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1. Editorial |
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Hallo,
in der heutigen Ausgabe der Onlinezeitung erwarten dich wieder viele Neuigkeiten, Berichte und Kolumnen von Medizinern für Mediziner. Zunächst möchten wir darüber informieren, dass zum nächsten Wintersemester an der Uni Tübingen ein neuer Studiengang der Molekularen Medizin angeboten wird. Der Studiengang geht über drei Jahre und endet mit einem Bachelor-Abschluss. Im Anschluss besteht die Möglichkeit einer Weiterbildung zum Master- oder PhD-Abschluss. Bis wann ihr euch bewerben müsst und weitere Einzelheiten zum Studiengang, erfahrt ihr im heutigen Newsletter.
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Es erwarten dich außerdem eine weitere Folge aus dem Leben von Prof. Steinhausen, in der er über seine Vorlesungen in der Physiologie berichtet, ein neues Interview mit einem Studenten über seine Erfahrungen mit dem Präpkurs, die Medi-Learn Jobbörse mit aktuellen Jobangeboten und eine neue Podcastfolge des DMW in der es um das Thema Selbsthilfegruppen geht.
An Berichten gibt es heute u.a. einen Artikel zu einer Studie über die Wirksamkeit von Rosenkohl gegen die schädlichen Substanzen in gegrilltem Fleisch.
Viel Spaß bei der Lektüre wünschen dir
Thomas, Jens und Christian
Redaktion MEDI-LEARN
Der Blick in die Zukunft: In der nächsten Ausgabe der Onlinezeitung liest du am 05.08.2008:
o Studentenrezept: Spagetthi mit Lachs-Sahne-Soße
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Das baden-württembergische Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst hat jetzt der Einrichtung des neuen Bachelor-Studiengangs Molekulare Medizin an der Universität Tübingen zum WS 2008/2009 zugestimmt. Aufgrund einer Ausnahmeregelung ist in diesem Jahr erst am 15. August offizieller Bewerbungsschluss für diesen Studiengang. Es werden 35 Bewerber zum Wintersemester zugelassen.
Der Studiengang ist ideal geeignet für Studierende, die sich für eine fundierte naturwissenschaftliche Ausbildung mit medizinischen Fragestellungen interessieren und die eine Alternative zur ärztlich-praktischen Berufstätigkeit, wie sie das Humanmedizinstudium vorsieht, suchen. Gerade die molekular- und zellbiologische Forschung hat die Medizin der letzten Jahrzehnte geprägt und ist unverzichtbar für eine weitere Verbesserung von Diagnostik und Therapie.
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Der dreijährige Studiengang bietet ein fakultätsübergreifendes Angebot an Lehrveranstaltungen. Neben der Medizinischen Fakultät, an der der Studiengang eingerichtet wurde, sind auch die Fakultät für Chemie und Pharmazie sowie die Fakultät für Biologie mit Lehrimporten beteiligt. Es werden Fachkenntnisse des derzeitigen Standes molekularmedizinischer Forschung vermittelt sowie eine gründliche praktische Ausbildung in allen gängigen molekularbiologischen Methoden. Für die Ausbildung stehen renommierte Wissenschaftler und modernste Laborausstattung zur Verfügung. Die Studierenden werden während des gesamten Studiums durch die Dozenten beraten und durch Mentoren betreut. Eine internationale Kompatibilität des Studiengangs wird durch die Anwendung des ECTS-Kreditpunktesystems ermöglicht.
Erfolgreichen Absolventen des Studiengangs soll anschliessend die Möglichkeit zur Weiterbildung in einem viersemestrigen Master- oder in einem sechssemestrigen PhD-Studiengang gegeben werden. Die Einführung dieser Studiengänge ist zum WS 2010/2011 geplant.
Quelle: idw - Informationsdienst Wissenschaft
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| Autor(in): Michael Seifert ([email protected]) |
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Die Zusammenfassung der
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ein klinisches Grundverständnis, das eine solide Grundlage sowohl für
das Absolvieren des mündlichen als auch des schriftlichen Prüfungteils
darstellt.
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Die zeitliche Platzierung des Kurses erlaubt es, die
nicht erteilten Unterrichtsfächer im Rahmen eines individuell erstellten
Lernplans bis zum Prüfungstermin aufzuarbeiten. Damit dies
zeitökonomisch erfolgen kann, erhalten unsere Teilnehmer hierzu für
jedes Fach ein kursinternes Skript.
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3. Memoiren Prof. Dr. Dr. Steinhausen - Medizinstudium 1952-58: 7. Vorlesungen in der Physiologie
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Wie gestaltete sich das Medizinstudium eigentlich vor einigen Jahrzehnten? Mit welchen Problemen kämpfte ein Student während der 50er Jahre des vergangenen Jahrhunderts? An dieser Stelle stellen wir euch in den kommenden Wochen die lesenswerten Memoiren des pensionierten Physiologie-Professors Dr. med. Dr. h.c. Steinhausen vor. Er ist Lehrbuchautor, Dozent und Leiter des Heidelberger Ärzte-Orchesters. Prof. Steinhausen berichtet in den einzelnen Abschnitten seiner Memoiren über seine ereignisreiche Zeit während des Medizinstudiums während der 50er-Jahre in Berlin.
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Prof. Dr. Dr. Michael Steinhausen:
Studium und Lehre im Wandel der Zeiten
Die fünfziger Jahre: Medizinstudent 1952-1958
Folge 7:
Vorlesungen in der Physiologie
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Das eigentliche Studium
der vorklinischen Fächer, insbesondere Physiologie und physiologische
Chemie unterschied sich von dem heutigen Studium ganz wesentlich. Wir
lernten die meisten Fächer (nicht nur die Physiologie) aus der großen
Vorlesung. Die Physiologie las M.H. Fischer, im Alter meinem Vater sehr
ähnlich. Er hatte wohl 1928 auf einen Ruf nach Greifswald spekuliert,
den aber dann mein Vater erhielt. Später war M.H. Fischer nach Breslau
berufen, nach dem Krieg nach Ost-Berlin an die Humboldt-Universität, von
wo er ca. 1949 mitsamt Studenten nach Westberlin flüchtete und so zu den
Gründern der Freien Universität zählte. Er fiel dadurch auf, dass er in
der Kombination mit seinem weißen Labormantel immer (Winter und Sommer)
eine schwarze Baskenmütze trug, von der die Studenten sagten, dass es
gefährlich würde, wenn er sie nach vorn schöbe...
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Soweit der Beginn dieser
Folge. Lust auf mehr? Kein Problem: Du kannst die komplette siebte Folge wie auch alle anderen
bisher erschienenen Folgen als PDF-Dokument
kostenlos herunterladen und so die spannenden Memoiren von Prof. Dr. Dr.
Steinhausen verfolgen, in denen er seinen ereignisreichen Weg durch das
Medizinstudium der 50er-Jahre nachzeichnet:
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Physiologie des Menschen verständlich zu machen. Nur was man verstanden
hat, lässt sich auch erfolgreich für die Prüfung speichern.
Unwesentliches wurde weggelassen. Trotzdem erfährt der Leser in vielen
Fällen, wann, wie und warum man hinter die Geheimnisse der Physiologie
gelangt ist, und welche Bedeutung der Physiologie auch für die Klinik
zukommt. Seit seiner ersten Auflage 1986 ist der "Steinhausen" von
Vielen als "Geheimtip für das Physikum" sehr erfolgreich genutzt worden.
Die jetzige 5.Auflage ist im Konzept unverändert, jedoch von zahlreichen
Fachkollegen aktualisiert.
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| Autor(in): Prof. Dr. Dr. Michael Steinhausen ([email protected]) |
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Chefarzt und Blondine sitzen im Atlantikflug nebeneinander. Die Blondine will schlafen, der Doc ist aufgekratzt. Er fragt die Blondine, ob sie mit ihm ein Ratespiel machen will. Sie lehnt ab, da sie lieber schlafen will. Er ist hartnäckig und schlägt ihr vor, dass sie für jede Frage, die er nicht beantworten könne, 500 Fr. erhalte, und sie ihm für jede Frage, die sie nicht beantworten könne, nur 5 Fr. zahlen müsse.
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Sie akzeptiert. Er fragt sie, wie lang ein menschlicher Darm sei. Sie gibt ihm 5 Fr. Sie fragt ihn, was das sei: es geht mit 3 Beinen den Berg hoch, auf der anderen Seite mit 4 wieder runter. Sie dreht sich um und schläft weiter.
Der Chefarzt überlegt und überlegt, klinkt sich ins Internet ein, sucht nach, ruft via Bordtelefon seine Kollegen an, keine Chance. Er weckt sie wieder, sagt, dass er die Frage nicht beantworten könne und gibt ihr die 500 Fr. Sie dankt, dreht sich und will wieder schlafen. Da fragt er sie, was dies nun sei. Sie gähnt und gibt ihm 5 Fr.
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| Autor(in): Redaktion MEDI-LEARN ([email protected]) |
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Der Präpkurs ist sicherlich DAS Highlight der vorklinischen Ausbildung: denn hier lernt der angehende Mediziner den Aufbau des menschlichen Körpers bis in das letzte Detail kennen. Wir waren neugierig, wie Studenten hierzulande den Präpkurs erlebt haben. Lies unsere Interviews, die dir einen Einblick in die Erfahrungswelt junger Mediziner liefern.
1. Kannst du dich noch an den Augenblick und die Szene erinnern, als du den Präp-Saal zum ersten Mal betreten hast? Wie sah das aus und was ging dabei in dir vor?
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Ich war auf jeden Fall sehr neugierig. Anatomie, das ist ja quasi das Fach schlechthin, wenn man an Medizin denkt.
Ich war auch ein bisschen aufgeregt und nervös, das ist ja klar.
Ich bin also mit den Kommilitonen, alle natürlich in (neuen) weißen Kitteln durch die Türen gegangen und dann standen neben uns in einer Reihe diese Edelstahltische mit großen länglichen grün verhüllten Paketen. Ich denke, dass ich da wie alle Studenten wohl gedacht habe, oh da liegen jetzt die Leichen drunter...
2. Hast du auch im Vorfeld vor dem ersten Termin des Präp-Kurses schon vermehrt an das „Erste Mal Präppen“ gedacht? Habt ihr in der Vorlesung dieses Thema ausführlicher behandelt?
"Präppen" selbst war mir bis zum ersten Anatomie-Kurs nicht bekannt. Das hat dann alles unser Kursleiter erklärt. Um ehrlich zu sein, habe ich mich im Vorfeld gar nicht mit dem Fach Anatomie auseinander gesetzt.
Nein, das Präppen selber haben wir in der Vorlesung nicht besprochen es gab nur eine kurze Vorstellung der Mitarbeiter des Instituts und die Formalin-Belehrung. Dann ging es gleich los mit anatomischer Terminologie. (Caput, Collum, ventral, dorsal etc.)
3. Mit welchen Erwartungen bist du in den Präpkurs gegangen? Wurden Sie erfüllt oder eher enttäuscht?
Ich hatte ehrlich gesagt so gut wie keine Erwartungen. Ich wusste zwar...na ja, wir nehmen jetzt irgendwie eine Leiche auseinander; aber konkret habe ich ehrlich gesagt nicht drüber nachgedacht. Ich war allerdings etwas überrascht (und vielleicht auch verunsichert) als unser Kursleiter uns sagte, dass wir jetzt in kurzer Zeit sehr viel Stoff lernen müssten. Aber das war dann am Ende eigentlich nicht so schlimm, wenn ich so zurück denke.
4. Was war in deinen Augen das absolute Highlight des Präp-Kurses, an das du dich noch heute erinnerst?
Unser Kursleiter! Der war so großartig! Nett, aufgeschlossen und immer freundlich. Er hat uns großartig motiviert und das schönste war dann als ich mit ihm zusammen den N. mandibularis präparieren durfte. Ich sollte dann die Mandibula mit so einer Knochensäge aufsägen. Es hat gestaubt und übel gerochen, aber ich war schon sehr stolz, dass mir das zugetraut wurde. Während des Kurses hat er mich dann auch gelobt, wie gut ich den Nerv frei präparieren würde.
Alles in allem muss ich sagen, dass das Präppen selbst mir am meisten Spaß gemacht hat... und die kleinen Theorie-Stunden habe ich dann meist damit verbracht, alleine an der Leiche vor mich hin zu präparieren.
5. Welches Themengebiet fandest du am schwierigsten zu lernen?
Ganz klar die Muskeln - Ursprung! Ansatz! Innervation! Das fand (und finde ich immer noch) am aller schwersten. Ich finde das irgendwie ein sehr abstraktes Thema, das ist nie so richtig an mich ran gegangen.
Hirnnerven, Seh- und Hörbahn in der Neuroanatomie fand ich hingegen sehr spannend und das habe ich deswegen wohl auch sehr leicht gelernt.
6. Was hat dir beim Präppen am meisten Spaß gemacht?
Das Präparieren selber hat eigentlich den meisten Spaß gemacht. Und natürlich der Stolz, der einen dann überkommt, wenn man einen feinen Nerven freigelegt oder die Coronararteiren schön präpariert hat und das dann so vor einem liegt und man denkt, "das habe ich frei gelegt". Das war schon ein sehr erhabenes Gefühl.
Einfach Strukturen, die man sonst nicht sieht, sichtbar zu machen, ist großartig.
7. Und im Gegenzug: was fandest du beim Präp-Kurs am unangenehmsten?
Die Klausuren und Testate. :-)
Und vielleicht den aller ersten Moment, als die Leiche noch als Mensch, als Toter, vor einem lag.
Da war eine gewisse Unsicherheit da, wie man da am besten ran geht, wie man sich verhalten soll.
Glücklicherweise haben uns der Kursleiter und die Hiwis da gut herangeführt.
8. Wie häufig und wie lang fand der Präpkurs statt?
Der Präpkurs in Frankfurt/M. war auf drei Semester verteilt und war topografisch gegliedert. Im ersten Semester Bewegungsapparat und allg. Anatomie. Im Zweiten Innere Organe und im Dritten Kopf, Hals, ZNS. Und immer parallel Makro und Mikro.
Es waren pro Woche zwei bis drei Doppelstunden Makro und eine bis zwei Doppelstunden Mikro. Und das dann über sechs bis acht Wochen, glaube ich.
9. Konnten am Präp-Nachmittag alle gleichzeitig und im Team präparieren oder ging das abwechselnd?
Präp-Nachmittag gab es glaube ich nicht. Wir haben während der einzelnen Doppelstunden die Tischgruppen immer aufgeteilt, eine Hälfte der Kursgruppe machte Theorie und die anderen haben gepräppt und nach der Hälfte des Kurses wurde gewechselt.
10. In welcher Form und Häufigkeit mussten Testate und Prüfungen absolviert werden?
Am Ende eine jeden Anatomiekurses (also einmal im Semester) gab es eine Abschlussklausur und danach ein mündliches Testat.
11. Der Umgang mit Leichen ist sicher für einen Anfänger nicht leicht. Hattest du hier auch im weiteren Verlauf noch Probleme oder hast du dich einfach dran gewöhnt?
Der Anfang war sicher ungewohnt, aber ich habe mich sehr schnell daran gewöhnt.
Am Anfang hat man noch eine gewisse Scheu davor die Leiche anzufassen, sich damit auseinander zu setzten, aber sobald man mal angefangen hat zu präparieren ist man so sehr auf das kleine Gebiet, das man frei legt, konzentriert, dass man irgendwann vergisst, dass man hier an einem echten Menschen "rumschnippelt".
12. Wurde über die Herkunft der Personen und den nötigen Ablauf, sich der Lehre und Wissenschaft z.B. für den Anatomie-Kurs zur Verfügung zu stellen, gesprochen?
Wir wurden schon aufgeklärt, wie das Procedere ist, sich als Körperspender zur Verfügung zu stellen, also an wen man sich wenden kann usw.
Über die einzelnen Leichen konnten wir, wenn wir wollten, bei unserem Kursleiter nachfragen und der hat das dann beim Prosector nachgefragt und uns mitgeteilt (also was das für Leute waren, woran sie gestorben sind etc.).
13. Gab es nach dem Ende des Präp-Kurses eine Art Trauerfeier, an der auch die Präp-Kurs-Studenten teilnehmen konnten? Falls ja: was ging dabei in dir vor, woran hast du gedacht und welche Bilder stiegen in deinem Innern auf?
Ja, die gab es, die wurde vom Institut für Anatomie veranstaltet.
Ich habe mich damals gefragt, was wohl in den Angehörigen der Körperspender vorging. Es war eben ein sehr merkwürdiges Gefühl echten, lebenden Menschen gegenüber zu stehen, die die Person, die wir "zerlegt" und präpariert haben, kannten und ihr wohl nahe standen.
Vielleicht habe ich mich auch ein bisschen dafür geschämt... es ist sehr schwer zu beschreiben. Man vergisst ja, dass man beim Präparieren eigentlich einen echten Menschen vor sich hat und irgendwie wird einem das dann bei so einer Trauerfeier plötzlich bewusst, dass das "Präparat" auch mal gelebt hat und Familie und Freunde hatte.
14. Würdest du gerne den Präp-Kurs noch einmal absolvieren (weil es so großen Spaß machte und interessant war) oder bist du der Ansicht "Einmal genügt".
Ich würde es jeder Zeit noch mal machen! Das Präparieren hat einfach einen so großen Spaß gemacht. Ich finde es im Nachhinein schade, dass der Kurs nicht noch länger ging und ich nicht mehr gepräppt habe.
15. Welche Tipps würdest du Studenten geben, die den Präp-Kurs noch vor sich haben?
Man braucht vor dem Anatomiekurs eigentlich keine Angst zu haben. An die Leichen gewöhnt man sich.
Angst kann man vielleicht vor den Prüfungen haben, aber das liegt ja an jedem selbst, wie fleißig er dafür lernt.
Ich würde auch raten, schon gleich am ersten Tag mit dem Lernen anzufangen, denn die Anatomie ist sicher das umfangreichste Fach der Vorklinik.
Und: wenn es die Möglichkeit gibt, sollte man, wann immer es geht, an der Leiche präparieren! Es macht erstens Spaß und man bekommt dabei einen guten Eindruck in das wirklich beeindruckende System Mensch, mit all den kleinen Nerven, Muskeln, Arterien etc.!
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Das 3B
Scientific-Anatomiespecial
Dieser Artikel ist Teil des
redaktionellen Specials zum Thema Anatomie, das wir dir mit freundlicher
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| Autor(in): Steffen Hoppe ([email protected]) |
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Jeden Dienstag neue Folgen von Dr. House auf RTL.
Die heutige Folge:
Das junge Ehepaar Kara und Brent Mason ist hoch verschuldet und hat gerade Nachwuchs bekommen. Die Versorgung des Säuglings Mickey scheint die junge, unter Depressionen leidende Kara zu überfordern ..
Name der Sendung: Dr. House
Titel der Folge: Ein Problem ist nur das Leben
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House, M.D. Das junge Ehepaar Kara und Brent Mason ist hoch verschuldet und hat gerade Nachwuchs bekommen. Die Versorgung des Säuglings Mickey scheint die junge, unter Depressionen leidende Kara zu überfordern und Brent flüchtet sich vor den drückenden finanziellen Sorgen in den Alkohol. Als Brent seine Frau eines Tages dabei beobachtet, wie sie ihr Kind in der Badewanne zu ertränken versucht, ruft er den Notarzt, der Kara und Mickey umgehend in die Klinik bringt, wo beide in Dr. Houses Abteilung landen. Kara spuckt Blut und wird mehrfach von heftigen Krämpfen geschüttelt, für die House und sein Team keine Erklärung finden. Mickey hingegen erholt sich zusehends. Als Cameron das Baby nach einigen Tagen zur Mutter bringt, wird diese kurz darauf dabei erwischt, wie sie ihr Baby zu ersticken versucht. Mickey kann gerade noch gerettet werden und wird in der Neugeborenen-Intensivstation behandelt. Doch die Kunst der Ärzte versagt - Mickey stirbt. Doch House sucht weiter nach Erklärungen sowohl für das Verhalten der jungen Mutter, als auch für die seltsamen Symptome, unter denen Kara leidet...
05.08.2008 - 21:15 Uhr bis 22:15 Uhr auf RTL
Übrigens, ab dem 2. September zeigt RTL die neue 4. Staffel von Dr. House mit 16 neuen Folgen. |
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| Autor(in): Redaktion MEDI-LEARN ([email protected]) |
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Skriptenreihe Anatomie
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komplett Band 1 bis 3
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URL: |
http://www.medi-learn.de/cms/jump/jump.cgi?ID=1787 |
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Titel: |
MEDI-LEARN Biochemie Poster
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Gewinne:
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- Sofortgewinn: 1 Biochemie Poster für jeden Teilnehmer
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- 3 x Kurzlehrbuch Biochemie von Thieme
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URL: |
http://www.medi-learn.de/cms/jump/jump.cgi?ID=1752 |
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Titel: |
Stress-Duell
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Gewinne:
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- 3 traumhafte Luxus-Wochenenden in den schönsten Regionen
Deutschlands inklusive Anreise & Wellness-Behandlung
- Die drei besten Spieler erhalten außerdem exklusiv eine
außergewöhnliche Fitnessuhr von Polar
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URL: |
http://www.medi-learn.de/cms/jump/jump.cgi?ID=1747 |
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Titel: |
Probekapitel-Quiz Lehrbuch Neuroanatomie
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Gewinne: |
- 5 x Kurzlehrbuch Neuroanatomie
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URL: |
http://www.medi-learn.de/neuroanatomie |
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Titel: |
Probekapitel-Quiz
Taschenatlas Histologie
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Gewinne: |
- 5 x Taschenatlas
Histologie
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URL: |
http://www.medi-learn.de/histologie |
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Titel: |
ReMEDI Rx Gewinnspiel
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Gewinne:
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- Ein lebensgroßes Skelett
- Drei Exemplare "Clinical Anatomy:
Applied Anatomy for Students and Junior Doctors",
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URL: |
http://www.medi-learn.de/remedirx |
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Titel: |
Gewinnspiel
Sanitätsdienst |
Gewinne:
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- 1 x lebensgroßes Skelett von 3B Scientific
- 2 x Stethoskope Advance II von DocCheck
- 3 x hochwertige Boso-Blutdruckmessgeräte
- 1 x Fallbuch Pädiatrie
- 1x Fallbuch Innere Medizin vom Thieme Verlag
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URL: |
http://www.medi-learn.de/bundeswehr |
[Zum MEDI-LEARN Gewinnspielkompass - klick hier] |
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| Autor(in): Redaktion MEDI-LEARN ([email protected]) |
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| 9. Verzehr von Rosenkohl schützt weiße Blutkörperchen vor schädlichen Substanzen aus gegrilltem Fleisch
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- zurück zum Inhalt - |
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Der Verzehr von Rosenkohl schützt weiße Blutkörperchen vor Zellschäden die möglicherweise durch krebserregende Stoffe entstehen. Zu diesen zählen neben oxidativen Substanzen auch Amine, die sich beim Braten oder Grillen von Fleisch bilden. Dies ist das Ergebnis einer Studie, die kürzlich ein europäisches Wissenschaftlerteam* in der Fachzeitschrift Molecular Nutrition and Food Research (Hoelzl et al. 2008, 52(3):330-41) veröffentlichte.
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Nach Aussagen der Forscher beeinflusst der Kohlverzehr den so genannten "Entgiftungsstoffwechsel", wodurch der schützende Effekt zumindest teilweise zu erklären sei.
Mehrere Bevölkerungsstudien deuten auf einen Zusammenhang zwischen dem Verzehr von Kohlgemüse und einem verminderten Risiko für einige Krebserkrankungen (in Lunge, Magen und Dickdarm) hin. Um die Wirkung des Rosenkohlverzehrs auf den menschlichen Organismus genauer zu untersuchen und um zur Aufklärung der Schutzmechanismen beizutragen, führte das Forschungsteam eine Studie mit acht gesunden Probanden durch.
Die Studienteilnehmer verzehrten täglich, über einen Zeitraum von sechs Tagen, 300 Gramm gegarten Rosenkohl. Zu Beginn und am Ende der Studie entnahmen die Wissenschaftler den Probanden Blutproben, die sie analysierten. Zusätzliche Informationen über die zugrunde liegenden Schutzmechanismen erhielten die Wissenschaftler durch molekularbiologische Untersuchungen und Zellkulturexperimente.
"Unsere Daten zeigen nicht nur, dass ein täglicher Verzehr von Rosenkohl Menschen vor Zellschäden durch Amine und reaktive Sauerstoffformen schützen kann, sie geben auch erste Hinweise darauf, wie der Mechanismus funktionieren könnte", erklärt der Wiener Krebsforscher und Leiter der Studie, Siegfried Knasmüller.
Menschliche Darm-, Leber- und auch Blutzellen enthalten bestimmte Enzyme (Sulfotransferasen), die am so genannten "Entgiftungsstoffwechsel" beteiligt sind. Ihre Funktion besteht darin, Fremdstoffe, die zum Beispiel mit der Nahrung in den Organismus gelangen, chemisch so zu verändern, dass sie leichter aus dem Körper ausgeschieden werden können. Einige der Fremdstoffe, wie das Amin PhIP, werden durch diese Veränderung jedoch "aktiviert". Das heißt, das wenig reaktive Amin wird durch ein körpereigenes Enzym in ein stark reaktives Stoffwechselprodukt umgewandelt, welches das Erbgut der Zellen schädigt und so Krebs auslösen kann.
"Wir konnten erstmalig zeigen, dass der Verzehr von Rosenkohl Blutzellen veranlasst, entweder weniger Sulfotransferasen zu bilden oder diese Enzyme schneller abzubauen. Hierdurch entstehen vermutlich weniger hoch-reaktive Stoffwechselprodukte aus Aminen, was den Schutzeffekt erklären könnte", sagt Hans-Rudolf Glatt, Ernährungstoxikologe am DIfE. Welche Substanzen im Rosenkohl für den Effekt verantwortlich sind, könne man noch nicht sagen, man arbeite aber an deren Identifizierung. Ebenso sei unbekannt, welche physiologische Funktion mit der Veränderung des Entgiftungssystems verbunden ist. Eventuell werden aufgrund der Veränderung natürliche, möglicherweise schädliche Inhaltsstoffe des Kohls besser verstoffwechselt.
Zukünftig wollen die Forscher klären, warum und wie der Rosenkohlverzehr auch vor dem Angriff oxidativer Substanzen schützt. Bereits bekannte Schutzmechanismen können die Befunde nicht erklären. So blieb nach dem Rosenkohlverzehr die Aktivität von antioxidativen Enzymen unverändert. Auch dürfte der relativ hohe Vitamin C-Gehalt des Rosenkohls nicht der entscheidende Schutzfaktor gewesen sein, da kein Zusammenhang zwischen der Vitamin C-Konzentration im Blut und der Empfindlichkeit der Blutzellen für oxidative Schäden festzustellen war.
Da die Studie auf Ergebnissen weniger Probanden basiert, planen die Wissenschaftler weitere Untersuchungen mit größeren Probandenkollektiven und einem erweiterten Studiendesign.
Quelle: idw - Informationsdienst Wissenschaft
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