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1. Editorial |
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Hallo,
eigentlich hatte Peter Vomhof den Sommer 2005 für seine Doktorarbeit freigehalten und auf eine Famulatur verzichtet. Als er dann schneller als erwartet mit dem praktischen Teil seiner Arbeit fertig war, hatte er doch noch einige Wochen Zeit, die er mit einer Famulatur belegen wollte. In der neuesten Ausgabe der Onlinezeitung beschreibt er seine Erlebnisse in der Schulkinderstation in der Uniklinik Münster.
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Stellensuche, erster Arbeitstag, der erste eigenverantwortliche Bereitschaftsdienst: Der Start ins Berufsleben als Arzt gleicht für viele einem Sprung ins kalte Wasser. Um nachfolgenden Generationen die ersten Schritte in der Arbeitswelt Krankenhaus zu erleichtern, veröffentlichen wir eine Interviewserie mit Assistenzärzten und -ärztinnen, die über ihre Erfahrungen berichten.
Anläßlich der Suchtwoche 2007, die in diesem Jahr unter dem Motto "Alkohol - Verantwortung setzt die Grenze“ steht und von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) und weiteren Partnern veranstaltet wird, stellt die BZgA aktuelle Ergebnisse der Repräsentativuntersuchung 2007 zum Alkoholkonsum Jugendlicher vor. Im Vergleich zu den Ergebnissen der Untersuchungen aus den Jahren 2004 und 2005 ist festzustellen, dass der Alkoholkonsum bei Jugendlichen jetzt wieder deutlich angestiegen ist.
Etwa 5 Millionen Deutsche leiden an chronischen Schmerzen, oft ist eine Operation die Ursache. Wittener Versorgungsforscher arbeiten an einem Verfahren, um das Auftreten postoperative Schmerzen zu reduzieren.
Mit mehr als 500 Beiträgen in der Woche findet man in den Diskussionsforen von MEDI-LEARN zu fast allen Themen den richtigen Gesprächspartner. In unserer Rubrik "Gelauscht" wollen wir Euch in der Onlinezeitung über einige der Diskussionsthemen auf dem Laufenden halten.
Viel Spaß bei der Lektüre wünschen euch,
Angelika, Jens und Christian
Redaktion MEDI-LEARN
Der Blick in die Zukunft: In der nächsten Ausgabe der Onlinezeitung lest
ihr am 16.10.2007:
o Come to Canada
o Ganz natürlich - Summer School Naturheilkunde
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Eigentlich hatte ich den Sommer 2005 für meine Doktorarbeit freigehalten und auf eine Famulatur verzichtet. Als ich dann schneller als erwartet mit dem praktischen Teil meiner Arbeit fertig war, hatte ich doch noch einige Wochen Zeit, die ich zum Teil mit einer Famulatur belegen wollte. Da alles sehr kurzfristig war, entschied ich mich der Einfachheit halber, in Münster zu bleiben. Und um die Erfolgschancen meiner Bewerbung um einen Famulaturplatz in Toronto für das kommende Jahr zu erhöhen (durch den Nachweis praktischer Erfahrung in möglichst vielen der 5 „großen“ Fächer: Innere, Chirurgie, Gynäkologie, Pädiatrie und Psychiatrie), wählte ich eines, welches ich bisher noch nicht kennen gelernt hatte: die Pädiatrie.
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Nach einem kurzen Gespräch mit dem zuständigen Oberarzt hatte ich die Zusage, für drei Wochen auf der Schulkinderstation famulieren zu können.
Tagesablauf
Der Tag begann um 8 Uhr mit der Visite auf der Schulkinderstation. Viele der vorgestellten Krankheitsbilder (v.a. Stoffwechsel-, endokrinologische und urologische Krankheiten) waren mir noch unbekannt, wurden mir aber in groben Zügen von den PJlern erklärt. Der Rest des Vormittags war mit Aufnahmen verplant. Hier ließ ich mir vor allem in den ersten Tagen sehr viel von den PJlern zeigen. Erforderten doch Kinder (und Eltern) ein etwas anderes Vorgehen, als ich es bisher kannte. So konnte ich die Aufnahmen bereits nach einigen Tagen selbst durchführen und auch die große Herausforderung des Blutabnehmens aus kleinen Kindervenen gelang von Tag zu Tag besser.
Um ca. 12:30 ging es dann in den großen Konferenzraum zur Mittagsbesprechung. Hier berichteten Vertreter aller Stationen von den wichtigsten Ereignissen und Problemen. Anschließend wurde mehrmals in der Woche eine kleine Fortbildung (bestehend aus Kurzvortrag und Diskussion) abgehalten.
Nach dem Mittagessen ging es dann Montags, Mittwochs und Freitags in die PJ-Fortbildung – ein absolutes Highlight! Vor allem der Unterricht der Kinderchirurgin Frau Dr. Lawrenz wird mir in Erinnerung bleiben. Sie verstand es besonders gut, ihre Themen so zu vermitteln, dass man nicht nur speziell für die Pädiatrie etwas lernen konnte.
Nach der Fortbildung standen dann evtl. die Oberarztvisite, Blutabnahmen oder verspätete Aufnahmen auf der Station an, so dass ich meist zwischen 15 und 16 Uhr nach Hause gehen konnte.
Pro und Contra
Leider war die Assistenzärztin auf der Schulkinderstation erst seit kurzer Zeit dort und zu dem auch noch allein verantwortlich. Daher hatte Sie natürlich anderes zu tun, als sich um mich zu kümmern. So erfolgte meine Hauptanleitung vor allem durch die PJler. Um dennoch etwas mehr Neues zu erfahren, wechselte ich tageweise auch mal auf die Kinder-Neurologie, was ebenfalls sehr interessant war. Die letzten 2 Tage verbrachte ich auf Wunsch in der Kinderchirurgie und durfte hier sogar im OP mit am Tisch stehen!
Fazit
Obwohl ich zum Zeitpunkt der Famulatur im bisherigen Studium noch nichts von Pädiatrie gehört hatte, erhielt ich doch einen breiten und interessanten Überblick über das Fach. Natürlich waren mir viele der Krankheitsbilder noch unbekannt. Der spezielle Umgang mit kranken Kinder verschiedener Alterklassen, die Besonderheiten der (Fremd-)Anamnese und körperlichen Untersuchung waren allerdings eine gewinnbringende Erfahrung.
Vor allem die Qualität der PJ-Fortbildungen macht diese Klinik mit Sicherheit für das PJ interessant. Dazu muss man sagen, dass neben der Schulkinderstation und der Neuro-Pädiatrie noch eine Infektions-, Psychosomatik-, Päd.-Hämatologie/Onkologie, Päd.-Kardiologie- und Kinder-Intensivstation zur Auswahl stehen.
Alles in allem also eine empfehlenswerte Famulatur! |
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| Autor(in): Peter Vomhof ([email protected]) |
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3. 'Medizin fand ich immer schon spannend' Interview mit einer Assistenzärztin
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1. Warum hast du den Beruf des Arztes ergriffen? Ich habe erst eine Ausbildung zur PTA absolviert und wollte danach eigentlich Pharmazie studieren. Der Beruf des Apothekers war für mich dann aber nicht mehr so interessant, zumindest auf lange Sicht konnte ich mir ein Leben in der Apotheke nicht vorstellen. Medizin fand ich immer schon spannend, so lag es nahe Medizin zu studieren.
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2. Was macht dir besonders viel Spass im Job, was gefällt dir überhaupt nicht? Es gefällt mir sehr in einem großen Team wie im Krankenhaus zu arbeiten und so viele unterschiedliche Kollegen zu haben. Außerdem mag ich den Kontakt zu den Patienten. Meistens komme ich von der Arbeit nach Hause und denke: Dieses war ein sinnvoller Tag! Ich hasse die Arbeitszeiten, die Nachtdienste und die Überstunden!
3. Welche Fachrichtung möchtest du später einmal einschlagen? Gib es hier eine feste Wahl oder hältst du das eher offen? Ich möchte gerne Anästhesistin werden.
4. Wie viele Stunden arbeitest du pro Monat durchschnittlich? Ca. 55 Stunden die Woche, also mindestens 200 im Monat
5. Wie würdest du den Arbeitsalltag/Arbeitsatmosphäre im Krankenhaus kennzeichnen? In Deutschland eher unfreundlich und stressig, seitdem ich in England arbeite viel freundlicher und entspannter....
6. Welches sind die häufigsten Tätigkeiten auf Station und wieviel Zeit verbringst du damit? Als Assistenzärztin in der Anästhesie gehe ich eigentlich nur auf die Station zum prämedizieren, ca. 1h am Tag.
Das Schönste: Die dramatische Geburt von Zwillingen, die ich begleiten durfte (Beide gesund und munter). Das Unangenehmste: Schockraumeinsatz bei einem schwerstverunfalltem Kind mit Schädelhirntrauma.
8. Wie hast du dich vor deinem ersten Dienst gefühlt und wie ergeht es dir heute, wenn es z.B. heisst "Nachtdienst steht an"? Angst! Ich musste relativ schnell alleine nachts ohne Anleitung arbeiten. Auch heute noch ist mir immer ein bisschen mulmig vor den Diensten, da man nie weiß, was einem erwartet. Ich glaube, das gehört dazu.
9. Würdest du noch einmal den Beruf eines Arztes ergreifen? Mir war im Medizinstudium nicht klar, was es wirklich bedeutet, ständig "on call" zu sein. Jedes freie Wochenende verteidigen zu müssen und ständig kaputt und müde von irgendwelchen Nachtdiensten zu sein. Ich hätte nicht gedacht, dass das persönliche Leben so stark beeinflusst wird von dem Arztberuf. Trotzdem kann ich mir keinen anderen Beruf für mich persönlich vorstellen.
10. Angabe freiwillig: Wie viel verdienst du als Grundgehalt und wie viel erhältst du samt Dienstzuschlägen (netto)? Hier in England bekomme ich im 2. Ausbildungsjahr ca. 6000 Euro brutto, da ist ein allgemeiner Aufschlag für Dienste und Überstunden enthalten. Zusätzlich werden 15oo Euro im Jahr für Fortbildungen erstattet.
11. Wie ist das Verhältnis und der Umgang zwischen Assistenzärzten und Ober- bzw. Chefärzten? Sehr freundlich und kollegial. Allerdings haben die Oberärzte hier viel mehr Freiheiten als in Deutschland.
12. Wie ist das Verhältnis zwischen Ärzten und Verwaltung? In Deutschland und England gleichermaßen OK.
13. Wie ist das Verhältnis zwischen Ärzten und Pflegeteam? Hier in England deutlich besser als in Deutschland. Die Schwestern arbeiten viel autonomer und behandeln mich mit mehr Respekt. Das war in Deutschland selten so.
14. Womit entspannst du vom Arbeitsalltag als Arzt? Sport und Freunde treffen.
15. Welche Tipps möchtest du an junge Ärzte weitergeben? Alles selber ausprobieren, nicht von anderen verrückt machen lassen, besonders nicht von den Pessimisten...und auswandern.
16. Was findest du nach wie vor am ärztlichen Beruf faszinierend? Das Gefühl, am Arbeitsplatz nicht die Zeit abzusitzen und zu vergeuden.
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| Autor(in): MEDI-LEARN ([email protected]) |
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| Titel: |
Kurzlehrbuch Neurologie |
| Autor(en): |
Marco Mumenthaler; Heinrich Mattle |
| Verlag: |
Georg Thieme Verlag |
| ISBN: | 9783131429315 |
| Preis: |
Euro 27,95 |
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Herr Mumenthaler gehört bei den Autoren der Neurologie zu den Klassikern. Auf Basis des Buches „Grundkurs Neurologie“ ist nun in Zusammenarbeit mit Heinrich Mattle als Autor das Kurzlehrbuch Neurologie entstanden. Auf rund 400 Seiten werden die wichtigsten Fakten der Neurologie verständlich dargestellt.
Wie in der gesamten Kurzlehrbuchreihe aus dem Georg Thieme Verlag werden die Kapitel mit klinischen Fallbezügen eingeleitet. Die Fallbeispiele sind interessant geschrieben und zeigen eindrücklich wofür das Wissen im späteren Arztleben gebraucht wird. Die Unterkapitel werden nicht wie in den Kurzlehrbüchern der Vorklinik vom so genannten Lerncoach eingeleitet. Statt dessen wird der Leser mit so genannten Key Points zum Thema geführt: Diese vermitteln die Grundlagen, erläutern, was schwierig und wichtig ist und welche fächerübergreifenden Aspekte relevant sind. Merksätze, übersichtliche Schemazeichnungen und Tabellen ergänzen den Text. Eingestreut in den Text finden sich Praxistipps, die trotz ihrer Kürze interessante Fakten für den Klinikalltag enthalten.
Das Buch orientiert sich, wie alle anderen Bücher der Reihe, am aktuellen GK. Am Anfang stehen die Grundlagen der Neurologie sowie das ärztliche Gespräch und die neurologische Untersuchung mit Zusatzuntersuchungen. Es folgen die topische Diagnostik und die Differenzialdiagnostik der neurologischen Symptome. Danach wird auf die Erkrankungen des Gehirns und seiner Hüllen und die des Rückenmarks näher eingegangen. Die Autoren behandeln spezielle Krankheitsbilder wie die Multiple Sklerose und Epilepsien und ihre Differenzialdiagnosen. Es folgen der Schlaf und Besonderheiten im Schlaf sowie Polyradikulopathien und Polyneuropathien. Die Erkrankungen der Hirnnerven und der spinalen Nervenwurzeln und der spinalen peripheren Nerven leiten über zu den abschließenden Themen Schmerzsyndrome, Erkrankungen der Muskulatur (Myopathien) und der Erkrankungen des vegetativen (autonomen) Nervensystems.
Mit 27,95 EUR bekommt man im Verhältnis zur anderen Fachliteratur „viel Buch“ für wenig Geld – optimal für den studentischen Geldbeutel. Wer gut mit Kurzlehrbüchern lernen kann oder wer in kurzer Zeit die Neurologie repetieren möchte, macht mit diesem Buch einen guten Griff – nicht zuletzt deswegen ist das Buch auch mit dem MEDI-LEARN Gütesiegel ausgestattet worden.
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| Autor(in):
Christian Weier ([email protected]) |
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Suchtwoche 2007 zur Alkoholprävention findet großes Interesse in Sportvereinen: Anlässlich der Suchtwoche 2007, die in diesem Jahr unter dem Motto "Alkohol - Verantwortung setzt die Grenze“ steht und von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) und weiteren Partnern veranstaltet wird, stellt die BZgA aktuelle Ergebnisse der Repräsentativuntersuchung 2007 zum Alkoholkonsum Jugendlicher vor. Im Vergleich zu den Ergebnissen der Untersuchungen aus den Jahren 2004 und 2005 ist festzustellen, dass der Alkoholkonsum bei Jugendlichen - nach einem Rückgang zwischen 2004 und 2005 - jetzt wieder deutlich angestiegen ist.
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Dieser Anstieg ist besonders auffällig bei den 16- bis 17-jährigen männlichen Jugendlichen. Bei den Jungen dieser Altersgruppe lag die durchschnittliche wöchentliche Trinkmenge an reinem Alkohol im Jahr 2004 bei 127 Gramm, sank im Jahr 2005 auf 108 Gramm und liegt im Jahr 2007 bei etwa 150 g reinem Alkohol im Wochendurchschnitt. Dies entspricht umgerechnet ca. 2 Gläsern alkoholischer Getränke an jedem Tag in der Woche.
Auch bei den weiblichen Jugendlichen im Alter von 16 bis 17 Jahren ist zwischen 2005 und 2007 ein Anstieg in der wöchentlichen Gesamtalkoholmenge von 42 Gramm auf 53 Gramm festzustellen. Damit liegt die Trinkmenge in etwa wieder auf dem Niveau von 2004 - damals wurden im Wochendurchschnitt 54 g reiner Alkohol getrunken.
Sowohl bei den Jungen als auch bei den Mädchen nimmt die Bereitschaft zu, innerhalb kürzerer Zeit mehr als fünf Gläser alkoholischer Getränke zu trinken. Dies auch als "Binge Drinking“ bezeichnete Verhalten ist ein Indikator für riskanten Alkoholkonsum. Jeder zweite Jugendliche im Alter von 16 bis 17 gibt Anfang 2007 an, im letzten Monat mindestens an einem Tag fünf oder mehr Gläser Alkohol getrunken zu haben. Im Jahr 2005 lag dieser Wert noch bei 40 Prozent der Jugendlichen.
Der Anstieg im Alkoholkonsum ist im Wesentlichen auf eine Zunahme im Trinken von Bier, Bier-Mixgetränken und von Spirituosen zurückzuführen. Die noch vor wenigen Jahren bei den Jugendlichen so populären Alkopops werden dagegen kaum noch getrunken.
"Die Ergebnisse zeigen, dass die im Zusammenhang mit dem Anstieg des Alkopop-Konsums in den letzten Jahren ergriffen Maßnahmen Wirkung zeigen“, betont Prof. Dr. Elisabeth Pott, Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. "Durch das Zusammenspiel von gesetzgeberischen Regelungen und verstärkten Aufklärungsmaßnahmen konnte der Rückgang im Alkopop-Konsum erreicht werden. Die Ergebnisse zeigen aber auch, wie wichtig es ist, neue Entwicklungen zu beobachten und die bei den Alkopops erfolgreichen, umfassenden Präventionsstrategien auf den gesamten Bereich der Alkoholika auszuweiten“, so Prof. Dr. Pott weiter.
Um frühzeitig Jugendliche zu erreichen und auf die negativen Folgen übermäßigen Alkoholkonsums aufmerksam zu machen, hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung während der Aktionstage zur Suchtwoche 2007 ihre Angebote auf die Sportvereine konzentriert. Darüber hinaus hat die BZgA umfangreiches Informationsmaterial für die Ärzteschaft und die Allgemeinbevölkerung zur Verfügung gestellt.
Die Sportvereine sind wichtige Partner, da über sie viele Eltern, Kinder und Jugendliche sowie Multiplikatoren in der außerschulischen Jugendarbeit erreicht werden können. Neben dem Elternhaus und der Schule ist der Sport ein wichtiges Lernfeld, in dem die verschiedensten Fähigkeiten entwickelt und unterstützt werden können.
Zu den Aktionstagen während der Suchtwoche 2007 haben deshalb der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) als "Dach des deutschen Sports“ gemeinsam mit der BZgA Deutschlands Sportvereine aufgerufen, sich mit Aktionen und Projekten an der Suchtwoche zu beteiligen. Ziel ist es, das Wochenende 16./17. Juni 2007 für "Alkoholfrei“ zu erklären und rund um die Sportveranstaltungen auf den Konsum von Alkohol zu verzichten. Dieser Aufruf fand in den Sportvereinen eine große Resonanz. Mehr als 400 Sportvereine haben sich allein auf der Internetseite der Suchtwoche mit ihren Angeboten zum "alkoholfreien Sportwochenende“ angemeldet.
"Ich danke dem DOSB und allen Spotvereinen, die sich bei der Suchtwoche engagieren. Ganz besonders danke ich den Trainern und Betreuern, die das meist ehrenamtlich leisten“, erklärt Prof. Dr. Elisabeth Pott. "Die hohe Teilnehmerzahl zeigt, wie viele Vereine beim Thema Alkoholprävention Verantwortung übernehmen. Sportvereine bieten eine gute Möglichkeit, darüber zu sprechen, wie im eigenen Verein mit Alkohol umgegangen wird“.
Quelle: idw - Informationsdienst Wissenschaft
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| Autor(in): Marita Voelker Albert ([email protected]) |
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Ob Famulatur, Krankenpflegepraktikum, PJ-Tertial oder Ausbildung zum Facharzt - immer wieder steht man als junger Mediziner vor der Frage Bin ich dort eigentlich gut aufgehoben? Wer vorab Informationen zur Tätigkeitsstelle herausbekommt, kennt meist jemanden, der dort schon einmal gearbeitet hat. Für alle anderen gibt es ab sofort die Klinikwahrheiten von MEDI-LEARN - eine interaktive Datenbank mit Bewertungen von Kliniken, aus der wir euch an dieser Stelle die Klinikwahrheit der Woche vorstellen wollen:
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| Nr. der Bewertung: | 9051-77 (Hits: 241) |
| Autornickname: | physikumhom (Private Nachricht senden) |
| Klinik: | Asklepiosklinik Wandsbek |
| Stadt: | 22043 Hamburg |
| Fachrichtung: | Innere: Kardiologie |
| Tätigkeit: | Famulatur |
| Zeitpunkt: | 2006 |
| Chefarzt: | Prof. Braun |
| Bundesland: | D-Hamburg |
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| Note Arbeitsklima: | 1 - sehr gut |
| Kommentar Arbeitsklima: | Vorbildlicher Umgang mit Patienten (sehr viel Zeit!, Beantwortung stets aller Fragen), kollegialer Umgang mit dem Pflegepersonal und stets sehr freundlicher Umgang zwischen den Ärzten |
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| Note Weiterbildungsangebot: | 1 - sehr gut |
| Kommentar Weiterbildungsangebot: | Studentenunterricht: Lehrvisiten, Fallvorstellungen, EKG-Unterricht, Röntgen-Unterricht (Chirurgie+Gyn+Neuro machen eigenen Unterricht) |
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| Note Zeit: | 2 - gut |
| Kommentar Zeit: | Arbeit ca. von 8 Uhr bis 16 Uhr, aber eher länger |
| Kommentar Bezahlung: | naja, eigentlich ist nur Essen (für Famulanten) frei. Unterkunft konnte nicht gestellt werden |
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| Note Ausbildung: | 1 - sehr gut |
| Kommentar Ausbildung: | viel Zeit für praktische Anleitungen, viel Zeit bei Visiten |
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| Note Betreuung: | 1 - sehr gut |
| Kommentar Betreuung: | Hr. Dr. Majumder, OA Dr. Lange: Beide haben sich sehr viel um mich gekümmert und waren stets für Fragen offen |
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| Gesamtnote: | 1 - sehr gut |
| Abschließender Kommentar: | Bewerbung per Email möglich, ausreichend Parkplätze vorhanden. Für alle Innere-Fans sicher eine gute Wahl
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Redaktioneller Tipps
Wie werde ich eigentlich Facharzt für Innere: Kardiologie?
Auf dem Weg zum Facharzt für Innere: Kardiologie stellen sich viele Fragen im Hinblick auf die Anforderungen, die sich aus der Weiterbildungsordnung ergeben. Welche Pflichtfächer muss ich belegen? Wie lange dauert die Weiterbildung?
Im Interaktiven Weiterbildungsplaner der Deutschen Ärzte-Versicherung finden sich die Anforderungen auf dem Weg zum Facharzt für Innere: Kardiologie in übersichtlicher Form dargestellt, so dass ihr den Weiterbildungsweg gut durchdacht und mit hinreichender Übersicht bis hin zum großen Ziel der Facharztprüfung durchlaufen könnt.
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Checkliste Echokardiographie
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| Autor(in): Redaktion MEDI-LEARN ([email protected]) |
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Etwa 5 Millionen Deutsche leiden an chronischen Schmerzen, oft ist eine Operation die Ursache. Wittener Versorgungsforscher arbeiten an einem Verfahren, um das Auftreten postoperative Schmerzen zu reduzieren. Zusammen mit ihrer Forschergruppe wollen die Diplom-Psychologinnen Anke Hinrichs und Kerstin Schulz vom Institut für Forschung in der Operativen Medizin (IFOM) der Uni Witten/Herdecke (UWH) ein Standardverfahren entwickeln, um Risikopatienten vor dauerhaften Schmerzen zu bewahren. Dies fördert nicht nur die Lebensqualität der Patienten. So gehen die Kosten für die Behandlung chronischer Schmerzen laut der europäischen Schmerzstudie "European Pain Survey" allein in Deutschland in den zweistelligen Milliardenbereich. Gelingt es, bereits vor einer Operation die Risiken eines dauerhaften Leidens zu minimieren, wird eine langjährige und teure Behandlung hinfällig.
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Die laufende Studie wird von der Else-Kröner-Fresenius-Stiftung gefördert. Studienleiter ist Prof. Dr. Edmund Neugebauer, Direktor des IFOM am Kölner Klinikum Merheim und Lehrstuhlinhaber für Chirurgische Forschung an der UWH. Das aktuelle Projekt reiht sich ein in den Bereich der Versorgungsforschung, einem der Schwerpunktthemen an der Wittener Universität. Ziel dieser Forschung ist es zu prüfen, inwieweit Patienten beispielsweise von diagnostischen Verfahren, Therapien und Arzneimitteln, aber auch von medizinischen Forschungsergebnissen profitieren. Kern hierbei ist die Frage, wie effizient diese Patientenversorgung im klinischen Alltag ist.
Anke Hinrichs und ihre Kollegen haben für ihre Forschungsarbeit bereits hunderte von Studien zum Thema postoperative Schmerzen ausgewertet. "Das Ziel unserer Arbeit ist es, eine Möglichkeit zu finden, schon vor einer Operation zu erkennen, welche Patienten gefährdet sind, chronische Schmerzen zu entwickeln", sagt Hinrichs. Allein in Deutschland gibt es laut einer Heidelberger Untersuchung aus dem Jahr 2004 etwa 5 Millionen Menschen, die unter dauerhaften Schmerzen leiden. Als Ursache dafür wird oft eine Operation angegeben.
Ob es zu einer Chronifizierung nach einem chirurgischen Eingriff kommt, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Nicht nur die Art und der Umfang der Operation spielen eine Rolle. Wichtiger Indikator ist der Akutschmerz, also der Schmerz, welcher direkt mit dem Eingriff verbunden ist. Daneben versucht die Forschergruppe in einem jetzt begonnenen Teil der Studie durch gezielte Patientenbefragungen besonders die psychischen Belastungen der Patienten zu berücksichtigen. "Wenn jemand an Depressionen oder auch erhöhter Ängstlichkeit leidet, ist das Risiko der anschließenden Chronifizierung höher", sagt die Psychologin Hinrichs.
Im klinischen Alltag geht dieser entscheidende Zusammenhang jedoch oftmals unter: "Rücksicht zu nehmen, speziell auf diese psychischen Aspekte, ist heute leider immer noch die Ausnahme", sagt Hinrichs. Daher soll am Ende der laufenden Studie, ein so genanntes Chronic Pain Prevention Screening (CPPS) stehen. Dieser Fragenkatalog stuft Patienten je nach Risiko für chronische Schmerzentwicklung schon vor der Operation ein. Neben medizinischen Faktoren wie Art der Operation und vorangehende körperliche Beschwerden des Patienten, werden auch psychische Indikatoren, wie Angst und Stress erfasst.
Anhand dieser Vorauswahl kann der behandelnde Arzt bereits im Vorfeld das entsprechende Operations- und Anästhesieverfahren an den Patienten anpassen. "Im positivsten Fall kann das CPPS als Standard im Praxisalltag umgesetzt werden. Damit erhält der Arzt sofort Informationen zu Risikopatienten", sagt Hinrichs. Die Fertigstellung ihres CPPS erwarten die Forscher für Mitte des kommenden Jahres.
Quelle: idw - Informationsdienst Wissenschaft
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Mit mehr als 500 Beiträgen in der Woche findet man in den Diskussionsforen von MEDI-LEARN zu fast allen Themen den richtigen Gesprächspartner. In unserer Rubrik "Gelauscht" wollen wir Euch in der Onlinezeitung über einige der Diskussionsthemen auf dem Laufenden halten. Vielleicht findet Ihr das ein oder andere Thema, das Euch auch interessiert - ein Klick und Ihr seid mit dabei:
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[zu den
Diskussionsforen]
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| Autor(in): Redaktion MEDI-LEARN ([email protected]) |
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Höhen und Tiefen prägen das Leben der jungen Ärzte im Seattle Grace Hospital. Jetzt geht's mit neuen Folgen weiter - immer dienstags um 22:15 Uhr! Nächste Folge am 10.10.2007 um 21.15 Uhr auf Pro7
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Tot
Noch haben die Ärzte Meredith nicht aufgegeben. Sie schwebt in einer Art Zwischenwelt, doch erst als sie sich eingesteht, sich dem Ertrinkungstod einfach ergeben zu haben, regt sich wieder etwas in ihr: Sie will leben! Währenddessen macht Derek ihrer Mutter schwere Vorwürfe. Kurz danach erleidet Ellis einen Herzanfall. In dem Moment, als Meredith wieder zu sich kommt, stirbt ihre Mutter ... Inzwischen versucht Izzie sich bei George für ihre Eifersucht zu entschuldigen.
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Der Anästhesist sitzt im Op als ihm plötzlich eine Fee erscheint!
Die Fee sagt: "Lieber Dr. sie haben nun drei Wünsche frei"
"Puhh," sagt der Anästehesist" als erstes wünsche ich mir meine eigene Insel"
*ZACK* Er sitzt mitten in der Südsee, am weißen Sandstrand"
"Wow, dann wünsch ich mir jetzt die tollsten Frauen"
*ZACK* Lauter süße Dinger hüpfen um ihn rum!
" Mensch jetzt hab ich ja eigentlich alles was ich will, mein letzter Wunsch ist nie mehr zu arbeiten"
*Zack" Sitzt er wieder im Op!!
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