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1. Editorial |
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Hallo,
auf der Homepage der Ruhr-Uni-Bochum hat Anna Christow gelesen, dass in Zusammenarbeit mit dem Herzzentrum in Bad Oeynhausen eine Famulatur in Japan angeboten wurde. Nach kurzem Zögern hat sie sich jedoch direkt beworben und wurde zwei Wochen später zum Vorstellungsgespräch bei Prof. Minami eingeladen. Welche Eindrücke sie aus dem Itabashi Hospital in Tokyo mitbrachte, lest ihr in der neuen Ausgabe der Onlinezeitung.
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Weiter gibt es folgende Beiträge:
Studiengebühren in Höhe von 500 Euro pro Student füllen seit diesem Sommersemester zusätzlich die Kassen der Universitätsinstitute. Wie die Gelder effizient für die Verbesserung der studentischen Ausbildung eingesetzt werden können, zeigt die erfolgreiche Arbeit der Studiengebührenkommission der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg. Dr. Annette Tuffs berichtet.
Zahlreiche Studenten wechseln zumindestens einmal im Laufe des Studiums den Uni-Ort. In der Studienplatztausch-Börse von MEDI-LEARN finden sich mehr als 2.000 Angebote und Gesuche von tauschwilligen Kommilitonen.
Ärztemangel ist ein vieldiskutiertes Thema in Deutschland: Eine gemeinsame Studie der Bundesärztekammer (BÄK) und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) spricht von 40.000 Medizinern, die bis 2010 in Ruhestand gehen. Eine flächendeckende ambulante Versorgung, so die oft geäußerte These, sei dann nicht mehr zu gewährleisten. Kai Uwe Bohn ging der Sache nach.
Viel Spaß bei der Lektüre wünschen euch,
Angelika, Jens und Christian
Redaktion MEDI-LEARN
Der Blick in die Zukunft: In der nächsten Ausgabe der Onlinezeitung lest
ihr am 04.09.2007:
o Neurologie-Famulatur in Salzburg
o Krebszellen schlagen zurück
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Über die Homepage der Ruhr-Uni-Bochum habe ich gesehen, dass eine Famulatur in Japan angeboten wurde in Zusammenarbeit mit dem Herzzentrum in Bad Oeynhausen. Nach kurzem zögern habe ich mich jedoch direkt beworben und wurde zwei Wochen später zum Vorstellungsgespräch bei Prof. Minami eingeladen.
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Nach weiteren zwei Wochen bekam ich dann den Bescheid, dass ich mit einer anderen Studentin zusammen nach Tokyo fliegen durfte. Wir mussten uns lediglich um den Flug kümmern, alles Weitere wurde vom Sekretariat der Herzchirurgie des Herz- und Diabeteszentrum in Bad Oeynhausen organisiert und uns zugeschickt.
Für die Unterbringung und alles andere in Japan wurde von der Nihon University gesorgt.
Nach dem langen Flug kamen wir am Flughafen Narita in Tokyo an und wurden schon von einem freundlichen Japaner, der sich später als unser Oberarzt herausstellte, abgeholt.
Er brachte uns direkt zu unseren Appartements, wo wir uns die ersten beiden Tage erstmal etwas akklimatisieren konnten. Wir fingen direkt mit der Erkundung der Stadt an und waren sehr schnell beeindruckt von der Freundlichkeit, mit der uns die Menschen begegneten.
Ich war sofort begeistert von Japan. Die Kultur, die Sehenswürdigkeiten und die Menschen haben mich sehr beeindruckt.
Am Montag früh ging es dann für uns los. Wir wurden von einem deutschsprachigen Assistenzarzt von unseren Appartements abgeholt. Er hat uns geholfen bei dem für uns sonst unmöglichen Vorhaben ein Monatsticket zu kaufen und hat uns gezeigt, wie wir ins Krankenhaus fahren müssen.
Viele Japaner die man auf der Strasse nach dem Weg oder sonstigem fragt, können kein englisch, so dass wir ohne den sehr netten Assistenzarzt das Krankenhaus wohl nie gefunden hätten.
Zwei Wochen lang waren wir im Itabashi Hospital in der Herzchirurgie und durften bei vielen Herz-OPs dabei sein, ab und zu auch assistieren.
Einen geregelten Stationsalltag hatten wir jedoch nicht, man hat uns immer dorthin mitgenommen, wo es etwas Interessantes zu sehen gab. Herz-Echos, Herzkatheter-Untersuchungen, doch meistens waren wir im OP.
Der interessanteste Eingriff war eine Herz-OP bei einem 600 g leichten Frühchen.
Da der gynäkologische Chefarzt des Hospitals sehr gut deutsch sprach, hat er sich sehr gefreut als wir ankamen und uns direkt für zwei Tage im gynäkologischen OP assistieren lassen und uns vieles gezeigt und erklärt. Von künstlichen Befruchtungen, für die er uns in eine andere Privatklinik mitnahm, bis Schokoladenzysten war fast alles dabei.
Egal wo im Krankenhaus wir waren, wir wurden immer sehr herzlich und freundlich aufgenommen und man hat sich viel Zeit dabei genommen uns vieles zu erklären und zu zeigen. Für mich war das eine ganz neue Erfahrung, da man in unseren Lehrkrankenhäusern eher als lästige Pflicht angesehen wird und schnell versucht das Programm durchzuziehen um sich den stressigen Alltag zu widmen.
Als wir uns etwas eingewöhnt hatten, nahm uns der Chef mit auf Visite. Wir haben natürlich nichts verstanden, bekamen aber direkt jemanden an die Seite, der alles für uns übersetzte. Mir hat es sehr gefallen, dass beim Chefarzt immer eine Krankenschwester war, die ihm nach jedem abhören der Patienten ein Desinfektionstuch reichte, mit dem er sein Stethoskop immer wieder desinfiziert hat.
In Japan gibt es meist Sechsbettzimmer, selten jedoch ein Einzelzimmer. Die Patienten sind durch Vorhänge voneinander getrennt und jedes Bett hat seinen eigenen Kühlschrank, den die Verwandten für die Patienten füllen und auch meistens beim essen helfen. Die Verwandten sind mehr integriert in den Klinikalltag, da sie sich mehr als die Schwestern um die Kranken kümmern.
Die Hierarchie im Krankenhaus ist in Japan sehr ausgeprägt, jeder verfällt in Panik wenn der Chefarzt kommt, so dass sich die Unruhe meist auch auf uns übertragen hat.
Der Chef war zu uns sehr freundlich und hat immer dafür gesorgt, dass wir viel Abwechslung hatten und auch medizinische Studenten kennen gelernt, die uns dann die Universität zeigten, ihr Lehrsystem erklärten und vieles rund um Japan.
Abends hat uns oft einer der Assistenzärzte durch die Stadt geführt um uns auch das Land und die Menschen näher zu bringen.
Nach zwei Wochen Lehre im Itabashi Hospital und einer für uns arrangierten herzlichen Abschiedsfeier hatten wir erstmal durch Feiertage drei Tage frei, in denen wir weitere Städte wie Nikko und Kamakura besichtigten.
Danach ging es für die nächsten zwei Wochen im Surugadai Hospital in der Viszeralchirurgie weiter. Dort hatten wir als Ansprechpartnerin eine englischsprachige Assistenzärztin, die uns nicht nur bei den OP´s begleitet hat und uns das Krankenhaus gezeigt hat, sondern für uns ebenso Museenbesuche organisiert hat, uns das japanische Volksspiel näher gebracht hat und uns zum Abschluss von einer japanischen Theaterkünstlerin in traditioneller Kleidung hat anziehen lassen.
Insgesamt muss ich sagen, dass man sich sehr gut um uns gekümmert hat, jeden Tag für uns super strukturiert hat mit der richtigen Mischung aus Lehre und Freizeit um das für uns doch sehr unbekannte Land gut kennen und lieben zu lernen.
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| Autor(in): Anna Christow ([email protected]) |
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| 3. Zwischen den Zeilen
"Vom Neugeborenen über das Kleinkind bis hin zur Pubertät"
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| Titel: |
Fallbuch Pädiatrie |
| Autor(en): |
Michaela Kreckmann |
| Verlag: |
Georg Thieme Verlag |
| ISBN: | 9783131363619 |
| Preis: |
Euro 19,95 |
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Ein weiteres Buch aus der Reihe „Fallbuch“ ist das Buch „Fallbuch Pädiatrie“. Es werden 80 aktuelle Fälle der Pädiatrie anhand von klinischen Leitsymptomen vorgestellt. Leitfragen lotsen den Übenden und Lernenden von der Diagnostik zur Therapie. Dabei wird das differentialdiagnostische Denken gefördert und so der Anschluss vom theoretischen Wissen zur praktischen Anwendung des Wissens geschaffen.
3-5 Leitfragen mit Platz für die Antwort verleiten dem Fallbuch den Arbeitsbuchcharakter, die kurze einführende Fallbeschreibung, die teilweise mit Bildern ergänzt wurde, führt kurz in den Fall ein.
Im großen Antwort und Kommentarteil wird dann das Fallbeispiel jeweils en detail mit Definition, Ätiologie, Diagnostik und Therapie aufgelöst und näher erläutert. Natürlich sollte zur erschöpfenden Erläuterung eines Krankheitsbildes ein ausführliches Lehrbuch hinzugezogen werden, für einen guten Überblick mit allen wichtigen Facts zum Krankheitsbild reichen die Ausführungen im Fallbuch aber aus.
Geschildert werden verschiedene Fälle wie z.B. „Vorstellung zur U6“ oder auch „Sturz vom Klettergerüst“. Damit wird eine sehr breite Palette von Krankheitsgeschehen vorgestellt und besprochen, die auch später in der praktischen Tätigkeit vorkommen werden.
Weitere Anregungen für Lerngruppen stehen als Zusatzinformation unter den Kommentaren.
Im Anhang gibt es zusätzliche Tabellen mit Medikamenten und deren Dosierung, Indikation und Wirkung für den pädiatrischen Einsatz. Das Sachverzeichnis runden das Buch ab.
Das Preisleistungsverhältnis ist gut, die Lesbarkeit des Textes ist zufrieden stellend und das einfache 2-farbige Layout erhöht die Übersichtlichkeit ohne zu beeindrucken.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Fallbuch eine gute Möglichkeit ist, sich im diagnostischen Denken zu üben und somit auf die Praxis besser vorzubereiten.
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| Autor(in):
Christian Weier ([email protected]) |
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Eine ältere Dame kommt zum Arzt und sagt: "Doktor, ich habe diese Blähungen, obwohl sie mich nicht so sehr stören. Sie stinken nie, und sie gehen immer leise ab. Wirklich, ich hatte bestimmt schon zwanzig Blähungen, seit ich hier im Raum bin, obwohl sie das nicht bemerken konnten, weil das ohne Geruch oder Geräusch passiert." Der Doktor: "Nehmen Sie diese Tabletten und kommen Sie in einer Woche wieder." Nach einer Woche erscheint sie erneut und sagt: "Doktor, was zum Teufel haben Sie mir da gegeben? Meine Blähungen – obwohl sie immer noch leise sind – stinken fürchterlich!" "Sehr gut. Jetzt, wo Ihre Nase wieder funktioniert, wollen wir uns um Ihr Gehör kümmern..."
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| Autor(in): Redaktion MEDI-LEARN ([email protected]) |
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Die neuen Studiengebühren werden an der Medizinischen Fakultät Heidelberg gezielt eingesetzt - Ausbildung von Tutoren für Kleingruppen-Unterricht: Studiengebühren in Höhe von 500 Euro pro Student füllen seit diesem Sommersemester zusätzlich die Kassen der Universitätsinstitute. Wie die Gelder effizient für die Verbesserung der studentischen Ausbildung eingesetzt werden können, zeigt die erfolgreiche Arbeit der Studiengebührenkommission der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg.
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Rund 716.000 Euro, die die Heidelberger Human- und Zahnmedizinstudenten im ersten gebührenpflichtigen Sommersemester 2007 gezahlt haben, fließen in neue Lehr-Projekte, Geräte und Materialien. Ein kleiner Anteil geht in einen Ausfallfonds, mit dem in Zukunft nicht getilgte Kredite zur Studienfinanzierung aufgefangen werden sollen, sowie in die Finanzierung der Infrastruktur wie Bibliotheken und Studienberatung.
"Von der Ideenfindung bis zur Umsetzung ist es ein langer Weg", sagt Julia Lübbert, Medizinstudentin im 6. Semester und Mitglied der Studiengebührenkommission. Mit den Geldern sollen keine Löcher gestopft, sondern Neues geschaffen werden: "Wir wollen die Lehre durch zusätzliche Projekte verbessern."
Betreuung in der Lehre verbessern / Neue Geräte und Materialien erleichtern das Studium
Das sogenannte Mentoren-Tutoren-Programm ist neu - nicht nur in Heidelberg, sondern im Blick auf ganz Deutschland. Ziel dieses Programmes ist eine bessere Betreuung in der Lehre für alle Studierenden der Medizinischen Fakultät Heidelberg. In Gruppen zu sieben Personen werden die Studierenden durch Tutoren aus einem höheren Semester in unterschiedlichen Themenbereichen, die hilfreich und relevant für das jeweilige Semester sind, unterrichtet (z.B. Lerntechniken, Zeitmanagement, Prüfungsvorbereitungen etc.). Die Tutoren haben zuvor durch erfahrene Mentoren Unterricht hinsichtlich der einzelnen Themengebiete, aber auch in Fragen der Didaktik, Kommunikation und Leitung von Gruppen erhalten. Alle Studierenden können sich darüber hinaus ab dem 5. Fachsemester ihren fachlichen Neigungen entsprechend unterschiedlichen Sozietäten anschließen, in denen sie von Mentoren über mehrere Semester hinweg fachspezifisch betreut werden.
Die Betreuung in der Lehre zu verbessern, ist ein wichtiges Ziel der Kommission Studiengebühren. So gibt es im Fach Biochemie weitere studentische Tutorien und der Erste-Hilfe-Kurs wurde ausgebaut. Für höhere Semester sind zusätzliche Angebote geplant, z.B. Vorbereitungskurse für die Doktorarbeit zu den Themen "Recherche" und "Datenerhebung".
Auch die Ausstattung hat sich verbessert: Auge, Leber und Herz können die Nachwuchsmediziner im Präparierkurs an neuen Modellen studieren. Der virtuelle Anatomiekurs liefert dank Computertomographie-Technik 3D-Bilder aus dem Inneren des Körpers und in "Anatomie am Lebenden" stehen neue Geräte wie Reflexhammer und Stethoskop zur Verfügung. Mit einem neuen Ultraschallgerät können sich die Studenten gegenseitig untersuchen.
Studenten beschäftigen sich verstärkt mit Lehre
"Seit der Gebühreneinführung denken wir Studenten uns stärker in die Seite der Lehre ein", sagt Kommissionsmitglied Dominic Lenz, Medizinstudent im 6. Semester. Das eigens eingerichtete "Forum Lehre" für die vorklinischen Semester versammelt Dozenten und Studenten, um gemeinsam Verbesserungsideen zu erarbeiten. "So konnten wir auch Änderungen durchführen, die kein oder nur sehr wenig Geld kosten", betont Dominic Lenz. Jetzt stehen bestimmte Vorlesungs-Skripte im Internet zur Verfügung und Studenten assistieren Dozenten beim Histologiekurs.
"Alle Medizinstudenten können Ideen einbringen und wir würden uns freuen, wenn diese Möglichkeit noch stärker genutzt werden würde", sagt Julia Lübbert. Ob in Informationsveranstaltungen, bei Treffen der "Arbeitsgemeinschaft Studiengebühren" oder per E-Mail: Die Gebührenzahler liefern Vorschläge, evaluieren umgesetzte Projekte und entscheiden, welche "ihr Geld wert sind" und fortgeführt werden.
"Wir haben keine Schwierigkeiten, das Geld sinnvoll einzusetzen"
Auch Priv.-Doz. Dr. Roman Duelli, Leiter des Studiendekanats der Medizinischen Fakultät Heidelberg, bewertet die Kooperation mit den Studenten als sehr erfolgreich und harmonisch. "Durch die Entwicklung der Reformstudiengänge Heidelberger Curriculum Medicinale (HeiCuMed) in der Humanmedizin sowie HeiCuDent in der Zahnmedizin ist es bei uns Tradition, dass sich Lehrende und Lernende gemeinsam mit Fragen der Lehre auseinandersetzen."
Insofern sei die Entwicklung der Zusammenarbeit, die sich jetzt an anderen Fakultäten abzeichnet, in der Medizin bereits vorweggenommen gewesen, sagt Studiendekan Professor Dr. Franz Resch. "Wir waren auf den Zufluss studentischer Gelder vorbereitet und haben deshalb keine Schwierigkeiten, das Geld sinnvoll einzusetzen."
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| Autor(in): Dr. Annette Tuffs ([email protected]) |
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Ob Famulatur, Krankenpflegepraktikum, PJ-Tertial oder Ausbildung zum Facharzt - immer wieder steht man als junger Mediziner vor der Frage Bin ich dort eigentlich gut aufgehoben? Wer vorab Informationen zur Tätigkeitsstelle herausbekommt, kennt meist jemanden, der dort schon einmal gearbeitet hat. Für alle anderen gibt es ab sofort die Klinikwahrheiten von MEDI-LEARN - eine interaktive Datenbank mit Bewertungen von Kliniken, aus der wir euch an dieser Stelle die Klinikwahrheit der Woche vorstellen wollen:
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| Nr. der Bewertung: | 9051-408 (Hits: 72) |
| Autornickname: | Samsos (Private Nachricht senden) |
| Klinik: | Klinikum Minden |
| Stadt: | Minden |
| Fachrichtung: | Chirurgie |
| Tätigkeit: | Famulatur |
| Zeitpunkt: | 2005 |
| Chefarzt: | Prof. Dr. Echtermeyer |
| Bundesland: | D-Nordrhein-Westfalen |
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| Note Arbeitsklima: | 1 - sehr gut |
| Kommentar Arbeitsklima: | In der Unfallchirurgie: Wirklich ein nettes Team. Mitarbeit ist gefragt und es wird viel erklärt. Im OP darf man mehr als Haken halten. Erstaunt ist man in den Sprechstunden über die Sozialkompetenz die die Unfallchirurgen an den Tag legen. Da lässt sich auch Patientenumgang lernen!! Das Team ist super kompetent! |
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| Note Zeit: | 1 - sehr gut |
| Kommentar Zeit: | Eine normale Famulaturzeit halt. Man soll etwas lernen und nicht blau machen. Wenn man mal früher weg will, ist das OK. Ich war fasziniert und habe meine 8 Std. tägl. gemacht |
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| Note Ausbildung: | 1 - sehr gut |
| Kommentar Ausbildung: | Es gab viele Möglichkeiten: OP, Station, Notarztwagen, Intensiv, Sprechstunden...Das Teaching war gut. Wie immer muß man natürlich auch Fragen und zeigen was man will. Es gibt immer ausführliche Antworten. Man ist im OP als voller Assistent eingeteilt. Man wird richtig gebraucht-eine völlig neue Erfahrung. Gekümmert haben sich alle. |
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| Note Betreuung: | 2 - gut |
| Kommentar Betreuung: | Der Stationsarzt war der direkte Ansprechpartner. Jeder hat Fragen beantwortet. Insbesondere im OP musste man keine Angst haben zu Fragen zu stellen. |
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| Gesamtnote: | 1 - sehr gut |
| Abschließender Kommentar: | Diese Bewertung zählt nur für die Anteilung Unfallchirurgie. Ausbildung wird in der Abteilung groß geschrieben. Die Assistenten dürfen sehr viel lernen-völliger Kontrast zur Uni.
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Redaktioneller Tipps
Wie werde ich eigentlich Facharzt für Chirurgie?
Auf dem Weg zum Facharzt für Chirurgie stellen sich viele Fragen im Hinblick auf die Anforderungen, die sich aus der Weiterbildungsordnung ergeben. Welche Pflichtfächer muss ich belegen? Wie lange dauert die Weiterbildung?
Im Interaktiven Weiterbildungsplaner der Deutschen Ärzte-Versicherung finden sich die Anforderungen auf dem Weg zum Facharzt für Chirurgie in übersichtlicher Form dargestellt, so dass ihr den Weiterbildungsweg gut durchdacht und mit hinreichender Übersicht bis hin zum großen Ziel der Facharztprüfung durchlaufen könnt.
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