11.09.2007

Ausgabe 366

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591681 Die Schweiz lohnt sich!
Die beiden Aufenthalte in Bern und Basel haben dazu beigetragen, dass für Janine Ender das PJ der schönste Teil des Studiums war. ....

In Kooperation mit: Georg Thieme Verlag  *  Deutsche Ärzte Finanz  * deutsche apotheker- und ärztebank

 
 Inhalt (jetzt auch anklickbar)
1.Editorial
2.Die Schweiz lohnt sich!
3.Medizinstudenten planen Bundeskongress
  
4.Interview mit Ärzten die Akupunktur anwenden
5.MEDI-LEARN Jobbörse: Der Jobticker
6.Neue Therapien gegen die Volkskrankheit Lungenentzündung
  
7.Cartoon der Woche: Was am Bein
8.AKH Wien - Kinderchirurgie - Wien
9.Kinder-Uni Medizin
  
10.In den Foren gelauscht
11.Grey's Anatomie - Die Jungen Ärzte
12.Lachen ist gesund - Witz der Woche
  
13.Impressum / Abofunktionen / Mitarbeit
    
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 1. Editorial
  

Hallo,
Die Schweiz als Alternative für ein PJ Tertial im Ausland ist weiß Gott kein Geheimtipp mehr. Im Gegenteil, man könnte sie fast schon als überlaufen bezeichnen. Deswegen hatte Janine Ender vor Beginn ihrer Schweiz-Tertiale sogar etwas Bedenken, ob es eine so kluge Idee war gleich 8 Monate im Nachbarland zu verbringen. Über ihre Eindrücke in Bern und Basel und wie es dazu kam dass das PJ der schönste Teil ihres Studiums wurde, berichtet sie in dieser Ausgabe der Onlinezeitung.

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Weiter haben wir dieses Mal folgende Beiträge:
Die Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland e.V. (bvmd) richtet vom 30. November bis 2. Dezember 2007 einen Bundeskongress zum Thema „Zukunft des Arztberufs – Entscheidungsträger und junge Mediziner im Dialog“ in Hamburg aus. Neben zahlreichen Workshops und Seminaren ist eine Podiumsdiskussion mit Vertretern aus Politik, Ärzteschaft und Arbeitgebern im Gesundheitswesen geplant. Es werden rund 300 Medizinstudenten aus ganz Deutschland erwartet.

Mit 1,7 Mio Euro fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung die neue Klinische Forschergruppe "Pneumonie: Molekulare Signaturen kompartimentalisierter und schrankenübergreifender alveolärer Infektion" an der Justus-Liebig-Universität Gießen in den nächsten drei Jahren. Die Forscher wollen die molekularen Mechanismen bei Lungenentzündungen entschlüsseln.

Mit den letzten beiden Vorlesungen ist die Kinder-Uni Medizin 2007 des Mannheimer Universitätsklinikums im August zuende gegangen. Alle vier Veranstaltungstage waren mit 150 Plätzen im großen Hörsaal ausverkauft und stießen auf große Begeisterung bei den jungen Teilnehmern. Alle, die eine Karte ergattern konnten, hatten viel Spaß und lernten Einiges aus der weiten Welt der Medizin.

Viel Spaß bei der Lektüre wünschen euch,
Angelika, Jens und Christian
Redaktion MEDI-LEARN

Der Blick in die Zukunft: In der nächsten Ausgabe der Onlinezeitung lest ihr am 18.09.2007:
o Famulatur in der Unfallchirurgie
o Organspende - die persönliche Entscheidung zählt

  

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  • Thema des Seminars sind Präsentations- und Vortragstechniken für junge Mediziner. Die Pilot-Veranstaltung ist selbstverständlich kostenlos.
  • Zeitpunkt ist der 21. September 2007, ca. von 10:30 Uhr bis 15:30 Uhr. Natürlich seid Ihr zum Mittagessen eingeladen. Ihr solltet aus dem Raum Köln kommen und Lust haben, während des Seminars selbst aktiv zu werden.
  • Anmeldung unter: [email protected]

  

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 2. Die Schweiz lohnt sich!

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Die Schweiz als Alternative für ein PJ Tertial im Ausland ist weiß Gott kein Geheimtipp mehr. Im Gegenteil, man könnte sie fast schon als überlaufen bezeichnen. Deswegen hatte ich vor Beginn meiner Schweiz-Tertiale sogar etwas Bedenken, ob es eine so kluge Idee war gleich 8 Monate im Nachbarland zu verbringen.

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Beworben hatte ich mich schon 2 Jahre zuvor und habe ohne nachzudenken aus bloßer Freude über einige Zusagen gleich zwei Arbeitsverträge unterschrieben. Im Nachhinein habe ich diese Entscheidung nicht bereut und die beiden Aufenthalte in Bern und Basel haben dazu beigetragen, dass das PJ der für mich mit Abstand schönste Teil des Studiums war. Wenn man in die Schweiz kommt, muss man sich als Deutscher erst einmal anpassungsfähig zeigen. Gerade am Anfang stolpert man noch in jede Menge Fettnäpfchen. Beispielsweise sind Begrüßungen wie „Hallo“ und „Tschüß“ Freunden vorbehalten, die man duzt. In der Schweiz wird Höflichkeit groß geschrieben, man begrüßt Patienten am besten mit einem förmlichen „Guten Tag“ und sagt lieber einmal „Merci“ zu viel als zu wenig. Sehr warm und freundlich war aber mein Empfang in der Abteilung für Rheumatologie des Inselspitals in Bern. Jeder kam auf mich zu, schüttelte mir die Hand und auch die Oberärzte boten mir ganz selbstverständlich sofort das „du“ an. Als mir der Chefarzt jedoch beim ersten Morgenrapport „A gueti Ziit bii üüs!“ wünschte, habe ich vollkommen perplex und zu jedermanns Erheiterung „Wie bitte?“ geantwortet. Berndeutsch, der regionale Dialekt, gehört zu den schwieriger verständlichen Varianten des Schweizerdeutschen. Nach einiger Zeit hört man sich aber hinein. Ich fand es hilfreich, dass es in der Rheumatologie wenig deutsche Ärzte gab und hauptsächlich Schweizerdeutsch gesprochen wurde. Bern, die Hauptstadt der Schweiz, hat mir von Anfang an gefallen. Ich hatte mich schon vor Jahren in die Stadt verliebt, als ich im Rahmen eines Ausflugs vom Institut für Geschichte der Medizin dort war. Das Einzigartige an der belebten Altstadt sind die kilometerlangen Arkaden, die die großen Einkaufsstraßen säumen.

Auf einem Hügel liegend wird sie von der Aare in einem engen Bogen umflossen, an dem man bei Sonnenuntergang herrlich entlang spazieren kann. Der Hausberg ist der Gurten, eine Art Hügel, auf dessen Spitze sich ein großer Park mit Aussicht auf die Alpen befindet. Im Sommer gibt es dort jedes Jahr ein großes Open Ari Festival. Den Gurten konnte ich von meinem Zimmer im 7.Stock des Personalwohnheims jeden Tag sehen. Das Wohnheim war ein weiterer Garant für eine gute Zeit. Hauptsächlich waren dort andere Unterassistenten untergebracht, mit denen man die Freizeit gestalten konnte. Viele Skigebiete liegen in Reichweite einer Auto- oder Zugstunde.

Kultur gab es z.B. in Form des Zentrums Paul Klee, der größten Kunstausstellung eines einzelnen Künstlers. Dort fanden regelmäßig Veranstaltungen statt, beispielsweise eine Vortragsreihe der Rheumatologie für interessiertes Fachpublikum . Weiterbildung wurde in der Abteilung groß geschrieben, es gab zweimal pro Woche Vorträge. Zweimal habe ich sogar selbst Themen für die Assistentenweiterbildung bearbeitet und präsentiert. Unterassistenten nehmen in der Schweiz einen festen Platz in der Klinik ein. Daraus resultiert aber auch, dass selbstständiges Arbeiten von einem erwartet wird. Die Befunde oder Anamnese, die man erhebt, werden von niemandem nachkontrolliert. Dafür wurde jeder Fall mit dem Oberarzt durchgesprochen und genauestens analysiert, bevor man nochmal gemeinsam zum Patienten ging, um das Prozedere des Aufenthaltes zu besprechen. Die Rheumatologie erwies sich dabei als ein sehr interessantes und vielfältiges Fach. Neben den klassischen Krankheitsbildern gab es immer wieder viele Patienten mit rätselhaften Symptomen, die zu uns zur Abklärung kamen, wenn der Hausarzt keinen Rat mehr wusste. Zur Standarddiganostik gehörten Röntgen, Labor, EKG und häufig auch Skelettszintigraphie. Daneben gab es aber auch CTs, MRTs, Endoskopie, Herzecho, Biopsien und EEGs. Ein sehr interdisziplinäres Arbeiten, kaum etwas, was wir nicht irgendwann mal gemacht haben. Bzw. haben machen lassen. Wer denkt, in Deutschland gäbe es viel Bürokratie, wird überrascht sein, dass die Schweiz das locker toppt! Gleich eine ganze Schublade voller Formulare gab es in unserem Arztzimmer. Nach einer Lumbalpunktion mussten beispielsweise 5 verschiedene Laborzettel ausgefüllt und ebensoviele Liquorröhrchen an 3 verschiedene Labore abgegeben werden. Neben der Verwaltung des Papierkrieges haben wir Unterassistenten aber auch eigene Patienten betreut.

Highlight des Tertials war eindeutig der Skitag. Jede Abteilung fährt einmal im Jahr gemeinsam in ein Skigebiet. In meinem Fall hat der Chefarzt sogar die Kosten für uns drei Unterassistenten übernommen. Die Begegnung mit den Vorgesetzten, Assistenten, Sekretärinnen, Physiotherapeuten und Pflegern bei Wein und Käsefondue war wirklich ein unvergessliches Erlebnis. Der Abschied fiel mir schwer, aber ich war mir sicher, auch in Basel würde eine wunderbare Zeit vor mir liegen. In der Stadt am Rhein habe ich mein Chirurgie Tertial abgeleistet, das im April bei schönstem Wetter begann. Basel mit seiner mittelalterlichen Innenstadt versprüht ein ganz anderes Flair als Bern.

Modern und multikulturell präsentiert sich Basel mit vielen Cafés, Läden und einem breiten Kulturangebot. Im Sommer muss man unbedingt einmal im Rhein schwimmen gehen. Die Abende haben wir sehr oft mit Grillfesten im Garten des Personalwohnheims mit stets guter Gesellschaft verbracht. Auch die Schweizer Unterassistenten schauten gerne vorbei und führten uns anschließend durch das vielfältige Basler Nachtleben. Beispielsweise gibt es jeden Dienstag und Donnerstag eine After Work Party in zwei der angesagten Kneipen in der Stadt. Meistens traf man dort auch Assistenzärzte aus der Klinik. Am Unispital Basel hat man die Möglichkeit jeden Monat in eine andere Abteilung zu rotieren. Auf diese Weise lernt man die ganze Breite der Chirurgie kennen. Für Spezialisten gibt es Fächer wie Kieferchirurgie, Neurochirurgie und Urologie, wer es allgemeiner mag, kann auch in der Viszeralchirurgie oder im „Behandlungszentrum Bewegungsapparat“ (Orthopädie/Traumatologie) eine Rotation machen. Die Aufgaben der Unterassistenten sind schnell beschrieben: Patienten aufnehmen und im OP assistieren. Je nach Abteilung kann das mal mehr und mal weniger spannend sein. Wie schon in Bern wurde man aber auch hier als Unterassistent als Teil des Teams akzeptiert und die Assistenten und Oberärzte haben einem jederzeit gerne Fragen beantwortet. Den krönenden Abschluss meines PJs bildete meine Rotation auf der modernsten Notfallstation Europas. Hier durfte man wirklich sehr selbstständig arbeiten und hat Patienten, natürlich immer in Rücksprache mit einem Arzt, auch mal komplett selbst behandelt. Wundversorgung und Assistenz bei kleineren Eingriffen im OP der Notfallstation gehörten selbstverständlich dazu. Trotz langer Arbeitszeiten, selten unter 10 Stunden am Tag, blieb genug Freizeit, um das Land besser kennen zu lernen. Im Winter war das es Snowboarden, im Sommer das Wandern.

Und da die Schweiz ein eher kleines Land ist, waren auch Ausflüge in so wunderschöne Orte wie Luzern und Lausanne möglich. Nicht nur, weil ich mich in der Klinik jederzeit sehr wohl gefühlt und viel gelernt habe, sondern auch aufgrund des hohen Freizeitwertes hat es mir in der Schweiz extrem gut gefallen. Nebenbei lernt man auch viele nette Leute aus allen Teilen Deutschlands und der Schweiz kennen. Überlaufen oder nicht, ich kann nur jedem empfehlen, dieses fantastische Land selbst kennen und lieben zu lernen!

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Autor(in): Janine Ender ([email protected])
  
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 3. Medizinstudenten planen Bundeskongress

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Die Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland e.V. (bvmd) richtet vom 30. November bis 2. Dezember 2007 einen Bundeskongress zum Thema „Zukunft des Arztberufs – Entscheidungsträger und junge Mediziner im Dialog“ in Hamburg aus. Neben zahlreichen Workshops und Seminaren ist eine Podiumsdiskussion mit Vertretern aus Politik, Ärzteschaft und Arbeitgebern im Gesundheitswesen geplant. Es werden rund 300 Medizinstudenten aus ganz Deutschland erwartet.

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Im Rahmen der Veranstaltung soll eine Podiumsdiskussion stattfinden, bei der Vertreter aus Politik, Ärzteschaft und Arbeitgebern im Gesundheitswesen mit den anwesenden Medizinstudenten über die Zukunft des Arztberufs diskutieren. „Die aktuellen Entwicklungen im Gesundheitswesen zeigen, dass der Arztberuf sich zunehmend von traditionellen Vorstellungen entfernt. Aber wohin entwickelt er sich? Und welche Wege peilen Politik, Ärzte und Kliniken an? Gerade für Medizinstudenten als zukünftige Ärzte, ist eine solche Debatte unheimlich spannend,“ begründet Patrick Weinmann, Organisator des Kongresses, die Themenwahl.

Die bvmd ist die legitimierte Vertretung der Medizinstudenten in Deutschland und richtet jedes Jahr im Dezember ein Workshopwochenende aus. An dem Wochenende bietet die bvmd zahlreiche Referate und Seminare zu verschiedenen Themen wie Entwicklungszusammenarbeit, Kommunikation im Klinikalltag, Management und

Prüfungsrecht an. Christoph Bader, Präsident der bvmd: „Wir entwickeln das Workshopwochenende zum Ersten bvmd-Bundeskongress weiter. Durch die wachsende öffentliche Wahrnehmung der Bundesvertretung ist dies ein konsequenter Schritt. Der Kongress soll Medizinstudenten innerhalb und außerhalb der bvmd Möglichkeiten zur

persönlichen Weiterentwicklung bieten und so ist es nur logisch, das Workshopwochenende zum Bundeskongress 2007 umzugestalten und allen Medizinstudenten zu öffnen.“

Es wird mit etwa 300 Teilnehmern aus dem gesamten Bundesgebiet gerechnet. Die Teilnahmegebühr wird EUR 20 betragen. Informationen zur Presse-Akkreditierung erfolgen Anfang November.


   
Autor(in): Martin Feindor ([email protected])
  
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 4. Interview mit Ärzten die Akupunktur anwenden

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1. Wie sind Sie zur Akupunktur gekommen? Was interessiert Sie besonders an diesem Bereich der Medizin?
Durch Freunde, die selber Akupunkturkurse besuchen wollten und nun noch Mitstreiter suchten, dachte ich, na ja, mal sehen, machen wir uns halt eine lustige Woche in den Semesterferien und vielleicht wird es ja doch ganz interessant.

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2. Welche Möglichkeiten birgt die Akupunktur, wo sind ihre Grenzen?
Nachdem ich mich doch eingehender, auch mit dem Hintergrund und der Geschichte der Akupunktur beschäftigt habe, weis ich, dass die Akupunktur eine ganze Menge Möglichkeiten bietet, sei es nun über die Therapie von ganz bestimmten Erkrankungen, oder auch als Ergänzung zur konservativen westlichen Medizin (Zum Beispiel bei Chemotherapie anstelle oder auch in Verbindung mit Antiemetikern zur Linderung der Übelkeit.) Ganz oft hilft aber einfach auch nur das gezielte zeitliche und räumliche "Ausschalten" des Patienten aus seiner Umwelt...lassen Sie einfach mal einen gestressten Manager 40 min allein in einem Behandlungszimmer mit angenehmer Atmosphäre und Ruhe, einige Nadeln an bekannt entspannenden Punkten ... die meisten werden gerne wiederkommen.
Die Grenzen der Akupunktur liegen dort, wo sie auch im chinesischen definiert werden, denn die Akupunktur ist kein "Heilendes" Verfahren: Sie kann regulieren und helfen, aber Zerstörtes heilen kann sie nicht (z.B. kann man die Symptome einer Arthrose lindern, aber nicht heilen im eigentlichen Sinne).

3. Bei welchen Beschwerden hilft Akupunktur? Gibt es Gegenanzeigen und Nebenwirkungen?
Persönlich habe ich sehr gute Erfahrungen bei Beschwerden im Bereich des Bewegungsapparates, und dort v.a. bei akuten Erkrankungen, wie z.B. Lumbalgien gemacht.
Auch als entspannendes Verfahren kann ich die Akupunktur empfehlen.
Bei chronischen Erkrankungen im Bereich der Inneren Medizin war ich bisher wenig erfolgreich, allerdings könnte dies ja auch an noch eingeschränkter Erfahrung und dem falschen Patientenklientel liegen.

4. Ist die Behandlung schmerzhaft?
Oftmals. Ich weis gar nicht, wer den Unsinn verbreitet, dass Akupunktur nicht schmerzhaft wäre. Es gibt sicherlich Punkte die mehr schmerzen als andere (vor allem die Ting-Punkte der Akren, sprich meist genau dort wo der Nagel endet) und diese lassen einem schon mal die Tränen in die Augen steigen - und da spreche ich auch aus eigener Erfahrung. Auch Punkte im Gesicht werden als sehr unangenehm empfunden. Andererseits sind oft Punkte, die auf großen Muskeln oder mit viel Unterhautfettgewebe liegen, meist wenig schmerzhaft. Auch die Ohrakupunktur wird zumeist gut toleriert.
Auf jeden Fall sollte man vorher mit dem Patienten über Schmerzen sprechen und ihm erklären, dass natürlich ein durchstechen der Haut schmerzhaft ist und das ein dumpfer Schmerz in der Akupunktur auch durchaus gewollt ist.

5. In welchen Fällen übernimmt die Krankenkasse die Akupunktur Behandlung?
Leider nur in sehr wenigen, durch die Kasse zugelassenen Diagnosen im Bereich des Bewegungsapparates.
Aus diesem Grund liquidieren viele Kollegen die Akupunktur auch ausschließlich privat.

6. Wie viele Sitzungen sind bei einer Behandlung notwendig?
Das kommt ganz auf das Krankheitsbild an. Akute Erkrankungen, z.B. eine akute Lumbalgie ist oft schon mit einer Sitzung deutlich besser.
Chronische Erkrankungen, die schon über lange Zeit bestehen, bedürfen auch mehreren Sitzungen. Deswegen kann man dies pauschal so nicht sagen.

7. Wie lange dauert eine Sitzung?
Meist zwischen 30 und 45 Minuten.
Aber auch diese Frage ist nicht pauschal zu beantworten. Denn auch der Zeitansatz einer Behandlung hat etwas mit dem Krankheitsbild und dem Menschen zu tun, den ich behandle: Ist es eher eine Erkrankung und ein Menschentyp dem ich Energie geben muss, oder eher eine Erkrankung/ein Menschentyp dem Energie entzogen werden muss. Bei ersterem Fall wird die Behandlung länger dauern als bei dem Zweiten.

8. Warum werden die Nadeln zum Teil erhitzt?
Dies wird meist mit Moxa-Kraut gemacht. Eine chinesische Beifuss-Art.
Diese strahlt eine Wärme in einer ganz bestimmten Wellenlänge ab, die dem Körper Energie geben soll.
Mittlerweile gibt es auch Lampen, die der Wellenlänge des Moxa-Krauts angepasst sind, und die man ähnlich einer Rotlichtlampe auf ein bestimmtes Körperareal, in dem sich dann oftmals auch Akupunkturnadeln befinden, richten kann.
Dies hat ein ganz entscheidenden Vorteil zum Moxa-Kraut - es riecht (eigentlich muss man fast schon von stinken reden) nicht und raucht nicht so wahnsinnig wie das echte Moxa, das es aber auch schon in einer fast "rauch- und stinkfreien" Version gibt.

9. Ist die Akupunktur für alle Altergruppen geeignet, also auch für Kinder und alte Menschen?
Prinzipiell ja.
Allerdings würde ich persönlich, und auch viele Kollegen, mich hüten, ein Kind zu nadeln. Denn wie oben schon beschrieben, ist es auch oft mit Schmerzen behaftet und dies kann man einem Kind nicht unbedingt erklären, warum es dass jetzt über sich ergehen lassen sollte. Aber es gibt Laser mit denen man die Akupunkturpunkte sozusagen \"beschießen\" kann, die absolut schmerzfrei sind. Damit kann man dann auch Kinder behandeln, allerdings sind diese Geräte auch sehr teuer.

10. Wie reagieren die Patienten auf die Behandlung? Sind sie aufgeschlossen oder eher skeptisch eingestellt?
Die meisten Patienten, die mit der Frage zu mir kommen, ob ich sie akupunktieren kann, sind meistens schon sehr aufgeschlossen und auch oftmals mit der Materie etwas vertraut. Manche allerdings sehen die Akupunktur als ihre letzte Hoffung an, da sämtliche konventionelle Therapien schon gescheitert sind, sind aber auch nicht wirklich davon überzeugt, dass so eine kleine Nadel irgendetwas bringen könnte. Da muss man dann schon einige Überzeugungsarbeit leisten, wobei die beste natürlich die Besserung der angegebenen Beschwerden ist.
Aber einem Patienten, der von vorne herein sagt, dass er von der Akupunktur gar nichts hält, würde ich dies auch nicht anbieten.

11. Wie ist die Akzeptanz unter den Kollegen?
Unterschiedlich.
Die einen sind der Akupunktur vollkommen abgeneigt, die anderen finden für sich selber nichts daran, aber sind doch so offen eingestellt, dass sie auch Patienten die Akupunktur empfehlen und sie dann evtl. bei mir vorstellen.
Wieder andere haben die Akupunktur in ihren Praxis- und auch Klinikalltag so mit eingebunden, dass sie gar nicht mehr wegzudenken ist.

12. Wie sehen Sie die Zukunft der Akupunktur in der westlichen Medizin?
Ich denke, Sie wird noch mehr Einfluss in der westliche Medizin bekommen. So wie auch die restlichen alternativen Heilverfahren immer mehr Zuspruch finden.
Komisch nur, dass die Chinesen sich zur Zeit immer mehr der westlichen Medizin zuwenden, oder?







Das SEIRIN®-Akupunktur-Special

Dieser Artikel ist Teil des Themenspecials rund um den Bereich
Akupunktur, den wir euch in Kooperation mit 3B Scientific und SEIRIN in
den kommenden Monaten ausführlich vorstellen.



   
Autor(in): MEDI-LEARN ([email protected])
  
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Themenspecial Akupunktur

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 5. MEDI-LEARN Jobbörse: Der Jobticker

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Nutzt auch die Gelegenheit, ein Stellengesuch zu platzieren.
Wie immer an dieser Stelle hier nun die neuesten Stellenanzeigen aus unserer Jobbörse, in der sich insgesamt über 600 Angebote wie Gesuche befinden!

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 Assistenzarzt (m/w) Strahlentherapie im Nördlichen Brandenburg Anzeige aufrufen
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 Facharzt (m/w) Allgemeinchirurgie im Großraum Rhein/Ruhr Anzeige aufrufen
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 Oberarzt (m/w) Orthopädie und Unfallchirurgie im Großraum Rhein/Ruhr Anzeige aufrufen
Stellenangebote/Oberarzt_Chefarzt
 Assistenzarzt (m/w) Innere Medizin in Nordrhein-Westfalen Anzeige aufrufen
Stellenangebote/PJ-Stellen
 Facharzt (m/w) Anästhesiologie in Sachsen-Thüringen-Anhalt Anzeige aufrufen
Stellenangebote/Oberarzt_Chefarzt
 Assistenzarzt (m/w) Chirurgie in Schleswig-Holstein Anzeige aufrufen
Stellenangebote/PJ-Stellen
 Oberarzt (m/w) Innere Medizin in Sachsen-Thüringen-Anhalt Anzeige aufrufen
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 Facharzt (m/w) Innere Medizin im Östlichen Brandenburg Anzeige aufrufen
Stellenangebote/Oberarzt_Chefarzt
 Assistenzarzt (m/w) Neurologie im Großraum Hannover Anzeige aufrufen
Stellenangebote/Assistenzarzt-Stellen
 Assistenzarzt (m/w) Gynäkologie und Geburtshilfe im Westlichen Niedersachsen Anzeige aufrufen
Stellenangebote/Assistenzarzt-Stellen
 Assistenzarzt (m/w) Anästhesiologie in Sachsen-Thüringen-Anhalt Anzeige aufrufen
Stellenangebote/Assistenzarzt-Stellen


   
Autor(in): Redaktion MEDI-LEARN ([email protected])
  
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 6. Neue Therapien gegen die Volkskrankheit Lungenentzündung

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Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert Klinische Forschergruppe zum Thema "Pneumonie" in Gießen: Mit 1,7 Mio Euro fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die neue Klinische Forschergruppe "Pneumonie: Molekulare Signaturen kompartimentalisierter und schrankenübergreifender alveolärer Infektion" an der Justus-Liebig-Universität Gießen in den nächsten drei Jahren. Unter der Leitung von Prof. Dr. Jürgen Lohmeyer wollen Forscher des Fachbereichs Medizin die molekularen Mechanismen bei Lungenentzündungen entschlüsseln.

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Die Erkenntnisse werden dringend für neue Diagnose- und Behandlungsstrategien benötigt. Ziel der Förderung durch das BMBF ist außerdem die strukturelle Verankerung von infektiologischer Forschung an klinischen Einrichtungen. Der Ausbau des Schwerpunktes Infektiologie im Zentrum für Innere Medizin (Leitung: Prof. Dr. Werner Seeger), wird sich unmittelbar auf die Patientenversorgung und die Aus- und Weiterbildung auswirken. Heute, am 25. Juni 2007, treffen sich Wissenschaftler und Ärzte der neuen Klinischen Forschergruppe, die Anfang April eingerichtet wurde, zum Kick-Off Meeting in Gießen.

"Es besteht ein immenser Bedarf für neue Therapieansätze", betont Prof. Lohmeyer, der seit mehr als zehn Jahren den Schwerpunkt Infektiologie am Zentrum für Innere Medizin leitet. Die Pneumonie (Lungenentzündung) wird durch verschiedenste Keime ausgelöst. Sie ist nicht nur die häufigste tödlich verlaufende Infektionskrankheit weltweit, sie gilt auch in Deutschland als Volkskrankheit: Mehr als 240.000 Patienten pro Jahr müssen im Krankenhaus behandelt werden. Trotz wirksamer Antibiotikatherapien versterben immer mehr Patienten, gleichzeitig entwickeln sich zunehmend Resistenzen. "Wir untersuchen nicht nur die Gewebeschädigungen durch die Krankheitserreger, sondern auch die Entzündungsprozesse selbst, die zum Teil mit überschießenden Reaktionen des körpereigenen Immunsystems einhergehen. Wir interessieren uns zudem für die anschließenden Heilungsprozesse", so der Internist. Als Sprecher der neuen Klinischen Forschergruppe vertritt er ein interdisziplinäres Netzwerk, das auf dem Gebiet der Immunologie, Entzündungs- und Infektionsforschung international anerkannt ist.

BMBF schlägt eine Brücke zwischen infektiologischer Forschung und Klinik

Monatlich wollen sich Forscher und Ärzte von jetzt an treffen, um sicherzustellen, dass ihre Forschungsergebnisse gezielt in therapeutische und diagnostische Maßnahmen umgesetzt werden. Dazu ist jedes der fünf wissenschaftlichen Teilprojekte und das Zentralprojekt als "Twin-Projekte" konzipiert. "Immer arbeiten klinisch tätige Infektiologen mit Vertretern der theoretischen und theoretisch-klinischen Institute der Universität Gießen zusammen", erläutert Prof. Lohmeyer das Konzept, das am Universitätsklinikum Gießen und Marburg GmbH, Standort Gießen, umgesetzt wird. Die klinischen Projektleiter arbeiten am Zentrum für Innere Medizin an den Medizinischen Kliniken II (Leiter: Prof. Werner Seeger) und IV/V (Leiter: Prof. Friedrich Grimminger). Zu den Partnern im theoretischen und klinisch-theoretischen Bereich gehören das Institut für Biochemie am Fachbereich Medizin (Leitung: Prof. Klaus Preissner) und das Klinische Zentrum für Labordiagnostik und Pathologie (ZLP) mit den Instituten Medizinische Mikrobiologie (Leitung: Prof. Trinad Chakraborty), Medizinische Virologie (Leitung: Prof. Wolfram Gerlich), Klinische Immunologie/Transfusionsmedizin (Leitung: Prof. Gregor Bein) sowie Pathologie (Leitung: Prof. Andreas Schulz).

Im Rahmen des Zentralprojektes wird unter der Leitung von Prof. Dr. Trinad Chakraborty eine Biobank aufgebaut. Hier werden langfristig Proben von behandelten Patienten gesammelt und verwaltet. An dieser wichtigen Schnittstelle zwischen infektiologischer Forschung und Klinik sollen die Wirksamkeit von bestehenden Nachweisverfahren überprüft und empfindlichere Verfahren entwickelt werden. Zurzeit gelingt bei zwei Dritteln aller Pneumoniepatienten kein Erregernachweis.

Zertifizierte Aus- und Weiterbildung für Infektiologie

Die Ärztin Dr. Susanne Herold und der Virologe Prof. Dr. Stephan Pleschka untersuchen beispielsweise in ihrem Teilprojekt die hochgefährlichen Influenza-Viren. Diese lösen grippeartige Erkrankungen aus, die mit einer schweren Lungenentzündung einhergehen können. Dazu gehören auch die Vogelgrippe-Viren, die Pandemien mit Millionen von Opfern verursachen könnten. Die beiden Wissenschaftler interessiert die Vermehrung der Viren in den Wirtszellen. "Wenn wir diese Signalwege identifizieren und hemmen könnten, dann wäre das ein idealer Ansatzpunkt für neue Therapien", erklärt die junge Forscherin, die über drei Jahre eine hoch qualifizierte Ausbildung für Lungenmedizin im Graduiertenkolleg "Molecular Biology and Medicine of the Lung" (MBML, Koordinator: Dr. Oliver Eickelberg) erhalten hat. Wie ihre Kollegen wird sie neben ihrer ärztlichen Routine jetzt forschen und lehren.

Seit 2005 ist der Schwerpunkt Infektiologie von der Deutschen Gesellschaft für Infektiologie (DGI) anerkannt, so dass neben der studentischen Lehre auch Aus- und Weiterbildung für Ärzte, in dem in Deutschland unterrepräsentierten Fach "Klinische Infektiologie", betrieben wird. Die Behandlungsverantwortung der zukünftig neun klinischen Infektiologen wird sich auf alle Patienten des Zentrums für Innere Medizin ausweiten; alle Intensiv-Bereiche werden mit festen wöchentlichen Visiten versorgt. Zusätzlich werden Beratungen (Konsile) für das gesamte Universitätsklinikum sowie die angeschlossenen Lehrkrankenhäuser angeboten.

Eingebettet in den Forschungsschwerpunkt "Lebenswissenschaften" der Universität Gießen

Für die neue Fokussierung von Grundlagenforschung und patientenorientierter klinischer Infektionsforschung bietet das wissenschaftliche Umfeld an der Justus-Liebig-Universität exzellente Voraussetzungen. Der Bereich Lebenswissenschaften mit den Themen "Kardiopulmonales System" und "Infektion/Immunität" ist ein ausgewiesener Schwerpunkt. Thematisch und methodisch arbeitet die neue Klinische Forschergruppe eng vernetzt mit dem Exzellenzcluster "Kardiopulmonales System" (ECCPS), den von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Sonderforschungsbereichen "Invasionsmechanismen und Replikationsstrategien von Krankheitserregern" (SFB 535) und "Kardiopulmonales Gefäßsystem" (547), dem Schwerpunkt "Infektion und Entzündung" im Nationalen Genomforschungsnetz (NGFN), dem EU-Forschungsprojekt "Pulmotension" und der Klinischen Forschergruppe "Lungenfibrose" zusammen.

Quelle: idw - Informationsdienst Wissenschaft


   
Autor(in): Christel Lauterbach ([email protected])
  
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 7. Cartoon der Woche: Was am Bein

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Das folgende Cartoon wurde uns von unserer Partnerseite www.rippenspreizer.com zur Verfügung gestellt.

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Autor(in): Daniel Lüdeling ([email protected])
  
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 8. AKH Wien - Kinderchirurgie - Wien

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Ob Famulatur, Krankenpflegepraktikum, PJ-Tertial oder Ausbildung zum Facharzt - immer wieder steht man als junger Mediziner vor der Frage Bin ich dort eigentlich gut aufgehoben? Wer vorab Informationen zur Tätigkeitsstelle herausbekommt, kennt meist jemanden, der dort schon einmal gearbeitet hat. Für alle anderen gibt es ab sofort die Klinikwahrheiten von MEDI-LEARN - eine interaktive Datenbank mit Bewertungen von Kliniken, aus der wir euch an dieser Stelle die Klinikwahrheit der Woche vorstellen wollen:

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Nr. der Bewertung:9051-473 (Hits: 64)
Autornickname:ahtak (Private Nachricht senden)
Klinik:AKH Wien
Stadt: Wien
Fachrichtung:Kinderchirurgie
Tätigkeit:Famulatur
Zeitpunkt:2004
Chefarzt:Univ. Prof. Horcher
Bundesland:AT-Oberösterreich
  
Note Arbeitsklima:1 - sehr gut
Kommentar Arbeitsklima:Sehr empfehlenswert. Naja, die weiblichen Kollegenm hatten´s ein wenig schwerer als die männlichen, würd ich mal sagen. Aber zu Famulanten sind alle nett und man darf viel selbst machen und bekommt viel erklärt.
  
Note Weiterbildungsangebot:2 - gut
Kommentar Weiterbildungsangebot:Der Oberarzt hat mit uns Unterricht gehalten.
Kommentar Zeit:Dazu kann ich leider nicht viel sagen
Kommentar Bezahlung:Habe mit dem DFA teilgenommen, Unterkunft und Mittagessen wurden gezahlt. Außerdem wurden gemeinsame Aktivitäten mit anderen ausländischen Studenten angeboten.
  
Note Karriere:3 - befriedigend
Kommentar Karriere:Als Frau weiß ich nicht. Eine Kollegin ist rausgemobbt worden, während der Zeit, in der ich dort war. Generell kann man schon weiter aufsteigen. Wie die aktuellen Chancen auf eine Stelle aussehen, weiß ich leider auch nicht.
  
Note Ausbildung:1 - sehr gut
Kommentar Ausbildung:Jeder hat einem viel erklärt, man durfte immer und alles fragen. Die Stationsärzte, Oberärzte und der Chefarzt haben sich gekümmert. Ich durfte auf der Station nahezu alles selbstständig machen (Aufnahmen, Untersuchungen, Blutabnahmen, etwas Diagnostik, im OP assistieren etc.)
  
Note Betreuung:1 - sehr gut
Kommentar Betreuung:Alles war gut organisiert. Bei Fragen konnte ich mich eigentlich an fast jeden wenden, der gerade da war - und wenn keiner da war, wusste ich auch, wo ich jederzeit was nachfragen kann.
  
Gesamtnote:1 - sehr gut
Abschließender Kommentar:Gute Organisation, nette Leute, selbständige Arbeit, viel gelernt - was will man mehr?

Redaktioneller Tipps


Wie werde ich eigentlich Facharzt für Kinderchirurgie? Wie werde ich eigentlich Facharzt für Kinderchirurgie? Auf dem Weg zum Facharzt für Kinderchirurgie stellen sich viele Fragen im Hinblick auf die Anforderungen, die sich aus der Weiterbildungsordnung ergeben. Welche Pflichtfächer muss ich belegen? Wie lange dauert die Weiterbildung?

Im Interaktiven Weiterbildungsplaner der Deutschen Ärzte-Versicherung finden sich die Anforderungen auf dem Weg zum Facharzt für Kinderchirurgie in übersichtlicher Form dargestellt, so dass ihr den Weiterbildungsweg gut durchdacht und mit hinreichender Übersicht bis hin zum großen Ziel der Facharztprüfung durchlaufen könnt.

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Autor(in): Redaktion MEDI-LEARN ([email protected])
  
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Klinikwahrheiten mit Gewinnspiel
  
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 9. Kinder-Uni Medizin: Spannende Ausflüge in die Welt der Ärzte und der Wissenschaft

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Mit den letzten beiden Vorlesungen ist die Kinder-Uni Medizin 2007 des Mannheimer Universitätsklinikums am 9. August zuende gegangen. Alle vier Veranstaltungstage waren mit 150 Plätzen im großen Hörsaal ausverkauft und stießen auf große Begeisterung bei den jungen Teilnehmern.

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Einziger Wermutstropfen, so der ärztliche Koordinator und Moderator der Veranstaltung, Dr. Oliver Jandewerth (Universitätsklinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin): "Schade, dass wir so viele Kinder enttäuschen mussten, die keine Eintrittskarten mehr bekommen haben." Doch alle, die eine Karte ergattern konnten, hatten viel Spaß und lernten Einiges aus der weiten Welt der Medizin.
Am ersten Vorlesungstag, dem 31. Juli, widmete sich zunächst der Anästhesist und Intensivmediziner Dr. Harald Genzwürker dem Thema "Wenn der Notarzt" kommt. Er demonstrierte mit Hilfe seines Kollegen Dr. Jandewerth verschiedene kleinere Rettungsmaßnahmen wie die Beatmung mit Hilfe einer Atemmaske. Dr. Franz Metzger, Leiter des Geschäftsbereichs Unternehmensentwicklung, beantwortete anschließend in seiner Vorlesung die Frage "Wie funktioniert unser Krankenhaus?" Sein "Assistent", der achtjährige Fabio, erklärte in einer in die Präsentation eingebauten Diashow verschiedene Abteilungen des Universitätsklinikums: vom Aufnahmebüro über das Krankenzimmer und die diagnostische Untersuchung bis zur Operation und zur Apotheke; er schilderte aber auch die Aufgaben der nicht-medizinischen Abteilungen wie der Küche, der Bettenzentrale und der Krankenhaus-Verwaltung. Zum Abschluss des ersten Kinder-Uni-Tages hatten die Kinder Gelegenheit, sich Einsatzfahrzeuge der Mannheimer Rettungsdienste anzuschauen und deren Ausstattung auszuprobieren - ein Angebot, das bestens ankam.

Der zweite Tag der Kinder-Uni Medizin stand im Zeichen der "Entgiftung" des Körpers: Von Dr. Achim Lusch (Urologische Universitätsklinik) lernten die Jung-Studierenden, wie unser Blut als "menschliche Müllabfuhr" Giftstoffe zu den Nieren transportiert. Die Harnblase beschrieb er als kräftigen, dehnbaren Muskel, der dafür sorgt, dass der Urin nicht unkontrolliert herausfließt. Auf besonders großes Interesse stieß der aktuelle Bezug zur Tour de France: Dr. Lusch erklärte, dass das Hormon EPO, das als Dopingmittel verwendet wird, eigentlich von der menschlichen Niere produziert wird und für die Produktion der roten Blutkörperchen zuständig ist. Die Leber, so erfuhren die Kinder-Uni-Teilnehmer von Professor Ulrich Böcker (II. Medizinischen Universitätsklinik), erfüllt ihre Aufgaben komplett im Verborgenen - dabei ist sie überlebenswichtig, denn sie ist das wichtigste Stoffwechselorgan und die größte Drüse des Menschen. Professor Böcker brachte natürlich auch zur Sprache, wie gefährlich es sein kann, zu viel Alkohol zu sich zu nehmen - schon der tägliche Konsum von einem halben Liter Bier kann zu bleibenden Leberschäden führen, betonte Professor Böcker.

In die Welt des Riechens und Schmeckens entführte der Hals-Nasen-Ohren-Arzt Dr. Joachim Maurer die jungen Besucher am dritten Kinder-Uni-Tag. Wer hätte schon gedacht, dass so viel von dem, was wir zu schmecken meinen, eigentlich ein Riecherlebnis ist? Raucher machen sich da das Leben selbst schwer, denn bei ihnen verschlechtert sich das Riechempfinden nach und nach. Passend zu diesem Thema veranschaulichte der Kinderchirurg Dr. Ingo Jester "Die Reise der Speise" durch unseren Körper. Einige letzte Rätsel unseres Körpers hat die Medizin allerdings bis heute nicht gelöst - etwa eine Antwort auf die Frage, warum wir überhaupt einen Blinddarm haben. Ganz besonders gut kam die von Dr. Jester initiierte "Live-OP" an, in der zwei Kinder-Uni-Studierende in echter OP-Kleidung mittels eines endoskopischen Trainingsgerätes versuchten, einen Teddybären von einer Tüte Gummibärchen zu befreien.

Am vierten und letzten Kinder-Uni-Tag dieser Sommerferien widmeten sich Spezialisten des Mannheimer Universitätsklinikums zusammen mit den Kindern zwei weiteren wichtigen Organen unseres Körpers: Professor Dr. Hjalmar Kurzen (Universitätsklinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie) berichtete über "Die erstaunlichen Leistungen der Haut". Er warnte vor allem vor den Gefahren, die drohen, wenn wir uns zu lange in der Sonne aufhalten. In diesem Zusammenhang lernten die Kinder, dass es verschiedene Formen von UV-Strahlung gibt, die die Haut auf unterschiedliche Weise schädigen - und dass 80 Prozent der Hautschäden vor dem 18. Lebensjahr verursacht werden. Der Anästhesist Priv.-Doz. Dr. Thomas Luecke machte seine jungen Zuhörer mit den "wunderbaren Fähigkeiten der Lunge" vertraut. Unter anderem informierte er über die Krankheit Asthma und ließ die jungen Studierenden durch einen Strohhalm ausatmen, um ihnen eine Ahnung vom Gefühl Asthmakranker zu vermitteln, nicht frei atmen zu können. Darüber hinaus konnte man von Dr. Luecke erfahren, dass es verschiedene Ursachen für Asthma geben kann, zum Beispiel Allergien, Anstrengung oder auch zu große Kälte. Und zwei betroffene Kinder bestätigten den anderen Teilnehmern, dass es wichtig ist, sein Asthmaspray immer dabei zu haben, wenn man von dieser Krankheit betroffen ist.

Wie ein roter Faden zogen sich die Warnungen vor dem Rauchen durch die Vorlesungen der diesjährigen Kinder-Uni Medizin. Dies nahm Moderator Dr. Oliver Jandewerth - inzwischen allen als "der Oli vom KliMa" bekannt - zum Anlass, abschließend noch einmal die Frage an alle zu stellen: "Ist Rauchen cool?" Wie aus der Pistole geschossen kam die Antwort im Chor: "Neiiiiin!" Spätestens in diesem Moment wurde deutlich, was Klinikums-Geschäftsführer Alfred Dänzer meinte, als er sagte: "Eine ganz prima Sache, schon Kindern zu vermitteln, dass sie durch ihr Verhalten eine Menge für ihre eigene Gesundheit tun können. Es macht richtig Spaß, als Klinikum dazu beizutragen."

Quelle: idw - Informationsdienst Wissenschaft


   
Autor(in): Klaus Wingen ([email protected])
  
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 10. In den Foren gelauscht

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Mit mehr als 500 Beiträgen in der Woche findet man in den Diskussionsforen von MEDI-LEARN zu fast allen Themen den richtigen Gesprächspartner. In unserer Rubrik "Gelauscht" wollen wir Euch in der Onlinezeitung über einige der Diskussionsthemen auf dem Laufenden halten. Vielleicht findet Ihr das ein oder andere Thema, das Euch auch interessiert - ein Klick und Ihr seid mit dabei:

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[zu den Diskussionsforen]


   
Autor(in): Redaktion MEDI-LEARN ([email protected])
  
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 11. Grey's Anatomie - Die Jungen Ärzte

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Höhen und Tiefen prägen das Leben der jungen Ärzte im Seattle Grace Hospital. Jetzt geht's mit neuen Folgen weiter - immer Mittwochs um 21:15 Uhr! Nächste Folge am 12.09.2007 um 21.15 Uhr auf Pro7

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Toxisch
Die Stimmung im Seattle Grace Hospital steigt: Seitdem Dr. Webber seinen Rückzug in den Ruhestand bekannt gegeben hat, ist der Funke des Wettkampfs zwischen den Oberärzten Derek, Burke, Mark und Addison entbrannt. Und auch sonst geht es heiß her, als sich Cristina und Callie plötzlich mit Heiratsanträgen konfrontiert sehen, und Izzie es kaum erwarten kann, dass die ersten Patienten in die neu eröffnete Denny Duquette Memorial Clinic kommen.


   
Autor(in): Redaktion MEDI-LEARN ([email protected])
  
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 12. Lachen ist gesund - Witz der Woche

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Ein Chirurg, ein Architekt und ein Netzwerk-Administrator streiten sich, welches der älteste Beruf sei. Der Chirurg: Gott schuf Eva aus Adams Rippe, das war die erste Operation, Gott war Chirurg! Der Architekt: Am Anfang war Chaos, dann schuf Gott die Welt, eine architektonische Leistung! Der Netzwerk-Administrator: Und wer war für das Chaos zuständig?!

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Autor(in): Redaktion MEDI-LEARN ([email protected])
  
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Medi-Lachparade in den Foren
  
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 13. Impressum / Abofunktionen / Mitarbeit

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Folgende Personen arbeiten regelmäßig oder zeitweise an der Onlinezeitung:
Redaktionsleitung: Jens Plasger & Christian Weier, Redaktion: Angelika Lehle (Redakteurin und Mediengestalterin), Daniel Luedeling (Arzt und Cartoonist), Simone Arnold (Redakteurin), Thorben Kühl (Redakteur und Mediengestalter), Martina Fröhlich (Programmierung), Kjell Wierig (Mediengestalter), Marlies Lehmkuhl (Ärztin und Redakteurin), Trojan Urban (Arzt und Redakteur), Stan, Reporter für Extremeinsätze,

  
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