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Editorial |
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Hallo,
Mona Mähler war schon immer ein großer Asien-Fan und wollte daher unbedingt auch eine Famulatur in Asien machen. Hong Kong bot sich da in vielerlei Hinsicht an: Es ist englischsprachig, hat eine sehr gute medizinische Versorgung, bietet auch als Stadt einiges an Sehenswertem und man bekommt problemlos einen Flug.
Mona berichtet in der ersten Onlinezeitung im neuen Jahr über ihre Eindrücke in Hong Kong.
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Heidelberger Medizinstudenten untersuchen sich gegenseitig mit Ultraschall, um genaue, praxisnahe Kenntnisse vom Bau des menschlichen Körpers zu gewinnen. Wo ist die Gallenblase? Wo liegen die großen Blutgefäße? Und was kann man von der Bauchspeicheldrüse, die versteckt im Bauchraum liegt, überhaupt erkennen? Eine praxisnahe Zusatzausbildung zum Anatomiekurs haben letztes Jahr erstmals insgesamt 280 Heidelberger Vorklinikstudenten des 2. Semesters absolviert: Bei gegenseitigen Ultraschalluntersuchungen konnten sie Anatomie am lebenden Körper studieren.
Weiter haben wir die regelmäßigen Rubriken Studienplatztausch, die Klinikwahrheiten und etwas zu Lachen von Rippenspreizer.
Viel Spaß bei der Lektüre und ein frohes, neues Jahr wünschen euch,
Angelika, Jens und Christian
Redaktion MEDI-LEARN
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Ich war schon immer ein großer Asien-Fan und wollte daher unbedingt auch eine Famulatur in Asien machen. Hong Kong bietet sich da in vielerlei Hinsicht an: Es ist englischsprachig, hat eine sehr gute medizinische Versorgung, bietet auch als Stadt einiges an Sehenswertem und man bekommt problemlos einen Flug.
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Vorbereitung:
Die Vorbereitung gestaltete sich schwieriger, als erwartet. Ich bewarb mich ca. ein Jahr im Voraus bei der Hong Kong University und bekam recht schnell eine Zusage. Der eigentliche Aufwand kam erst danach: Die Famulatur muss erst einmal von der Hospital Authority of Hong Kong genehmigt werden. Dazu muss man diverse Versicherungen (Berufsunfähigkeit, Haftpflicht, Auslandskrankenversicherung...) nachweisen (und zwar auf Englisch) und die Genehmigung dauert etwa 6 bis 8 Wochen. Hat man diese, muss man noch ein Studentenvisum beantragen. Das bekommt man auch nur, wenn man nachweist, dass man genug finanzielle Mittel hat, um in Hong Kong zu überleben (Bescheinigung der Bank), dass man bereits eine Unterkunft gebucht hat und dass man die Schule beendet hat und jetzt studiert (Bescheinigung der Schule und Uni). Die Bearbeitung dauert dann wieder etwa 2 Monate, also früh genug anfangen! Ich habe mein Visum eine Woche vor Abflug per FedEx bekommen...
Unterkunft und Leben:
Wer Glück hat, bekommt von der Uni ein Zimmer in der Residence Hall, das ist sicher die beste und billigste Lösung. Leider war das bei mir nicht der Fall, daher habe ich von zu Hause aus ein Hostel gebucht. Das war zwar recht günstig (350 Euro für 2 Monate), allerdings nicht gerade das Netteste...Ich habe aber auch keine passende Alternative gefunden, in Hong Kong ist Wohnen einfach sehr teuer. Die Lebenshaltungskosten halten sich dafür in Grenzen, Essen ist gut und günstig. Die öffentlichen Verkehrsmittel sind sehr gut ausgebaut; man sollte sich in jedem Fall eine Octopus Card zulegen, mit der man bequem und vergünstigt in allen Bussen und Bahnen bezahlen kann. Um zum Queen Mary Hospital zu kommen, nimmt man am besten von Central MTR aus den grünen Minibus Nr. 54 oder 55. Geld bekommt man übrigens problemlos mit deutschen EC-Karten und jeglichen Kreditkarten an dem ATMs.
Das Krankenhaus:
Das Queen Mary Hospital ist ein recht großes Krankenhaus mit allen erdenklichen Fachrichtungen und Lehrkrankenhaus der Hong Kong University. Für all diejenigen, die kein Kantonesisch sprechen, empfiehlt es sich, entweder Chirurgie oder Anästhesie zu machen, da die Patienten meist kein Englisch sprechen. Ich habe zwei Monate in der Anästhesie famuliert (schaut vorher, ob und unter welchen Bedingungen euer LPA das anerkennt). Mein Tag begann jeden Morgen um 8.30 Uhr. Ich war immer einem OP zugeteilt, konnte aber auch wechseln, wenn ich wollte. Es gab viele interessante Operationen zu sehen, unter anderem jeden Montag eine Lebertransplantation. Die Anästhesisten waren sehr nett, erklärten viel und ließen mich entgegen der landläufigen Meinung, in Asien dürfe man nur herumstehen, recht viel selbst machen: Vom einfachen Viggo legen über Magensonde legen bis hin zum In- und Extubieren. Insgesamt war es sehr locker, ich konnte kommen und gehen, wann ich wollte. Ich habe in diesen zwei Monaten wirklich sehr viel über Anästhesie gelernt.
Die Stadt:
Hong Kong ist riesig und auf den ersten Blick völlig chaotisch. Wenn man sich erst ein bisschen eingelebt hat, wird man es lieben. Es gibt hier für jeden etwas: Interessante Museen, sonnige Strände, buddhistische Tempel und vor allem: Viel Shopping. Sehr zu empfehlen sind die kantonesischen Opern im Cultural Centre; außerdem gibt es jeden Abend um 20 Uhr am Hafen eine großartige Lichtershow. Für weitere Attraktionen verweise ich auf den Lonely Planet Guide Hong Kong und Macau, der mir oft weitergeholfen hat. Was noch ganz toll ist, ist der Flughafen: Wer früh genug bucht, kann für sehr wenig Geld fast ganz Asien erkunden. Ich war zum Beispiel für 80 Euro in Manila. Außerdem kann man für 30 Euro mit dem Schiff nach Macau fahren oder für 3,30 Euro mit dem Zug bis an die chinesische Grenze. Das Wetter in Hong Kong ist übrigens sehr unbeständig - ich hatte von unerträglicher Hitze über leichten Regen bis hin zum Taifun (Windstärke 8) das ganze Spektrum!
Fazit:
Rückblickend kann ich sagen, dass ich meine Zeit in Hong Kong wirklich sehr genossen habe. Meine Erwartungen an die Famulatur wurden mehr als erfüllt; ich habe viel gelernt und man hat sich sehr nett um mich gekümmert. Die Stadt ist einfach toll und bietet unbegrenzte Möglichkeiten! Ich würde meine Famulatur jederzeit noch einmal machen!
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| Autor(in): Mona Mähler ([email protected]) |
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Mitternacht in der Kleinstadt.
Lautes Klopfen an der Haustür weckt den Landarzt. Schlaftrunken fragt er: "Was gibt`s?"
"Was verlangen Sie für einen Krankenbesuch auf einem Bauernhof, ungefähr sieben Kilometer von hier?"
"20 Euro." "Okay, dann kommen Sie schnell."
Der Arzt zieht sich an, greift seine Tasche, holt das Auto aus der Garage und lässt sich von seinem nächtlichen Besucher zu dem abgelegenen Hof lotsen. "Hier sind die 20 Euro." - "Und wo ist der Kranke?"
"Es gibt gar keinen. Aber ich konnte beim besten Willen um diese Zeit kein Taxi auftreiben..."
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| Autor(in): Redaktion MEDI-LEARN ([email protected]) |
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| Autor(in): Redaktion MEDI-LEARN ([email protected]) |
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Heidelberger Medizinstudenten untersuchen sich gegenseitig mit Ultraschall, um genaue, praxisnahe Kenntnisse vom Bau des menschlichen Körpers zu gewinnen. Wo ist die Gallenblase? Wo liegen die großen Blutgefäße? Und was kann man von der Bauchspeicheldrüse, die versteckt im Bauchraum liegt, überhaupt erkennen? Eine praxisnahe Zusatzausbildung zum Anatomiekurs haben dieses Jahr erstmals insgesamt 280 Heidelberger Vorklinikstudenten des 2. Semesters absolviert: Bei gegenseitigen Ultraschalluntersuchungen konnten sie Anatomie am lebenden Körper studieren.
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So konnten die im Präparierkurs und aus Büchern erarbeiteten Anatomiekenntnisse vertieft und gleichzeitig in diesem frühen Abschnitt des Studiums eine Verbindung zur späteren klinischen Tätigkeit hergestellt werden. Ähnliche Kurse werden bislang nur an wenigen medizinischen Fakultäten in Deutschland angeboten. „Gute Anatomiekenntnisse sind für die klinische Praxis – dazu gehört auch die Diagnostik mit bildgebenden Verfahren wie Ultraschall und Computertomographie – unabdingbar“, erklärt Professor Dr. Joachim Kirsch, Geschäftsführender Direktor des Anatomischen Instituts der Universität Heidelberg. „Umgekehrt ist es sehr hilfreich, Ultraschall-Bilder für das bessere Verständnis der Anatomie einzusetzen.“ Seit dem Sommersemester 2007 nehmen die Studentinnen und Studenten erstmals in einwöchigen Kursen an dem Ultraschall-Anatomiekurs teil. Sie lernen in Kleingruppen von bis zu fünf Teilnehmern unter Anleitung von Tutoren, wie die Organe zuverlässig und klar auf dem Bildschirm des Ultraschallgeräts dargestellt werden. Die Tutoren sind Medizinstudenten aus klinischen Semestern und wurden speziell für ihre Lehrtätigkeit ausgebildet. Die Ultraschall-Bilder werden mit anatomischen Schaubildern in Verbindung gebracht. Das erlebte Wissen prägt sich dadurch tiefer ein.
Auch die Studenten sind begeistert und gaben dem Kurs bei einer offiziellen Bewertung durchweg sehr gute Noten. Geschätzt wird vor allem die spannende Art, den „Paukstoff“ Anatomie zu wiederholen und zu verinnerlichen. Gelobt werden Dozenten und Tutoren, die den Kurs strukturiert - mit einer Theorieeinführung vorab und einem verständlichen Skript - durchführen. „Der Kurs war bislang freiwillig und fand zweimal in der Woche am Spätnachmittag statt“, sagt Privatdozent Dr. Ralph Nawrotzki. Das Interesse und die Begeisterung der Studenten waren dennoch so groß, dass beabsichtigt wird, ihn im nächsten Jahr in das Pflichtprogramm aufzunehmen. Die Investitionen in diese innovative Lehrform sind allerdings erheblich: Ultraschallgeräte müssen geleast, die Tutoren ausgebildet werden. Dafür wird u.a. ein Teil der Studiengebühren verwendet, die seit Sommersemester 2007 in Baden-Württemberg erhoben und nach Entscheidung in einer gemeinsamen Kommission mit den Studenten für innovative, praxisnahe Lehre eingesetzt werden.
Quelle: idw
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| Autor(in): von Dr. Annette Tuffs ([email protected]) |
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| Autor(in): Daniel Lüdeling ([email protected]) |
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Ob Famulatur, Krankenpflegepraktikum, PJ-Tertial oder Ausbildung zum Facharzt - immer wieder steht man als junger Mediziner vor der Frage Bin ich dort eigentlich gut aufgehoben? Wer vorab Informationen zur Tätigkeitsstelle herausbekommt, kennt meist jemanden, der dort schon einmal gearbeitet hat. Für alle anderen gibt es ab sofort die Klinikwahrheiten von MEDI-LEARN - eine interaktive Datenbank mit Bewertungen von Kliniken, aus der wir euch an dieser Stelle die Klinikwahrheit der Woche vorstellen wollen:
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| Nr. der Bewertung: | 9051-44 (Hits: 222) |
| Autornickname: | Leelalabee (Private Nachricht senden) |
| Klinik: | Karl-Olga-Krankenhaus |
| Stadt: | 70190 Stuttgart |
| Fachrichtung: | Innere: Gastroenterologie |
| Tätigkeit: | Pflegepraktikum |
| Zeitpunkt: | 2005 |
| Chefarzt: | Dr. Fröhlich |
| Bundesland: | D-Baden-Württemberg |
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| Note Arbeitsklima: | 1 - sehr gut |
| Kommentar Arbeitsklima: | Die Schwestern waren sehr nett und haben versucht mich ins Team zu integrieren. |
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| Note Weiterbildungsangebot: | 2 - gut |
| Kommentar Weiterbildungsangebot: | Für Pflegepraktikanten war nix dabei, aber für Famulanten und PJler gibt es einmal pro Woche ne Veranstaltung. |
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| Note Forschung: | 2 - gut |
| Kommentar Forschung: | Jeder Assi der was werden will muss da forschen. Gut war, dass alle immer erklärt haben was sie machen und für was das wichtig ist. Sie haben immer breitwillig auf Fragen geantwortet. |
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| Note Zeit: | 2 - gut |
| Kommentar Zeit: | Normaler Schichtdienst. |
| Kommentar Bezahlung: | Aber das Essen in der Kantine für Studis ist kostenlos. |
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| Note Karriere: | 2 - gut |
| Kommentar Karriere: | Der Chef legt viel Wert darauf Leute zu übernehmen, die sich reinhängen. Er kämpft dafür, dass man übernommen wird. |
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| Note Ausbildung: | 1 - sehr gut |
| Kommentar Ausbildung: | Alle haben nach mir geschaut. |
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| Note Betreuung: | 1 - sehr gut |
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| Gesamtnote: | 1 - sehr gut |
| Abschließender Kommentar: | Hier kann man echt viel mitnehmen, wenn man will. Alle sind bemüht einem Fragen zu beantworten und möglichst viel zu zeigen. Ich persönlich war zwar in der Inneren, habe aber ein großes Spektrum gezeigt bekommen und durfte auch auf die Chriurgie, ITS und Ortho.
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Redaktioneller Tipps
Wie werde ich eigentlich Facharzt für Innere: Gastroenterologie?
Auf dem Weg zum Facharzt für Innere: Gastroenterologie stellen sich viele Fragen im Hinblick auf die Anforderungen, die sich aus der Weiterbildungsordnung ergeben. Welche Pflichtfächer muss ich belegen? Wie lange dauert die Weiterbildung?
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| Autor(in): Redaktion MEDI-LEARN ([email protected]) |
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Redaktionsleitung: Jens Plasger & Christian Weier, Redaktion: Angelika Lehle (Redakteurin und Mediengestalterin), Daniel Luedeling (Arzt und Cartoonist), Simone Arnold (Redakteurin), Thorben Kühl (Redakteur und Mediengestalter), Martina Fröhlich (Programmierung), Kjell Wierig (Mediengestalter), Marlies Lehmkuhl (Ärztin und Redakteurin), Trojan Urban (Arzt und Redakteur), Stan, Reporter für Extremeinsätze,
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