifferbar und man benötigt ordentlich Sitzfleisch und einen langen Atem. Vorteile sind die Überschaubarkeit und die relativ individuelle Zeiteinteilung, denn die Akten laufen ja nicht weg. Überschaubar sollte es schon sein, doch Patienten sehen wollte ich auch. Außerdem kam es mir sehr darauf an, dass mein Betreuer/Doktorvater in spe und ich auf einer Wellenlänge sind und dass er eine relativ genaue Vorstellung von dem Projekt hat. Nach Möglichkeit sollte er auch schon einige Erfahrung mit Doktoranden haben, denn ohne gute Betreuung macht das spannendste Thema irgendwann keinen Spaß mehr. Frustrierend wäre auch, wenn die Arbeit infolge mangelnder Planung nicht ausreicht oder einfach im Sande verläuft. Wie man leicht sieht: Überall gibt es Vor- und Nachteile. Meine Entscheidung fiel schließlich auf eine retrospektive Datenerhebung mit klinischer Nachuntersuchung und Referenzpathologie. Bis auf Experimente bietet sie von allem etwas. Das Thema ist speziell, aber interessant, mein Doktorvater ist für jegliche Fragen offen, kompetent und sehr nett – und das nicht im Sinne von adrett mit Besenstiel im Rücken, sondern locker und witzig. Das schafft ein gutes Klima, auch wenn es mal nicht so gut läuft. Es ist wichtig, sich diesen Schritt gründlich zu überlegen.
Ein bisschen Glück gehört dazu Doch auch bei bester Planung: Letztlich steht man immer vor etwas ganz Neuem und Großem, dessen Ende man unmöglich absehen kann, egal, wie gut man vorbereitet ist. Wie der berühmte Ochs vorm Berg, wenn man so will. Informieren kann und sollte man sich, aber es gehört auch immer ein bisschen Glück dazu.
Bei Problemen nicht gleich die Flinte ins Korn werfen
Ob alles so klappt wie geplant, hängt nun mal von vielen verschiedenen Faktoren ab. Größere oder kleinere Schwierigkeiten wird es immer geben, da braucht man sich keine Illusionen zu machen. Wenn man sich erst einmal entschieden hat, sollte man es nach Möglichkeit auch durchziehen und bei auftretenden Problemen nicht gleich die Flinte ins Korn werfen. Denn wenn man an diesem Punkt nicht aufgibt, hat man es schon fast geschafft!
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| Autor(in): Linda Vilz ([email protected]) |
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Die Universität Witten/Herdecke (UWH) erhöht die Zahl der Studienplätze im Fach Humanmedizin. Beginnend mit dem Sommersemester 2008 nimmt die Fakultät für Medizin pro Jahr bis zu 80 Bewerber auf. Bisher war die Zahl der Erstsemester auf 42 begrenzt. Mit der Erhöhung steigen auch die Chancen für aktuelle Studieninteressierte, die sich für das Sommersemester 2008 noch bis zum 31. August 2007 bewerben können.
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Im Durchschnitt der vergangenen Jahre haben sich 600 bis 700 junge Menschen jährlich um einen Studienplatz Humanmedizin an der Universität Witten/Herdecke beworben. Im Rekordjahr 2005 zählte die Wittener Fakultät für Medizin sogar 1200 Bewerbungen. "Häufig mussten wir sehr vielen Bewerbern eine Absage erteilen, die wir eigentlich gerne genommen hätten", sagt PD Dr. Martin Butzlaff, Dekan der Wittener Fakultät. "Bei mehr Neueinschreibungen können wir auch mehr Schulabgänger aufnehmen, die von ihrem Engagement und ihrem Fähigkeiten sehr gut zu uns passen."
Entgegen den Planungen aus dem Frühjahr, als eine deutliche Erhöhung der Studienbeiträge diskutiert wurde, bleiben die Beiträge nahezu konstant. Sie werden ab dem Sommersemester 2008 für Neuimmatrikulierte in der Humanmedizin von 420 Euro auf 450 Euro pro Monat angepasst. Dabei handelt es sich um die erste Erhöhung seit drei Jahren. Für die bereits eingeschriebenen Studierenden haben die bisherigen Tarife Bestand. Universitätsweit und auch für künftige Studierende gilt nach wie vor der so genannte Umgekehrte Generationenvertrag, wonach die Studienbeiträge nicht nur während, sondern auch nach dem Studium an die Universität entrichtet werden können.
Im Rahmen dieses bundesweit einmaligen Modells, das vor zwölf Jahren von Wittener Studierenden entwickelt worden ist, müssen Studierende erst dann bezahlen, wenn sie im Beruf stehen und über ein ausreichendes Einkommen verfügen. Die Absolventen, die diese einkommensabhängige Späterzahlung wählen, finanzieren somit die Ausbildung der jüngeren Studierenden mit. Diese Konstellation - alt unterstützt jung - stand Pate beim Namen Umgekehrter Generationenvertrag. Das Engagement der Familie Droege und anderer Förderer, die seit dem Juni eine Umwandlung der UWH in eine Stiftungsuniversität ermöglichen, geben der Universität den notwendigen Spielraum für die Fortführung dieser sozialverträglichen Regelung.
Als Ergänzung der Zuwendungen von Spendern und Sponsoren strebt die UWH mit der Erhöhung der Studierendenzahlen in der Humanmedizin auch höhere eigene Einnahmen an. Dekan Martin Butzlaff: "Da wir aber unser anerkannt hohes Ausbildungsniveau auf jeden Fall beibehalten und weiter investieren, bedeutet eine Verdoppelung der Studienplätze bei weitem keine Verdoppelung unserer Erträge."
Die UWH ist nach wie vor die einzige private Hochschule in Deutschland, die ein eigenständiges Medizinstudium anbietet. Zu den Kernpunkten des Wittener Studiums gehört eine hervorragende Betreuungsrelation zwischen Studenten und Dozenten, der konsequente Praxisbezug des Studiums, die Förderung von Studienaufenthalten im Ausland durch feste Kooperationen (z.B. mit dem Metro Health Center der Case Western Reserve University, Cleveland, Ohio), sowie ein deutschlandweit einmaliges integriertes Curriculum zu ärztlichen Basiskompetenzen wie Kommunikation, Wissenschaftlichkeit, Medizin-Ethik und Gesundheitsökonomie.
Die Qualität der Wittener Medizinerausbildung schlägt sich auch in den Prüfungsergebnissen der Studierenden nieder. Erst vor wenigen Wochen haben die Wittener Teilnehmer beim neukonzipierten Zweiten Abschnitt der Ärztlichen Prüfung am besten abgeschnitten. An der, wegen ihrer enormen Stoff-Fülle, "Hammer-Examen" genannten bundeseinheitlichen Prüfung hatten Examenskandidaten der 36 deutschen Medizinfakultäten teilgenommen. Der Studiengang beweist seine Stärken nicht zuletzt in den praktischen und sozialen ärztlichen Fähigkeiten: Rankings und Leistungsvergleiche (u.a. des Centrums für Hochschulentwicklung und der Wochenzeitung "Die Zeit" aus dem Jahr 2006) zeigen, dass die Wittener Fakultät besonders in den Bereichen Betreuung der Studierenden, Studiensituation und Vorbereitung auf das Berufsleben bundesweit eine Spitzenposition einnimmt.
Quelle: idw - Informationsdienst Wissenschaft
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| Autor(in): Bernd Frye ([email protected]) |
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| 4. Zwischen den Zeilen
"Die 65 wichtigsten Fälle aus dem Alltag der Psychiatrie"
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| Titel: |
Fallbuch Psychiatrie |
| Autor(en): |
Becker-Pfaff, Engel |
| Verlag: |
Georg Thieme Verlag |
| ISBN: | 9783131401816 |
| Preis: |
Euro 19,95 |
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Wie wird aus einem 38jährigen Mann mit Rückschmerzen und multiplen Behandlungsversuchen oder einer 18jährigen Patientin mit verschiedensten Schnittwunden ein Fall für die Psychiatrie? Das Fallbuch Psychiatrie verrät genau dies und darüber hinaus stellt es eindrücklich Fälle des psychiatrischen Alltags dar.
Mit dem Fallbuch Psychiatrie ist jeder Student optimal auf Testate oder den mündlichen Teil des Hammerexamens vorbereitet. Erschienen ist das Buch in der gleichnamigen Reihe des Georg Thieme Verlages. Die Reihe umfasst mittlerweile zahlreiche Bücher der klinischen, aber auch vorklinischen Ausbildung. Alle fußen auf dem gleichen Konzept: Zu Beginn wird man durch ein gut formuliertes und geschildertes Fallbeispiel in die Materie eingeführt. Sogleich folgen Verständnis- oder Wissensfragen, auf die man dann zunächst selbst Antworten suchen kann. Im Lösungsteil des Buches findet man dann ausführlichere und gut erklärende Antworten auf die Fragen, die meist in Satzform und nicht als Stichworte geschrieben wurden. Ergänzt wird die Darstellung durch einen prägnanten kurzen Lerntext, der das Wesentliche zur jeweiligen Krankheit nochmals gut zusammenfasst und die Lerneinheit aus Fallbeispiel, Verständnis- und Wissensfragen sowie Erläuterungen geschlossen abrundet.
Dieses Buch kann man aktiv-lernend oder auch passiv-wiederholend gut nutzen: Im Frage-Antwortspiel tastet man sich zunächst an den Sachverhalt heran und vertieft dann das Wissen durch den ergänzenden Lerntext und die Kommentierungen – ein durchdachtes didaktisches Konzept.
Darüber hinaus bieten die Fallbücher einen sehr guten Zugang über das innovative Inhaltsverzeichnis, das zunächst aufsteigend nach Reihenfolge im Buch die Fälle darstellt und danach diese nach Themen gruppiert. Über die zweit genannte Übersicht lässt sich sehr gut problemorientiert und vorbereitend auf Zwischenprüfungen im Medizinstudium lernen.
Im Fallbuch Psychiatrie werden auf 204 Seiten 65 Fallbeispiele zu folgenden Themen dargestellt:
1. Allgemeines
2. Organische begründbare Störungen
3. Affektive Störungen
4. Angst- und Zwangsstörungen
5. Belastungsstörungen
6. Persönlichkeitsstörungen
7. Sonstige Verhaltensstörungen
8. Psychosen aus dem schizophrenen Formenkreis
9. Psychosomatik
10. Demenz
11. Sucht
Last but not least bietet das ausführliche Sachverzeichnis schnellen Zugang beim Nachschlagen und Suchen eines bereits erarbeiteten Lerninhaltes.
Mit einem Ladenpreis von 19,95 € ist das Buch preislich äußerst studentenfreundlich konzipiert. Das Fallbuch Psychiatrie sollte in keiner Studentenbibliothek fehlen, da das Lernen mit den Fallbüchern nicht nur Spaß macht, sondern auch äußerst effizient gerade im Bezug auf mündliche Prüfungen ist.
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| Autor(in):
Christian Weier ([email protected]) |
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| Im Fachbuchbereich findest du zahlreiche weitere Bücher rund um das Studium, oftmals auch mit kostenlosen Probekapiteln: |
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| Autor(in): MEDI-LEARN ([email protected]) |
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6. Neue Wege zum Erfolg Ergebnisse der 3. nationalen Branchenkonferenz
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Inzwischen ist klar, komplementäre Medizin liegt im Trend und ihre Bedeutung wächst vor allem im Tourismus. Folgerichtig fand diese Konferenz mit dem Thema „Wirtschaftsfaktor Komplementär- und Alternativmedizin: Chancen, Grenzen, Standards“ auch im Ostseebad Warnemünde unter der Schirmherrschaft von Dr. Harald Ringstorff (Ministerpräsident des Landes Mecklenburg-Vorpommern) statt. Geladen waren Fachleute und Unternehmer aus Medizin und Wirtschaft. Ehrengast war Prof. D. Natsagdorj für traditionelle mongolische Medizin.
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In Mecklenburg-Vorpommern hat man rechtzeitig das wirtschaftliche Potential des neuen Gesundheitstourismus erkannt: Nach Aussage des Ministerpräsidenten sind seit 1990 ca. 1,7 Milliarden Euro investiert worden. Neben dem Ausbau von Kureinrichtungen wurde besonderer Wert auf Innovationen gelegt. Forschung und Entwicklung, aber auch Firmengründungen in den Bereichen Biotechnologie,
Medizintechnik sowie in der Pharma- und Kosmetikindustrie wurden Unterstütz. Die nationale Branchenkonferenz möchte darauf aufbauend die Bedeutung der Marke „MV tut gut“ stärken und nachhaltiges Wachstum ermöglichen.
Wen wundert’s noch, dass Wellness heute in der Gesundheitswirtschaft von zentraler Bedeutung ist: Die Komplementärmedizin ist bekannt für ihren positiven Effekt auf die Gesundheit bei wenig Nebenwirkungen. Bei vergleichsweise niedrigem Kostenaufwand für das Gesundheitssystem und umweltfreundlichen Verfahren und Materialien bietet sie gesundheitliche, wirtschaftliche und ökologische Nachhaltigkeit. Die Vielfältigkeit der Anwendungen soll sicherstellen, dass jedem Gast ein attraktives Angebot gemacht werden kann. Allerdings liegen in der Heterogenität auch Risiken: Wer sichert die Wirksamkeit der Methoden, wer die Behandlungsqualität, wer behält den Überblick? Da sich die Universitäten in Deutschland schwer tun, die Komplementärmedizin als Fachrichtung zu lehren, suchen Politik und Wirtschaft nach praktikablen Lösungen. Die med. Fakultät der Universität Rostock hat bereits eine Professur für Komplementärmedizin eingerichtet, die anderen Universitäten werden gleiches tun (müssen), um nicht den Anschluss zu verlieren. Es ist wahrscheinlich nur noch eine Frage der Zeit, bis beispielsweise Akupunktur in der Klinik gelehrt wird.
Als Ergebnis der Branchenkonferenz konnten Lösungsansätze für aktuelle Probleme aufgezeigt werden. Diskussionen standen dabei im Vordergrund, nicht Meinungsmache. Gerade deshalb war sich die Mehrheit der Teilnehmer schlussendlich einig: Die Integration komplementär- und alternativmedizinischer Verfahren in das konventionelle Medizinsystem kann sogar Kosteneinsparungen im Gesundheitswesen bewirken. Die wissenschaftliche Beleglage hinsichtlich Wirksamkeit und Nebenwirkungen ist bei vielen komplementärmedizinischen Verfahren wesentlich besser, als von der Öffentlichkeit und insbesondere den Akteuren im Gesundheitswesen wahrgenommen wird.
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Das SEIRIN®-Akupunktur-Special
Dieser Artikel ist Teil des Themenspecials rund um den Bereich
Akupunktur, den wir euch in Kooperation mit 3B Scientific und SEIRIN in
den kommenden Monaten ausführlich vorstellen. |
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| Autor(in): Jonathan Eggers ([email protected]) |
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| Autor(in): Redaktion MEDI-LEARN ([email protected]) |
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| Autor(in): Daniel Lüdeling ([email protected]) |
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Neue Skripte erschienen!
Anatomie, Physiologie und Biochemie jetzt verfügbar |
| Die Fächer Chemie, Physik, Biologie und Psychologie sowie der Einführungsband sind bereits erschienen.
Nun sind auch die neuen Bände Biochemie, Physiologie und Anatomie komplett verfügbar. Die brandneuen Skripte findet ihr jetzt in unserem Shop. |
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| 9. Herzchirurgische Intensivstation am Augustinum - Anästhesiologie - München
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Ob Famulatur, Krankenpflegepraktikum, PJ-Tertial oder Ausbildung zum Facharzt - immer wieder steht man als junger Mediziner vor der Frage Bin ich dort eigentlich gut aufgehoben? Wer vorab Informationen zur Tätigkeitsstelle herausbekommt, kennt meist jemanden, der dort schon einmal gearbeitet hat. Für alle anderen gibt es ab sofort die Klinikwahrheiten von MEDI-LEARN - eine interaktive Datenbank mit Bewertungen von Kliniken, aus der wir euch an dieser Stelle die Klinikwahrheit der Woche vorstellen wollen:
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| Nr. der Bewertung: | 9051-167 (Hits: 175) |
| Autornickname: | lelf (Private Nachricht senden) |
| Klinik: | Herzchirurgische Intensivstation am Augustinum |
| Stadt: | 81375 München |
| Fachrichtung: | Anästhesiologie |
| Tätigkeit: | Famulatur |
| Zeitpunkt: | 2006 |
| Chefarzt: | Prof. Klaus Peter |
| Bundesland: | D-Bayern |
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| Note Arbeitsklima: | 1 - sehr gut |
| Kommentar Arbeitsklima: | Arbeitsklima durchweg sehr gut.
Sehr kollegiales Verhältnis auch zu den Oberärzten. Top kompetente Schwesern und Pfleger. Zusammenfassend funktioniert auf dieser Station das Personal als Team ! So wie es sein soll. Absolut Top ! |
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| Note Weiterbildungsangebot: | 2 - gut |
| Kommentar Weiterbildungsangebot: | Angebote seitens der Uni vorhanden. Wöchentliche Fortbildungen können besucht werdn sofern Interesse besteht.
keine Pflichtveranstaltungen |
| Kommentar Forschung: | k.A. |
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| Note Zeit: | 1 - sehr gut |
| Kommentar Zeit: | Je nach Belegung mit Famulanten oder PJ\\\'lern - Absprache möglich ( Frühdienst / Spätdienst)
In der Summe nicht mehr als 35h / Woche - Wochenenddienste möglich, dafür unter der Woche frei. |
| Kommentar Bezahlung: | Frühstück bzw. Brunch jeden Tag incl. |
| Kommentar Karriere: | k.A. |
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| Note Ausbildung: | 1 - sehr gut |
| Kommentar Ausbildung: | Stationsärzte und Oberärzte waren sehr bemüht die Maßnahmen und Therapien zu erklären bzw. haben sich immer auch währen den Visisten ausreichend Zeit genommen. |
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| Note Betreuung: | 1 - sehr gut |
| Kommentar Betreuung: | Oberarzt / Stationsarzt
Fragen konnten an jeden gerichtet werden. Die Betreuung war erstklassig. |
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| Gesamtnote: | 1 - sehr gut |
| Abschließender Kommentar: | Alles in Allem super Location für Pj oder Famulatur. Vor allem das Team überzeugt. Da es sich um eine Herz´chir. Intensiv handelt ist das Spektrum etwas begrenzt. Wer Untersuchen und Intensivtherapie lernen will -> Top.
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Redaktioneller Tipps
Wie werde ich eigentlich Facharzt für Anästhesiologie?
Auf dem Weg zum Facharzt für Anästhesiologie stellen sich viele Fragen im Hinblick auf die Anforderungen, die sich aus der Weiterbildungsordnung ergeben. Welche Pflichtfächer muss ich belegen? Wie lange dauert die Weiterbildung?
Im Interaktiven Weiterbildungsplaner der Deutschen Ärzte-Versicherung finden sich die Anforderungen auf dem Weg zum Facharzt für Anästhesiologie in übersichtlicher Form dargestellt, so dass ihr den Weiterbildungsweg gut durchdacht und mit hinreichender Übersicht bis hin zum großen Ziel der Facharztprüfung durchlaufen könnt.
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Fallbuch Anästhesie,Intensiv- und Notfallmedizin
95 Fälle aus der Anästhesie, Intensivmedizin und Notfallmedizin. Fall für Fall können Sie die Vorgehensweise des Arztes am konkreten Patientenbeispiel üben: - Training von fall- und problemorientiertem Vorgehen,
- Training in der Befundung von Bildmaterial,
- viele nützliche Tipps aus der Praxis. Keine Angst mehr vor dem Einstieg in den Stationsalltag!
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Bevor ein neues Medizinprodukt auf den Markt gebracht werden kann, muss dessen biologische Verträglichkeit nachgewiesen werden. Das Fraunhofer IGB ist auch mit seinem dreidimensionalen Hautmodell, einem organähnlichen In-vitro-Gewebemodell für diese Prüfung akkreditiert. Ebenso geeignet ist das Hautmodell für Untersuchungen von Chemikalien nach der neuen EU-Chemikalienverordnung REACH. In beiden Fällen hilft es, Tierversuche zu vermeiden.
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Bevor Kontaktlinsen, Dialysegeräte, Herzkatheter oder resorbierbares chirurgisches Nahtmaterial auf den europäischen Markt kommen, muss der Hersteller mit der CE-Kennzeichnung nachweisen, dass die Produkte sicher sind. Ein wichtiges Kriterium für die CE-Kennzeichnung von Medizinprodukten ist deren biologische Verträglichkeit. Sie muss in entsprechenden Prüfungen nachgewiesen werden. Um die Zahl der Tierversuche zu reduzieren, sind hierfür auch Ersatzmethoden zugelassen: Die Verträglichkeit kann an Zelllinien oder einfachen Zellkulturen im Labor (in vitro) überprüft werden. Die Aussagekraft der Prüfungen mit einfachen Zellkulturen ist aber eingeschränkt, da Körpergewebe wie z. B. die Haut aus verschiedenen Zelltypen besteht, die untereinander und mit dem Medizinprodukt in Wechselwirkung treten.
Das Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB in Stuttgart bietet in seinem akkreditierten Prüflabor die Prüfung der biologischen Verträglichkeit von Medizinprodukten nach der Norm DIN EN ISO/IEC 10993-5 an Zelllinien, primären Zellen und auch einem patentierten dreidimensionalen Hautmodell an. "Unser Hautmodell ist das erste zertifizierte In-vitro-Testsystem, das wie komplexes menschliches Gewebe aufgebaut ist" sagt Professor Heike Mertsching, Abteilungsleiterin Zellsysteme am Fraunhofer IGB, stolz. Die künstliche Haut am Fraunhofer IGB wird aus menschlichen Zellen aufgebaut und besitzt genau wie das natürliche Vorbild Unterhaut (Dermis) und Oberhaut (Epidermis) - letztere mit ihrem typischen mehrschichtigen Aufbau. Selbst die Hornschicht wird ausgebildet. "Dies ist wichtig, weil sie die Funktion einer Barriere übernimmt und manche Substanzen daran hindert, tiefer in die Haut einzudringen" erklärt Dr. Michaela Weimer, die das Hautmodell aufgebaut und immer weiter verfeinert hat.
Um die biologische Verträglichkeit oder die Toxizität zu prüfen, bestimmen die Wissenschaftler am IGB Vitalität und Aktivität der Zellen, weisen Entzündungsmediatoren nach und untersuchen, ob das Prüfmaterial die Morphologie der Zellen schädigt. Auch molekularbiologische Methoden werden eingesetzt, wie z. B. das Monitoring der Zellproliferation und der Zelldifferenzierung auf Proteinebene.
Die künstliche Haut kann aber genauso gut für Voruntersuchungen der Toxizität von Chemikalien eingesetzt werden: Schädigt die zu testende Substanz die Hautzellen, wird dies innerhalb von Minuten anhand einer chemischen Reaktion nachgewiesen. Das Hautmodell hilft so, Tierversuche zu vermeiden. Denn mit Inkrafttreten der neuen EU-Chemikalienverordnung REACH am 1. Juni 2007 (Registration, Evaluation and Authorization of Chemicals - Meldung, Bewertung und Zulassung von Chemikalien) müssen Hersteller und Importeure die Wirkungen von Chemikalien auf die menschliche Gesundheit untersuchen. Betroffen sind auch fast 30 000 Altchemikalien, die seit Jahrzehnten verkauft werden, aber bisher nur unzureichend untersucht sind. Damit die Zahl der Tierversuche nicht unnötig steigt, sieht REACH unter anderem ausdrücklich auch alternative Tests an Zellkulturen (in vitro) für die Überprüfung der Toxizität vor.
Vorteil der standardisierten IGB-Haut ist, dass die Gegebenheiten menschlicher Haut genau und reproduzierbar nachgestellt werden können. "Die Ergebnisse, die wir bei der Prüfung von Chemikalien, Medizinprodukten oder Kosmetika erhalten, sind viel aussagekräftiger als Versuche mit Mäusen, deren Hautstruktur ganz anders ist", sagt Michaela Weimer. "Zudem sind In-vitro-Tests kostengünstiger als Tierversuche und liefern schneller Ergebnisse", weiß die Expertin.
Quelle: idw - Informationsdienst Wissenschaft
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| Autor(in): Dr. Claudia Vorbeck ([email protected]) |
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