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1. Editorial |
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Hallo,
die heutige Ausgabe des Newsletters zur aktuellen Onlinezeitung befasst sich mit dem Digitalen Nachschlag (DNS) zur MLZ 02/2008. Hier findest du in kurz angerissener Form interessante Artikel, die es nicht mehr in die Printausgabe der MLZ geschafft haben oder nicht in voller Länge enthalten sind. Es erwarten dich u.a. Beiträge zu den folgenden Themen:
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Am Uni-Klinikum in Heidelberg wurde ein neuer Wirkstoff gegen Hepatitis B entwickelt, der bereits im Mausmodell erfolgreich angewendet wurde und eine Virus-Infektion verhindern konnte.
Auf der Medica-Messe in Düsseldorf wurde im November letzten Jahres ein Prototyp eines 3D-Bildschirms vorgestellt, mit Hilfe dessen sich Topographie-Aufnahmen als 3D-Objekt frei im Raum darstellen und bewegen lassen. So kann der Arzt beispielsweise sehr gut Unregelmäßigkeiten im Gewebe erkennen, indem er mit einfachen Fingerbewegungen in das 3D-Objekt "greift" und in verschiedene Richtungen drehen und schieben kann.
Auch enthalten ist ein ausführlicher Bericht eines Medizinstudenten, der seine Famulatur in Michigan, USA, absolviert hat. In lockerem Erzählstil schildert er seine Eindrücke über die medizinische Versorgung in den USA, die Erwartungshaltung der amerikanischen Patienten gegenüber den Ärzten und geht auch kurz auf seine Erfahrungen mit dem politischen und gesellschaftlichen Leben in den USA ein.
Die vollständigen Artikel kannst du wie immer online nachlesen oder dir als PDF herunterladen. Folge einfach den angegebenen Links.
Viel Spaß bei der Lektüre wünschen dir
Jens, Thomas und Christian
Redaktion MEDI-LEARN
Der Blick in die Zukunft: In der nächsten Ausgabe der Onlinezeitung liest du am 20.05.2008:
o Abschalten können: Interview mit einer Ärztin
o Studentenrezept: Nudelmuffins mit getrockneten Tomaten
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Nach Abwägen des Für und Wider einer Famulatur im Ausland nach dem Physikum 2006 entschloss ich mich, die Sache doch bereits nach dem ersten Staatsexamen anzugehen. Also beschloss ich, mich in den USA zu bewerben, doch erhielt ich hier zunächst nur Absagen. Ich fragte beim Kulturamtsleiter unserer Stadt nach, ob es über die Städtepartnerschaften Möglichkeiten gäbe. Etliche E-Mails und Telefonate später erhielt ich eine positive Zusage aus Sturgis, Michigan. Ich erhielt eine Unterkunft bei einer Gastfamilie und den Kontakt zum dortigen Krankenhaus.
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Hallo Deutschländer!
Nach einem achteinhalbstündigen Flug betrat ich zum ersten Mal amerikanischen Boden. Vom dortigen Zollbeamten wurde ich nach Ausfüllen zahlreicher Papiere und Präsentation meines mühevoll und teuer erworbenen Visums herzlich und augenzwinkernd mit einem „Hallo Deutschländer!“ begrüßt – ich musste unweigerlich an Würstchen denken… Nach einem Wochenende zur Akklimatisierung mit Wal-Mart, Spare-Ribs und Outlet-Center traf ich am Montagmorgen gegen viertel nach sechs meinen Betreuer für die nächsten drei Wochen: Den „Chief of Medical Staff“, also in etwa der Chefarzt des dortigen Krankenhauses. Ein sehr freundlicher, herzlicher und menschlicher Arzt, der in Indien aufgewachsen war, in England studierte und schon seit Jahren in den USA als Allgemeinmediziner, Chirurg und Gynäkologe arbeitet. Neben seinem Job im Krankenhaus hat er auch noch eine gut besuchte Praxis, wie die meisten seiner Kollegen, die seinen restlichen Tag ausfüllt. Er war somit praktisch rund um die Uhr verfügbar und gönnte sich selten freie Tage, da er gerne in seinem Beruf arbeitet. Glücklicherweise arbeiten seine Frau und seine Tochter in der Praxis mit, so kann er wenigstens einige Kontakte zur Familie halten...
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| Autor(in): Mario Strammiello ([email protected]) |
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Die Forscher des Universitätsklinikums Heidelberg entwickeln Virus-Blocker. In Folge dessen stellt das Bundesministerium für Bildung und Forschung 1,8 Millionen Fördergelder für präklinische Studien bereit. Zudem erhält diese Entdeckung eine Veröffentlichung in „Nature Biotechnology“. Wissenschaftler des Universitätsklinikums Heidelberg haben einen Eiweißbestandteil (Peptid) des Hepatitis B-Virus entdeckt, das, im Mausmodell angewandt, erfolgreich eine Virus-Infektion verhindern kann.
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Bei dem im Labor hergestellten Peptid handelt es sich um ein Teilstück der Virushülle, das für den Eintritt des Virus in die Leberzelle notwendig ist.
Weitere Studien sollen jetzt zusätzliche Informationen über den völlig neuartigen Wirkstoff liefern, bevor die zur Medikamenten-Zulassung notwenigen klinischen Studien bei Patienten beginnen können. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt diese so genannten präklinischen Untersuchungen mit insgesamt 1,8 Millionen Euro.
Die Arbeiten der Teams um Professor Dr. Stephan Urban, Leiter der Forschungsgruppe Hepatitis BVirus in der Abteilung Molekulare Virologie des Universitätsklinikums Heidelberg, Privatdozent Dr. Jörg Petersen (Universitätsklinikum Eppendorf) und Privatdozent Dr. Walter Mier, Radiologische Universitätsklinik Heidelberg, sind in der aktuellen Ausgabe des renommierten Fachmagazin „Nature Biotechnology“, vorab online, veröffentlicht worden...
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| Autor(in): Dr. Annette Tuffs ([email protected]) |
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Mit rund 700.000 Euro fördert die Deutsche Krebshilfe ab 01.04.2008 eine neue Max-Eder- Nachwuchsgruppe an der Uniklinik Köln. US-Heimkehrer Marco Herling will damit die molekularen Hintergründe des häufigsten Blutkrebses im Erwachsenenalter erforschen. Die Chronische Lymphatische Leukämie (CLL) ist eine jener Krebserkrankungen, die Menschen meist erst im Alter trifft. Aufgrund der steigenden Lebenserwartung droht diese Leukämieform künftig weit häufiger als bisher aufzutreten.
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Kölner Wissenschaftler versuchen daher, die Ursache dieser bislang unheilbaren und individuell äußerst variabel verlaufenden Erkrankung zu verstehen, um wirksame und nebenwirkungsarme Behandlungen zu entwickeln. Derzeit wissen die Forscher nur wenig über die kritischen molekularen Signalwege, die das Überleben der Tumorzellen bei der CLL bewirken sowie das Fortschreiten der Erkrankungen auslösen. „Die CLL ist eine sp eziell e Form von Blutkrebs“ Genau hier möchte der 34-jährige Dr. Marco Herling und sein ambitioniertes Team an der Klinik I für Innere Medizin ansetzen. In seiner Nachwuchsgruppe will er verschiedene Expertisen bündeln, vom Mediziner, über den Pharmakologen, Molekularbiologen, Immunologen und Proteinstrukturchemiker. „Ich möchte nicht nur einfach ein Labor aufbauen, sondern ein Forschungsprogramm etablieren, bei dem sich die besten Köpfe aus mehreren Disziplinen mit gemeinsamem Ziel in einem Team ergänzen.“...
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| Autor(in): Sina Vogt ([email protected]) |
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Mitarbeiter der Charité - Universitätsmedizin Berlin haben jetzt herausgefunden, wie Patienten mit schweren, dauerhaften Entzündungsschmerzen länger von morphinhaltigen Präparaten profitieren können. Bislang kämpfen viele Schmerzpatienten damit, dass Morphin und ähnliche Mittel nach einiger Zeit nicht mehr wirken.
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Die Forschergruppe »Molekulare Mechanismen der Opioidanalgesie bei Entzündungsschmerz« von der Klinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin am Charité Campus Benjamin Franklin berichtet jetzt im Journal of Clinical Investigation, dass sich Schmerzmittel am besten eignen, die nicht das Gehirn, sondern spezielle Nervenfasern unter der Haut und in den Gelenken ansteuern. Bislang kämpfen viele Schmerzpatienten damit, dass Morphin und ähnliche Mittel nach einiger Zeit nicht mehr wirken. Der Grund: Ihr Körper gewöhnt sich an die Wirkstoffe und sendet trotzdem weiter die quälenden Schmerzsignale. Außerdem haben die gängigen Morphinpräparate erhebliche Nebenwirkungen. Viele Patienten sind permanent schläfrig, klagen über dauernde Übelkeit und sind durch Atemstillstand gefährdet...
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| Autor(in): Prof. Dr. Christoph Stein ([email protected]) |
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Erbkrankheit geht auf genetischen Defekt in Leberzellen zurück: Heidelberger Wissenschaftler publizieren in „Cell Metabolism“. Die Eisenspeicherkrankheit (Hämochromatose) ist eine Erkrankung der Leber und nicht - wie bislang angenommen - eine Erkrankung des Dünndarms. Wissenschaftler des Universitätsklinikums Heidelberg und des Europäischen Laboratoriums für Molekularbiologie (EMBL) haben im Tiermodell nachgewiesen, dass bei der Erbkrankheit ein defektes Gen in der Leber ausschlaggebend ist.Durch den Defekt wird die Produktion des Hormons Hepcidin gedrosselt, das im Darm die Eisenaufnahme hemmt. Die Ergebnisse, die Ausgangspunkt für neue Therapieansätze sind, wurden in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift „Cell Metabolism“ veröffentlicht.
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Die Eisenspeicherkrankheit gehört zu den häufigsten erblichen Stoffwechselerkrankungen in Nordeuropa; allein in Deutschland sind schätzungsweise bis zu 100.000 Menschen erkrankt. Als Bestandteil des roten Blutfarbstoffs ist Eisen lebensnotwendig, Eisenüberschuss jedoch gefährlich.
Bei der Eisenspeicherkrankheit nimmt der Dünndarm verstärkt Eisen aus der Nahrung auf. Da der Körper überschüssiges Eisen nicht ausscheiden kann, lagert es sich in Organen wie Leber, Bauchspeicheldrüse und Herz sowie in den Gelenken ab und schädigt deren Funktion. Leberkrebs, Diabetes mellitus, Herzmuskelschwäche und Gelenkerkrankungen sind die häufigen Folgen...
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| Autor(in): Dr. Annette Tuffs ([email protected]) |
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Wie von Zauberhand dreht sich die dreidimensionale Tomographie-Aufnahme vor dem Arzt - nur durch einen Fingerzeig. Diese berührungslose Steuerung ist ideal für den OP: Hier liefert sie dem Arzt wertvolle Informationen, ohne die sterile Arbeitsweise zu gefährden. Nachdenklich lehnt sich der Arzt in seinem Sessel zurück, während er das dreidimensionale Bild betrachtet, das vor ihm schwebt. Er hebt den Finger und zeigt auf eine kleine virtuelle Taste, die sich ebenfalls frei im Raum befindet: Auf dieses Kommando dreht sich die Computertomographie-Aufnahme von rechts nach links, von oben nach unten - ganz so, wie der Zeigefinger sie dirigiert. Unregelmäßigkeiten im Gewebe kann der Arzt auf diese Weise sehr gut erkennen. Ebenfalls durch einen Fingerzeig „klickt“ er auf das nächste Bild.
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Auch während der folgenden Operation hat der Chirurg die Aufnahme ständig vor Augen. Über die berührungslose Steuerung kann er sie jeweils so drehen, dass er die abgebildeten Organe aus der gleichen Perspektive sieht wie die Organe des Patienten vor ihm. Da er dazu weder Maus noch Tastatur braucht, bleiben seine Handschuhe steril.
Doch wie erkennt das System, worauf der Finger zeigt? „Über dem Display, der das dreidimensionale Bild erzeugt, sind zwei Kameras angebracht“, erklärt Wolfgang Schlaak, Abteilungsleiter am Fraunhofer- Institut für Nachrichtentechnik, Heinrich-Hertz-Institut HHI in Berlin, an dem das Display entwickelt wurde...
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| Autor(in): Dr. Janine Drexler ([email protected]) |
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Testen, welche chemischen Substanzen allergische Reaktionen hervorrufen können - das geht bisher nur im Tierversuch. Im Projekt „Sens-it-iv“ arbeiten Forscher an neuen Verfahren: Sie sollen das allergische Risiko von Chemikalien zuverlässig voraussagen - ohne Tierversuche.
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Die Gefahr lauert überall: in Textilien, Kosmetika, Medikamenten, Waschmitteln, Lebensmitteln, Spielzeugen oder gar am Arbeitsplatz - Substanzen, die Allergien auslösen können, sind immer präsent. Angesichts der dramatischen Zuwächse von allergischen Krankheiten wird der Bedarf nach deren Eindämmung größer. Vor zwei Jahren hat die EU eine neue Verordnung beschlossen. Demnach sollen sämtliche Chemikalien hinsichtlich ihres toxischen Risikos neu bewertet werden. Eine besonders wichtige Frage: Welche Substanzen haben ein sensibilisierendes Potenzial, können also Allergien auslösen?
Bisher waren Tierversuche nötig, um diese Frage zu beantworten. Wissenschaftler am Fraunhofer- Institut für Toxikologie und Experimentelle Medizin ITEM in Hannover arbeiten nun innerhalb des EU-Projekts „Sensit-iv“ an Verfahren, die künftig die Tests an Tieren überflüssig machen sollen...
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| Autor(in): Dr. Janine Drexler ([email protected]) |
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der das Spezial freundlicherweise unterstützt. Auf den Seiten findet ihr in den kommenden
Monaten Beiträge rund um das Thema Anatomie.
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Allein in Deutschland leiden acht Millionen Menschen unter Migräne. Es handelt sich dabei um primäre Kopfschmerzen, die nicht Symptom einer anderen Grundkrankheit sind. Im Durchschnitt haben Migränepatientinnen sieben mal pro Monat eine Attacke. Sehr pauschal wird Stress als ein wichtiger Auslöser einer Migräneattacke angesehen.
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Ganz allgemein kann man davon ausgehen, dass ein Wechselspiel biologischer und psychologischer Faktoren bei der Entstehung der Migräne eine Rolle spielt. Dennoch werden soziale und psychische Aspekte in der Anamnese und Diagnostik in der Praxis meist nur unzureichend berücksichtigt und demzufolge wird die meist medikamentöse Therapie auf den organisch erkennbaren Symptomkomplex beschränkt.
Eine in der Zeitschrift „PPmP Psychotherapie, Psychosomatik, Medizinische Psychologie“ (Georg Thieme Verlag, Stuttgart) wiedergegebene Studie fand heraus, dass von allen untersuchten psychologischen Parametern allein die Neigung, Ärger zu unterdrücken, mit der Migränehäufigkeit im Zusammenhang steht.
Demnach geht eine seltene Ärgerunterdrückung mit einer niedrigen Kopfschmerzhäufigkeit einher, eine häufigere Ärgerunterdrückung mit höherer Kopfschmerzhäufigkeit. Die Autoren sind selbst erstaunt darüber, dass die Strategie der Ärgerverarbeitung allein einen solchen Einfluss ausübt...
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| Autor(in): Dr. Katrin Bernardy ([email protected]) |
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Angst ist eine weit verbreitete psychische Reaktionsweise, sei es Prüfungsangst, Angst vor dem ersten Vorstellungsgespräch oder vor dem ersten Rendezvous. Von solchen sozialen Ängsten, die in der Regel nicht als krankhaft anzusehen sind, unterscheiden sich die sozialen Phobien durch das Ausmaß der Angst, ein ausgeprägtes Vermeidungsverhalten, eine intensive gedankliche Beschäftigung mit den eigenen Ängsten und eine starke Beeinträchtigung der Lebensqualität.
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Diese resultiert insbesondere aus dem permanenten Wunsch, angstauslösende Situationen zu meiden. Im privaten Leben kann dies zu sozialem Rückzug und Isolierung führen, im beruflichen Bereich kann der Betroffene eine Beförderung ausschlagen, weil er sich eine höhere Position mit vermehrten sozialen Anforderungen nicht zutraut. Als Kern der sozialen Phobie bezeichnet ein Aufsatz in der Zeitschrift „Psychiatrie und Psychotherapie up2date“ (Georg Thieme Verlag, Stuttgart) die Befürchtung, dass eigenes Verhalten oder körperliche Symptome von anderen Menschen als peinlich bewertet werden. Die Ängste können sich darauf beziehen, im Kontakt mit anderen als „unfähig“, „langweilig“ oder „merkwürdig“ zu wirken. Oder es wird befürchtet, dass Körpersymptome wie Erröten, Zittern und Schwitzen von anderen als Ausdruck der Unsicherheit oder Unfähigkeit interpretiert werden.
Vier bis acht Prozent der Bevölkerung leiden an sozialer Phobie. Soziale Phobien werden häufig nicht erkannt oder ihre Schwere und Notwendigkeit zur Behandlung unterschätzt, was angesichts der Häufigkeit ihres Vorkommens ein schwerwiegendes Problem darstellt. Vier bis acht Prozent der Bevölkerung leiden an sozialer Phobie. Da sozial ängstliche Patienten ihre Störung meist als ein peinliches und unverän-derliches Persönlichkeitsmerkmal wahrnehmen, neigen sie häufig dazu, ihre Probleme zu verschweigen...
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| Autor(in): Prof. Dr. Ulrich Stangier ([email protected]) |
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Extrakte aus den Samen der Rosskastanie werden gegen Beschwerden bei chronischen Venenleiden eingesetzt. Zudem hat der Baum eine lange und interessante Geschichte als Arznei- und Nutzpflanze. Darum wurde er jetzt vom „Studienkreis Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzenkunde“ an der Universität Würzburg zur Arzneipflanze des Jahres 2008 gekürt.
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Kinder sammeln sie gerne und basteln mit ihnen, für viele Tiere sind sie im Herbst willkommene Nahrung. Die Rede ist von den Samen der Weißblütigen oder Gewöhnlichen Rosskastanie (Aesculus hippocastanum).. Wenn sie zum Arzneimittel verarbeitet werden sollen, muss ihnen die wichtigste Wirkstoffgruppe das Aescin, entzogen werden.
Der Extrakt wird dann auf einen bestimmten Aescingehalt eingestellt. Er hilft bei Beschwerden der chronischen Veneninsuffizienz - bei Schweregefühl, Schmerzen, Schwellungen und Juckreiz in den Beinen sowie bei nächtlichen Wadenkrämpfen. Das ist medizinisch bedeutsam, denn etwa sechs Millionen Bundesbürger sind davon betroffen. Aescin ist in seiner Wirkung gut untersucht, es dichtet die geschädigten Blutgefäßwände ab, so dass weniger Flüssigkeit aus den Venen ins Gewebe übertritt“, teilt der Würzburger Studienkreis mit...
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| Autor(in): Robert Emmerich ([email protected]) |
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Für das einwöchige Praktikum zum Thema Allergie-Asthma in der Hochgebirgsklinik Davos in der Schweiz bewarb ich mich bei Dr. Duchna in der Inneren Abteilung für Pneumologie im Berufsgenossenschaftlichen Universitätsklinikum Bergmannsheil in Bochum. Das Praktikum findet zwei Mal im Jahr statt, es gibt eine Warteliste, so dass man sich rechtzeitig dafür bewerben sollte.
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Ich hatte Glück und kam von der Warte- auf die Teilnehmerliste. Insgesamt waren wir 10 Studenten, die an dem Praktikum teilnehmen durften, was auch genau die richtige Anzahl ist, weil so auf jeden einzelnen von uns eingegangen werden konnte.
Patienten genießen Aufenthalt
Die Hochgebirgsklinik ist eine Akut- und Rehabilitationsklinik, die in vier Bereiche aufgeteilt ist; Dermatologie, Pneumatologie, Augenklinik und Kinderklinik.
Morgens um halb neun ging es für uns los. Wir wurden in Zweierteams auf die einzelnen Stationen verteilt, nahmen am Stationsalltag teil und waren bei den Visiten dabei. Diese unterschieden sich zwar nicht stark von den Visiten in unseren Lehrkrankenhäusern, waren aber doch um einiges entspannter, da die meisten Patienten ihren Aufenthalt in der Klinik genossen...
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| Autor(in): Anja Alija Christow ([email protected]) |
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Folgende Personen arbeiten regelmäßig oder zeitweise an der
Onlinezeitung:
Redaktionsleitung: Jens Plasger & Christian Weier, Redaktion: Angelika Lehle (Redakteurin und Mediengestalterin), Daniel Luedeling (Arzt und Cartoonist), Simone Arnold (Redakteurin), Thorben Kühl (Redakteur und Mediengestalter), Martina Fröhlich (Programmierung), Kjell Wierig (Mediengestalter), Marlies Lehmkuhl (Ärztin und Redakteurin), Trojan Urban (Arzt und Redakteur), Stan, Reporter für Extremeinsätze,
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© by 2000-2006 MEDI-LEARN, alle Rechte vorbehalten MEDI-LEARN.de Redaktion, Bahnhofstr. 26b, 35037 Marburg, [email protected], http://www.medi-learn.de · Kurshotline: 06421-681668 Tel: 0700-00 633 4946 · Fax: 06421-961910
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