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1. Editorial |
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Hallo,
in der neuesten Herbstausgabe der Onlinezeitung beschreibt Peter Vomhof seine Enblicke als Famulant in die ambulante Versorgung in einer Neurochirurgischen Praxis in Bielefeld. Für ihn war es faszinierend zu sehen, in welch kurzer Zeit seine betreuenden Ärzte in der Lage waren, sich von einem Patienten ein umfassendes individuelles Bild über die krankheitsauslösenden/–unterhaltenden und auch psychosozialen Faktoren zu machen.
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Weiter gibt es ein neues Interview mit einer Ärztin, die früher einmal Veterinärmedizin studieren wollte und dann entdeckt hat wie spannend es ist mit Menschen zu arbeiten.
Ausbildung - und dann? Wer nach einer medizinisch-technischen Ausbildung seinen Wissensdurst noch nicht gestillt hat, dem bot sich bisher der allgemeine Studienkanon mit Fächern wie Medizin, Biologie und Chemie.
Jetzt bieten die Ulmer Akademie für Medizinische Berufe und die Steinbeis-Hochschule Berlin einen speziellen Bachelor-Studiengang für medizinisches Fachpersonal an.
Infektionskrankheiten, die von medikamentenresistenten Bakterien verursacht werden, sind jedes Jahr für mehrere Millionen Todesfälle verantwortlich. Experten stimmen darin überein, dass die Entwicklung neuer Antibiotika eine der dringlichsten Aufgaben der medizinischen Forschung ist. Ein Wissenschaftlerteam, bestehend aus Ökologen und Evolutionsbiologen der australischen Macquarie University, hat neue Ansätze im so genannten Bioprospecting entwickelt, die sehr erfolgversprechend sind.
Viel Spaß bei der Lektüre wünschen euch,
Angelika, Jens und Christian
Redaktion MEDI-LEARN
Der Blick in die Zukunft: In der nächsten Ausgabe der Onlinezeitung lest
ihr am 02.10.2007:
o Famulatur Gynäkologie und Geburtshilfe in Erding
o Fragen, Antworten und Tipps zum Nichtrauchen
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Nach meiner Famulatur in der Rettungsstelle des Unfallklinikums Berlin fehlte mir noch ca. die Hälfte der Praxisfamulatur. In diesen letzten Tagen wollte ich einen richtigen Einblick in die ambulante Versorgung erhalten (wobei ich mich speziell für die Neurochirurgie interessierte).
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Auf eine Empfehlung hin fragte ich telefonisch in der neurochirurgischen Praxisklinik Dr. Conzen/Dr. Wiedensohler in Bielefeld nach der Möglichkeit, dort eine Famulatur abzuleisten. Ich bekam eine positive Antwort und so waren die letzten Wochen der Semesterferien schnell verplant.
Tagesablauf
Montags, dienstags und freitags begann der Tag um 8 Uhr im praxiseigenen CT. Hier wurden zwischen 8 und 9 Uhr CT-gesteuert „Facetten“ gespritzt (also bei verschiedenen HWS-/LWS-Syndromen gezielt Medikamente in die Umgebung der betroffenen Nervenwurzeln injiziert).
Gleichzeitig begann für Dr. Conzen das ambulante OP-Programm. Auf dem OP-Plan standen vor allem Carpal-Tunnel-Syndrome, andere Nervenkompressionssyndrome (v.a. Ulnaris und Peroneus) sowie diverse kleine handchirurgische Eingriffe.
Zwischen den einzelnen Operationen (von jew. ca. 10-15min. Dauer) wurde mit der Patientensprechstunde begonnen.
Ich hatte während all dem verschiedene Möglichkeiten: so konnte ich sowohl im OP über die Schulter des Operateurs bzw. auch mal durch das OP-Mikroskop schauen oder bei den in den Untersuchungszimmern wartenden Patienten die Anamnese erheben und eine orientierende Untersuchung durchführen. Später stellte ich die Patienten dann dem jeweilig behandelnden Arzt vor.
Neben dem CT verfügte die Praxis auch über ein eigenes Röntgengerät, so dass ein Großteil der nötigen Bildgebung direkt vor Ort gemacht werden konnte. Weitere Möglichkeiten der apparativen Diagnostik waren EMG, Gefäßdoppler und verschiedenste Messungen an den peripheren Nerven (z.B. Nervenleitgeschwindigkeit), welche ich teilweise auch selbst durchführen durfte.
Nach der Mittagspause von 13 bis 14 Uhr ging es dann mit der Sprechstunde weiter bis ca. 17 Uhr. In dieser Zeit sah ich mir erst wieder die Patienten allein an, um sie dann vorzustellen. Zwischendurch wurden bestimmte Krankheitsbilder etwas genauer besprochen.
Mittwochs und donnerstags bestand für mich die Möglichkeit, in das mit der Praxis kooperierende MVZ für Wirbelsäulenchirurgie im Johannesstift Bielefeld zu gehen. Hier lernte ich in der Sprechstunde von 9-12 Uhr die verschiedensten Formen des „Rückenschmerz“ kennen, bevor ich dann im OP als erste Assistenz die unterschiedlichen Operationstechniken bei zervikalen und lumbalen Bandscheiben-vorfällen kennen lernte.
Fazit
Die Famulatur gewährte mir einen sehr interessanten Einblick in das Gebiet der ambulanten Versorgung – wenn auch auf einem sehr speziellen Gebiet. Es war faszinierend zu sehen, in welch kurzer Zeit meine betreuenden Ärzte in der Lage waren, sich von einem (Rückenschmerz-) Patienten ein umfassendes individuelles Bild über die krankheitsauslösenden/–unterhaltenden und auch psychosozialen Faktoren zu machen.
Auch die in einer Praxis notwendige betriebswirtschaftliche Denkweise war – nach meinen bisherigen Krankenhaus-Famulaturen – eine größtenteils neue Erfahrung.
So kann ich abschließend nur empfehlen, zumindest einen Teil der Praxisfamulatur im ambulanten Sektor abzuleisten. Es eröffnen sich so viele neue Einblicke. Eine Praxis für Neurochirurgie kann man dabei sicherlich nur speziell Interessierten empfehlen.
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| Autor(in): Peter Vomhof ([email protected]) |
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3. 'Ich liebe es mit den Menschen zu arbeiten' Interview mit einer Assistenzärztin
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1. Warum hast du den Beruf des Arztes ergriffen?
Eigentlich wollte ich früher einmal Veterinärmedizin studieren. Ich bin aber durch das Schulpraktikum davon abgekommen und habe mich für die zweibeinigen Mitmenschen entschieden. Zumal man nach dem Medizinstudium sehr viele Möglichkeiten hat, z.B. tägliche Praxis, Forschung, Ausland, Journalismus etc..
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2. Was macht dir besonders viel Spaß im Job, was gefällt dir überhaupt nicht?
Ich liebe es mit den Menschen zu arbeiten und es ist manchmal Wahnsinn, was man zurück bekommt. Es sind die Kleinigkeiten des Alltages, die den Beruf für mich so spannend machen. Es gibt zwar irgendwann eine gewisse Routine, aber jeder Tag läuft trotzdem anders ab. Ich freue mich, mit kleinen simplen Dingen den Menschen helfen zu können. Es ist schön mit anzusehen, wie es den Patienten wieder besser geht und er dann freudestrahlend die Klinik wieder verlässt.
Es gibt auch unangenehme Momente... z.B. wenn man den Tod eines Angehörigen mitteilen muss oder dem Patienten sagen muss, dass er unheilbar erkrankt ist. Zu dem kommt der Stressfaktor dazu... Überstunden, zu viele Dienste... da bleibt manchmal die Kommunikation mit dem Patienten auf der Strecke. Man sollte sich aber zumindest die Freundlichkeit in solchen Momenten bewahren... auch wenn es schwer ist. Man darf sich auf alle Fälle nicht selber vergessen, denn ansonsten passiert es schnell, dass man kurz vor einem Burn-Out steht.
3. Welche Fachrichtung möchtest du später einmal einschlagen? Gib es hier eine feste Wahl oder hältst du das eher offen?
Innere Medizin... entweder mit Subspezialisierung Kardiologie oder Gastroenterologie.
4. Wie viele Stunden arbeitest du pro Monat durchschnittlich?
Ohne Dienste 170 Stunden,
mit Diensten 210 Stunden
5. Wie würdest du den Arbeitsalltag/die Arbeitsatmosphäre im Krankenhaus kennzeichnen?
Ich bin in einem Lehrkrankenhaus und ich empfinde das Arbeitsklima als doch angenehm. Der Chef bemüht sich um seine Mitarbeiter und hat auch ein offenes Ohr für Probleme oder sonstige Anliegen. Er ist bemüht, dass ein reibungsloser Ablauf des Tages erfolgt... manchmal ist es aber auch er, der alles in Verzug bringt. Aber das ist normal...
Das Verhältnis der Oberärzte und Assistenzärzte ist ebenfalls angenehm... zumindest ist das meine Meinung. In Stresssituationen ist schon eine gewisse Anspannung zu merken, aber solange man gemeinsam an einem Strick zieht, bleibt auch hier die Atmosphäre "angenehm".
Es gibt solche und solche Schwester/Pfleger... als Anfänger habe ich gerne die Hilfe der erfahrenen Schwestern angenommen. Solange man die Nase nicht zu weit oben trägt, sind die Schwestern auch nett zu einem. Klar, eine gewisse Autorität sollte man schon an den Tag legen, denn ansonsten tanzen sie einem auf der Nase und nutzen die Gutmütigkeit schamlos aus!!!
6. Welches sind die häufigsten Tätigkeiten auf Station und wie viel Zeit verbringst du damit?
Angefangen mit Blut abnehmen und Flexülen legen: ca. 1Stunde.
Visite: 1,5-2 Stunden
Papierkram (Briefe, Telefonate etc.: 2-3 Stunden und praktische Tätigkeiten (Sono, Punktionen etc.): 2-3 Stunden,
FRÜHSTÜCK: 30 Minuten.
7. Magst du uns dein schönstes und auch dein unangenehmstes Ereignis als Arzt schildern?
Mein schönstes: Ich finde es immer faszinierend, wenn alte exsikkierte Damen aus dem Heim durch eine einfache Infusionstherapie aufklaren und danach wieder mit einem sprechen. Es kommt sogar vor, dass sie dann mit Hilfe wieder aufstehen können...manchmal ist unsere Klinik ein wahrer Jungbrunnen und wir machen aus alt jung!!!
Mein unangenehmstes:
Situationen, wo man sehen muss, dass jemand im Sterben liegt bzw. dass jemand gestorben ist. Vor kurzem hatte ich einen jungen Vater mit einem metastasierten Magen-Ca, der akut geblutet hat. Initial war er stabil. Doch plötzlich fing er an, eimerweise Blut zu spucken. Seine Ehefrau war mit dabei und sie tat mir einfach nur leid. Endoskopisch konnten wir keine Blutstillung vornehmen, so dass er in die Chirurgie verlegt wurde. Er ist zwei/drei Tage später gestorben. Bei solchen Sachen sind einem schlichtweg die Hände gebunden und es ist einfach traurig und frustrierend, dass man die Patienten nicht mehr heilen kann.
8. Wie hast du dich vor deinem ersten Dienst gefühlt und wie ergeht es dir heute, wenn es z.B. heißt "Nachtdienst steht an"?
Der erste Dienst kam von heute auf morgen nach knappen zwei Wochen. Es war der Sprung ins kalte Wasser und ich war eher müde, weil ich vor dem Dienst kaum schlafen konnte. Ich war angespannt und wusste nicht, was kommt, wie es ablaufen wird und hatte das Gefühl mein Kopf ist ein einziges Vakuum!
Mittlerweile ist es Routine geworden. Aber dennoch schwebt immer noch die Angst über mir, dass doch mal ein ganz akuter Fall eintreten wird. Bis dato (toi, toi, toi) war das nicht der Fall.
9. Würdest du noch einmal den Beruf eines Arztes ergreifen?
Ja!
10. Angabe freiwillig: Wie viel verdienst du als Grundgehalt und wie viel erhältst du samt Dienstzuschlägen (netto)?
Ohne 1800 Euro (TVÖD Ost,
mit 2100 Euro.
11. Wie ist das Verhältnis und der Umgang zwischen Assistenzärzten und Ober- bzw. Chefärzten?
Das Verhältnis ist angenehm und man braucht keine Angst zu haben, einen Fehler zu machen. Gerade als junger Assistenzarzt hat man Hemmungen, Fehler zu machen.... aber unsere Oberärzte zeigen und erklären uns viel, wenn man sie fragt und darum bittet. Unsere Klinik ist in die einzelnen Subspezialisierungen aufgegliedert, wo jeder seinen eigenen Chef hat. Unser Chef ist sehr jung und kommt von der Uni. Ich finde, dass er sehr engagiert ist und immer um das Wohl der Mitarbeiter bemüht ist. Durch seine Motivation sind wir auch motiviert...vor allem in stressigen Zeiten ist das sehr hilfreich.
12. Wie ist das Verhältnis zwischen Ärzten und Verwaltung?
Öhm... ich weiß es nicht. Aber ich denke, dass es eher weniger gut ist.
13. Wie ist das Verhältnis zwischen Ärzten und Pflegeteam?
Mir hat es Spaß gemacht, mit den Schwestern meiner alter Station zu arbeiten. Sie waren ein eher jüngeres Team.
14. Womit entspannst du vom Arbeitsalltag als Arzt?
Sport, Freunde treffen, Kino... in die Natur gehen.
15. Welche Tipps möchtest du an junge Ärzte weitergeben?
Auch wenn es am Anfang schwer ist und man das Gefühl hat zu versagen, irgendwann hat man den Überblick und dann macht die Arbeit auch Spaß. Nach einer Weile ist man sogar nicht mehr ganz so müde und k.o. nach der Arbeit, dass man auch noch imstande ist, andere Sachen zu machen. Man darf nur nicht vergessen an sich selber zu denken, denn ansonsten macht man sich kaputt!!!
16. Was findest du nach wie vor am ärztlichen Beruf faszinierend?
Ich finde es spannend, wenn man den Symptomen auf den Grund gehen kann und immer wieder die unterschiedlichsten Diagnosen dabei herauskommen. Die Vielfältigkeit des Alltages...
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| Autor(in): MEDI-LEARN ([email protected]) |
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Geht der gute alte Hausarzt über den Friedhof. Leider fällt sein Blick immer wieder auf bekannte Namen. Plötzlich hört er eine Stimme flüstern: ''Du, Doktor''. Ihn packt das schlechte Gewissen. Wieder: ''Du, Doktor, Du kennst mich, ich weiß es.'' Lähmende Angst macht sich breit. ''Du Doktor, Du kennst mich doch. Hast Du was gegen Würmer?''
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| Autor(in): Redaktion MEDI-LEARN ([email protected]) |
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Studienplatztausch von Hamburg nach München
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| 5. Erst Azubi, dann Student - bundesweit erstmals Bachelor-Studiengang für bestimmte medizinische Fachberufe in Ulm
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Die Ulmer Akademie für Medizinische Berufe und die Steinbeis-Hochschule Berlin bieten einen speziellen Bachelor-Studiengang für medizinisches Fachpersonal an. Ausbildung - und dann? Wer nach einer medizinisch-technischen Ausbildung seinen Wissensdurst noch nicht gestillt hat, dem bot sich bisher der allgemeine Studienkanon mit Fächern wie Medizin, Biologie und Chemie.
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Jetzt lässt sich die eigene Fachrichtung ganz gezielt weiter ausbauen: Nach der dreijährigen Ausbildung zur Medizinisch-technischen Laboratoriumsassistenz (MTLA) können Wissensdurstige ab diesem Wintersemester in Ulm den B.A.-Studiengang Biomedical Analytics draufsatteln. Wer eine Ausbildung zur Operationstechnischen Assistenz (OTA) oder in der OP-Fachpflege abgeschlossen hat, kann einen Bachelor-Studiengang Biomedical Technicians anschließen.
Der B.A.-Studiengang ist mit zwei unterschiedlichen spezifischen Ausrichtungen für MTLA und OTA bisher einmalig in Deutschland. Er ist als berufsbegleitendes Studium in Modulen organisiert und vermitteln über drei Jahre hinweg naturwissenschaftliche und betriebswirtschaftliche Kenntnisse. Für die Absolventen eröffnen sich in ihren Fachbereichen höher qualifizierte Tätigkeiten, z.B. im Qualitätsmanagement, in der Lehre, in der Studienadministration oder der Leitung von Abteilungen.
Voraussetzungen sind Abitur oder Fachhochschulreife und die jeweilige Berufsausbildung. Wer seine Ausbildung an der Ulmer Akademie abgeschlossen hat, hat die Möglichkeit, die Studienzeit um ein Jahr zu verkürzen. Das ist möglich, weil die Berufsausbildung der Ulmer Akademie für Medizinische Berufe bereits in Lernmodulen organisiert ist. Auch nach der Mittleren Reife und einer abgeschlossenen Berufsausbildung ist das B.A.-Studium möglich, wenn die BewerberInnen 4 Jahre Berufserfahrung gesammelt haben. Die Studiengebühren betragen 13.068 € für 3 Jahre und 9.864 € bei verkürztem Studium.
Der Studiengang beginnt am 4. Oktober 2007 - Bewerbungen werden noch bis Mitte September angenommen. Am 7. September findet in Ulm ein Bewerbertag mit Englischtest, Fallbearbeitung und Bewerbungsgesprächen statt. Zu dieser Veranstaltung müssen Interessenten sich vorher anmelden Quelle: idw - Informationsdienst Wissenschaft
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| Autor(in): Petra Schultze ([email protected]) |
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| Autor(in): Redaktion MEDI-LEARN ([email protected]) |
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| Autor(in): Daniel Lüdeling ([email protected]) |
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| 8. Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Universität Leipzig - Mund-Kiefer-Gesichts-Chirurgie - Leipzig
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Ob Famulatur, Krankenpflegepraktikum, PJ-Tertial oder Ausbildung zum Facharzt - immer wieder steht man als junger Mediziner vor der Frage Bin ich dort eigentlich gut aufgehoben? Wer vorab Informationen zur Tätigkeitsstelle herausbekommt, kennt meist jemanden, der dort schon einmal gearbeitet hat. Für alle anderen gibt es ab sofort die Klinikwahrheiten von MEDI-LEARN - eine interaktive Datenbank mit Bewertungen von Kliniken, aus der wir euch an dieser Stelle die Klinikwahrheit der Woche vorstellen wollen:
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| Nr. der Bewertung: | 9051-190 (Hits: 115) |
| Autornickname: | erdbeerknochen (Private Nachricht senden) |
| Klinik: | Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Universität Leipzig |
| Stadt: | 4103 Leipzig |
| Fachrichtung: | Mund-Kiefer-Gesichts-Chirurgie |
| Tätigkeit: | Famulatur |
| Zeitpunkt: | 2004 |
| Chefarzt: | Prof. Dr. Dr. Hemprich |
| Bundesland: | D-Sachsen |
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| Note Arbeitsklima: | 1 - sehr gut |
| Kommentar Arbeitsklima: | Famulanten aus der Humanmedizin sind hier selten, daher muss man sich seine Position erst ein bisschen suchen. Hat man das aber geschafft, sind alle bis zum Chef hinauf froh, dass sich jemand für ihr Fachgebiet interessiert und kümmern sich rührend. Insgesamt eine kleine und familiäre Klinik. Im OP kanns manchmal im Ton etwas strenger werden, muss man aber nicht ernst nehmen. Beim Pflegepersonal unbedingt gleich am ersten Tag vorstellen und ein Namensschildchen tragen! |
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| Note Weiterbildungsangebot: | 3 - befriedigend |
| Kommentar Weiterbildungsangebot: | 1x/Woche Fortbildungsvortrag |
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| Note Zeit: | 1 - sehr gut |
| Kommentar Zeit: | 40h/Woche (manchmal mehr, oft konnte man aber auch schon mittags nach Hause)
ACHTUNG: Wen es nicht sehr, sehr interessiert: Nicht zur Tumor-OP als 2. Assistenz einteilen lassen, da hält man gerne auch mal 16 Stunden Haken. |
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| Note Karriere: | 1 - sehr gut |
| Kommentar Karriere: | Der Chef freut sich über jeden, der vor hat, in die MKG zu gehen und lässt sich auch viel Zeit, einen individuellen Karriereplan durchzugehen (selbst mit mir Famulanten). Ich habe auch gleich ein paar Adressen für mein PJ von ihm bekommen. |
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| Note Ausbildung: | 2 - gut |
| Kommentar Ausbildung: | Meist war ich mit dem Stationsarzt unterwegs, der mich recht viel machen liess und eigentlich immer Zeit hatte etwas zu erklären. Bei den OPs kam es etwas auf den jeweiligen Oberarzt an. Der Chef macht richtige Fragerunden. |
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| Note Betreuung: | 1 - sehr gut |
| Kommentar Betreuung: | Ansprechpartner ist der Stationsarzt. Waren aber eigentlich alle saunett und fragen konnte man auch immer. |
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| Gesamtnote: | 1 - sehr gut |
| Abschließender Kommentar: | Auf jeden Fall empfehlenswert, insbesondere, als Prof. Hemprich selbst dem kleinen Famulanten richtig was beibringen will, besonders natürlich, wenn man sich mit dem Gedanken trägt, später MKG zu machen.
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Redaktioneller Tipps
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Bioprospecting ist die Suche nach Wirkstoffen, die von lebenden Organismen produziert werden und für medizinische Zwecke einsetzbar sind. Während eine große Anzahl gegenwärtig verwendeter Antibiotika von Bodenmikroben abgeleitet wurden, legen die Erkenntnisse der Wissenschaftler des Macquarie Key Centre for Biodiversity and Bioresources nahe, dass Insekten der Schlüssel für die Entwicklung jener stärkeren und vielseitigeren Antibiotika sind, die im Kampf gegen die heutigen immer resistenter werdenden Bakterien benötigt werden. Sozialen Insekten kommt dabei gegenüber solitären Insekten eine besonders große Bedeutung zu.
Insektenstaaten bieten ideale Bedingungen für die Ausbreitung ansteckender Krankheiten. Sie sind durch Überbevölkerung und geringe genetische Variation gekennzeichnet, was die Übertragung von Krankheiten innerhalb solcher Kolonien schnell ausufern lassen kann. Um unter diesen Bedingungen zu überleben, mussten soziale Insekten Methoden entwickeln, die die Ausbreitung von Krankheiten aufhalten. Dabei am meisten verbreitet ist die antimikrobielle Sekretion. Auch wenn die antimikrobielle Sekretion als Abwehrmechanismus im Tierreich bekannt ist, wurde bisher nie untersucht, ob diese stärker ist, wenn das Krankheitsrisiko aufgrund der Größe oder des Sozialitätsgrades der Gruppe ansteigt. Die Forscher der Macquarie University testeten ihre Hypothese, dass ein stärkeres antimikrobielles Sekret in größeren und eng verwandten Kolonien gebildet wird. Im Ergebnis konnten sie zeigen, dass eine starke Korrelation zwischen Gruppengröße und dem Grad der genetischen Verwandtschaft auf der einen Seite und verbesserten antimikrobiellen Eigenschaften auf der anderen Seite besteht.
Die Wissenschaftler wählten für ihre Untersuchungen Bienen, da diese auf mehreren Ebenen der Sozialitätsstufen von Insekten zu finden sind, die von solitär über semi-sozial bis hin zu hochsozialen, so genannten eusozialen Kolonien reichen. Die Wissenschaftler entdeckten, dass das antimikrobielle Sekret selbst bei der primitivsten semi-sozialen Bienenart um ein Vielfaches stärker war, als bei einer solitären Art. In weiteren Schritten sollen die Untersuchungen nun auf wirbellose Tiere, wie Wespen und Thripse ausgeweitet werden, um zu prüfen, ob das entdeckte Phänomen auch bei anderen Gruppen existiert.
Quelle: idw - Informationsdienst Wissenschaft
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| Autor(in): Sabine Ranke-Heinemann ([email protected]) |
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Mit mehr als 500 Beiträgen in der Woche findet man in den Diskussionsforen von MEDI-LEARN zu fast allen Themen den richtigen Gesprächspartner. In unserer Rubrik "Gelauscht" wollen wir Euch in der Onlinezeitung über einige der Diskussionsthemen auf dem Laufenden halten. Vielleicht findet Ihr das ein oder andere Thema, das Euch auch interessiert - ein Klick und Ihr seid mit dabei:
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Höhen und Tiefen prägen das Leben der jungen Ärzte im Seattle Grace Hospital. Jetzt geht's mit neuen Folgen weiter - immer mittwochs um 22:15 Uhr! Nächste Folge am 26.09.2007 um 21.15 Uhr auf Pro7
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Verschwunden
Noch immer kämpft man im Seattle Grace um das Leben der Opfer des Fährunglücks: George belügt eine Frau, ihren Sohn gefunden zu haben, damit sie endlich einer dringenden OP zustimmt. Izzie übernimmt derweil noch auf der Fähre bei einem Mann eine heldenhafte Not-OP, während Dr. Webber sie über das Handy anleitet. Derek sucht verzweifelt nach der ertrunkenen Meredith. Als er sie schließlich findet und ins Krankenhaus bringt, scheint jedoch alle Hoffnung verloren: Meredith ist tot!
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| Autor(in): Redaktion MEDI-LEARN ([email protected]) |
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