23.10.2007

Ausgabe 372

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591681 Auslandssemester in Cádiz
Leben und Lernen in Andalusien? Dieser Gedanke gefiel Franziska Ruhland und so hat sie das Wintersemester 2006/07 in Spanien verbracht. ....

In Kooperation mit: Georg Thieme Verlag  *  Deutsche Ärzte Finanz  * deutsche apotheker- und ärztebank

 
 Inhalt (jetzt auch anklickbar)
1.Editorial
2.Mehr als Rotwein und Baguettes
3.Der Jetlag und unsere Gene
  
4.Schlangengift als Medikament?
5.Der Bingo-Club kommt zu Besuch
6.Ein Rösch jenseits des Röschtigrabens
  
7.Quit the Shit
8.Impressum
    
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 1. Editorial
  

Hallo,

wir haben mit interessanten Neuigkeiten aufzuwarten, die wir euch mit diesem Newsletter zum Digitalen Nachschlag (DNS) der MEDI-LEARN Zeitung weiterreichen. In diesem Newsletter findet ihr die Beiträge des Digitalen Nachschlags 04/2007 in kurz angerissener Form.

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Juliane Wilcke hat ein Semester in Nancy, Frankreich studiert und schildert ihre Eindrücke. Leben und Lernen in Andalusien? Dieser Gedanke gefiel Franziska Ruhland und so hat sie das Wintersemester 2006/07 in Spanien verbracht. Michael Alexander Rösch berichtet von seinem PJ aus der französischsprachigen Schweiz.

Eine Gruppe von Wissenschaftlern am Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie in Göttingen hat jetzt einen neuen Mechnismus entdeckt, wie inneren Uhren auf Licht reagieren. Eine Chemikerin der Technischen Universität Wien begibt sich auf die Suche nach ungewöhnlichen Strukturen in Schlangengiften und möchte deren medizinische Einsetzbarkeit nachweisen.

Wer mehr lesen und die Artikel in voller Länge genießen möchte, findet alle Artikel in einem PDF-Dokument, das bereits zum kostenlosen Download bereitsteht und auf euch wartet.

Viel Spaß bei der Lektüre wünschen euch,
Angelika, Jens und Christian
Redaktion MEDI-LEARN

Der Blick in die Zukunft: In der nächsten Ausgabe der Onlinezeitung lest ihr am 30.10.2007:
o 'Mir macht es Spass mit Menschen zu arbeiten' Interview mit einer Assistzenzärztin
o Famulatur in Erlangen

  

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 2. Mehr als Rotwein und Baguettes
Ein Semester in Nancy, Frankreich

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Da ich zu Schulzeiten die Chance nicht genutzt hatte, ins Ausland zu gehen, stand für mich früh fest, dass ich dieses im Rahmen meines Studiums nachholen wollte. Als ich dann vom Forschungssemester im siebten Semester an meiner Uni Halle-Wittenberg erfuhr, in dem nur zwei Kurse stattfinden sollten, stand auch der ideale Zeitpunkt für mich fest.

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Da von unserer Fakultät aus keine Verbindungen zu Unis im englischsprachigen Ausland bestehen, entschied ich mich für Frankreich. Nach einer formlosen Bewerbung bei unserem Erasmus-Beauftragten, galt es ein kleines Bewerbungsgespräch zu überstehen, das mehr als nur eine reine Formalität war, denn in diesem Jahr gab es erstmals mehr Bewerber als Plätze für die Stadt Nancy.

MLZ Ausgabe 04/2007 als PDF
Den vollständigen Artikel findet ihr im PDF des Digitalen Nachschlags 4/2007 auf Seite 1 und 2. Der gesamte Digitale Nachschlag ist kostenlos als PDF verfügbar.

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Autor(in): Juliane Wilcke ([email protected])
  
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 3. Der Jetlag und unsere Gene
Steuerung der inneren Uhr durch Licht

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Alle Pflanzen und Tiere besitzen innere Uhren, die ihren Tagesablauf steuern und bei Tieren unter anderem den Schlaf- und Wachrhythmus bestimmen. Diese Uhren laufen biochemisch und werden durch ein komplexes Wechselspiel von Genen und Licht reguliert. Eine Gruppe von Wissenschaftlern aus der Abteilung von Prof. Gregor Eichele am Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie in Göttingen hat jetzt einen neuen Mechnismus entdeckt, wie diese inneren Uhren auf Licht reagieren - ein Problem, dem wir bei Flugreisen ständig ausgesetzt sind. (Neuron, 7. Juni 2007).

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Ein inneres Uhrwerk sorgt in uns allen dafür, dass wir tagsüber wach sind und nachts schlafen, und das Tag für Tag im gleichen Rhythmus. Diese sog. „zirkadiane“ Uhr (vom Lateinischen „circa“ - ungefähr - und „dies“ - der Tag) hat zwei besonders wichtige Eigenschaften: Sie folgt einem exakten inneren Rhythmus und ist durch Zeitgeber von außen verstellbar.

MLZ Ausgabe 04/2007 als PDF
Den vollständigen Artikel findet ihr im PDF des Digitalen Nachschlags 4/2007 auf Seite 3. Der gesamte Digitale Nachschlag ist kostenlos als PDF verfügbar.

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Autor(in): Dr. Christoph Nothdurft ([email protected])
  
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 4. Schlangengift als Medikament?
Medizinische Einsetzbarkeit

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Eine Chemikerin der Technischen Universität (TU) Wien begibt sich auf die Suche nach ungewöhnlichen Strukturen in Schlangengiften und möchte deren medizinische Einsetzbarkeit nachweisen. Was in den fünfziger Jahren bereits in Form des blutdrucksenkenden Mittels Captopril® gelang, erfährt in der Analyse der Gifte von südamerikanischen Grubenottern und tropischen Klapperschlangen eine interessante Fortsetzung mittels neuer proteomanalytischer Werkzeuge.

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Wien (TU). - „Das Schlangengift bekommen wir in Form eines gelblich kristallinen Pulvers in Ampullen direkt aus Brasilien vom ‚Instituto Butantan‘ www.butantan.gov.br/) in São Paulo. Letzteres ist eine nicht nur unter Touristen beliebte und bekannte wissenschaftliche Einrichtung, die sich mit der Erforschung der giftigsten Schlangenarten dieser Erde auseinandersetzt“, erklärt Universitätsassistentin Martina Marchetti vom Institut für Chemische Technologien und Analytik der TU Wien.

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Den vollständigen Artikel findet ihr im PDF des Digitalen Nachschlags 4/2007 auf Seite 4. Der gesamte Digitale Nachschlag ist kostenlos als PDF verfügbar.

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Autor(in): Werner Sommer ([email protected])
  
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 5. Der Bingo-Club kommt zu Besuch
Auslandssemester in Cádiz, Spanien

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Leben und Lernen in Andalusien? Dieser Gedanke gefiel mir und so habe ich das Wintersemester 2006/07 in Spanien verbracht. Die schöne Stadt Cádiz liegt an der Costa de la Luz und hat ca. 130.000 Einwohner. Sie wurde angeblich bereits 1100 v. Chr. gegründet und gilt laut Reiseführer als die älteste Stadt des Okzidents. Geographisch befindet sie sich auf einer Landzunge in der Bahia de Cádiz, wodurch die Altstadt an drei Seiten von Wasser umgeben ist. Viele enge Gassen prägen das Bild, in denen man sich leicht verlaufen kann.

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Es gibt einen kleinen Stadtstrand, exotische Parkanlagen und zwei Kastelle, die besichtigt werden können. Die Neustadt ist architektonisch nicht so reizvoll, dafür besitzt sie aber einen wunderschönen, kilometerlangen Sandstrand, der bei Spaziergängern wie Surfern gleichermaßen beliebt ist. Neugier geweckt? Dann berichte ich jetzt über das Studium.

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Den vollständigen Artikel findet ihr im PDF des Digitalen Nachschlags 4/2007 auf Seite 6 und 7. Der gesamte Digitale Nachschlag ist kostenlos als PDF verfügbar.

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 6. Ein Rösch jenseits des Röschtigrabens
PJ in der französischsprachigen Schweiz

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Die Schweiz: Mein Ziel. Ich hatte zwei Jahre zuvor über das Erasmusprogramm meiner Medizinischen Fakultät ein Auslandssemester in Frankreich studiert und wollte mein Französisch wieder etwas aufbessern. Zudem eilt der Schweiz generell ein exzellenter Ruf für die PJ-Ausbildung voraus. Ich hatte mich auch für die deutschsprachige Schweiz beworben. Um dort jedoch eine Stelle zu bekommen war eine Bewerbung selbst ein Jahr im Voraus schon zu spät.

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In der deutschsprachigen Schweiz bewirbt man sich nämlich direkt in den Kliniken bei den entsprechenden Chefärzten. In der „Suisse romande“, der französischsprachigen Schweiz jenseits der Sprachgrenze, die die Schweizer „Röschtigraben“ nennen (nach einem Nationalgericht, das fast nur im deutschsprachigen Teil gegessen wird), bewirbt man sich bei einer der beiden Medizinischen Fakultäten der Universität Genf oder der Universität in Lausanne.

MLZ Ausgabe 04/2007 als PDF
Den vollständigen Artikel findet ihr im PDF des Digitalen Nachschlags 4/2007 auf Seite 11 und 12. Der gesamte Digitale Nachschlag ist kostenlos als PDF verfügbar.

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Autor(in): Michael Alexander Rösch ([email protected])
  
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 7. Quit the Shit
Cannabis - Ein europaweites Problem

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Quit the Shit - das Internetausstiegsprogramm der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zeigt gute Erfolge in Deutschland. Gestern und heute findet im Rahmen der Deutschen EU-Ratspräsidentschaft in Berlin eine Tagung von Vertretern aus den 27 EU-Mitgliedsstaaten zur aktuellen Cannabisproblematik in Europa statt. Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing, sowie die Deutsche (DBDD) und die Europäische Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EBDD) haben dazu eingeladen. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) ist einer der drei Knotenpunkte in Deutschland für die Europäische Beobachtungsstelle. deutschsprachige Schweiz beworben. Um dort jedoch eine Stelle zu bekommen war eine Bewerbung selbst ein Jahr im Voraus schon zu spät.

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Die der Beobachtungsstelle vorliegenden Daten zeigen, dass in den vergangenen Jahrzehnten der Cannabiskonsum in vielen Ländern Europas gerade unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen stetig gestiegen ist. Das trifft auch für Deutschland zu. Nach Angaben der repräsentativen Drogenaffinitätsstudie der BZgA haben etwa ein Drittel (31 Prozent) der 12- bis 25-Jährigen schon einmal in ihrem Leben Cannabis konsumiert. 1979 lag diese Zahl noch bei 16 Prozent.

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Autor(in): Marita Voelker Albert ([email protected])
  
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 8. Impressum / Abofunktionen / Mitarbeit

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Folgende Personen arbeiten regelmäßig oder zeitweise an der Onlinezeitung:
Redaktionsleitung: Jens Plasger & Christian Weier, Redaktion: Angelika Lehle (Redakteurin und Mediengestalterin), Daniel Luedeling (Arzt und Cartoonist), Simone Arnold (Redakteurin), Thorben Kühl (Redakteur und Mediengestalter), Martina Fröhlich (Programmierung), Kjell Wierig (Mediengestalter), Marlies Lehmkuhl (Ärztin und Redakteurin), Trojan Urban (Arzt und Redakteur), Stan, Reporter für Extremeinsätze,

  
Anzahl der Abonnenten: 36.861
  

Mitarbeit:
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