12.02.2008

Ausgabe 386

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591681 Ein unglaublich schönes Reiseziel
Seitdem Saskia Fischer gehört hatte, dass man mit der bvmd in Taiwan im Bereich der Akupunktur famulieren kann, hatte Sie nur noch dieses eine Ziel im Kopf. ....

In Kooperation mit: Georg Thieme Verlag  *  Deutsche Ärzte Finanz  * deutsche apotheker- und ärztebank

 
 Inhalt (jetzt auch anklickbar)
1.Editorial
2.In Hemd und Krawatte bei 45 Grad
3.Feuerwerk in Zeitlupe
  
4.Exotisches Famulieren in Taiwan
5.Mehr Menschlichkeit erfahren
6.Reisemedizin im Internet
  
7.Akupunktur bei Kniearthrose
8.Aus dem Elfenbeinturm in den Gipsraum
9.Herzensangelegenheiten
  
10.Afrika hautnah!
11.OP-Quiz für PJ'ler
12.Promovieren über Hepatitis C
  
13.Impressum
    
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 Editorial
  

Hallo,

eine weitere Ausgabe der MEDI-LEARN Zeitung im Printformat (kurz: MLZ), die als Beilage der Zeitschrift Via medici aus dem Thieme-Verlag zugegeben wird, ist erschienen - Grund genug für uns, euch die Artikel der Ausgabe 01 des Jahres 2008 vorzustellen.

Bild wird nur bei bestehender Internetverbindung geladen! Nachladen? Bitte F5 druecken!



Kai Kötter berichtet über seine Famulatur auf Malta, Saskia Fischer war von der Schönheit Taiwans beeindruckt und Mario Strammiello famulierte bei Obdachlosen in einem Kloster.

In diesem Newsletter findet ihr die Beiträge der MLZ 01/2008 in kurz angerissener Form. Wer mehr lesen und die Artikel in voller Länge genießen möchte, findet alle Artikel der MLZ in einem PDF-Dokument, das bereits zum kostenlosen Download bereitsteht und auf euch wartet.

Viel Spaß bei der Lektüre wünschen euch,
Angelika, Jens und Christian
Redaktion MEDI-LEARN

Der Blick in die Zukunft: In der nächsten Ausgabe der Onlinezeitung lest ihr am 19.02.2008:
o Traditionelle Chinesische Medizin in Taiwan
o Nadeln in Brasilien

  

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 2. In Hemd und Krawatte bei 45 Grad
Famulieren auf Malta

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Erst relativ kurzfristig vor Beginn der Reise hatte ich mich über das Internet informiert, wie man Famulaturen auf Malta für Medizinstudenten arrangieren kann. Nach ein wenig Internetrecherche auf der Website der Uni Malta konnte es mit der Bewerbung losgehen. Verschiedene Unterlagen, Passfoto und eine Bearbeitungsgebühr waren ebenso notwendig wie ein „Letter of Recommendation“.

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Von wegen „Residenz“
Am Flughafen Malta angekommen, sollte ich mich zunächst einmal wie ein Urlauber fühlen: So wurde ich, wie viele der Touristen, mit Namensschild begrüßt und von einem Taxi abgeholt (kostenlos!), das mich in die Unterkunft brachte.

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Den vollständigen Artikel findet ihr im PDF der MEDI-LEARN ZEITUNG 1/2008 auf Seite 1. Die gesamte MEDI-LEARN Zeitung ist kostenlos als PDF verfügbar. In der Druckversion ist sie gemeinsam mit der Via medici im Abo erhältlich.

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Autor(in): Kai Kötter ([email protected])
  
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 3. Feuerwerk in Zeitlupe
Heidelberger Physiologen beobachten erstmals Zeitverlauf biologischer 'Calcium-Funken'

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Es geschieht in wenigen Millisekunden und war bislang nicht im Bild festzuhalten: Zellen schütten den Botenstoff Calcium aus Speichern im Inneren der Zelle aus und übermitteln damit lebenswichtige Signale an funktionelle Proteine innerhalb der Zelle, z.B. für Bewegung im Muskel.

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Durch die Kombination modernster Laser-Mikroskopie mit einer Hochgeschwindigkeitskamera haben Wissenschaftler des Instituts für Physiologie und Pathophysiologie an der Universität Heidelberg erstmals die extrem kurzlebige Calcium-Ausschüttung, einen so genannten "Calcium-Funken", in ihrem zeitlichen Verlauf und räumlicher Ausdehnung sichtbar gemacht. Dank neuer Technik konnten die Forscher die Calcium-Freisetzung aus den Zellen jetzt 60 Mal schneller vermessen als mit herkömmlichen Verfahren.

Die neuen Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung beleuchten einen elementaren Vorgang des Lebens, nämlich wie der Zeitverlauf und die räumliche Ausdehnung von Kommunikation molekularer Ebenen innerhalb der Zelle aussehen. Die Arbeit wurde im Journal "IEEE - Transaction of Medical Imaging" veröffentlicht.

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Autor(in): Dr. Annette Tuffs ([email protected])
  
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 4. Ein unglaublich schönes Reiseziel
Exotisches Famulieren in Taiwan

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Flughafen Frankfurt/Main: Am Abfertigungsschalter stehen in einer schnurgeraden Reihe viele kleine dunkelhaarige Menschen mit schmalen Augenlidern. Wohin geht ihre wie meine Reise? Nach Ostasien, genauer gesagt nach Taiwan. Seit ich gehört habe, dass man mit der bvmd auf dieser vor China liegenden Insel im Bereich der Akupunktur famulieren kann, hatte ich nur noch dieses eine Ziel im Kopf. Die Reisevorbereitungen waren einfach, dafür aber zeitaufwendig: Man muss ein Visum beantragen, das dauert, und man muss sich impfen lassen; in meinem Fall genügte eine Typhusimpfung. Vorbereitet hatte ich mich mit der Lektüre des Lonely Planet und natürlich über die Teilnahme an einem Akupunkturkurs.

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Fernseher im Linienbus
Gleich nach der Landung stehe ich vor der ersten Hürde: Der Geldautomat spricht nur Chinesisch und will meine Karte nicht akzeptieren. Also musste ich doch am Schalter Geld wechseln. Dies klappte problemlos. Schwieriger war es dann schon, den Bus zum Hauptbahnhof zu finden: Englisch sprachen zwar fast alle Leute, die ich fragte, aber die Aussprache war sehr gewöhnungsbedürftig. Doch mit Hilfe sehr freundlicher Menschen gelang es mir schließlich, den richtigen Bus zu finden. Ich staunte, denn obwohl es nur ein Linienbus war, war der mit einem riesigen modernen Fernseher ausgestattet!

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 5. Mehr Menschlichkeit erfahren
Die etwas andere Praxisfamulatur in einem Obdachlosenheim

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Von vorne herein war mir klar: Ich wollte meine Praxisfamulatur nicht in einer gewöhnlichen Arztpraxis belegen. Denn die ersten „Gehversuche“ in der Allgemeinmedizin waren eher negativer Art. Sich nur an einem Arzt orientieren zu müssen, der am Ende des Quartals gezwungener Maßen bestrebt ist, den maximal möglichen Gewinn für seine Praxis herauszuholen, das hatte ich bereits erlebt.

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Jetzt schwebte mir etwas anderes vor, nützlich und idealistisch sollte es sein. Ein Student aus einem höheren Semester erzählte mir vom Kloster St. Bonifaz in München. Er hatte dort zwei Jahre zuvor famuliert und konnte mir viel Gutes von der Arbeit berichten. „Eine Famulatur im Kloster – warum nicht?“ dachte ich mir. Im Laufe der weiteren Gespräche mit den Verantwortlichen vor Ort stellte sich allerdings heraus, dass meine Tätigkeit weniger die Zusammenarbeit mit den Mönchen selbst sein würde, sondern es um sozial benachteiligte Menschen und Obdachlose ging, die im Haneberghaus, so der Name des dortigen Zentrums, versorgt werden. Hier sollte ich also meine Famulatur absolvieren.

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 6. Reisemedizin im Internet

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Wintereinbruch lässt Sonnenhungrige in den Süden ziehen. Doch eine Studie der Universität Hohenheim zeigt: Reisemedizinische Beratungen im Internet haben ihre Risiken und Nebenwirkungen. Der Online-Doc kann die persönliche Beratung beim Arzt nicht vollständig ersetzen. Zu diesem Ergebnis kommt Dr. Annette Schlegel nach der Analyse von über 100 Webseiten zum Thema Reisegesundheit, die die Ärztin und Journalistin am Lehrstuhl für Kommunikationswissenschaft der Universität Hohenheim durchführte.

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Vor allem Laien sollten sich demnach an Angeboten orientieren, die von staatlichen Einrichtungen oder Universitätskliniken per Link empfohlen würden. Wer sich über Gesundheitsrisiken, Impfschutz und Reisetipps informiere, solle vor allem darauf achten, ob die Angaben täglich aktualisiert, die Autoren ausreichend qualifiziert seien – und ob der Anbieter wirklich neutrale Interessen verfolge.

Individuelle Beratung ist dünn gesät
Fernreisen verbuchen wieder wachsendes Interesse: Im abgelaufenen Tourismusjahr verbuchte die Branche laut Deutschem Reiseverband ein Umsatzplus von sieben Prozent im Fernreise-Segment. Gleichzeitig boomt auch das Infoangebot im Internet – umso mehr, seit Krankenkassen die Kosten für die persönliche Reiseberatung beim Haus- oder Facharzt nicht mehr übernehmen.

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Autor(in): Forian Klebs ([email protected])
  
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 7. Akupunktur bei Kniearthrose

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In der soeben publizierten gerac-Gonarthrosestudie – eine von vier kontrollierten Studien des gerac-Modellprojekts – linderte eine Akupunkturbehandlung Schmerzen und Funktionseinschränkung bei Kniearthrose signifikant besser als die Standardtherapie mit Medikamenten und Krankengymnastik.

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Dabei war allerdings eine „Schein“-Akupunktur mit oberflächlicher Nadelung an Punkten, die nicht als Akupunkturpunkte definiert sind, ebenso wirksam wie die Akupunktur nach den Regeln der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM), betont Prof. Norbert Victor vom Institut für Medizinische Biometrie und Informatik (IMBI) der Universität Heidelberg.

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Autor(in): Dr. Annette Tuffs (idw) ([email protected])
  
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Ausland? Ja, aber wohin?
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Als Medizinstudent kommt man um einen Aufenthalt im Ausland oftmals nicht herum: ob Pflegepraktikum, Famulatur oder PJ - die Palette der Möglichkeiten an Zeitpunkten ist breit gefächert. In welche Länder und Regionen genau die Reise ging, geht oder gehen soll, das möchten wir von MEDI-LEARN in unserer neuen Umfrage gerne von dir erfahren. Unter den Teilnehmern verlosen wir wertvolle Lehrbücher für vorklinische und klinische Fächer im Gesamtwert von 400 €.


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 8. Aus dem Elfenbeinturm in den Gipsraum
Junge Assistenzärzte berichten aus dem Berufsalltag

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Es ist immer noch der große Unbekannte für jeden Medizinstudenten: Wie sieht eigentlich der berufliche Alltag als Arzt aus? Die Reform der medizinischen Studiengänge bringt mittlerweile ein wenig Licht in das Dunkel – mehr Praxisbezug durch neue Lernformen, wie das Bedside-Teaching, führt den Studierenden schon zu einem früheren Zeitpunkt an den späteren Arbeitsplatz heran.

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Doch viel mehr als ein „Hineinschnuppern“ ist hierdurch auch nicht gegeben. Allenfalls können „gute“ Famulaturen, vor allem im Ausland, echte Praxiseinblicke schaffen. Solche nämlich, bei denen die Studenten richtig mit anpacken dürfen, weil die klinische Arbeitssituation es zulässt oder gar erfordert. Und mit „anpacken“ ist nicht nur der Griff nach dem berüchtigten Haken gemeint, den es im OP bis zur Ermüdung des Armes zu halten gilt, sondern nähen, bei der Operation assistieren, ambulante Patienten eigenverantwortlich behandeln. Selbst im Praktischen Jahr, das zeigen uns immer wieder viele studentische Berichte, sind die Kompetenzen aus rechtlichen, hierarchischen und anderen Gründen für den jungen Mitarbeiter arg beschnitten.

MLZ Ausgabe 01/2008 als PDF
Den vollständigen Artikel findet ihr im PDF der MEDI-LEARN ZEITUNG 1/2008 auf Seite 6 und 7. Die gesamte MEDI-LEARN Zeitung ist kostenlos als PDF verfügbar. In der Druckversion ist sie gemeinsam mit der Via medici im Abo erhältlich.

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Autor(in): Jan-Peter Wulf ([email protected])
  
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  • Präzise und pragmatische Informationen zu
    allen Themen
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  • Handlungsrelevante Anweisungen und Ratschläge – optimal anwendbar im Alltag: Musterlösungen zu Diäten, Ernährungsempfehlungen, Therapieempfehlungen bei ernährungsbedingten Erkrankungen
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 9. Herzensangelegenheiten
Tschechische Kardiologie

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Auch, wenn man es kaum glauben mag: Was den Versorgungsgrad von Herzinfarkt-Patienten betrifft, ist Tschechien im europäischen Vergleich weit vorne. In den Städten Prag, Brünn und Olmütz beispielsweise haben alle Herzkatheterlabors 24-Stunden-Akut-dienst, was zu einer Versorgung von 70 % der Patienten mit Akut-PTCAs führt.

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Vor diesem Hintergrund war ich besonders gespannt, wie der kardiologische Arbeitsalltag in Tschechien aussehen würde. Ich schildere euch meine fachlichen wie auch kulturellen Eindrücke während meiner Famulatur an der Universitätsklinik St. Anna (Fakultni nemocnice u. sv. Anny v Brné), Abteilung Kardioangiologie (Innere) in Brünn. Kardio: eigenes Gebäude Die Uniklinik St. Anna liegt am Fuße der Burg Spielberg nahe der Innenstadt. Die verschiedenen Abteilungen sind auf mehrere Gebäude aufgeteilt, wobei die Abteilung für Kardiologie über ein eigenes, zweistöckiges Gebäude verfügt. Lediglich die Schrittmacheroperationen finden in einem OP an der Allgemeinchirurgie statt. In Tschechien werden sie übrigens von Kardiologen, nicht von Chirurgen durchgeführt.

MLZ Ausgabe 01/2008 als PDF
Den vollständigen Artikel findet ihr im PDF der MEDI-LEARN ZEITUNG 1/2008 auf Seite 8. Die gesamte MEDI-LEARN Zeitung ist kostenlos als PDF verfügbar. In der Druckversion ist sie gemeinsam mit der Via medici im Abo erhältlich.

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Autor(in): Peter Voss ([email protected])
  
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 10. Afrika hautnah!
Tropen-Chirurgie in Tansania

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Afrika, wie stellt man sich Afrika vor? Ich hatte kein genaues Bild, daher wollte ich unbedingt während meines Medizinstudiums die Chance nutzen, vor Ort Erfahrungen zu sammeln.

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Zuerst bewarb ich mich per E-Mail blind bei verschiedenen Krankenhäusern in Südafrika und Kenia und bekam von jedem Krankenhaus innerhalb kürzester Zeit eine Zusage für meine geplante Famulatur. Nach und nach hatte ich jedoch Zweifel, ob ich mich tatsächlich auf die Angaben verlassen würde können. Ich entschloss mich daher, keines dieser Angebote wahrzunehmen und meine Bewerbungsrunde noch einmal von vorne zu starten. Dieses Mal sollte mir eine Organisation helfen, den Kontakt herzustellen. Ich fand verschiedene Gesellschaften, die Kontakte nach Afrika herstellen konnten, ich entschied mich am Ende aber für die „Deutsche Gesellschaft für Tropenchirurgie (DTC)“. Nach einem persönlichen Gespräch mit dem Verantwortlichen der DTC, hatte ich drei Wochen später Kontakt zu einem Chirurgen in Simbabwe, der mich dann weiter nach Tansania vermittelte. Bis zum Beginn meiner Famulatur hatte ich noch acht Monate Vorlauf.

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Autor(in): Sylvia Zayer ([email protected])
  
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 11. OP-Quiz für PJ'ler
Trümpfe aus sterilen Ärmeln ziehen

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  • A) Lichtenstein ist eine Burgruine in Baden-Württemberg.
  • B) Lichtenstein ist ein moderner Künstler.
  • C) Lichtenstein ist ein OP-Verfahren, über das Sie nichts wissen.
  • D) Lichtenstein haben Sie aberauf jeden Fall schon einmal gehört.
  • E) Alle Aussagen treffen zu.
     

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Du stehst gerade in der Tür, als das Telefon klingelt und fragst dich, ob du noch ein halbes Brötchen essen sollst. Die Oberschwester reißt den Hörer vom Telefon und schwingt ihn an ihr Ohr. Sie nickt, dreht dir den Kopf zu, lächelt und ruft: „Du sollst bitte in Saal IV!“. Du nickst zurück und flüsterst zu dir selbst: „Soll ich? Ja!“. Du schmeißt schnell eine Scheibe Käse auf die Brötchenhälfte und kaust es auf dem Weg zum OP-Bereich.

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Autor(in): Charles Schupet ([email protected])
  
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Das Physikum bestehen

  • Mit den neuen Physikumsskripten von
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    könnt ihr die 30 Tage Lernzeit bis zum Physikum effektiv nutzen.

  • Die Autoren sind erfahrene Dozenten der
    MEDI-LEARN Repetitorien. In 30 Fachbänden
    (zzgl. 1 Einführungsband) werden euch die examensrelevanten Fakten in Form eines Repetitoriums präsentiert.

  • Eingebaute Lernpausen, Fakten fürs Mündliche und die Rubrik 'Das bringt Punkte' machen dabei das Lernen abwechselungsreich.

  • Jedes Fach wird in thematisch passende Lernhefte aufgeteilt, so dass man pro Tag ein Lernheft erarbeiten kann.


Zahlreiche Probekapitel und Abbildungen stehen kostenlos zur Verfügung.

[Zu den Probekapiteln - klick hier]

  

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 12. Unser Doktorvater hat Recht behalten
Promovieren über Hepatitis C

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Die wichtigste Information gleich zu aller erst: Versucht die Doktorarbeit - egal wo und über was ihr sie macht - unbedingt vor Beginn des Praktischen Jahres fertig zu bekommen! Ich bin gerade im ersten Tertial Chirurgie und kann nur aus eigener Erfahrung sprechen, dass ich sehr froh bin, mich nach einem 8-stündigen OP-Tag nicht auch noch um meine Doktorarbeit kümmern zu müssen.

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Angefangen hab ich mit meiner Doktorarbeit relativ spät, zumindest hatten die meisten am Anfang des 8. Semesters schon längst ein Thema gefunden oder manche gar schon die erste wieder abgebrochen. Wenn man - so wie ich - eine rein statistische Doktorarbeit machen möchte, dann langt es alle mal aus, im 8. Semester anzufangen, schließlich liegt es einzig an einem selbst, wie gewissenhaft und konsequent man die Arbeit letztendlich auch durchzieht. Ich habe zusammen mit meiner Freundin Doktorarbeit gemacht, was den Vorteil hatte, dass wir das gleiche Patientenkollektiv hatten und somit sämtliche Daten gemeinsam erheben konnten. So kann selbst Statistik, die Erstellung von diversen Grafiken oder das stupide Ausfüllen von Excel-Tabellen richtig Spaß machen. Außerdem hat man immer jemanden, der einen motiviert, weiterzumachen und nicht alles hinzuschmeißen, wenn man mal der Verzweiflung nahe ist.

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Autor(in): Daniela Stöcklein ([email protected])
  
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