20.11.2007

Ausgabe 376

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591681 Der Pieks gegen alles
Sabine Gerich hat ihre Famulatur in China sehr genossen und viel gelernt. Dort wurde sie in die Geheimnisse der Traditionellen Chinesischen Medizin eingeführt. ....

In Kooperation mit: Georg Thieme Verlag  *  Deutsche Ärzte Finanz  * deutsche apotheker- und ärztebank

 
 Inhalt (jetzt auch anklickbar)
1.Editorial
2.Der Pieks gegen alles
3.Zwischen den Zeilen
  
4.Lachen ist gesund - Witz der Woche
5.Interview mit einer Assistenzärztin
6.MEDI-LEARN Jobbörse: Der Jobticker
  
7.Cartoon der Woche: Ohnmacht
8.Klinikwahrheiten: Anästhesiologie - Einbeck
9.Reife Früchte bevorzugt
  
10.In den Foren gelauscht
11.Grey's Anatomie - Die Jungen Ärzte
12.Impressum
    
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 Editorial
  

Hallo,

Sabine Gerich hat ihre Zeit in China sehr genossen und viel gelernt. Sie berichtet in der neuesten Ausgabe der Onlinezeitung über ihre Famulatur in Guangzhou. Dort wurde sie in die Geheimnisse der Traditionellen Chinesischen Medizin eingeführt, lernte die Theorie der Fünf Elemente, sowie diverse Kräuter und Zutaten und deren verschiedene Zubereitungsarten kennen.

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Ob Famulatur, Krankenpflegepraktikum, PJ-Tertial oder Ausbildung zum Facharzt - immer wieder steht man als junger Mediziner vor der Frage: "Bin ich dort eigentlich gut aufgehoben?" Dafür gibt es die Klinikwahrheiten von MEDI-LEARN - eine interaktive Datenbank mit Bewertungen von Kliniken, aus der wir euch an dieser Stelle die Klinikwahrheit der Woche vorstellen möchten.

Herbst, die Zeit der Farben: Die Blätter werden rot, gelb und braun. Das Verschwinden der grünen Farbe und das gleichzeitige Entstehen ansprechender Farben sind auch Zeichen des Reifens von Früchten. Ein Team um Bernhard Kräutler von der Universität Innsbruck (Österreich) konnte nun feststellen, dass der Chlorophyll-Abbau in reifenden Äpfeln und Birnen die selben Abbauprodukte wie in farbig werdenden Blättern hervorbringt.

Viel Spaß bei der Lektüre wünschen euch,
Angelika, Jens und Christian
Redaktion MEDI-LEARN

Der Blick in die Zukunft: In der nächsten Ausgabe der Onlinezeitung lest ihr am 27.11.2007:
o Leben und Famulieren in Israel
o Kurzfristig nach Japan

  

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MEDI-LEARN im Herbst 2007 auf Deutschlandtour
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Mainz 20.11.2007
Frankfurt/Main 22.11.2007
München 26.11.2007
Düsseldorf 27.11.2007
Münster 28.11.2007
Tübingen 03.12.2007
Erlangen 04.12.2007
Homburg/Saar 05.12.2007
Marburg 12.12.2007

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 2. Der Pieks gegen alles
TCM-Famulatur in China

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Neun Millionen Einwohner! Für chinesische Verhältnisse ist Guangzhou (Kanton) dabei noch eine mittelgroße Stadt. Gelegen ist sie im Landesinneren am Perlfluss, etwa zwei Zugstunden entfernt von Hongkong. Auf den ersten Blick ist die Stadt sehr unübersichtlich, doch dank der zwei Metro-Linien und einiger Erkundungsausflüge (Shopping und Sightseeing) fanden wir uns dann doch bald ganz gut zurecht. Der Campus liegt leider etwas außerhalb, so dass man bis „downtown“ etwa 45 Minuten Fahrzeit (je nach Verkehrslage) einkalkulieren musste. Guangzhou hat subtropisches Klima. Während unseres Aufenthaltes (August/September) war es jeden Tag mindestens 35 Grad heiß, und das bei sehr hoher Luftfeuchtigkeit. Einige Male hat es geregnet oder gewittert, zwar nie wirklich lange dafür aber gab es extrem heftige Schauer.

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Darum ein Ratschlag: Am besten abwaschbare, offene Schuhe tragen (Trekkingsandalen), einen Knirps-Regenschirm mitnehmen (oder billig in China kaufen) und in der Mittagspause möglichst nicht das klimatisierte Zimmer verlassen.

Hausschuhe vorhanden!
Der Campus unserer Gastuniversität Jinan war überraschend groß und hübsch angelegt. Es gab drei kleine Seen, ein kleines Einkaufscenter mit Wäscherei (selber waschen lohnt sich hier wirklich nicht!), ein Freibad, Tennisplätze, ein Stadion und diverse andere Sportmöglichkeiten. Wir waren während der chinesischen Semesterferien dort, so dass nicht viele Menschen auf dem Campus waren, jedoch wohnen außer Studenten auch noch viele Krankenschwestern, Dozenten, Hausmeister und andere Angestellte hier, oft auch mit ihren Familien. An allen Toren stehen Wachen und kontrollieren, wer das Gelände betritt. Unsere Gruppe, die aus sechs Leuten bestand, war in drei Doppelzimmern in einem Wohnheim direkt auf dem Universitätsgelände untergebracht. Die Zimmer waren sauber und gut ausgestattet, sogar Hausschuhe, Zahnbürste und ein Wasserkocher waren vorhanden. Nachdem wir an unserem ersten Abend von der uns betreuenden Frau Dr. Zhou in die Geheimnisse des chinesischen Essens (Shrimps in Salzkruste, süß-saurer Fisch, gebratene Auberginen, Kürbisgemüse, dünne Pfannkuchen) und das Benutzen der Stäbchen eingeführt worden waren, verpflegten wir uns meist selbst (bis auf einige Essenseinladungen von Ärzten).

Auf Hühnerkrallen und Schweinemagen verzichteten wir dankend


Manches war extrem scharf und bei Innereien, Hühnerkrallen oder Schweinemagen haben wir dankend verzichtet. Ansonsten ist aber Probieren angesagt! Essen ist in China nirgendwo ein Problem, da es wahnsinnig wichtig für die Kultur ist. Man kann praktisch überall irgendwelche Kleinigkeiten (Tintenfisch am Spieß, Fischbällchen, gefüllte Teigtaschen etc.) kaufen. Außerdem erhielten wir eine Berechtigungskarte für die Krankenhauskantine, in der man dann mittags für weniger als einen Euro wirklich gut und relativ abwechslungsreich essen konnte.

TCM und Akupunktur
Frau Dr. Zhou führte uns in den ersten Wochen in die Geheimnisse der Traditionellen Chinesischen Medizin ein. Sie erklärte uns die Zungen- und Pulsdiagnostik, die wir gleich an uns üben durften. Wir lernten die Grundlagen der TCM und die Theorie der Fünf Elemente, sowie diverse Kräuter und Zutaten und deren verschiedene Zubereitungsarten kennen. Bei Lehrvisiten auf der TCM-Station, einem Besuch der TCM-Apotheke und der Ambulanz konnten wir dann unser Wissen gleich testen und vertiefen. Wir erfuhren auch, dass die westliche Schulmedizin zumindest an der Uni-Klinik in etwa gleich gestellt ist und ebenso angewendet wird. So werden bei allen stationären Patienten auch die gängigen Blut-Laborparameter bestimmt. Da die meisten Chinesen jedoch keine Krankenversicherung haben, werden sie oft trotzdem mit den billigeren „herbs“ behandelt. Andere wiederum sträuben sich aus Überzeugung gegen westliche Medikamente und Therapien.

Akupunktur-Pieks bei verschiedensten Krankheitsbildern


Nach einem eher beschwerlichen Beginn auf der Akupunktur-Ambulanz, wir hatten leider keinerlei Vorkenntnisse auf diesem Gebiet, studierten wir gemeinsam mit Dr. Zhou an Modellen und an uns selbst. Wir bestimmten die Meridiane und suchten Akupunkturpunkte. Wir stachen uns gegenseitig, moxibustierten eifrigst und ließen uns sogar schröpfen. Es war für uns enorm überraschend, bei welch unterschiedlichen Krankheitsbildern hier akupunktiert wird: Rückenschmerzen, Tinnitus, Inkontinenz, Diabetes. Sehr wirksam ist sie bei Halsschmerzen und Schnupfen. Das haben wir am eigenen Leib erfahren, da ein paar von uns wegen der Klimaanlage mit Erkältung zu kämpfen hatten. An einem anderen Nachmittag erklärte Dr. Zhou uns noch die Ohr-Akupunktur, die gute Erfolge bei Hypertonie, Suchterkrankungen und Verdauungsproblemen erzielt. Sie ist jedoch ziemlich kompliziert, da die Punkte sehr nah beisammen liegen. Einige von uns haben auch noch ein paar Tage auf anderen Stationen verbracht (Orthopädie, Gynäkologie, Onkologie). Im Prinzip entspricht der Ablauf dort in etwa dem in unseren Krankenhäusern. Auf den chirurgischen Stationen ist jedoch die Infektionsrate aufgrund der mangelnden Sterilität höher. Die Patienten werden oft von ihren Angehörigen versorgt und gepflegt, denn der Krankenhausaufenthalt ist teuer und Einzelzimmer gibt es meines Wissens gar nicht. Die Zimmer haben normalerweise vier bis sechs Betten. Noch etwas zum Thema Gesundheit: AIDS und vor allem Hepatitis sind in China ein großes Problem. Handschuhe werden jedoch meist nur im OP getragen (am besten selbst mitbringen). Einen Mundschutz trägt aber jeder Arzt in der Ambulanz.

TCM weiterstudieren
Ich habe meine Zeit in China sehr genossen und viel gelernt. Auch unsere sechsköpfige Gruppe hat sich sehr gut verstanden und wir hatten viel Spaß. Zwar war es oft etwas schwierig, zurechtzukommen, doch eine Lösung gab es immer und im Nachhinein kann man stolz darauf sein, das Problem gelöst zu haben! Ich werde mich mit TCM und Akupunktur auf jeden Fall in Deutschland weiterhin beschäftigen, da ich denke, dass die Kombination mit westlicher Schulmedizin vor allem bei der Schmerztherapie sehr sinnvoll und wirksam ist.



Das SEIRIN®-Akupunktur-Special
Dieser Artikel ist Teil des Themenspecials rund um den Bereich Akupunktur, den wir euch in Kooperation mit 3B Scientific und SEIRIN in den kommenden Monaten ausführlich vorstellen.

[Weitere Artikel zum Thema Akupunktur - klick hier]


   
Autor(in): Sabine Gerich ([email protected])
  
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 3. Zwischen den Zeilen "Medizinische Mikrobiologie - alles rund um das Thema Infektionen!"

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Titel: Duale Reihe Medizinische Mikrobiologie
Autor(en): Hof, Dörries
Verlag: Georg Thieme Verlag
ISBN:9783131253132
Preis: Euro 39,95
Medizinlehrbuch


Obwohl die Auslöser von Krankheiten manchmal sehr klein und für das menschliche Auge in den meisten Fällen nicht identifizierbar sind, bewirken Mikroorganismen sehr viel und sind bei einem großen Teil von Krankheiten kausale Ursache. Die Mikrobiologie beschäftigt sich in der Medizin mit der Erkennung und Bekämpfung dieser Lebewesen. Das Fach ist eines der wichtigsten in der klinisch-theoretischen Ausbildung und der Stellenwert wird, wenn man den Prognosen glauben darf, in der Zukunft noch größer werden. Das Buch „Medizinische Mikrobiologie“ aus der Dualen Reihe fasst den Lernstoff im bewerten Prinzip zusammen.
Die Duale Reihe besteht, wie der Name bereits vermuten lässt, aus zwei Einheiten – dem Lehrbuch und dem Repetitorien. Das Lehrbuch stellt das Kernstück des Buches da und bietet eine ausführliche Darstellung des Stoffes. Das Repetitorium fasst die Inhalte kurz und knapp, jedoch in ganzen Sätzen zusammen. Das Lehrbuch ist in der Dualen Reihe auf die Vermittlung von detailliertem Verständnis ausgelegt. Neben fundierten Erläuterungen der Sachverhalte wird der Text durch zahlreiche Bilder, Tabellen, Definitionskästen und Merksätze untermalt. Für den nötigen Praxisbezug sorgen die eingestreuten Fallbeispiele, die an der einen oder anderen Stelle jedoch sehr kurz gefasst sind. Das Repetitorium ist jeweils auf dem äußeren Drittel des Buches dargestellt und parallel zum entsprechenden Text des Lehrbuches angeordnet, so dass man Passagen schnell nachlesen kann, wenn einem einmal der Zusammenhang fehlt. Ein umfangreiches Sachverzeichnis ermöglicht den schnellen Zugriff auf die jeweiligen Inhalte. Die 39,95 EUR sind für das Softcover-gebundene Buch mit rund 750 Seiten gut angelegt. Das Buch gliedert sich entsprechend der Ausbildung an den Universitäten in die „Grundlagen“, „Virologie“, „Bakteriologie“, „Pilze“, „Protozoen“, „Helminthen“ und „Arthropoden“. Die verschiedenen Erreger werden detailliert nach dem Schema „Definition“, „Klassifikation“, „Pathogenese“, „Klinik“, „Nachweis“, „Therapie“ und „Epidemiologie und „Prophylaxe“ dargestellt. Ob das Lernen mit einer Dualen Reihe zum eigenen Lernstil passt, muss jeder selbst herausfinden. Wer sich einmal an das System gewöhnt hat, wird von der gesamten Reihe profitieren.
Die Duale Reihe Medizinische Mikrobiologie ist vor allem Studenten zu empfehlen, die bereits studienbegleitend das Buch benutzen und danach das Wissen zur Klausur oder zum Examen repetieren möchten. Die Nutzung des Repetitoriums ohne vorherige Lektüre des Lehrbuchbereiches ist nicht empfehlenswert. Wer lernt dual zu lernen und konsequent am Ball bleibt, wird mit der Dualen Reihe einen guten Begleiter durch die klinische Ausbildung finden.

   
Autor(in): Christian Weier ([email protected])
  
Im Fachbuchbereich findest du zahlreiche weitere Bücher rund um das Studium, oftmals auch mit kostenlosen Probekapiteln:
  

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 4. Lachen ist gesund - Witz der Woche

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Der Psychiater zeichnet einen senkrechten Strich: "Woran denken Sie dabei?" - "An nackte Weiber", antwortet der Mann. Der Psychiater zeichnet einen Kreis. "Und woran denken sie hierbei?" - "An nackte Weiber!", antwortet der Mann. Der Psychiater zeichnet einen Stern. "Und dabei?" - "An nackte Weiber natürlich." Der Psychiater legt den Bleistift aus der Hand. "Ich habe den Eindruck, nackte Frauen sind eine fixe Idee bei ihnen." - "Bei mir? Wer hat denn das ganze obszöne Zeug gemalt?!"

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Autor(in): Redaktion MEDI-LEARN ([email protected])
  
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Medi-Lachparade in den Foren
  
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 5. 'Lasst Euch nicht alles gefallen'
Interview mit einer Assistenzärztin

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1. Warum hast du den Beruf des Arztes ergriffen?
Ich wollte einen Beruf ausüben, in dem ich mit Menschen zu tun habe, viel Abwechslung habe, selber verantwortlich bin und eigenständig arbeiten kann. Außerdem bietet die Medizin viele Einsatzmöglichkeiten und man kann den Beruf überall ausüben. Da ich vorab eine Bankausbildung absolviert hatte, wusste ich auch, dass ein reiner Bürojob nichts für mich ist.

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2. Was macht dir besonders viel Spaß im Job, was gefällt dir überhaupt nicht?
Der Umgang mit Menschen macht mir Spaß, das Arbeiten im Team (wenn es klappt), die Abwechslung und die tägliche Herausforderung.
Keinen Spaß machen die immer noch festgefahrenen Hierarchien, das ständige "Geben" im Gesundheitswesen ohne etwas zurückzubekommen, schlechte Ausbildung und zwischendurch ein unmöglicher Umgangston.
Diese Tatsachen haben auch bereits nach 3 Monaten zu meiner Kündigung meiner ersten Stelle geführt.

3. Welche Fachrichtung möchtest du später einmal einschlagen? Gib es hier eine feste Wahl oder hältst du das eher offen?
Innere oder Allgemeinmedizin

4. Wie viele Stunden arbeitest du pro Monat durchschnittlich?
180 (ich mache noch keine Dienste)

5. Wie würdest du den Arbeitsalltag/Arbeitsatmosphäre im Krankenhaus kennzeichnen?
Ich hoffe, dass sich dies auf meiner neuen Stelle alles ändern wird.
Mein derzeitiger bzw. bisheriger Arbeitsalltag in der Gynäkologie war eher negativ geprägt. Ich habe als Berufsanfängerin (3 Monate) mit einer anderen Anfängerin (6 Monate Berufserfahrung) den Kreissaal und die gemischt geburtshilfliche und gynäkologische Station meist allein gemanget. Ältere Assistenten zur Hilfe sind rar und meist gestresst und überfordert, außerdem gefrustet, da sie ihren OP-Katalog zum Facharzt nicht erfüllen. Die Lehre durch die Oberärzte lässt zu wünschen übrig, einer erklärt, ist aber den ganzen Tag im OP, und der Rest kümmert sich nicht.. Tja und der Chef widmet sich lieber der Forschung... Und der zuständige Oberarzt im Kreissaal mault einen an, lässt einen alleine (suchen sie sich jemand anders, ich muss jetzt in den OP und dann sitzt man dort alleine mit der frisch geschnittenen Epi) und man soll alles nachlesen...
Wie gesagt, ich hoffe es wird alles anders!

6. Welches sind die häufigsten Tätigkeiten auf Station und wieviel Zeit verbringst du damit?
Visite (1 - 1,5 h), Untersuchungen (Sono, Aufnahme- und Abschlussuntersuchungen, Braunülen legen) ca. 3 - 4 h, Briefe und Arztfach 2-3 h, Anmeldungen (Konsile und Telefonate deswegen) 1 h, Anamnesen und Aufklärungen 1-2 h ....

7. Magst du uns dein schönstes und auch dein unangenehmstes Ereignis als Arzt schildern?
Die schönsten Erlebnisse finde ich immer, wenn man Aha-Erlebnisse bei den Untersuchungen hat (z.B. das erste Ovar vaginal palpiert und als solches erkannt hat). Wenn ich merke, dass die Patienten mir vertrauen und ich ihnen Sicherheit geben kann und mir meiner auch sicher bin..
Fragen von Patienten nicht beantworten zu können und dies auch nicht während ihres stationären Aufenthaltes zu klären.
Einer werdenden Mutter zu verkünden, dass ihr ungeborenes Kind gestorben ist...

8. Wie hast du dich vor deinem ersten Dienst gefühlt und wie ergeht es dir heute, wenn es z.B. heißt "Nachtdienst steht an"?
Bisher habe ich mich erfolgreich gedrückt und durch meinen Stellenwechsel, habe ich weiter ein wenig Schonfrist. Ich habe mir aber bewusst eine Stelle in der Inneren gesucht, wo 2 Assistenten Dienst machen, ein Frischling und einer mit Intensiverfahrung, das gibt mir doch mehr Sicherheit.

9. Würdest du noch einmal den Beruf eines Arztes ergreifen?
Ja, trotz negativer Erfahrung, bin ich immer noch der Meinung, dass Medizin auch in Deutschland Spaß machen kann. Man muss sich seine Stelle und auch das Fach nur sehr genau aussuchen!

10. Angabe freiwillig: Wie viel verdienst du als Grundgehalt und wie viel erhältst du samt Dienstzuschlägen (netto)?
Grundgehalt 1850,- netto (TVÄ)

11. Wie ist das Verhältnis und der Umgang zwischen Assistenzärzten und Ober- bzw. Chefärzten?
S.o. Die Oberärzte sind keine ebenbürtigen Kollegen des Chefs und genau das wird nach unten weiter gegeben.

12. Wie ist das Verhältnis zwischen Ärzten und Verwaltung?
Tja, als Assistent hat man wenig mit der Verwaltung zu tun..

13. Wie ist das Verhältnis zwischen Ärzten und Pflegeteam?
Mein Verhältnis zu den Schwestern ist super! Dort herrschte auch wirkliches Bedauern, aber auch viel Verständnis wegen meiner Kündigung.

14. Womit entspannst du vom Arbeitsalltag als Arzt?
Sport (Laufen und Yoga) und Windsurfen mit den dazugehörigen Wochenendtrips.. ein Tag am Meer wirkt oft Wunder. Außerdem ist mein Freund kein Arzt, so dass ich abends dann vom Beruf wirklich abschalten kann.

15. Welche Tipps möchtest du an junge Ärzte weitergeben?
Lasst Euch nicht alles gefallen. Wir sind heute in der glücklichen Lage jederzeit gehen und woanders neu anfangen zu können. Verhaltet Euch kollegial zum Pflegepersonal und ihr bekommt sehr viel zurück!
Und jobbt vor PJ- Beginn in einer Praxis oder einer Klinik, mein Job als Nachtschwester hat mir so viel praktische Erfahrung gebracht, die ich durch das Studium allein nie bekommen hätte!

16. Was findest du nach wie vor am ärztlichen Beruf faszinierend?
Die tägliche Herausforderung und Abwechslung. Die Droge Arzt. Und daß man manchmal doch mit so wenig so viel bewirken kann.


   
Autor(in): MEDI-LEARN ([email protected])
  
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Dieses Kreuzworträtsel ist Teil des Themenspecials Akupunktur, den wir euch in Kooperation mit 3B Scientific und SEIRIN in den kommenden Monaten ausführlich vorstellen. Zu gewinnen gibt es eine Akupunkturfigur und  zahlreiche, weitere Preise im Gesamtwert von
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 6. MEDI-LEARN Jobbörse: Der Jobticker

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Assistenzarztstelle - alle Einträge sind weiterhin kostenlos!

Nutzt auch die Gelegenheit, ein Stellengesuch zu platzieren.
Wie immer an dieser Stelle hier nun die neuesten Stellenanzeigen aus unserer Jobbörse, in der sich insgesamt über 600 Angebote wie Gesuche befinden!

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 Assistenzarzt (m/w) Strahlentherapie im Nördlichen Brandenburg Anzeige aufrufen
Stellenangebote/PJ-Stellen
 Facharzt (m/w) Allgemeinchirurgie im Großraum Rhein/Ruhr Anzeige aufrufen
Stellenangebote/Oberarzt_Chefarzt
 Oberarzt (m/w) Orthopädie und Unfallchirurgie im Großraum Rhein/Ruhr Anzeige aufrufen
Stellenangebote/Oberarzt_Chefarzt
 Assistenzarzt (m/w) Innere Medizin in Nordrhein-Westfalen Anzeige aufrufen
Stellenangebote/PJ-Stellen
 Facharzt (m/w) Anästhesiologie in Sachsen-Thüringen-Anhalt Anzeige aufrufen
Stellenangebote/Oberarzt_Chefarzt
 Assistenzarzt (m/w) Chirurgie in Schleswig-Holstein Anzeige aufrufen
Stellenangebote/PJ-Stellen
 Oberarzt (m/w) Innere Medizin in Sachsen-Thüringen-Anhalt Anzeige aufrufen
Stellenangebote/Oberarzt_Chefarzt
 Facharzt (m/w) Innere Medizin im Östlichen Brandenburg Anzeige aufrufen
Stellenangebote/Oberarzt_Chefarzt
 Assistenzarzt (m/w) Neurologie im Großraum Hannover Anzeige aufrufen
Stellenangebote/Assistenzarzt-Stellen
 Assistenzarzt (m/w) Gynäkologie und Geburtshilfe im Westlichen Niedersachsen Anzeige aufrufen
Stellenangebote/Assistenzarzt-Stellen
 Assistenzarzt (m/w) Anästhesiologie in Sachsen-Thüringen-Anhalt Anzeige aufrufen
Stellenangebote/Assistenzarzt-Stellen


   
Autor(in): Redaktion MEDI-LEARN ([email protected])
  
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 7. Cartoon der Woche: Ohnmacht

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Das folgende Cartoon wurde uns von unserer Partnerseite www.rippenspreizer.com zur Verfügung gestellt.

Ohnmacht

Auf der Webseite www.rippenspreizer.com findet Ihr 400 weitere Cartoons inklusive E-Cardfunktion und vielen anderen Gimmicks.


   
Autor(in): Daniel Lüdeling ([email protected])
  
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  • Klare und anschauliche Vermittlung aller relevanten chirurgischen Themen
  • Kompetenz und Aktualität über das gesamte Themenspektrum
  • Klinische Fallbeispiele ermöglichen praxisbezogenes Lernen
  • Gleichermaßen für Klausur, Examen, PJ und begleitend zur Vorlesung geeignet
d Kostenlose Leseproben als PDF
[Vorwort] - [Inhalt]
[Gefäßchirurgie] [Viszeralchirurgie]
[Weitere Neuerscheinungen von Thieme]

  

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 8. Setürner Krankenhaus - Anästhesiologie - Einbeck

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Ob Famulatur, Krankenpflegepraktikum, PJ-Tertial oder Ausbildung zum Facharzt - immer wieder steht man als junger Mediziner vor der Frage Bin ich dort eigentlich gut aufgehoben? Wer vorab Informationen zur Tätigkeitsstelle herausbekommt, kennt meist jemanden, der dort schon einmal gearbeitet hat. Für alle anderen gibt es ab sofort die Klinikwahrheiten von MEDI-LEARN - eine interaktive Datenbank mit Bewertungen von Kliniken, aus der wir euch an dieser Stelle die Klinikwahrheit der Woche vorstellen wollen:

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Nr. der Bewertung:9051-373 (Hits: 86)
Autornickname:tigerentepb (Private Nachricht senden)
Klinik:Setürner Krankenhaus
Stadt: Einbeck
Fachrichtung:Anästhesiologie
Tätigkeit:Famulatur
Zeitpunkt:2004
Chefarzt:Mau
Bundesland:D-Niedersachsen
  
Note Arbeitsklima:1 - sehr gut
Kommentar Arbeitsklima:Das Klima ist sehr angenehm. Man duzt sich. Jeder kennt jeden. Man kann auch mal in der Inneren oder in der Chirurgie schnuppern.
  
Note Weiterbildungsangebot:3 - befriedigend
Kommentar Weiterbildungsangebot:Keine Fortbildungen, aber man kann sehr gut in die anderen Fachgebiete schnuppern und auch viel Lernen.
  
Note Forschung:4 - ausreichend
Kommentar Forschung:es gibt keine
  
Note Zeit:1 - sehr gut
Kommentar Zeit:Man kann kommen und gehen wann man will. Man kann nach Dienstende auch NEF fahren, was sehr zu empfehlen ist. (((-:
Kommentar Bezahlung:Drei Mahlzeiten plus das Zimmer sind inklusive.
  
Note Karriere:2 - gut
  
Note Ausbildung:1 - sehr gut
Kommentar Ausbildung:Wenn teaching statt fand egal ob von einem Pfleger oder vom Arzt war es immer 1a und immer praxisbezogen.
  
Note Betreuung:1 - sehr gut
Kommentar Betreuung:Die Abteilung ist klein. jeder hat sich um einen gekümmert.
  
Gesamtnote:1 - sehr gut
Abschließender Kommentar:Man darf wenn man es sich zu traurt alles und es ist dann auch immer jemand in der Nähe, der einem hilft.

Redaktioneller Tipps


Wie werde ich eigentlich Facharzt für Anästhesiologie? Wie werde ich eigentlich Facharzt für Anästhesiologie? Auf dem Weg zum Facharzt für Anästhesiologie stellen sich viele Fragen im Hinblick auf die Anforderungen, die sich aus der Weiterbildungsordnung ergeben. Welche Pflichtfächer muss ich belegen? Wie lange dauert die Weiterbildung?

Im Interaktiven Weiterbildungsplaner der Deutschen Ärzte-Versicherung finden sich die Anforderungen auf dem Weg zum Facharzt für Anästhesiologie in übersichtlicher Form dargestellt, so dass ihr den Weiterbildungsweg gut durchdacht und mit hinreichender Übersicht bis hin zum großen Ziel der Facharztprüfung durchlaufen könnt.

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Autor(in): Redaktion MEDI-LEARN ([email protected])
  
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 9. Reife Früchte bevorzugt

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Herbst, die Zeit der Farben: Die Blätter werden rot, gelb und braun. Das Verschwinden der grünen Farbe und das gleichzeitige Entstehen ansprechender Farben sind auch Zeichen des Reifens von Früchten. Ein Team um Bernhard Kräutler von der Universität Innsbruck (Österreich) konnte nun feststellen, dass der Chlorophyll-Abbau in reifenden Äpfeln und Birnen die selben Abbauprodukte wie in farbig werdenden Blättern hervorbringt.

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Wie die Forscher in der Zeitschrift Angewandte Chemie berichten, sind diese als "nichtfluoreszierende Chlorophyll-Kataboliten", kurz NCC, bezeichneten farblosen Abbauprodukte hochwirksame Antioxidantien - und damit womöglich auch sehr gesund. Das wunderschöne Farbspiel der Blätter im Herbst ist Zeichen der Blattseneszenz, des programmierten Zelltodes in Pflanzen. Dabei verschwindet das Chlorophyll, der grüne Blattfarbstoff. Lange Zeit war es völlig unklar, was mit dem Chlorophyll eigentlich passiert. In den letzten Jahren konnten Kräutler und sein Team, zusammen mit den Züricher Botanikern Philippe Matile und Stefan Hörtensteiner, die ersten Abbauprodukte identifizieren: die farblosen polaren NCCs, die - wie Chlorophyll und Häm - vier Pyrrol-Ringe enthalten.

Nun haben die Innsbrucker Forscher die Schalen von Äpfeln und Birnen untersucht. Unreife Früchte sind wegen des Chlorophylls grün. In den reifen Früchten findet man NCCs, anstelle des Chlorophylls, vor allem in den Schalen und im direkt darunter liegenden Fruchtfleisch. Diese Kataboliten sind bei Äpfeln und Birnen identisch und sie sind auch die selben wie in Blättern der Obstbäume. "Offenbar gibt es einen biochemisch einheitlichen Weg des Chlorophyllabbaus bei der Blattseneszenz und der Fruchtreifung", stellt Kräutler fest.

Wenn Chlorophyll beim Abbau aus seinen Proteinkomplexen freigesetzt wird, wirkt es phototoxisch: Bei Lichteinstrahlung nimmt es Energie auf und kann diese auf andere Stoffe übertragen, beispielsweise kann es Sauerstoff unkontrolliert in eine zerstörerisch wirkende, hochreaktive Form umwandeln. Wie das Team zeigen konnte, wirken NCCs in gegenteiliger Weise: Sie sind wirksame Antioxidantien und könnten so eine wichtige physiologische Rolle für die Pflanze spielen. Nun wurde offenkundig, dass NCCs Bestandteile der Nahrung von Menschen und höheren Tiere sind und auch hier sicherlich nützlich sein können. Wichtige weitere Antioxidantien in Schalen von Früchten sind die bereits bekannten Flavonoide. Das Sprichwort "An apple a day keeps the doctor away", bestehe schon zu Recht, meint Kräutler.

Quelle: idw - Informationsdienst Wissenschaft


   
Autor(in): Dr. Renate Hoer ([email protected])
  
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 10. In den Foren gelauscht

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Mit mehr als 500 Beiträgen in der Woche findet man in den Diskussionsforen von MEDI-LEARN zu fast allen Themen den richtigen Gesprächspartner. In unserer Rubrik "Gelauscht" wollen wir Euch in der Onlinezeitung über einige der Diskussionsthemen auf dem Laufenden halten. Vielleicht findet Ihr das ein oder andere Thema, das Euch auch interessiert - ein Klick und Ihr seid mit dabei:

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 11. Grey's Anatomie - Die Jungen Ärzte

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Höhen und Tiefen prägen das Leben der jungen Ärzte im Seattle Grace Hospital. Jetzt geht's mit neuen Folgen weiter - immer mittwochs um 21:15 Uhr! Nächste Folge am 21.11.2007 um 21.15 Uhr auf Pro7

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Der Test
Der Abschlusstest steht bevor, doch die Assistenzärzte haben andere Sorgen: Izzie und George können sich nicht vergessen, Cristina hadert mit der Formulierung ihres Eheversprechens und Meredith muss mit dem Vorwurf ihres Vaters leben, am Tod seiner Frau Schuld zu sein. Unterdessen leidet Derek zunehmend darunter, dass sich Meredith mit ihren Ängsten und Sorgen nicht an ihn wendet. In Joe's Bar trifft er auf ihre Schwester Lexie. Beide finden sich augenscheinlich sehr attraktiv!


   
Autor(in): Redaktion MEDI-LEARN ([email protected])
  
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 12. Impressum / Abofunktionen / Mitarbeit

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